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Archive for Oktober 2019

Wir radeln bekanntlich begeistert zwischen Geest und Marsch – unter anderem Rundtouren Helgolandstraße, runter in die Marsch, Steinweg, Langer Damm, über die Binnenelbe und dann

  • – links rum (südöstlich) über das Sperrwerk, entlang Badebucht und / oder Schulauer Hafen, dann wieder auf die Geest rauf, oder
  • – rechts rum (nordwestlich), vorbei an der NABU Vogelstation (vormals Carl Zeiss Vogelstation), Hetlingen, rauf auf die Geest in Holm, heimwärts entlang der B 431 oder querfeldein durch Baumschulland, Wald- und Wiesenbereiche.

Damit ist es vorerst vorbei – die Brücke über die Binnenelbe wird ab 4. November erneuert, die Route entfällt für etliche Monate. (Mit anderer Anfahrt kann selbstverständlich die Elbe-parallele Route weiter befahren werden.)

Da habe ich mir bei gutem Wetter eines Morgens die Links-rum-Tour und nachmittags die Rechts-rum-Tour gegönnt. Über erstere wird hier berichtet.

Langer Damm, Brücke über die Binnenelbe – Baufahrzeuge richten den Untergrund für den in die nächsten Wochen erfolgenden Brückenabbruch- und -aufbau her.

Aufmerksam verfolgen Deichschafe die Arbeit der Muldenkipper.

Fährmannssand, Blick nordwest: Mehr Hochspannung über der Elbe, die neue Leitungstrasse ist an diesem wichtigen Punkt fertiggestellt.

Im Vordeichgelände Nonnengänse, dann Süßwasserwatt, Elbfahrwasser, niedersächsische Elbmarsch und Stader Geest.

Immer wieder gesellen sich kleinere Trupps zu den äsenden Nonnengänsen.

Ein Zollboot seewärts, erwartet vermutlich Größeres.

Weiter Richtung Sperrwerk Wedeler Au – auf Vlies liegende Glensanda-Gesteinsmischung. Das dürfte für den kommenden Ausweichverkehr eine Wartestelle zum Passieren Entgegenkommender sein.

Blick zurück vom Sperrwerk Wedeler Au – die Brücke über die Binnenelbe im Hintergrund.

Blick nach Norden, über die Tidegewässer, Nonnengänse auf Weide Richtung Wedel.

Sehen lernen – Trompeten-artig aufgeweitete Mündungen werden von Fliessgewässern schmal gestaltet. Letztlich basteln sie so wieder einen Querschnitt, der ihre Gestaltungskraft erhält.

Binnendeichs, Dank offenen Sperrwerks (Genetiv oder Dativ?) bleiben hier ein Tideauwald-Rest und Tide-Röhrichte erhalten.

Imposant, Hunderte Nonnengänse binnendeichs vor Wedel. In der Summe solcher Gruppen, an Schlafplätzen später zusammen, kommen wir zur Zeit wohl so an die Zehntausend.

Demnächst folgt die nachmittägliche „Rechts-rum-Tour“.

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Gegen 9 Uhr auf dem Weg zur S-Bahn. Blick durch die B 431-Altstadtschlucht. Die Sonne schafft es kaum durch die Wolken.

Richtung Berlin im IC, der ICE wurde ersetzt. Die Sonne kämpft weiter.

Ans Tageslicht – haben wir „das Wetter“ überholt oder ist es abgebogen?

Alles so schön bunt hier! – Gut gemachtes dreidimensionales Stadtbild auf flacher, geschlossener Hauswand.

In der Tram, vorbei an „Fridays for Future“ und herbstlich-gelbem Gingko nahe dem Bundeswirtschaftsministerium. Die Offiziellen dürfen gern mehr tun.

Vor dem Abholen der dritten Blondine gehen wir erstmal in der Kulturbrauerei essen.

Auch bunt – Flüssiges im Frannz.

Nahebei sammeln wir die dritte Blondine ein.

Wie schön, dass es wieder mit der Unterkunft, hoch über den Dächern von Berlin, geklappt hat.

Fernsehturm bei Nacht – schnell ist der Anreisetag vergangen.

Der Morgen danach. Das hat was, hier oben!

Ständig wechselnde Farbeindrücke.

Ich muss auch mal auf der anderen Seite gucken.

Da blinken all die angeschienenen, über den Dächern erneuerten Schornsteine und anderen technischen Anlagen.

Nach dem Frühstück – der Morgenhimmel, normalisiert.

Das Wetter bleibt gut, wir unternehmen was im Freien.

Gedächtniskirche, dem Ziel schon nah.

Wir sind im Zoo.

Schaum vorm Mund, produziert vom Unterwasserbläser. Wir sind nicht sicher, ob wir mit 5 Tieren über und unter Wasser richtig gezählt haben.

Die ultra-aufmerksamen Hyänenhunde mögen als zweite und letzte Tierart Interessantes im Berliner Zoo repräsentieren.

(Ooooh, gar kein Panda-Foto?! – Nee, ist schon im Oktober 2018 verewigt. Besser geht`s nicht. Die diesjährigen Jungtiere sind ohnehin noch nicht öffentlich sichtbar.)

Gedächtniskirche, mal nicht im Gegenlicht.

Abendlich trennen sich die Geschlechter. Die Männerrunde Ost-West fachsimpelt über Gesundheit und Umwelt, „public health“, Natur, Klima – schön dass wir diese Möglichkeit seit 30 Jahren völlig frei nutzen können.

Tags drauf, regnerisch – wie angesagt.

Marktbummel, von Kinderfloh- und Flohmarkt bis „street food“, Muffins backen und geniessen, Laterne basteln und …

… Laterne gehen, bestimmen unseren Sonntag.

Ein neuer Morgen, schon ist „Berlin“ – wohl für 2019 – für uns um.

Das waren, stark geprägt durch die Konzertbesuche Mitch Ryer & Engerling im Februar und Eric Burdon & Animals im Juni (heissester Tag ?), wieder spannende Berlin-Erlebnisse für uns.

Kein Problem. Der ICE fährt pünktlich in Berlin und auch in Hamburg ein – anderen Reisenden zu anderer Zeit geht es anders.

Wow, was Wetter! – Aber warum, hier zwischen Blankenese und Wedel, im Freien? – Nun ja, „Personen im Gleis“. Unsere S-Bahn erreicht ihr Ziel nicht, fährt zum Verbessern des Fuhrparks nach Blankenese zurück.

Aber wozu hat man Verwandtschaft in Sülldorf?!  🙂  Ein fröhliches Hallo und so kommen wir ausnahmsweise auch mal ohne ÖPNV zurück nach Wedel. Herzlichen Dank nochmals!

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Meeno Schrader hatte es plastisch erläutert – unser Schicksal in dieser Zeit, langanhaltender Hochnebel.

Viel Wasser in der Luft – Vordeichvieh, nach Hamburg, schemenhaft, einlaufendes Schiff.

Das ist die Zeit der Nebelhörner über der Elbe. Sie informieren „Du bist nicht allein!“ und wohl auch „Tu mir nix, ich tu dir auch nix.“.

Aber – und sei es nur zeitweise – da ist auch mehr.

Völlig tiefenentspannt – Schaf auf der Deichkrone, die Morgensonne geniessend.

Die Sonne guckt über die Hochnebelwand. Bei so viel Begeisterung fiel mir ein Spruch ein, den ich vor Zeiten auf Indian Summer-Tour bei der Rückreise in Massachusetts kennenlernte „Hail to the Sunrise„. Nun will ich das Deichschaf nicht mit dem amerikanischen Monument, das wir uns nicht angesehen haben, vergleichen. Aber so ein erster Sonnenstrahl …

Flugs zog der Hochnebel von Süden wieder auf, ich radelte unter Blau, aber ohne die herbstlich flach aufsteigende Sonne.

Da ich nun schon (wieder mal) beim Thema Wasser bin …

Der dieses Jahr von April bis Oktober trockene Sauerbek fliesst wieder.

Eine Riesenpfütze – „Mein“ Freiluft-Verdunstungs-Labor im lichten Schatten von Bäumen nebendran ist gut gefüllt.

Verglichen mit unserer entbaumten, überheizten Landschaft wundere ich mich hier immer wieder, welch segensreiche Wirkung die Naturkühlung lichter Schatten auf Landschaft, Pflanze, Tier und Mensch hat. Inhaltliches zu solch Abläufen steht gut lesbar in diesem kostenlos aus dem Netz herunterladbaren Buch. Schon das Durchrollen, Bilder und Bildunterschriften ansehen, bringt so manche Erleuchtung. – Zurück zur Pfütze: Wohl denjenigen, die nicht zu Fuß, per Rad oder Auto in diesen Weg rein müssen.

Auch der Pferdewiesentümpel, hier vor gut einer Woche, ist inzwischen wieder richtig gefüllt. Der aber wird nächstes Frühjahr angesichts Sonnenkraft schnell wieder schwinden.

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Roland, Wedel – das Jahr 2019 schreitet voran.

Jenseits des Elbe-Hauptdeichs bewegen sich Hochhauskulissen.

Großcontainerfrachter seewärts – perspektivisch fragt man sich, wie der noch neben dem Süßwasserwatt Platz hat.

Zum Glück hat es lange keine „Touristen-Attraktion“ eines auf dem Watt aufsitzenden Großschiffs gegeben.

Aussendeichrindvieh vor der Hochflut-Saison – die Gänse, ob Grau-, Nonnen- oder andere, finden sich zahlreicher ein.

Abendstimmung am Süßwasserwatt Fährmannssand.

Gänse, herange-zoomt.

Schaf-Parade auf und vor dem Deich.

Sperrwerk Wedeler Au gen Süden – die Elbe liegt wie Öl.

Nach Norden ist der Himmel offener. Die Abendsonne bescheint Herbstbäume.

Zur Abwechslung folgen ein paar Eindrücke vom vormittäglichen Rundradeln über Hetlingen.

Fährmannssand – Aussendeichrinder.

Schafe, Rinder, Frachter auf der Elbe.

Schafe, Gänse, aufwachsendes Süßwasserwatt mit beginnender Pflanzensukzession.

Vor Giesensand, binnendeichs, weidet eine große Schar Nonnengänse.

Mit anderswo in der näheren Umgebung sitzenden Großgruppen dürfte die Zahl der Nonnengänse bereits an die Zehntausend gehen.

Die Fressfront.

Näher ran, die Front bewegt sich langsam vorwärts, die Großgruppe folgt.

Alte lebende, vergehende Kopfweide am ehemaligen Heuhafen Hetlingen.

Dreidimensionales Grün landeinwärts.

Auf dem Lanner ziehen sich 3 Höckerschwäne vor mir zurück.

AltEiche und Kürbis-Herbstangebot am Straßenrand querab Sauerbeckweg – ich erreiche die B 431, Wedel ist nah.

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… inzwischen in größeren Gruppen über uns hinweg.

Kürzlich wurde aus Mecklenburg-Vorpommern „neuer Rekord“ gemeldet. Ein Kälteeinbruch in Skandinavien habe die Vögel dort zeitgleich aufbrechen lassen.

Es scheint nun auch an der deutschen Ostseeküste kälter zu werden, täglich zahlreicher und größer werdende Gruppen begegnen uns auf unseren Radtouren, überfliegen das Wedeler Autal.

Vermutlich rastet nun ein Gutteil im Umfeld unserer früheren niedersächsischen Wohngegend.

Kraniche über dem Wedeler Autal – jetzt wieder regelmäßig zu sehen, zur Zeit in Gruppensumme von 60-70.

Richtungswechsel.

Und weiter geht`s nach WestSüdWest.

Guten Flug!

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Der nächtliche Regen hat – ablesbar z.B. am Pegel Mühlenau, Rellingen (immerhin 50 cm über mittlerem Abfluss im Vergleich zu kürzlich plus 75 cm über MW) – wieder einen Wasserschub gebracht. Für Wald und dauerhafte Quellspeisung der Bäche warten wir weiter auf mehr – nach dem Winter sind wir schlauer.

Eine sonntägliche Radtour, gestern auf den Elbe-Hauptdeich bei Hetlingen, bietet hier Herbstfarben aussendeichs. Wir befinden uns seewärts des Hamburger Hafens, weiter im Süßwasserberich der Elbe. Über der Elbe war es diesig, fast ein wenig neblig. – Später folgen Beiträge zu Radtouren mit mehr herbstlichem Vogeltreiben hier im Umfeld.

Hetlingen, Deichvorland – Tideröhrichte, Tide-Auwald in Entwicklung.

Von See läuft ein Großcontainerschiff ein (habe nicht bei marinetraffic.com Näheres ergründet).

Der Blick schweift nach Osten, Tideröhrichte, Binsen, erste Auwaldbäume – ein lebendiges Wasser-Land-System.

„Nur“ der Fluss und mit ihm seine Lebewelt krankt am menschlichen Treiben, ihn mit Ausbau und harter Unterhaltung weiter zum Schifffahrtkanal zu treiben.

Herbsthimmel über dem gerade noch wasserbedeckten Süßwasserwatt.

Rätsel am Herbsthimmel – wer fliegt da? Den zweiten, kleinen entdecke ich erst jetzt auf dem Foto.

Jetzt sind da schon 3.

Alles klar, ein Graureiher – immer wieder beeindruckend, die weiten, tiefen Flügel. Später kommen noch ein paar mehr vorbei.

Und dann fiel zum Schluss noch ein Bisschen Licht auf die Süßwasserwattfläche. Man munkelt, die sich mittig dynamisch entwickelnden Bewuchsflächen sollen abgebaggert werden. Sonst sind wir doch immer für dynamische Entwicklung ?!?

Falls das Abbaggern denn käme, wäre es auf jeden Fall ein teures Unterfangen – eine regelhaft zu wiederholende Maßnahme. Mir erscheinen solch Aktivitäten als „verlorene Option“. Das Geld wäre an anderer Stelle sicherlich dauerhaft wirksamer, nachhaltiger unterzubringen. Der Elbe jedenfalls bringt es angesichts des täglichen Baggereitreibens nichts.

Zurück auf der Geest. Kurz vor dem Fahrradhäuschen präsentieren Eschen den Herbstverlauf zwischen Grün und Gelb.

 

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Von unserem Wohnzimmerfenster aus ins Grüne guckend erschauderte ich gestern Spätnachmittag, fragte mich, wie wer da in dünne Feldahornschüsse irgendwas Borkiges geworfen hätte. Mit Fernglas blieb das Teil borkig.

Also raus, was wird das sein?!?

Da sitzt, oben Beeren von Mehlbeere, ansonsten Grün von Feldahornschüssen, ein größerer Vogel – Ansicht von hinten.

Das ist – inzwischen von Kennern bestätigt – eine Waldohreule.

So wird auch das aufgeregte Rein- und Raus-, Hin- und Herfliegen von Elstern, Amseln, Meisen … morgens und abends erklärlich.

Inzwischen sind einige Blätter mehr gefallen. Der (mindestens gestrige) Ruheort liegt offener, ist nun offenbar verlassen.

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Wir haben den Treffpunkt am Nordermarkt erreicht. Mit 9 Personen haben wir eine gute Gruppengröße und sind gespannt, was uns erwartet.

Gleich um`s Eck gibt`s die erste Leckerei. Wer würde in „Havanna Bar und Oliver`s Burger“ so etwas wie Smørrebrød erwarten? Wir waren überrascht, hier Originales – vom in Sri Lanka geborenen und in Schweden und Dänemark in nordischer Küche gelernten Koch – frisch zubereitet zu bekommen.

Wenige Schritte weiter – Geschmacksproben, verfeinert mit Safran-Dressing aus Familientradition, im Burrito.

Wir sind Richtung Hafen weitergegangen, bekommen das Kompagnietor erläutert.

Da haben sich Christian 4 und Catharina verewigt.

Und hoffen, was sollte es anderes sein, auf Gewinn.

Der Wegweiser des „Kapitänsweg“ – sage man keiner, umständliche Bürokratie wäre ein Zeichen neuerer Jahrzehnte! – Man könnte den – langen – Kapitänsweg vielleicht auch als Gebrauchsanweisung betrachten.

Holz mit Geschichte. Unser zweiter Stopp, direkt über dem Wasser.

Eine Silbermöwe dümpelt im Hafen.

Lachmöwe, im Winterkleid, wartet auf etwas.

Die Lachmöwe weiss Bescheid. Irgendein Kunde von Bens Fischerhütte verliert immer ein Stück Fisch. Das ist bei uns nicht anders – und das Stück wird sofort vom Kai genommen. Sauber!

Neben anderen Schiffen liegen hier auch größere Segler – irgendwie bekannt.

Sieh an, die Dagmar Aaen. Damit ist, auf N 3 übertragen, kürzlich Arved Fuchs zurückgekehrt.

Oben am Himmel … – (eigentlich für den ganzen Tag nässend) Angesagtes …, rast zum Glück vorbei.

Was hängt da massenhaft über der Norderstraße? Schuhe ! ? !

Wie auch immer entstanden, damit ist Flensburg im Internet international berühmt – verrückt, Nr. 4 !

Kleine Pause nach Eis bei Isa, Café und Eis, nicht nur für Piraten – auch für Nixen.

Da, wo die Katze runtergeht, gehen wir hoch.

Und es geht weiter – hoch!

Durchatmen, letzter Anstieg.

Hoch aufgeschossene Robinien – erinnern uns an Blick von der Sohle der Tongrube Rüterberg gen Himmel.

Oben angekommen – Bildung! Eiszeitgeschichte, wir stehen auf skandinavischen, ganz unterschiedlich gekörnten Gesteinanlieferungen!

Sieh an, ein bunter Skandinavien-Mix liegt uns zu Füßen.

Wir haben nicht mitgezählt – wenn das die Marientreppe war, die wir hochgestiegen sind, haben wir 101 Stufen bewältigt.

Der Aufstieg hat sich nicht nur Bildungs-, sondern auch Aussicht-bezogen gelohnt – Blick über die südliche Förde, ertrunkenes Flusstal während des Meeresspiegelanstiegs nach der vorigen Eiszeit.

Auf halbem Abstieg passieren wir die Rückseite der früheren Senffabrik, jetzt „Wohn- und Kulturprojekt“.

Vielfältige Stuckverzierungen kennzeichnen etliche Häuser – nicht nur in der Toosbüystraße.

Und weiter geht`s hangabwärts.

Blick Richtung Meeresspiegel.

Aale und Meinungen – wir sind nicht wieder auf dem Meeresspiegel, sondern seitwärts abgebogen.

Hier gibt`s, „Chokodays“, Süßes in interessanten Varianten, z.B. Schoko um Lakritz und eine andere klitzekleine Besonderheit als Geschmacksänderungstest danach.

Beispiel zum Thema „Lose Ware“ in der MOMO Naturbutik – und auch hier ein leckeres Häppchen.

Und immer wieder bunte Seitengässchen und Innenhöfe – Fassadengrün.

Herbstfarben auf Balkonien.

Alte Handels- und Lagerhäuser – Ladeluke und -boden.

Herbstbunt.

Wir sind am Ende unserer Tour angekommen – Johannsen Rum & Johannsens Hökerei.

Hier lernen wir über die reiche Rum-Zeit – und die sie begleitende brutale Sklaverei.

Wir lernen aber auch, was beim Rum-Riechen, -Schmecken und -Trinken zu beachten ist.

Aushängeschild vor Stadthorizont.

Das war unsere ca. 3 km lange, verwinkelte Erfahrungswanderung mit Geschichte und Kulinarik durch Flensburgs Nördliche Altstadt – hervorragend ausgearbeitet und durchgeführt!

Wir machen uns auf den Weg – Richtung Bahnhof.

Letztes Flensburg-Gold.

Oh …, das wir doch nicht ? ! – Doch, auf den Rest erwischt uns, was glücklicherweise nicht gemäß Wettervorhersage schon die ganze Zeit hätte auf uns niederprasseln sollen.

Na, wir waren ja gewappnet. Doch Angefeuchtetes, unter anderem die Schirme, trocknen auf der Zugfahrt nach HH-Dammtor / / Wedel.

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Woher kommen wir, wohin gehen / reisen wir.

Wir sind in Wedel gestartet und queren im Zug eine bedeutende Kunstwasserstraße des Nordens.

Angekommen, wohin geht`s hier?

Fast könnte man sich bei solcher Betrachtung des Froschbrunnens fragen, wann der Abfalleimer Wasser-gefüllt ist.

Diese Stadt hat viele Kirchen aufzuweisen – später hören wir, dass das unter anderem am Entstehen aus vielen Dörfern liegt.

Wellen leiten uns.

Die Länge der Fußgängerzone kann sich mit vielen Städten messen.

Seitengassen und schicke Innenhöfe kennzeichnen diesen Bereich.

Hierher gekommen sind wir anlässlich einer Jubelfeier durch eine Gutschein (herzlichen Dank, ihr Lieben!), der uns eine Stadtführung und Happen probieren bietet. Zuerst dachten wir an die nächste Berlin-Reise – da gibt es wie so vielerorts interessante Angebote – und legten den Gutschein beiseite. Als wir feststellten, dass dort die Zeit eigentlich knapp und damit zu kostbar ist, noch dieses Erlebnis reinzupressen, suchten wir etwas anderes unter den zahlreichen Städteangeboten.

Wie sich am Ort unserer Wahl – Kenner haben Flensburg inzwischen erkannt, nehme ich an – herausstellte, war diese Wahl nur durch das Gutscheinablagern möglich. Als wir zuerst Örtlichkeiten recherchierten, bestand das Angebot in Flensburg noch gar nicht.

Überall gibt es etwas zu essen. Für uns hier Crêpes – die Stadtführung ist noch etwas hin. Auch die findige Dohle ist erfolgreich.

Trollbrunnen.

Goldenes Einhorn.

Herbstliches Rot.

Goldener Löwe.

Goldene Statue in Hafennähe.

Falls Flensburg aktuell nicht reich sein sollte – es gab jedenfalls offenbar eine goldene Zeit.

Silbermöwe – Kinder können ganz schön hartnäckig sein (vermutlich haben sie das von den Eltern).

Blick auf die Südförde und das Ostufer.

Schleswig-Holstein schützt Meere – es könnte gern mehr sein.

Nixe / Meerjungfrau vor dem Schifffahrtsmuseum – Ziel für einen Flensburg-Besuch ein ander Mal.

Jetzt aber fix das Meeres-Niveau verlaussen – und rauf zum Treffpunkt.

Im nächsten Beitrag folgt die Stadtführung (fachkundige Stadteilführung „Nördliche Altstadt“) mit Genuss ausgewählter örtlicher Angebote.

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Vielank läd zum Amtserntefest.

Der Ort ist fein herausgeputzt. Dazu mehr bei der Rückfahrt.

Große Stapel Getränkekisten – wir nähern uns unserem Ziel, dem Vielanker Brauhaus.

Ein Werbe-Fahrzeug vor der Tür.

Wir wählen einen Fensterplatz.

Getränkewahl wie meist üblich.

Sehr zu empfehlen, Vielanker Weidevieh-Gulasch („vom Auerochsen“ – na ja …).

Auerochse? Jedenfalls schmeckte das Essen sehr lecker.

Wasserhahn, goldig.

Blick zum Himmel – mal sehen, ob wir rechtzeitig und trocken in Rüterberg ankommen werden.

Interessante Paare in den Gärten.

Aus der Nähe.

Noch ein Beispielpaar.

In anderen Gärten wird noch eifrig gewerkelt.

Lange, freie Strecke – gegen den Wind.

Bäume auf der „verkehrten“ Seite. Wir haben weder Windschutz noch -stau. Wie gut, dass zum Schalten mehr kleine Gänge zur Verfügung stehen.

Diese Kreuzung wollten wir erreichen. Wir verabschieden uns aus dem Gegenwind …

… und aus dem heftigen Agrar- sowie (seltener) PkwRaser-Verkehrsgetümmel.

Teils radeln wir nun geschützt wie unter einer Kuppel.

Wir haben die neu gemalte Strecke nach Wehningen erreicht, nutzen die Straße privilegiert.

Alles so schön bunt hier.

Wehningen, alte Baumallee zum ehemaligen Schlosspark.

Hopfen, wie ein grüner Torbogen neben der alten Allee.

Die Elbe, Rüterberg – große Gänseschwärme sind inzwischen zahlreich eingetroffen.

Am Südufer fühlen sie sich sicher. So weit wir sehen können – es müssen Tausende sein.

Die Fahnen stehen weiter stramm im Wind.

Zum Abschied in Dömitz – „DDR-Softeis“, das wollen wir probieren.

Ein Genuss!

Wir teilen uns am Abend ein letztes Vielanker Dunkel.

So ging die erste Septemberwoche 2019 nach einem ausgesprochen vielfältigen Urlaub zu Ende.

Wie üblich im September, die zeitlich näher am Geschehen geschriebenen Beiträge hier im Blog zeigen es, was das ein fordernder Monat.

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