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Archive for the ‘Elbe-Einzugsgebiet’ Category

Beim gestrigen Radeln erreichte ich „den Hof mit Müh und Not“ – trocken.

Gestartet war ich in froher Hoffnung bei Sonnenschein und der Aussicht auf zunehmende Temperatur. Sogar die kurze Hose kam nochmal zu Ehren (- wäre aber kein Muss gewesen).

Heute, am 1. September, erscheint das Wetter einladend! Es ist allerdings wie in den Vortagen windig und reichlich frisch – also Hose mit unverkürzten Beinen nutzen.

Ich habe – neben dem bekannten „Pferdetümpel“ – inzwischen einen weiteren Wasserstandsanzeiger, den Teich beim Gestüt Idenburg. Der zeigte sich kürzlich – erstmals in unseren nun 11 Wedeler Jahren! – trocken (bei wohl bis 2 m Tiefe).

Überraschung heute, die Sohle ist mit einer kleinen Pfütze bedeckt. Die kurzen Nachtschauer haben offenbar, mindestens lokal hier, doch ein wenig bewirkt.

Ein Stück weiter – ZOOM! – was `s `n da los?!

Das fragen sich die sauber ausgerichteten Schafe auch – Unverschämtheit, solch Krach und dann auch noch auf unserer Weide herumlaufen!

Offenbar ist hier eine (Abwasser?)Rohrleitung oder ein Schacht überarbeitungs- / leerungsbedürftig.

Ich komme gut vorbei.

Und auf dem Elbdeich Fährmannssand – da fährt der Großsaug-/-klappbagger den Hafenschlick aus Mündungswalzen 2er Hafenbecken gen Helgoland (wie vesselfinder.de zeigt).

So wird also allüberall für zügigen Abfluss gesorgt.

Das Schauerwetter begleitet uns weiter, berichtet das Wetter-Radar – also immer gut beobachten vor Radtouren.

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Auf dem Weg zu einem anderen Aktionsplatz – E-Roller, „irgendwo“ abgestellt – auch hier im Grünen. Wir sind nicht damit angefahren.

Da blitzt es rot aus Erlengeäst – der Kumpan ist gefunden, Kies-Wasser-aktiv.

Als aktiver Angler beherrscht er (für „Ferntransport“) perfekt nicht nur den Seiten-, sondern auch den Überkopfwurf – hier eine Mischung aus beiden.

Wir verlagern große Teile der Kiesdepots wasserseitig, formen die Unterwasserlenker.

Normalerweise werden die unter Höhe des mittleren Abflusses leicht gegen die Strömung gerichtet. Hier im oberen Tidegebiet heisst das, unter mittleres Tideniedrigwasser. Wegen des Strömungswechsels während der Tide richten wir die Lenker senkrecht zum Ufer aus. Unerwünschte Ufer-Erosion ist beidseitig durch das jeweilige Kiesdepot verhindert.

Auch bei derzeit geringer Wasserbewegung stellt der jeweilige Unterwasserlenker sofort gute Turbulenz ein – „der Spiegel ist gebrochen“, das Fliessgewässer wird erkennbar.

Noch einmal, mit anderem Blickwinkel.

Auch der überraschend vorgefundene Schüttort wird profiliert.

Hier befindet sich einer von mehreren Regenwassereinläufen, der zum Ufer hin mit Kies gesichert wird.

Der Blick entlang des Ufers zeigt, s. auch freistehende Länge des nächsten Einlaufs, wie viel Weg-seitiges Ufer im Lauf der Zeit verloren ging.

In dieser Strecke können gelegentlich weitere Strömungslenker gesetzt werden, die eine Gefährdung des Wegs verhindern helfen.

Wir sind fertig, gehen gen Westen – Holunder …

Wir wundern uns, dass der noch so vollbehangen mit Früchten hier im gut besuchten Park steht. Näheres Hinsehen zeigt, dass wohl die Hälfte der Früchte noch nicht ausgereift ist. – Viel Erfolg also dem „ersten Finder“, demnächst.

Im Westen finden wir auch „unser Damen-Duo“ – eifrig an Super-Depot.

Sie haben die Masse des Depots aus der Hochlage in den Hang und von dort in extreme, durch Stackreste erkennbare Ufererosion eingebracht.

Bei solch interessierten und engagierten Kooperationspartnerinnen brauchen wir Alten uns um die Gewässerzukunft keine Sorgen zu machen.

Im Westen, nahe der Pieningmühle, liegen noch mehrere Depots in Hochlage und warten auf Bearbeitung.

Für diesmal soll`s genug sein.

Wir werden versuchen, Trecker mit Schaufel oder Radlader für erstes näher-zum-Wasser-bringen zu organisieren.

Bei Gelegenheit werden wir dann händisch nachprofilieren und, wo noch erforderlich, die Unterwasserlenker ergänzen.

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In den Beiträgen vom 6. und 7. August habe ich vom Ergänzen bzw. neu Legen von Kies zum Baum- und Uferschutz sowie zur Strukturverbesserung im westlichen Krückaupark, nahe Pieningmühle berichtet.

Ursprünglich wollte NDR SH das für einen Bericht drehen. Ein Streik der Kamera-Teams liess zunächst aber nur die Vorab-Info der interessierten Redakteurin zu.

Der Dreh fand dann am 11. August statt. Das informative, gut zusammengeschnittene Resultat findet sich bei tagesschau.de sowie beim NDR, SH-Magazin (bis 13. August 2028) – hier nur 3 meiner Fotos.

Auf kiesbedürftige Punkte wurde …

… geschüttet und …

… gegreifert.

Sinn und Zweck sowie Hintergründe und Reaktion der Lebewelt sind in den o.g. Links filmisch dargestellt. Meine weiteren „Fotos des Tages“ ruhen. – Wie in den Beiträgen hier vom 17.-25. August zu sehen, schloss sich ans Filmen unmittelbar der „KurzUrlaub Sylt“ an.

Nun gilt es, die Kiesdepots zu prüfen und ggf. speziell zu verändern. Vorigen Freitag war es soweit.

Vorbei an Buntem …

… gehe ich runter ins – allzu bebaute – Grün, die KrückauAue.

Auf Eventuelles bin ich eingerichtet.

Passend zum Überschwemungsgebiet liegen geeignete Fahrzeuge bereit.

Quatsch! – Das sind die Boote der schulischen Kanu-AG – ordentlich TrampelErosion rings um den Ponton, etwas Kies-beruhigt.

Uuuups, eine Überraschungsschüttung – später mehr zu diesem Punkt.

Im Hintergrund hat ziellosses Beseitigen von Weidengebüschen durch quantitative Überlichtung ein bekanntes Resultat erzielt: Neophyt Drüsiges Springkraut besiedelt alles, wird zu überreichlich Samendruck auf jeglichen freien Bodenpunkt führen.

Naturnahe Uferentwicklung wäre durch TeilRoden sowie Erlenpflanzung an frei gewordenen Stellen angestossen worden. – Aus- und Fortbildung funktioniert halt nicht überall.

Tideniedrigwasser in der Erlenkurve – der Baum- und Wege- (inkl. Schulgebäude-)Schutz funktioniert. – Gut zu erkennen, die nicht mit Gold aufzuwiegende Schutzleistung naturnahen, Erlen-bewurzelten Ufers.

Auch das Freihalten flottierender Erlenwurzeln funktioniert.

Weiter durch vielfältigen Auenbewuchs des Krückauparks, zum östlichsten Schüttpunkt.

Da liegt – verglichen mit Foto1 ein ordentliches KiesDepot. Dem zeigen wir durch Schieben und Ziehen, was eine Harke ist.

Zunächst sorge ich dafür, dass die Hochlage freigemacht wird, der dortige Kies ins Erosionsloch des Ufers gelangt.

Das sieht – rechts – dann so aus.

Wo steckt eigentlich mein Schaufel-Kumpan? Und wo ist das verabrete Damen-Duo verblieben? – Antworten folgen.

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Die Sommertrockenheit, Wind und kleine Schauer bringen reichlich Falllaub herunter.

Die Jahreszeit schreitet voran – Schwalben sammeln sich auf Freileitungen, soweit noch vorhanden.

Freie Ersatzplätze anzunehmen fällt nicht schwer – ein SchwalbenBaum.

Rauchschwalben auf sterbender Esche, angeleuchtet von Abendsonne vor Schauer-drohendem Himmel.

Überhaupt, der Wechsel in der Landschaft – wo kürzlich noch eine bunte Rinderherde eine Wiese beweidete, …

… sitzen nun Hunderte Graugänse, die hier – warum auch immer – ein Stück vor mir aufstieben und über den Elbdeich queren.

Weitere gleich neben mir lassen sich mitreissen. – Da kann man sich schonmal „mittendrin“ fühlen.

(Wie gut, dass das kein dichter Möwenschwarm ist …)

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Irrwitzige Lichtverhältnisse! – Mühlenau Rellingen – wir haben noch was vor querab der Düpenaumündung.

Um den Abriss an der fragwürdigen Düpenauquerstackung kümmern wir uns mal nicht – im Auge zu behaltende Altlast! – Der erstgeschüttete Kies liegt gut, kann demnächst mal ergänzt werden.

Am bachauf-Start eines merkwürdigen, starren Holzeinbaus besteht diesseits ein uferseitiger Durchbruch, der zu heftigem Nagen, Uferverlust geführt hat und weiter führt.

Gegenüber ist – wie so oft – das Versagen einer harten Steinpflasterung mit heftiger Erosion erkennbar.

Wir haben`s heute mit Hölzchen & Stöckchen (HuSt, H&St), werden mit 5 kg Vorschlaghammer, rammend, einen Treibselsammler basteln.

In der Hoffnung auf ähnlich starke Wirkung des Sandumlagerns und Festlegens in Form zurückgewonnenen Ufers wie beim „Erstling“ (und folgenden Experimenten anderswo) gehen wir ans Werk. Was bislang fehlt, ist die Arbeitskraft – das Wasser! Niedrigstwasserabfluss im ultraüberbreiten Bett bewirkt erstmal nichts (bis wenig).

Als Orientierungspunkt dient uns ein altes Querstack, das offenbar hier am Beginn des merkwürdigen Holz-Längseinbaus seine Funktion verloren hat.

Start – wir sind überrascht, stehen fest auf Sand … – und können die Stecken über 1 m tief per Hand eindrücken.

Blick bachab – der Hammer hat Ruh` (erstmal).

Die entstehende neue (Mikro-)Hydraulik …

… ist bereits erkennbar.

Wie üblich werden die „Wasserhölzer“ am Mittelwasser orientiert. Uferseits steigt die Länge an, hilft bei entsprechender Uferrückgewinnung (möge es klappen – immer ein Experiment!). Dort wird noch mit dem Hammer tiefer geklopft, dann ggf. auf passende Höhe abgesägt.

Die Anzahl mitgebrachter langer Stecken und deren Sägereste ermöglichen uns, auch auf der gegenüberliegenden Seite aufwärts des Steinpackungsversagens einen weiteren Treibselsammler anlegen.

Blick vom neuen Aktionsort bachab auf Treibselsammler 1 – lokale Interessentin Berner Sennenhund begleitet unser Werk.

Alle Stecken verarbeitet, 2 Treibselsammler fertig – Abmarsch.

Treibselsammler 2, Licht und Schatten – wir werden sehen …

Am massenhaft transportierten Erosionssand aus meist (aufgrund fehlenden Baumsaums) ungeschützten, übersteilen Ufern sowie beidseitigen Angriffs an der Sohle bei Überbreite liegt`s nicht. – Höhere Wasserführungen werden das Maß der Wirkung, Umlagern, in Teilprofil ruhig Legen, bestimmen.

Immer wieder spannend, wie dann im Bewegteren sowie im neuen, Ruhigen unterschiedliche Lebensgemeinschaften den wieder besiedelbaren Raum bevölkern – nicht zuletzt Futter für Fisch, Vogel, Fledermaus präsentieren.

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Dunkler Vormittag, Radeln auf Nachmittag verlegt – eine gute Wahl! Hinten zieht das Düstere ab.

Blick auf die Wedeler Au Richtung Sandfang – geringer Abfluss, der Überlauf zum Sandfang liegt trocken.

Draufblick von der Brücke, links dicke Sandpakete frei – hier habe ich schonmal einen Wasserskorpion herumlaufen sehen, wundere mich immer angesichts Wasserstern, wieso kein Fisch zu erkennen ist.

Oh Wunder ! ? Da sind ja 2 … – sind das Fischchen?

Sie wechseln in den strömenden Bereich – keine typischen Stichlingszuckereien, dachte an kleine Weissfische. Aber der Dünne unten rechts dreht sich gerade, zeigt bei Vergrößerung so Flecken. Vielleicht ist dieser doch ein Stickel.

Weiter zum Wassererlebnisbereich – der Eichenwurzel- und Hangschutz ist weiter wirksam.

So wasserarm habe ich den Wassererlebnisbereich bisher noch nicht gesehen.

Ansonsten ist alles ok, das zufliessende waschmaschinewasserfarbene Eisenwasser wird auf der turbulenten Fläche gut verschönert.

So warten wir weiter auf Regen, auch wenn mindestens über die nächsten 14 Tage keiner angesagt ist.

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Gestern – Hitze ist angesagt – gut, wenn man Wohnräume per Grün, Plissée und Rolläden verschatten kann. – Auf geht`s, zum Sonntagsradeln.

Hin zur Elbe – auf den Stromleitungen Richtung Fährmannssand sitzen jede Menge Jungschwalben (hier: Rauchschwalben), werden …

… dort gefüttert, putzen sich und lassen den lieben Gott einen guten Mann sein.

Mehl- und Uferschwalben gibt es im Umfeld auch – alle 3 Arten bevorzugen gemeinsam die Vogelstation Wedeler Marsch und ihr Umfeld.

Vom östlichen Rückenwind angeschoben, radele ich auf den Elbdeich Fährmannssand. Am Horizont erscheint ein Großcontainerfrachter, ich entscheide mich für eine Vordeich-Tour.

Gen Hetlingen – kalte Nacht wird vom Himmel repräsentiert.

Containerfrachter Elbwater, 152 x 24, genutzter Tiefgang 6,2 von 8 m, zieht gen Hafen Hamburg.

Vogelvielzahl auf Querstack – Sturm, Silber- und Lachmöwen, Rabenkrähe, Graugänse, etwas dahinter wohl auch Blässgänse.

Der Großcontainerfrachter passiert die elbquerende Starkstromleitung.

Es ist die Cosco Gemini, 399 x 59, genutzter Tiefgang 12,4 von 14 m.

Hinter dem ContainerFrachter brechen am niedersächsischen Ufer seine Druckwellen, …

… am diesseitigen Ufer beim Erreichen der Süßwasserwattkante. Hier rollen sie im Flachwasser aus.

Ein Stück weiter – ganz schön was los am Wellenüberschlag, gut hörbares Rauschen.

Die mausernden Graugänse beobachten das Geschehen aufmerksam.

Ich bleibe eine Weile stehen, um zu beobachten, was geschieht. – Nix! – Die Gänse reiten die durchrollenden Wellen profihaft ab, fliegen nicht auf.

Zu Hause angekommen, gehe ich erstmal aussenrum. Wie zu erwarten, nutzt die Vogelwelt unsere Tränke ausgiebig auch zum Badespaß.

Es sei ihnen gegönnt – die Balkonecke ist klitschnass. Die gefüllte Kanne steht bereit, ich fülle nach und so kann der Badespaß weitergehen.

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Storch vor dem Holmer Geesthang, sucht morgens entlang schwindenden Geestschattens.

Offenbar erfolgreich! – Fotos von 2 gleichartigen Tagen gemixt.

Er verschlingt irgendwas Rotes (da hat hoffentlich kein „Hundefreund“ wie auch immer präpariertes Fleisch ausgelegt!?).

Er ist weiter suchend unterwegs.

Dann fliegt er ab.

War da Rauschgift im Fleisch? – Der Storch beginnt ein wahnwitziges Spiel, …

… schraubt sich durch die Stromleitungen höher – Riskantes Spiel eines Profi, oder was?

Puuuh, freigeflogen! – So fliegt er Richtung Haseldorf / Haselau davon.

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Graben Brunnenschutzgebiet Holm – nach kühler Nacht …

… sind die Planton-Blaualgen aufgeschwommen, zu „Algenblüte“. Der Wind treibt sie dick zusammen.

Thw – auf kabbeliger Elbe fährt die Lühe-Schulau-Fähre gen Wedel.

Die überstaute lange Buhne Fährmannssand ist am Kabbelwasser zu erkennen.

Binnendeichs lässt sich ein Admiral auf der Treppe nieder. – Wo? Suchbild! – Er ist mit zusammengelegten Flügeln in Wetterfahnenposition ausgerichtet.

Elbe vor Sperrwerk Wedeler Au / Binnenelbe – West 5 drückt rein.

Meine Pegelprüfung (Pegel Uetersen) vorm Radelstart zeigte mir, dass das Pinnausperrwerk wegen erhöhten Thw-Spiegels geschlossen ist. Das heisst im Sommer nicht Sturmflut, sondern „viel Wasser“. – Wem das Auto auf tiefliegendem Parkplatz unverhofft absäuft, dürfte diese Wortwahl egal sein.

Ja, auch das Sperrwerk Wedel ist dicht, damit das Hinterland nicht nasser wird, als erwünscht.

Blick Geesthang Wedel.

Etwas östlicher Deichschafe.

Ich nutze das Thw, hoppele auf der Deichkrone ostwärts, so dass ich die Wedeler Au gen Wedel in einem Teilstück fotografieren kann – fast Oberkante Unterlippe für die Marschwiesen.

Nun wieder zurück hoppeln, 1. Gang wegen Wegqualität und West 5 – und rechts runtersausen, mit gut Rückenwind.

Gen Badebucht – ein ehemaliger Hafenteil, lang ist`s her! Bei Tnw herrscht hier flächig Süßwasserwatt.

Blick auf die Thw-Wedeler Au von der Schulauer Straße – viel Wasser, Theaterschiff Batavia.

Hier kann man höchstens Entenrennen veranstalten – z.B. mit der StadtwerkeEnte, kenntlich am Windrad und Solarpaneel.

Nördlich nebendran – wir erkennen den Wechsel von der Marsch, Thw-Wasser hart an der Geestkante. Hinten Immobilien statt Hangwald, vorn Hochwasserschutzanlage.

Seit dem Bau des verkürzten Elbdeichs in den 1970er Jahren – soweit die Sperrwerksteuerung keine Störung aufwies – sind hier höhere Fluten ausgeblieben.

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Ahorn „481“ – Standort und Weg gesichert, Kies für Unterwasserlenker folgt.

Moos am alten Baum – es scheint, als ob nur wenige den Wert der Altbäume für Artenvielfalt, Klein- und Umfeldklima schätzen, daher offizieller Schutz per Nummerierung.

Lkw mit Telebagger – eine wertvolle Unterstützung.

Aufnehmen und …

… gezielt Platzieren – besser geht`s nicht.

Und schon wird der nachgelieferte Kies gekonnt in die Unterwasserform gebracht. Die Kleinheit des schaufelnden Fachmanns lässt die Distanz und große Steilheit des Ufers erahnen.

Die östlichen Depots sind ordentlich aufgestockt, werden vom Bagger auf dem Lkw noch wasserseitig verschoben und warten dann auf willige Hände, wie Schulklassen, um ihre Ufer- und Unterwasserform zu erhalten.

Grüne Kulisse – was ist da braun? Es scheint wieder ein die Kastanien heftig treffendes Jahr zu sein.

Einer der Lkw entschwindet auf der Fahrt, weiteren Kies zu holen.

Ich schliesse mich an, verabschiede mich.

Am schattigen Parkplatz – alte, heimische Traubenkirsche mit Stammausschlag.

Die Krone – welch prächtiger Baum! Ich schätze die Blütenpracht Anfang Mai und sein helles Grün im noch weitgehend kahlen Frühjahrsauwald – die Vögel geniessen das reichhaltige Fruchtangebot im Herbst.

Ein lokales Mittagstischangebot lockt mich. Das große Schwarze ist schon geliefert.

Nackensteak mit Ofenkartoffel, das lässt sich sehen und schmeckt – am richtigen Ort – vorzüglich.

Engagierte Kräfte sind informiert über unser Bewegungsangebot für Naturliebhaber. Nach den Sommerferien werden alle verbliebenen Kiesdepots ebenfalls hin zur Unterwasserprofilierung verändert.

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