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Archive for the ‘Reisen’ Category

Nach einer kurzen Radtour zwischen zwei Schauern entscheiden wir uns, mit unserem kleinen Besuch die Landesgrenze nach Hamburg zu überqueren und, dicht dahinter, das Puppenmuseum Falkenstein zu besuchen.

Wenn man an solch Wegweiser angekommen ist, ist das Puppenmuseum nah.

Hier können Höhen und Tiefen des Norddeutschen Tieflands erkundet werden – Buchen und andere Laubbäume bewachsen Moränenuntergrund.

 

Auf der Höhe – Kiefern deuten auf bewachsene, ehemalige Wanderdünen hin.

Da liegt das Landhaus Karl Schneider mit dem Puppenmuseum, direkt an der Kante des Elbhangs.

Wir nehmen den kürzeren, steilen Treppenweg.

Oh, Täler weit – oh, Höhen. Unten am Horizont ist die Elbe zu ahnen.

Und nun nix wie rein, einfach drücken (vorher natürlich den HampelWeihnachtsmann testen!).

Der Besuch des Puppenmuseum Falkenstein lohnt sich – solch Sammlung an Historie, Kinderspiel- und -bildungszeug, wahren Kunstwerken, begegnet man nicht so leicht wieder. Ich unterlasse daher jeden Versuch irgendwelche Eindrücke mit Fotos zu belegen. Das eigene Erlebnis zählt.

Neben dem Besuch für das Puppenmuseum sollte auf jeden Fall Zeit für einen Blick über die Elbe eingeplant werden.

Die Elbe, Insel Neßsand, Nebenelbe, niedersächsische Elbmarsch und, am Horizont, die Harburger Berge.

Buhne, seeschifftiefes Fahrwasser (dicht vor den nördlichen Buhnen, hart am Elbhang), Tnw Mühlenberger Loch, Airbus, Marsch, Harburger Berge.

Da kommt ein kleineres Containerschiff, seewärts.

Mit Blick auf das Landhaus Karl Schneider gehen wir zurück.

Das (rote) Auto ist nah – der Schirm brauchte nach dem Museumsbesuch nicht aufgespannt werden.

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Während die 25 t Kies bachauf der Bahnquerung, Pinneberg, noch unbelaicht liegen …

… hat sich, von der Brücke Mühlenstraße bachauf, Überraschendes ergeben.

Auf dem Weg zum 3. Kies bachauf der Brücke Mühlenstraße – da wird doch nicht …

Naaaa … ???

Tatsächlich! Da ist massenhaft Kies bewegt worden.

Eine kleine Strömungsstudie zum Abschluss hier.

Ob das nun Meerforellen waren oder gar Lachse – wir wissen es nicht.

Blick bachab von der Brücke Christiansenweg nahe S-Bahn – hier abwärts, bis zur Brücke Mühlenstraße, hatten wir als Ziel der Strukturverbesserung primär massenhaft neuen Lebensraum für Wirbellose gesehen. Die Annahme, hier würden Salmoniden laichen, kam uns allzu verwegen vor.

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Am 3. Dezember wurde bereits berichtet, dass die Brücken-Kiese in Pinneberg prima liegen und zwei von vier Depots am Hindenburgdamm zu Unterwasserkiesbänken umgestaltet wurden.

Da auf meiner Rundfahrt gerade Ebbe um Tideniedrigwasser in Pinneberg herrschte, habe ich die aktuelle Abflusssituation am Hindenburgdamm „mitgenommen“.

Das sieht ja gut aus.

Draufsicht – schicker Abfluss. Erstaunlich, wie „blank“ der Kies aussieht, wenn man die trübe Soße im Sinn hat, die hier bei Flut einstaut.

Gesamtaspekt mit Pegelanschnitt, bachab – Pinneberg hat, wie am Christiansenweg an der Mühlenau und sicherlich anderswo, offensichtlich noch Nachholbedarf bei der Regenwasserreinigung. Der Ausfluss aus dem großen Siel gegenüber sieht jedenfalls nicht sehr lecker aus.

So bleiben auch hier gute Wünsche für 2020.

Es folgen demnächst die Eindrücke von der Mühlenau, ländlich und städtisch.

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Im Beitrag vom 11. Dezember habe ich von Gefiederten an dieser Stelle berichtet – nun also zum Aquatischen.

Hier ein Detail der vorher als Gesamtheit dargestellten Strecke.

Es wird deutlich, wie wichtig der standorttypische Baumsaum auch an dieser Strecke ist, nicht zuletzt aus Gründen der künstlich durch Entbaumen überheizten Situation und des Klimawandels – „Keep your river cool“, wie man im englischsprachigen Raum sagt.

Dieses Laichbett in völlig offener Strecke ist noch nicht benutzt.

Die alte, steile Raue Rampe bachab zeigt, dass weitere Kiesschüttungen zum Auffangen des Gefälles möglich und nötig sind.

Auch zu dem Schreibtisch-mäßig ausgestalteten „Mäander“ werden wir uns Gedanken machen.

Es bleibt viel zu tun – 2020 steht vor der Tür.

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Nachdem es mich vormittags an Bächen und kleinen Flüssen umgetrieben hat (Beitrag folgt demnächst), wollte ich vor Sonnenuntergang noch etwas Großes sehen, die Elbe.

Auf dem Weg zum Schulauer Hafen – wie sagt man zu einer Zeit 15.30-16 Uhr, wo die Sonne schon tief steht? „Abend“ sicherlich nicht.

Die Elbe! – Blick vom Sandstrand Wedel rüber nach Hanskalbsand.

Rette sich, wer kann! – Mit der Sonne geguckt, ist es noch ordentlich hell.

Alles so schön bunt hier – und ein Baggerschiff in Grün! „Scheldt River“ denke ich, baggert hier und schmeisst den Kram in der Elbmündung, vor Cuxhaven oder Helgoland raus.

Weit gefehlt – „Scheldt River“ buddelt und klappt in der Seine-Mündung, sagt marinetraffic.com.

So lernt man immer neue Schiffe kennen. Dies ist „Bonny River“ und trägt mit 21.000 t doppelt so viel wie das Schwesterschiff.

Mit der Elbe (und dem Tideniedrigwasser) geht es also weiter bergab. – In Kommentaren streiten sich die Hafen-Spezis wieder über Hamburg vs. JWP (Jade Weser Port – Wilhelmshaven). Aus der Schweiz habe ich gerade Kunde erhalten, dass die Container beide bald nicht mehr brauchen, ihr Ziel auch anders finden.

„Bellen“ über mir.

Nonnengänse fliegen Richtung Nachtruheplatz.

Auf dem Rückweg Jahreszeitliches – durchweichter Boden, vollgeregnete Entwässerungsgräben in der Marsch.

So kann man hier in der Ecke auch „anders“ fotografieren.

Sonnenuntergang hinter Weiden querab der Badebucht.

Und ein Vogel, hier Rabenkrähe, ist auch wieder mit im Bild.

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Angesichts des einen und anderen Treffs inkl. Adventsfeierlichkeit soll Bewegung nicht zu kurz kommen. Angesagter Regen fällt, manche absehbare Lücke ist größer als erwartet – man lege es drauf an und lasse sich überraschen.

Sonnabend Spätnachmittag, nasse Straßen, Weihnachtsbeleuchtung in Rellingen.

Angesichts des Regens hält sich der Abfluss der Gewässer ganz akzeptabel – immerhin über Mittelwasser. Das sonntägliche Vormittagsradeln war auch ganz akzeptabel, nur leicht angefeuchtet kamen wir zurück. Gespannt warteten wir auf die Entwicklung des Nachmittags. Da sollte doch … oder nicht?

Super Sache, wenn der Regen als Front zieht – und die ein Ende hat.

Jetzt aber nix wie raus!

Imposante Wolkengebirge begleiten uns in der Ferne.

Blick quer über das Wedeler Autal – sage mal einer, das wäre kein schöner 2. Advent gewesen.

Für den Montag war Diverses an Schauern unterschiedlicher Qualität angesagt. Ich entschied mich für die Sonnenstunde dazwischen.

Noch steht die Sonne flach hinter Wolken, der Himmel im Norden aber ist schon blau. Blick vom Sperrwerk Wedeler Au auf die volle Binnenelbe.

Tja aber …, neulich wurde die Binnenelbe (wegen der Brückenbaustelle Langer Damm – oder „nur so“?) langzeitig auf Tideniedrigwasser abgesperrt gehalten. Jetzt, wo kleine höhere Tidehochwässer schon liefen und mindestens kleine Sturmflut angesagt ist, lässt man die Binnenelbe voll? Soll das Hinterland „von hinten volllaufen“? Fragen über Fragen.

An der Brücke (die alte ist raus) wird eifrig gewerkelt. In der Vorwoche kreuzte ein Betonmischer meinen Weg – wir haben hier zur Zeit ja nur die Deichverteidigungsstraße.

Sperrwerk zu – und wenn eine höhere Sturmflut kommt? Da liegen etliche „feste“ Sperrteile bereit.

Draussen ist auch hohes Wasser. Die Sonne steigt, Niedersachsen ist schon erleuchtet – mindestens optisch.

Das Foto entstand, wie ein späteterer Blick auf die Tidekurve zeigt, bei Thw-Stand. Bis zum aktuellen Tidehochwasser kamen dann aussen noch ca. 80 cm dazu. Erstmal also kein Grund zur Aufregung.

Nun wirft die flach stehende Vormittagssonne auch in Wedel harte Deichschatten.

Volle, abgestaute Binnenelbe bzw. Mündungsbereich der Wedeler Au.

Ich kraxele andernorts nochmal auf den Deich. So viele und großflächige (Wühlmaus-?)Schäden wie dieses Jahr habe ich lange nicht gesehen.

Ist bei der Deichaufsicht und Schafbeweidung alles in Ordnung?

On top – ganz schön hoch! Ich gucke auf`s „Hinten“ – binnendeichs.

Da liegt, über leichten Wedeler Au-Mäander geblickt, Wedel auf der Geest im Sonnenschein.

Weil`s so schön ist …  (Ohne Zweifel lässt sich über den jüngst so gestalteten Rand Stadt / Landschaft – Geest / Marsch streiten.)

Beim Mittagessen wurde es dann ordentlich dunkel, blieb aber (erstmal) trocken. Dienstag soll richtig sonnig, leicht bewölkt werden – na denn.

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Gestern schien noch die Sonne. Das wollte ich für eine Eiersuche nutzen.

Die Nachbarhausdächer zeigen mit Raureif, dass bedacht Auto gefahren werden soll.

Am ersten Zielort – weisse Wiesen, soweit sie im Schatten liegen.

Während der Fahrt hatten sich Nichts-Merker in Schattenlagen der Straße auf ihre Art ge-outet. Es waren durch solche Fahrer auch wieder Bäume beeinträchtigt (oder waren die Bäume unvermittelt in den Fahrweg getreten?).

Die Sonne bringt den Raureif in die Luft.

Sieh an, schon an dieser, nicht sehr attraktiven Stelle, sind 2 kleine Anlaichpunkte erkennbar.

Weiter geht`s.

Schwacher Nebel vor dem Wald.

„Bio-Turbation“: Kolk-Rausche-„Bau“ durch Fische (Strömung von rechts, ruhig wirkender Kolk, links Laichhügel, rauschend weiterfliessendes Wasser).

Wer war eigentlich zuerst da, wurde das anhand des Huhns auch für Fische geklärt?

Zum Kurvenschutz hatten wir hier eine Lenkbuhne aus Kies gesetzt.

Die war im Vorjahr durch Großfisch zu einem großen Laichbett umgebaut worden. Der Strömungsverlauf verläuft weiter, Ufer-schützend, günstig.

Auch hier, startend in der Innenkurve, wurde gelaicht.

Die Sonne und der Fotograf.

Wie im Vorjahr zur Kenntnis genommen – Laichplatz in von Fischen seitdem geteilter Rausche.

Kulisse mit AltErlen und Eichen.

Wo Eisen diffus zusickert, verarbeitet es die Natur, nur begrenzt störend.

Anderer Ort – eine Wildwechsel-Erosion, als hätte hier ein Kabelverleger vorgearbeitet. Die Rausche hier entdecke ich nicht.

Und weiter geht`s – konzentrierte Eiseneinleitung durch Dränrohr, heftige Punktbelastung.

Den Fischen scheint das (Ockerfarbe ganz links) nicht zu gefallen, alter Kies liegt unberührt.

Anderswo gefällt es ihnen besser.

Das Laichbett im Detail.

Und in Kolk-Rausche-Abfolge bachab das nächste Laichbett. Wie im Vorjahr müssen hier „Großmeister“ gewirkt haben.

Ortswechsel, immer schön entspannt – die AKN kreuzt.

Geradezu eklige Sandsohle – bewegter Erosionssand, das Leichentuch des Forellenbachs. – Ganz klar, weite Strecken warten auf Restaurieren.

In diesem Elend gesichtete Fisch-Pärchen führten zu „NotKies“-Gabe.

Den haben die Fische dankbar angenommen.

Auch am letzten Besuchspunkt, Blick bachauf, wurde gelaicht. Die Wasserführung ist während der vorigen Woche wieder unter Mittelwasser gefallen.

Da passt es doch gut, dass es ab heute – endlich mal ein paar Tage lang!  🙂 – regnet.

Die gestrige Tour hat sich gelohnt, die heutige morgendliche Radtour auch (wir wurden gut ange- bis durchfeuchtet).

Allen Gewässer- und Fisch-Interessierten (und allen anderen auch) wünsche ich einen schönen 2. Advent !

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Im Beitrag vom 5. November habe ich Kiesschüttungen in Pinnebergs Pinnau am Beispiel der „untersten“ und „obersten“ Brücke  beschrieben. Inzwischen hat sich an diesen beiden Stellen etwas getan – unten zuerst.

Über dem seewärts liegenden Kies, hier bei Tideniedrigwasser, wacht nun ein „Digger“.

Der Wahlspruch passt gut in die Zeit – kämen doch endlich mehr zur Vernunft. Überall, ob wie auf dem Plakat auswärts oder jeder vor seiner Haustür – es gibt viel zu tun.

Mal sehen, ob Pinnau-abwärts ein gemeinsames Projekt zustande kommt, wenn nach vorjährigen Konferenzen ab 2020 vielleicht „Realisieren“ ansteht.

An der „oberen“ Brücke, Hindenburgdamm, möchte der Landesbetrieb Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz zusätzlich zur langjährig bewährten online-Pegelmessung eine Durchflussmessung neu installieren. So vereinbarten wir, dass der „Brückenkies“ abgeflacht und flächiger verteilt wird. Statt längerem Beobachten haben wir also jetzt eine flache Kiesbank hergestellt.

So sah es bis vorigen Freitag bei Tideniedrigwasser aus. Der Tidepegel zeigte seit Einbau „glattes“ Auf- und Abfliessen. (Ganz „schöner“ Dreck, der da von der anderen Seite aus dem Regensiel zuläuft?!)

Die neue Ansicht: Am Sonnabend vor dem 1. Advent schaufelten zwei hilfreiche Adventswichtel den Kies in die vereinbarte Form (der zweite hat hier gerade fotografiert).

Herzlichen Dank dafür!

Wir sind gespannt, wie es hier weitergeht.

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Nach morgendlicher Tour an Krückau und Ekholter Au (darüber mehr in 2020, wenn Restaurieren ansteht) bin ich angesichts der Nachmittagssonne schnell auf`s Rad gestiegen, bevor anschliessend Besuch mit einer Muschel angesagt war.

Wedeler Marsch, Sonne im Gegenlicht über dem Marschgraben Langer Damm.

Die Baustellensperre stand offen. Wie sich herausstellte, waren einige Dutzend Jäger auf Jagd nach Hasen und Fasanen (ca. 13 bzw. 3 waren im Vorbeiradeln bereits auf dem Hänger zu sehen).

Langer Damm, Blick Richtung Elbdeich.

Aufgeregt „bellende“, aufgescheuchte Hundertschaften Nonnengänse über Fährmannssand.

Saatlandsdamm, Blick mit der Sonne – seit einigen Tagen sind Gruppen von Wacholderdrosseln hier im Umfeld zu sehen. Bald wird die Zahl der Beeren schwinden.

Jetzt aber fix nach Hause. Den Besuch treffe ich vor der Tür …

So eine schicke, alte Muschel habe ich lange nicht gesehen, gefunden in der Düpenau.

Wie schon vorher in Schriftwerken und im Internet gesehen, hilft uns die Schale von aussen nicht sonderlich weiter. Formenvariabilität einiger Süßwasserarten verleitete schonmal zu Irrtümern.

Wir gucken anschliessend ins Innere, hier nochmal von aussen.

Diese nennen wir nun Unio. Hier ist gut ausgebildet die „Seitenzahnleiste“ des Schlosses zu sehen.

Und hier ist neben der Seitenleiste auch, weiter oben im Foto, der „starke zackenartige Vorsprung“, der Haupt-Zahn, erkennbar.

Die Zitate stammen aus (einer älteren Ausgabe von) „Was lebt in Tümpel, Bach und Weiher?„, Kosmos Naturführer.

Mit dieser, immerhin für die Gattung klaren Ansage „Unio“ komme ich bei „meiner“ Muschel, jüngst an der Pinnau gefunden, zur anderen Gattung „Anodonta“. Die ist als „Teichmuschel“ also eher als Larve aus Mühlenteichen oder Neben-Stillgewässern in das Fliessgewässer Pinnau gelangt.

Von aussen, oval, Eisen-belegt, große Jahresringe.

Von innen: alles glatt – kein Schloss mit Hauptzahn und / oder Seitenleiste vorhanden – wir nennen meine Muschel also Anodonta (zahnlos).

Künftiges Befragen von Muschel-Experten wird uns für beide Schalen vielleicht noch die Artnamen bringen.

(Wer einen Tipp dazu hat, meldet sich bitte.)

Mein Wunsch führte zum Ergebnis.
Am Nikolaustag bekam ich abends einen Anruf von Jens-Peter Stödter, NABU Walddörfer – herzlichen Dank nochmals!
Mit großer Wahrscheinlichkeit handelt es sich bei der Anodonta aus der Pinnau um A. anatina , die Gemeine Teichmuschel. Die Unio aus der Düpenau ist wohl U. pictorum, die Malermuschel.

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Wir leben nun fast 4 Jahre im Baumschulkreis Pinneberg, Schleswig-Holstein, flächig gern Baumschulland genannt. Da bleibt es angesichts hartnäckigen Verteidigens von z.B. Einsatz von Glyphosat und gar Neonicotinoiden durch Kopfverbände der Baumschulen (Werbe-Motto „Grün ist Leben“) nicht aus, dass mir der „orange Blitz“ (gern mal über Suche eingeben, viel Erfahrung aus unserer Vergangenheit in Niedersachsen findet sich dort) gelegentlich begegnet.

Im Zweifelsfall wird dann von zuständiger Stelle recherchiert, ob es sich um einen Verstoß gegen Fachlichkeit und Recht handelt, verbotene Anwendung von Glyphosat in seinen vielen Handelsformen (auch dazu bei o.g. Suche mehr – es ist immer einen Versuch wert!).

Gestern beim Start einer längeren Radeltour nach Pinneberg, Rundroute Mühlenau und Pinnau, sah ich aber eine gelb-orange Ansicht, die voll ok ist.

Meine Güte, flächig gelb-orange!

Man muss schon genau hinsehen – keine Panik! Hier handelt es sich nicht um das flächige Totspritzen von Grün (leider in der Landwirtschaft immer noch erlaubt !), sondern um eine Baumschulkreis-Besonderheit.

Wer sich ein Bisschen auskennt, wird es ahnen oder wissen. Hier stehen, sehr erfolgreich angezüchtet, massenhaft junge Lärchen (nicht die mit dem „e“ vorn). Die Herbstfärbung vor dem Nadelfall sticht heraus, begeistert mich jedes Jahr wieder.

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