Feeds:
Beiträge
Kommentare

Archive for the ‘Klima’ Category

Über den Dächern von Berlin – was für ein herbstlicher Sonnenaufgang!

Noch hat die Sonne die Dachhorizonte nicht erreicht.

Nach dem Frühstück – angeleuchtet, (nicht nur) der Fernsehturm strahlt.

Wir haben allerhand vor. Im Kleingarten warten Salate und Obst darauf, geerntet zu werden. Auch Baumschnitt steht an.

Anfahrt – neben mir sitzt das Froschkönigpaar.

Auf Buddleia begrüßt uns ein Schmetterling.

Der wechselt die Wegseite – wohin ?

Beim Flügelaufklappen gibt er sich als Pfauenauge zu erkennen.

Kleine Erfrischung zu Beginn – saftige Äpfel, frisch vom Baum.

Der Korb wird ordentlich voll. – Während sich die 3 Blondinen Salaten und anderem zuwenden, sehe ich mir den Pfirsichbaum und die Tamariske an.

Gut zu arbeiten! Die neue Fiskars-Säge wird sich bewähren. (Schade um diesen Hauptstammabzweiger! Der war so hin …)

Zum einen gilt es, die Kleingartenvorschriften wieder einzuhalten – Strenge herrscht, was Baumhöhe und Grundstücksrand betrifft. Zum anderen hat der Pfirsichbaum in diesem, unserem 2026-Wetter SOOO getragen, dass etliche Äste gebrochen sind. Bei der „Bereinigung“ versuche ich, Schnippeleien früherer Flächennutzer am Baum auszugleichen. Das gilt nicht zuletzt für igelige „Stacheln“, die durch falsches Aststümpen hervorgerufen wurden.

Das Ergebnis Pfirsichbaum – der verhunzte Altast, in dem die Säge beim vorigen Foto steckte, ist ab, die Höhen sind auf bogenförmige Äste runter, zu dichtes Astwerk ist gelichtet. – Links die Tamariske, dicht, in voller Höhe (noch ein ganzes Stück weiter aufragend).

Wir sehen dieses Zwischenergebnis als Angebot – der Verein kann entscheiden, ob die gefundene Höhe für künftig zu fördernde Astbögen akzeptabel ist. Der Baum soll sich erstmal zurechtwachsen können.

Den Erhalt dieses alten „SpechtAsts“ finden wir wichtig. – Mögen das auch die Juroren so sehen.

Wir Westler staunen immer über die Tamariske, hier Jungäste.

Auch die ist nun in der Höhe deutlich zurückgenommen, in der Krone ausgelichtet. – Möge es nützen.

Nebendran leuchtet rot ein Pfaffenhut.

Werkzeug und Ernte werden verpackt, wir machen uns auf zum Mittagessen.

Read Full Post »

Berlin rief, alles passte – frühmorgens am Bushalt in Wedel.

Fix mit Bus und S-Bahn: Im ICE, Bf. Altona – Scheiben etwas schmierig, mach` ich halt die Augen zu.

Mal blinzeln – boahh, die neue Sternbrücke, gewaltig!

Sieht so von innen fast filigran aus. – Wir können uns aber gut vorstellen, dass der Stadtteil ein Problem mit der Optik von aussen hat.

Wir fahren mit mehreren Stopps – hier Büchen, Kunst an der Bahnstrecke, etliches. Stopps in Ludwigslust und Wittenberge folgen. Die neuen, knallweissen Bahnsteige lassen das Umfeld teils schmuddelig, alt (und mindestens mal malbedürftig) geworden, erscheinen.

Na gut, im täglichen Betrieb – mal ein Büschen Regen und so … – wird auch das Knallweiss sich schnell ins Grau verändern.

Angekommen, vom Hbf Berlin per StraßenBahn („Tram“), dann Fahrstuhl: Hoch über den Dächern von Berlin. – Vom Duster nicht bangemachen lassen! Das soll sich nicht nur ändern, das ändert sich auch.

Nordwestblick in die Tiefe – Speis` und Trank warten.

Und da wartet nicht nur ein „Märkischer Landmann“, lecker !, – sondern auch meine Verabredung zum wässrigen Plausch.

Schön, wenn das so klappt. Die Zeit vergeht wie im Flug.

Es hat sich im Wasserwesen allerhand getan, viel mehr wurde nicht erledigt. Immerhin zeigt mindestens „Vater Rhein“ (dem kommen massiv seine Gletscher abhanden), was wir dem Wasserkreislauf, verschärft durch Nichtreagieren im Klimawandel, angetan haben / antun.

Es bleibt viel zu tun. – Wir, jedenfalls, packen`s an.

Read Full Post »

Gesehen in Alt-Buch, Schlosskirche als Kulisse – Berlin hatte die Wahl.

Werden sich die möglichen Koalitionäre trauen, eine neue Führungskraft zur Bürgermeisterin zu machen?

Oder greift allzu bekannter Kleingeist – geht wieder mal nicht?

Man soll die Hoffnung, ein neues Experiment, ja nie aufgeben.

Read Full Post »

Nach dem Bekiesen des Brückeumfelds geht`s weiter zur Düpenaumündung. Von dort bekiesen wir aufwärts Richtung Brücke.

Die linke, baumbestandene Uferseite Richtung Düpenaumündung hat an wenigen Punkten vor einiger Zeit Erstkies erhalten.

Gelegentlich ist bereits beginnendes Körnungssortieren an der Sohle erkennbar.

Blick bachauf – das Ufer ist dort bereits entlastet, neuer Grund baut sich auf.

Womöglich entsteht dort, falls solch Trockenjahre wie dieses sich mehren, eine kleine Sekundäraue ? ! Hochwasser könnte auch über sie frei ablaufen.

Erkennbar ist Baumschutz punktuell dringend erforderlich.

Insbesondere angesichts hochsteilen Ufers und fehlendem NW- / MW-Profil sollen unterspülte Altbuchen gesichert werden.

Ebenso sichern wir den Anstrom der sich auflöschenden Steinpflasterung.

Aufgelöstes Steinpflaster im Anstrom, …

… gesichert, Strömung abgelenkt.

Altbuche und …

… weitere Uferbäume geschützt.

Ein Ringsumblick ist immer mal möglich. – Durch Baumkulisse blitzen Autos hinter transparenter Lärmschutzwand von der BAB 23. Davor – nicht allzu häufig ringsum zu sehen – Süßgras Großer Schwaden / WasserSchwaden.

Stück für Stück erhalten Einzelpunkte erforderliche Kiesgaben, Erstkies anderswo wird ergänzt.

Wo es sinnvoll erscheint, lege ich vor gut bestückten Depots bereits, leicht gegen die Strömung gerichtet, einen kleinen Unterwasserlenker auf jetzige NW-Höhe. Gute Wirkung ist sofort sichtbar. (Das Bild wird etwas kompliziert durch einen langen Ast [der schwimmt demnächst weiter] mit eigener Oberflächenwirkung – macht nix, auch interessant).

„Eigentlich“ gehört der Lenker ja auf Mittelwasserhöhe. Aber das regelhafte und langanhaltende Trockenfallen über den Sommer seit 2018, „erlitten“ insbesondere am Beispiel der Pinneberger Mühlenaustrecke, zwingt wohl zum Umdenken?

Angesichts geeigneten Geräts ist der Lkw schnell „weggeschaufelt“.

Wir überlassen dem bereits aktiven Gärtner den Restkies auf der Brücke für die beiden nördlichen Brückenseiten. – Über solch zu bändigenden Sand(Trieb) bringe ich vielleicht gelegentlich einen kleinen Einzelbeitrag.

Wir verabschieden uns – bis zum nächsten Mal.

Read Full Post »

Westliche Winde bis Stärke 5, zumindest in Böen, lassen mich angesichts (nicht) absehbarer Regenschauer andere Radelrouten wählen oder meine Runde anpirschend in Windschattenstrecke(n), dann auf der Deichlinie mit Rückenwind rasend zurücklegen. Fotografiert wird nun eher selten.

In kurzer, freier Gegenwindstrecke Idenburg-Hetlingen – vielartiges Herbstgrün mit gesundheitsbezogenem Eschenspektrum voll begrünt bis kahl.

Es stehen nicht überall Pappeln und Birken, die schon allerhand gelbe Blätter von sich werfen.

Auch bei Sturmgebrus wagt sich die Sonne gelegentlich etwas hervor.

Es sind nicht nur teils hohe Flutstände zu verzeichnen – schwächere Windlagen präsentieren angesichts geringer Elbewasserführung auch tiefer als normal liegende Ebbewasserstände, frei liegende Buhnenköpfe.

Bei solcher Situation, …

… heranbrausende Wolken, empfiehlt sich, die Strecke zügig zu fahren – möglichst kein Fotohalt (winzige Sonnenblicke strahlen kurz die bunte Herde an).

Es geht auch anders. Freude über Freude … – aber immer schön vorab informieren, wann die nächste Schauerfront heranrückt.

Ein Bisschen Muße mit Herbstfarben …

… ist dann auch schonmal möglich.

Ja, und die Schauer? Die bringen zwar schlagartig Nässe, aber nichts bleibendes. Grün wächst nach wie vor gut – mein „neuer“ Wasserstandsanzeiger, der Teich Idenburg, nimmt aber täglich im Wasserstand leicht ab. Pegel der Bäche zeigen bei längerem Regen durchaus Anstiege von bis zu 50 cm, fallen aber innerhalb von anderthalb Tagen wieder in Ausgangsrichtung – nicht mittlere, sonder niedrige Verhältnisse.

Oh, oh!

Read Full Post »

Uetersens Politik hatte an den Grenzbach Ohrtbrooksgraben eingeladen. Etliche Interessierte aus Uetersen und Tornesch sind angekommen.

Wir treffen eine begeisterte Mädchengruppe, die am Bach spielt – Wasserbau vom Feinsten.

Nach kurzem Gespräch räumen sie vorm Weggehen stauende Elemente ab, um mögliche Schäden zu vermeiden. Entsteht hier eine neue Wasserbau-Generation? Dem Fachkräftemangel muss entgegengewirkt werden.

Ich erläutere die Entwicklung vom kahlen Tide-Kanal zum bewegten Bach (vgl. ältere Beiträge hier im Blog). Links am Ufer Torneschs liegt eine nun naturbelassene Fläche, Uetersens Ufer rechts wird extensiv als Mähwiese genutzt – insgesamt eine abwechslungsreiche Pflanzenwelt.

Zur Besuchszeit läuft gerade die Flut auf bzw. staut ein. Daher ist zunehmend weniger Bewegung des Wassers zu erkennen. Die meisten Teilnehmenden kennen aber das Gewässer in den unterschiedlichen Phasen von Spaziergängen.

Dann die Ernüchterung – wo sind die vielen Gewässerarten, auf Urlaub? Ausser Ruderwanze und Prachtlibellenlarve Calopteryx finde ich – nichts!

Wir können dann 4 Größengruppen Calopteryx-Larve bewundern (die größte und die kleinste nicht fotografiert, schade).

Dies entspricht so ziemlich meiner Überraschung in 2024, wo immerhin noch der Bachflohkrebs (mühsam!) zu fangen war. – Von einem großen, toten Aal wird per Foto berichtet. Wir spekulieren angesichts der Unversehrt heit des Tiers über Sauerstoffsituation und chronischer bis akuter Vergiftung angesichts Pestizidanwendung und Chemikalienfehlnutzung, bezogen auf die Wirbellosen über Trockenheit und Hitze.

Während ich noch (ergebnislos) versuche, mehr Gewässerleben zu finden, erhält die Gruppe allerlei lokale und vogelkundliche Information – die Teilnehmerschar ist bunt besetzt, die Veranstaltung ausgesprochen informativ.

Richtung Ende unserer Bekiesungsstrecke …

… hat sich die Teichrose angesiedelt. Die wollen wir nicht stören.

Die Sonne sinkt, wir verabschieden uns.

Zurück am Startpunkt, der aufwendig neu hergerichteten Bachquerung (alles ginge hierzulande auch weitaus angemessener … ?). Die Flut hat nahezu ihren Höchststand erreicht.

Bis zum Auto eifriger Gedankenaustausch – was für ein Abend!

Weiterer Austausch ist absehbar.

Read Full Post »

Die Gewässerunterhaltung ist in die Saison 2026 / 27 gestartet. Der Landesverband der Wasser- und Bodenverbände SH bietet – neben den Angeboten auf dem freien Markt – seit Jahren Schulungen zur Schonenden Gewässerunterhaltung an. Seit 2020 darf am Gewässer nur noch wirken, wer den Fachkundenachweis besitzt.

Neben völlig aus der Zeit gefallenen Zeichen harter Unterhaltung – Anschneiden von Ufern, Abbaggern von Gleithängen (vielleicht folgt dazu gelegentlich ein eigener Beitrag) – finden sich tatsächlich aktuelle Beispiele von Ufer“befestigungen“, an deren Ende zwanghaft der betreffende Bach zum erodierenden Uferschaden erzogen wird.

Blick bachab, an ehemaliger Überfahrt – links im harten Schatten kaum erkennbar abgebaggerter Gleithang. Überbreite führt zu eintöniger Wüstenei mit flächig bewegtem Sand. – Der Prallhang ist durchgängig …

… gestackt, völlig aus der Zeit gefallen.

Die Senkrechtverholzung des Bachlebensraums scheint nicht genug, alles ist mit Vlies hinterlegt. (Das ist so am nächstfolgenden Prallhang genauso streckig wiederzuerleben.)

Wo mensch solch überholtes, „hartes“ Handeln an den Tag legt, tut ein Fliessgewässer das, was es immer tut: Es kolkt das folgende „Weiche“ aus.

Meist sorgt nicht fachgerechtes Agieren für Folgeschäden, deren Ausgleich kostenträchtig (und dann hoffentlich richtig!) ist.

Hier im Blog habe ich reichlich über Lenkbuhnen, Kieslenkbuhnen mit UferschutzDepots ff. geschrieben – erspare mir das an dieser Stelle (ist über die Suchfunktion oben leicht zu finden).

Rückweg, entlang der überbreiten, lebensraumzerstörten SandWüstenei.

Auch im Jahr 26 der Wasserrahmenrichtlinie (die das Verbesserungsgebot einführte und fast im 50.(!) Jahr deutschen Wasserrechts, das Lebensraumverschlechterung seitdem VERBIETET), bleibt also viel zu tun.

Read Full Post »

Noch radele ich auf der Geest, wundere mich gar nicht, dass manche beschnittenen Bäume nicht wieder austreiben – wohl „gekniffen“ statt gesägt.

Das ist schnell geschehen, der Fachmann weiss aber um die verheerende Wirkung und zieht die Sägearbeit vor. – Hier vor Ort besticht, wie die Robinie offenbar das beste draus macht (findet manch einer gar nicht witzig, anderswo wird der Baum aber als [mindestens zu prüfender] „Klimabaum“ geschätzt).

Ich stoppe vor dem Übergang in die Marsch, am Geesthang. Was liegt da kegelförmig erscheinendes „Am Hang“?

„Am Hang“ ist dieser landwirtschaftliche Weg trefflich benannt.

Ah, das ist ja Kies, Körnung 16-32 mm.

Blick den zur Zeit sommertrockenen Sauerbeck bachab, in die Marsch – hier wird bald …

… unsere versehentlich von Unterhaltungsbaggerung plattgezogene Rausche-Kolk-Abfolge wiederhergestellt und noch ein Stück verlängert.

Möge das Werk gelingen! – Demnächst mehr dazu.

Read Full Post »

Da sitzt wer – noch nie bewusst gesehen – innen an unserer Haustür, …

… den ich im Internet nur unbenamt finde.

Egal – den lasse ich erstmal frei.

Gestern, nach elektrifizierter U-Bootfahrt im Wolkenbruch auf der Autobahn, finde ich anschliessend diesen bekannten, guten Rat im BNUR, Flintbek.

Nach dem Motto „Jeden Tag eine gute Tat“ sehe ich zu, sinngemäß zu handeln. Der Schmetterling weiss das hoffentlich zu schätzen.

Zuhaus liegt es massenhaft rot auf dem Rasen, …

… hängt noch reichlich an etlichen Ästen.

Zum einen freut`s mich, dass unser auf Ast- statt „Hausmeister-rund“-Schneiden geänderter gärntnerischer Umgang mit dem Grün ringsum nun nicht nur massenhaft Blühen, sondern auch Fruchten zur Folge hat.

Zum anderen wundert es mich, dass Vögel diese Pracht nicht längst entdeckt haben. Im Niedersächsischen kamen wir meist nicht in die Gelegenheit, über die Eigennutzung der Kornelkirsche, Cornus mas, nachzudenken. – Wir schreiten also zum Selbst-Experiment.

Hmmmh, sehr lecker als Verschönerung …

… auf Zwetschenkuchen!

Also nochmal raus, …

… mehr Früchte …

… einsammeln.

Als Unterlage fürs tägliche Eis haben sie sich inzwischen auch sehr bewährt.

Zu viel sollte man roh nicht unbedingt verzehren, da kann sich der Magen schonmal rühren (nix ernstes, aber vermeidbar).

So weiss nun unsere Nachbarin auch Bescheid – die kocht gern Marmelade oder / und Saft. Wir sind auf das Ergebnis gespannt.

Read Full Post »

Die Sommertrockenheit, Wind und kleine Schauer bringen reichlich Falllaub herunter.

Die Jahreszeit schreitet voran – Schwalben sammeln sich auf Freileitungen, soweit noch vorhanden.

Freie Ersatzplätze anzunehmen fällt nicht schwer – ein SchwalbenBaum.

Rauchschwalben auf sterbender Esche, angeleuchtet von Abendsonne vor Schauer-drohendem Himmel.

Überhaupt, der Wechsel in der Landschaft – wo kürzlich noch eine bunte Rinderherde eine Wiese beweidete, …

… sitzen nun Hunderte Graugänse, die hier – warum auch immer – ein Stück vor mir aufstieben und über den Elbdeich queren.

Weitere gleich neben mir lassen sich mitreissen. – Da kann man sich schonmal „mittendrin“ fühlen.

(Wie gut, dass das kein dichter Möwenschwarm ist …)

Read Full Post »

« Newer Posts - Older Posts »