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Archive for the ‘Klima’ Category

Vorigen Freitag lag der gestufte Abfluss gen Wedeler Au aus den B-Plan mit „Regenwasserweg“ noch trocken.

Seitdem befinden wir uns in einer durchgängigen Regenphase mit Sturmwinden, in denen ich meine Radeltouren wieder speziell je nach Regenradar einschiebe – gut beschüttet werden inklusive.

Am Sonntag, vorgestern, allerdings, war keinerlei Regenpause in Sicht – guter Grund, mal wieder (wasserdicht verhüllt) einen Spaziergang entlang Wedels „Regenwasserweg“ zu unternehmen.

Durch Sturm und Regen gehe ich zunächst nordwärts – k(aum)einer sonst in Sicht.

Laub staut Regen ein, verstopft Gullies – ja, die vermaledeite Anliegerpflicht.

Im Unbebauten, ich wende mich ostwärts, steht „gut Wasser“ auf Baumschulgelände.

Der begleitende, wochen-, wenn nicht monatelang trockene Graben führt Wasser.

Nochmals nord- und ostwärts gewechselt, betrete ich den Regenwasserweg, ebenfalls gut Wasser haltend. 🙂 Wasserdichtes Schuhwerk ist empfehlenswert.

Grabeneinstau.

Freies Gefälle nach Queren einer Straße.

Zufluss von Privat – ja, …

… Laub will im Blick behalten (bzw. beseite genommen) werden!

Weiter geht`s, mit Gefälle gen Regenrückhaltebecken (gedrosselter Abfluss, Speichen, Versickern).

Der intensive Regen sammelt sich auch vorübergehend auf / neben dem Glensandaweg.

Ein weiterer der zahlreichen Zuläufe von Privat. Mancherorts scheint`s, Laub wird über die Regenrinnen entsorgt.

Das Regenrückhaltebecken hat eingestaut, ein nicht allzu häufiger Anblick in letzter Zeit.

Und, vgl. erstes Foto, der gedrosselte Abfluss gen Wedeler Au fliesst inzwischen munter den hier gestuften Graben entlang.

Der Regen bleibt uns (erstmal) treu.

Gut, dass es ihn gibt!

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Hoch über den Dächern in Berlin – um Sonnenaufgang, Blick OstNordOst.

Immer wieder spannend – aber wo ist / kommt die Sonne?

Rüber auf die Dachterrasse – ah, die Jahreszeit! Blick OstSüdOst, die Sonne geht hinter der Bebauung auf.

Wieder auf der Nord-(Straßen-)seite – es wird heller.

Langsam erobert das Licht die Straßenschluchten.

Wir sind verabredet – per Ersatzbus (Baumarbeiten!) und Tram geht es Richtung Naturkundemuseum.

Der Umstieg gibt die Möglichkeit, die Gedenkstätte Bernauer Straße (Berliner Mauer) …

… aufzunehmen – noch menschenleer, so früh am Sonntagmorgen.

Es gibt in diesem, unserem Land so viel – auch berechtigtes – Gemecker. Bei ruhigem Nachdenken darf aber auch gern mal gelobt werden.

Kunst zum Klimawandel vor dem Museumsgebäude.

Kunstwerk, sinngemäß „Sag es mit Blumen“. – Die Bienen danken`s bereits am frühen, noch kühlen Morgen, die ersten Sonnenstrahlen auf den Blumen nutzend.

So ein Museum ist stets in Bewegung. Besuchende begehen aktuell eine Baustelle.

Klein und Groß sind von den Sammlungen …

… beeindruckt – hier z.B. von den Wasserfreunden Biber, Otter und mehr.

Nicht mehr wegzudenken aus den Museen ist die Sauriervorzeit, Beispiel Triceratops.

Längeres Verweilen vor T. rex …

… ist vorprogrammiert.

Hoppla, da läuft – nein, steht – im Scheinwerferstrahl des ansonsten dunkel gehaltenen Raums ein Küken! Es steht da, als wundere es sich, dass es als Nachfahr der Saurier gilt.

Mit Beispielen aus der Präparierwelt der historischen Naturkundemuseen geht`s im nächsten Beitrag weiter.

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Starke Winde aus WestNordWest …

… wirken – hier z.B. am Entenflott auf Deichrandgraben, bis …

… alles zu einer dichten Decke zusammengeschoben ist.

Vielerorts ist das Bunt verschwunden, …

… liegt am Boden, hier: EschenGelb.

Ganze Baumpartien, hier: Lindenallee, stehen bereits kahl.

Es sind – bei Grau(en), gelegentlich Nieseln und gut Wind – nicht allzu viele Spaziergänger, Radler ff. unterwegs.

Da freut sich Viehzeuch über jede Abwechslung: Guxtu!

Nicht, dass nun alle Farben weg wären. Begünstigte Bereiche (AhornRotOrange) …

… erfreuen weiter (EschenGelb).

Auch das Deichvorland bietet interessante Entwicklung, hier: Blick auf das Lee eines kleinen Tideauwaldstücks.

Reet an der Wedeler Au bei Tidehochwasser – im vorigen Foto rötlich im Vordergrund.

Auch im bebauten Raum bietet sich in geschützten Bereichen, teils mit speziellen Baumarten, noch einiges.

Die Rinder – auch ein Hofhund war begeistert von mir – freuen sich sicher auf die nächste Begegnung.

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Angesichts der Kombination Sturm und Regen, die uns im Wechsel von Freitag auf Sonn(!)abend erreichte, ersetzt ein morgendlicher Spaziergang das Radeln.

Der Storchschnabel liegt breit und platt – muss sich erstmal wieder berappeln.

Zum bisherigen Mehlbeerblattfall sind allerhand abgerissene Feldahornblätter hinzugekommen.

Wasserschwer gebeugt zeigen sich allerorten die Fruchtäste des Feuerdorns.

(Nicht nur) Lindenlaub ist windgesichtet – hier vor einer Hainbuchenhecke.

Erstmals seit Monaten – Wasser im Graben zwischen Baumschulland und Bebauung.

Nass geht`s in den „Regenwasserweg„.

Der Verlauf ist dieses Jahr (einmal) rau gemäht, damit nicht Rasen entsteht, sondern eine Vielzahl Gräser und Stauden mit tiefgehenden Wurzeln Versickern von Niederschlägen verbessern [neben der vielfältigen Bedeutung für die Insekten- und Vogelwelt].

Einzelne Einleitungen von privatem Zulaufgelände bringen offenbar Reinigungsmittel aus versiegeltem Raum – ärgerlich.

Andere Privatflächen in der Umgebung halten in eigenen Gräben und / oder Mulden Regenwasser zurück.

Die rau gemähten Flächen bewähren sich.

Zu- und Abläufe wollen auf sperrige Schwemmsel kontrolliert sein.

Strecke gen Regenrückhaltebecken – Ahorngelb am Horizont.

Das Rückhaltebecken, flach eingestaut.

Auch hier ist ein Zulauf von Privatgelände auffällig.

Manche „Sauber“menschen können ihre Ferkeleien offenbar nicht lassen.

Die Felsenbirnen zeigen sich herbstbunt – leider werden sie wie üblich ihre Pracht schnell abwerfen.

Amerikanische Eiche, Zwischeneindruck in Gelb-Orange.

Stärkerer Regen setzt ein – Kreise.

Nebendran, an ruhigerem Ort – Blasen.

Heute, am „Sonn(!)“tag soll es noch einmal ordentlich regnen. – Es ist halt Herbst.

Die Pegel der Bäche zeigen steilen Anstieg – aber weit von mittleren Hochwasserwerten entfernt -, der bereits wieder sinkt.

Der Sturm auf der Nordsee beeindruckt. Aufgrund der Windrichtung sieht die Tidehochwasserlage hier im oberen Elbe-Aestuar bisher nicht besonders aus. Die Sturmflutsperrwerke der Nebenflüsse sind allerdings situationsbezogen für 5 bis 5,5 Stunden geschlossen gewesen, wurden gerade wieder (6.30 Uhr) geöffnet.

 

P.S.: Gestern Nachmittag und heute Morgen bin ich zum Frontentest spontan mit dem Rad aufgebrochen.

Bis zum Elbdeich Fährmannssand habe ich es gestern geschafft, liebäugelte noch mir der Hetlingenrunde. Da schoss von Westen ein dunkler Wolkenbus heran. – Umdrehen! Mit dem Wind – Wellen auf dem Hechtgraben Langer Damm -, sauste ich – rechtzeitig ankommend – nach Hause.

Heute Morgen – ganz spontan, „1 Stunde zu früh“ – zeigt mir der Pferdetümpel als Wendepunkt meiner Kurztour, dass immerhin die ausgetrocknete Schlammkuhle vom Erstregen gefüllt ist. Mit Wasser bis zum Grün sieht es hier nun nicht mehr ganz so erbärmlich aus.

Hat geklappt – bin auch diesmal vor der Regenfront zurückgekehrt.

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Gestern fand im Bildungszentrum für Natur, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein, Flintbek, eine interessante Gewässerschutzfortbildung statt, deren Umfeld ich hier kurz einschiebe.

Anfahrt. Die Mais-Kampagne ist in vollem Gang – bald sind „neue Horizonte“ frei.

Bis dahin heisst es, den ländlichen Raum aufmerksamer zu durchqueren. Überall sind Großtrecker und Ladewagen unterwegs.

Angekommen in Flintbek – die kalten Nächte lassen den Spitzahorn zeigen, dass Herbst herrscht.

Ein hochinteressantes Programm erwartete die Teilnehmenden – ein gelungener Tag!

Besten Dank an alle Organisatoren aller Ebenen!

Zurück wie gekommen – herbstbunt.

Und demnächst geht es hier im Blog mit Berlin / Leipzig weiter.

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Wie üblich fahren wir mit der S-Bahn – Blick von oben: die Elbtunnelüberdeckungsbaustelle schreitet voran – gen ICE.

Tech im Bahnhof Altona – luftiges Arbeiten auf Freiluftgerüst.

Kalter Himmel (mit Mondsichel).

Wir studieren div. Nahverkehr – von aussen.

Da wird schon der ICE bereitgestellt.

Blick von drinnen nach draussen – besonntes Bunt.

Gen Berlin – Fontäne auf der Binnenalster, Hamburger Rathaus und Kirchtürme.

Vorbei an der eigenen Geschichte, HH Hbf.

Und, Umleitungsstrecke gen Berlin, noch einmal – „Die eigene Geschichte“ (klein im Hintergrund), hier südlich der Elbe ist in der Tat schon lange, ein Jahrzehnt, her.

Wieder die Elbe – Querung bei Stendal (am Horizont, klitzeklein, Tangermünde).

Angekommen in Berlin, unser Ziel per Tram erreicht – ein Regenwetter ist gerade durch.

Blick von oben – nass, da unten.

Ja, wir wohnen wieder über den Dächern von Berlin. – Hoch ist das Innenhofgrün dieses Jahr gewachsen!

Blick vom Innenhof gen Himmelblau – wie schön, dass hier 3 Altbäume, Linde und 2 Eichen, stehen.

Nach der Begrüßung lasse ich die Blondinen zurück, habe noch eine Verabredung – an besonderem Ort.

Dazu mehr im nächsten Beitrag.

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So nett es auch aussieht, …

… es regnet (zum Glück!) auch gelegentlich. Hier morgendliches Zeichen ex-Pfützenrand aus Birkensamen.

Ob vor der Eingangsfront schwebend …

… oder sitzend lauernd, Kreuzspinnen finden sich nun überall.

AltEsche im abendlichen, abgeernteten Getreidefeld.

Langer Schatten aus der per pedes-Zeit.

Vor dem Geesthang leuchten Rinderherden in der Marsch.

Abendliche Entenansammlung auf Marschgraben.

Das Leuchten der Weissdornfrüchte.

Abgängige Kopfweide, langer Schatten, Entenflott.

Von Getränk suchenden Rindern eingetretenes Ufer.

Mal sehen, ob harte Gewässerunterhaltung demnächst die Grabenbreite durch Herausnahme des Bodens erhöht – oder den Boden seitwärts andrückt.

Sonnenbeschienenes Röhricht am Brooksdamm, Thw in der Tide-Wedeler Au.

Herbstliches Leuchten am Straßenrand – Kürbisse sind wieder im Angebot.

Noch steht der Horizont, bestimmt Mais die Sichtweite. – Auch das wird sich demnächst ändern.

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Da kommt so einiges zusammen, für einen kleinen Bach wie den Sauerbeck / die Sauerbek. Sein Übergang in die Marsch liegt im oberen Teil des Tideeinflusses.

Der Abfluss der Elbe ist seit langem sehr gering, die jüngst beschriebenen Starkregen, die im Süden nach Osten ziehen, scheinen andere Einzugsgebiete zu beschütten. In jüngerer Zeit haben wir häufiger Ostwindlagen, West und Nordwest lassen die Tide höher steigen. „Von unten“ (Mündung der Binnenelbe / Wedeler Au in die Elbe) erreicht „hohes“ Wasser die Geestkante jetzt oft eher nicht.

Hier durchziehende Regengebiete lassen uns bislang aus. So bleibt das Bisschen Niederschlag auf der grünen Oberfläche, benetzt mit Glück noch den Boden. Wasser für das Grundwasser, für Quellschüttungen bleibt der Wintersaison vorbehalten – wenn`s denn klappt.

Nun ist das allerdings nicht ungewöhnlich Richtung Herbst. Die Natur ist darauf eingerichtet – wenn geeignete Lebensraumstrukturen vorhanden sind.

Blick von der Geest in die Marsch, Tideniedrigwasser – das Bett des Sauerbeck ist leergelaufen.

Der mit Kies und Geröll geschaffene Übergang am früheren Rohrabriss – nun bestens erkennbar – hat sich bewährt.

Die Rausche-Kolk-Abfolgen wirkten gut in Frühjahr und Sommer.

Inzwischen ist die Gewässerunterhaltung über die Strecke gezogen. Leider wird teilweise …

… bei der kastenförmigen Grabenherstellung (statt eines Trapezprofils) immer wieder in den Uferbereich eingegriffen.

Das hat leider nicht beim Graben haltgemacht, sondern auch den unteren Teil der Bekiesung erfasst.

Die Beteiligten waren sich beim Erstversuch im Frühjahr einig, dass die Gefälleverhältnisse ein Stück Verlängerung des neuen Bachlebensraums zulassen.

Die tägliche Praxis wird im nächsten Frühjahr zeigen, ob wir das dauerhaft realisieren und auch den oberen Teil von schädlichen Einflüssen frei halten können.

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D und SH in gut Ostwind (Rückenwind hinterm Elbdeich bei Tour im Uhrzeigersinn) – ich traue mich!

Elbdeich Hetlingen – On the Rad again!

Hurra!

Die zwanghafte Abstinenz war lang.

Demnächst mehr vom herbstlichen Drumrum.

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An der Pinnau ist die Herbstunterhaltung 2025 weitgehend abgeschlossen.

Über Ansätze, Durchführung, Entwicklung Richtung schonende Gewässerunterhaltung – 25 Jahre nach Inkrafttreten der Wasserrahmenrichtlinie, 48 Jahre nach Inkrafttreten des Verschlechterungsverbots (! JA !) im deutschen Wasserrecht (1. Dezember 1977) – wird weiter zu sprechen sein. Alt eingefahrenes Handeln ist entsprechend zu verändern.

Wer mehr lesen oder Bilder durchrollen möchte, findet etliche meiner Texte hier im Internet.

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