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Archive for the ‘Hölzchen und Stöckchen, Totholz’ Category

Bis Ende des Monats ist noch Sägen frei. „HuSt“-Aktivität für 2018 will vorbereitet sein. Dabei handelt es sich nicht um eine Erkältungskrankheit, sondern, auch „H&St“ geschrieben, um das abkürzende Fachchinesisch für „Hölzchen und Stöckchen„. Wer sich an derart Profanem stört, sagt gern „Treibselsammler“ dazu. – Es soll nicht passieren, dass in der Restaurierungssaison das Sägeverbot = nicht qualitäts- und mengenmäßig gut vorbereitetes Material Arbeiten mit Holz am und im Wasser verhindert.

So ging denn die Reise – diesmal mit dem Auto wegen Transportnotwendigkeit – über die Nachbardörfer, um mit Gleichgesinnten einen Knick an einer Naturschutzfläche zu pflegen. Wegen „HuSt“ haben wir uns auf Hasel konzentriert (man kann auch anders).

Geeignete Sägen, Handsägen, Ast- und andere Scheren waren vorhanden.

Einen Teil der geraden Haselstecken zwischen 1,0 und 1,5 m habe ich an eine Kooperationsschule zur trockenen Lagerung transportiert.

Da warten sie nun auf`s nächste WasserCamp oder eine andere Gelegenheit, einen Bachlebensraum zu verbessern.

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Die Wedeler Au findet sich neben vielen anderen Bächen und kleinen Flüssen regelhaft hier im Blog, meist im Zusammenhang mit Gewässerrestaurierung des Niedrig- und Mittelwasserprofils. Aus einer sandigen Wüstenei wird ein vielfältiger und reichhaltiger Lebensraum mit seiner Wasser-Land-Anbindung wieder hergestellt.

So zum Beispiel sieht die Wedeler Au nun, vom NABU Hamburg-West restauriert bei Niedrigwasser aus (Foto: 9. Mai 2017).

Ein anderes Bild – vorgestern, beim Durchlauf der Burglind-Niederschlagsmenen.

Aber nicht nur Niedrig-, auch Hochwasserprofile werden restauriert – so geschehen etwas bachauf durch die Wasserwirtschaft des Bezirksamts Altona. Tieferlegen der Aue brachte 3 verbesserte bzw. neue Feuchtgebiete, die im Hochwasserfall Niederschläge zwischenspeichern und anschliessend langsam wieder abgeben.

Zur „hohen Burglind-Phase“ konnten wir wegen eines umgestürzten Baums und streckenweise überschwemmtem Wanderweg lediglich die östliche Auenaktivierung begehen – gleichwohl ein beeindruckender Eindruck.

Wir hatten halt keine Gummistiefel an … – Geest-Moräne und schmaler Talraum der Wedeler Au.

Sehr informativ – Tafel im Regionalpark Wedeler Au.

Blick von der Infotafel bachauf – das Hochwasser hat die neue Mulde geflutet.

Die östliche neue Mulde bachab betrachtet.

Die Brücke über die Wedeler Au zum Forst Klövensteen war begehbar – beeindruckend, so ein Hochwasserereignis.

Möge die Einsicht (weiter) wachsen, dass unsere malträtierten Bäche und Flüsse ihren Raum (zurück!) benötigen. Anders werden wir die absehbaren Entwicklungen des Klimawandels nicht schadlos erleben.

Die beiden ersten Fotos – Niedrig- und Hochwasser – zusammengefasst hier noch einmal.

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Überbreit, die Ohlau bachauf der Brücke am Golfplatz.

Der Gewässergrund ist durch Sandablagerung und Sandtreiben vollkommen öde. Noch vor wenigen Jahren lagen hier Kiese und Gerölle frei, Meerneunaugen laichten unmittelbar im Bereich der Brücke.

Zusammen mit dem Gewässerpflegeverband Ohlau werden wir versuchen, wieder den natürlichen Steingrund des Moränenbachs herzustellen. Zum Einen wird das vom Verband durch Kieslenker bachab am linken Ufer erfolgen. Zum Anderen hat der Anglerverein Forelle e.V., Bad Bramstedt, mit „Hölzchen & Stöckchen“ Treibselsammler bachauf in der Innenkurve hergestellt. So soll der Sand durch Umlagern den Gleithang wieder aufbauen, der Bach durch Strömungskonzentration und Turbulenz dem Prallhang seinen Kiesgrund sowie die Fischunterstände entwickeln.

Ende Oktober waren die Treibselsammler schnell hergestellt. Kleines handicap: bei erhöhtem Wasserstand hätten sich an Stelle der Watstiefel Wathosen bewährt.

Nun, bei noch etwas höherer Wasserführung, also die Nachschau.

Blick bachauf – nur anhand der typischen Mikroturbulenzen sind drei der Sammler erkennbar.

Gute Einbindung ins Ufer. Wir sind gespannt, was uns später ein Besuch bei Niedrigwasserführung zeigen wird.

Wichtiger Anzeiger beim Restaurieren: „Das Brechen des Spiegels“ – gesunde Bäche und Flüsse fliessen turbulent.

Wir gehen zurück, blicken über zwei der Treibselsammler Richtung Brücke mit Messstation.

Zum Abschluss dieser Tour geht es weiter bachauf, Retentionsbecken im Raum Kaltenkirchen ansehen, die aufgrund neuer Bebauungspläne entstanden. Dazu demnächst mehr.

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Über das Restaurieren an der Osterau im Wildpark Eekholt mit Kies und Holz ist hier im Blog am 26. und 30. September sowie am 2. Oktober berichtet worden. Die Begeisterung der Schülerinnen und Schüler ist mir noch sehr gegenwärtig. Auch 2018 wird das Wassercamp der Unterelbeschulen hier aktiv sein. Neben Gewässeruntersuchungen wird weiteres Restaurieren auf dem Plan stehen. Zwischenzeitig habe ich bei höherer Wasserführung nachgesehen, wie die Lenkbuhnen und die Treibselsammler wirken – sehr gut und bei Hochwässern, wie geplant, frei überflossen. Eine gemeinsame Begehung mit zwei Gewässerpflegeverband-Vorsitzenden und der Umweltberaterin des Wildparks stand gestern auf meinem Reiseprogramm. Anschliessend ging es an die Ohlau – darüber wird in einem eigenen Beitrag informiert.

Die Anreise erfolgte durch spätherbstliche Agrarlandschaft. Im Radio kam gerade die Meldung zum beendeten Hamburger Winterdom „… Rückgang der Besucherzahlen … Von 31 Veranstaltungstagen waren 24 verregnet“. Sowas soll vorkommen gemäß der Wetterstatistik.

Dieser Mais ist immerhin geerntet – Anbau auf ungeeigneter Fläche, sollte Grünland sein. Falsche Subventionierung zerstört Grundkapital der Landschaft.

Reichlich Mais steht noch, gutes Versteck für überbordende Wildschweinpopulationen. (Bitte nicht betreten!)

Mein Exkursions-Wetterkonto bei St. Petrus steht noch auf sehr gut. So fahre ich wieder hinter der Wetterfront „on the sunny side of the street“.

Angekommen.

Da ist er, der Osterauwanderweg.

Die Restaurierung fand an dieser Strecke statt.

Startpunkt der Restaurierungen am Osterauwanderweg – die Lage der beiden Lenkbuhnen ist erkennbar. Das Hochwasser fliesst ungehindert über die Unterwasserstruktur hinweg.

Auch die Wirkung der Treibselsammler ist gut zu sehen – Mikroturbulenzen ohne Behinderung des Abflusses.

Ganz wesentlich ist die Einbindung ins Ufer, die bei Hochwasser sichtbar sein soll. An anderen Stellen ist das nicht wie hier der Fall, Informations- und Verbesserungsansatz für das Wassercamp 2018.

Neben anderen Stellen der Strecke steht am Ende des Osterauwanderwegs noch Arbeit mit Holz und Kies an.

Wegen Transportproblemen konnte hier eine prioritäre Lenkbuhne 2017 noch nicht eingebaut werden.

Blick von bachauf: Die noch ausstehende Lenkbuhne wird künftig die Strömung Richtung Brückendurchlass lenken (rot: heute, gelb: nach dem nächsten Wassercamp).

Bachab der Brücke, im Hirschgehege, wird der Wildpark selbst Restaurieren starten. Extremer Ufervertritt hat im Bachbett eine überbreite, Sandfang-ähnliche Wüstenei entstehen lassen. Kies, Holz und Erlen auch am rechten Ufer können helfen.

Die Beteiligten sind sich einig, dass diese sehr schön sichtbaren, gut wirkenden, beispielhaften Lebensraumverbesserungen mit Informationstafeln ausgestattet werden.

Auf geht`s zur Ohlau, Bad Bramstedt. Davon mehr in einem weiteren Beitrag.

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Es weihnachtet sehr, auch weiterhin werden gern Bücher verschenkt. Oft werde ich gefragt, warum ich „Lebendige Bäche und Flüsse – Praxistipps zur Gewässerunterhaltung und Revitalisierung von Tieflandgewässern“ nicht neu auflege. Immerhin stammt das Buch aus dem Jahr 2000.

Der kleine Bestseller – best practice für Fliessgewässer auf Moräne / in der Geest.

Die Antwort ist leider banal. Auch im Jahr 17 nach Inkrafttreten der Wasserrahmenrichtlinie herrscht in den meisten Gewässerstrecken harte Unterhaltung vor. Ein flächenhafter Blick auf Satellitenbilder im Internet enthüllt erschreckend, dass auch vom Thema Randstreifen, ganz zu schweigen von standortgerechtem Baumbewuchs der Ufer, gar Auwaldentwicklung so gut wie nichts zu sehen ist.

Warum also ein Buch neu auflegen, das langjährig bewährte „best practice“ nach wie vor für alle Interessierten anwendungsnah vermittelt?

Übrigens vermitteln mir Fachkollegen wie praktizierende Laien bis hin nach Bayern, Baden-Württemberg, auch Österreich und Schweiz, dass die im Buch für Tieflandgewässer aufgeführten Grundlagen, Probleme sowie Lösungsmöglichkeiten genau so für deren „Flachlandgewässer“ gelten. Ich leite daraus ab, ein „Flachlandgewässer“ anderswo ist wie ein Tieflandgewässer (der Geest), nur in einem höheren Stockwerk.

Manch einer mag meine Ansichten nicht teilen. Nun, vielleicht habe ich einen Knick in der Pupille (ganz sicher sogar, bei dem Alter – die Brille ist entsprechend vom Fachmann). – Der Blick ist also weiterhin scharf. Was ich so sehe, belegen die folgenden zwei Fotos – heutige Realität.

Sieht aus wie ein mal wieder unsinnig dicht an ein Gewässer geplanter Fuß- und Radweg in Vorbereitung. Ist es aber nicht.

Auch weiterhin werden Jahr für Jahr Bäche und kleine Flüsse streckenhaft von Uferböschung zu Uferböschung gemäht und gebaggert, quantitativ potentiell reiche Lebensräume entleert und „die Insassen“ auf Land getrocknet.

Ein Mäander, ein Mäander! – Das Leben endet auf der Uferböschung, zurück bleibt eine öde Wüstenei.

Beliebige Mengen gleichartiger Fotos von Strecken nahezu jeden Bachs, insbesondere in den quellnahen Bereichen (dort, wo die Spezialisten wohnen (würden)), könnten hier folgen. Das erspare ich mir und den Leserinnen und Lesern meines Blogs.

Wer die Sache positiv sehen möchte, sucht hier im Blog z.B. mit dem Stichwort „Restaurieren“ oder „Kies“, Holzinteressierte gehen in die Rubrik „Hölzchen und Stöckchen“. Es bleibt viel zu tun, es gibt viele Möglichkeiten für alle, die ihren Bach vor der Haustür verbessern möchten.

Sofern „Madsen und Tent (2000)“ noch nicht Lesestoff war: Das kann geändert werden. Wie oben gestartet – Weihnachten steht fast vor der Tür.

Bleibt für 2018 ff. zu hoffen, dass sich möglichst alle am Gewässer Werkelnden verpflichtet fühlen / werden, sich im Sinn von Fachlichkeit und Recht zu qualifizieren, z.B. hier – und diese Grundlagen ab sofort auch anzuwenden.

 

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Heute, jedenfalls der Vormittag, wird angesichts des Regens zu einem Spaziergang entlang der Wedeler Au, Rissen, genutzt – Anfahrt mit dem Auto.

In einer Woche steht ein NABU-Bachaktionstag weiter bachauf an. Wir wandern entlang älterer Restaurierungsstrecken.

Schön ist`s auch im Herbst im Klövensteen. Im Hintergrund grüßt das Hanna Reemtsma Haus, fast wie eine Felsenburg.

Der Wasserstand fällt, liegt etwa 25 cm über mittlerem Abfluss. Schöne Strukturvielfalt der Gewässersohle.

Verbessertes Längs- und Querprofil, hier durch wechselnd eingebautes Totholz und Kies.

Der Wanderweg ist von Sperren frei gesägt.

Hier hat es eine mittelalte Eiche aus dem Baumbestand heraus über den Weg geworfen.

Mein Lieblings-Fotobereich mit Kolk-Rausche-Abfolgen ist durch eine Baumkrone zugelegt.

Die neu hergestellten Überschwemmungsflächen sind abgezäunt.

Die bachauf folgende Strecke ist von der Wasserwirtschaft des Bezirksamts Altona, Hamburg, neu gestaltet worden.

Die untere Überschwemmungsfläche hält das Wasser.

Erläuterungstafel an der oberen Überschwemmungsfläche.

Wir gehen durch den Klövensteen zurück.

Einen Alt-Nadelholzhorst haben die Stürme mächtig gebeutelt.

Der Zugang zu Waldwegen auf der anderen Straßenseite ist noch versperrt.

Fast allein, bis auf wenige Hundeführer, gehen wir durch den Mischwald – bald ist das Auto erreicht.

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Der Vormittag ist vorüber, s. voriger Beitrag. Mal sehen, wie wir an den Feierabend kommen.

Auch in einer zertifizierten Bildungseinrichtung kommt die Zeit, Mittagspause zu machen.

Die Wathosen haben Pause.

… und warten am Rand des Wildparks im WasserCamp auf ihren Nachmittagseinsatz.

Was haben wir für einen Tag erwischt! Die Amerikanische Eiche am Restaurant gibt einen frühen, bunten Herbsteindruck.

Es grüßt die Wildpark-Wildsau im Eingangsbereich.

Der von Kinderhänden blank gerubbelte Otter glänzt in der Sonne.

Mittagspause auch für die Kormorane – Gefieder trocknen ist angesagt.

Die WasserCamp-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer entspannen sich je nach Altersgruppe – vertikal …

… und horizontal.

Nach gutem Essen und Trinken gehe ich zurück im lichten Schatten des Erlenauwalds zum Ort unserer Aktivitäten.

Gehörnt – sieh an, mein Namensvetter – bzw. die Installation seines abgeworfenen Geweihs.

Im vorigen Beitrag hatte ich von zwei großen, auf der Uferkante liegenden Kieshaufen berichtet (die dann erstaunlich fix per Hand zielgerichtet in der Osterau positioniert wurden). – Wie ich inzwischen erfahren habe, lag diese, anders abgesprochene Ausgangslage an Maschinenausfällen. Jetzt konnten mit Ersatzmaschine verbliebene Kiesmengen angeliefert werden.

Siehe da, neuer Kies …

Bachab der obersten, zur Lenkbuhne gestalteten Kies-Position ist die letzte, verbliebene Kiesmenge zu einem Strömungslenker geschüttet.

Unsere oberste Kies-Position – wie auch andernorts hat die Kies-Crew ganze Arbeit geleistet. Wirbellose in Massen sowie laichende Forellen und Neunaugen können wir demnächst hier erwarten.

Der oberste Kies, oben mittig sowie der neue (links) schützen Ufer und die Alt-Erlen hervorragend. Rechts im Bild Wassercamper, wieder bei der Arbeit.

Routiniert – Restarbeiten am Kies.

Was fasziniert diese Damhirsch-Kuh so?

Ah, eine Gruppe WasserCamper – hier werden Wasserproben genommen, untersucht und besprochen.

Beprobung der Gewässerlebewelt.

Besprechung der Ergebnisse, Vorbereiten der Präsentationen.

LandArt der besonderen Art – Treibselsammler in herbstlicher Nachmittagssonne.

Auch die Treibselsammler-Crew hat hervorragende Arbeit geleistet, verarbeitet letzte Hölzchen und Stöckchen.

Da kann ich mich zufrieden auf den Rückweg machen.

Ich verlasse den Osterau-Wanderweg – sein Umfeld sieht ganz anders aus, als das gestern noch der Fall war.

Das Auto steht bereit zur Rückfahrt.

Dann, liebe Beteiligte und weitere Interessierte, alles Gute – bis zum nächsten WasserCamp, 2018.

 

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Im vorigen Beitrag sind die Absprachen zur Kiesanlieferung und -Positionierung beschrieben. Nun also hat das Wassercamp der Unterelbeschulen zum 10. Mal im Wildpark Eekholt begonnen mit Gewässeruntersuchungen am ersten Veranstaltungstag. Erstmals soll am 2. Tag mit Kies und Holz restauriert, der Lebensraum der Osterau für Wirbellose und Fische verbessert werden.

Horizonte – fast am Wildpark angekommen. Keine „unberührte Natur“ Eekholt (Eichenholz) neben Intensivkultur Mais.

Noch morgendliche Ruhe, die Ausrüstung liegt bereit.

Die Beprobungsgerätschaften des Vortags.

Vorweg wird informiert, was wir eigentlich vorhaben.

Gut gewappnet für die Holzarbeiten.

Was ist jetzt angesagt – „Latschen“?!

Es geht los, der Holztransport gehört dazu. Der Kies wartet an der Osterau auf uns.

Oha, der Fotograf zittert – ganz sooo war die Kiespositionierung nicht abgesprochen. Mals sehen, ob noch von irgendwo Maschinen zu aktivieren sind.

„Hölzchen und Stöckchen“, Treibselsammler aus Holz sind Teil unseres Vorhabens.

Wir testen mal den Gewässergrund und die Stöckchen.

Bis kurz über Mittelwasserführung wird der Haselstecken mit Vorschlaghammer in die Gewässersohle gerammt. Kleine Ursache, große Wirkung – Induzieren von Strömungsturbulenz.

Stück für Stück wächst der Treibselsammler.

Alle Hölzchen und Stöckchen sind hier eingebracht – Strömungsbild, „das Brechen des Spiegels“, bewegter Bach.

Jetzt wird die Endhöhe – knapp über Mittelwasser, zum Ufer leicht erhöht, eingestellt.

Noch einmal in der Totale: Kein Aufstau. „Das Brechen des Spiegels“ macht das Fliessgewässer turbulent.

So sieht – an anderer Stelle – ein fertiger Treibselsammler aus.

Wir werden die Entwicklung unserer Einbauten über die Zeit gespannt beobachten. Ob sie sich so zeigen werden, wie bei gewässerwart dargestellt, oder halten sie Überraschungen bereit?

Mal gucken, was die Kiese und ihre Bearbeiter machen.

Die oberste Position – die eifrige Kies-Crew hat sehr gut gearbeitet, Ufer profiliert und Kies-Nase, Lenkbuhne, geharkt.

Weiter Osterau-abwärts – Überraschung, keine Maschine nötig, beide Riesenkieshaufen sind weggearbeitet, meine Hochachtung!

Unglaublich, wie schnell – an 4 Positionen – mehr als 2 Lkw Kies in Form gebracht wurden.

Pause – Mittagspause – manche wollen gar nicht wieder an Land kommen.

Wo gut gearbeitet wird, soll auch ordentlich Pause gemacht werden. Essen und Trinken warten. – Mehr zu diesem Tag im nächsten Beitrag.

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Die „Unterelbeschulen“ sind seit Langem für bessere Gewässerlebensräume im Elbe-Einzugsgebiet Schleswig-Holsteins aktiv. So halten sie z.B. jährlich ein Wassercamp in der Bildungseinrichtung Wildpark Eekholt ab. Dieses Jahr, 2017, wird das 10. Jubiläum begangen. Neben Gewässeruntersuchungen wird erstmals mit Kies und Holz restauriert. Der Wildpark, der Gewässerpflegeverband Osterau und die zuständige Wasserbehörde haben zugestimmt.

Bevor das Restaurieren des Gewässerlebensraums mit über 75 Schülerinnen und Schülern kommenden Freitag startet, wurden heute Absprachen zum maschinellen Vor-Bekiesen getroffen – dazu im Folgenden ein paar Fotos.

Wildpark Eekholt – den Eisvogel sieht man hier nicht nur auf Schildern.

Geeignetes Gerät für weichen Boden bringt geeigneten Kies zu den Einbringorten ans Ufer.

Wo möglich, wird direkt vom Wagen / Anhänger geschüttet.

Unter anderem ist unser Ziel, (noch) vorhandene alte Uferbäume zu schützen. Weitere sollen Ansiedlungsmöglichkeit neu finden, ggf. werden auch einige gepflanzt.

Der artenreiche Insektenbestand der Osterau wird in seiner Populationsstärke durch unsere Lebensraumverbesserungen aus Kies und Holz wesentlich vergrößert. Fische, aber auch Vögel und Fledermäuse werden hiervon profitieren.

Eine Startschüttung als Beispiel – solche Kiese werden wir kommenden Freitag profilieren, um die Osterau weiter zu beleben.

Innerhalb der Gehege werden später Restaurierungen durch den Wildpark selbst vorgenommen.

Genug für heute – das hölzerne Adlerauge bleibt wachsam.

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Sympathisch, bunt, goldrichtig“ – das Motto für den Hessentag 2018. Nein, das zog mich nicht in meine Geburtsstadt, sondern die Einladung zu einem Vortrag bei den Lions Korbach – Waldecker Land über instream-Restaurieren. Der Forellenbach ist möglich – überall, wo Grundwasser unsere Fliessgewässer speist.

Mit der Kurhessenbahn bin ich gut von Kassel-Wilhelmshöhe nach Korbach gelangt. Die Anfahrt Hamburg-KS-Wilhelmshöhe mit dem ICE ist heutzutage ja ein Klacks.

Erste Herbstzeichen – frühes Rot beim Ahorn.

Erste Herbstzeichen – leuchtendes Gelb an Esche (habe nicht näher hingesehen – glaube, es ist wohl eher eine Robinie).

Blick aus der alten Neustadt – St. Kilian steht noch, der Umgang wird restauriert.

Blick auf St. Nikolai – mein kurzer Schulrückweg vom alten Standort des Gymnasiums „Alte Landesschule“.

Aber wie bin ich da hingekommen?! Irgendwie scheint mir in Korbach gegenwärtig der Fußgänger den Baustellen gegenüber völlig nachrangig zu sein.

Baustelle DB, der Korbacher Hauptbahnhof.

Bahnsteig Hauptbahnhof – völlig frei. Kein Unterstand, kein Windschutz – und das in dieser Jahreszeit mit „gut Wind“ und im 45-Grad-Winkel treibendem Regen (habe gerade mal Glück gehabt).

Angst vorm schwarzen Mann? Alles gesperrt. – Pardon, das ist ja ein offizielles Verkehrszeichen. Über unwegsames rau-geschottertes, auf Umweg-Länge maximiertes Terrain darf der Rollkoffer malträtiert werden. Meine Güte!

Jenseits der Gleise – Bahnhofsumfeld als einzigartige Baustelle. Wenn`s mal fertig ist, wird`s bestimmt schön – hoffen wir mal.

Das alte, bunte Kleinpflaster hat offenbar ausgedient.

Es weicht „großzügiger“ Plattierung – grau – grauer …

Irgendwie will mir das Ganze nicht zum Motto des Hessentags 2018 passen – „Sympathisch, bunt, goldrichtig“. – Vielleicht verstehe ich das alles aber auch bloß nicht.

Was ich noch weniger verstehe: Angesichts der Restaurierung des Kuhbachs bachauf ist eine Öffnung der verrohrten Strecke beim Umbau der Fußgängerzone Bahnhofstraße unterblieben – eine vergebene Chance, die andernorts nach Möglichkeit genutzt wird. Schade, eigentlich!

Das Westende der Baustelle ist erreicht – beeindruckend.

Später. – Der Vortrag wurde allgemein gelobt – herzlichen Dank für das Interesse.

Mein Korbacher Schwerpunkt wird 2018 das Schulzentrum sein – nicht mehr ganz neuer Standort des Gymnasiums „Alte Landesschule“, das 50jährige Abitur-Jubiläum wird rufen.

Mal sehen, ob die Zeitplanung so liegt, dass ich auch den Hessentag 2018 noch „mitnehmen kann“. Auf jeden Fall soll die Edertalsperre nebenbei eins der Besuchsziele sein, wie auch dieses Jahr – mehr dazu in einem der nächsten Beiträge.

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