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Archive for the ‘An der Elbe’ Category

Richtung Elbdeich Hetlingen, auf der Elbe zieht ein großes, weisses Schiff vorbei.

Es ist stürmisch, heftige Böen – froh ist der Radler, der halbwegs in Windschatten und guter Wahl der Kreisrichtung seine Runde dreht. (Der zufällig durchs Foto sausende Vogel ist eine Rauchschwalbe.)

Auf dem Hetlinger Hauptdeich – das Wetter stürmisch-schön, dahinsausende Wolken.

Plötzlich entfällt die Wärme einstrahlender Sonne – warum zieht diese (es sind dann mehrere) schwarze Wolke nicht auch schnell ? !

Elbdeich Fährmannssand – am Horizont stellt sich das große, weisse Schiff als Traumschiff älterer Bauart dar. Es sieht tatsächlich wie ein Schiff aus!

Der Himmel fast klar, man fasst es kaum. Deichwanderer, angesichts der Wetterlage eher selten.

Weiter auf dem Saatlandsdamm – das Wetter in wildem Wechsel, wieder mal schwarz.

Gegen Abend auf der Geest, an Wedels Roland – wir wollen Besuch die Abendstimmung in der Marsch zeigen – ein kurzer Fußweg.

Die Fahnen über dem Theaterschiff Batavia stehen in steifer Brise, wie gehabt.

Uns stellt sich ein vorgezogener Sonnenuntergang dar – eine rasch heraufziehende, dichte Wolkenwand als Verursacher lässt uns schnell umkehren, heimwärts.

Wir erreichen unser Fahrradhäuschen mit Dachüberstand unmittelbar bei Schlagregenbeginn. Glück muss der Mensch haben.

Das ist nicht immer so. Die auf gut 1 m über mittlerem Tidehochwasser aufgelaufene Flut in der Nacht zum Sonnabend bescherte Lüheanliegern Überschwemmung. Wie die Medien mitteilen, wurde das nicht automatisch betriebene Sturmflutsperrwerk der Lühe nicht (rechtzeitig?) geschlossen. Auf unserer Elbseite waren die Sperrwerke immerhin 4 Stunden „dicht“.

Es läuft das Deutsche Spring- und Dressur-Derby in Klein Flottbek, Hamburg. Alle Anwesenden haben sich hoffentlich so wie unser Besuch wind- und wasserdicht eingekleidet. Sturm, Sonne, Wolken, gewitterartige Schauer mit Schlagregen – so sieht auch dieser Maitag aus.

Ich habe die glücklichere Variante gewählt – Radeln auf der Geest, hier windgeschützt durch frühlingsgrünen Knick.

Auch dieser Aspekt zeigt, dass mein Studium des aktuellen Wetterradars mir hilft, „on the sunny side“ wieder zu Hause anzukommen.

(Gestern Abend beim vor dem Abendessen vorgesehenen Spaziergang haben wir angesichts hereinbrechenden stürmischen Schlagregens allerdings die Tour erheblich verkürzt.  🙂  Es kann nicht immer alles klappen. Das Essen schmeckte danach um so besser, nicht nur, weil wir im „richtigen“ Restaurant landeten.)

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Beim Radeln fällt gelegentlich etwas auf dem Weg auf, das mich absteigen lässt – so auch kürzlich am Alten Hetlinger Heuhafen. – „Was ist das, was Sie gerade fotografiert haben?“ fragt ein vorbeigehender Spaziergänger.

Ein Ölkäfer-Weibchen.

Und nochmal, von der anderen Seite.

Der Spaziergänger ist weg …

… da rennt etwas metallisch Blitzendes auf mich zu.

Den störe ich nun doch, er dreht eilig ab …

… und macht sich aus dem Staub. Nix wie weg hier!

Zweibein mit Spiegelung im bei Ebbe leerlaufenden Marschgraben.

Licht und Schatten sind so krass, dass das Tier fast wie ein Silberreiher erscheint. Es ist aber ein „simpler“ Graureiher.

Seit Wochen denke ich hier in dieser Ecke so vor mich hin „Ich habe eigentlich lange keinen einzigen Seeadler gesehen!“.

Da fängt etwas über Giesensand meine Aufmerksamkeit – ein Seeadler kreist über den Windschutz- und Brennmaterial-Altbäumen.

Und da, auf der anderen Seite, rechts von mir, zieht ein Seeadler nahebei, niedrig über dem Elbdeich erscheinend, seine Erkundungs-Tour über dem Süßwasserwatt.

Schräg geht er ab Richtung Elbinseln.

Hoch über mir schraubt sich ein Seeadler immer höher – bin nicht sicher, ob es der zuerst Gesehene ist.

Hier ist die typische, brettartige Seeadler-Silhouette halbwegs erahnbar.

Vorbeiradelnde können nicht verstehen, was ich da so für Löcher in den Himmel starre.

Weiter geht`s, nochmal bei Fährmannssand auf den Deich klettern.

Binnendeichs: Stare wissen, warum sie die Nähe von bunten Herden aufsuchen. Das Insektenangebot ist dort reichhaltiger.

Auf dem Deich Fährmannssand, Blick zur Elbinsel Hanskalbsand – Da, hoch über der Elbe, sehe ich zwei Seeadler.

Nach einer Weile Spielerei zeht jeder seiner Wege.

Wenn ich plötzlich eine solche Zahl Seeadler sehe, sind wohl die Jungen der ersten Brut inzwischen flügge und trainieren in der dritten Dimension.

Zu Hause erwartet mich ein 6-Beiner – ein Goldauge.

Und dann ist da noch ganz etwas anderes, am Boden – ungeflügelt und mit sehr viel mehr Beinen. Offenbar kein Vogel, kein Insekt.

Rollassel neben Flechten auf Baumrinde.

Das reicht nun erstmal mit solch Viehzeug (das soll keine Missachtung deren Rolle in den Kreislaufprozessen unserer Erde bedeuten!).

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Steinweg, Wedel, Richtung Elbdeich – Röhricht, hoch eingestauter Wasserstand im Marschgraben, die Kopfweiden schlagen langsam aus.

Kopfweide(n), Detail.

Hinterm Elbdeich, Fährmannssand – 3-D-Wiese, in dieser Entwicklung selten, mancherorts wieder häufiger anzutreffen.

3-D-Wiese, Detail.

Es hat sich herumgesprochen, wie eifrig vor dem Elbdeich die Treibselberge abtransportiert werden. Viele Interessierte sehen sich die Entwicklung an.

Auch dieser schwarz-graue Geselle spaziert intensiv erkundend vorbei.

Wir befinden uns im Grenzgebiet von Krähen-Populationen. Hier die Rabenkrähe, östlicher, z.B. bei Berlinreisen regelhaft zu sehen, die Nebelkrähe.

Bei gemeinsamem Vorkommen gibt es häufig Kreuzungen, bei der die Nebelkrähe klar zu erkennen ist, aber – wie im Foto – dunkleres Grau trägt.

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Maigrün – Eichen halten sich zurück, je nach Standort.

Andernorts erfreut das frische Gelbgrün – hier: voll blühende Eiche – Groß und Klein.

Das sind wohl die männlichen, kätzchenartigen Blüten.

Da steht noch ein anderer Baum neben der eben im Detail gezeigten, blühenden Eiche.

Der ist schon weiter … – Eine Ulme, die bereits Früchte / Samen ausbildet.

Auf freierem Feld, hier hinter bunten Tulpen, nehmen sich Erlen und Eichen noch Zeit.

Allerdings ist die aktuelle Situation bereits grüner, alles treibt von Tag zu Tag mehr.

Fette Marschwiese vor Hetlingen – vom Löwenzahngelb zu Weiss, die Puste(blumen)zeit hat begonnen.

Das Tor zum Elbdeich steht aus gutem Grund offen, vom vorigen Beitrag bekannt.

Die Reettreibselentferner und -nutzer sind weiter vorangekommen.

Bis alle Kilometer Elbe-seewärts von den Reethaufen geräumt sind, wird aber bei aller Aktivität noch dauern.

Elbe-Blick Fährmannssand, Wind-Tide-Optik über der langen Buhne – die kleine (Sturm)Möwe fliegt nicht nach, kommt vielleicht von Helgoland.

Zwischen den Deichen ist die Apfelblüte voll in Gang.

Die Eschen aber – auch wenn es etwas „weitere“ gibt – haben keine Eile.

Da denken viele sicherlich an den Spruch mit der Blüte von Eiche und Esche … – In Zeiten des Klimawandels gelten Bauernregeln sicherlich nicht (mehr, falls sie es pauschal je taten).

Unabhängig vom Zeitplan der Eschen gibt es Bäume, die werden nicht mehr ausschlagen.

Mögen sie erhalten bleiben! Hier hat die Tot-Eiche sogar unterschiedlich alte, lebendige Nachfolger nebendran.

Aus Sicherheitsgründen sind inzwischen bei der vorigen die Krone, sind bei dieser Tot-Eiche die Weg-zugewandten Äste abgesägt.

Es bleibt zu hoffen, dass die Stämme noch Jahr(zehnt)e stehenbleiben …

… denn Totholz ist ganz und gar nicht tot. Die dreidimensionale, sich fortentwickelnde Gestaltung zeigt: Drinnen tobt das Leben.

Es bleibt zu wünschen, dass das Wissen um die Arten- und Individuenvielfalt in Totholz und altersgestaffelten Wäldern zunimmt und sich verbreitet.

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Blick vom Elbdeich Hetlingen – große Mengen Reettreibsel liegen noch am Deichfuß.

Der vergangene Winter brachte kein Treibeis. So hielt sich das Schilfröhricht im Aussendeichbereich zur Elbe lange, brach erst mit den letzten Sturmfluten ab und  wurde in besonders großer Menge deichwärts befördert. Hier liegt es zusammengeschoben zu großen Haufen, wartet nach Zwischenabfuhren kleinerer Flutereignisse auf Abtransport.

Der ist seit Tagen in vollem Gang, hier ist am Horizont beim Sturmflutsperrwerk Wedeler Au der aufladende Bagger erahnbar.

Hinterm Deich rollen sie heran: Große Transportkapazitäten werden eingesetzt.

Kein Verkehrsstau – bei all der Arbeit darf auch die Frühstückspause nicht zu kurz kommen.

So ist es nur noch eine Frage weniger Tage, bis der Deich wieder treibselfrei ist, sich die Grasnarbe für nächste Sturmfluten kräftigen kann.

Zwischen Ebbe und Flut – die Lühe-Schulau-Fähre, wie auch die Liinsand, ist im Sommerfahrplan gestartet.

Demnächst geht`s wieder mit den Rädern rüber, die niedersächsische Marsch und ihre Hafenstädtchen besuchen.

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Aus Richtung B 431 fahre ich den Holmer Geesthang runter in die Homer, Hetlinger Marsch.

Da geht`s schon los, schwarz-weiss-rot. Der Weisstorch schluckt gerade genüsslich.

Schon wieder was gesehen – hin! …

Und wieder fündig!

So schreitet er die Wiese aufmerksam ab – da ist allerhand zu holen, ständig schnappen, hochwerfen, schlucken. Die Jungen im nahen Nest werden sich freuen.

In Hetlingen sind die Wiesen, auch die Gräben darin, trocken gefallen. Nur die eigentlichen Marschgräben im Tideeinfluss steigen und fallen.

Die vor Kurzem noch wasserüberstauten Wiesenbereiche ziehen Vögel magisch an.

Mit etwas gutem Willen kann man sich links einen Austernfischer und rechts eine Brandgans vorstellen.

Guter Wille ist auch hier gefragt: vorn ein Stockenterich, hinten ein Kiebitz.

Das Teichhuhn (die -ralle), das sich am Rand des ehemaligen Hetlinger Heuhafens entlang drückt, entspricht wieder eher meiner Überschrift.

Blick übern Elbdeich Fährmannssand – im vorderen Drittel der Buhne wohl ein Seeadler, weiter Elbe-seits zwei weitere Großvögel. Kamera nicht ruhig genug gehalten – die passen farblich ohnehin nicht in diesen Beitrag.

 

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Die ganze Zeit redet der Wetterdienst von dem einen und den anderen Tropfen …

Überrascht stellten wir am Nachmittag des 1. Mai fest, dass das Wetter den Wetterdienst („vielleicht Dienstag“) noch am Sonntag einholen wollte.

Sonntag, 1. Mai, nachmittags – fast ein Schwarz-Weiss-Foto. Will diese Wolke den Wetterdienst überholen?

Es fiel dann doch nichts raus.

Der bekannte Pferdetümpel zeigt dem und den Vorwochen entsprechend heftige Tendenz zum Austrocknen.

So geht es also weiter, unter sonnigem Himmel – vielleicht mal ein Bisschen bewölkter (Krone Elbdeich querab NABU Vogelstation).

Die Zeit geht ins Land. – Die Kirschblüte am Parkplatz Fährmannssand ist fast vorbei.

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Es sollte die ganz normale Wedel, Holm, Hetlingenrunde werden, windbedingt entgegen dem Uhrzeigersinn (wie die Reihung der Ortsnamen Ortskundigen zeigt).

Vor dem alten Deich Hetlingen blüht fett Löwenzahn – wenn`s noch „fetter“ wird, ist die Wiese nicht mehr für jegliches Getier geeignet.

Vor dem Elbdeich – wie kürzlich gezeigt: Sumpfdotterblumen-Gelb, ein Zollboot zieht vorbei.

Blick zurück, frisches Baumgrün am alten Hetlinger Heuhafen (hinterm Grün, verdeckt).

Von der Deichverteidigungsstraße war Gewimmel zu sehen. Ich pausiere, gehe zur NABU Vogelstation Wedeler Marsch – Anflug Nonnengänse, zu Massen rastender Nonnengänse.

Hier bewegt man sich – Sichtschutz! – zwischen Dämmen (Extrembeispiel, erinnert z.Z. unangenehm an Östliches, „Ps Angriffskrieg“).

Ausguck 1, DAS bringt Sichtschutz (und gute Anlage der Sichtöffnungen in Beobachtungsstationen): Nonnengänse „dicht bei“!

Die Nummerierung der Ausgucke erfolgt nach meinem Angang, subjektiv nach Tagesform.

Ausguck 1, steht der Abflug ins Brutgebiet bevor? – Solch unruhig/ruhige Ansammlung auf dem Wasser, binnendeichs, statt auf dem bei Tnw freigefallenen Elbe-Watt vorm Deich ist ungewöhnlich.

Sowas von nah aber auch!

Ausguck 2, Blick gen Westen, eine große Ansammlung entlang auch dieser Kleientnahmestelle (aus Zeiten des Deichbaus, 1970er, lange her).

Ausguck 3, auch die für Kiesbrüter frei gemachten Inseln sind von Nonnengänsen besetzt, auch 2 Arten (?) andere Gänse auf der hinteren Insel.

Ausguck 3 – gut aufpassen ist immer gut.

Ausguck 4, nicht im Bild fassbar: 2 große Schwärme driften / schwimmen aufeinander zu, ineinander. – Jaaaaa, ich hätte ein Filmchen drehen können …

Ausguck 4, Westblick – 2 Sturmmöwen, 8 Kormorane, vorn eine Nonnengans, hinten etliche Graugänse.

Ausguck 5, ohne Worte.

Ausguck 6, Westblick, besetzt – ich fotografiere aus der 2. Reihe (jede „Reihe“ ist von einer Person „besetzt“): Höckerschwan.

Ausguck 6, 2. Reihe – Höckerschwanpaar.

Genug gesehen, Abstecher beendet.

Draussen vor dem Tor – Tideniedrigwasser, „sessile“, dem Grund anhaftende Kiesel- und Grünalgen färben den frei gefallenen Schlick.

Deichkrone Fährmannssand – boaaaahhh, langweilig, immer nur Nonnengänse!

(Sagt das Lamm in Wahrheit garnicht! Es …)

… wiederkäut wie diese beiden, gemütlich auf der Deichkrone verdauend, mit Fernblick.

Elbblick, niedersächsische Küste bei Tideniedrigwasser, vorn, Schleswig-Holstein, Sumpfdotterblumengelb.

Binnendeichs, Blick auf alte Deiche: Löwenzahngelb der Marschwiesen.

Jaaa, und da, es geht auf Mai …, Weiss! – Weiss ich`s oder weiss ich`s nicht? Ich tippe auf Wiesenschaumkraut.

Bei genauerem Hinsehen scheinen das ?? Gänseblümchen ! ?? zu sein. ?

Das sollen ALLES Gänseblümchen sein? – Egal!

Und da, direkt vor mir am Marschgrabenrand steht es ja doch! Das Wiesenschaumkraut blüht.

Der Mai kommt.

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Anfahrt über Hetlingen, die überschwemmten Marschwiesen fallen frei, der Wasserstand in abgestauten Gräben sinkt.

Nebenbei gesehen: Wie allüberall ist „sauberes“ Rasenmähen wichtiger als das Wohl des Großgrüns, Rinde kaputt.

Die Algenwatten in den Marschgräben wechseln, trocknend, zu papierartiger Konsistenz – Löwenzahn nebendran.

Die frei fallenden, überschwemmten Marschwiesen werden von im Schlamm schnoddernden Vögeln, hier: Brandganspaar, besucht.

Auf dem Elbdeich Hetlingen, Schafe, Reet-Treibselhaufen, auf den noch freien Tideröhrichtflächen blüht es gelb.

Sumpfdotterblumenpracht im feuchten Deichvorland.

Der Tideauwald grünt.

Tideniedrigwasser – gegenüber Niedersachsens Marsch, das Alte Land, Windräder auf der Stader Geest.

Vorbei geht`s an der NABU Vogelstation – die Nonnengänse sind noch hier.

Vom Deichvorland her gesellen sich mehr dazu.

Fährmannssand – rauf auf`n Deich.

Mal was Kleines, ein Binnenschiff zieht auf der Elbe, Tnw, seewärts – davor im Grün: Gelb.

Auch hier, Blick links auf den kleinen Tideauwald neben dem Hamburger Yachthafen, rechts hinten Elbinsel Hanskalbsand: vorn Sumpfdotterblumen.

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Oder müsste die Überschrift heissen „Blumen und Bäume“?

Vor dem Elbdeich nutzt die Sumpfdotterblume im Feuchten die Zeit vor Austrieb des Reets – fettes Gelb und Grün in noch etwas farbloser Landschaft.

Die Frühblüher wechseln sich ab, die Bäume scheinen auch dieses Jahr früher mit Blüten und Blättern zu starten.

Zwischen den Deichen und binnenlands nimmt das Gänseblümchen Flächen, die es bekommen kann.

Entlang Knicks ersetzt das Weiss der Sternmiere das des Buschwindröschens.

Nebendran findet sich ein Büschel etwas zu spät gekommenen Scharbockskrauts – anderswo längst verblüht.

In Wald und Forst blühen Veilchen an geeigneten Standorten, Buschwindröschenblätter nebendran.

Der Blick nach oben zeigt, von manchen als Blattaustrieb angesehen, den massenhaften Blütenstand von Bäumen. Da Volumen- schwerer als Flächen-, schwerer als Längenberechnung zu sein scheint, wird die Bedeutung der Bäume als Blütenanbieter von vielen Menschen extrem unterschätzt (das gilt – 3. Dimension – ebenso für reiche Blüher wie die Brombeere). Es soll Fälle geben, wo Bäume (Brombeere als „Gestrüpp“ sowieso!) beseitigt werden, um der Mode „Blühstreifen“ zu frönen. [Nichts gegen Blühstreifen, wenn sie denn richtig organisiert sind – bis hin zum Erhalt von Überwinterungsstadien der allzu malträtierten Insekten. Leider präsentiert die tägliche Praxis anderes.]

Nun aber zu den Bäumen.

Die Spitzahornblüte ist schon weit gediehen.

Blätter nicht mit Blüten zu verwechseln, hier vorher da – früher begeisternder, duftender Maibote, heute wie so vieles weit in den April vorgeschoben: die Traubenkirsche, Prunus padus.

Über Eichen wird noch zu sprechen sein. Diese sieht bereits grün aus – lassen wir offen, ob es Blätter oder Blüten sind.

Klimawandel ! ? – Was ist das denn ? !

Mehr zum Frühling demnächst – dann mit Eindrücken von Vögeln und anderen Tieren.

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