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Ssssteifer Nordwest beim Anradeln zur Elbe vor dem Hamburger Yachthafen – Firmenflaggen „stehen“.

Angeschienen von der Vormittagssonne zieht bei mittlerer Ebbe ein kleiner Containerfrachter an der Mündung der Wedeler Au / Binnenelbe vorbei.

Die Tide-Elbe vor dem Hamburger Yachthafen, fast in Schwarz-Weiss – woher kommt der Sonnenglitzer?

Das Elbewasser fliesst nach rechts, der Wind bläst von daher. Vorn ist eine Strömungs- / Wellen-Unregelmäßigkeit zu erkennen, die durch die Ausfahrt (das auslaufende Ebbwasser) des Yachthafens hervorgerufen wird.

Späte Saison – 2 Boote, in und an der Strömungsbesonderheit.

Die Lühe-Schulau-Fähre zieht vorbei. Unsere Touren „drüben“ haben wir wohl hinter uns, erwarten noch niedersächsischen Besuch vor Wechsel zum Winterfahrplan.

Sonnenblick – die Lühe-Schulau-Fähre, vorbei.

Blick wieder gen Ost – oha, weiter in fast Schwarz-Weiss, mit Glitzer.

Schnell wieder mit der Sonne gucken …

Der Himmel über mir – es f-liegt was in der Luft. Gern dürfte der Hamburger Senat, voran der Grüne Umweltsenator (Wer? – DER ???), vielleicht auch der Wirtschaftssenator und Bgm1 (der 1. Bürgermeister) etwas gegen die Lärmbelästigung in den nächtlichen Sperrzeiten tun. Neue Rekorde haben sich – als sei Rechtsbruch selbstverständlich – wieder eingestellt.

Trubel nicht nur in der Luft, die Boots-Saison neigt sich dem Anfang vom Ende 2022 zu. Dazu demnächst mehr.

Am Wegesrand – herbstlich, nicht zu verleugnen. Kürbisse to go, rechts ausserhalb des Fotos haben Gladiolen als Schnittblumen die Dahlien abgelöst.

Im Grün ringsum im Bebauten – Rotfärbungen, Beispiel Feuerdorn. Erstaunlich – nachdem der dieses Jahr so vertrocknete Fruchtansätze zu haben schien, kommen jetzt doch die Früchte in Farbe und Form noch voran.

Anradeln zur Elbe, Vogelbeeren, Tideauwald im Mündungsbereich Wedeler Au / Binnenelbe in die Tide-Elbe.

Anradeln zur Elbe, Bank vor dem Yachthafen Wedel – Pappel- und Lindenblätter beginnen, den Weg zu bedecken.

Vornan, NordWestWetter, (schnell) ziehende Wolken“züge“.

Am Himmel – Flieger und Vögel, hier: Stare.

Zum Yachthafen hin – Hagebutten.

Demnächst geht`s weiter mit Aus- und Ansichten auf die Elbe und zum „Hamburger Yachthafen“ in Wedels Westen.

Vom Hetlinger Alten Heuhafen kommend, ging`s auf der Deichverteidigungsstraße „aufwärts“ – abgebogen in die NABU-Vogelstation. – Pünktlich, 11 Uhr, hatten sich dort etliche Interessierte für eine Führung mit fachkundiger Erläuterung eingefunden.

Ich ging vorbei, von den verschiedenen, geschützten Beobachtungsstationen aus Eindrücke zur Mitte-September-Vogelwelt zu sammeln.

Eine Feuerwanze quert meinen Weg zwischen Wällen, die Besucher vor der Wahrnehmung durch Vögel verbergen.

Die meisten der Kies- und Stein-Inseln in der ehemaligen Kleientnahme für den Deichbau wurden jüngst von Bewuchs befreit.

So stehen sie während des Vogelzugs und der Brutzeit im nächsten Frühjahr als sichere Plätze zur Verfügung.

Eine teilfreie Insel dient Kormoranen als Ruheplatz – das Weiss stammt ebenfalls von den Kormoranen.

Schwalbe überm Wasser, entfernt, auf der teilbewachsenen Insel, sitzen Möwen, Enten, Kiebitze – kaum erkennbar auch Austernfischer und Bekassinen-Ähnliche.

Schwalbe überm Wasser, Schwanen- und Möwen-Weiss.

Am Gewässerrand blühen Blutweiderich und Weidenröschen.

Schwalben – offenbar ist der Zug voll im Gang. Die Brutorte ringsum sind verlassen, Schwalbenschwärme halten sich in Weiden- und anderen Gebüschen vorübergehend auf.

Ich wechsle zwischen den Beobachtungsstationen. – Zwischendrin, der Fortschritt – er ist eine Schnecke (ist das ausser in Deutschland auch anderswo so?).

Hoch auf dem Deich Spaziergänger, auf dem Wasser Schwanen-Weiss, kopflos.

Ahhh, zwischendrin mal atmen.

Hier gibt es – ganz ohne menschliche Fütterung! – offenbar Schmackhaftes. Die beiden sind beschäftigt.

Letzte Station (für vom Deich Kommende ist es die erste, links) – Gereffte Netze, hier werden während des Vogelzugs wissenschaftliche Erkenntnisse gewonnen.

Geschützter Blick aus der Beobachtungsstation auf Marschwiesen und Inseln der ehemaligen Kleientnahme.

Hier wird es demnächst wieder wimmeln, in wechselnder Besetzung.

Gelegentlich komme ich wieder her.

Auf einer gegen-den-Uhrzeigersinn-RadelRundTour stoppte ich kurz vor dem Elbdeich am Alten Heuhafen Hetlingen. Der liegt nach Bau des in den 1970ern „nach vorn gelegten“, verkürzten Elbe-Hauptdeichs, als Altwasser abgeschnitten, still vor sich hin.

Entenflott bedeckt die gesamte Gewässeroberfläche. Auf einem Sturzast ruhen zwei Enten.

Nebendran, fast unbeweglich, schnabuliert eine weitere Ente im Oberflächenfilm vor sich hin.

… Ich störe sie aber doch …

Offenbar bin ich früh hier, schrecke auch ein Teichhuhn auf.

Das versteckt sich schnell im Geäst einer im Wasser liegenden großen Sturzweide.

Zur Klarstellung: Ich krauche nicht im Unterholz herum, sondern stehe, Rad unter mir, auf der Anfahrstraße zur Deichverteidigungsstraße.

Die Schnabulier-Ente ist inzwischen bei den beiden Ruhenden aufgeastet, putzt sich.

Da ist ein weiteres Teichhuhn, ruhiger, aber auch scheu.

Ich blicke seinen auf und ab wippenden weissen Heckfedern nach, bis es im Heimlichen verschwunden ist.

Ich könnte ja mal wieder bei der NABU Vogelstation reingucken …

Wer hat Vorfahrt?

Der, der sie sich nimmt?

Sie waren gewandert, hatten einen Zaun durchquert, einen Grün-bestandenen Hang erklommen …

Und nun?

… standen sie auf der Straße querab Klärwerk Hetlingen.

Etliche Autofahrer fuhren vorbei, guckten mindestens so d…, wie die Rinder. Mein Holz-Handy hatte ich wieder mal nicht dabei – radelte weiter.

Zufälliger Weise begegenete ich auf der Deichverteidigungsstraße dem Fährmannssand-Bauern. Der konnte seinen Kollegen der Domäne Giesensand verständigen – mal wieder Rinder heimleiten, hinter den Zaun bringen.

 

Entlang der Anfahrtstrecke, zwischen Fuß- / Radstreifen – Hainbuchen-, Erlen-, Hainbuchen-Mehrfachstämme. Die wurden offenbar früher mal auf den Stock gesetzt, sieht fast wie ausgewachsener Krattbestand aus.

Durchblick auf durchkommerzialisiertes Stillgewässer – Wasserski, Wakeboard, Strandklub.

Von der Aktivität und dem Spaß daran nett – wäre noch netter, wenn genau so Rücksicht auf ökologische Belange genommen würde.

Im Umfeld unserer Treibselsammleraktivitäten waren aus Sicherheitsgründen Altpappeln runtergesetzt, meist ganz abgeholzt worden. Die Stümpfe schlagen wieder aus – Augen auf, auf den aufgelichteten Bereich!

Mehr und höheres Totholz wäre besser gewesen. Besonders misslich: entlang der Strecke wurde im Vorwege, in Planung befindlicher B-Plan (im Feuchtgebiet), der gesamte Baumbestand entfernt.

Es gibt Licht-Freunde, die sehen vor lauter Licht (wo Halbschatten hingehört) die Folgen nicht.

Absoluter Sieger im Rennen um neue Lichtflächen hinsichtlich Geschwindigkeit und Flächenbelegung: Das Drüsige Springkraut.

Und es springt und springt …

Immerhin ist auch die Große Klette (noch / wieder) zu finden.

Und da … im Halbschattenrand stehen Jungerlen.

Prächtige Exemplare – wir sind sicher, die kommen alle weg, wenn die B-Plan-Realisierung voranschreitet.

Angesichts der Dichte werden wir einen Teil vorab zum Bepflanzen kritischer Stellen, ohne eigene Start-Sukzession, nutzen können.

Auch die hier so trostlos aussehende Mühlenau zeigt – man muss schon sehr genau hinsehen – Potenzial.

Wasserstern.

Wasserstern und Laichkraut.

Wasserstern, Laichkraut und Merk / Berle.

Wir hoffen auf unterstützende Wirkung durch unsere Treibselsammler.

Nach getaner Arbeit bleibe ich über Mittag gern mal in Pinneberg, setze um an die Pinnau, Hindenburgdamm (ich bleibe im pflanzlichen Kontext dieses Beitrags).

Klitzeklein macht sich das einsame feuerrote Spielmobil auf (fast) leerem Parkplatz.

(Vorsicht, Schleichwerbung!)
Wer meint, was hätte das denn mit „pflanzlichem Kontext“ zu tun?!

„Hopfen und Malz, Gott erhalt`s!“ – Das habe ich mir verdient.

Der Vollständigkeit halber – überbackener Brokkoli mit Röstis. Es muss nicht immer Steak (oder sowas) sein.

Wo ich nun schonmal da bin – anschliessender Blick in die Pinnau, bachab Hindenburgdamm, späte Ebbe-Phase.

Ein Sturzbaum (mehrere?), wen`s nicht stört …

Die Einengung bringt gute Struktur, Prallhang wird rasiert, tiefe Rinne bildet sich, Gleithang-landseits hat sich allerhand Boden aufgelagert. Die neu entstandene tiefe Rinne wirkt sich bachauf aus.

Strömungsbild bei Brückenblick, vertikal, bachauf – zwischen unseren Kiesen schiesst die Pinnau schärfer gen Elbe.

Entstehung und weitere Entwicklung einer merkwürdigen Strömungskuhle bachauf (Regenwassersielschuss beim vorigen Gewitterschlagregen????) werde ich mal weiter beobachten.

Am Treffpunkt – ja, alle sind da. Und die Hölzchen und Stöckchen, zahlreich, auch.

Die Hölzchen und Stöckchen lagen schon eine ganze Weile. Die Frage stand an, sie ab Herbst im Kamin zu nutzen.

Aber genau so lange überlegten wir, wann und wo wir sie am Bach nutzen wollten.

2022 – es ist vollbracht. Die Mühlenau in Pinneberg wurde kürzlich, während des lang andauernden Niedrigwasserabflusses, mit Struktur versehen.

Bachauf dieser Brücke über die städtische Mühlenau, Pinneberg, liegt „unsere Strecke“.

Übertief eingeschnitten, überbreit – das Wasser eintönig zentimeterhoch / -tief, von Fliessen kann kaum die Rede sein.

Mal sehen, ob wir das nicht ändern können – mit strukturell-dynamischer Einengung, wodurch sich der Bach selbst bei höheren Abflüssen sein Bachbet neu und tiefenvariabler gestalten kann.

Die Reste zweier älterer Treibselsammler werden dabei gleich repariert und ergänzt.

Jenseits …

… und diesseits.

Diesseits, am Start.

Überraschung …, diesseits lassen sich Richtung Mitte keine Hölzer klopfen! – – – Hallo … ! ! !

Uuuups, wir wollten nicht stören … – Wohnt da jemand?

Mit vereinten Kräften wird das schwere Geschoss an Land gehievt. – Vorsicht, nicht als Widerlager nutzen! Es handelt sich um eine Glastür, bitte keine Scherben, schwere Verletzungsgefahr, produzieren!

Besten Dank an den Wasserverband, der sofort nach Mitteilung die Beseitigung der Glastür aus dem Grün veranlasste.

Das Wetter könnte für uns nicht besser sein.

Treibselsammler diesseits – nun fertig.

Treibselsammler „drüben“ – ebenfalls repariert und ergänzt.

Nach und nach werden die Hölzchen und Stöckchen vom Anhänger sortiert, erstmal die geraden, leicht verarbeitbaren.

Kontrolle, nicht Passendes …

… wird passend gesägt.

Bei solch Aktiven ist nach kurzer Zeit bereits Strukturgeben in der Strecke erkennbar.

So soll es sein – Treibselsammler in der Mitte für freien Hochwasserabfluss niedrig gehalten, am Ufer für Uferwiedergewinnung hoch eingebunden.

„Meine“ tatkräftigen 5, in der Ferne.

Solch Materialbedarf benötigt ständig Nachschub – ist ja vorhanden.

2 Treibselsammler repariert und ergänzt, 4 neu – Stecken, Drücken, Klopfen, weiterer Materialantransport …

Die typische, angeregte Klein-Turbulenz ist hier wegen der extremen Gewässerüberbreite und des geringen Abflusses fast nicht erkennbar.

Rückkehr vom „Aussenposten“.

Es ist noch hinreichend Material vorhanden, Zeit und Lust ebenfalls …

So beschliessen wir, unmittelbar bachauf der Brücke zwei weitere Treibselsammler anzulegen – kann ja nur besser werden.

Detail – Positionieren, Stecken, Eindrücken, Klopfen.

Gut ins Ufer einbinden – gegen Umläufigkeit.

Eine Seite fertig, nun zur heute letzten Aktion.

Da wollten wir auf den Rest Materialtransport durch Flößen testen – gescheitert mangels Wassers Kraft !

Passend sägen …

Lücken schliessen, Restmaterial holen.

Letzte Lücken schliessen, Restmaterial für guten Uferanschluss nutzen. Gekonnt gemacht.

Fertig! – Hat Spaß gemacht!

Wir sind gespannt, wie – wenn / falls es denn mal wieder so regnet, dass sich die Mühlenau bewegt – sich der Bach eine neue Struktur gibt, im vorhandenen Bett – „instream“.

Wir wollen neue Treibselsammler anlegen.

Bevor das losgeht, gucke ich mir die umgebende Strecke an, in der wir seit 2017 mehrfach mit vielen Interessierten Kieseinengungen und Lenkbuhnen sowie als Test erste Treibselsammler in die Mühlenau eingebracht haben.

Die Mühlenau bei niedrigstem Abfluss – unter Niedrigwasser fast die gesamte Zeit seit April 2022. – Iiiiieeehh, Waschmaschinenwasser ? !

Nochmal hingucken, gleich nebendran – Farbe, Klarheit, alles Optik. Über dem Sand klare, dünne Schicht, daneben, tiefer: Waschmaschinengraublau …

Die Ursache: Eisen, Ocker. – Menschlicher Eingriff in den Bodenwasserhaushalt, Absenken von Wasserständen, Ableiten und punktuelles Einleiten früher von Boden und Wasser dreidimensional umgearbeiteter und in der Masse im Boden zurückgehaltener Eisenmengen.

„Die Waschmaschine“ ergibt sich angesichts des eingetragenen Eisens aus mangelnder Turbulenz und Sauerstoffzufuhr sowie fehlenden Gewässerstrukturen in der Wassersäule. Die Eisenmengen können nicht auf kurzer Strecke verarbeitet werden. Feinste, sich chemisch umsetzende Partikel bieten – auch bei recht klarem Wasser – die eklige Situation.

An der Wasseroberfläche bewegt sich etwas.

Rotaugen und Hasel fressen antreibende Insekten, wohl auch kleine pflanzliche Nahrungpartikel in Drift.

Blick bachauf – huch, wer hat denn da mittig etwas gebastelt? Wir nicht!

Aber das, gleich aufwärts, in die Böschung eingebunden, ist unser Testsammler.

Angesichts fehlender Hochwasserdurchgänge ist noch nicht viel zu sehen. Immerhin hat er ein wenig Sand bachab festgelegt, zur Mitte hin eine kleine Rinne vertieft.

Ich gehe Richtung Rosengarten bachab – Buchenbogen, Bank.

Links ist eine Erosionsstrecke, vorn ein Extremeinschnitt zu sehen. An solchen von Mensch und Hund überstrapazierten Uferverletzungen starteten unsere gemeinsamen 2017 ff.-Aktivitäten, Wasserverband, Wasserbehörde, Stadt Pinneberg „im Boot“.

Und so sieht so eine Kiesgabe nach 5 Jahren aus. Angesichts des extrem geringen Abflusses ist vom dreidimensionalen Lebensraum nur noch ein ultraschmaler Saum umspült.

Wie Beprobungen zeigten, haben in diesem Winz-Relikt Allesfresser, Beutegreifer wie Wollhandkrabben und die wegen Füttern vorhandenen Entenüberschüsse fast alle Wirbellosen aufgefressen. – Sowas kann mensch ändern, indem er die Wasservögel NICHT füttert. Die finden anderswo in angepasster Anzahl ihr Futter allein. Mensch kann das auch ändern, indem er sein Verhalten gegenüber dem Wassrhaushalt ändert. Weniger ableiten, mehr zurückhalten, den Grundwasserhaushalt entlasten durch Verringern von Entnahmen … – Das heisst, höhere und länger wirkende Quellschüttung …

Ja, das heisst „Wassersparen“! Welch furchtbares Wort in einem Land, dem jahrzehntelang von Wasserverkäufern erzählt wurde, wir lebten in einem Wasserüberschussgebiet.

Ja, das heisst auch Schluss mit den Massenberegnungen, hin zu angepassten Formen der Pflanzenbefeuchtung, sei es im Nahrungsmittel-, Baumschul-, welchem Anbau auch immer. – Und der private Rasen sollte angesichts verschwundener Insekten- und Vogelartenzahlen und -biomassen auch längst zur Blumenwiese umgewandelt sein. (???)

[Was einem an einem frühen Sonnabendmorgen – ausser mir (es ist aber immerhin schon nach 10 Uhr!) ist fast niemand hier unterwegs – für ein Mist einfällt …]

Bachab der Kieseinengung, im Ruhigwasserbereich, liegt Abbaubares, Futter. Die Schichtdickenbetrachtung zeigt hier ihre Bestägigung, abgesehen davon, dass nicht unmittelbar „frisches Eisen“ eingetragen wird – Klarwasser. Obendrauf Wasserläufer in Mengen.

Ich stehe auf der Brücke querab Rosengarten, blicke bachauf. Die „Meditations“-Kieseinengung ist bewachsen, zeigt am trocken-feucht-Rand, wie wenig Wasser auch zuvor hier langzeitig floss.

Erläuterung „Meditation“: Nachdem erster Kies als „Denk mal“ angesichts zahlreicher Vorbeihender eingebracht war, saß da tatsächlich eines Tages jemand, meditierend. – Da sage mal einer, Bach-Restaurieren mit Kies sei Blödsinn – zum Meditieren taugt er allemal.

Blick bachab – Bank, 2 Kieseinengungen.

Wir erkennen: Die scheinbaren Kiesmassen reichen zur Strukturierung des Niedrig(st)wasserbetts nicht einmal aus.

Laichkräuter haben sich angesiedelt, können bei der Strukturverbesserung helfen.

Blick von der Rosengartenbrücke bachab – alles im Grünen Bereich. Verbessern kann man immer (weiter, mehr).

Ich gehe zum Treffpunkt – sind alle schon da?

Nach Rückkehr von unserer Fängersee-Rundwanderung gehen wir erstmal essen – beim Inder.

Lecker, wie üblich. Derweil ist auch die dunkle Front über Berlin hinweggezogen.

Nachmittags. – Das lässt sich aushalten …

Gute Aussicht.

Die Äste der hohen Bäume im Hinterhof schwanken im Wind ordentlich hin und her.

Genauerer Blick auf das Terrassengeländer – hier wohnt noch wer.

Wir hatten uns die ganze Zeit, ohne weiter drauf zu achten, gewundert, wie wo was Schwarzgelbe herumflogen. Niemand störte sich aneinander.

Des Rätsels Lösung: Im Balkongeländer ist offenbar ein Nest Wespen. Statt Interesse an unserem Eis und / oder Kuchen hatten die anderes zu tun. Eifriges Ventilieren war offenbar am Flugloch unter dem Geländer angesagt – Eier, Larven ff. wären wohl sonst von direkter Sonne auf dem „Geländer-Backofen“ innen gebacken worden.

[Bislang gilt friedliches Verhalten diverser Wespen auch auf unserem Wedeler Balkon als Regel. Hier wollen die Wespen derzeit lediglich unsere Vogeltränke, das -bad zum Trinken nutzen, lassen uns mit Eis und Schlagsahne in Ruhe.]

Die Ringeltauben bereiten die nächste Saison vor.

Eifriges Balzen – vorn: Vogel-Pins.

Schön war`s wieder, in Berlin und Umrum!

Andere Seite, Symbole – Kreuze, vertikal und horizontal, jeweils als Zeichen ihrer Zeit.

Tags drauf – am Abreisetag …

Klarer Himmel zum Sonnenaufgang.

Blick gen Ost – da ist sie ja, die Sonne.

Wolkenspiel nach Sonnenaufgang.

Nebelkrähen und Ringeltauben jagen in getrennten Trupps durch die Straßenschlucht, kommen hoch, drehen – los geht`s, wieder andersrum.

Schnell ziehende, auch tief hängende Wolken gehören zu diesem Tag dazu.

Noch tiefer …

Wir haben noch ein Stündchen …, drehen eine Runde.

Nächstes Mal starten wir wieder einen Zug früher.

Schräge Bäume – es gibt Spezis, die wollen sowas aus Gefahrenbetrachtung absägen.

Hier sind es allerdings (nur?) die Platanen, die derart nach dem Licht wachsen, standsicher. Interessant während der Runde zu sehen: Andere Baumarten stehen senkrecht, gerade.

Das Stadtkloster Segen – Zeit umzukehren, die Straßenbahn gen Hauptbahnhof anzupeilen.

Schnell vergeht die Fahrt nach Hamburg.

Einfahrt HH-Altona, pünktlich – besten Dank!

Wedel, Tempo 30 auf der B 431 – der August geht zu Ende. Noch ist der Wein am wild bewachsenen, umfunktionierten Bauernhaus grün.

Die nächste Berlinreise mit üblicher Unterkunft ist gebucht. Dann wird – unter anderem – Bach-Restaurieren anstehen. (Hat Berlin sich wirklich einen Ruck gegeben und lässt Laien Gewässerlebensräume verbessern ? – Wir lassen uns überraschen.)

Nachdem wir uns im Klein(en) Garten umgesehen hatten, starteten wir Richtung Fängersee (bei Strausberg, Brandenburg) zu einer Rundwanderung.

Wir verlassen Altlandsberg – die Störche vom befilmten Horst scheinen uns voraus zu sein, schon weg.

Ausschnitt aus der Infotafel am Nordende – wir starten im Süden.

Fängersee, rundum – Holz in allen Formen und Lagen.

Die markante Basis einer ufernahen Erle.

Auf offenbar sandiger Höhe stehen altgewordene Kiefern.

Der Wanderweg zieht sich abwechslungsreich am Hang entlang, zwischen Höhen, im Laubmisch- bzw. seenäher Feucht- / Auwald.

Gefallener Spechtbaum.

Verwunschen Wirkendes … – die Spekulationen wechseln zwischen Fischer- und Lusthaus, vielleicht ja beides … – oder nichts davon.

Der Seeblick offenbart Pflanzensukzession von Wald, Waldrand, Ufer- und Schwimmblattpflanzen. Die ebenfalls vorhandenen Unterwasserpflanzen (vielleicht gibt`s auch Unterseeische Wiesen?) sind auf dem Foto nicht zu sehen.

Baumalterung im Wald, Pilze übernehmen.

Wald und Feuchtwiese im Durchflussmoor.

Ein Zeichen früherer Gefällenutzung – Wassermühle mit ehemaliger Gaststätte.

Wir haben etwa die Hälfte des Weges zurückgelegt, befinden uns im Bereich des See-Nordendes. Hier steht das Info-Schild, von dem ich vorn einen Teil abgebildet habe.

Das alte Mühlrad, „unterschlächtig“, bachab des Wehrs.

Der Mühlenumlauf bachab des Wehrs.

Die Natur macht es vor – im lichten Schatten des Auwalds dominieren (Mikro-)Algen das Pflanzenwachstum im Wasser. Standorttypische Unterwasserpflanzen kommen ebenfalls vor, bilden aber aufgrund Lichtbegrenzung nicht den fast überall in unseren freigelegten, verbauten Fliessgewässerstrecken auftretenden Massenbewuchs, der ständiges Entfernen wegen Abflusshinderung erfordert.

Noch ein Bisschen Information von der Tafel. – Sehr gut beschriebene Historie und Situation dieses schützenswerten Geländes.

Durchflussmoor – Wald im Trockeneren, Feuchtwiese auf Niedermoor in der Ebene.

Brettwurzeln – eine Flatterulme.

Weiter durch Laubmischwald.

Hangstütze Buchenwurzeln.

Anderes Wurzelwerk, überbeansprucht durch Belaufen.

Rindenstudie, Robinie.

Rindenstudie – Robinie, Detail.

Der Mensch steuert, die Natur übernimmt (oft genug anders, als mensch sich das so denkt …) – aufgelichtete Fläche ist hier von Robinien-Jungwuchs übernommen worden.

Ich lasse hier Ausführungen zur Robinie, merke aber an, dass gerade angesichts galoppierenden Klimawandels alle möglichen fremden Baumarten in Forstkreisen diskutiert (teils wohl schon in Menge angepflanzt) werden. Eine ernsthafte Befassung mit den Qualitäten von sog. Neophyten wie „erotische“ Traubenkirsche (Prunus serotina) und Robinie, denen es offenbar gut bei uns gefällt, Alterungsverfolgen, Nutzmöglichkeiten scheinen – jedenfalls für die Information interessierter Öffentlichkeit – weitgehend zu fehlen. – Wer weiss, was uns mit den weiteren, neu vorgestellten, teils bereits so eifrig angepflanzten – ich sage mal „Mode-“ dazu – -Bäumen erwartet ? .

Altbekannte Bäume allerdings brechen momentan in einer Menge und Weise, die uns vor solch langer Dürreperiode wie jetzt, seit 2018, unbekannt war. (? Bruch-Kunst in der Natur ?)

Hier wohnt(e) wohl jemand. Spuren waren ringsum allerdings nicht zu finden.

Am Südende des Fängersees treffen wir erneut auf ein Mühlenwehr.

Auch hier ist die – mehrfache – Nutzung Vergangenheit – Alte Spitzmühle.

Der Parkplatz ist nah.

Auf der Rückfahrt zieht eine neue Wetterfront auf (oder von Berlin ab?).