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Archive for the ‘An der Elbe’ Category

Im Wedeler Autal grasen die Angus …

… in hohem Gras.

Ringsum wartet hoher Bewuchs auf sommerliche Heuernte, hier Holmer Marsch, vor der Geestkante – am Weg- / Bachrand leuchtet Mädesüß.

Aus einem Schwanenschwarm auf dem Stillgewässer an der Vogelstation Wedeler Marsch ist einer aufgeflogen. Die äsenden Graugänse interessiert das nicht.

Wohl ein Irrtum – jedenfalls dreht er bald um und kehrt zu den anderen zurück.

Jenseits des Deichs, über der Elbe querab Hetlingen, wird wieder ein Adler geärgert, hartnäckig verfolgt.

Das findet statt im Luftraum über dem nach Hamburg einlaufenden RoRo-Frachter Atlantic Sea, immerhin 298 x 38 m, bei 8 m Tiefgang.

Querab Giesensand ist die Weide ziemlich kahl. Gänsetrupps lagern zwischen einem Teil der Riesenherde.

Wieder zu Hause angekommen gucke ich noch ein Bisschen im Grün.

Da sind sie wieder, von vorn, …

… von hinten, …

… noch nass, …

…, auf Blüten, …

… und trocken.

Wenn das alles …

… Glückskäfer sind, …

… brauchen wir uns über die Zukunft keine Sorgen zu machen.

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Was sich in der Überschrift als Sammelsurium darstellt, begegnet einem per Zufall, mehr oder weniger regelhaft.

Mal wieder am Schulauer Hafen, Tideniedrigwasser – Spuren im Sandstrandwatt.

Die Entwicklung auf der Innenkante der Südmole könnte man fast als Beitrag zur lokalen Anpassung an den Klimawandel ansehen …

Das Grün bewächst in Sukzession bei hohen Wasserständen auf der Spundwandkante abgelagerte, zunehmende Schlickmengen. – Mal abwarten, ob es das dauerhaft darf. Jedenfalls bietet sich dem Beobachter ein saisonal wechselndes Bild in ansonsten hart hingebauter Menschentechnik.

Ein RoRo-Schiff zieht vorbei.

Sein Kielwasser sortiert die Sedimente am Sandstrand um. Die Spuren sind verschwunden.

Treppe am Elbdeich Fährmannssand – bitte nicht stören!

Vom Schafe-Idyll …

… zur Schubberbank.

Geschubbert wird überall – Vorsicht an den Toren, bitte Haken einrasten lassen, richtig schliessen!

An der Vogelstation Wedeler Marsch sehe ich Graugänse, auf dem Wasser eine größere Gruppe Höckerschwäne.

… und vor dem Elbdeich Hetlingen zieht ein weiteres RoRo-Schiff Hamburg-wärts.

Anschliessend, im Pferdeland, begegnet mir …

… ein großer Brummer, eine Pferdebremse.

Wie gut, dass die mich nicht für ein Pferd gehalten hat.

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Nach dem Adlererlebnis vertrete ich mir zu Hause ein wenig die Beine. Dieses Jahr scheinen mehr Marienkäfer (immer noch wenig) herumzukrabbeln als zuvor.

Mir fallen vor allem etliche Puppen auf.

Während sich das Aussehen der erwachsenen Exemplare bisher farblich nahe dem Siebenpunkt bewegte, scheint der fortwährende Sturmwind nun Fremdlinge herangeblasen zu haben.

Da ist zunächst …

… diese Variante.

Besonders fiel mir …

… dieser auf. Der sieht aus, wie frisch aus dem Plastikladen, mit Spritzpistole lackiert.

Der Spätnachmittag lockte mich Richtung Schulauer Hafen, weiter in kleiner Runde über das Sturmflutsperrwerk Wedeler Au zurück nach Hause.

Sandberge am Ostufer des Schulauer Hafens. Da wird eine riesige Treppensituation geschaffen, steinig, steinig …

Es naht die Lühe-Schulau-Fähre auf vorletzter Tagestour.

Am Spülsaum des Sandstrandwatts scheint eine Schwarzkopfmöwe Nahrung zu suchen.

Drei Sturmmöwen sind ebenfalls mit von der Partie.

Von Hamburg erscheint ein Containerfrachter. – Den kann ich dichter wohl bei meiner Weiterfahrt anderswo sehen.

Selbes Foto, Süd-Aspekt: Ein Segler vor Hanskalbsand, klitzeklein ein Seekajak, ganz rechts mit im Bild.

Kurz vor Erreichen des Sperrwerks Wedeler Au – Nilgänse.

Blick vom Sperrwerk auf die Mündung Wedeler Au / Binnenelbe in die Tide-Elbe – auflaufende Flut und Wind verändern ständig den Oberflächeneindruck.

Und da …

… zieht der HAPAG-LLOYD Containerfrachter …

… seewärts – seit er aus HHs Bebauung raus ist, via Schweröl rauchend, für in der Fahne Befindliche heftig stinkend.

Radler-Aufstieg voraus – Rand der Marsch, Geesthang-Aspekt „Natur“.

Geesthang / -rand, Aspekt „Mensch“. – Musste sein …

Mir „altem THWist“, der bei den Sturmflut-Abfolgen der 1970er (inkl. Deichbruch Haseldorfer Marsch, nicht weit von hier) Sandsäcke platzierte ff. und nun hier menschlichen Bauwahn betrachtet, saust es im Kopf.

Wie kann Politik – und das in dieser, unserer realen Klimawandel- und Biodiversitätsdefizit-Zeit – B-Pläne ermöglichen, die solches Bauen zulassen?

Dem Architekten ist das nur recht, dem Flächenverkäufer ohnehin. Wer dann dort wohnt, beginnend im Erdgeschoss, wird sich zu gegebener Zeit wundern. – Sollte er / sie nicht. – Die Daten, Fluthöhenentwicklung, Höhenlage des Fußbodens usw., sind bekannt.

Wer ruft gerade wieder nach Elementarversicherung ? ! ? – Alle, die es wissen konnten, wissen sollten, was wo kommen wird.

Derweil wird eine interessante Doppelveranstaltung in Hamburg organisiert, deren Programm in einer Woche online geht. Hier schonmal die Links: ExtremWetterKongress und Deutsche KlimaManagementTagung .

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Das Jahr schreitet voran, die Wiesen sind hoch bewachsen. Fast verschwindet eine Kinderstube Kälber hinter dem blühenden Gras.

Blick in die Morgensonne, wolkig-windiges Geschehen.

Nebendran, über der Elbe.

Blick mit der Sonne, unten, klitzeklein Deichschafe auf Hinterdeichwiesen.

Weissstorch, kreisend vor Holmer Geest – das scheint der einfüssige zu sein, den ich regelhaft im Bereich Idenburg treffe.

Tags drauf – sitzt da ein dickes, braunes Schaf auf Marschwiese querab Fährmannssand?

Oha, das braune Schaf ist gefiedert – und geniesst sein Mittagessen.

Was guckst Du ! ? !

Was für ein Brocken, die Flügel breit, schützend über sein Mahl gebreitet.

Dann will ich auch nicht länger stören. – Nicht weit entfernt 2 Rinder (von gut 80 mit Kälbern), 2 Silberreiher, 2 Schwäne, wohl schlafend.

Leider – warum auch immer – habe ich eine Fotoreihe verhauen. Die zeigte, völlig unscharf, was Silberreiher beim Anblick von (in weiter Entfernung) Auftauchenden so tun. Der dichtere fliegt auf, wendet und landet etwas entfernt vom zunächst ferneren. Der fühlt sich dann auch gestört, fliegt ein Stück und landet wieder, nahebei.

Falls nur ein einzelner Silberreiher anwesend ist, landet der meist nicht nahebei, sondern fliegt weit ab.

Nächstes Mal bemühe ich mich, solch Abfolge sehenswert zu gestalten.

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Auf Deichrunde, Teilstück Hetlingen gen Fährmannssand – Tour gegen den Uhrzeigersinn richtig gewählt (schräg Rückenwind hier hinterm Deich). Westwind 5 peitscht das lange Gras.

Jagende Wolken, davon etliche linienhaft reichlich dunkel, ziehen über die Landschaft.

Über dem Deich, der Elbe – zwei Vögel in zwei Ebenen, Rauchschwalbe und Seeadler.

Zwischen den Wolkenwürsten ergibt sich immer mal eine andere Situation, sonniger, nicht so rüttelnd.

So segelt denn dieser Adler, …

… ausdauernd, …

… lange zu beobachten, entfernt.

An der Zaunpforte Fährmannssand angekommen, werden neu eintreffende Radler unruhig. Da fliegt etwas Dickes, nicht weit / hoch über uns heran.

… gegen den Wind, flach über den Deichkrone – ein zweiter Adler.

Der ist – geht halt zügig, aber nicht soooo schnell voran – lange zu beobachten.

Zeitweise glaubten wir fast, wie hätten einen Fischreiher fehlgedeutet.

Aber die Silhouette ist doch eindeutig.

Nun aber weiter!

Oben auf der Geest, Helgolandstraße – zwischen den Fronten.

Schnell bin ich zu Hause. Als ich das Rad angeschlossen, das Haus betreten habe, prasselt es draussen los – ein kleiner Schauer nur … Aber mächtig.

Glück gehabt, in jeder Hinsicht!

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Bunte Pferdeherde mit Fohlen, Gestüt Idenburg – immer ein Aufheller.

Der jeweils auf dem Nest stehende Storch sah nach den Schauern der vergangenen Tage nicht sehr begeistert aus, …

… obwohl die doch den Oberboden feucht und damit Würmer als Jungtierfutter präsent halten.

Blühende Gräser am Elbdeich Hetlingen – bald wird die Heumahd beginnen.

Blick vom Elbdeich Hetlingen binnenwärts, das Wetter – stürmisch und kühl. Schafskälte angesichts der Nächte unter 10 Grad?

Oder will der Juni mal versuchen, nicht schon wieder einen Hitzemonat plus zu produzieren?

Der Marienkäfer vor dem Elbdeich macht mir Hoffnung.

Mögen die in den nächsten Tagen angedachten Radtouren wieder glimpflich – zwischen den Schauern – stattfinden.

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Nun ist das Regengebiet auch bei uns durch – in den Bächen teils Peaks von 50 cm, nicht ungewöhnlich.

Da zeige ich Blau-Grün-Weisses von vorgestern …

Guten Morgen!

Mein Ziel, Deichkrone Elbdeich Fährmannssand – umlagert.

Hallo, sollen wir etwa … ?

Die Begrüßungen nehmen kein Ende. – Blick über den Elbdeich gen Niedersachsen.

Bunte Rinderherde im Vorland, am Wattrand.

Mein Rad – gern als Forschungs- und Probier-, auch als Schubber- / Wellnessgerät geliebt.

Irgendwie geht es immer weiter …

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Pfingstmontag, Elbdeich Fährmannssand – Tideniedrigwasser. Die Luft ist voller Wasser, Dies bestimmt die Elbe-Aussicht rüber nach Niedersachsen.

Kurz vor dem alten Heuhafen Hetlingen – da steht wer, zwischen Deichverteidigungsstraße und Deichrandgraben.

Lautes Gequake ringsum, aus dem Graben – der Storch orientiert sich.

Nun störe ich im Herankommen doch. Der Storch fliegt ab, …

Das Quaken ist aber doch so verlockend, dass er nur den Graben quert. Er landet gleich am anderen Ufer. Sobald ich weg bin, geht die Froschpirsch ihren Gang.

Kurz vor Idenburg, alter Elbdeich Hetlingen entlang des Horizonts, Deichschafe, Rind und Reiher.

Rind und Reiher – tut sich da was?

Da tut sich was. – Das Rind will`s wissen …

Endlich geschafft. Der Reiher fliegt ab – leider verzittert, unscharf.

Reiher weg – was nutzt`s? Im neuen Graben scheint kein Wasser zu sein (kein Wunder, falls an Tidegräben angeschlossen – wir haben immer noch Tideniedrigwasser).

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Nach dem Schiffe-Gucken am Schulauer Hafen, Wedel, radele ich weiter zum Hamburger Yachthafen. Es sind noch weitere Großschiffe Richtung Nordsee unterwegs.

Teils, hier beim Queren des Hochwasserschutzes, ist der Weg von Findlingen gesäumt.

Stellflächen ringsum sind weitgehend leer, die Boote im Wasser.

Yachthafen Hamburg, Wedel – so gut wie voll.

Durch schattige Zuwegung geht es vorn an die Elbe.

Ebbe, vor den Ausfahrten des Yachthafens tost das ausfliessende Wasser.

Containerfrachter San Nicolas, der aus dem vorigen Bericht, zieht am Horizont seewärts.

Segler und Motorboot treffen sich vor der Hafenausfahrt.

Vorletzte Fahrt der Lühe-Schulau-Fähre an diesem Tag gen Niedersachsen.

Kleiner Containerfrachter, maritim – auf solch Foto gehört immer mindestens eine Möwe dazu.

Ich stehe in der Abendsonne auf dem unteren Ausguck des Radarturms Wedel. Stört mich die Sonne, gehe ich in den Schatten des Turms.

Groß trifft Klein, Calisto, 168 x 26 m, Tiefgang 8,3 m.

Der große Containerfrachter, vollbeladen – ONE Harbour, 336 x 46 m, Tiefgang 12,5 m.

Großes auch am Hamburger Horizont – ich bleibe noch ein Weilchen.

Derweil schiebt sich der Schwall vor ONE Harbour auf das Süßwasserwatt.

Immer weiter … – noch sitzen die Möwen.

Nach und nach gehen alle Vögel hoch, wechseln den Platz.

Das Schiff zieht seewärts, Kielwasser glitzert in der Abendsonne.

Schwall und Sunk wirken weiter …

Mal was anderes – 3 See-Kajaks, überholt vom Frachter Wilson Rhine, 78 x 10 m, Tiefgang 2,9 m.

Da kommt noch ein Containerfrachter – Größenklasse wie bereits zweimal gesehen.

Begegnung Schiff und Luftschiff.

Dieser Containerfrachter ist ziemlich leer – HAPAG-LLOYD, Cautin, 300 x 48 m, Tiefgang 8,8 m.

Noch immer wirken Schwall und Sunk der ONE, da schiebt sich der Cautin-Schwall drüber.

Cautin zieht seewärts, Kielwasser läuft auf dem Süßwasserwatt aus.

Glitzer.

Genug gesehen, runter vom Ausguck.

Vorbei an Heckenrosen, …

fahre ich entlang des Mündungsbereichs Wedeler Au, Binnenelbe nach Hause.

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Was auch immer mich dazu trieb, gestern spätnachmittags nochmal zur Elbe, Schulauer Hafen, zu radeln …

Sitzprobe auf der 75 m-Bank, Ostpromenade – Blick über die Hafeneinfahrt Richtung Elbinsel Hanskalbsand.

Ich radele rüber zur Westmole – scharfer Ostwind biegt die Pappeln, ein Containerfrachter zieht seewärts.

Es ist die San Nicolas, 333 x 48 m, Tiefgang 10,3 m.

Vorbei … – Blick über die Wattfläche des Sandstrands Wedel, die Lühe-Schulau-Fähre naht.

Hafeneinfahrt – wer es nie erlebte, weiss nicht, wass Schwall und Sunk bedeuten.

So eine Schiffskiste im Schifffahrtkanal …

48 m Breite und über 10 m Tiefgang, ggf. mehrere 100 m Länge (im konkreten Beispiel) und das bei Tideniedrigwasser, also nicht mehr allzu viele „Freimeter“ bis zur gebaggerten Sohle – das ist eine Wasserverdrängung …

Im lange nachwirkenden Hin und Her …

(Vorsicht, ihr Bootsfahrer, Strandbesucher ! ! !)

Der Frachter zieht weiter, die Wellen des Kielwassers glitzern im Gegenlicht. Die Fähre kommt bald am Willkommhöft an.

LSF quert die Hafeneinfahrt – was ist nun mit Schwall und Sunk ? !

Der Frachter ist lange vorbei, das Wellengeschehen auf dem Sandstrandwatt geht hin und her, läuft auch quer, scheint aber abzuflauen.

Da geht es in der Hafeneinfahrt nochmal los … Das Wasser drückt rein, zieht raus …

Gewaltiger Schwall und Sunk zeigt sich insbesondere in der Südwestecke des Schulauer Hafens, wo Tnw-bedingt Schlick freiliegt – nun heftig überspült.

Sediment wird in großer Menge mobilisiert.

Wiederkehrende Turbulenzen und Überspülung setzen das Geschehen fort.

Uuuääähh, bloß nicht zu lange in das Gewirbel reingucken …

Selbst am langgestreckten Sandstrand rubbelt es weiter …

Genug gesehen. Am Horizont naht vom Hamburger Hafen her ein weiterer Großcontainerfrachter.

Ich radele los, gen Westen Richtung Hamburger Yachthafen, Wedel.

Bis ich dort, auf der Mole vorn an der Elbe ankomme, ist sicher (mir kommt es so vor, als führen die Riesen mit der Ebbe ziemlich schnell …) der nächste Frachter nicht mehr fern.

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