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Archive for the ‘An der Elbe’ Category

Anfang November, schon eine ganze Weile her, waren wir zuletzt dort. In den vergangenen Tagen „glänzte“ der November durch sein oft zitiertes Schmuddelwetter, grau im Grau (für manche „das Grauen“).

Heute hat uns nun die vorausgesagte Kaltfront von Norden erreicht – zumindest in der Höhe ist das erahnbar, herrlich!

Wohin also? Na klar, an Schleswig-Holsteins Südküste, an die Elbe, Grenzgebiet zu Hamburg.

Tief steht die Sonne, eine Stunde vor Mittag, über Niedersachsen. Ein Polizeiboot hat die Spiegelung auf der Elbe gequert.

Auf dem Süßwasserwattstreifen, Nordufer der Elbinsel Neßsand, rasten etliche Gänse, im Windschatten. Ablaufend Wasser und schräg gegenstehender Westwind rauen die Elbe auf.

Wir sind eine Treppe runter, gehen nun südostwärts unten vor dem Elbhang. Rechter Hand ist das Grün bereits mehrreihig von Hochfluttreibsel bedeckt. – So „richtige“ Sturmflut war das noch nicht.

Ein Gutteil des beeindruckenden Brombeerdschungels am Hang (dreidimensionale Verstecke für Lebewesen, nach massenhaftem Blühen massenhaft Futter durch Früchte, im Winter: Vitamin C-reiches Blattwerk) wurde abgeschrubbt.

Wir nehmen an, dass dieses „Freigemachte“ möglicherweise die Trasse für den Absturzhöhenweg-Ersatz wird. Für Millionen frei aufgeständert, man gönnt sich ja sonst nichts – mal sehen, wie das in den nächsten Jahren zum Umgang mit den abzuzahlenden Corona-Milliardenkrediten passt.

Das Kleinklima hier am Südhang, Hangfuß, begrenzt durch die Tideelbe, das hat was! Später, bunter Herbsteindruck.

Wir erreichen den Leuchtturm Wittenbergen, unseren Wendepunkt.

Nach kurzer Zeit erreichen wir „unsere“ Treppe, klettern den Hang wieder hoch.

Oben angekommen – was für ein Anblick, nordwärts! Hinter dem Oberfeuer Rissen bedeckt eine dunkelgraue Regenwolke den Himmel.

Im Süden, bis weit über Niedersachsen, bedeckt eine andere Wolke gerade die Sonne.

Der Südzipfel unserer Nordwolke meint es gnädig mit uns. Leichtes Nieseln (wir lassen das Regenzeug ungenutzt) begleitet uns zum nahen Auto.

Da jammere mal jemand über den November …

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Mein Radius ist – erstmal kein Autofahren, schon gar kein Radeln – wie beschrieben jetzt ein anderer, deutlich kleinerer. Muss ja nicht schlimm sein …

So geht es in kleiner Runde z.B. den Geesthang runter, Blick in die Marsch.

Wedel, Geestrand zur Marsch.

Nach den westlichen hier der östliche Aspekt.

Schöne Aussicht – noch schöner, dass da eine „Sonnenbank“ steht.

Der Herr, der da sitzt, versteht offenbar meine Frage nach „einem Plätzchen“ nicht so recht. Nein, ich möchte kein Gebäck, nur dass er ein Stück rutscht. Corona-Distanz lässt sich mit gutem Willen doch wahren.

„Dann gehe ich eben. Muss ja nicht sein, in Coronazeiten!“ – Bevor er mit seinem Fahrrad von dannen zieht, sehe ich Hochprozentiges in seiner Tasche verschwinden. – Ok, jeder nach seiner Fasson … Mein vorurteilsbelastetes Hirn denkt „Interessant – offenbar ein Ungeimpfter.“.

Es ist recht ruhig am frühen Nachmittag, Rehe wechseln über die Fläche (nicht fotografiert), eine Katze lässt sich, wie ich, die Sonne auf die Nase scheinen.

Gelegentlich wird die Katze von Passanten abgelenkt.

In der Fläche sitzt eine Gruppe Graugänse, ein Entenpaar verschwindet an einem Grabenrand.

In der Sonne, über den Wiesen, über dem Weg Flirrendes gesellt sich zu mir – eine (Heide-?)Libelle.

Menschliche Gesellschaft ergibt sich – ist ja Abstand genug möglich … Das Themenspektrum – auch bei „gebremstem Schaum“ – bewegt sich zwischen Gott und der Welt, selbstverständlich auch Klima mittendrin. Wir wollen und werden, soweit nicht ohnehin stets und ständig, etwas tun.

Einen Sonnenbrand will ich mir aber nicht holen, gehe ein Stück weiter, vorbei an Erntewagen …

… bis ich mich wieder dem herbstbunten Geesthang zuwende und nach Hause strebe.

Tags drauf soll`s mal was anderes sein. Bei Anfahrt per E-Mobil ändern wir – die Sonne kommt nachmittags plötzlich wieder raus – die Richtung. Landesgrenze SH – HH, Elbwanderweg, je nach Vorliebe hoch oben am Hang oder unten längs – oder gemixt, ist unser Ziel. – Der Parkplatz ist gefüllt mit einer unglaublichen Vielzahl an Fahrzeugen, Gerät, Versorgungszelten und mehr, etliche Menschen wuseln zwischen hier oben und dem Elbufer unten herum, auf der Elbe liegt ein Boot – offenbar wird, vermutlich ein Krimi(?), frisch gedreht. – Wir steuern das westliche Ende des Elbhöhenwegs an.

[Der Link beschreibt den östlichen, Hamburger Teil. Nicht weit von unserem Start hat vor Jahren ein Bergfall (sowas kennen wir vom Vejlefjord, DK, da lässt Mensch am Besten Natur geschehen – und seine Finger davon!) einen Teil des Weges „abgeräumt“. Der ist seitdem sicherheitshalber gesperrt. Man kann ja unten längs! – In seinem Wahn will „Mensch“ durchgängig von der Höhe weit gucken. Immerhin wuchs die Erkenntnis, dass ein Moränenhang „lebt“, sich bewegt. So soll offenbar, Wahn über Wahn, ein millionen-teurer, aufgeständerter Höhenweg neu entstehen. – Wir haben`s ja! Haben wir`s? Haben wir noch alle …? – Mögen die Corona-Kredite und ihre Folgelasten in den kommenden Jahren heilsam beim Runterkorrigieren von Wahn helfen!]

Nachmittägliche Novembersonne über der Elbe. Das hat doch was!

Auch wenn das Foto zeigt, dass mein mit-der-linken-Hand-Auslösen verbesserungsfähig ist. – Wird schon wieder, in den nächsten Tagen wird die Rechte (es geht hier auch weiterhin um nichts als um die Lagebeschreibung einer Hand) reaktiviert.

 

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Nun folgen aus gegebenem Anlass doch noch ein paar herbstliche Eindrücke in Farben.

Die bis vor Kurzem noch vorherrschenden Mais-Horizonte sind – für Monate – barem Ackerboden gewichen. Der Boden ist Wind und Wasser ungeschützt ausgesetzt.

Birkenwald-Partien zeigen sich herbstlich gelichtet.

Noch leuchten Spitzahorne rötlich-orange, viele auch gelb.

Am Ufer der Elbe zeigt sich eine Vielfalt des Grün an Deichschutz“rasen“, Reet, Binsen und Auwaldbaumarten, teils jahreszeitlich bedingt wechselnd Richtung Grau- und Brauntöne.

Über Geest und Marsch fetzt himmlisches Geschehen – hier ist noch Blau gut vertreten.

Auch dieses spannende Geschehen kann den Radler – mal abgesehen von der Bedeutung der Tour-Auswahl hinsichtlich stürmischer Winde – nicht schrecken.

Gelegentlich taucht neben bekanntem Federvieh, das zur Zeit zahlreich unser Umfeld quert oder / und Rasttage einlegt, ein Fremdling auf.

Da rätselte ich um die Mandarinente herum …

Fachlich unterstützt weiss ich nun: Es handelt sich um eine Brautente. Wie die Mandarinente ist / war sie hierzulande eine in Volieren gern gehaltene „Zier-Art“. Nun ist sie also inzwischen offenbar entkommen – oder wurde womöglich ausgesetzt. „Neozooe“ nennt man das wohl. Und nun? (Eine Nummer größer und einige Jahrzehnte weiter kennen wir die Entwicklung ja bereits von Kanada- und Nilgänsen …)

Zurück zu den Bäumen. Das Gelb der Linden wurde von Sturmwind und Regen bereits heftig zerzaust.

Vom frühen Rot der Kirschen, auch vom Rot wilden Weins ist an windexponierten Stellen nicht mehr viel geblieben.

Toleriertes KletterGrün an Eichen, …

. . . Efeu, entwickelt massenhaft interessante Winternahrung – für Vögel und anderes Getier ringsum.

Was ist das nun alles – Wetter? Bei Erinnern der jüngeren Jahre, vielleicht bis 15, ja 20 Jahre zurück, scheint da auch einiges „Klima(wandel) zu sein“.

Es entstand zunehmend der Eindruck, dass wir nicht mehr in die „Indian Summer“-Staaten über den Atlantik reisen müssen. Indian Summer haben wir nun selbst – auch ohne die vielen künstlich wirkenden Rots, die durch Baumschulen „eingepflegt“ werden.

Was aber hat das mit der Queen zu tun?!

Nun, vor einigen Tagen war zu  lesen, die Queen sei „irritiert“ in Sachen Klima(wandel). – Komisch, dachte ich beim Lesen der Überschriften, kommt eine ältere Dame da bei irgendwas nicht mit? Wie so oft, liest sich der Inhalt dann ganz anders. Die Queen erinnert sich. Und sie ist sauer! Sauer auf die Politik, die „immer nur redet, aber nichts tut.“

Die Queen ist also auf der Höhe der Zeit! Herzlichen Dank für die Einmischung, möge sie helfen!

Auch ich wunderte mich in meiner beruflichen Restlaufzeit über den aus – oft genug politisch besetzten – Fachkreisen in den ersten 1,5 Jahrzehnten des neuen Jahrtausends kommenden Spruch „Und Sie wissen das schon alles?!“ (eigentlich nicht), als es galt, Handeln in Gang zu setzen. Mehr wunderte es mich, dass die Sprücheklopfer es nicht wussten . . .

Warum?

Weil seit spätestens 1992 jeglich halbwegs Interessierte, auch Laien-Öffentlichkeit Bescheid wissen konnte(n). Von der Fachwelt einmal ganz zu schweigen. (Dieser Auszug stammt aus einer Zeitreihe, die die Entwicklung des Wildpark Eekholt darstellt. Dank dafür!)

So hoffen wir denn für die Bundesrepublik Deutschland, Europa, ja die gesamte Erdkugel, dass Handeln richtig und zielgerichtet endlich greift.

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Für das letzte Septemberwochenende waren an der NABU Vogelstation Wedeler Marsch „Zugvogeltage“ angesagt. Eine Vielzahl Führungen in dieses vielfältige Geschehen war angekündigt, das Wetter spielte mit.

Diese gute Gelegenheit nutzte ich, ganz nebenbei auf einer Radtour Erkundigungen einzuholen über 10 Mauerseglerbrutkästen, die an unserer „Felsenburg“ angebracht werden sollen (dazu zu gegebener Zeit mehr, die nächste Brutsaison startet erst mit Rückkehr dieser faszinierenden Dauerflieger im nächsten Frühjahr). „Meine Zugvogeltage“ habe ich bereits in den Beiträgen vom 23. und 24. September beschrieben.

Auf der Krone des Elbdeichs querab der NABU Vogelstation – weithin sichtbar, ein Zeichen der Zugvogeltage.

Da ich früh bin und mein Gesprächspartner noch nicht am Infostand anwesend ist, klettere ich auf den Deich. Warten in der Morgensonne mit Blick auf die Elbe ist ja nicht das Schlechteste, lohnt meist immer mit Aktuellem.

Blick gen Südost über das bei Ebbe freifallende Süßwasserwatt Fährmannssand – da hinten am Horizont ist was los, vorn quert ein früher Radler.

Allerlei Segelboote, teils bunt, füllen den Horizont.

Das wird wohl so etwas wie „Absegeln“, eine letzte Regatta 2021 sein. Aktuell wurde berichtet, dass die „Kran-Saison“, das Herausnehmen der Boote aus den Yachthäfen und das Einlagern für den Winter, begonnen hat.

Noch sind seeseitige Strecken der Elbe bootsfrei.

Das temporeiche Treiben kommt zügig voran.

Schnell ist die Lühemündung passiert.

Kurze Zeit später geht es auf die Wendemarke zu.

Die ersten haben gewendet und sausen zurück.

Hoch oben am Himmel trompetet es laut, klitzeklein ist ein Kranichschwarm erkennbar.

Ich klettere vom Deich, erhalte meine Information über die Mauerseglerkästen. Zufrieden vollende ich meine sonntägliche Rundtour.

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Deutscher Horizont 2021 – verstellt!
Mais, sterbende nicht standortangepasste Bäume.

Immer noch! – Deutscher Bodenhorizont, ungeschützt.

Vielen Dank, Frau Klöckner! Vielen Dank für GAR NICHTS!

Was bleibt? – Hoch wollen wir hinaus, hier mit Starenschwarm.

Horizont in Wetter und Klimawandel – standfest im Sturmgebruus.

Was bleibt, ist Hoffnung.

Mögen die verhandelnden Politik-Aktiven heute, in den nächsten Tagen und Wochen, glückliche Wendung herbeiführen! (Dabei dürften der nordische und der südliche Selbstdarsteller, grün wie schwarz, gern mal zurückstehen, vielleicht einfach mal Film, Funk und Fernsehen meiden, die Klappe halten.)

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Nach dem sonnigen Vortag, Elbdeich und Marsch voller Zugvögel und Menschen, sah es gestern – wie angekündigt vom Wetterbericht – völlig anders aus. Ein Tief zog stürmisch durch. Hohes Wasser aussendeichs, fast 1,50 m über Tidehochwasser, die Sperrwerke von Pinnau und Krückau daher beim Abendhochwasser ca. 4 bzw. 5 Stunden geschlossen, um ein Eindringen des erhöhten Wasserstands ins Binnenland zu verhindern.

Ich radelte die Vogelstation Wedeler Marsch über Fährmannssand an, mal nach den Limikolen und mehr (s. gestriger Beitrag) sehen. Windstärke 5 aus West, stellenweise wollten Böen Rad und Radler aus der Spur bringen. Die Strecke Richtung Elbdeich wurde in kleinem Gang gemeistert.

Die Vogelstation bietet aus mehreren geschützten Unterständen Aussicht in alle Richtungen über eine ehemalige Kleientnahme. Flachgewässer mit wechselnden Tiefen und Inseln ermöglichen vielfältiges Leben das ganze Jahr über.

Überblick über einen Aspekt der ehemaligen Kleinentnahme, Inseln – Jagd-Szene in der Ferne.

Diese klitzekleinen Schwimmer werden später näher zu sehen sein.

Silberreiher in Aktion zwischen Wiesenufer und einer Insel.

Eine gute Position bei einer Treibjagd ist alles, stets anpassen.

Konzentration.

Jagdpartner Kormoran.

Mehr Jagdgenossen tauchen auf.

Erneute Platzwechsel der Silberreiher, Kormorane. Eine Möwe lauert auf Beute(klau). Besonderheit: der 4. Reiher von links hat einen schwarzen Schnabel.

Fachkundige an vielfältigen, auch von Besuchern nutzbaren Spezial-Optiken in der Vogelstation wiesen mich auf den Schwarzschnabel hin. Damit und mit roten Beinen, mit ein wenig gutem Willen auf dem Foto erahnbar, hebt er sich von allen anderen, gelber Schnabel, schwarze Beine, ab.

Bloß keinen Fisch durch die Lappen gehen lassen.

Die Jagdgruppe besteht aus 22 Silberreihern. Der unter der Möwe hat gerade einen Fisch erwischt. Wasser perlt.

Auf einer kleinen Insel an anderer Stelle ruhen sich – vermutlich bereits satte – Kormorane. Eine Sturmmöwe leistet Gesellschaft.

Graugänse und ein Stockentenpaar halten sich im Lee des Ufers bzw. einer Insel auf.

Auch ein Graureiher und etliche Blässhühner scheinen Windschatten zu bevorzugen.

Diese Höckerschwäne und Enten stört der Wind offenbar weniger. Auch hier halten sich die Graugänse im Lee der Insel auf.

Und da sind auch die klitzekleinen vom Beginn wieder, dichter dran – nun als Zwergtaucher erkennbar.

Das war ja ein spannender Wechsel im Vergleich zum sonnigen Vortag!

Beim Heimradeln, Rückenwind-getrieben, sturmgeschüttelt, fällt mir ein, dass ich vor lauter Jagdgeschehen ganz vergessen habe, nach den Limikolen zu fragen.

Das waren meine beiden Vogeltage. Die Besucher am Wochenende werden ihrerseits viel zu sehen bekommen – viel Spaß dabei!

P.S.: Die Formationsflieger, in der Tat Limikolen, sind Alpenstrandläufer.

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Von Wedel kommend, Holmer Geest, kurz vor „Absturz“ in die Marsch.

Windbedingt radele ich wieder einmal gegen den Uhrzeigersinn – Wedel, Holm, Hetlingen, dann am Hauptdeich Elbe (Rückenwind auf freier Strecke) längs nach Wedel zurück.

Gerichteter Zug der Schafe auf dem Elbdeich, gen Südost – Foto lohnt.

Dasselbe Geschehen von der Deichkrone aus – am Horizont lassen sich riesige Vogelschwärme ahnen.

Hinterm Deich sitzen Hunderte Graugänse.

Grau- und Nonnengänse vor Weidevieh.

Da ist ein Kollege Fotograf zu dicht an den Zaun geraten. Die Graugänse sind aufgebracht.

Symbolisch für eine andere charakteristische Plage – ich erspare mir hier Erläuterungen der Gespräche mit solch Hundehaltern.

Der Leinenzwang hier ist begründet – auch z.B. in den Gräben aussen- wie binnendeichs lebt Diverses, wo ein Hund nichts verloren hat. Der Jagdtrieb soll hier eben nicht geweckt, gar forciert werden.

Silberreiher an der ehemaligen Kleientnahme querab NABU-Vogelstation, darüber Vogelgewimmel.

Es sind in die Tausende zählende Nonnengansschwärme in der Luft – hier eine kleine, einzeln fliegende Gruppe.

Formationsflug über der Kleientnahme – schwenkt auf Weiss.

Formationsflug in Weiss.

Zunächst hatte ich an Kiebitze gedacht. Als ich die – auch wohl hunderte – dann sah, war klar, dieser von Weiss auf „unsichtbar“, „Grau“ wechselnde Schwarm (Mehrzahl, mindestens 2 Schwärme) besteht aus kleineren Vögeln.

Das kann sich wohl um die wertvollen Kohlen (ohne h !) handeln, die Limikolen(?).

Da werde ich mich in den nächsten Tagen auf dem Gelände der NABU-Vogelstation schlau machen. Aus gutem Grund bieten die ein besonderes Programm. Für fachgerechte Information und starke optische Ausrüstung ist gesorgt.

Im Abradeln – noch `ne Flugformation, menschengesteuert. Hier, östlich Fährmannssand befinden sich die Piloten und ihre Drachen ausserhalb der Verbotszone. Gut gemacht!

 

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Hinterm Elbdeich höre ich schräg über mir Gekläffe „Jäpp, jäpp, jäpp!“, wiederholt, fortwährend.

Langsam kommt die Erinnerung, das Kläffen kenne ich – sooo lange ist das gar nicht her.

Und siehe da, querab von der NABU-Vogelstation sitzen sie, seitwärts von ein paar Graugänsen.

Schwarz-weiss auf Marschwiesengrün – ca. 50 Nonnengänse.

Etwas versetzt sitzen weitere zwei Gruppen, ebenfalls um die 50 Tiere.

Und, ein Bisschen unruhig, als wüssten sie nicht, ob sie landen, vielleicht sich dazugesellen sollen, einige wenige weitere Kleinschwärme am Himmel.

Zunächst nahm ich an, diese Gäste seien verfrüht. Ein Blick hier in den Blog zeigt allerdings, dass sie z.B. am 25. September 2019 seit ein paar Tagen angekommen waren – kein Grund zum Wundern also. Es sei denn, es bezöge sich auf das Wunder des Vogelzugs.

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Mit Regenzeuganziehstopp kurz vor Erreichen des Anlegers Lühe waren wir von Buxtehude zurückgeradelt und hatten kurz darauf die Fähre bestiegen. Beim Blick über die Elbe aufwärts Richtung Ziel, Wedel, war alles regenverhangen, nur links und rechts „gab es festen Horizont“.

Die Fähre legt ab – Sonne auf dem niedersächsischen Ufer! Was für Gegensätze in Zeit und Raum.

Blick Elbe-abwärts – der Wind bleibt, ebenso das stark wechselnde Wolkenbild.

Die nördliche Elbeseite weiter regenverhangen, ein Binnenschiff und ein Fischkutter befinden sich im näheren Umfeld.

Zehner Sekunden später, besonnt, der Fischkutter HF 231.

Über den empfiehlt es sich, Geschichte und mehr nachzulesen.

Kurze Zeit später passiert der Schlepper Bugsier 18 die Fähre.

Fast verpasst – Blick südwärts – ein Seeadler hat etwas von der Wasseroberfläche gegriffen. Eine Möwe ist ausser sich, verfolgt den Adler eine Weile – hat der einen Jungvogel „geklaut“?

So etwas hatten wir vor einigen Wochen vom Deich am Wedeler Au-Sperrwerk länger verfolgen können. Da war eine Sturmmöve einem nahe an uns vorbei fliegenden Seeadler gefolgt – vergeblich. Der hatte ein Küken in den Klauen, flog zu sicherem Ansitz anderswo ab. Das war derart beeindruckend, dass der Griff zur Digicam schlicht unmöglich war. – Ich hatte mich über mich selbst gewundert.

Blick auf die Elbinsel Hanskalbsand.

Die gehört seit 2018 zu einem Naturschutzgebiet. Ob das von Wedel aus zu beobachtende regelmäßige Besuchen, auch Campen, im Sinne des Schutzzwecks ist, darf bezweifelt werden.

Wir legen an. Wie schön, die Reserveschraube wurde nicht benötigt. 🙂

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Nach dem Essen geht es durch Gässchen der Altstadt zurück zu den Rädern.

Gut Zeit, um die Fähre – bei welchem Wind auch immer – zu erreichen.

Kurve vor der BAB-Baustellenunterquerung – Wall und Lärmschutzwand, in der Landschaft wie ein Brett vorm Kopf.

BAB gequert, Blick nach Osten – da ist nahebei noch allerhand Grundarbeit zu leisten. Jede Menge Dumper und Schlepper am Horizont ameisenartig emsig wirkend.

Auch in Moorende gilt die StVO – der Radler von rechts, ob muskel- oder akku-betrieben, hatte wohl zu viel Kraft (oder wollte von mir angefahren werden ???).

Von westlich des Estedeichs grüßt die St. Martinikirche, Estebrügge.

Hohes Queren der Tide-Este, (noch immer) Bundeswasserstraße. Na ja.

Beim Abbiegen in Jork – was für ein viel versprechender Himmel!

Blick in einen Marschgraben – Pfeilkraut (und Froschlöffel).

Weiterhin war in der Strecke die Teichrose zu sehen. Pflanzlich ganz interessant, Anzeiger für Stillgewässereigenschaft.

Borstel, Windmühle und Kirche.

Fast haben wir den Elbdeich erreicht, queren Obsthöfe. Die Apfelernte steht bevor.

Aussendeichs, die Nebenelbe querab Hanskalbsand bei Niedrigwasser, das Watt frei, das Wasser rau, der Himmel …

Yachthafen Neuenschleuse voraus – wir befinden uns unter der Wetterkante, stürmisch.

Der Anleger Lühe kommt in Sicht. Das Wetter – och nöööö !!! Nicht jetzt noch.

Oder doch?

Kaum binnendeichs, da geht es los …

Blick zurück, nun in Regensachen unterm Kirschbaum, Sonne und Regen – wie interessant.

Nach einer Weile radeln wir weiter, trocken über das Lühe-Sturmflutsperrwerk.

Jetzt aber fix an Bord!

Blick Richtung Ziel – da also wollen wir hin. Da ist ja nix! … zu sehen?!

„Wat mutt, dat mutt!“ Wir vertrauen auf Material und Personal. Die Lühe-Schulau-Fähre wird uns sicher nach Wedel bringen.

Mehr dazu demnächst.

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