Eine Frage nach Chauffeur-Hilfestellung liess mich nach Pinneberg fahren. Die Wartezeit konnte ich nutzen, mal wieder ein Stück Mühlenau anzusehen – und das diesjährige Sommerwetter zu erleben.

Start am Bad, Blick bachauf – öde, überbreite, einseitig übersonnte Kanalstrecke, Dost ist bereit zur sommerlichen Blüte.
Bachauf, hinterm Horizont, liegt die mit Lenkbuhnen versehene, belebte Teilstrecke querab Rosengarten.
Das Grün vorn im Bild …

… entstand durch Pflanzen-Sukzession aufgrund des Belebungsangebots „work-out-Lenkbuhne„. Teichrosen im ruhigen Bereich, Wasserstern auf Kies, der auch als Laichplatz bewährt ist.

Blick bei Sonnenschein über die Strecke bachab – der schöne Schein dreidimensionalen und blühenden Grüns, vorn Mädesüß, trügt. Die Mühlenau selbst ist nicht sonderlich vielfältig.
Es beginnt zu rütteln und zu schütteln ringsum …

Es schüttet ordentlich (das Drüsige Springkraut gegenüber neben Großem Weidenröschen übersehe ich geflissentlich).
Großbäume schützen mich (vorübergehend), die (nicht mehr wasserdichte) Regenjacke ist voll, lässt das Wasser aber nicht ans Hemd (Donnerwetter!). Angesichts hohen Grasbewuchses ist die Hose durchnass, erstaunlicherweise ist aber nichts bis in die Stiefel gelaufen – immerhin!
So sammle ich meine Fahrgesellschaft wieder ein. Recht schnell sind Regenjacke und Hose zu Hause getrocknet – bereit zu neuen Unternehmungen.





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