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Archive for the ‘Klima’ Category

Dank an unsere Berlinerinnen!

Wo wir gerade noch weihnachtlich urlaubten, feierten unsere Berlinerinnen mit Freundeskreis den Übergang ins neue Jahr. Unser Dank gilt den netten Wohnungseigentümern, dass beides möglich wurde!

Allen Freundinnen und Freunden lebendigerer Bäche und kleiner Flüsse wünsche ich, dass das Jahr gelingt. Wie bekannt, helfen „gute Turbulenzen“ in vielerlei Hinsicht – und sie sind herstell- und beeinflussbar. Machen wir also weiter in bewährter Manier, für alle, die noch nicht gestartet sind: Verbesserungen sind (fast) überall möglich.

Gute Turbulenz! Ganz neu! Bei Mittelwasser plus 25 cm fotografiert: Bredenbek, oberes Alster-Einzugsgebiet.

Tief ziehen „Vortices“ Luft in die Wassersäule – belüften. (Wäre da ein Sauerstoffüberschuss, träte physikalisch ein Austrag Richtung Sättigung ein). Der Bach hat „seine Stimme zurückbekommen“ – und nicht nur die(s und das).

Weil`s so schön ist, folgen im nächsten Beitrag Beispiele „guter Turbulenz“ in Fotos von 3 Bächen des Norddeutschen Tieflands, Schleswig-Holstein – sage man keiner, es gäbe im Tiefland kein Gefälle.

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Es scheint in den jüngeren Jahren – jedenfalls in weiten Bereichen des Norddeutschen Tieflands – fast so, als wollte das Wetter Heiligabend ff. das enorme Regendefizit des Jahres / der Jahre 2018 ff. noch ein wenig beschönigen. Es regnet (endlich) mal etwas munterer drauflos.

Je nach Präferenz werden Spaziergänge in Lücken oder mitten in Schauer hinein gelegt.

Nett ist es, wenn die Regenereignisse mit Schwerpunkt auf Nacht- bis Morgenstunden stattfinden …

Weihnachtstag 1 in Berlin – Morgenerwachen, verzittert.

Na, wenn das nichts ist …

Am Fernsehturm ist das Licht ausgeschaltet.

Da zeigt sich unter dem schicken Morgenhimmel … – eine Nebelwand.

Der Nebel senkt sich in die Danziger Straße, dehnt sich auch nach oben aus.

Der Fernsehturm ist inzwischen verschwunden.

Draussen ist es kalt. Der Hochnebel kondensiert an den Fensterscheiben, 5. Stock.

Da zeigt sich nicht ein Vollmond. – Über Stunden hat die Sonne schwer zu kämpfen.

Die Sonne, erahnbar, der Fernsehturm nicht.

Erst Nachmittags ist die Aussicht wieder klar.

Aussicht klar, Licht an – so geht es in den 2. Weihnachtstag.

Abschiedsspaziergang, Knaackstraße, Morgensonne am 2. Weihnachtstag.

Viele Parkflächen sind leer. „Die Schwaben“ sind offenbar über Weihnachten in Geburtsgefilde (oder anderswohin) ausgeflogen.

Knaackstraße, wir biegen ab.

Die Feuchtigkeit hebt Farben hervor – Stadtbaum Platane, 1.

Stadtbaum Platane, 2.

Stadtbaum Platane, 3 – links: Wetterseite.

Stadtbaum Platane 4 – links: Wetterseite.

Wieder oben, Wetter von Westen, Blick Zielrichtung NordWest – die Koffer sind gepackt, Zeit abzureisen.

Auf dem Weg zur Verabschiedung, Abschied vom Innenhof.

Der vor Jahren aus unseren früheren, niedersächsischen Geschichte importierte Faulbaum – gute Bienenweide, Winterfutter für Vögel – entwickelt sich im Berliner Innenhof hervorragend.

Mit der Tram geht es gen Berlin Hbf. Stopp Bernauer Straße – Gedenkstätte Berliner Mauer. Abschied auch vom Fernsehturm.

„Gedenkstätte Berliner Mauer“ ! ! ! – erwachen wir angesichts der aktuellen Weltlage, richtig ? !

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Hoch über den Dächern von Berlin – wie schrieb unser Vermieter so nett: Dies ist für die Wohnung eine Premiere. Unmittelbar zu Heiligabend war sie bisher noch nicht vermietet. Nun denn, die Familienverteilung 2022 hat sich dieses Jahr so ergeben.

Heiligabend – auch dieser Tag startet ohne Fernsehturm.

Blick nach Norden – auf dem Sendemast gegenüber kann Nebelkrähenspiel verfolgt werden.

Da sitzen gerade – eine verdeckt – 4 Nebelkrähen drauf. Schemenhaft fliegt eine 5. an. Vorstellbar, dass daraus neckisches Spiel entsteht. Letztendlich ist die Antenne anschliessend „vogelfrei“.

Ausschnitt Danziger Straße – ein Relikt von Christo, 2 Dixies unten dran.

Früh reisst der Himmel auf. Der Fernsehturm ist wieder da!

Warme, grüne Weihnacht !

Die Wolkenfront zieht ab. Von Westen setzt sich blauer Himmel durch.

Wir geniessen den Tag.

Irisierende Wölkchen vor Sonnenuntergang.

Tiefstehende Abendsonne auf bunten Häusern, Danziger Straße.

Dieser Sonnenstand wird in einem späteren Foto noch einmal auftauchen.

Wir wechseln das Gebäude, anderes Stockwerk nebendran.

Bratäpfel für alle, lecker, selbstgemacht – ein weiterer Höhepunkt des Tages.

Was ist nun mit dem Tag, wo steckt der Weihnachtsmann?! – Wir gehen eine Runde, ob wir vielleicht Hinweise finden können.

Beide Fotos zeigen Silhouetten der Kulturbrauerei – so ganz sicher sind wir nicht, ob eine(r) von uns eventuelle einen Hinweis erahnen konnte …

Wie auch immer – als wir in die Wohnung zurückkehren, findet die Bescherung statt. Da war wer!

Das vorige Foto zeigt selbstgemachte Kerzenkunst. Die Bestandteile werden restlos verwertet. Ich hebe meine Kerze als Zutat für das Frühstück am 1. Weihnachtstag auf.

Zum Schluss der Beweis – der Weihnachtsmann sonnt sich auf der Dachterrasse im späten Abendschein.

Ja, Puristen haben dazu eine eigene Meinung, kritisieren, dass da am Foto gepfuscht wurde … – Nein, da fehlt kein Schatten! Die Berufskleidung des Weihnachtsmanns ist für Ungläubige unsichtbar, wirft keinerlei Schatten.

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Bislang hat sich die Sonne in jüngster Zeit ja irgendwie gezeigt, auch wenn der Tag insgesamt grau sein sollte. Regenfronten zogen sich über unserer Region beim Erreichen auseinander oder schnell durch, fanden sich in Abflüssen kleiner Gewässer nicht wieder.

Für die nächste Zeit, bis in den Dezember hinein, soll es nun durchgängig grau bleiben.

Zeit, sich daran zu gewöhnen.

Blick vom Sperrwerk Wedeler Au auf die Elbe – viel Süßwasserwatt zu sehen, Ebbe.

Blick Nordwest – die Binnenelbe läuft zur Zeit frei leer, nicht am Sperrwerk eingestaut – im Hintergrund die Pappelreihe Fährmannssand.

Da ist die Straße Langer Damm und vor der Geest der Steinweg derzeit Baustelle.

Blick vom Elbdeich Fährmannssand, über den Parkplatz, Willow Henge – da ist doch was …

Ja, weiter als gedacht – die Straßenbaustelle mit Totalsperrung schreitet voran. Der Unterbau ist gewalzt.

Bei so viel Grau gönne ich mir ein Jahreszeit-Essen – Grünkohl mit allem Drum und Dran, herbes Pils.

Und das in einem Steak-Haus! Eigentlich wollte ich anderswo landen, 2 Alternativen nahebei bieten allerdings Corona-bedingt kein Mittagessen mehr an, öffnen nur abends.

Das Jahreszeit-Essen war prima! Und siehe da, die Sonne lacht!

Der Wedeler Roland, leuchtend in der Novembersonne.

(Das war 3 Tage vor dem vorigen Beitrag – die „vorletzte Sonne“ im November, sozusagen.)

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Seit Tagen begeistern wir uns, dass der regionale Wetterbericht für Schleswig-Holstein so gar nicht stimmt. Statt dauerhaft Grau bis Dunkelgrau und nieselnd bis regnend …

Andererseits ist es auch nicht schön, dass so gar kein richtiger Regen fällt. Wir brauchen ihn hier dringend.

Nun soll es ja doch soweit sein. Ab heute Mittag grau bis in den Dezember hinein und auch regnen soll tatsächlich (mal).

Also, früher als üblich, auf`s Rad, die Morgensonne erschien.

Das ist der Beweis, in waagerecht …

… und hochkant – Eichenallee, Siedmoorweg, Wedel.

Als ich zu Hause ankam, war der Himmel zu – und blieb es.

Wir sind gespannt.

[Kleine Info: Den vorigen Beitrag zur grauslichen Situation der Tide-Elbe und deren unsachgemäßer Behandlung habe ich zweimal vorndran aktualisiert.]

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Eigentlich wollte ich – von der Geest linksrum runter in die Marsch, hinterm Elbdeich längs – die Vogel-Tour radeln. Beim Anfahren im Dies stellte ich fest, dass zur Marsch hin so dicke weisse Suppe lag, dass ich, rechts rum, eine reine Geest-Route wählte – annehmend, dass sich die Morgensonne hier schneller ihren Weg bahnen würde.

Die gab sich auch ordentlich Mühe …

Herbstlich auf der Geest – Raureifwiese mit Herdenrind, die Sonne kämpft.

Einsamer Golfer auf Raureif auf der anderen Wegseite.

Ponies auf Raureif, Hochnebel, die Sonne kämpft.

Spezial-Aspekt unseres Kreises – Baumschule mit Raureif, im Hochnebel – drüber wird`s heller.

Rückfahrt, kurz vor Wedel – sieh da, die Chausseebäume werfen Schatten.

Nachmittags kämpfte ich mit dem inneren Schweinehund.

Der andere in mir hat gesiegt – bin losgeradelt. – Der Pferdetümpel, immer trockener werdend, zeigt mehr Wirkung von starkem Ostwind als von der Feuchtigkeit, die frühmorgens hier in Schleswig-Holstein teils als Schnee, als Eisregennadeln oder Regenfeuchte runterkam.

Dasselbe, bei tiefstehender Sonne das Gegenlicht provozierend, zeigt die Pfütze noch krasser.

Über mir zieht eine Schar Gänse landeinwärts – die Eschenäste definieren die Schärfeebene für die Digicam.

So lange die Sonne nicht verschwunden ist, produziert sie herrliche Ansichten – es folgen ein paar Eindrücke meines Wegs entlang eines Waldrands.

Zurück blickend.

Erstaunlich viele Blätter können hier noch leuchten, während die West-gewandten Bäume bereits kahl sind.

Auf den Rest – Erlen- und Eichenpartie, spätnachmittags.

„Man sollte öfter Fahrrad fahren.“   🙂

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Freitag, 18. November, um Sonnenuntergang – eine kalte Nacht kündigt sich an.

Tags drauf, Sonnabend – Raureif auf den Nachbardächern.

Für uns ist die Sonne noch nicht aufgegangen.

Jetzt aber – 9:30 Uhr ist es geworden, bis die Sonne überm Nachbardach erscheint.

Da kommt bis Mittag „von extern“ nicht viel Energie in die Bude. – Querlüften, Luftfeuchtigkeit raus / runter, sparsam heizen …

Zum Radeln, die richtige Strecke ausgesucht, ist es herrlich – herbstliche Allee.

Raureif taut selektiv im Wedeler Autal.

Der Friehofsteich ist zugefroren, frisch gefallene Eichen- und andere Blätter liegen obendrauf.

Blattwerk auf Eis, Detail.

Auf dem Rückweg – die Hirsche mit Schlitten haben schon bunt Gepacktes dabei.

Die Vogeltränke ist durchgefroren.

Selektiver Blattfall – der Feldahorn mit seinem leuchtenden Gelb ist später dran als andere, teils vollständige kahle Bäume. Wacholder- und andere Drosseln haben schwarmweise Beeren geerntet, wobei Anteile am Boden landeten.

Trotz Nachmittagssonne bleibt die Vogeltränke vollständig durchgefroren.

Die Nacht auf Sonntag war überraschend mild, wohl durchgängig über Frosttemperatur.

Dem entsprechend hat sich etwas getan – Eis zu Wasser, Vogeltränke mit Rest-Eis-„Klodeckel“.

Im Wedeler Autal haben sich die jungen „Highlands“ neben Brombeer-Windschutz offenbar die wärmste Stelle der Wiese zu einem Treff ausgesucht.

Das schmelzende Eis der Vogeltränke zeigt Strukturen.

Fantasie 1.

Fantasie 2.

Es soll wieder wärmer werden – bis Mittwoch ff. knapp an die 10 Grad Celsius. Möge das so kommen – gut für`s sparsame Heizen.

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Vorige Woche Sonnabend war das, unser Jubiläum mit Reise zur Elbphilharmonie mit Blick ringsum, schräg von oben auf Hamburg. Nun ist erstmal gut, wir suchen und finden lecker Essen und Trinken, dann geht`s auf den Rückweg.

(Inzwischen ist wettertechnisch in der Woche bis heute allerhand gelaufen.

  • Immerhin führten die – meist geringer bis gar nicht angefallenen – Niederschläge in manchen Bächen zum Anstieg der Abflüsse bis Mittelwasser, um genau so schnell wieder Richtung Niedrigwasser zu sinken.
  • Der heftige Ostwind führte, gekoppelt mit geringen Elbe-Abflussmengen, in der Tide-Elbe zu Flutwasserständen, die bis fast 2 m unter Tidehochwasser landeten. Die zugehörigen Ebbetiefstände erreichten bis zu 2,50 m niedriger als mittleres Tideniedrigwasser. Als Folge saß in der Baggerei-gesteuerten Schlick- und Schlamm-Elbe so manches Schiff auf Grund.
  • Dementsprechend fiel im Tidebereich der zufliessenden Bäche wie Pinnau und Krückau fiel die Tide zeitweilig aus, wie die Pegelstände schrieben.
  • Ein Freund rief an, ich säße doch „unten“, ich möge den gezogenen Stöppsel wieder reinstecken.)

Zurück zum Jubi-Geschehen …

Blick von der Niederbaumbrücke gen Elbe – noch 50 cm Absinken bis zum normalen Tideniedrigwasser.

Was sehen wir da – farbliche Anzeichen für das Tidegeschehen; eine Treppe, deren unteres Ende wasserseitig „in der Luft“ endet; Holz unter Backstein, „gut belüftet“ – und das geht noch etliche Dezimeter weiter runter, dauert bis zum Verschwinden während der Flutphase …

Quer betrachtet, etwas herangeholt – diese „Hölzer“ tragen Hamburg.

Das tun sie schon lange – gut, wenn sie dauerhaft unter Wasser sind. Mit Sauerstoffzutritt „kompostieren“ sie.

Dummer Weise ist im Vergleich zum Tidegeschehen vor den heftigen, immer heftiger werdenden „Elbvertiefungen“ ein wesentlicher Wandel eingetreten. Mit jeder Elbvertiefung, mit jedem Meter mehr gebaggert, sank gleichzeitig das Tideniedrigwasser. Ob die ebenfalls feststellbare, relativ geringe Erhöhung der Flutpegel auch mit der Baggerung oder (nur? / unter anderem?) mit dem Meeresspiegelanstieg einhergeht, sei dahin gestellt. – Meines Wissens hat nie jemand eine volkswirtschaftliche Berechnung des Gesamtgeschehens durchgeführt, gar vorgelegt. Was das für die Statik all des Gebauten bedeutet?

Noch ein paar Beschreibungen ins Bild eingefügt:

Ich glaube, das erklärt sich von selbst – sonst gern nachfragen.

Wir haben inzwischen guten Appetit, gehen gen Nordwest.

Dazu nutzen wir die Elbe-abgewandte Seite des Hochwasserschutzes Landungsbrücken – der Menschenauftrieb auf der „Guck-Seite“ ist uns zu dicht geworden.

Gut arbeitet die Stadtreinigung am Ziel „Saubere Stadt“.

Wir passieren ein anderes Zeugnis „Saubere Stadt“. Mit der Schwemmkanalisation befreite man früher, gegen Ende des 19. Jahrhunderts, allzu unhygienische Städte erfolgreich von Schmutz jeglicher Art („Mischkanalisation“ – hier: Denkmal „Sielwesen“), William Lindley war der international renommierte Fachmann dafür.

Nach der Cholera (die Tide-Elbe brachte die Abwässer an die Ansaugstelle für Trinkwasser – Hamburg hatte [wieder mal?] an falscher Stelle gespart …) bis heute setzen sich erforderliche Verbesserungen, Anpassungen des Abwasserableit- und -reinigungssystems an Notwendigkeiten und neue Erkenntnisse bis heute und in Zukunft fort.

Angesichts unseres täglichen Wasserverbrauchs (in den Entnahmegebieten führen die Quellflüsse entsprechend weniger Wasser) stellt die Einleitung der gereinigten Abwässer heute im westdeutschen Raum den stetigen, gemessen am Mittelwasserabfluss hier größten Nebenfluss der Elbe dar.

Schnell ist das Portugiesenviertel erreicht.

Blick nach Süden, U-Bahn, Hochwasserschutzanlage – wir sind nicht weit von der Elbe entfernt.

Der Michel ist nah. – Ein buntes Viertel, mit einer Vielzahl Restaurants – hier finden alle Interessierten etwas.

Wir auch, sehr empfehlenswert – genau wie die Vielzahl anderer Anbieter ringsum.

Gestärkt und zufrieden verlassen wir das Gasthaus, Richtung S-Bahn Landungsbrücken.

Und wieder – Menschenmengen drängen weiter gen Hafen, Elphi (neben denen, die ins Portugiesenviertel abzweigten). Wir bleiben auf dieser Straßenseite.

Menschenleer …
Kein Kommentar zu den Rollern.

Noch ein Bisschen Gegenlicht – mit Hafenzubehör.

Abschied – für heute – von Hamburg.

… 2 Möwen.

So endet unser Ausflug – im nächsten und letzten Jubi-Beitrag.

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So ein 50-Jahre-Jubiläum will gut begangen sein. Wir haben uns eine Hamburg-Tour mit Altem und Neuem zum – im wahrsten Sinn des Wortes – Begehen vorgestellt, lockerer Rahmen, kein Stress.

Wir sind mit S-Bahn und Schienenersatzverkehr (vgl. voriger Beitrag) angekommen, zwischen Bahnhof HH-Dammtor und Eingang Alter Botanischer Garten (in English).

Wir bewegen uns da in uralten Verteidigungsanlagen, den Wallanlagen, für deren Herstellung die Stadt Hamburg über Jahre ein Viertel ihrer Einnahmen aufwendete. „Planten un Blomen“ ist ebenfalls Teil dieser heute beeindruckenden Parkanlage.

Herbstliche Temperatur, strahlend blauer Himmel – beim Betreten des Alten Botanischen Gartens begrüßt uns ein Farbspektakel.

Herbstfarben mit Krähe.

Blick zum Fernsehturm – kaum glaublich, dass der seit Jahrzehnten verfallend rumstand. Nun spricht man von Instandsetzung bis hin zum sich drehenden, luftigen Café. Man los, Hamburg!

Das CCH, Congress Center Hamburg – vor 50 Jahren im Bau, dieses Jahr nach 5jähriger Totalsanierung / Restaurieren wieder in Betrieb.

Herbstspiegelung in den Wallgräben – kleine Reste der früher wichtigen Schutzanlage, heute wesentliche tiefliegende Bereicherung des abwechslungsreichen Geländes.

Herbstspiegelung, Detail.

„Groß sind die Bäume geworden in den vergangenen 50 Jahren!“ meinen wir. Seinerzeit waren sie allerdings auch schon, gemessen an Menschenhöhen, groß.

Wallanlagen, Buchenpartie – die teils natürlichen, teils menschengemachten Höhen sind wesentliche Ursache des abwechslungsreichen Gelände- / Parkeindrucks.

Ein Wassermann – oder welch anderer König …

Herbst-Gelb, baumgerahmt.

Und wieder Spiegelung – links oben, hoch zu Ross ein Kaiser. – Nein, den wollen wir nicht „wiederha`m“.

Wir nähern uns dem vorgesehenen Ausgang.

„Der Michel“, St. Michaelis, weist uns den Weg.

Langes, illustres Astwerk.

Die Eisbahn, in Betrieb – man glaubt es kaum, im Herbst 2022 bei Temperaturen über 10 Grad.

Und raus sind wir.

Es folgen noch zwei kleine Beiträge zu diesem Spaziergang zwischen den alten Verteidigungswällen – ein paar Vögel und ein paar Gebäude als Thema.

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So fing alles an. Oktober / November 1972, Alter Botanischer Garten Hamburg. – Symbolfoto 2022, 2 Generationen später im Neuen Botanischen Garten.

Das 50jährige wollte begangen sein – alte und neue Stätten sollten erwandert werden.

Hier zum Start einer kleinen Erlebnisreihe die Anfahrt, Ziel S-Bahnhof Dammtor, Eingang Alter Botanischer Garten.

Sonnabend Morgen, Super-Wetter. Start am S-Bahnhof Rissen – unser neu erprobter Startort.

Wieder einmal eins dieser Wochenenden mit dem Begriff „Schienenersatzverkehr“ (SEV). Wir sind vorbereitet, raus in Klein Flottbek (Neuer Botanischer Garten nebendran – da wollen wir ja diesmal nicht hin).

Na das klappt ja – unser SEV-Bus steht abfahrbereit.

Baustellen über Baustellen – die BAB A 7 nördlich des Elbtunnels bekommt einen weiteren Deckel.

Die bisher bereits etwas weiter nördlich fertiggestellten Deckel haben sich – aus unserer entfernteren Sicht – bewährt. Lärmvermeiden für die Stadt und „Landgewinn“ auf dem Deckel verbessern die vorherige Situation erheblich.

„SEV“, super heute – nach einer halben Stunde Stadtfahrt im Bus (immerhin) sitzen wir wieder in der S-Bahn, Altona – Dammtor.

Unsere Hamburger Junioren konnten unseren Jubel bei ihrem abendlichen ÖPNV-Test nicht wiederholen. Für die gleiche SEV-Strecke brauchten sie die 3-fache Zeit im Bus, 1 1/2 Stunden!

Dammtor also, Eingang Alter Botanischer Garten – der Jubi-Spaß beginnt.

Was uns im Alten Botanischen Garten so auffiel und begegnete, folgt demnächst.

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