Feeds:
Beiträge
Kommentare

Archive for the ‘An der Elbe’ Category

Zwischen Sommer und Herbst – Zeitenwechsel, Ansichtssachen …

Fange ich in der Marsch an, Fährmannssand.

Aussendeichs trottet eine kleine Gruppe aus Hunderten Deichschafen vor Tide-Elbe-Horizont, Thw auf Seeschifffahrtskanal und Süßwasserwatt.

Binnendeichs …

Willow Henge, West – was die Alten in Stein konnten, realisierten hier Jüngere in Holz, wachsend mit regelhaftem Beschneiden. Vor Zeiten habe ich im Vergleich zu Stone Henge die hiesige Gruppe Kopfweiden so benannt.

Willow Henge, Ost – bisher haben alle verstanden, wenn ich hier diesen Begriff wählte.

Nordende Willow Henge (noch schonendes / schönendes Beispiel) – nicht verstanden haben wir alle den Horizont hier Handelnder. Die kommen nahezu alle mit Auto hierher, können Mitgebrachtes offenbar nicht abtransportieren.

Wir verlassen die Marsch, weiter geht`s auf der Geest.

Auf zu anderen Horizonten – angetörnt im Fahrradhäuschen von Prismenfarben.

Es geht Richtung Schenefeld, schön halbschattig durch Eichenallee.

Weiter im Wedeler Autal entlang der S-Bahn, (optisch) Tunnel voraus.

Schlagkräftige Landwirtschaft, nicht immer spielt das Wetter mit – geernteter Acker, Gerste kam „auf Kraft“ rein, Weizen litt beim Korn. – Mais im Zeithorizont, bald drückt dessen Kampagne.

Radlers Horizont – zwischen Eichenallee und Maiswand.

Angekommen, wartend auf Zukunftshorizont: Solarvortrag im Vorfeld für Entscheidungen unserer Wohnungseigentümergemeinschaft.

Erste Vorstellungen – das wird ein spannendes Thema in der weiteren Entwicklung. Vorsicht, Schleichwerbung!

Die Gedanken rasen beim Zurückradeln – das angesagte Gewitter erwischt mich bis auf Tröpfel nicht, Unheil bleibt auch später aus.

Ich komme an in einer Baustelle. – Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel fangen angesichts seit allzu lange zögerlichem und Fehlverhaltens der Politik im Kleinen an.

Dazu demnächst mehr.

Read Full Post »

Morgendlicher Blick aus dem Fenster – die Nacht hat wieder ein Bisschen gebracht.

Auch Spinnennetze halten noch Tropfen – bis der Wind erwacht.

Fast herbstlich, Wind fegt Wolken über das Land – hier die freundlichen.

Das Entenflott (Wasserlinsen) ist vom Wind auf Marschgräben zusammengeschoben.

Regelhafte, meist kleine Regen haben nicht nur das Schilfröhricht hoch aufschiessen lassen.

Auf Rinderweiden und anderswo sind Silberreiher wieder eingetroffen.

Bis zu 5 Stück sah ich auf einer Fläche.

Da … – im Graben …

Der Hals, der ganze Vogel wird lang und länger …

Zack! – Es bleibt unklar, wie erfolgreich der Versuch war. Schlucken war nicht zu sehen.

Wenn einer guckt …

Guckt oft noch einer (ausser mir) – hier: ein Graureiher.

Weiter geht`s, auf den Elbdeich.

Elbdeich Hetlingen, Deichvorland – Farbenspiel in Grün.

Bunt über Grün – Hopperbagger Vox Ariane zieht Richtung Landesgrenze.

Man muss es nicht verstehen wollen. Der baggert an der Landesgrenze Schleswig-Holstein / Hamburg und … verklappt das Material innerhalb des Elbe-Aestuars, bei St. Margarethen / Brokdorf.

Ob das Sinn macht? – Bei den gegenwärtigen geringen Abflüssen der Elbe, angesichts des durch die Elbvertiefung verschärften Flutstromgeschehens kann sich wohl niemand – vielleicht ein Programm eines Modellierers? – vorstellen, dass DAS keine Kreislaufbaggerung ist. Wieviel davon wird demnächst wieder in der Fahrstrecke solcher Bagger angetroffen?

Blick Südost – auf frei gefallenem Süßwasserwatt eine Menge Punkte, Gänse während der Mauser.

Ein paar Tage später dieselbe Tour – einige wenige Ansichten:

Während der Weissstorch querab Idenburg eifrig – und erfolgreich, regelhaft schluckend – die Feuchtwiesen absucht …

… steht eine Gruppe Graureiher – einer sichert – offenbar gesättigt, ruhend auf einer Rinderweide.

Und da ist sie wieder, gen Hamburg, Vox Ariane, 137,5 x 27,6 m – an die 10.000 aufnehm- und verklappbar.

… und sie baggert noch.

Read Full Post »

Mal wieder, Elbdeich Hetlingen in Sicht. Aus Nordwest bläst ssssteifer Wind, also links rum – – Rückenwind.

Ich statte meinen gelegentlichen Besuch ab, stoppe an der NABU-Vogelstation Wedeler Au und gehe in die unterschiedlichen Beobachtungshütten.

Immer schön aufpassen – da sind welche langsamer als ich.

Auffallend diesmal, die Wasserflächen sind weitgehend frei von Vögeln. Ganz am Rand halten sich Enten und Gänse auf.

Weitgehend vogelfrei … Ob das an der Mauser oder schlicht am Wind liegt? Wedel am Horizont.

Gänse, weit entfernt – Schafe und Rinder in schmalem Streifen Sonnenlicht hinten im Bild.

Auch die vorderen Inseln sind diesmal nicht besetzt.

Wer sich für mehr interessiert, bringt bessere Optik mit – oder geht rein in die Station. Da stehen allerhand Hochleistungsgeräte, mit denen noch die Kleinsten unter den Vogelarten scharf ins Bild kommen.

Jungschwalben auf dem Gründach.

Schwalbennester nicht nur aussenrum, sogar im Eingangsbereich.

Von drinnen – sieh an, da halten sich ein paar Wasservögel näher an der Station auf, im Windschatten.

Im Weggehen bewundere ich noch die Blühfläche …

… mit Pfefferminze und Liebhaberin Hummel.

(Mein) letzter Beobachtungsstand [der erste, wenn man vom Deich kommt], Vogelnetze dienen hier gelegentlich zu Kontrollfängen, Beringungen.

Auch hier, einige Gänse, nicht ganz so weit entfernt.

Es lohnt doch immer mal, einen Stopp einzulegen. Jedes Mal bietet sich ein anderes Bild.

Read Full Post »

Der Himmel wird heller, wir warten das Ende des Schauers ab.

Die Hälfte unserer Fahrzeit ist vorüber. Wir entscheiden uns, zurückzufahren.

Boot 2 – unsere beiden Begleiterinnen können es kaum erwarten …

… preschen voran, als der Schauer vorüber ist, nun ostwärts auf dem Isebekkanal.

Hortensien über Teichrosen, Spiegelung.

Weitere Wasserfahrzeuge tauchen auf – Stand-up-Paddler.

Die Vogelwelt stört sich nicht an uns. – Der Haubentaucher ruht weiter.

Eine Hausente, reinweiss – erstaunlicherweise sahen wir unter den Stockenten keine Farbvarianten, wie sonst oft an städtischen Gewässern.

Durchblick …

Hamburg, Isebekkanal als Teil der Aussenalster, zu ehemaligem Mühlen-, heue Parkteich aufgestauter Stadtfluss.

Hamburg – das Venedig des Nordens …

3er mit Steuermann – eine weitere Bootsvariante.

Spiegelungen, eine Stadttaube forscht im Gelände.

Das ging schnell – ein böiger Schauer überfällt uns. Gut, dass es so viele Brücken in Hamburg gibt!

Nicht mehr weit bis zum Bootsverleih, noch eine Brücke …

Kurz vorm Anlegen, wieder trocken.

Die Boote liegen an Land. Eine neue, große Gruppe erhält ihre einführenden Erläuterungen.

Sichten des Fangs – nicht allzu viel, sicherlich dem Donnerstag geschuldet. Der liegt vom Müll-erzeugenden Wochenende etliche Sammeltage entfernt.

Gleichwohl … – Unser Boot ist Sieger.

Auf zur U-Bahn – über fußgängerunfreundliche Ampel.

Wieder Umsteigen an den Landungsbrücken – schnell ein Foto im Freien, bevor wir zur S-Bahn abtauchen.

Unsere Bahn fährt nur bis Blankenese. Da steigen wir Hochkamp aus, noch ein Bisschen sonnen.

Sonnen? – Na gut, eine Weile hält das Wetter noch.

Sonnenschein vor dunkler Wolkenwand – das wird doch nicht wieder …

Doch, dies ist der Tag der kurzen, aber intensiven Kleckerschauer.

Da gönnen wir uns was. Kleine Waldschänke, Klövensteen, Stopp auf der E-Mobil-Strecke S Rissen nach Wedel.

Es ist Matjeszeit – im Bild meine Variante, mit 3 verschiedenen Saucen. Genauer? Dill-, Senf-Honig-Sauce und Hausfrauen Art (Apfel-Zwiebel-Gurken-Sahnesauce).

„Green Kayak“ war für uns eine interessante Erfahrung, Hamburg auf dem Wasser zu erleben.

Read Full Post »

Jetzt wissen wir es also, der Jetstream mittig quer über Deutschland hält uns von Hitze derzeit verschont. Es regnet sogar mal – allerdings in solchem (geringfügigem) Maß, dass zwar der Boden und das Grün (ggf. auch man selbst) nass wird, in den Bächen aber weiterhin nichts ankommt. – Die Pegel scheinen intakt.

Auf dem Elbdeich – was für ein Schaf, bedacht, mit guter Aussicht.

Für diesen Starenschwarm liegt und guckt es allerdings falschrum, wird von hinten überrascht.

Über Fährmannssand bewegter Himmel, unten (im Vergleich zu den Wolken) Schwalben – deren Brutsaison scheint hervorragend verlaufen. Sie tummeln sich in Scharen.

Hinterm Elbdeich Richtung Hetlingen, Deichschafe und Rinderherde.

Wie will ich weiter … – der Weg dieser Tour ergibt sich beim Radeln.

Je weiter ich komme – keine Frage mehr, über Holm einen Bogen zu schlagen …

Auf dem Elbdeich Hetlingen, Blick in die „schöne Richtung“ – ich fahre dieselbe Strecke zurück, die ich kam.

Auf der Deichverteidigungsstraße gen Wedel – mit Rückenwind. Bildbearbeitung ist doch was Feines: links den Nord-Aspekt habe ich weggeschnitten.

Höhe Vogelstation, Gänse auf Marschwiesen – am Horizont über Wedel … Da scheint ordentlich was runterzufallen.

Für mich ist das dortige Wetter vorbei, -gezogen.

Nicht mehr weit, Theaterschiff Batavia und alter Wasserturm Wedel am Horizont – neue, vorbeiziehende Front.

Während ich, gemütlich radelnd, das – vorbeigezogene – Wetter beobachte, trifft mich doch ein Tropfen, treffen mich mehrere …

Oha, da überholt mich „Wetter“ gerade von hinten …

Also Tritt in die Pedale …

Geesthang Wedel, Batavia, alter Wasserturm – nicht mehr weit …

Das hat mal wieder geklappt. Es schüttet dann kurz ganz ordentlich, als ich im Haus angekommen bin.

Read Full Post »

Gestern Morgen – der Marini dreht wie verrückt.

Nachttropfen liegen auf den Oberflächen, hier: Blätter einer jungen Esche.

Blick aus dem Dornröschenschloss – die Ringeltaube auf der Weglampe guckt Richtung Wetterherkunft.

Wenig später, Westblick – es regnet, Bindfäden.

Ostblick: Bindfäden, aber in welch „dünner Dichte“.

Wie angesagt, hört der Regen bald auf. Ich schwinge mich auf`s Rad. (Bäche Bekiesen wurde spontan verschoben – die Kooperationspartner müssen ernten, was es zu ernten gibt. Ganz klar, das hat Priorität.)

Holm – Hetlingen, Marsch nahe Gewässer Lanner, Wiederkäuer dösen, ein Reiher forscht.

Mit regenklarer Luft und milder Temperatur lässt sich gut Radeln.

Hetlingen – Ringelblumenrandstreifen im Vorbeiradeln.

Das Bisschen Regen tut gut, oberflächlich – das Gras spriesst, Gänse nutzen es.

Auch die gemähte Deichflanke links ist viel grüner als wenige Tage zuvor.

Es wird wärmer. Diese Deichschafe sichern sich schonmal den bekannten Schattenplatz. Weitere gehören in die Rubrik „Wer zu spät kommt …“.

Grün, divers – Vierbeiner, Schafe, Vordeichrinder, als Nutzer.

Grün, divers – binnendeichs.

Und am Deichrand, auf dem Süßwasserwatt – noch immer das Segelboot. Das scheint wohl Methode zu haben.

Eingesammelt und verpackt – Heuen bzw. Silage machen in der Marsch ist eine lohnende Produktion. Hier hat auch das Timing im Wetterverlauf wieder einmal geklappt.

Mal abwarten, wie`s weitergeht.

Read Full Post »

Nachtgewitter? – War da was? – Ich seh` nix.

Ok, da bumste und pladderte was … – Draussen ist es nass.

Aber kein Pegel weist einen Fitzel Bewegung, weg vom Niedrigwasserabfluss, auf.

Immerhin, die Vegetation freut sich ein Bisschen.

(Ob da noch was kommt? – Nicht mehr! – Die angekündigte morgendliche Gewitterzelle ist durch, kaum 2 mm landeten bei uns.)

Wir erinnern uns an die Vorwoche, stürmische Zeiten, Orkanböen.

Der damit verbundene (hier geringe) Regen brachte die Pegel immerhin von Niedrig- auf Mittelwasserabfluss. – Erwähnenswert? – Das war, mit einem kleinen Knubbel vornweg ein Anstieg, der sich sofort verlief, nach 2 Tagen vergessen war.

Der Pferdetümpel, lange trocken.

Hinterm Elbdeich Hetlingen – Vorzeichen der stürmischen Tage? Gänseansammlungen, ein Reiher.

Der Reiher ist nicht allein, zwei liegen herum. Sowas habe ich noch nicht gesehen(???). Kommen die schlapp aus Sturmgebraus?

Abends dann – ähnlich schonmal gezeigt -, Vorbote der Sturmtage.

Die Vogelzeichen setzen sich fort – Gänsefamilie am Sperrwerk Wedeler Au.

Blick nach Süden – da zieht es auf. Sieht eigentlich ganz nett aus. Das abfliessende Wasser der Binnenelbe, vom Südwind aufgeraut.

… auch binnendeichs.

Von Süden rast es im Westen nordwärts.

Marsch vor Wedels Geestkante – auch hier haben sich sehr viel mehr Gänse gesammelt als sich normalerweise aufhalten.

Östlich – auch hier rast es von Süden hoch.

Die Flaggen des Theaterschiffs Batavia stehen stramm im stürmischen Wind.

Gut nach Hause gekommen. Wie oben erwähnt, brachte die Wetterfront immerhin etwas Wasser in die Bäche und kleinen Flüsse.

Der über Tage anhaltend, dauerhaft starke Südwind drückte das Elbwasser gegen die schleswig-holsteinischen Bachmündungen. Vom vorherigen starken Nordwest noch beeinflusste Elbe führte dazu, dass die Mündungssperrwerke während hoch reingedrückter Flut zeitweise geschlossen waren – ein Erlebnis, angesichts Wasserarmut weit rückgestaute Situationen zu erleben.

Der Nord- sowie der Südsturm ist vorbei.

„Oben“ sieht es ohnehin fortwährend anders aus: Vorgestern informierten die Medien, dass die Alsterquelle nahezu trocken gefallen ist. – Den Nebenbächen geht es nicht besser.

Read Full Post »

Rauf auf den Deich, Fährmannssand – die Sonne lacht.

Was tun bei Hitze?

Wer eine Wattfläche nutzen kann, hilft sich – bei Ebbe das Süßwasserwatt aufsuchen! Die Verdunstungskälte und allzeit frischer Wind erleichtern das Dasein.

So ein Deichschaf hat es schwerer, zumal es meist in Massen auftritt … – Sowieso nirgends Schatten und dann noch zuviel Konkurrenz.

Schattensuche im letzten Eck.

Der Maschendrahtzaun wirft wohl keinen kühlenden Schatten – hier lockt vielleicht der Luftzug, der auf der Deichkrone längsstreicht.

Sehr schön, dass „der Baum“ hier und da wieder entdeckt wird. Möge das Schule machen.

Andere mögen`s derzeit heiss …

Read Full Post »

Jüngst treffe ich regelhaft Störche, teils sind die Jungen ausgeflogen, die Familie besucht Wiesen nahebei. Teils sind die Eltern schwer beschäftigt, die Jungen kurz vorm Flüggewerden.

Das Wetter scheint ihnen nicht immer zu gefallen – aber das ist wohl Menschenmeinung.

Zwei Störche querab Idenburg, Hetlinger Marsch – durch die Schauer in den vergangenen Tagen scheinen die Wiesen wieder attraktiver. Eifrig wird gepirscht und aufgepickt.

Tangstedt, PI, bei der Anfahrt zu einem Bach-Termin. Erst schien das Nest leer, dann stand ein Jungstorch auf. Blödes Wetter?

Einer von fünfen auf feuchter Wiese bei Bad Bramstedt – dieser Storch macht sich ordentlich groß, als wir vorbeigehen. Er beobachtet uns intensiv, trägt offenbar die Sicherungsaufgabe.

Auf dem Rückweg, wieder Tangstedt, PI – es hat hier offenbar geschüttet wie zwischendrin bei Bad Bramstedt. …

Irgendwie wirken die – nun – beiden sichtbaren Jungstörche etwas von Regen, Wind und Wetter zerzaust.

Wenn sie denn demnächst flügge sind, können sich sich bei eigener Futtersuche warmlaufen.

Read Full Post »

Fußgängerzone Buxtehude, Lange Straße.

Wir sitzen unter Sonnenschirmen, haben Essen und Getränke bestellt – Oha, über uns …

Wir sind dann doch lieber reingegangen … – Persischer Auflauf mit Blumenkohl, Broccoli, Walnüssen, Mandeln, überbacken, im Vordergrund.

Das hat geschmeckt! – Draussen ist – nach kurzem Schütt – auch inzwischen ok.

Auf der Rückfahrt, BAB A 26 queren …

Drunter durch, wellig, zusammen mit der Este, Deich-eingefasst. – Wir haben zu tun … – Der Wind …

Dem Storch weht es fast die Brustfedern weg.

Grün, Rot, Dunkelblau – der zur Terrasse umgebaute Dachboden, First weg, erinnert an andere Hausansichten entlang des Weges.

Eine Vielzahl reetgedeckter Althäuser in sehr unterschiedlichem Zustand stellt sich Passierenden dar. Nicht nur in Ostdeutschland, vgl. Berichte Wittenberge, auch im Westen will Altbestand erhalten und erneuert werden. – Dazu gibt es gelegentlich einen eigenen Bericht.

Fast wie am oberen Shannon, Irland – Estequerung Hove, Jork.

Zum Abgewöhnen – Radeln in praller Sonne, bei heftigem, böigem Gegenwind – Obstmarschenweg gen Jork.

Jork – kleine Pause mit Eisbelohnung für die Plackerei.

Und weiter geht`s – Windmühle, Fleet, Kirche (und Wetter!) in Borstel.

Elbdeich voraus, eine Apfelplantage durchradelnd. – In Wedel scheint`s zu schütten.

Abgesprungen – wer quert den Deichverteidigungsweg? Eine junge Wollhandkrabbe, mit Sand und Schlamm, sonnig festgebacken auf dem Panzer. Ich werfe sie ins am Boden feuchte Schilfröhricht (ja, ich weiss, die meisten hätten sie plattgetreten …).

Erstauntes Schaf, gut beobachtend – wie die Wilden vollziehen die Bachstelzen mit Jungvolk waghalsige Flugmanöver. Nicht scharf zu bekommen.

Da habe ich, kurz vor Lühe, einen Starenschwarm fotografiert – sehe dann auf dem Foto, dass hoch oben ein Seeadler kreist.

Die Engelwurz, charakteristische Pflanze entlang der unteren Elbe.

Boaahhh, was für eine Perspektive – Hamburg-Süd, Rot auf der Elbe …

Da zieht der Containerfrachter seewärts, vor Stades Industriekulisse am Horizont.

Blick vom Lühesperrwerk auf die andere Elbeseite – die lange Buhne auf dem Süßwasserwatt vor Fährmannssand, hart am Fahrwasser.

Fast am Anleger Lühe, Blick zurück.

Puh, letztendlich haben wir die Strecke doch gut gemeistert. 🙂

Zu unseren Füßen … – Kirschen, -kerne.

Die Stare wissen das frei zugängliche Angebot unmittelbar am Anleger zu schätzen.

Gut Wind, weiterhin – Dünung wirft schlickig aufgewühlten Grund ans Ufer.

Da kommt, mit ablaufendem Wasser gegen den Wind, die Lühe-Schulau-Fähre.

Wir sind an Bord – gegen den Wind sieht die Elbe irgendwie ein Bisschen bedrohlich, finster aus.

Pünktlich abgefahren, die Elbe querend – Schaumkrönchen.

Die bekannte Buhne aus der Nähe – wie gesagt, unmittelbar am Fahrwasser.

Wer sich hier fragt, wann der Buhnenkopf abrutscht, ist von der Frage, wann der „Berg Blankenese“ ruft „Ich komme!“ nicht mehr weit entfernt.

Wedel, fester Grund unter den Rädern, Blick West über die Marsch.

Das Wetter bleibt stürmisch, spannend.

Read Full Post »

« Newer Posts - Older Posts »