Feeds:
Beiträge
Kommentare

Archive for the ‘An der Elbe’ Category

Blick zurück.

Vor 10 Tagen – Morgenkühle und stets stürmisch-scharfer Wind bestimmen bei Sonne das Wetter.

Bei der Wahl meinen Radtouren habe ich Glück, meist die richtige Variante mit Rückenwind auf der freien Hinterdeichstrecke zu erwischen.

Sturmwind und Morgenfrische halten die meisten Organismen im Windschatten, bodennah.

So kommt es zu bemerkenswerten Schwalbenbegegnungen – „bei Vollgas.“

Der Radler scheucht sich auf der Strasse wärmende Insekten auf, radnah zischen unmittelbar vor mir querend Rauchschwalben vorbei. „Stets und ständig“, im gleichen, wiederkehrenden Bogen – wohl an die 20mal. Scheint eine lohnende Taktik zu sein.

Da kommt, hefig gegen den Wind anpustend, ein Radler von vorn. – Die betroffene Schwalbe passt sich an.

Sie rast links an mir und dem Entgegenkommenden vorbei, saust dann im Tiefflug auf mich zu – als wäre dies ein Angriff.

Ende der freien Strecke und der ganz besonderen Beobachtung.

Was Schwalben Besonderes abverlangt, interessiert die bunte Rinderherde …

… und Deichschafe wenig. Das Gras wächst geduldig dem Gefressenwerden entgegen.

Read Full Post »

In den vergangenen Wochen startete die Heusaison.

Allüberall wurde Gras gemäht.

Auch am Elbdeich ist inzwischen großflächig gemäht.

Eifrig wurde das Schnittgut gewendet und geschwadet.

Sonne und stürmische Winde (wild bewegtes Gras vorn !) beschleunigten das Geschehen.

Schnell folgten die Arbeitsschritte aufeinander.

Und schon ist alles verpackt.

Die Vogelwelt, hier Bussard auf Ansitz, …

… Sturmmöwe im Kontrollflug, begleitet alle Arbeitsschritte aufmerksam.

Anderswo wird in Silofolie verpackt …

… und für die Winterlagerung zusammen-, ggf. abgefahren.

Wie geht es weiter? – Mein Feuchteanzeiger, der Pferdetümpel, hatte gelegentlich noch von Regenfällen profitiert. – Vorbei.

So günstig, wie diese Ernte verlief und der weitere Wetterverlauf angesagt ist, dürfen wir gespannt sein, ob für den nächsten Schnitt – auch das Beweiden – reichlich Gras nachwächst.

Wie bekannt, beunruhigt das Marschbauern weniger als die auf der Geest, da die Flut verlässlich zweimal am Tag Wasser auflaufen lässt.

Read Full Post »

Ostwind 4, Fährmannssand – mit Rückenwind geht`s mal weiter als üblich, Richtung Schanzenturm. Das nun durchgehend sonnig angesagte Wetter hat etliche Frühaufsteher angelockt, hoch oben auf der Deichkrone.

Zum aktuellen Grasmähen folgt ein eigener Beitrag.

Querab Wassererlebnisbereich AZV Südholstein, hier beginnt „die neue Strecke“ des aktuellen Abstechers.

Hetlinger Schanze, vorbei an den 3 Erlenreihen, bei Hitze als Schattenspender von Weidetieren „heiss“ geliebt.

Angang zum Schanzenturm – ein Blaupfeil (?) sonnt sich.

Größenvergleich Schwan / Graureiher an der Haseldorfer Binnenelbe – immer wieder verblüffend diese Winzreiher, die fliegend mit ihren Riesenschwingen einen ganz anderen Eindruck erwecken.

Turmaufstieg, Erweitern des Horizonts – niedersächsisches Ufer, Chemikalienfrachter, KKW Stade, exLeuchtfeuer Juelssand  (ganz rechts).

Unterm Turmdach – GreifSilhouette dient als Schwalbennisthilfe.

Nach kurzem Aufschrecken kehrt die brütende Schwalbe zurück.

Graugänse auf der Auwald-gesäumten westlichen Haseldorfer Binnenelbe.

Die östlichen Freiflächen und das Flachwasser sind aktuell von Graugansmassen besiedelt.

Den Anblick studiere ich eine Weile, klettere dann wieder den Turm runter.

„Und er bewegt sich doch!“ (ich hatte angenommen, der Frachter läge auf Reede vor Stade, nicht unüblich) – Chemikalienfrachter gen Hafen Hamburg begegnet Segler.

Die westliche Graugänse rücken zusammen.

Im Abgang – ein oranger Schmetterling (klappt die Flügel schneller zusammen als man sie flächig ansehen könnte) an Weissklee.

Im Abfahren – irgendwas schockt die Graugansmassen. Sie haben das Ostufer verlassen, streben auf dem Flachsee nach Westen.

Immer schneller wird die Bewegung, gefördert von Ost 4.

Graugänse nah an der Deichverteidigungsstraße bekommen davon nichts mit.

Die Ursache der Massenbewegung scheint die „Südgänse“ nicht zu betreffen.

Ein kleiner Schnack mit einem Vogelbeobachter auf dem Deich – beide haben wir eine Wiesenweihe flach über Land ziehen sehen, halten sie nicht für „den Paniker“. – Nun denn.

Read Full Post »

3 Gänse fliegen als Vorhut gen Westen.

Zuvor hatten sie in einer Gruppe von ca. 25 Tieren unser Gebäude gen Osten, sich ruhig unterhaltend, gequert. Kurze Zeit später, wohl in Höhe Wedeler Autal trafen sie offenbar auf etwas Unerwartetes. Empörtes Schnattern erscholl. – Kurz darauf tauchen diese 3, etwas später der gesamte Trupp über mir wieder auf.

Idenburg – Jungpferd freut sich über Besuch, jagt auf mich zu.

Die anderen lassen nicht lange auf sich warten.

Blick Richtung Elbdeich, ein Containerschiff zieht Richtung Hafen Hamburg.

Zu Hause erfahre ich im vesselfinder.com, dass es sich um die MSC Idania, 366 x 51 m, genutzter Tiefgang 13 von 17 m handelt.

Neugieriges Jungvieh, hier Rinder, etwas weiter, vor dem alten Deich Hetlingen.

Mein Erscheinen lässt sie ihre Weidegrenze immer intensiver erkunden.

Hoffend, dass dieser Drang nachlässt – ob der Graben unmittelbar vor ihnen sie zurückhält? -, radele ich weiter.

Auf den Elbdeich Hetlingen, Blick binnendeichs – das unterschiedliche BaumGrün eines kleinen Tideauwaldrests steht ausnahmsweise einmal kaum von Wind bewegt.

Von See her naht eine bunte Puzzlekiste.

Elbdeich Fährmannssand – die Puzzlekiste stellt sich heraus als Containerfrachter COSCO Gemini 399 x 59 m, TG 12,3 v 14 m.

Ein weiterer Containerfrachter, die MAERSK San Augustin, 333 x 48 m, TG 10,7 v 14 m, naht am Horizont.

Bereits seit Längerem meinen Blog Lesende haben es zwischenzeitig bereits bemerkt. Obwohl ich seit Jahren zu recht ähnlichen Zeiten auf den Deichkronen Fährmannssand bzw. Hetlingen stehe, sehe ich in jüngeren Jahren eher selten Seeschiffe auf der Elbe.

Read Full Post »

Stürmisch rund um Pfingsten – die junge Allee vor Idenburg wird auf Stand- und Bruchfestigkeit trainiert.

Blick Richtung Elbdeich – Pferde auf Hahnenfussmarschweide.

Elbdeich Hetlingen – Blick West, das kommt.

Blick NordOst – das ist schon durch.

Der Folgetag, Bullenfluss Hetlingen.

Tideniedrigwasser, Kleinststudie Einzugsgebiet – Ausbildung in BlauGrünAlgen-bedecktem Süsswasserwatt.

Blick SüdWest – Zeit, aufzubrechen, da rast etwas heran.

Blick zurück vor dem Geesthang – sieht so aus, als könnte ich entkommen.

Das gelingt, nicht in Längs-, aber in Querrichtung. Auf der Geest rechts ab, entlang der B 431 gen Wedel.

Besten Dank! Das Wetter verhält sich wie im Radar vorhergesagt, bleibt auf seiner westlicheren Bahn.

Read Full Post »

Inzwischen startet die jährlich neu überraschende Rosenvielfalt – hoch hinaus, …

… die Baumrosen unterschiedlicher Farben. Eine solche, rote steht gleich hinterdran, füllt die Krone des dortigen Feldahorns.

Vor Jahren endete das Schicksal (? steckt irgendwo noch ein Relikt? – muss mal nachsehen) einer weissen Kollegin, als die tragende Tot-Kastanie ihre Standzeit überschritten hatte.

Neben „normalen“ Einzelrosen hat unser Grundstück noch Buschrosen zu bieten.

Radeln ergibt sich weiter je nach Wind und Wetter.

Zu starkes Sturmgeschehen führt mich zum Schulauer Hafen statt auf die lange Piste.

Thw, West 5 – es nahen der Containerfrachter Madison MAERSK und die Lühe-Schulau-Fähre.

Madison MAERSK, 399 x 60 m, genutzter Tiefgang 11,8 von 16,9 m.

Wann wird die Luftbelastung dieser Stinker ein Ende haben? Aktuell geht alles voll in den nördlichen Elbhang mit Natur und Bebauung.

Die Madison MAERSK ist vorbeigezogen, die LSF liegt am Anleger. Von Hamburg naht ein weiteres Schiff.

Tide- und Schiffsgeschehen, Schwall und Sunk zeigen ihre Kräfte am Zugang des Schulauer Hafens. – Bei näherem Studium des Fotos – nach Blick auf „vesselfinder.de“- erkenne ich den übersehenen pinken Containerfrachter der singapurischen Containerreederei ONE, jenseits der LSF, direkt unterm Elbhang.

Es naht der Selbstentlader HAAGA, 160 x 26 m, genutzter TG 7,4 von 10 m.

Am Sandstrand rollen Windwellen aus. – Genug gesehen – und: genug durchgepustet. Ich radele zurück.

Jaaa, die Flaggen am Theaterschiff Batavia vor dem Geesthang, auf der Tide-Wedeler Au stehen sssssteif im Wind. Diese Teilstrecke ist (von der „falschen“ Seite her) man gerade im 1. Gang durchradelbar.

Nicht nur ich habe meine längeren Routinestrecken gemieden. Etliche Bekannte hatten Glückstadt im Sinn, mit „jungem Matjes“ und so. Das ist – auch per E-Rad – erstmal verschoben.

Read Full Post »

Bunte Herde auf Marschwiese, Hof Fährmannssand – jenseits des Elbdeichs zieht ein Containerfrachter seewärts.

Die Sache mit dem Rauch soll ja gelegentlich (?) geregelt sein. – Es gibt Situationen, da treibt scharfer Wind ihn in schmaler Zone auf Deichwanderer zu. Wer da mal drin gestanden hat oder gestreift wurde, weiss, dass solch Luftbelastung nicht nur grundsätzlich sondern zügig dem Machbaren zugeführt werden muss.

Der HalunderJet, in voller Fahrt gen Helgoland.

Sein Kielwasser brandet auf das Süßwasserwatt.

Deutlich wird die Geschwindigkeit gedrosselt, aber nicht wegen der aufgebrachten Gänse, …

… sondern wegen des Umfelds. Am Anleger Lühe – je nach Tidewasserstand auch oben, bei den Verkaufsbuden – sind sonst erhebliche Schäden zu erwarten. [Gebranntes Kind …]

Bereits am Horizont, Höhe Stade, zieht der vorher gesehene Containerfrachter seines Weges.

Die Ruhephase der Fahrt ist vorbei, Vollgas ist angesagt.

Auf dem Süßwasserwatt sitzendes Geflügel interessiert sich so lange nicht dafür, wie die Brandung weit entfernt, im unmittelbarer Fahrwassernähe abgearbeitet wird.

Deichkronenidyll – wo eine Bank steht, sind Interessenten nicht fern, Guckende, ggf. Schubbernde.

Gelegentlich gibt der Himmel über der Elbe Zeichen, …

… möge daran herumdeuten, wer mag.

Read Full Post »

Hafengeburtstag Hamburg 2025 – mancher macht sich verspätet auf den Weg, den Fontänen am Horizont entgegen.

Andere, hier: Autotransporter, gesellen sich im Rahmen ihrer Fahrtenroutine zwanglos dem Getümmel von Mensch und Gerät hinzu.

Ich ziehe es vor, entlang bunter (oder Gänse-kahlgefressener) Marschwiesen zu radeln.

Bunte Marschwiese mit Pferden, Idenburg.

Auch wir stürzen uns noch (zahlreich, familienbedingt, in 3 Generationen) in anderes Getümmel – im Wildpark Schwarze Berge, jenseits der Elbe. In randlich ruhigeren Gefilden bestaunen wir Saurier auf eiszeitlicher Moräne im frühlingsfrischen Buchenwald.

Je nach Lust und Laune folgt dazu ggf. ein eigener Beitrag.

Beim nachmittäglichen Sonntagsradeln geniessen wir die Kühle beschatteter Strecke, …

… stoppen am Rand zum Sonnenbraten – und werfen einen Blick nach links.

Dort liegt der „Pferdetümpel“, Ende März noch ordentlich voll.

Inzwischen sieht er anders aus – Flattern (links, mit Spiegelung) über schwindendem Wasser. Wer flattert?!

Da trinken nicht nur Schwalben im Überflug, sie sammeln auch eifrig den frei gefallenen, noch feuchten Lehm im Randbereich (2 sammeln noch, eine fliegt mit Nestmaterial weg).

So geht das ringsum.

Gut, wenn die Schwalben diese Gelegenheit nutzen. Mit der gegenwärtigen Wettervorhersage ist zu erwarten, dass der Tümpel absehbar ganz trockenfällt, der Lehm „als Backstein“ für Vogelbauzwecke (bis zur nächsten „Regenzeit“) nicht mehr zugänglich sein wird.

Read Full Post »

Bunte Eindrücke …

… gleich hinter Hamburgs Landesgrenze – zwischen Garten- …

… und Haushalt.

An der Pinnau überrascht die Natur – Schlammfliege, …

… so früh!

Im Hintergrund der beiden Fotos präsentiert sich heutige Agrarlandschaft. Erster Siloschnitt 2025 bereits am 1. Mai eingefahren, Gewässerunterhaltung auch nach 25 Jahren EG-Wasserrahmenrichtlinie immer noch hart – hier Abbaggern einer Ufer-Sohleentwicklung. Erodierendes Steilufer und öder Sandkanal sind „die Ernte“.

Insekt (Schlammfliege, unscharf) und Technik – die glänzende Oberfläche scheint …

… ausgewählter Eiablageort zu sein. Hüpfend, tanzende Bewegungen vorweg erweckten jedenfalls den Eindruck.

Sowas hatten wir vor Jahren schonmal, mit der Großen Maifliege in DK. Allerdings glänzte das Autodach seinerzeit nicht.

Wieder in SH – Anradeln Holm-Hetlinger Marsch – Reiher voraus.

Der Reiher lässt mich recht dicht heranrollen, bevor er …

… auffliegt und – schonmal erlebt – nicht querab flüchtet, sondern geradezu gemütlich entgegen meiner Fahrtrichtung flach über der Wiese bachauf fliegt.

Ein weiterer Graureiher am Brunnenschutzgebiet kennt mich offenbar bereits, kümmert sich um Besseres.

Auf Idenburg weckt etwas die Aufmerksamkeit der Pferde – nebendran 3 Reiher und ein Storch.

Dann entscheiden die Pferde, berittene Kollegen jenseits des Zauns anzusteuern.

Ein Nachzügler.

Eine Menge Fohlen, frisch auf der Welt, bevölkern die Weiden ringsum.

Nebendran blüht`s – hier eine alte Rosskastanie.

Ein Stück weiter Richtung Alter Heuhafen Hetlingen eine Rote Kastanie, benachbart zu voll blühender Eiche.

Elbdeich Hetlingen, Blick zur Elbe – Sumpfdotterblume und Löwenzahn färben das Deichvorland gelb.

Ein häufiger werdender Anblick bei stehengebliebenem Reet des Vorjahrs. „Normal“ (was ist heutzutage schon normal?) mähen Eis (???) und Winterstürme das Reet ab – „freie Sicht auf Sumpfdotterblumen!“.

Nonnengansüberflug querab der Vogelstation Wedeler Marsch.

Falls der dort abgestellte Pkw die Gänse von der Wiese fernhalten sollte – das klappt offenbar nicht.

Abschied von der Elbe mit Segler und Leuchtturm – vorn rechts Sturmmöwen.

Auf der Geest sind bereits Flieder und Goldregen …

… voll ingang.

Read Full Post »

Nicht nur am Brunnenschutzgebiet in der Marsch steht nun die Knoblauchrauke in grossen Beständen.

Pusteblumen allerorten – hier am Elbdeich Hetlingen.

Da kommt Weiss vom Horizont her die Elbe herauf.

Das stellt sich später vom Elbdeich Fährmannssand her als Norwegian Star heraus, 295 x 32 m, Tiefgang 8,6 m – Maibesuch Hamburgs für eins der vielen „Traumschiffe“.

Im grellen Gegenlicht anfangs kaum erkannt, fliegt eine Sturmmöwe vor mir von der Deichverteidigungsstraße auf.

So langsam – habe ich den subjektiven Eindruck, die Zeit sagt das eigentlich auch – kommen die letzten Nonnengansschwärme gen NordOst durch – hier auf dem Flachsee neben der Vogelstation Wedeler Marsch kurzzeitig rastend.

Was da vom Langen Damm über Löwenzahn hinweg erblickt wird, könnte vom Eindruck her fast für Wiesenschaumkraut durchgehen.

Der nähere Blick auf Ähnliches, im Städtischen, …

… klärt die Angelegenheit: Gänseblümchen in Massen.

Für den Marscheindruck wird das verständlich, es handelt sich um stark von Gänsemassen überweidete Flächen.

So ein Bisschen Weiss fehlt noch vom frühen Mai-Eindruck.

Zum Beispiel eine prächtige Traubenkirsche, Prunus padus, aus dem Wedeler Autal.

Der wollige Schneeball am Haus …

… hat diesen prächtigen Eindruck frischer Pollen angesichts der Hitzetage, „ausgebacken“ vor der Hauswand, leider schnell verloren.

Dafür hält sich der Bärlauch im Kleinklima seines Schattenplatzes.

Offenbar gefällt`s – auch seine Kinder legen sich ins Zeug.

Read Full Post »

« Newer Posts - Older Posts »