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Archive for 12. Dezember 2009

– jedenfalls, was die Landwirtschaft angeht.

Aktualisierung 17.02.2010: die schwarz-gelbe Landesregierung, allen voran „Umwelt“minister Sander, toppt sich selbst – hier wird nicht nur schwächster Boden durch Gülle steuersubventioniert verklebt, hier kommt auch Schwächstes in Gesetzesform:

Der Optimist weiss: Alles kann noch viel Schlimmer kommen – Niedersachsen packt`s.

Mais statt Grünland am Bach. Kein Randstreifen, kein Platz für Natur – Gülle und Pestizide gehen fix ab. Der Boden durch Verdichtung zerstört – Stauwasser und Erosion sind die Folge.

Dieses Bundesland, in vielen Bereichen oft von Güllegeruch charakterisiert, leistet sich auch den Luxus, 3 Gewässerkategorien auszuweisen. Dabei ist schnell klar, dass „Gewässer 3. Ordnung“ keinerlei Schutz geniessen, obwohl das Wasserrecht für ALLE Gewässer gilt.

Genau so klar ist, dass alles, was in Gewässern 3. Ordnung landet, bald in die Meere gelangt.

Angesichts der Tatsache, dass wir Steuerzahler dem verantwortlichen Berufsstand die Hälfte seines Einkommens in Form von Subventionen überweisen (suchen Sie im Link gern Bekannte!), wundert uns auch nicht, dass sein Bauernpräsident es gut findet, dass die Regierung in Berlin „. . . besseren Tier-, Natur- und Umweltschutz unterlassen wolle“.

Fragt sich nur, wie lange wir Steuerzahler und das noch bieten lassen wollen.

Auch dieser Hang-Acker, vor wenigen Jahren umgebrochen, bringt massenhaft Nährstoffe und Erosionsboden ins Gewässer, wie Graben und Bachlauf zeigen.

Für eine ordnungsgemäße Landwirtschaft wären mindestens Abstände zu Gewässern zu realisieren, wie sie an diesen beiden – leider grabenartig ausgebauten – Bächen gehalten werden.

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Sooo klein – und schon so giftig . . .

Haben Sie einen giftigen Weihnachtsbaum gekauft – einen Tannenbaum aus der Großplantage?

Da wächst kein Gras mehr! Pflanzen und Tiere haben keine Chance.

So einen, dessen Umfeld flächenhaft mit Totalherbizid behandelt wurde? Roundup (oder wie die phantasievollen Namen alle heissen) – bekannt?

Das nächste Feuchtgebiet und Fließgewässer in Sichtweite – das Grundwasser angesichts durchlässigen Bodens sowieso.

Wundern wir uns bei Betrachtung des Umfelds, dass der Wirkstoff Glyphosat und seine Abkömmlinge die am häufigsten in Grund- und Oberflächenwasserproben gefundene Gift-Chemikalie ist?

Dagegen können auch Sie etwas tun. Zum Einen, indem Sie auf die Anwendung dieses Gifts verzichten, zum Anderen, indem Sie z.B. beim nächsten Weihnachtsbaumkauf nach giftfreier Ware fragen. Das ist gar nicht schwer. Schon Ihn nächster Förster kann Rat geben. Versuchen Sie`s einfach.

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