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Archive for April 2026

Nach Absolvieren der Mühlenaustrecke, Mühlenstraße bachauf bis Rosengarten, bleibt genug Zeit für einen orientierenden Abstecher zum Neunaugenlaichplatz Hindenburgdamm.

Durch den Frühlings-Fahlt geht`s, vorbei an …

… Buschwindröschen.

Blick auf die Kiessohle der Pinnau am Pegel Hindenburgdamm.

Zwar bleibt zur Zeit das Tideniedrigwasser ca. 20 cm über dem Mittel, klares Wasser lässt aber erkennen, dass noch keine Laichaktivität von Flussneunaugen eingesetzt hat.

Rüber auf die andere Seite – wie sieht`s da aus?

Da liegt ein Fahrrad im Bach – neue Struktur, anthropogener Fischunterstand (?).

Und nebendran – ein weiss gepunkteter roter Ball.

Wohnt hier wer?

Da liegen zwei Einkaufswagen – ebenfalls zwar Struktur, aber eher zweifelhafte, verzichtbare Lebensraumvielfalt.

Die Zuständigen sind informiert.

Mein Ziel ist klar – ich radele durch Rellingens Baumschulland, …

… vorbei an wichtigen Utensilien im Klimawandel, Schutz vor Hochwasser, Rückhalt, Ableiten – Wasserspeicher und Leitungsrohre.

Inzwischen hat die mittäglich vorausgesagte helle Wolkenschicht den Himmel bezogen.

Hier kommt auch die Erinnerung – allen Leserinnen und Lesern meines Blogs wünsche ich schöne Ostertage.

Virtuelles Verständnis – statt, wie morgens auf der Hinfahrt woanders gemessen 25, radele ich mit „gut Gegenwind“ gerade man mit 12 km / Stunde. – Ist bald …

… geschafft. Meine Wahl fällt diesmal auf die Rellinger Central Pfanne – wie sich schnell herausstellt, eine gute Wahl.

Start Rückweg – Rellinger Hof und Kirche dahinter (alle Ampeln rot? wo sind die Mitmenschen ringsum?).

Gründonnerstag, früher Nachmittag – es rast der Mensch wie verrückt auf der A 23.

Hier noch keine Staus – anderswo, wie ich zu Hause im Radio höre, aber hinreichend. „TüTa“ begegnet mir auf dem weiteren Weg auch 5 mal – meine Güte!

Kleinklima hinter der S-Bahnbrücke Thesdorf – erste Spitzahorne blühen, gelbgrün.

Sternmagnolien (und Magnolien) haben bei uns ringsum dieses Jahr Glück – volle Blütenpracht, keine Schäden durch Nachtfrost.

Vorbei am strukturlosen Krabatenmoorbach …

… komme ich im hausnahen Rosa an.

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Es wurde von ersten Nestbauaktivitäten einzelner Flussneunaugen in den oberen Einzugsgebieten Mühlenau und Pinnau berichtet. Da sollte ein Ausflug zum unteren, städtischen Bereich lohnen.

Rosa geht`s in Wedel los.

Pinneberg, Saarlandstraße – Wohnbaugesellschaft denkt mit, handelt, bietet flächig Solar auf den Dächern. Das städtische Grün mit Mühlenau-Fuß- / -Radweg liegt gleich nebendran, rechts vom Foto.

Mühlenstraße, Blick bachab – Übergang Bach zur Tide-Mühlenau vor Zusammenfluss mit der Pinnau – gen Tideniedrigwasser.

Blick bachauf, kaum Mittelwasserabfluss – Frühlingsgrün, 2 Kieslenker.

Einer der größeren Kieslenker mit regelhaftem Laichgeschehen, Turbulenz, vorn erwünschter Uferaufbau bachab sichtbar.

Auf dem Kies ist noch keine Laichaktivität erkennbar.

Stadtenten – durch Füttern provizierte Entfernung vom Naturgeschehen.

Großes Kiesbett im Grünen. Alle zugänglichen Punkte sollen absehbar frischen Spielkies für den Bach (und besuchende Bevölkerung) erhalten.

Blick bachab – mit die ersten Kieslenker an der Mühlenau, nun bald 10 Jahre wirksam.

Blick gen Brücke Christiansenweg, links vom Bildrand liegt das Mühlenauquartier, ex-ILO – erlebbarer Stadtbach mit Umfeld.

Auffällig ist, dass die hier regelhaft zu beobachtenden Einzel-Exemplare „Haus-“ -Reiher und -Kormoran unsichtbar bleiben. – Fehlt das paradiesisch lockende saisonale Futterangebot (noch)?

Brücke Christiansenweg bachab – Stadteinleitung ungereinigter Oberflächen- und Grundwässer.

Blick bachauf – erlebbarer Stadtbach, Hausgans.

Gen Bahn – Glas, Stahl, Beton, erlebbare Stadtplanung.

Öffentlicher Raum, Blick vor Bahnlärmschutz vor Stadtbach Fahlt, …

… versiegelt, überheizt, Minimalgrün als Staffage ohne benötigten Wurzelteller. Grauenhaft.

Weiter geht`s bachauf der Bahnquerung.

Kieslenker Mühlenau neben Parkplatz Bad – Teichrosen im Frühjahrszustand, noch keine Flussneunaugenaktivität erkennbar.

Auch bachab dieses Kies baut sich wie erwünscht Ufer auf.

Mit Glück sind hier im frisch feuchten Boden nach Absinken von Regen-Peak-Durchgängen Otterspuren sichtbar (vom Hund deutlich zu unterscheiden).

Letzte Nachschau, der große Kieslenker unterm Buchenbogen, qureab Rosengarten – Stein- und Lenkerturbulenz.

Auch hier ist noch nicht zu erkennen, dass Kies zum Flussneunaugennestbau bewegt worden wäre.

Wir sind ja auch früh in der Zeit. – Die übliche, oft zahlreiche Laichaktivität der Flussneunaugen wird Richtung Mitte April erwartet.

Ein Abstecher zur nahen Pinnau, Hindenburgdamm, lohnt immer. Dazu gibt es demnächst einen eigenen Bericht.

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„Was drin ist, ist drin.“ und „Mehr geht immer.“ sind zwei Sprüche, die auf unser Puzzle-artiges Arbeiten passen. Wo etwas „geht“, Örtlichkeit und Kooperationspartner auf Verbesserungen hoffen, starten wir – wenn das Wetter mitmacht.

Diesmal geht es um einen kleinen Bach, gern mal „Bek“ genannt. Ob „der“ oder „die“ hängt vom regionalen Gebrauch, teils von persönlichen Vorlieben ab.

Die Gelegenheit ist günstig, ein Sattel Kies (25 t) liegt auf befestigter Fläche eines bachnahen Hofs bereit. Optimal: Der Anlieger ist begeisterter Bachverbesserer (anderswo bereits mit Telelader aktiv gewesen), den aktuellen Transport mit Schütten übernimmt der Vorsitzende des Wasserverbands selbst.

Ringsum im knickreichen Gelände blüht Scharbockskraut.

Ich komme später, die Arbeit ist bereits ingang – Trecker positioniert den Ladewagen.

Kundige sind vor Ort, weisen die jeweilige Ladung ein. Wir bevorzugen, wo immer möglich …

… direktes Schütten auf Uferböschung / ins Gewässer.

Diesmal begleitet uns auch ein aufmerksamer, erprobter Kontrollhund.

Was nicht passt, wird passend gemacht – Schaufeln und Rechen bringen Uferschutz und Sohlbedeckung in Form, soweit nötig.

Unser Begleiter, gut im Schatten platziert, ist zufrieden.

So geht das Fuhre um Fuhre.

Bachab der Erlenkurve – Blick vom Aktionsende bachauf – erstreckt sich der Bek als tief eingeschnittener EinödKanal.

Neben den Schwerpunktorten im oberen Teil der Strecke legen wir auch zwei Rauschen in der langen Geraden „für den Anfang“ an.

Unten fertig, Übersicht.

Und mit näherem Blick – der vorherige „Spiegel“ ist als Fliessgewässer durch Bewegung turbulent gebrochen.

Wir wollen noch an eine weitere Strecke bachauf, schütten Restmengen per Frontschaufel oberhalb bekannter Brücke ein.

Hier haben Meerforellen und Flussneunaugen frühere Kiesgaben zusammen mit höheren Abflüssen inzwischen vollständig unter die Brücke bzw. weiter bachab transportiert.

Abschiedsfoto – auch hier gilt „mehr geht immer“.

Blick hoch – Frühlingsblüten neben angehenden Weihnachtsbäumen, oben drüber die Osterflieger. Schöne Ferientage!

 

Aufwärts gefahren, schattig geparkt.

Ein Graben nebendran – auch hier blühen Frühlingsblüher, speziell …

… Buschwindröschen.

Auch diese obere Bachstrecke, geradezu winzig, ist bislang ein tief eingeschnittener, strukturloser Kanal.

Zwei Reste von alten Kulturwehren – hier eins davon – stören durch Abriss noch die Durchgängikeit.

Starke Sanddrift behindert flächenhaftes Leben, belastet untere Bachabschnitte.

Das können wir mindern, wie bekannt.

Folgende Beiträge werden ein paar Details, Spezialitäten zu beiden Teilstrecken berichten.

Ich muss auf der Rückfahrt noch mal an die erste Strecke, habe etwas vergessen.

Aufatmen, sie ist noch da, sitzt – wie verlassen / vergessen, zum Glück nicht von häufigen Besuchern hier mitgenommen – auf dem Brückengeländer.

Interessante Schalenstruktur, wo die organische Oberfläche erodiert ist, weite Jahresringe – der Blick auf die Innere Schlossstruktur zeigt, eine Flussmuschel.

Über das Vorkommen solcher, eigentlich eher bachfremder Tiere habe ich gelegentlich berichtet. Woher auch immer gekommen, ggf. aus Privatteichen, leben diese Muscheln in den spiegelnden, strukturlos und träge fliessenden kaputtgebauten Gewässern.

Wir hoffen durch bachtypische Belebung, einen besseren Lebensraum für die fast nirgendwo mehr in lebensfähigen Populationen zu findende Bachmuschel zu schaffen.

Abendlicher Besuch – „dunkel war`s, der Mond schien helle …“ – Scheinwerfer Ostervollmond, vor dem Wandrand aufsteigender Nebel.

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