Feeds:
Beiträge
Kommentare

Im Grau dieser Vorweihnachtszeit kann Bewegung in frischer Luft nicht schaden. – Ja, wen haben wir denn da?

Wer beobachtet wen? – Nach dem Fotografieren gehen wir. Die winzige Maus saust ebenfalls los.

Die saisonalen Aspekte sind angesichts restaurierter Bachstrecken sehenswert, immer wieder überraschend, beeindruckend.

Neue, bisher nicht sooo wahrgenommene Stelle – Donnerwetter!

Auch nicht schlecht.

Wir freuen uns über die Ergebnisse.

Immer wieder …

… beeindruckt …

… tierische Landschaftsgestaltung.

Auch hier.

Und an der im vorigen Beitrag beschriebenen Baustelle Bachdurchgängigkeit …

… ist auch schon gelaicht worden.

Wir wechseln den Kreis.

Das waren wohl Bachforellen, …

… dies die größeren Verwandten.

Ein Turbulenzversuch mit Großsteinen in versandeter Kiessituation wirkt ebenfalls Wunder (vorn, mittig am Uferrand)!

Wir lernen an jedem Aktionsort. – So soll das weitergehen.

Schleswig-Holstein hat, wie hier im Blog immer mal wieder erläutert, frühzeitig die Durchwanderbarkeit seiner Fliessgewässer verbessert. Gestartet in den 1980ern, wurde nach Inkrafttreten der Wasserrahmenrichtlinie seit 2000 intensiv umgestaltet – sehr oft als kurze, raue Rampen.  Dass da nach Menge und / oder Priorität örtlich verbliebene Sperren in Angriff genommen werden (müssen), versteht sich von selbst. [Ein im wahrsten Sinn des Wortes „großes Hindernis“ stellt sich in Wedel an der B 431, wo in enger Ortslage das Mühlenwehr unmittelbar bachauf der Bundesstraße die kleine Wedeler Au zum Mühlenteich aufstaut, bevor sie ins Tidegeschehen stürzt. – „Kiel“ verweigert sich trotz Hamburger Anstrengungen dem Abarbeiten dieses Themas.]

Die Rauen Rampen waren ein erster Kompromiss. Sie wurden inzwischen teils zu flacheren, längeren Einheiten verbessert.

Nach wir vor existieren einzelne extreme Fehlfunktionen in Kombination mit Mühlenwehrabrissen (z.B. Pieningmühle and der Krückau in Elmshorn und Wulfsmühle an der Pinnau – deutsche Wasserbehörden und Politik im Gegensatz zu anderswo tun sich mit alten Staurechten schwer), erhebliche Störfaktoren im Lebenskreislauf der dortigen Gewässer.

Die ergänzende Lebensraumverbesserung in Form von Laichkies muss dabei immer mit- (oder nach-, viele Beispiele hier im Blog) -erledigt werden.

Meine Wanderung des vorigen Beitrags setzt sich hier fort.

Gleich oberhalb dieser Brücke bestand in der Vergangenheit ein nur für gute Springer überwindbarer Wehrabsturz.

Erleichterungen sind ab 2018 durch hohe Kiesgaben, die die Moorbek selbst abtransportieren und an geigneter Stelle platzieren konnte, erfolgt. Schnell zeigten Wirbellose und Fische den durch den Kies erfolgten Gewinn.

Und so sieht das nun aus, nach Ersatz der Absturzschwellen durch eine Raue Rampe.

Wasserverband, Wasserbehörde und ausführender Unternehmer haben hervorragende Arbeit geleistet – super!

Das starke Gefälle erklärt sich durch eine bachab mündende, tiefliegende Rohrleitung.

Die Örtlichkeit bleibt also im Sinn, falls die Verrohrung (Oberflächenwasserzufuhr über lange Strecke, daher die Tieflage) eines Tages durch oberflächiges, offenes Ableiten mit Regenwasserspeicherung und -reinigung in der Fläche erfolgen würde.

Wie nicht anders zu erwarten, liegt die Baustrecke nun kahl. Hier wird sich standorttypische Vegetation nach und nach wieder einfinden.

Wie die bachab und (nun verstärkt, auch durch die intensiven Regen des Herbsts) bachauf anzutreffenden Laichflächen anzeigen, schreitet das Gewässersystem in seiner Gesundung weiter voran.

Zum Nikolaustag hatte ich bereits über das größere Umfeld sowie aktives Fischleben berichtet.

Ich hoffe, allen an diesem 3. Advent ins Graue Starrenden ein Bisschen Sonntagslicht zu vermitteln.

Meist gibt es beim Betreten eines Waldes allerhand zu lesen (ggf. zu beachten).

Wir befinden uns in einer Umgebung, die zielgerichtet der Naturnähe zustrebt.

Das herbstliche Morgenlicht steht tief.

Da begegne ich einem kleinen Waldbach.

Der ist nach von Starkregen erzeugten Hochwassern bereits ziemlich abgelaufen, gesunken. Daneben zeigt eine noch ziemlich volle, hoch liegende Fahrspur, was Wasserrückhalt in der Fläche bedeutet.

Sogar mindestens diesen einen verbliebenen Mäander kann der kleine Waldbach bieten.

Ich bleibe auf dem Waldweg.

Langsam erfasst die Sonne flächenhaft den herbstlichen Buchenmischwald.

Der Waldboden, schattengestreift – der Waldrand mit Pferdweiden im Anschluss ist nah.

Ein Stück seitlich fliesst der kleine Waldbach auf mich zu – im Vordergrund ein ziemlich gealterter, langsam kompostierender Sturzbaum.

Der Schaum auf dem Bach stammt aus dem vergehenden Blattwerk und teils turbulenten Verhältnissen.

Über Stock und Stein geht es …

… runter und die Mündung ins „Hauptgewässer“ ist erreicht.

Vorbei an Alt-Erlen, Eichen, Buchen und Hainbuchen (hier nicht im Bild) geht die Tagestour weiter.

Von dieser umfangreichen Wanderung wird noch weiteres Spezielles zu berichten sein.

Noch bis 21. Dezember ! – Der Hinweis auf eine Ausstellung liess uns nach Hamburg-Altona fahren.

An der richtigen Stelle aus der S-Bahn gucken: Mit der Überdeckelung der BAB nördlich des Elbtunnels geht es voran.

Der Schauraum Wendland.Elbe Region ist gleich westlich neben dem Bahnhof Altona zu finden.

Der Link gibt derzeit eine detaillierte Beschreibung zur Ausstellung.

Hier finden wir auch den Klimazeitstrahl, der seit 1850 bedeutende Erkenntnisse aus Wissenschaft und Praxis belegt. Ja, es sage niemand, man habe nichts gewusst – frage sich-Kümmernde nicht jedesmal „Woher wussten Sie das denn?“

Hier ein Auszug zu unserer aktuellen Zeit – es bleibt nicht nur viel zu tun. Gut wäre schonmal, wenn Bremser, Dauerleugner von ihrer Blockierung wider besseres Wissen abliessen.

„Act now!“

! Vorsicht, Schleichwerbung ! – Durchblättern umfassender Schriftwerke – geeignet von Klein bis Gross – von Laien- bis Fachvolk – ergibt für uns ein zusätzliches Weihnachtsgeschenk.

Das Buch fasst eine Reihe detaillierterer Bände zu Spezialfragen unserer Lebensraumtypen zusammen.

Draussen finden wir ein Fehlbeispiel städtischen Weltrettertums. – Der Stadt und auch den Tauben wäre mit Nichtfüttern mehr geholfen.

Einer von 2 grossen Schwärmen landet gerade auf dem Bahnhofsgebäude.

Ein winziger Ausschnitt – beide Schwärme sind wohl an die 250 Tiere stark. – Was für ein Wahnsinn!

Weihnachtsmarkt Ottenser Hauptstraße, von aussen – nach Ersatzkauf meiner Uraltwinterfelljacke und prima Mittagessen geht es zurück.

In Wedel warten Rot und Blau auf uns – geduldig, bis wir auf dem Wedeler Weihnachtsmarkt an der Crêpes-Bude unseren Nachtisch genossen hatten.

Morgen ist also schon der 3. Advent – wir werden sehen.

Über die Bedeutung von Trink- und Bademöglichkeit für Vögel habe ich gelegentlich hier im Blog berichtet.

Zur Zeit herrscht mittags ein zeitlich begrenzter, intensiver Besuch.

Aus der Hain- / Buchenhecke flattert es heran. Mal einer, …

… der guckt, …

… dann zwei.

Es wird ordentlich geplantscht, das kleine Bad leert sich schnell.

Bis zu 5 Spatzen schaffen es, gleichzeitig ordentlich Leben auf den Balkon zu bringen. – Dann plötzlich Freiraum.

Aber nicht sichtbar im Gebüsch und, oben im Foto, im Flieder, warten schon die nächsten Besucher.

Der Vater ??? prüft die Situation – alles scheint sicher.

Zack, der erste sitzt schon wieder drin. In der Luft schwirrt …

… der zweite Badegast heran.

Schon ulkig – so geht das seit geraumer Zeit, Mittag für Mittag.

Für die anderen Bewohner und Besucher des Gartens, Meisen, Amseln, Dompfaffen bis hin zu Elstern, jetzt auch Eichelhähern (ff.), viele angelockt von reichlich Beeren ringsum und Fütterern, scheinen Tränke und Bad derzeit wenig wichtig. Noch gibt es ringsum Zugang zu Wasser reichlich.

„Biologische Vielfalt, Netzwerk Wedel“ rief abendlich ins Rathaus. Mein Weg wird punktuell von saisonalen Leuchten begleitet – waagerecht …

… und senkrecht.

Gelegentlich wirds bunt.

Der Tenor bleibt gleich.

Ein Foto des Weihnachtsmarkts vor dem Rathaus schiesse ich nicht.

Die Biologische Vielfalt Wedel wird aus einer Vielzahl Aspekte von den anwesenden Engagierten beleuchtet. Es soll weiter, voran gehen. – Wir sind gespannt, wie sich das neue Leitungs-Team (3 führende Stellen stehen kurz vor Arbeitsstart „der Neuen“) den Herausforderungen der Zeit stellt.

Na denn, möge es gelingen!

Nach Norden geht`s aus Wedel raus, vorbei an Wetter- und Bodenübernutzungs-gekennzeichneten Baumschulflächen.

Weidengebüsch am Butterbargsmoor – eingestaute Gräben haben sich gefüllt.

Das Bild wechselt je nach Boden und Pflanzenbestand.

Das Straßenbild wechselt auch – Übernutzung, Überalterung, Vorsicht also! Nicht nur zur Seite nach Spiegelungen gucken!

Nun spiegeln sich wieder die Bäume, Eichen, Birken.

Auch hier sind Teile der Wiesen zu Seen geworden.

Auf der Höhe die bekannte Ackernutzung, Mais. Schön wär`s, hier neben Moor und Wald zu Grünlandnutzung zurückzukehren.

Durchstich – so kommen, neben den Dränausläufen, Dünger, Pestizid, Boden in oberste Bachlagen, starten ihren Weg ins Meer.

Blattwerk vergeht, am Straßenrand staut sich Regenwasser, klar. Und spiegelt.

Immer wieder schön.

Konsequent wird Nadelholz eingeschlagen …

… auf dem Weg zum LaubMischWald. – Ohhh, dieser frische Kiefernduft!

Fast zu Hause – die Wedeler Au am Wassererlebnisbereich hat ihren Hochwasserabfluss Richtung Mittelwasser verlassen.

Das soll so weitergehen. – Langsam, aber sicher, sagt die Wettervorhersage.

 

Beim Frisör gestern war es Thema (ich war gebucht). – Die Zeit läuft, ein für viele wichtiges Datum Richtung Jahresende kommt plötzlich in den Sinn. – – – Nein, so ohne Weiteres ist beim Frisör kein Termin mehr zu bekommen.

Heute beim Radeln fällt es mir bei der Einfahrt Richtung Wedel wiederholt – in unterschiedlichen Versionen – ins Auge.

Vor allem Rot fällt ins Auge.

Da hat doch glatt jemand einen Strohmann hingestellt.

Mal bodennah, …

… mal höher, …

Links rein, …

… rechts rein!

Dieser Methusalem hat schon viele Weihnachten ungesägt überdauert. – Möge er, Efeu-bekränzt, noch viele Jahre wachsen!

Uns betrifft die Unruhe nicht. Wir haben seit vielen Jahren ein von allen akzeptiertes Vieljahresbäumchen.

Sonnabend Morgen – ich erinnere „Morgenrot, schlecht Wetter droht“.

Später – diesmal jedenfalls zutreffend. Statt Radtour eine vorweihnachtliche, nasse Wanderung.

Pfützen, weiter frisch bedient – zum Glück kaum fahrende Autos in meiner Nähe.

Mäanderstudien möglich – Glensanda bei Dauerregen in leicht hängigem Gelände.

Sonst trockene Kaskaden werden gleichmäßig, ruhig beschickt.

Das nahe Regenrückhaltebecken ist lediglich auf der Sohle leicht eingestaut.

Zeichen der Zeit – Fuß-/Radweg, offenbar von (zu schweren?) Unterhaltungsfahrzeugen geprägt.

Vor mir quert eine Hauptstrecke im Wohngebiet.

Wie schön, dass kein Auto naht. – Die Pfütze an der aufgepflasterten Querung ist nicht nur groß, sondern auch tief.

Wer sinnierend in der Woche von dort kommt, …

… wird im Zweifelsfall hüfthoch klitschnass – Restspuren auf dem Pflaster und auf dem Baumrechteck.

Weiter geht`s im Beruhigten – schön bunt, zum Sitzen (Bank links) zur Zeit nicht so gemütlich.

Demnächst folgt Radeln am 2. Advent, Moor- und Wald-Tour im Sinn.

Morgens glitzern jede Menge Regentropfen an den Ästen.

Mein Anzeiger für Stillgewässer auf der Geest, der Pferdetümpel, ist zu einem kleinen See geworden – Winterfüllstand.

Auf zur Marschrunde – alles bordvoll.

Eine kleine Gruppe Nonnengänse wirkt ein wenig verloren nach Regenstürmen, reagiert auf nahen Radler und Fußgänger untypischerweise fast nicht.

Auf der gesamten Tour treffe ich – hier lockere Versammlung – etliche Nonnengansgruppen bis -schwärme.

Und erstmals in dieser Saison sehe ich auch „die dichte Packung“, hinter einer Fressfront dicht gedrängt vorwärts äsende Tiere.

Elbdeich Fährmanssand, Blick über die Elbe, Insel Hanskalbsand – Feuchtwettereindruck, schnell ziehende Wolken, wechselnde Ansichten.

Die Elbe bei Tidehochwasser gibt sich wie ein See bei Windstille.

Richtung Hetlingen, Deichschafe weiss gewaschen – die Deichverteidigungsstrasse …

Ich habe es mir so ausgesucht, slalomisiere durch das, was da so rumliegt.

Eine kleine Gruppe Stare mit Krähen im Gefolge – lassen sich auch nicht aus der Ruhe bringen.

Nach dem Gestürme müssen die Kalorienreserven wohl erstmal wieder aufgebaut werden.

Kurz vor Hetlingen, zwischen den Deichen – Blick Ost, Wedel.

Blick West, alter Elbdeich Hetlingen – Spiegelung auf seenartigen Marschwiesen.

Wetteransicht Richtung Giesensand.

Da bewegt sich ebenfalls eine dichte Packung Nonnengänse.

Irgendwie habe ich den Verdacht, es sind Neue angekommen.

Wetterblick Idenburggehöftbäume.

Auch hier auf nasser Marsch eine dichte Packung.

Da bin ich auf die nächsten NABU-Zählungen gespannt. – – – Insgesamt habe ich wohl knapp 10.000 Tiere gesehen. Das läge noch im Bereich der für die Jahreszeit eher niedrigen, bisher auf ca. 8500 Tiere geschätzten Anwesenheit.

Dies ist der Tag der Spiegelungen – Esche als Beispiel.

Sauerbek läuft vom Geesthang auf mich zu. Hinten ist ein Rohrabsturz zu erkennen.

Auch hier wäre also Möglichkeit, Höhendifferenz auszugleichen, ein Stückchen Durchgängigkeit herzustellen und für Kieslaicher Vermehrungschancen zu schaffen. – Mal sehen, 2025 voraus …