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Archive for the ‘Vögel’ Category

Vom Berliner Hauptbahnhof zum Leihwagen, mit dem – gefahren worden – zur Unterkunft, da kann man was sehen, ggf. fotografieren.

Vom Hauptbahnhof nach Süden raus, gen Spree – wir blicken über die Moltkebrücke / Willy-Brandt-Straße zum Reichstag.

Entlang der übel ausgebauten Spree, Blick aufs Kanzleramt, geht`s Richtung Mittagessen und Leihwagen.

Wann wohl der neue Hausherr (?) bekannt wird. Erstmal wird heute gewählt, dann gezählt – und dann …

Über mein von vielen sicherlich als einseitig empfundenes Mittagessen habe ich im vorigen Beitrag berichtet. Wir fahren …

Auf, Richtung „Himmelhoch“ – wieder vorbei am Reichstag.

Der Vortext zum Kanzleramt gilt hier gleichermaßen. Wie viele überhängige Abgeordnete werden wir Steuerzahler wohl diesmal durchfüttern müssen? Möge Politik endlich die Obergrenzen des Parlaments rechtssicher definiert einhalten!

Voraus: der Friedrichstadtpalast.

Synagoge vor Fernsehturm.

Rot und Gelb auf Schwarz – was will uns das sagen? Die Horrorversion heutigen Auszählens?

Der Dom kommt in Sicht, verstellt.

Da isser ja!

Turm in Turm – Stadt-Silhouetten.

Vorbei am Roten Rathaus (auch dessen künftige Insassen werden heute gewählt – verrückte Berliner, mosern über die 3er-Koalition – und werden sie doch wieder wählen ???).

Die beiden Türme von vorher – St. Marien und Fernsehturm.

Kulturbrauerei und Baustelle „Dit is` Balin!“ – möge das so weitergehen.

Wer diesen Blog bereits länger verfolgt, weiss, wir sind angekommen.

Sehr praktisch: Leihwagen abstellen, abmelden – und weg ist die Verantwortung. (Für die Rückfahrt ist wie üblich die Straßenbahn vorgesehen.)

Angekommen, ganz oben.

Später, am Abend, grüßt eine Ringeltaube über die Dächer.

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Nach dem sonnigen Vortag, Elbdeich und Marsch voller Zugvögel und Menschen, sah es gestern – wie angekündigt vom Wetterbericht – völlig anders aus. Ein Tief zog stürmisch durch. Hohes Wasser aussendeichs, fast 1,50 m über Tidehochwasser, die Sperrwerke von Pinnau und Krückau daher beim Abendhochwasser ca. 4 bzw. 5 Stunden geschlossen, um ein Eindringen des erhöhten Wasserstands ins Binnenland zu verhindern.

Ich radelte die Vogelstation Wedeler Marsch über Fährmannssand an, mal nach den Limikolen und mehr (s. gestriger Beitrag) sehen. Windstärke 5 aus West, stellenweise wollten Böen Rad und Radler aus der Spur bringen. Die Strecke Richtung Elbdeich wurde in kleinem Gang gemeistert.

Die Vogelstation bietet aus mehreren geschützten Unterständen Aussicht in alle Richtungen über eine ehemalige Kleientnahme. Flachgewässer mit wechselnden Tiefen und Inseln ermöglichen vielfältiges Leben das ganze Jahr über.

Überblick über einen Aspekt der ehemaligen Kleinentnahme, Inseln – Jagd-Szene in der Ferne.

Diese klitzekleinen Schwimmer werden später näher zu sehen sein.

Silberreiher in Aktion zwischen Wiesenufer und einer Insel.

Eine gute Position bei einer Treibjagd ist alles, stets anpassen.

Konzentration.

Jagdpartner Kormoran.

Mehr Jagdgenossen tauchen auf.

Erneute Platzwechsel der Silberreiher, Kormorane. Eine Möwe lauert auf Beute(klau). Besonderheit: der 4. Reiher von links hat einen schwarzen Schnabel.

Fachkundige an vielfältigen, auch von Besuchern nutzbaren Spezial-Optiken in der Vogelstation wiesen mich auf den Schwarzschnabel hin. Damit und mit roten Beinen, mit ein wenig gutem Willen auf dem Foto erahnbar, hebt er sich von allen anderen, gelber Schnabel, schwarze Beine, ab.

Bloß keinen Fisch durch die Lappen gehen lassen.

Die Jagdgruppe besteht aus 22 Silberreihern. Der unter der Möwe hat gerade einen Fisch erwischt. Wasser perlt.

Auf einer kleinen Insel an anderer Stelle ruhen sich – vermutlich bereits satte – Kormorane. Eine Sturmmöwe leistet Gesellschaft.

Graugänse und ein Stockentenpaar halten sich im Lee des Ufers bzw. einer Insel auf.

Auch ein Graureiher und etliche Blässhühner scheinen Windschatten zu bevorzugen.

Diese Höckerschwäne und Enten stört der Wind offenbar weniger. Auch hier halten sich die Graugänse im Lee der Insel auf.

Und da sind auch die klitzekleinen vom Beginn wieder, dichter dran – nun als Zwergtaucher erkennbar.

Das war ja ein spannender Wechsel im Vergleich zum sonnigen Vortag!

Beim Heimradeln, Rückenwind-getrieben, sturmgeschüttelt, fällt mir ein, dass ich vor lauter Jagdgeschehen ganz vergessen habe, nach den Limikolen zu fragen.

Das waren meine beiden Vogeltage. Die Besucher am Wochenende werden ihrerseits viel zu sehen bekommen – viel Spaß dabei!

P.S.: Die Formationsflieger, in der Tat Limikolen, sind Alpenstrandläufer.

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Von Wedel kommend, Holmer Geest, kurz vor „Absturz“ in die Marsch.

Windbedingt radele ich wieder einmal gegen den Uhrzeigersinn – Wedel, Holm, Hetlingen, dann am Hauptdeich Elbe (Rückenwind auf freier Strecke) längs nach Wedel zurück.

Gerichteter Zug der Schafe auf dem Elbdeich, gen Südost – Foto lohnt.

Dasselbe Geschehen von der Deichkrone aus – am Horizont lassen sich riesige Vogelschwärme ahnen.

Hinterm Deich sitzen Hunderte Graugänse.

Grau- und Nonnengänse vor Weidevieh.

Da ist ein Kollege Fotograf zu dicht an den Zaun geraten. Die Graugänse sind aufgebracht.

Symbolisch für eine andere charakteristische Plage – ich erspare mir hier Erläuterungen der Gespräche mit solch Hundehaltern.

Der Leinenzwang hier ist begründet – auch z.B. in den Gräben aussen- wie binnendeichs lebt Diverses, wo ein Hund nichts verloren hat. Der Jagdtrieb soll hier eben nicht geweckt, gar forciert werden.

Silberreiher an der ehemaligen Kleientnahme querab NABU-Vogelstation, darüber Vogelgewimmel.

Es sind in die Tausende zählende Nonnengansschwärme in der Luft – hier eine kleine, einzeln fliegende Gruppe.

Formationsflug über der Kleientnahme – schwenkt auf Weiss.

Formationsflug in Weiss.

Zunächst hatte ich an Kiebitze gedacht. Als ich die – auch wohl hunderte – dann sah, war klar, dieser von Weiss auf „unsichtbar“, „Grau“ wechselnde Schwarm (Mehrzahl, mindestens 2 Schwärme) besteht aus kleineren Vögeln.

Das kann sich wohl um die wertvollen Kohlen (ohne h !) handeln, die Limikolen(?).

Da werde ich mich in den nächsten Tagen auf dem Gelände der NABU-Vogelstation schlau machen. Aus gutem Grund bieten die ein besonderes Programm. Für fachgerechte Information und starke optische Ausrüstung ist gesorgt.

Im Abradeln – noch `ne Flugformation, menschengesteuert. Hier, östlich Fährmannssand befinden sich die Piloten und ihre Drachen ausserhalb der Verbotszone. Gut gemacht!

 

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Hinterm Elbdeich höre ich schräg über mir Gekläffe „Jäpp, jäpp, jäpp!“, wiederholt, fortwährend.

Langsam kommt die Erinnerung, das Kläffen kenne ich – sooo lange ist das gar nicht her.

Und siehe da, querab von der NABU-Vogelstation sitzen sie, seitwärts von ein paar Graugänsen.

Schwarz-weiss auf Marschwiesengrün – ca. 50 Nonnengänse.

Etwas versetzt sitzen weitere zwei Gruppen, ebenfalls um die 50 Tiere.

Und, ein Bisschen unruhig, als wüssten sie nicht, ob sie landen, vielleicht sich dazugesellen sollen, einige wenige weitere Kleinschwärme am Himmel.

Zunächst nahm ich an, diese Gäste seien verfrüht. Ein Blick hier in den Blog zeigt allerdings, dass sie z.B. am 25. September 2019 seit ein paar Tagen angekommen waren – kein Grund zum Wundern also. Es sei denn, es bezöge sich auf das Wunder des Vogelzugs.

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Am angesagten Regentag blieben die Leihräder erstmal stehen. Wir fuhren auf Hafen-Tour nach Tönning und Husum.

Tönning, geparkt am Markplatz.

Blick über die Marktseite.

Einst hatte Tönning ein Schloss – hier das Modell auf einem Parkteich.

Dieses klare Wasser der Fontäne – im Vergleich mit dem Algen-fetten Teichwasser …

Da wird offenbar Trinkwasser in die Luft geschleudert. Wir erinnern uns an unmittelbar fontänisiertes Wasser aus hochnährstoffreichem Teich anderswo – das Grün erschien im versprühten Strahl Pi-Gelb, oha.

Hafen Tönning, Niesel.

Ein Einhorn! – Etliche Besucher nutzten die Tour, ebenfalls den Hafen Tönning anzusehen.

Dicke Seehunde in solcher Form haben wir zuletzt in Büsum gesehen.

Alte Werft, Tönning.

Wir fahren weiter, nach Husum. Und sehen da …

… gleich noch ein Einhorn, das der so benamten Apotheke.

Am Hafen Husum, mit Stockenten und Lachmöwen, …

… kann man bei Ebbe die zufliessende Husumer Mühlenau erkennen.

Mit der Mühlenau scheint Interessantes zu kommen – oder die Möwen wurden gerade von der Kaimauer dort gefüttert.

Auch in Husum findet Werftbetrieb statt.

Wir konzentrieren uns jetzt auf die Restaurantseite des Hafens.

Dort scheint es auch für Silbermöwen interessant zu sein, für Jung …

… und Alt.

Wir haben eine Bleibe gefunden.

Ein Krabbengericht – und für mich Pannfisch. So gut, und überhaupt, habe ich den lange nicht gegessen.

Danach geht`s durch die Altstadt Richtung Schloss, vorbei am Symbol des früher hier bedeutenden Viehmarkts.

Vor Schloss und -garten – das Torhaus.

Das Schloss – gut für Kultur. Möge die Zeit die Veranstaltungen wieder wie früher stattfinden lassen.

Die Situation erscheint dunkler als sie ist – Storm-Denkmal, palisadenartig baumgesäumt.

Schaukel-Buche …

Den Schlosspark haben wir als klein, aber sehr fein empfunden – Spaziergang empfohlen!

Es klart auf. Kalt sieht es aus, hoch oben.

Auf dem Weg ins Parkhaus – ein Rest „des alten Wetters“ zieht ab.

Noch ´n Vogel – an der Schwan-Apotheke.

„Bin ´laden.“

Dieses Wetter! (Das „Himmel-Grafitto“, lange gegrübelt, ist die Spiegelung unsers Ladekabels via USB.)

Wir nutzen die Situation und fahren nach Schwabstedt, Richtung Wildes Moor.

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Als wir in Bergenhusen eingeradelt waren, hörten wir bald Klappern. Klappern Störche Mitte August? Wo sind sie? Läuft da irgendwo ein Band?

Nachdem wir uns eingeguckt hatten, „entdeckten“ wir immer mehr Störche.

Schon ist ein weiterer gelandet.

Und noch ein Anflug.

Der sieht sich vor dem Landen noch ein Bisschen um.

Sind da noch mehr, irgendwo hoch oben?

Offenbar gutes Segelwetter! Wir haben nicht nachgezählt …

Paarweise auf dem Nest – das war nach und nach das vorherrschende Bild.

Nachdem ich in der ersten Augusthälfte im Raum Wedel bereits offenbar durchziehende Jungstorchgruppen sah, bereiten sich nun wohl die Altstörche auf den Abflug vor.

Demnächst sehen wir die Besenderten auf dem Weg nach Süden.

Noch einzeln.

Und noch ein Paar. Interessant, die Nestanordnungen in Bergenhusen.

Wer sich für andere Störche anderswo, z.B. in der Elbtalaue, interessiert, findet das Beispiel Rühstedt hier.

Symbolfoto: Zeit, diesen Ort zu verlassen.

Das gilt auch für uns. Wir machen uns auf die Rückfahrt – dazu mehr demnächst.

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Wie im vorigen Beitrag erwähnt, hatten wir die Weissstorchausstellung des NABU Michael-Otto-Instituts angesehen. Besonders beeindruckt hatte uns, dass das in Deutschland so vernachlässigte Thema (Natur)Wald auch seinen Platz gefunden hat.

Kleiner Auszug aus dem Thema Wald in der Weissstorchausstellung, Bergenhusen

Mehr zur bachbezogenen Gesamtheit an Beispielorganismen, Fisch – Forelle, Vogel – Schwarzstorch, Auwald – Flatterulme, findet sich hier, speziell für das waldärmste Bundesland Schleswig-Holstein, unmittelbar zu lesen, auch hier.

Nun wollten wir, vor weiteren live-Beobachtungen an Weissstörchen, erstmal etwas essen. Dazu hatten wir bereits erkundet, dass die Speisekarte einer lokalen Gaststätte ausgesetzt war zugunsten eines Sonntag-Erlebnisses: Sehen, woher das Essen stammt – Spanferkel.

Mittagspause, gut beschirmt.

Das Angebot sieht nicht nur lecker aus.

Zudem wird ein eigenes Lokalbier, „Storchenbier“ – was sonst hier?, angeboten.

Wer mal nach Bergenhusen kommen sollte zu einer Zeit, da dieses Angebot besteht … (man tau!).

Das eigentliche Erlebnis besteht aber für Jung und Alt in der Erkenntnis, woher das Tellergericht kommt.

Fleisch kommt nunmal (heutzutage noch) vom Tier – hier also vom Schwein.

Wie man am Schwund, die Knochen kommen mehr und mehr zum Vorschein, sehen kann: es schmeckt allen Anwesenden.

Für Fischfreunde gibt es eine Alternative – Lachs. Gerade wurde eine Seite neu aufgestellt, gut vorbereitet zum Garen in Hitze und Rauch.

Auch das ein Gericht, zu dem keine Beschwerden, im Gegenteil, laut wurden.

Nebenbei konnten illustre Vorbeifahrer studiert werden, neben diesem Oldtimer-Trecker blubbernde bis röhrende Motorräder, tief- oder hochgelegte Spezial-Kfz. – „Kiek mol wedder in!“ – ein treffender Spruch für diese Örtlichkeit.

Wir brechen auf zur Storchenrunde durchs Dorf. Mehr dazu demnächst.

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Der Wetterbericht hatte einen guten Radeltag vorausgesagt, der zweite volle Besuchstag sollte ordentlich verregnet sein. Also nichts wie los, per Rad zum Storchendorf Bergenhusen.

Sieht gut aus! 7:15 Uhr, vorbereiten zum Frühstück nebenan, in der Holländischen Stube.

8:45 Uhr, das Frühstück schmeckte ausgezeichnet. Wir starten.

Südlich der Treene radeln wir gen Osten, am Vortag (andersrum, nördlich bis Schwabstedt und dann diese Strecke zurück nach Friedrichstadt) bereits getestet.

Platt sieht das Norddeutsche Tiefland hier aus.

Man soll sich aber nicht täuschen – im Hintergrund ist der Höhenrücken zu sehen, den wir am Vortag bis Schwabstedt bereits bereisten.

Eine Menge Rindvieh, hier Rotbunte, begegnete uns. Angesichts der Farbenvielfalt bekommt Rindvieh später einen eigenen Beitrag.

Mitten in abwechslungsreicher Natur – hier soll eine Eisenbahnbrücke sein.

Wir pausieren. – Will uns diese schwarze Schnecke symbolisch an die Bundestagswahl erinnern? Oder ist die Schnecke eher braun? Wenn wir die vorigen Koalitionsjahre, gefühlt -jahrzehnte, überdenken, ist Rot auch nichts als eine Schnecke?!

Bloss weiter! Das Thema zurücklassen! Dieses Jahr müssen wir den Wahl-o-mat wohl ernsthaft konsultieren, wird am 2. September frei geschaltet.

Ortswechsel bringt Perspektivwechsel – da ist sie ja, die ehemalige Bahnbrücke. Anders als woanders ist hier die alte Trasse nicht zum Rad- und Wanderweg umgestaltet, sondern zugewachsen.

Blick über den Treenedeich mit bunt(gemalt)en Schafen, Eigentums- oder / und Behandlungskennzeichnung – weiter „gut Wetter“.

Uuuups, in Fahrtrichtung sieht das ganz anders aus! Es begleitet uns seit geraumer Zeit irgendwas Dickes, Dunkles.

So lange da nichts rausfällt, erfreuen wir uns an allem ringsum – hier ein plüschig geschorenes Schaf, amüsant.

Schön auch, dass die Schwalben, eine links im Foto, vor dem Himmel am Horizont und nicht dicht über der Wasseroberfläche fliegen. Man sagt ja, das hätte was mit dem Wetter zu tun.

Wir sind, der Fliessrichtung der Treene entgegen, nach Norden abgebogen. An der „NATO-Brücke“ versucht ein Angler sein Glück. Die Treene hat einen guten Ruf.

Wir nahmen an, dass wir von hier West – Ost direkt nach Bergenhusen geleitet würden.

Das war nicht der Fall, es ging binnendeichs nordwärts weiter, hier vorbei an sehr hellen Schwarzbunten.

Nachdem wir die schicken Treene-Mäander erreichten (auch dazu folgt ein kleiner Extrabeitrag), beschlossen wir, dass auf dieser Nordstrecke wohl ein Rechts-ab-Schild gefehlt hatte und nahmen den erstbesten Weg nach Osten.

Das stellte sich als gute Entscheidung heraus, da wir eine Straße erreichten, von wo aus, Blick rechts (südwärts), gleich links eine (die ?!) Abzweigung ostwärts nach Bergenhusen ausgeschildert war.

Tjaaa …, nicht viel später – sehen Sie den kleinen Punkt auf dem Radweg? Das sind die zweiten 50 Prozent unseres Unternehmens. Wir hatten Bergenhusen nicht mit Bergen im Sinn von langem, steilem Anstieg auf der Rechnung …

Bevor wir zur Kuppe starten, vorbereitet auf eine mäandrierende, steile und rasante Abfahrt, gucken wir nochmal in die Landschaft.

Wow, das hat sich gelohnt – weit geht der Blick übers Land.

Gleich nebendran, fast wie allüberall, verstellt Mais jeglichen Horzont – quasi, fehlsubventioniert, wie ein grünes Brett vorm Kopf.

Zwei Fotos zum Schluss, kleine Vorausschau auf demnächst Kommendes.

Mitten im Ort kamen wir nicht an diesem Rindvieh vorbei, erkundigten uns nach – telefonisch vorgecheckter – Essenmöglichkeit. – Es wird Fleisch geben.

Und wie sich das für ein Storchendorf gehört – es sind erst die Jungstörche nach Süden abgeflogen – werden wir noch erstaunlich viele Störche zu Gesicht bekommen.

Diese Storchenfamilie haben wir in der sehr empfehlenswerten NABU- / Michael-Otto-Institut Bergenhusen-Ausstellung neben informativer Landschaftserläuterung, nicht nur über Feuchträume, sondern auch über die wichtige Klimafunktion der Wälder, auch im Zusammenhang mit erforderlichem Mehren und Verbessern gesehen. – Möge es nützen!

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Ich radele den Geesthang, Ansgariusweg, runter in die Wedeler Marsch.

Westlicher Wind hat das Entenflott dicht zusammengeschoben. Ob der Graben nun schon wieder gemäht und gebaggert werden musste – na ja, die Unterhaltung, halt.

Linker Hand vergnügt sich eine Horde Dohlen mit und ringsum Heu-Kaventsmännern.

Rechts, gleich hinter der Kopfweide, sitzen 3 Sonnenanbeter.

Haben Sie im vorigen Foto Nasen, Augen und Ohren gezählt? Fotobetrachter um mich rum sagten – alle!, so sah ich es auch zuerst vor Ort: Zwei! – Dieses Foto schafft Klarheit.

Nutriajunge beim Kielwasserschwimmen.

Kurzes Verhalten …

Dann wird doch liebe Deckung am diesseitigen Ufer gesucht.

So Nutrias können ganz schön groß werden, wie ich an der Seeve vor Jahren sehen konnte.

Querab Giesensand – Schafsperre voraus.

Gewöhnlich zeigt sich im Näherkommen eine mindestens schmale Gasse – heute nicht.

Die Schafe stehen weitestgehend still, suchen und geben sich gegenseitig Schatten.

Irgendwie bin ich dann – unbeschadet für Mensch und Tier – durchgekommen.

Ein Stück weiter, ein fast gewohnter Anblick an dieser Stelle zur Zeit: Nilgänse, mindestens eine wacht (immer).

Kühe auf der Geest, hier bei Holm, haben mehr Glück als Deichschafe. Schlau finden sie bei Sonne unter oder neben Bäumen Schatten.

Im Autal gibts auch was zu sehen.

Da flatterte eine Rabenkrähe auf die Wiese. 4 Highlandkälber gehören inzwischen zur kleinen Herde – zwei von denen sausten neugierig los, gucken, wer da?

Da muss doch genau nachgesehen werden!

Die Krähe verhält sich ruhig, ein Kalb verliert das Interesse.

Bald fliegt die Krähe ab. Ich radele nach Hause.

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Sommerhimmel 2021 über Wedel und Umrum – der Wetterbericht sagt regelhaft „es brodelt“. Manchmal löst sich das zum Nachmittag auf, manchmal „löst es“ sich und gewittert ordentlich. Wo nicht, da nicht.

Die Störche sammeln sich. Bald geht`s ab ins südliche Winterquartier. Gestern Abend wurde im Regionalfernsehen von frühem Abflug gesprochen, Mitte August flögen sie gewöhnlich weg. – Na, Mitte August haben wir ja bald, und noch sind sie da – vielleicht jeweils immer andere …

Unsere Möchsgrasmücken jedenfalls, die nicht nur ums Haus jährlich erfolgreich brüten, sondern das mit üppigen Gesangsstrophen begleiten, sind seit 1-2 Wochen nicht mehr zu hören. So geht die Zeit …

Aber nach den vorigen Storchsichtungen soll es hier um andere gehen.

Erläuterung zur Örtlichkeit: Wir radeln am Nordufer der Elbe, westlich Hamburg. Dort endet(e) der Ochsenweg, im Dänischen auch Heerweg genannt.

Von der Spitze Jütlands südwärts wurden jährlich bis zu 40.000 Stück Rindvieh bis Wedel zum Markt getrieben. Ein Gutteil wurde bei Fährmannssand über die Elbe gefahren, weiter gings bis in die Niederlande und anderswo. (Über die heutige Art und Weise – oft genug sehr viel weniger als schön – ist hinreichend in Film, Funk und Fernsehen, Internet berichtet.)

Elbdeich Fährmannssand – gut sieht er aus der Himmel.

Ich habe mich auf dem Elbdeich Fährmannssand umgedreht. Da hinten (wenige km), auf der Geest, liegt Wedel.

Zugegeben, am Tag des vorigen Fotos kam ich vom Sehtest aus der Stadt, hatte hier meinen Wendepunkt und landete trocken im häuslichen Fahrradhäuschen.

Hier geht`s aber weiter nach Hetlingen und Holm.

Die – dieses Jahr offenbar zahlreichen – Rauchschwalben sammeln sich.

Wo Leitungen fehlen, sind auch Zäune und Tore geeignete Treffs. Unten am Boden, im Foto nicht gut sichtbar, befinden sich Bachstelzen.

Bach- und Schafstelzen scheinen auch ein gutes Jahr gehabt zu haben. Sie begleiten den (bzw. begegnen dem) Radler zahlreich auf der Deichtour.

Mich erstaunt eine einzelne Nonnengans – ein Späher, der für die Tausenden, ab Herbst hier zu erwartenden, die Lage peilt? (oder eine Flügel- / Fußkranke?)

Neulich, noch Heuballen querab Giesensand …

… bevölkerten hunderte Graugänse die Wiesen und Weiden.

Wenn das Süßwasserwatt während der Ebbe frei fällt, halten sich viele von ihnen dort, aussendeichs, auf.

Unterschiedliche Rinderherden mit viel Jungvieh bevölkern die Marsch.

In dieser Umgebung fühlen sich Graureiher so geborgen, dass sie ihre „eigentliche“ Fluchtdistanz vergessen.

Oder handelt es sich bei diesem Reiher um einen Hamburger oder Pinneberger Tourismus-Reiher? Solche Stadtreiher kann man im Einzelfall fast per Handschlag begrüßen (bitte immer die Vogelgrippe- und Corona-Regeln beachten!).

Neulich waren an der NABU-Vogelstation von fern auch 6 (hier 4 davon) Silberreiher zu sehen. Die werden Richtung Jahresende noch mehr.

Die Starenschwärme vergrößern sich – am Deich gibt`s immer was zu fressen, die Kirschen ringsum sind abgeerntet.

Auch hier, nicht so blumenreich wie kürzlich aus Niedersachsen berichtet, werden Deichpartien rau gehalten. Die Vogelwelt im Allgemeinen, als ein Zeiger, reagiert positiv.

Als Schlussbild dieser Tourenfolge steht diese Postkartenansicht, seewärts.

So richtig aufhören will ich aber nicht, ohne noch etwas von gestern, Rückweg querab Holm, anzuhängen.

Und wieder überflogen mich 2 Störche, diesmal von West nach Ost, futterten in aller Ruhe vor dem alten Elbdeich Holm – Hetlingen.

Wer sucht der findet, mit auf- und abtauchenden Köpfen zähle ich nach und nach mehr – hier 5 sichtbar, 2 weitere hinten rechts ahnbar.

Zusammen mit diesem fernen Einzelgänger vor dem Brunnenschutzgebiet kam ich hier „Am Hang“ diesmal auf 11.

Nach allem Erzählen gehe ich davon aus, dass örtliche Alttiere verweilen und früher durchziehende Jungvögel dieses Bild bestimmen.

Der oben im Start des Beitrags gegebene Link wird zu den besenderten Ziehenden Route und Schicksal mitteilen.

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