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Archive for the ‘Elbe-Einzugsgebiet’ Category

Der Reifenwechselbesuch in der Automeile hatte spontan eine TÜV-Verabredung ergeben. Mein damit verbundener Pausenfüllerrundgang bringt neben Morgengold die Begegnung einiger, nun bereits veränderter Bekannter des Großgrüns. Auch kann ich die Gelegenheit nutzen, den nahebei aktivierten, aktuellen PC einzusammeln. [Daher bereits kürzlich mein Wiederauftauchen hier im Blog.]

Es ist früh, kurz nach Sonnenaufgang. Dem Anschein nach verspricht Wedels Recyclinghof Gold.

Die Ursache des goldenen Scheins.

Bei diesem Ginkgo hat die (kurze, vergangene) Zeit zugeschlagen, …

… alles folgte der Schwerkraft.

Auch der rote Ahorn …

… hat einen Großteil seiner Pracht verloren.

Die Blätter dieser Zitterpappel zittern allerdings weiter.

Und dieser Ginkgo (ich nehme doch an, es ist einer) querab steht offenbar an besonderer Stelle.

Dramatisch …

… gibt sich weiter die morgendliche Optik. – Schade, dass nun Bewölkung aufzieht – wohl dem Frühaufsteher / früh Verabredeten.

In der Industriestraße befinden sich die großen Durchhalter, …

… während die AltEichen quer zur Automeile inzwischen ziemlich gerupft aussehen.

Das Einsammeln des PC schliesst sich in einem kleinen Schlenker an. Als ich beladen zurückkehre, ist der TÜV abgeschlossen, das feuerrote E-Spielmobil für ausgezeichnet befunden. – Los geht`s in den Tag (der mit dem Forelle-Konzert im vorigen Beitrag hier im Blog ja bereits abgeschlossen ist).

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Der Abend in Wedel lässt sich spannend an – Sonnenuntergang …

… in rötlichgelb / blau, …

… nach …

… rot-violett vor blauem Himmel.

Und dann ist es schnell duster. Wir haben noch etwas vor, fahren Richtung Markthalle Hamburg, parken am Dovenfleet.

Östlich vom Chilehaus (Blick West) ist eine …

… Großbaustelle ingang, mit Steinberg. – Mal abwarten, was das mal wird.

Wir haben die U-Bahn-Abgänge Steinstraße ab- und aufwärts genutzt. – – Kunstverein.

Erinnerung an die Vernissage zu „Forelle 2010“ vor Urzeiten.

Schnell ist die Markthalle erreicht.

Walter Trout – diese Forelle hat ein ganz anderes Kaliber.

Fast 2 Stunden begeistert der Gitarren-Virtuose, begleitet von Orgel, Bass, Schlagzeug sowie zeitweise seinem Sohn Jon an der zweiten Gitarre – faszinierend!

Alle geben wie üblich ihr bestes. Besonders zu erwähnen ist der Bassist John Avila, der aufgrund seiner langjährigen multiinstrumentellen Aktivität in verrückten Live-Shows besonders hervorstach, nicht zuletzt mit einem unglaublichen Bass-Solo, wie wir alle es wohl noch nie erlebt haben.

Wie gut, dass wir noch unseren Weg zum E-Mobil gehen dürfen! Anfangs fühlen sich die Beine nach 2 Stunden Schwingen und Wippen wie Marionetten-Holzprothesen an.

Die Jüngsten sind wir halt nicht.

Zuverlässig wie immer bringt uns das E-Mobil nach Hause – hat es doch gerade morgens erfolgreich die TÜV-Untersuchung bestanden.

Über den morgendlichen Rundgang wird noch zu berichten sein.

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Ausfahrt Wedel im Nebel – mal trockener, mal nasser.

Der Wasserstand im Pferdetümpel unter Nebel ist stabil, steigt leicht.

Die Bäche ringsum laufen schon wieder durchweg unter Mittel-, Richtung Niedrigwasserführung. Für die muss es erstmal wieder richtig regnen.

Nordlage lässt weiches Moos auf unserem Fahrradhäuschen wachsen – offenbar sehr interessant für Vögel (hier: Spatz, unscharf), ein Schlaraffenland.

Die Blaumeisen sind besonders hartnäckig, schauen sehr genau hin.

Spatz und Dompfaffweibchen, ebenfalls häufige Gäste.

Der Dompfaffmann belebt das Farbbild, nicht aber meine Fotos, da unscharf aufgenommen. Eigentlich sind über den Tag alle ringsum bekannten Arten auf dem Moos zu sehen. Amseln komplettieren das Bild, sorgen für Nachschau in der Regenrinne. Über die Zeit wird die gänzlich entblättert und entmoost, ist dann leer.

Im Frühjahr, zur Zeit des Nestbaus, wird das Dachmoos bis auf winzigen Grünschleier offenbar gänzlich zum Nestbau abtransportiert.

Nicht nur die Vögel lassen sich`s gutgehen. Auch ich, kurzzeitig Strohwitwer, begebe mich ins Restaurant, Akropolis.

Da wird auf der Tafel am Eingang Lammhaxe auf Spinat mit Fetakäse und Kroketten angeboten – nun denn!

Entbeint – ein herrlicher Anblick.

Aufgegessen – besten Dank für dieses Angebot!

Wer der Meinung ist, es gäbe viel zu viele Schafe am Deich, muss sie halt essen.

Abspann in eigener Sache: Hier tritt nun – ich hoffe kurz vorübergehend – eine Pause ein. – Der PC will durch einen neuen ersetzt sein.

Bis demnächst, in diesem Theater.

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Beim Reifenwechsel in Wedels Automeile wollte ich nicht im KFZ-SchwarzGrau verharren.  Nach einer kleinen Wanderung ringsum konnte ich Farbe mitbringen.

Zwar sind Büsche und Bäume vielerorts weitgehend entblättert, prächtige Exemplare in Herbstfarbe finden sich dennoch.

Rot-Weiss begleitet zeigt sich eine briefträgergeografische Besonderheit: Hier gab es also mal (oder gibt es ?) einen Bach – „-berg“ und „Am Hang“ bezeugen, dass das Norddeutsche Tiefland nicht überall flach ist.

Robinie, weiterhin in Grün.

Das GrünRot der Cotoneaster.

Fremdländischer Ahorn, gelblichrot.

FeldahornFeuerdornHecke – gelb-grün, gelegentlich rot gesprenkelt von Früchten.

Trauerbirke, noch erstaunlich dicht gelb belaubt.

In speziellem Gelb eine (Zitter?)Pappel.

Ahorn, Eiche und mehr bieten ein Farbenspektrum.

Die Industriestraße versöhnt noch mit einer Rose.

Ich biege wieder in die Automeile ab.

In der Automeile – auch der Stern, mit den genannten Ausnahmen, will nicht farbig erhellen.

Zurück am Start – Begeisterung! Die Winterreifen sind drauf.

Einmal Schwarz-Weiss will ich aber doch noch präsentieren, fiel es mir bei Ankunft in der Garage doch ins Auge.

Solch Zahlenfolge sieht man nicht jeden Tag.

Na denn, der Herbst zeigt sich weiter wechselnd – wir haben November.

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Es wird (Jahres-)Zeit, die Autoreifen zu wechseln, hin zu Winterbereifung. So mache ich mich auf in Wedels Automeile.

Meine Güte, als wäre das Novembergrau nicht genug, stehen da lauter schwarze und graue Wagen herum.

Mit Mühe ist mal eine blaue oder grüne Einmischung in die düstere Grundfarbe zu erkennen.

Ausnahmen in Weiss oder Rot bestätigen die Regel.

Mein Bedauern ist bei den Damen am Empfang. Drin sieht`s ebenfalls schwarz aus.

So gebe ich die Schlüssel ab, verweile nicht an diesem Ort und begebe mich auf eine Wanderung mit der Versprechung, Farbe bei Rückkehr mitzubringen.

Das freut die Damen.

Habe ich Farbe ringsum gefunden? Das Ergebnis folgt im nächsten Beitrag.

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Diesig über der Geest gestartet, radele ich in der Marsch Richtung Elbdeich.

Elbdeich Fährmannssand in Sicht.

Stille ringsum, gelegentlich Gänsegeschnatter – lautes Tuten vom Wasser her. Das wird mich während der gesamten Fahrt begleiten.

Schifffahrt ist unter diesen Bedingungen nicht lustig.

Entlang (allzu) scharf besägter Kopfweiden geht es Richtung Hetlingen weiter.

Unendliche Weiten ?

Der Nebel – jüngst immer wieder als Problem für die Wettervorhersage via Radar benannt – …

… kondensiert, sammelt sich zu wachsenden Tropfen auf meiner Brille.

Macht erstmal nix, solange kein Hindernis auf der Deichverteidigungsstraße auftaucht. – Am Heuhafen Hetlingen, wo ich auf Auto-befahrene Straße wechsle, ist Entwässern der Brille aber angesagt.

Idenburg passiert, Brunnenschutzgebiet nahebei – kein Erlkönig, dies sind die kahlen Pappelkönige.

Auf der Geest, vor der B 431 – ich hasse diese Art Baumpflege, „Verkehrssicherungspflicht“ hier kein Argument! Für ästchenbefreiendes Durchsichtverkahlen besteht ohnehin kein Anlass.

Zu Hause läd mich Feldahorngelb ein, …

… diesen Goldschatz fürs Büschemulchen zu retten.

Als flacher Bodenbelag (die Optik täuscht) zwischen Berberitzenhecke und Gebüsch- / Baumstreifen macht sich mein Geharktes abbau- / umwandlungsbedingt als Dauerfutterstelle der Vögel bestens.

Die Sonnencreme hätte ich sparen können. Die Wetterfrösche arbeiten weiter am Wolken- und allgemeinen Graubezug der Landschaft, um künftige Aussagen wieder besser hinzubekommen.

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Wo auch immer im herbstlichen Umfeld, am Bach, im Knick, im Wald, …

… Rot leuchtet es am Boden. Teils klein und frisch, …

… teils in Entwicklung …

und älter.

Immer wieder begeistert mich der Fliegenpilz.

 

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Und wieder Start zu einer Sonnenpartie.

Elbdeich Fährmanssand, nach Tideniedrigwasser startende Flutphase – allerhand neu abgerissenes Reet im Thw-plus-Treibselsaum.

Am bald gefluteten Süßwasserwattmäander sitzt etwas.

Ich tippe mal auf Nonnengänse – die Leervergrößerung macht nicht schlauer.

Der Bezug Nonnengänse ergibt sich, da fortwährend von der Elbe her kleinere Gruppen bis Hunderter-Schwärme Nonnengänse auf Wiesen binnendeichs wechseln. Ihre Zahl, so auch offizielle Zähler, liegt bei ca. 5.000 Stück im Daueraufenthalt ringsum – etwa ein Drittel der maximal 15.000 aus früheren Jahren (da kommt noch was …).

Im Wechsel Fährmannssand / Giesensand ist die Wirkung vom Deichpfleger Schaf am Grün zu erkennen. Vorn wächst Deichgras seit geraumer Zeit wieder, hinten wird intensiv beweidet.

Eichenallee Idenburg – wie sich herausstellt, sind dort Saatkrähen aktiv.

Sie müssen vorübergehend mir Vorbeiradelndem weichen.

Foto von anderem Ort: Es gibt anscheinend dieses Jahr „gute Eichelmast“.

Brunnenschutzgebiet voraus – 2 Ansichten.

In Herbstmorgensonne leuchtend der westliche, …

… nahezu vollständig kahl der östliche Baumbestand. Ob es das Alter der Pappeln oder Wind-/Kälteeinwirkung sein mag?

Holmer Marsch und Geesthang – wer sieht den Vogelzug?

Noch ein großer Schwarm Gänse, gerade umgruppierend – dem Geräusch nach handelt es sich um Graugänse.

Eine Weile ist der Himmel wechselnd voll von Schwärmen, groß bis kleiner.

Neben mir leuchtet Reet, durchschienen.

Auf mich wartet der Anstieg auf die Geesthöhe, dann weiter entlang der B 431 nach Hause.

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Voriges Jahr hatten wir uns an der Gronau, einem Bach im Pinnau-Einzugsgebiet, eine extrem überbreite, strukturlose und von bewegtem Sand gekennzeichnete Strecke angesehen. Dort sollten „Hölzchen & Stöckchen“ als Treibselsammler den Querschnitt einengen, den Sand umlagern und die Sohlstruktur verbessern sowie antreibend gesammeltes Material als Speisekammer und weiteren Kleinlebensraum bieten.

Im Oktober 2025 war es soweit.

Blick aufwärts, 2 Treibselsammler stehen bereits – gut erkennbar die dichte Einbindung,  hoch ins Ufer, sowie ansonsten die Mittelwasserhöhenpositionierung, damit höhere Abflüsse freien Lauf haben.

Detail Anstrom in der Sandwüste – hier wird einiges an Veränderung eintreten.

Detail Durchstrom – „gut Herbstlaub“ treibt an, bachab zeigt sich wie im vorigen Foto die charakteristische Kleinturbulenz.

Die 3 Werke sehen sehr gut aus. Zur Gewässermitte kann ein bis zu doppelter Stöckchenabstand gewählt werden, dann bringt das jeweilige Experiment ein etwas anderes Ergebnis mit öfterem Treibgutwechsel.

Inzwischen sind drei aufeinander folgende Niederschlagsphasen mit Abflüssen etwa beim mittleren Hochwasser abgeflossen. Da lohnt sich eine Nachschau.

Blick auf die Gesamtsituation der 3 Treibselsammler – ein guter Start („mehr“, s. Überbreite vorn, geht immer).

Details beispielhaft am oberen Treibelsammler, wie alle gut eingebunden ins Ufer.

Der Blattfall (und die gleichförmigen Abstände der Stöckchen) haben die Zwischenräume weitgehend zugesetzt, der Strömungsdruck wirkt auf das Sammlerende, verlagert den instabilen Sand.

Turbulente Strömung bringt über Vortex-Bildung Luftsauerstoff tief ins Gewässer.

Sandverlagerung verhilft zur gewünschten Kolkbildung. – Sieh an, da ist reichlich bislang vom Sand begrabener Kies vorhanden, jetzt wieder als Lebensraum nutzbar.

Der ufernahe, vorher bei Hochwässern aktivierbare Sand (ehemaliges „Sandstrahlgebläse“) liegt nun ruhig, dunkelt durch Sedimentation von Feinmaterial. Der vom Sammler aktuell aktivierte Sand lagert sich als halbstabiler Rücken bachab des Treibselsammlers, erhöht Strömungsvielfalt und Lebensraumangebot.

Nachdem im vorherigen Gesamtquerschnitt „das Leichentuch des Forellenbachs“ bei Beprobungen keinerlei Leben aufzeigte, sind wir gespannt, wie der neben den freigespülten Kiesen nun neu gewonnene Ruhebereich (reichlich) besiedelt sein wird.

Blick bachab auf die „funktionierende“ Gronau – weniger als die halbe Breite, gehalten von hoffentlich weiter gefördertem Baumsaum, kennzeichnet den strukturreichen, lebendigen Bach.

Kleiner Einsatz, der sich lohnt – so machen wir weiter, mit Holz und Stein.

Mein Dank geht stellvertretend im Namen der standorttypischen Gewässerorganismen an die Aktiven vor Ort!

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Eine Anregung zu einer Sonnentour ans Wasser bringt uns auf die Piste.

Hin zur ländlichen Pinnau.

Der Pegel zeigt – real und virtuell – mittleren Abfluss an.

Die Rauschen rauschen, warten auf wandernde aquatische Spätherbst- / Winterbesucher.

Wasserstern hat von der Strukturverbesserung profitiert, flottiert munter in der Strömung.

Weiter geht`s zu zweiter Strecke.

Das große Depot an der oberen Rausche ist vom kürzlich in drei Schüben durchgegangenen mittleren Hochwasser schon gut angenagt worden.

Auch das kann für die Kommenden nur positiv sein.

Vielfältige Turbulenz verteilt die am Ufer entnommenen Kiesel.

Weitere Rauschen …

… haben in früherer ExtremErosionsStrecke dynamischen Lebensraum geschaffen.

Restlaub an Golfplatzuferbäumen.

Abfahrt.

Die Beteiligten bedanken sich gegenseitig beieinander für Anregung und Durchführung dieser schicken Reise.

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