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Archive for the ‘Unsortiertes’ Category

Im Beitrag vom 25. Januar schrieb ich „demnächst“. – „Demnächst“ war heute. Die Ausgleichs- und Ersatzmaßnahme = Nutzung von Kies bis Geröll zum Einbau von Lenkbuhnen und Laichbetten hat begonnen.

Hier folgen ein paar erste Eindrücke.

Blick Seeve-aufwärts - schneller Temperaturanstieg hat den Schnee schmelzen lassen. Die Wasserführung ist allerdings nur gering gestiegen.

Blick Seeve-aufwärts – schneller Temperaturanstieg hat den Schnee schmelzen lassen. Die Wasserführung ist allerdings nur gering gestiegen.

Praxiserprobte Baumenschen haben die Sprühkennzeichnungen auf Schnee längst durch die gute, alte Holzkennzeichnung ergänzt.

Praxiserprobte Baumenschen haben die Sprühkennzeichnungen auf Schnee längst durch die gute, alte Holzkennzeichnung ergänzt.

Der Fernblick auf die Baustrecke mit Maschinen-Ensemble zeigt bereits die durch geeigneten Einbau erzeugte Turbulenz.

Der Fernblick auf die Baustrecke mit Maschinen-Ensemble zeigt bereits die durch geeigneten Einbau erzeugte Turbulenz.

Genau so soll das sein. Aus dem kanalartig missgestalteten, gleichförmigen Fließgewässer entsteht wieder der vielgestaltige Forellenbach. Und das geschieht „in-stream“, d.h. im bestehenden Ausbauzustand, da angrenzende Nutzung ein Wiederschaffen von Windungen bis hin zu Mäandern mindestens derzeit nicht zulässt.

Als Bauform wurden Lenkbuhnen gewählt, schräg gegen die Strömung gerichtete Unterwasserlenker, wie sie hier im Blog bereits beschrieben wurden. – Geben Sie bei Suche doch einfach mal „Arteser“ ein. (Das ist eine Ortsbezeichnung für Kundige – hier wird über eine Rohrleitung eine artesische Quelle dem Fließgewässer zugeführt. Leider war dort eine Gestaltung als frei fließender Bach nicht erlaubt. Aber der den Arteser aufnehmende Heidebach konnte im Winter 2010 / 2011 durch eine Ausgleichs- und Ersatzmaßnahme mit vergleichbarer Materialmenge wie hier an der Seeve belebt werden.)

Und so sieht eine ordentliche Lenkbuhne aus. Uferschutz und daran schräg gegen die Strömung liegende Steinpackung. Auf der anderen Uferseite muss als Erosionsschutz ebenfalls eine Steinpackung liegen. - Das Strömungsbild gibt einen Eindruck über die gewonnene Strömungs- und Strukturvielfalt.

Und so sieht eine ordentliche Lenkbuhne aus. Uferschutz und daran schräg gegen die Strömung liegende Steinpackung. Auf der anderen Uferseite muss als Erosionsschutz ebenfalls eine Steinpackung liegen. – Das Strömungsbild gibt einen Eindruck über die gewonnene Strömungs- und Strukturvielfalt. Aufgrund der offenen Bauweise erfolgt so gut wie keine Wasserspiegelanhebung.

Alles geht Hand in Hand. Der Maschinenpark ist optimal gewählt, jeder weiss, was zu tun ist.

Alles geht Hand in Hand. Der Maschinenpark ist optimal gewählt, jeder weiss, was zu tun ist.

Abwärts wird gerade ein Laichbett angelegt. Das wird im nächsten Beitrag in ein paar Tagen beschrieben.

Abwärts wird gerade ein Laichbett angelegt. Das wird im nächsten Beitrag in ein paar Tagen beschrieben.

Ein paar Feinarbeiten werden - auch mit Großgerät - selbstverständlich fein erledigt.

Ein paar Feinarbeiten werden – auch mit Großgerät – selbstverständlich fein erledigt.

Und schon ist das Großlager fast geräumt. - Mehr demnächst in diesem Blog, wenn in 2 Tagen die Abnahme des Ganzen erfolgt.

Und schon ist das Großlager fast geräumt. – Mehr demnächst in diesem Blog, wenn in 2 Tagen die Abnahme des Ganzen erfolgt.

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IMG_7358 - Harte Mähkorbunterhaltung Ovq

Januar 2013 – der Mähkorb war wieder da. Die Böschungen sind gemäht wie Golfrasen, das Ufer verletzt und unterschnitten. Erosion und Absturz werden bei folgender, fortgesetzt harter Gewässerunterhaltung zu immer breiterem, tieferem Profil führen.
Für Leben ist in solch hingerichtetem Gewässer kein Raum. – Dabei liegen seit Jahrzehnten Unterlagen und Praxisbeispiele vor, wie es richtig ginge.

Es ist kaum zu glauben, 12 Jahre Wasserrahmenrichtlinie, 35 Jahre Verschlechterungsverbot im deutschen Wasserrecht (ja, das steht da seit 1977 drin) und die Gewässerunterhaltung in Niedersachsen definiert weiter ihre eigene Realität in der Fläche.

Man darf gespannt sein, ob Deutschland wegen Verstoß gegen geltendes Recht und Nichterfüllen eigener in Brüssel angeregter Ziele einmal mehr mit erheblichen Geldstrafen belegt wird.

Immerhin versucht in jüngerer Zeit der Wasserverbandstag, Kopfverband auch der Gewässerunterhalter, über Fortbildung Veränderungen des zerstörerischen Handelns zu erreichen.

Wie sagt der Geschäftsführer Godehard Hennies in einem Vortrag [Info nicht mehr im Netz], hinterlegt mit Folien, so treffend:

– Die Gewässerunterhaltung ist an den Bewirtschaftungszielen des Wasserechts auszurichten. (Folie 11) [Anm.: und deren Grundlagen sind das Verschlechterungsverbot und das Verbesserungsgebot]

– „… wer die Schaufel ansetzt, übt öffentliche Gewalt aus“ (Folie 4)

Dem entsprechend weist Ulrich Ostermann ebenfalls auf der BWK-Fortbildung 2011 [Infos nicht mehr im Netz] darauf hin, dass

– die Unterhaltungspflichtigen die Herausforderungen annehmen müssen, Gewässerunterhaltung im Konsens mit allen Interessengruppen durchzuführen (Folie 5) und dass

– ein „Weiter so wie bisher“ kurz- bis mittelfristig zu rechtlichen Problemen/Konsequenzen führen wird. (Folie 6)

Dessen ungeachtet fährt der Mähkorb weiter seinen Weg - bachauf.

Dessen ungeachtet fährt der Mähkorb weiter seinen Weg – bachauf.

Angesichts der weiter flächendeckenden Zerstörung der Gewässerlebensräume durch harte Gewässerunterhaltung bis in den Quellbereich in den meisten Einzugsgebieten ist es an der Zeit, dass die Wasserbehörden ihre Möglichkeiten nutzen, diesem Treiben ein Ende zu bereiten.

Fortbildung allein scheint – wir befinden uns im Jahre 12 der Wasserrahmenrichtlinie – wie alles Beschwören freiwilliger Vereinbarungen nicht zum Ziel zu führen.

Wir dürfen gespannt sein, wie es hier im anmoorigen Umfeld des NSG Obere Wümmeniederung demnächst aussieht. - Nach Neuausbau eines Quergrabens haben in der rauen Fläche seit einem Jahr Brennesseln die Mädesüßfluren weitgehend ersetzt - Stickstofffreisetzung durch Bodenentwässerung und -belüftung anzeigend.

Wir dürfen gespannt sein, wie es hier im anmoorigen Umfeld des NSG Obere Wümmeniederung demnächst aussieht. – Nach Neuausbau eines Quergrabens haben in der rauen Fläche seit einem Jahr Brennesseln die Mädesüßfluren weitgehend ersetzt – Stickstofffreisetzung durch Bodenentwässerung und -belüftung anzeigend.

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… und all denen, die seinen Lebensraum mit Stein, Holz und standorttypischem Baum wieder vielfältig gestalten!

Zum Jahresabschluss kann der aufmerksame Wanderer die Forellen beim Laichen beobachten.

Wohl 15 Fische zwischen 40 und 80 cm beschäftigen sich auf dieser großen Kies-/Geröllbank - ein ständiges Hin und Her.

Wohl 15 Fische zwischen 40 und 80 cm beschäftigen sich auf dieser großen Kies-/Geröllbank – ein ständiges Hin und Her.

Wer nun angesichts des Fotos seine Gedanken in falsche Richtungen lenkt:

– Forellen haben Schonzeit.

– Wer generell über Fische und ihre Nutzung nachdenkt, ohne sich um Grundlagen zu kümmern, sollte sich über die Inneneinrichtung „Schwedische Gardinen“ informieren. Dazu kann man z.B. kurz und bündig im Strafgesetzbuch, § 293 nachlesen.

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In der Nacht - es schneit, offenbar mehr, als eigentlich angesagt.

In der Nacht – es schneit, offenbar mehr, als eigentlich angesagt.

10 cm sind es wohl geworden, wie der Wilder-Garten-Aspekt zeigt. - Wie gut, dass Sonntag ist.

10 cm sind es wohl geworden, wie der Wilder-Garten-Aspekt zeigt. – Wie gut, dass Sonntag ist.

„Salz, Salz, Salz – Gott erhalt`s.“ ? ? ? (vgl. Nikolausi-Blog vom 6.12.)

„Schnee und Schieber hab` ich lieber.“

Schnell ran - anscheinend will noch keiner sonst raus. Wie gut, dass ich fertig bin, es regnet drauf. Gleich wiegt der Schnee doppelt so viel.

Schnell ran – anscheinend will noch keiner sonst raus. Wie gut, dass ich fertig bin, es regnet drauf. Gleich wiegt der Schnee doppelt so viel.

Und jetzt schnell rein zum Frühstück!

Und jetzt schnell rein zum Frühstück!

Später, ein Bisschen heller ist es ja – und es regnet weiter drauf.

Das ist ja ein ordentlicher Haufen geworden, nur von der Auffahrt.

Das ist ja ein ordentlicher Haufen geworden, nur von der Auffahrt.

Anderswo liegen sicher ordentlich Schneewehen - wie die kürzlich bei Tiefbau gesägte Erle zeigt, wehte es den Schnee von Westen an.

Anderswo liegen sicher ordentlich Schneewehen – wie die kürzlich bei Tiefbau gesägte Erle (unser Haus-Baum im Buchenweg) zeigt, wehte es den Schnee von Westen an.

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Die Edmund Siemers-Stiftung hat ihrer Buchreihe ein neues Buch hinzugefügt (im vorstehenden Link ist eine Kurzinformation mit Inhaltsverzeichnis zu finden).

Wer sich dafür interessiert, findet das Buch im Handel (ISBN-13: 978-3848233359) und bei den gängigen online-Händlern . Auch ist es direkt beim Hersteller BOD zu beziehen.

001 - U1 Fuhlau

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Im Garten, rot, gelb, grün – Pfaffenhütchen, Lärche und Ahorn, Weide und mehr.

Im politischen Farbspiel wird die Niedersachsenwahl im Januar 2013 dem Gelb hoffentlich eine Pause verordnen. Allzu viel Schindluder wurde im vorigen Jahrzehnt an Wasser, Boden, Luft, Flora, Fauna und Mensch getrieben – fachliche Grundlagen galten nichts, Recht wurde allzu oft gebeugt.

Buchenweg-Herbst – andernorts sind die Bäume bereits kahl. Die vergangenen Jahre haben uns zunehmend buntere Buchen präsentiert.

Feldweg Richtung Seeve, auch die Eichen präsentieren sich zunehmend leuchtender – Zeichen des Klimawandels?

Während sich die Flora fast unmerklich bereits auf die nächste Wachstumssaison vorbereitet, „tobt“ im halbwegs gesunden Bach das Leben. Es ist aus gutem Grund Schonzeit am Forellenbach: erste Laicher sind bereits aktiv.

Der Kieseinbau hat sich gelohnt: helle Flächen zeigen, dass die dunklen, algenbewachsenen Steinchen bewegt worden sind. Linienhaft helle Stellen zeigen Laichversuche, rundere bereits fortgeschrittene, mit Eiern gefüllte Laichgruben und -hügel.

Möge die Entwicklung über den Winter für Bach und Bewohner günstig verlaufen und viele Jungforellen aus dem Kies in den verbesserten Lebensraum bringen.

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„Landgewinnung“ im Agrarsinn heutiger Zeit ist ja nichts Neues. Spätestens seit Einführung der Subventionierungskopplung an GPS-vermessene Landmarken ist eine vorher unvorstellbare Vernichtung von Gewässer- und Wegerandstreifen eingetreten. Heute wissen wir es besser. Und es geht weiter …

Wandernder Grenzstein. – Es gab Zeiten, da war der Randstreifen doppelt so breit.
(Mal abgesehen davon, dass seine Kollegen Findlinge längst von Interessenten abtransportiert wurden.)

Mit unseren Subventionen aus fehlinvestiertem Steuergeld ist ein Maschinenpark entstanden, der seinesgleichen sucht. Die seit Jahrzehnten immer wieder als notwendig herbeigeredete „Schlagkräftige Landwirtschaft“ ist mehr als erreicht und fordert ihren Tribut – nicht nur an fortgesetzter Fehlsubventionierung, sondern auch an Boden und Gewässern.

Wir dürfen gespannt sein, wie lange der Boden das in unseren gemäßigten Breiten noch mitmacht.

Flächendränagen und Bodenverdichtung im ländlichen Raum stellen längst einen hohen Beitrag zur Hochwasserverschärfung.

Agrar-Spuren im November 2012 – es wird weiter Silage gewonnen …
Anmooriger Boden, Verdichtung mit schwerstem Gerät. – Wer spricht hierzulande von standortangepasster Landwirtschaft? – Die Agrarminister und -funktionäre ? ! ?
„Bodenschutz“ in Deutschland? – Ein Thema zum Weinen.

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Kleiner Rückblick in den September – vor den privaten Berliner Oktobererlebnissen stand Dienstliches.

Im September führte eine Reise nach Berlin, wo großes Interesse an Erfahrungen mit Bachpatenschaften sowie Veränderungen der Gewässerunterhaltung besteht – weg von harter Gewässerunterhaltung hin zu angepasster, die die gewässerökologischen Verhältnisse fördert. In Hamburg arbeiten Bachpaten seit immerhin 26 Jahren sehr erfolgreich für bessere Bäche und Flüsse.

Start der Anfahrt nach Berlin mit dem ICE, vorbei an Hamburger Spitzen.
Ehrlich gesagt: was da in Hamburg in den letzten 10 Jahren so zusammengebaut wurde, darf man gern ziemlich bescheuert finden – ganz abgesehen von dem meist unansprechenden, ziemlich toten Umfeld. – Möge sich das im Rahmen der Klimaerkenntnisse wieder wandeln.

Immerhin gibt es angesichts der zunehmenden Glasmassen im Bauwesen zum Thema „Vermeidbarer Vogel-crash“ inzwischen Handreichungen, z.B. hier.

Berlin – eine Großbaustelle. Ob Bauen hier besser gelingt, als in Hamburg, muss die Zukunft weisen. Hier jedenfalls werden die Politik-Entscheidungen getroffen (oder auch nicht), die unser Land bewegen.

Treffen diesmal am Tegeler Fließ – wie überall an Gewässern ist schon optisch erkennbar, wo Bachpaten segensreich wirken können.

Verbesserungen des Gewässerlebensraums sind nötig, auch wenn das Umfeld ziemlich naturnah aussieht. – Solch Umfeld wie hier wünscht man sich anderswo!

Die Berliner Aktivitäten sind hervorragend im Internet präsentiert [30.09.2018: leider offensichtlich nicht mehr – schade um den Informationsverlust].

Nach getaner Arbeit – abendlicher Blick aus dem Hotelfenster. Ein Anruf sagt: ich muss runter.

Auf der Suche nach dem Sonnenuntergang …
Die Hauptstadt wächst.

Blick über den Reichstag gen Westen – haben wir den Sonnenuntergang also doch noch erlebt.

Morgendlicher Blick aus dem Hotelfenster.

Die Sonne strahlt auf menschengemachte Sonnen. Die strahlen zurück.

Zu Fuß geht`s die Spree entlang zum Treffpunkt. Was abends bei Beleuchtung in Dunkelheit fast wie eine Moschee aussah, stellt sich als Fernsehturm hinter dem Bode-Museum heraus.

Herbstlich-griechische Impressionen – weiter geht`s, die Spree entlang.

Da ist er ja schon wieder, der Fernsehturm, diesmal als Ergänzungstürmchen am Dom.

Man sieht`s – der Bauindustrie muss es gut gehen!

Über die Spree geschaut – morgendliche Berliner Turm-Skyline.

Das (Pfeil – drücken Sie mal auf`s Foto, dann sehen Sie es besser) ist wohl keine Fischtreppe – heisst: hier (und anderswo) fehlt noch eine!

Was für ein schöner Weg am (kanalartig verbauten) Wasser, Bäume würden Wunder wirken. Bänke wäre auch nicht schlecht …

Vorbei an der Jungfernbrücke komme ich …

… zum Ziel. Interessierte Kolleginnen und Kollegen aus Berlin und Brandenburg empfangen mich freundlich.

Der Gast geniesst den Ausblick.

Detail-Ausblick Brückenstraße 6, es sieht schlimmer aus, als es ist.

Nach der Arbeit sollst Du ruh`n, oder …
Bis hierhin waren es wohl 1.000 Schritte. Leider habe ich nicht ordentlich geguckt, um was für einen schicken, von Jahrzehnten erzählenden Baum es sich hier handelt.

Blick in die andere Richtung – Silhouetten.

„Sound“ – – – Ja … – bin ich denn in Hamburg?!
Lärm und Dreck werden also auch hier der Schifffahrt zugestanden?
Armes Deutschland ! ? !

Berlin, was lehrten die beiden spannenden Tage? – Es gilt, hier wie anderswo noch manche Eichel zu sammeln und manche Nuss zu knacken.

Am Hauptbahnhof wird ein weiterer Blick auf die emsige Stadt im Bau gegönnt: irgend etwas hemmt den ICE am rechtzeitigen Ankommen. – Und kurze Zeit nachdem dieses Foto aufgenommen wurde, sperrte eine große Zahl Polizisten das Umfeld des Hauptbahnhofs. Information gab es keine ausser „Hier geht`s nicht mehr durch.“ – Wie gut, dass ich nur wieder in den Bahnhof hinein brauchte … – Welchen Staatsgast galt es denn zu empfangen? Niemand hatte davon gehört, ob etwa das Papa-Mobil gleich eintreffen würde.

Wie sich später im Zug herausstellt (Information wurde vorenthalten und verschleiert), war eine Fliegerbombe gefunden worden und musste entschärft werden. Was für ein Glück, dass der ICE gerade noch ein- und Richtung HH ausfahren durfte. Die S-Bahngleise waren schon seit geraumer Zeit ganz gesperrt …

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Schönstes Herbstwetter in Berlin, wo wollen wir hin?

Wir peilen eine lange Wanderung im Freien an – mitten in der Großstadt Berlin, südlich vom Stadtkern.

Das Tempelhofer Feld, der frühere Flughafen Tempelhof, ist unser Ziel.

Das Tempelhofer Feld, eine Freifläche, die ihresgleichen sucht!

Rein geht`s über`s Vorfeld (wieso „Achtung, Wespen“?!).

Unglaublich – diese Weite!

Und dieser Wind … – – „Sooo heben wir ab …“.

Berlin ist gut beraten, diesen denkwürdigen Ort für die Allgemeinheit frei verfügbar zu halten.

Allein der Gesundheit wegen … Es gibt wohl kaum eine Fläche, die von so vielen Bürgerinnen und Bürgern auf so vielfältige Art vereinnahmt wird – Bewegung in frischer Luft: Fußgänger schlendernd oder wandernd, power-walker, Jogger, Radfahrer, Drachelenker diverser Art, Skater und Kiter, Bollerwagenbeweger, Segway-Fahrer … Was gibt es sonst noch?

Roll hin …

Roll zurück – Luftsprünge zwischendrin inbegriffen …

Die Meister der verschiedenen Luftkünste sind wohl das Beeindruckendste.

Basislager warten auf die Erschöpften und sind für den Anhang Mittelpunkt.

Auch Platz für Helfer ist vorgesehen.

Dass eine solche Freifläche auch für die Klima- und Frischluftsituation der Stadt eine besondere Bedeutung hat, muss eigentlich heutzutage nicht extra erwähnt werden.

Ja, und die dazugehörige Natur – Tier- und Pflanzenwelt – entfaltet sich selbstverständlich.

Raues Grün in großer Fläche.

Wechselnde Rauigkeit – Platz für vielfältige Natur in der Waagerechten.

Zum Rand hin gibt`s dann die Technikflächen.

Im Rauen ist gut Schauen, mit der Nase! – Kampfdackel Socke kann nicht anders, in so viel Natur geht seine mit ihm durch …

Und … ! ? – Da ist ja noch einer – ein „Rosinenbomber“.

Ein Rosinenbomber ???

Ehemaliges Abfertigungsgebäude des ehemaligen Flughafens Tempelhof.

Ein paar Bäume gibt`s hier auch. Ihr Alter zeigt, dass sie offenbar auf dem Flugplatz in dieser Ecke geduldet waren.

Ordnungskräfte sorgen für Sauberkeit auf den versiegelten Flächen.

„Der Chef hier bin ich.“

Nachdem wir nun also auch den Chef kennenlernen durften, verlassen wir begeistert das Tempelhofer Feld. – Meine Empfehlung: Gehen Sie mal hin!

Bleibt zu hoffen, dass Einzelinteressen, wie sie immer wieder aufflackern werden, auch weiterhin eine Absage erteilt wird.

Es wäre wirklich eine Schande, diesen öffentlichen Freiraum zugunsten von „ökonomischen“ Interessen einzuschränken.

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Zwei Reisen in die Hauptstadt brachten Tausende Fotos. Hier geht`s mal bunt zu.

Geometrie-Übung bei Sonnenaufgang Töst

Ob die Fahrt per Bus, Bahn oder Privat-Pkw erfolgt – frühes Aufstehen sichert mehr Stunden am Zielort.

Angesichts der Blechmassen ist die Priorität der Fahrzeugwahl
a) Kein-Wagen, b) Kleinwagen.

Baustellenvernichteter Parkraum macht Kleinwagen gerade noch erträglich – vor allem, wenn man, wie wir, einen Anliegerparkschein nutzen kann.

Als zukunftsweisende Alternative und Schutz vor Mitarbeitern des Ordnungsdienstes bleibt noch die Vertikal-Quer-Parkvariante.

Ist das Auto weggestellt, bleibt Muße für einen erhöhten Blick aus der Baustelle auf die Stadt.

Unterm Dach entsteht neuer Wohnraum.

Wer hier einmal einzieht, braucht keinen Baumkronenpfad aufzusuchen – hat seinen eigenen. Beneidenswert!

Jetzt aber runter – auf in die Stadt.

Autolos kann man dann ganz entspannt durchs herbstliche Berlin schlendern.

Alles so schön bunt hier.

Hier stand die Berliner Mauer.

Das asisi-Mauerpanorama lohnt einen Besuch.

Wieder draussen ist man froh, dass die Zeit der innerdeutschen Grenze Vergangenheit ist.

Die Botschaft ist klar.

Die Tagestour ist vorbei – im Dunkeln geht`s weiter.

Nächtliche Schifffahrt – von einer Brücke betrachtet.

Dies ist nicht das Festival of Lights 2012 – kleiner Spree-Rückblick in den Septemberbesuch.

Nächtlicher Blick über die Spree, Friedrichstraße, Sept 012.

Über das Festival of Lights kann man trefflich diskutieren, z.B. im Zusammenhang mit dem Thema Verlust der Nacht.

Festival of Lights 2012 – oder Verlust der Nacht.

Fackel-Jongleure und Feuerspucker zeigen ihre Fähigkeiten.

Egal, wie man nun dazu steht – 1,5 Mio Menschen sollen da gewesen sein (wir mittendrin).

Das Bonbon-farbene Brandenburger Tor …

Zweifellos ultra-schlechte Luft in Berlin durch die motorisierte Massenanfahrt, laufende Busmotoren …

Wir sind noch durch das Holocaust-Mahnmal gegangen – bei Nacht noch eindrucksvoller als am Tag.

Mehr zum Holocaust-Denkmal steht hier.

Ohne Worte.

Nach all der Lauferei wollten wir noch die neuen U-Bahnsitze testen. Leider sagt die Info, dass der Standort gerade für uns weitestmöglich entfernt ist. – Bleibt also ein Punkt für den nächsten Berlinbesuch.

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