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Archive for the ‘Reisen’ Category

Bunte Eindrücke …

… gleich hinter Hamburgs Landesgrenze – zwischen Garten- …

… und Haushalt.

An der Pinnau überrascht die Natur – Schlammfliege, …

… so früh!

Im Hintergrund der beiden Fotos präsentiert sich heutige Agrarlandschaft. Erster Siloschnitt 2025 bereits am 1. Mai eingefahren, Gewässerunterhaltung auch nach 25 Jahren EG-Wasserrahmenrichtlinie immer noch hart – hier Abbaggern einer Ufer-Sohleentwicklung. Erodierendes Steilufer und öder Sandkanal sind „die Ernte“.

Insekt (Schlammfliege, unscharf) und Technik – die glänzende Oberfläche scheint …

… ausgewählter Eiablageort zu sein. Hüpfend, tanzende Bewegungen vorweg erweckten jedenfalls den Eindruck.

Sowas hatten wir vor Jahren schonmal, mit der Großen Maifliege in DK. Allerdings glänzte das Autodach seinerzeit nicht.

Wieder in SH – Anradeln Holm-Hetlinger Marsch – Reiher voraus.

Der Reiher lässt mich recht dicht heranrollen, bevor er …

… auffliegt und – schonmal erlebt – nicht querab flüchtet, sondern geradezu gemütlich entgegen meiner Fahrtrichtung flach über der Wiese bachauf fliegt.

Ein weiterer Graureiher am Brunnenschutzgebiet kennt mich offenbar bereits, kümmert sich um Besseres.

Auf Idenburg weckt etwas die Aufmerksamkeit der Pferde – nebendran 3 Reiher und ein Storch.

Dann entscheiden die Pferde, berittene Kollegen jenseits des Zauns anzusteuern.

Ein Nachzügler.

Eine Menge Fohlen, frisch auf der Welt, bevölkern die Weiden ringsum.

Nebendran blüht`s – hier eine alte Rosskastanie.

Ein Stück weiter Richtung Alter Heuhafen Hetlingen eine Rote Kastanie, benachbart zu voll blühender Eiche.

Elbdeich Hetlingen, Blick zur Elbe – Sumpfdotterblume und Löwenzahn färben das Deichvorland gelb.

Ein häufiger werdender Anblick bei stehengebliebenem Reet des Vorjahrs. „Normal“ (was ist heutzutage schon normal?) mähen Eis (???) und Winterstürme das Reet ab – „freie Sicht auf Sumpfdotterblumen!“.

Nonnengansüberflug querab der Vogelstation Wedeler Marsch.

Falls der dort abgestellte Pkw die Gänse von der Wiese fernhalten sollte – das klappt offenbar nicht.

Abschied von der Elbe mit Segler und Leuchtturm – vorn rechts Sturmmöwen.

Auf der Geest sind bereits Flieder und Goldregen …

… voll ingang.

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Nicht nur am Brunnenschutzgebiet in der Marsch steht nun die Knoblauchrauke in grossen Beständen.

Pusteblumen allerorten – hier am Elbdeich Hetlingen.

Da kommt Weiss vom Horizont her die Elbe herauf.

Das stellt sich später vom Elbdeich Fährmannssand her als Norwegian Star heraus, 295 x 32 m, Tiefgang 8,6 m – Maibesuch Hamburgs für eins der vielen „Traumschiffe“.

Im grellen Gegenlicht anfangs kaum erkannt, fliegt eine Sturmmöwe vor mir von der Deichverteidigungsstraße auf.

So langsam – habe ich den subjektiven Eindruck, die Zeit sagt das eigentlich auch – kommen die letzten Nonnengansschwärme gen NordOst durch – hier auf dem Flachsee neben der Vogelstation Wedeler Marsch kurzzeitig rastend.

Was da vom Langen Damm über Löwenzahn hinweg erblickt wird, könnte vom Eindruck her fast für Wiesenschaumkraut durchgehen.

Der nähere Blick auf Ähnliches, im Städtischen, …

… klärt die Angelegenheit: Gänseblümchen in Massen.

Für den Marscheindruck wird das verständlich, es handelt sich um stark von Gänsemassen überweidete Flächen.

So ein Bisschen Weiss fehlt noch vom frühen Mai-Eindruck.

Zum Beispiel eine prächtige Traubenkirsche, Prunus padus, aus dem Wedeler Autal.

Der wollige Schneeball am Haus …

… hat diesen prächtigen Eindruck frischer Pollen angesichts der Hitzetage, „ausgebacken“ vor der Hauswand, leider schnell verloren.

Dafür hält sich der Bärlauch im Kleinklima seines Schattenplatzes.

Offenbar gefällt`s – auch seine Kinder legen sich ins Zeug.

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Am Bach. – Ein Graureiher quert, fliegt bachaufwärts, landet jenseits der Brücke.

Er forscht …

… und pirscht …

… und fängt und schluckt.

Es wird weiter geforscht.

Abflug bei Störung.

Ein Stück entfernt geht die Nahrungssuche weiter.

Erfolgreich, wie es scheint. Ein Happen wird mundgerecht platziert.

Das geschieht mit dem „Schluckziel: Kopf voran“, damit abgespreizte Kiemendeckel oder, soweit vorhanden, Stacheln oder Stachelflossen nicht womöglich noch ein Entkommen sichern. – Derzeit ist der Speiseplan saisonal erweitert um Wanderstichlinge sowie Flussneunaugen – frisch vom Kies, aus der Laichkuhle erbeutet oder, absterbend, bachab trudelnd eingesammelt.

Immer diese Störungen!

Also auf, …

… zu nicht allzu weit …

… entferntem Ziel.

Ich ziehe mich in andere Gefilde zurück.

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Da ist er also, der Wonnemonat Mai – und schon sind etliche Maikäfer zu sehen, dieser leider nicht mehr lebendig.

Aber dieser!

Vor dem Geesthang Holm, Blick Wedel – Nebelgewaber, Tau und Baumkronentropfen bringen eingefangenes Wasser zu Boden.

Es ist noch ruhig, das äsende Reh …

… lässt sich von langsamem Vorbeiradeln (und nicht so offensichtlich Hinstarren) nicht stören.

Am Bullenfluss – Überflug Nonnengänse kündigt sich an.

Da staunen die frisch …

… ins satte Frühlingsgras rausgelassenen Rinder.

Idenburg – hier hatten Brandgänse voriges Jahr auf einem der Storchenhorste gebrütet.

Ist dies die Hälfte der Gösseln, die Pferden und Reitern zwischen den Beinen rumwuselten, nachdem sie den Dachrutsch und den Bodenaufprall erfolgreich gemeistert hatten? – Jedenfalls lassen die mich sehr dicht ranradeln, bevor sie kurz auffliegen.

Auf Idenburg sind die Störche mit ihrem alten Efeu-Nest beschäftigt.

Auf Pferdehöfen, Gestüten entdecken frische Fohlen auf langen Beinen die Welt. – Was macht Mutter da unten mit ihrem Mund?

„Normale Brandgänse“ querab Giesensand – schon auf große Entfernung machen sie sich sichernd lang, bleiben allerdings sitzen.

Die Jahreszeit, gefördert von Nebelfeuchte, lässt Insekten- und Wurminteressenten wie hier Dohlen intensiv Flächen abpatrouillieren. Futter winkt.

Dann kann der Mai ja starten bzw. so weitermachen (auch gern mal mit ein Bisschen Regen nach dem wärmsten und trockensten April aller Zeiten).

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Der Ankunfts- und Exkursionstag endet …

… beschaulich.

Hier lässt sich`s wohl sein.

Die Arbeit ruft, Richtung Warnemünde …

… geht die Fahrt zum Vortragsort.

Der öffentliche Teil der jährlichen Mitgliederversammlung des Salmoniden und Gewässerschutzvereins MV e.V. bringt neben Mitgliedern ein breites, interessantes Spektrum an Teilnehmenden zusammen.

Entsprechend verliefen die Diskussionen und Nachgespräche zu den Vorträgen.

Als Dank für mein Instream-Restaurieren, Herausforderung im Klimawandel, steht verpackt …

… platt – aber kein Plattfisch – eine Meerforelle bereit.

Dank für den Dank! Der Fisch muss nun noch aus – aktuell – westlichem Umfeld Berlin hier landen.

Die dann präsentierte Dramatik Klimawandel im Gesamtspektrum der Ostseegefährdung war in der komprimiert angebotenen Breite sicherlich nicht bekannt.

Meeresspiegelanstieg hier vs. Landmassenanstieg / -absinken dort, Nährstoffsituation und Spezialitäten Sauerstoff, Bedrängen der Lebensgemeinschaften von oben durch Wärme, von unten durch zunehmenden Sauerstoffmangel bei Schwinden der Zwischenfluchträume, Schifffahrt, Plastik, Munition, Fischerei – der Mensch mutet seiner Umwelt alles zu. Geltende Abkommen, bis zu 50 Jahre alt, werden nicht ernstlich umgesetzt. – Die Stichworte Klima- und Umweltschutz werden nahezu weltweit in neuen Regierungsbildungen lobbyistisch reduziert bis als no-go bekämpft. Was für eine Logik ! ? !

Die Überleitung Richtung Mitgliederversammlung brachte der Fachvortrag zu langjährigen Fangststatistiken Meerforelle in MVs Salmonidengewässern.

Die Bahn wartet (nicht) – ich muss los.

Gen Rostock Hbf.

Bei der Ankunft hatte ich ihn noch garnicht gewürdigt. – Nun ja.

Im RE, von sogenannten Fans mit eigenen Zeichen beschmiert.

Die erste von drei Etappen RE ist gestartet – vorbei am sehenswerten, restaurierten Technikdenkmal Wasserturm.

Kurz vor Bad Kleinen, Umstieg auf 2. RE-Etappe – ordentlich was los am Nordende des Schweriner Sees.

Segelwettbewerb ist angesagt.

Aus MV-Rapslandschaft geht es westwärts, in – etwas – kleinräumigere SH-Rapslandschaft.

Alle Umstiege haben geklappt, der S-Bahn SchienenersatzverkehrBus bringt mich wohlbehalten nach Wedel.

Hier gilt es, zu Bildungs- und Demonstrationszwecken, …

… aus dem schillernden Nebel-Hort (Beitrag vom 27. April) mitgebrachte Einzelstücke …

… zu reinigen und …

… schonmal im Interessiertenkreis virtuell sowie im Familienkreis und Umfeld handgreiflich vorzustellen.

Nein, die Bachmuschel kennt bislang niemand real, nur aus Buch und Internet.

Ob die jemals wieder flächig in SH-, Nds- und HH-Gewässer zurückkehren kann?

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Wie aus dem Bachstelzebeitrag abzuleiten, hatten wir, ergänzt um den Förster des Stadtforst Rostock, Lern- und Diskussionsbedarf rund um einen kleinen Bach, den Radelbach.

Der ehemals kanalisierte Radelbach ist – auf recht großer Tieflage – zurück in Mäanderschlingen gebaggert worden.

Blick bachauf – wie sich zeigt, stammt das derzeit meiste Wasser aus dem Zulauf einer Kläranlage, recht gleichmäßiger Abfluss von dort also auch bei Trockenheit garantiert.

Beispielhafter Mäanderbogen – es gibt viel zu entdecken, zu besprechen.

Besonders beeindruckend finde ich die Kies-, Stein- bis Findling-reiche Moräne.

Hier ist – als dunkle Linie der Tieflagen – der Stromstrich, wechselnd zwischen den Prallhängen zu erkennen.

Die Diskrepanz – wenn denn überhaupt erkannt – zwischen ÜBERtiefe und -breite …

… nochmal durch Pfeile – ohne weitere Erläuterung – verdeutlicht. (Die für Turbulenz erforderliche „arbeitende Breite“ im Niedrigwasserabfluss ist kleiner! als der kleine blaue Pfeil – mehr Rauigkeit, „Rückgabe der gestohlenen Steinfraktion“ tut not.)

Alles, was da weggebaggert wurde aus dem Querschnitt ist – auch im NW- / MW-Querschnitt – dem Bach „zum Basteln“, für die Eigendynamik, verloren!

Viehzeuch ringsum, hier: Rotwild, interessiert das wenig. Das will nur kreuzen, vielleicht vorher etwas trinken.

Und immer wieder: steinreiche Moräne – Rest „geklaut“.

Nur selten ist in der Strecke angesichts – guten Willens – gebaggerter Überbreite bachtypische Turbulenz erkennbar.

Solche Wahrnehmung gilt es zu nutzen, „das Bauwerk“ Richtung Entwicklungsziel Bach zu verändern / die Baumaßnahme ökologisch wirksam nachzujustieren.

Wer Augen hat zu sehen, erkennt, …

… dass Hilfe leicht möglich ist.

Und fast wie bestellt sind erste erforderliche Einheiten bereits vor Ort.

Fehlt noch die Beschattung der kahlen Baustelle! – Bachauf sind geeignete Samenspenderbäume nicht in Sicht. Hier, am unteren Ende, aber sieht es gut aus – geeignete Erlenbestockung linksseitig benachbart.

Wir gehen davon aus, dass im Kleinklima des Erlenbestands mindestens fleckenweise dichter JungErlenAufwuchs wachsen wird. Der kann dann an oberen, teils durch Sonne verbackenen Backsteinlehmstellen für Anpflanzungen genutzt werden.

Na denn! Wäre doch gelacht, wenn aus diesem kleinen Fliessgewässer kein lebendiger Bach mit charakteristischem Inventar entwickelbar wäre. Viel Erfolg!

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Verabredung zum Flussneunaugengucken führt mich gen Mühlenau und Pinnau – Anradeln durch Frühjahrsaspekt Heideweg, Pinneberg.

Die Tour entspricht der im Beitrag vom 23. April 2023.

Hier folgen erste, spezielle Eindrücke.

Mühlenau, Nacken des Schusses bachauf Bahnquerung Pinneberg – intensives Laichgeschehen, gerade keine Laicher vor Ort.

Laichgeschehen Pinnau, Brücke Hindenburgdamm gen Tnw, recht schlammig.

Mal näher hinsehen – es scheint, die moderne Kommunikation hat ihren Weg zu den Laichtieren gefunden. (Mit Watstiefeln wäre das Gerät leicht wiederzugewinnen.)

Auf dem Rückweg, Bahnquerung Mühlenau bachab des ersten Laichfotos – der oft genutzte Jagdstandplatz des Graureihers ist unbesetzt.

Blick bachauf – da, genau im Geschehen, im Nackenanstrom des Schusses gen Bahnquerung steht er, der Fischreiher, wie ich nun ihn anlassbezogen nenne.

Es folgt der zweite Einschub, bevor es mit Rostocker Geschehen weitergeht.

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Zum öffentlichen Teil der Jahresmitgliederversammlung hatte der Verein Salmoniden- und Gewässerschutz Mecklenburg-Vorpommern e.V. geladen. Neben meinem Vortrag über Instream-Restaurieren, große Lebensraumerfolge bereits mit geringem Aufwand erreichbar, standen aktuelle Ostseethemen im Gesamtspektrum menschlichen Umgangs mit dem Meer und absehbare Folgen des Klimawandels mit zugehörigen Handlungserfordernissen, sowie regionale, langjährige Fangauswertungen zu Salmonidengewässern Mecklenburg-Vorpommerns auf dem Programm.

Exkursionen an unterschiedliche Gewässer bei bestem Wetter bereicherten meinen Besuch – ganz herzlichen Dank für diese Erlebnisse! Der vorige Blogbeitrag gab bereits einen besonderen Eindruck.

Vorweg stand die Anreise bevor. – Die Einladung war von langer Hand vorbereitet. Der damalige Blick auf die Bahn liess mich HH – HRO eine schlanke Schnellzugverbindung erwarten. – Das kam anders. Zunächst änderte sich die Aussicht Richtung durchgängige RegionalExpress-Tour, nun ja. – – – Mit Fortschritt des Jahres wurde deutlicher, dass nicht nur „Bahn“ – es wird der eine RE gestückelt auf 3 Abschnitten werden …, sondern auch „Schule“ (= Bauarbeiten S-Bahn HH) ihren Einfluss geltend machen würde.

Von Wedel gings also mit Schienenersatzverkehr bis Klein Flottbek (das mit dem Deutschen Derby).

Von dort normal weiter per S-Bahn zum Hamburger Hauptbahnhof – Start der 3fach RE-Fahrt.

Erste Etappe bis Lübeck.

Wir bewegen uns im „echten Norden“ West – Ost.

Von Lübeck durch den Westen Mecklenburg-Vorpommerns, entlang weitflächiger gelb-grüner Landschaft …

… nach Bad Kleinen.

Die dritte und letzte RE-Etappe führt dann schon nach Rostock. – „Schweriner See!“ schallt es durch den Wagen. – Prima zu sehen, das Nordende, nutzten wir doch kürzlich ein paar Tage im Umfeld des Südendes.

Rostock angekommen – alles prima, alles pünktlich! – Was will ich mehr?

Begrüßund durch eine Saatkrähe – möge die Saat auch 2025 gut aufgehen!

Mein Umfeld- und Sachkundiger Salmonidenkollege sammelt mich ein.

Auf gehts zur abwechslungsreichen Exkursion ins Umland.

Auch im Kleinen gibt es allerhand zu sehen und zu diskutieren – Start an einem jüngst in Mäanderbögen gelegtes, vorher kanalgerades Bächlein.

Dort erwartet uns unter anderem eine Bachstelze.

Die ist beschäftigt, stört sich (zunächst) nicht an uns. – Man muss – nicht nur wegen der „Baustellensituation Lehmige Moräne“ – schon sehr genau hinsehen.

Dann wird es ihr doch zuviel, … [kleine Sehhilfe: ganz links, ganz oben]

… ab auf die hohe Kante am Rand eines ländlichen Fahrwegs. Weg will sie aber nicht. Sie hat ja noch zu tun, offenbar unten am Wasser.

Schon erstaunlich, wo ich Bachstelzen ansonsten eher als weiter ausweichend kenne.

Soviel Ausdauer und Hartnäckigkeit soll belohnt werden. Wir wenden uns, den Bach entlang, anderen Stellen zu.

Davon folgt mehr im nächsten Beitrag.

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Eine Vortragseinladung führt mich an ganz besondere Stellen.

Herzlichen Dank für Einladung, Organisation, Unterbringung, Wissen-vermittelnde Exkursionsorte und fachlich-persönliche Gespräche mit vielfältiger Diskussion!

Das einzige, was fehlte, erkennbar an den freiliegenden Wurzeln der Erlen ist das Wasser. Die seit 2 Jahrzehnten häufig(er) auftretende Frühjahrstrockenheit ist schlimm genug. Wenn das dann noch weitergeht … – – – Mit, damit der Wasserhaushalt mindestens ausgeglichen ist, Stark- bis Stärkstregen …

Wer redet da (nicht) von Klimawandel ? ! ?

Dreidimensionaler Unterwasserlebensraum Erlenwurzel – nun „frei“.

Immerhin! – Die größenvariable Körnung der Gewässersohle des Moränenbachs – besser geht`s nicht.

Fachkundig wurde „der Kanal“ vor 2 Jahrzehnten zum Salmonidengewässer rück“gebaut“ – ein Anstoß zur Entwicklung. Die Natur durfte ihren weiteren Beitrag leisten – solch Möglichkeit nutzt sie meisterhaft.

Das StAUN (hier: Rostock), wie die Verwaltungseinheiten damals in der Abkürzung hiessen, brachte einen immer wieder zum StAUNen. Super Leistung, die Natur dankt, der nutzende Mensch auch!

Verwunschene EfeuWaldPartie auf dem benachbarten Moränenbereich.

Kleine Strömungsstudie.

Alles da.

Eine verwunschene Strecke, …

Sumpfdotterblumen, … der Name …, bloss nicht in unbekanntes Terrain begeben!

Auf festem Grund aber doch ein Bisschen näher ran.

Hier also ist er, schillernd-leuchtend!, der Schatz der Nibelungen, mit Biberästchen drapiert.

Nähere Untersuchung bringt dann glitzerndes Perlmutt von Muschelschalen zutage. – Weiter kann ich belegen, dass in mir bisher bekannten Gewässern keine Bachmuscheln (sondern – wenn überhaupt! – andere, eingetragene Arten, oft genug Teichmuscheln) existieren. Erstmals in meinem Leben sehe ich die Bachmuschel(schalen) in ihrem Lebensraum – wer auch immer hier seinen Restaurantplatz haben mag.

Wilde Wichte bewachen den (H)Ort.

Wo solch Wundersames zu finden ist? Man weiss es nicht! Schilder weisen in unterschiedliche Richtungen, als sollten Suchende verwirrt werden.

Und wo bleibt der Nebel der Überschrift? – Das ist ein Missverständnis – wir besuchten das besondere Moränenfliessgewässer Mecklenburg-Vorpommerns, die Nebel.

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Elbdeich Fährmannssand – das Lamm nutzt morgens den Windschatten der Mutter.

Auch wenn die Temperaturen durch sssteifen Wind niedriger erscheinen – die Natur lässt sich nicht stoppen.

Weiss breitet sich auf den Marschwiesen aus. Die Wiesen schäumen, …

… es ist die Zeit des Wiesenschaumkrauts.

In speziellen Lagen (Foto aus der Zeit der Hartriegelblüte) …

… hat sich der Verdacht auf Maiglöckchen …

… nicht bestätigt. Die Bärlauchblüte beginnt.

Anders geartete Lebensräume präsentieren die Sternmiere.

Ooooh, diese Blütenpracht!

Es soll (gar nicht so wenige) Menschen geben, die sehen darin nur „Abfall“.

Derweil nimmt der Löwenzahn …

… zunehmend Raum ein.

Wie geht es weiter?

Werden Nachtfröste noch / wieder die Obstblüte „verhageln“, kühle Temperaturen den Obsthonig knapp ausfallen lassen (und die Obsternte …)?

Vielleicht wird dies ja ein besonderes Honigjahr – mit Spezialitäten wie Löwenzahnhonig mal wieder im Angebot.

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