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Archive for the ‘westlich HH’ Category

Die Moorbek ist (neben der oben oft sommertrockenen Mühlenau) der wichtige Quellbach für die Mühlenau im Pinnau-Einzugsgebiet.

Nach Aktionen im Stadtgebiet Norderstedt, einer Ausstattung von Absturzumfeldern mit fehlender Kiesfraktion sowie der Grundausstattung einer Strecke mit strukturverbessernden Arbeiten unter Beteiligung aller Zuständigen und regelhaftem Einsatz des NABU Norderstedt steht am 28. September 2024 wieder ein Bachaktionstag dieser aktiven Gruppe an. Dies galt es vorzubesprechen und vorzubereiten.

Vorbei an der türkisen Bogenquerung der A 23 in Rellingen (Ehmschen / Oberer Ehmschen) …

… fahre ich zum Forst Sty- / Harthagen, Norderstedt – das Auto ist geparkt, wir wandern an.

Mit Vertretern der NABU-Gruppe Norderstedt sehe ich die Leistungen des Vorjahrs an – hier die Verbesserung eines sommertrockenen Waldbachs Richtung Moorbek.

Je nach Abflussmenge und Kraft transportiert der kleine Waldbach eingebrachten Kies bis in die hier strukturarme Moorbek. Bei hohen Abflüssen besteht Durchgängigkeit bis weit in den Wald hinein.

Beeindruckende Hainbuchen säumen mit anderen Baumarten den Bachbereich.

Überbreites Profil und steile Ufer – bei Übertiefe aufgrund weiter oberhalb zugeleiteter tiefliegender Oberflächenentwässerung – haben der Moorbek Lebensfeindlichkeit aufgezwängt. – Selbst (oder gerade !!!) solch verunstaltetes Gewässer ist durch kleine Maßnahmen aufwertbar.

Blick bachauf – nach und nach angelegte kleine Rauschen definieren den neuen Niedrig- und Mittelwasserquerschnitt, bieten über ihre Sohlstruktur wieder Lebensraum.

Ein weiteres Beispiel.

Eine hocherosive Reiterfurt, übergangsweise etwas entschärft.

Sie und die Rauschen ringsum erhalten auch 2024 Ergänzungs- / „Spielkies“ für den Bach.

Durch intensiven Besuch, übermäßigen Begang / Vertritt von Mensch und (Haus)Tier freigelegtes Wurzelwerk zeigt ein weiteres Problem unserer übernutzten Landschaft.

Dass solches – wo würde in unseren Breiten, ausser ggf. bei „Brettwurzelbildung“ der Flatterulme, ein Baum seine Wurzeln ins Freie entsenden? – dann noch missverstanden wird als „unberührte Natur“, zeigt den umfangreichen Informationsbedarf unserer Gesellschaft.

Möge der Bachaktionstag Ende September – wie üblich – gelingen! Der Kies ist bestellt.

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Weiter stehe ich auf dem Haseldorfer Elbdeich, querab Binnenelbe mit Vogelturm. – Da naht wieder eine Radlergruppe …

„Meine Radler“ treffen ein – ich winke sie auf den Deich, sie winken mich runter.

Angesichts der erheblichen Zeitverzögerung (die Etappe Hamburg – Elmshorn war angesichts Vorhersagen gedreht worden, das Wetter hatte es sich dann aber doch genau anders überlegt! Hart gegen den Wind anradeln …) steht der Entschluss, jetzt „Strecke zu machen“. Die Gruppe ist an den Hamburger Landungsbrücken nachmittags verabredet, handelt noch eine kleine Fristverlängerung aus.

So erläutere ich meine Vogelturm- und Deich- / Schiffe / Schafe und mehr-Erlebnisse. Die stehen, s. beide vorlaufende Beiträge, für alle im Netz zur Verfügung.    🙂

Wir starten ostwärts, entlang der Haseldorfer Binnenelbe, gucken Hetlinger Schanze kurz übern Deich – damit die Binnenländler endlich die Elbe sehen! …

… und werfen auf dem Elbdeich Hetlingen einen Blick auf Süßwasserwatt und Deichvorland, gen Wedel.

Vorbei an Hamburger Yachthafen und Schulauer Hafen stoppen wir kurz am Willkommhöft, Wedel.

Der hier unterbrochene Elberadweg ist und bleibt ein Graus! Wer ungünstiges Kartenmaterial besitzt und nicht gut mit Internetangeboten hantiert, flucht zu recht. – – – Aber (auch) wir meistern die Herausforderung, fahren dann VORSICHTIG !!! den neu geschaffenen, asphaltierten Steilhangabstieg beim Kohlekraftwerk runter.

Wie das immer so ist, kommt von vorn ein Rase-Radler entgegen, meint auf seiner Fahrspur bei Unübersichtlichkeit Spaziergänger mit Kinderwagen umrasen zu können. – Aber da kommen wir !

… nochmal gutgegangen! – – – Meine Güte, leider gehört solch Schwachsinnsfahren, inkl. fehlender Lernfähigkeit der Verursacher heute zum Tagesgeschehen. – – – Kann man froh sein, dass es sich (hier!) nicht um Autos handelt.

Wir passieren den Leuchtturm Wittenbergen.

Die Erläuterung der speziellen Elbe-Situation, breites Fahrwasser bis an den Elbhang, Gefahr für Leib und Leben – nicht empfohlen, aber auch nicht verboten – Badender, sommerliche Sauerstoffsituation des Lebensraums (nahe NULL auf mehreren (10er) km Strecke !), erzeugt bei den Zuhörenden Stirnrunzeln.

Als sollte die Situation verdeutlicht werden, zieht ein Containerfrachter am Blankeneser Strand vorbei, seewärts.

Sonnenglitzern! – Blick über Blankeneses Sandstrand über Fahrwasser, Mühlenberger Loch auf die Estemündung – mit Resten der Werft-Pleite-Historie als Blickfang.

Werften in kleinen Nebengewässern – eine Geschichte für sich. Jüngst war – wie so oft zu Lasten der Allgemeinheit – über die „Rettung“ der Großwerft im oberen Kleinstbereich der Tide-Ems zu sehen, hören und zu lesen.

Da brauchen wir erstmal eine kurze Pause, gönnen sie uns auf dem Anleger Blankenese. – Stichworte zum Foto: Tidehub, Wind in den Weiden, Hangbebauung.

Blick seewärts – der Containerfrachter (ver)schwindet. – Dunkles (?!?) naht.

Kabbelwasser! – Die Pause haben wir uns verdient. Wir sitzen in der ersten Reihe!

Die „Piraten“ sollen man nicht meinen, dass ihre Oberflächenquirlerei bei 15-20 m Wassertiefe einen Einfluss zur Sauerstoffversorgung des Patienten Elbe hätte.

Historisches naht vor Hafenkränen.

Ein Kormoran, vor Airbus Industries, hat es eilig, an uns vorbeizukommen.

Im Detail – Flugzeug-Silhouetten.

Mit Motorkraft zieht HF 231 …

… seewärts, wird bald drehen und an den Ausgangspunkt ihres Törns zurückkehren.

Genug gesehen, pausiert, …

… wir gehen an Land.

Was für ein Luxus, frei fahren! – Die Gäste können sich kaum vorstellen, wie voll es hier an Wochenenden, speziell bei gutem Wetter ist.

Schon kommt der Anleger Teufelsbrück in Sicht (nicht lange her, dass wir hier querten).

Wir verabschieden uns – gute Wünsche für die weiteren Etappen auf dem Nordseeküsteradweg inklusive!

Mir steht als „Berg-Etappe“ nun das Bezwingen des Elbhangs bis Klein Flottbek bevor.

Das ist gelungen, S-Bahn ist unterquert, die Signale stehen auf „Go“.

Weiter radele ich zum Hamburger Familienableger. Dort in Sülldorf wartet schon der Berliner Ableger ff. – Kaffee und Kuchen und mehr. Ein schöner Abschluss meiner Eskapade – zwei gewittrige Schauer mit Unterstellen gehörten auf den Rest dazu. Entsprechende Zusatzausrüstung in der Satteltasche wurde nur kurz benötigt.

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Lange kann es nicht mehr dauern, bis die Radelnden ankommen. Ich gucke nun von der Deichkrone aus, was ringsum so vorgeht.

Erstmal hoch, eine Wolkenwand im rasenden Geschehen – so hatte ich den Wetterbericht eigentlich nicht verstanden.

Das bekannte Ensemble am niedersächsichen Ufer der Tide-Elbe, nun dichter dran – Kernkraftwerk im Abbau, Saug- und Klappbagger Vox Ariane, Leuchtfeuer, ehemaliges Leuchtfeuer Juelssand.

Die Gewässer Binnendeichs – Haseldorfer Binnenelbe vorn, dahinter Flachsee, entstanden durch Kleigewinnen beim Deichbau.

Da hinten, am Westende des kleinen Auwalds, sollte demnächst Bewegung erkennbar sein.

Andere Radelnde sind zwischenzeitig kaum vorbeigekommen. Das Sturmgebraus hält die Menschen von solch frei dem Wind ausgesetzten Strecken wohl fern?

Der kleine Auwald ist immerhin 530 m lang, allerdings bei geringer Tiefe. Baumarten und -alter entwickeln eine reiche Lebensraumstruktur.

Gegenüber auf niedersächsischer Elbseite – ein Hotelkomplex „Fährhaus Twielenfleth“ – mus sowas unmittelbar am Flussufer sein? Links, mit scheinbar gleicher Höhe, ist die Stader Geest am Horizont erkennbar.

Binnendeichs wird die Weidenallee ordentlich vom Wind gebeutelt – dem Wind, dem „meine“ Radelnden entgegenfahren (und ich bald mit).

Die Schwanengruppe auf der windoffenen Strecke der Haseldorfer Binnenelbe besteht aus Höckerschwänen.

Hier im Gelände sind gelegentlich auch grosse Schwärme Singschwäne zu beobachten. Solch Erlebnis findet allerdings im Winter statt.

Das Gänsegedränge im engen Windschatten auf dem Flachsee binnendeichs wird offenbar zu arg.

Erste Gruppen versuchen, nach anderen Plätzen Ausschau zu halten. Etliche davon, vor allem, wenn die Gruppe nur klein ist, schnattern aufgeregt, wenn sie überm Deich im Wind „stehen“ – und kehren wieder um.

Holla, da hinten bei den Überfluggänsen – Kisten am Horizont?!

Wandernde Kisten – da zieht ein grösserer Containerfrachter seewärts.

In Relation zum Bagger, 138 m gesetzt, wird es sich um einen mittleren Frachter der 330 m-Klasse handeln.

Leider konnte ich das Schiff bei spätabendlicher Rückkehr zu Hause nicht (mehr) identifizieren.

Nochmal Fernblick westwärts – das Wetter hat sich wieder prächtig entwickelt, keine Radler in Sicht.

Im Deichvorland tut sich was – Perlenkette. Da werden offenbar Schafe umgetrieben.

Das dauert seine Zeit. – Schafe im Knäuel.

Nachdem das Weidetor geöffnet ist, bildet sich wieder die Perlenkette aus.

Nach etlicher Zeit verschwinden die Schafe hinter rauem Gelände.

Erwischt – eine der vielen jagenden Rauchschwalben. – Der Bagger ist nach langem Saugen nun offenbar gefüllt, dreht.

Richtige Position gefunden – auf geht`s Richtung Verklappungsort. (Erste Baggerschiffe, wie dies, werden übrigens seit kurzer Zeit mit LNG betrieben – daher die ungewohnten Tanks auf dem Deck.)

Bewegung am Gänsehimmel – mal andersrum.

Schnell gerät der Bagger aus dem Blickfeld.

Blick längs des Deichs – oben ein Spaziergängerpaar, unten …

… ein Radlertrupp. Eine Spitzengruppe setzt sich ab.

Und kämpft sich gegen den Wind an mir vorbei.

Es dauerte dann nicht mehr lange, „meine“ Gruppe traf ein.

Zum weiteren Geschehen des Tages folgt mehr demnächst.

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Im sonnig-windigen Wetter bin ich also gut am verabredeten Treffpunkt, dem NABU Vogelturm an der Haseldorfer Binnenelbe angekommen.

Dann gehe ich doch mal hin, Fahrrad an der Pforte abgestellt.

Der Turm wartet gut 100 m von der Deichverteidigungsstraße.

Halbe Treppe hoch, Blick übern Deich – Niedersachsen, Stader Industrie an der Elbe.

Ein kleiner Auwald säumt die Haseldorfer Binnenelbe.

Ein beim Deichbau durch Kleientnahme entstandener Flachsee bietet Vögeln sicheren Aufenthalt.

Aktuell hat sich eine größere Anzahl Gänse nach dem Wind ausgerichtet, im Windschatten positioniert.

Auf der windabgewandeten Seite des Flachsees sind die Algenmassen zusammengetrieben – Erbsensuppe.

Oben angekommen – Vogelschiet.

Blick aufwärts – ein Schwalbennest.

Mal umsehen – rau steht ein baumloses Teilstück Haseldorfer Binnenelbe im Wind.

Kernkraftwerk Stade, seit längerem im Abbau begriffen, neues Leuchtfeuer rot-weiss, ehemaliges Leuchtfeuer Juelssand (die kleine, weisse „Kirche“ rechts).

Buntes schiebt sich auf der Elbe, hinter den Bäumen auftauchend, von rechts ins Bild.

Der Saug- und Klappbagger Vox Ariane, bekannt hier im Blog.

Ich klettere runter – Zeichen der Zeit am Turm. (Wie lange noch …?)

Leichte Änderung der Windrichtung, stärkeres Auffrischen – die Gänse drängeln sich.

Gesägtes Sturzholz am Fuß des Turms – vergehend.

Gegen den Wind – ein Schwan strebt den anderen im Windschatten zu.

Vor mir hatte diese (Heide-?)Libelle eine Weile eine Fliege beobachtet, dicht überm Boden „stehend“ – war dann wohl uninteressant. – Ihren Sitzplatz räumt die Libelle kurzzeitig, während ich zur Pforte gehe.

Telefonat bestätigt meine Vermutung, dass die Radelnden, gegen den Wind, aus der Zeitplanung geraten sind.

Ich warte weiter, auf dem Deich – da kann ich sie besser vor der Ankunft sehen.

Auf luftiger Höhe Erlebtes folgt demnächst.

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Eine Anfrage aus jugendlicher Heimat, ob ich im Wedeler Umfeld die Etappe 1, Hamburg – Elmshorn, einer Nordseeküstenradtour (teil)begleiten würde, brachte mich aufs Rad.

Aufgrund wechselnder Windrichtungen und Stärken war, gutgemeint, die Fahrtrichtung dieser Etappe umgekehrt worden. Angesagt war Südwest 5 mit stärkeren Böen. Man werde in Elmshorn starten und nach Hamburg radeln – alles E-gestützte Räder.

Wir verabredeten uns am NABU Vogelturm an der Haseldorfer Binnenelbe.

Kurzer Anruf bei Bus-Ankunft in Elmshorn liess mich von Wedel aus losfahren.

Gleich bei Ausfahrt Wedel – – – OHA! – – Wenn die Umplanung man nicht Dauerradeln gegen den Wind bedeutet.

Für mich in der Anfahrt zum Treff bedeutet das bei wechselnden Teilstreckenrichtungen „eher Abwechslung“.

Was für ein Himmel, mal wieder! – „Ghost Riders in the Sky“ !

Es gibt auch andere Erscheinungsformen.

Und dann reiten sie wieder, die wilden Gestalten – Hetlingen, überm alten Elbdeich.

Alle Betrachter der Fotos, unterschiedlich je nach Person vergrößert, berichten von Adlern, Hähnen, Hörnern, Ziegen, Schnäbeln, Flügeln und anderem mehr …

In die Sonne fotografiert – ein „Flying V“.

Am Klärwerk Hetlingen: Ich habe – frei in der Wahl meiner Anreise – die Chance, Windschatten zu nutzen.

Nahe Hetlinger Schanze – oben geht es weiter wild zu.

Blick WestNordWest – am Horizont die Stader Industrie (Stadersand, Bützfleth), rechts im Blick die Haseldorfer Binnenelbe.

Hetlinger Schanze – weiss, ein Schimmel.

Produkt des Wetters, Schafschiet, von Regengüssen gewaschen, von der Sonne durchgetrocknet. – Gute Radelbedingungen.

Wer drauf eingerichtet wäre, könnte sich angesichts ausgewaschener, treibender Nährstoffe einen guten Dauerhumus abschrapen.

Ich bin schon nah am Ziel (Pfeil), leiste mir einen Abstecher auf den Deich.

Blick von der Deichkrone gen Niedersachsen – Stader Industrie. – Was ist das für ein großes schwarz-weisses Schiff?

Ah, eins der LNG-Spezialschiffe – möge die Transformation unserer Energiebasis weiter gelingen – Nutzungsdauer und / oder Zahl dieser Schiffseinheiten nur begrenzt erforderlich sein.

Das Deichvorland, kein Wasser blinkt – wir haben beinahe Tideniedrigwasser.

Blick zum Treffpunkt, dem NABU Vogelturm an der Haseldorfer Binnenelbe.

Da wäre ich also – Schwäne, Schafe, Vogelturm.

Ich bin gespannt, wann die Radelnden eintreffen. Die mussten ein Gutteil ihrer Strecke bereits voll gegen den Wind.

Demnächst folgen ein paar Eindrücke meiner Wartezeit.

 

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Elbdeich Hetlingen, diverses Grün von Deichfuss über Vorland bis zur Elbe. Vorn jagt eine Rauchschwalbe, flach.

Zahlreich sind die Schwalben ringsum, ultraschnell – hier vorn im Bild zwei Stück. Sie fliegen fast unter der Grasnarbe … – hinten einige Stare einer größeren Gruppe, finden dort auch irgendetwas.

Im Gegensatz zum Vortag steht der Wind schärfer und böiger direkt auf den Deich zu. Die Temperatur liegt am späten Vormittag noch deutlich unter 20 Grad. Da sitzen die Insekten vermutlich mehr, als dass sie fliegen.

Elbdeich Fährmannssand, Blick geestwärts – Willow Henge und die Pappeln, landwärts straff gekämmt.

Wedeler Marsch, toter Obstbaum – bislang flogen Schwalben vorm Fotografieren hier ab. Inzwischen halten sie – die Abreise rückt näher – im Verband dem Fotografen stand.

Wedeler Marsch, rechts Geestrand – das Jahr schreitet voran, saisonales Zeichen: Unterhaltungsbagger hinter Pferd und buntem Rindvieh.

Nachdem die hohen Abflussspitzen des Sommers 2024 gemeistert sind, werden die Gewässerprofile auf Hochwasserspitzen der kühleren Jahreszeit vorbereitet. Möge das in lebensraumschonender Praxis erfolgen!

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Sonnenschein, Westwind 5 mit Sturmböen, nach Schauerdurchgang in der Nacht – für 10.50 Uhr nächster Schauerdurchgang angesagt – also früher starten, zügig radeln.

Holmer Marsch, Geesthang im Rücken – wer sich nicht auskennt, findet`s super! Wer rumguckt … – am Horizont …

Spätsommer … reichlich Pappelblattfall am Brunnenschutzgebiet.

Das leuchtende Entenflottgrün ist durch Pappelblattbraun überfärbt.

Weiter gen Hetlingen – der Horizont naht, zieht stark nach rechts (nordwärts – mit etwas Glück …?).

Blick zur Elbdeichkrone Hetlingen – Schwalben jagen im Sturmwind in unterschiedlichen Höhen.

Deich voraus – die schiefen Bäume lassen „gleich gut Rückenwind“ erwarten.

Blick auf die Elbe – der Sturm wirft Wellen auf die Kante des freigefallenen Süßwasserwatts.

Ein Gänseschwarm fliegt flach über dem Watt, mit dem Wind.

Einzelne Gänse zu Fuß, gegenan.

Blick West – der Horizont pottschwarz über der Deichkrone.

Blick WestNordWest – das Schwarz, schneller als gedacht, doch ganz „schön“ auf mich zu.

Fix weitergeradelt, angekommen am Elbdeich Fährmannssand – oweiowei! Ich fühle mich verfolgt!

Trotzdem schnell mal hoch – hinter der Rinderherde im Vorland, Sonne-beschienen, jenseits der Elbe schüttet`s.

Blick Nord – Wind in den Weiden, der Himmel trügt.

Also sputen …

Gen Geesthang – der Himmel trügt, von links rast`s heran.

Daaaaa …

Von zwei Varianten für das kurze Stück auf der Geest bis nach Hause habe ich die kürzere genutzt – gut angekommen.

Blick am Haus vorbei, westwärts – die Sonne scheint gerade noch voll Frucht tragende Vogelbeere an. Alles andere ist Schwarz, die ersten Tropfen fallen.

Es schüttet, wie zu erwarten – schon lässt der Himmel wieder Blau sehen.

Wer sich diesem Schlagregen nicht durch sofortiges (besser vorheriges) Unterstellen entziehen konnte, wird so schnell von der kurze Zeit später wieder strahlenden Sonne, herbstlich-windig unterlegt, nicht trocknen.

Also weiter: gut aufpassen!

[Vielleicht hätte ich die Überschrift zu Ende bringen sollen …

Hier also ein Versuch, holperig in eigener Sache: „… und Not. – Mal wieder Glück gehabt, alles im Lot!“]

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Holmer Marsch – da zieht was auf mich zu.

Querab Hetlingen fallen Tropfen – wohl so 10-20 zwischen Ort und Elbdeich        (Strecke ca. 1 km   🙂   ).

Elbdeich Hetlingen, Blick Elbinsel Hanskalbsand – Tideniedrigwasser, jede Menge Rastvögel auf dem Watt.

Wer fliegt da über Elbe und Watt … – erahnbar?

Ein Graureiher über dem Süßwasserwatt mit Rastvögeln.

Das Wetter, Elbdeich Fährmannssand, ist gnädig, entspricht der Vorhersage. Gut lässt es sich radeln und ringsum aushalten!

In der Binnenelbe steht und schwimmt … ein Jagd-Gespann.

Graureiher und Kormoran ergänzen sich oft trefflich. – Die Fische und Fischer freut`s wohl nicht.

Besonders effektiv wirken eine Gruppe Graureiher und ein Schwarm Kormorane in großen Teichen. Viele Karpfenfische weichen tauchenden Kormoranen ins Flachwasser aus. – Da warten die Reiher …

Spezialisten wie Schleien weichen in der Regel nicht aus, stellen sich auf den Grund. – Dort „pflücken“ sie dann die Kormorane.

Vielerorts haben Teichwirtschaften so inzwischen ihren Betrieb einstellen müssen – Großflächenschutz ist unmöglich.

Schon ist „mein“ Kormoran getaucht. Der Graureiher steht weiter in Erwartungsposition.

Pech für den Graureiher – der Kormoran jagte in Gegenrichtung.

Auf dem zweiten Foto ist zu erkennen, dass sich der Kormoran in leichter Wegschwimmbewegung rückwärts auf mich fokussiert. Da war ihm unterwasser „Strecke zwischen uns legen“ wohl wichtig.

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Frühstück – wir und unser kleiner, groß wachsender Gast erfreuen uns am Eichhörnchen.

Nach einer Weile bemerken wir, dass mehrere Meisen sich an diesem potentiellen Nesträuber stören und es fortwährend umrunden – hin und her, vor und zurück. Fast scheint es, das Eichhörnchen hat seinen Schwanz schützend über den Rücken geklappt.

Wir sind nicht sicher, ob es etwas in den Pfoten, im Mund, hin und her?, hantiert.

Nach einer Weile saust es ein Stück baumab, findet geeignet erscheinende Äste, jagt schräg hoch, quer bis in horizontale Astspitzen – und springt auf gleiche am Nachbarbaum. – Kaum hinterherzugucken … – weg ist es.

Nach der Radelrunde (keine Fotos für den Blog) stoppe ich an einer aus unserem Grün auf den Fuß- / Radweg nebendran hängenden, späten Rose.

Damit sie ihre reiche Knospenpracht unbeschädigt entfalten kann, stecke ich sie hinter „Buschhalt“, weiter gut sichtbar.

Keine Probleme hatten und haben diese, sich offenbar für Bäume haltende Rosen. Sie stehen sicher im Apfelbaum.

Tolle Leistung!

Spätnachmittags geht`s nochmal radelnd los, gen HH-Sülldorf. – Auffällig dieses Jahr, die Kastanien sind quantitativ, von klein bis groß, von der Miniermotte befallen.

In den Vorjahren fiel das so extrem nicht auf. – Hier verlinke ich mal eine bayerische Kastanienbeschreibung aus dem Jahr 2021 – im Netz gibt es unendlich viel dazu, manches mehr Meinung als Wissen.

Ein Anlass der Grenzüberschreitung war die Besichtigung der neuen Wärmepumpe mit dem Abschluss des Einbaus verbundenes Grillen. – Zeitig vor Sonnenuntergang radeln wir gen Schleswig-Holstein zurück.

Radschnellweg HH-Rissen, sehr speziell beleuchtet von der Abendsonne.

Letzter Blick Richtung nahendem Sonnenuntergang vom Wedeler Autal aus.

Das hat mal wieder geklappt.

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Die Osterau im Wildpark Eekholt ist seit 2017 regelmäßig entlang des dortigen Osterauwanderwegs mit Kies beschickt worden, der zu Lenkbuhnen geformt wurde. Ausserdem wurden während der jährlichen WasserCamps der Unterelbeschulen (e.V., leider in Auflösung begriffen) Treibselsammler aus Hölzchen & Stöckchen angelegt. Beides ergänzte thematisch ihre bis dahin auf Gewässeruntersuchung bezogenen Aktivitäten – angesichts spärlicher Bachbesiedlung kein dauerhaft erhebendes Thema. Das hat sich durch Strukturverbesserung seitdem erheblich geändert.

Einzelne Schulen werden das Angebot auch weiter wahrnehmen, ihre jeweilige Veranstaltung selbst organisieren, Start September / Oktober 2024.

Anfang Juli hatten wir vor Ort besprochen, welche vorhandenen Kiese neu ergänzt werden sollten, um Turbulenz stärker anzuregen und den Lebensraum Bach weiter zu verbessern.

Mehrere heftige Hochwasserwellen hatten landfressende Punkte hervorgerufen, die ebenfalls neu mit Kies beschickt und so entschärft werden sollten.

Das ist inzwischen geschehen, der Kies liegt für WasserCamp-Aktivitäten bereit – herzlichen Dank an alle Beteiligten!

Am östlichen Start des Osterauwanderwegs war ein Strudelloch entstanden, das folgende Alt-Erlen gefährdete – neuer Kies liegt (in Blickrichtung geht`s weiter zu den Ottern).

Ab diesem ergänzten Kiesdepot werden alle neuen Zugaben von Schülerinnen und Schülern zum Stärken der Unterwasserlenker bearbeitet werden.

Lenkbuhnen-Abfolge – geschützt werden die scharfe Kurve, der Wanderweg sowie Alt-Erlen bachab.

Der schicke Beagle gehört dem Fotografen – nochmals Dank für die Fotos!  🙂

Ebenfalls eine scharfe Kurve, sichtbar eins von 3 Kies-Depots.

Unmittelbar über dem Kies vorn leuchtet es, weit hinten, hell aus dem Grün – eine von 2 neuen baumschützenden Schüttungen dort.

Dann können die Schulen also kommen.

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