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Tags drauf besuchen wir mit Geburtstagsgästen Schloss und Schlosspark. Die Sonne lacht, Schatten ist willkommen.

Eindrucksvolles, windstarkes Wettergeschehen begleitet uns.

So ein Altertum befindet sich in steter Restaurierung.

Fast fühle ich mich vom netten Herrn an der Wand aufgefordert, den Regentenstuhl zu nutzen.

Das lasse ich lieber. Kurz zuvor hatte bereits jemand die Abstandsschnüre berührt – und Alarm ausgelöst.

Fast künstlerisch (von baubedingtem Schutzvlies) verfremdet – Aussenblick.

Wasser-, Gewässerturbulenzen – schon immer faszinierend für den Menschen. Was man da so sehen / vermuten kann!

Wir gehen in den Park. – Ein paar mehr Schlosseindrücke finden sich im Beitrag 2020 (seinerzeit mit Maske).

Der Vattatag, als freier Donnerstag wahrgenommen, wird von historie-verbundenen Gruppen durchaus in seiner eigentlichen Form gelebt – hier ein Aussengottesdienst.

Wahrlich prächtiges Aussenwetter!

Licht und Schatten, StuKa von rechts oben – ich vermute, eine Schwalbe.

Schlosspark, (menschgemachte, wachsen gelassene) Natur, Mensch – leider geht sowohl im ländlichen als auch im bebauten Raum diese Größenrelation zunehmend verloren. Achtung vor Alter, Größe – fast allerorten dem Säge- / „Pflege“wahn zum Opfer gefallen.

Zumindest verbal scheint die Anpassung an den Klimawandel, nicht zuletzt unter dem Stichwort Gesundheit, Großgrün wieder ins öffentliche Blickfeld zu bringen. – Möge es nützen!

Auch wenn zur Zeit die Begehbarkeit des Schlossparks flächig eingeschränkt ist, sind doch Gesamteindruck, hier Hauptallee, und …

alte Einzelbäume, teils mit alten Nutzungsformen, hier: Eiche, …

… hier: Hainbuche, gut wahrnehmbar.

Flächig immer wieder erkennbar, die erforderliche Altersstaffelung.

Viele, meist kleinere Parks, haben „den Nachwuchs“ allzu lange vernachlässigt. Nach / während Jahrzehnten des Besuchs sind dort schmerzliche Verluste eigenständiger Wahnehmbarkeit zu verzeichnen. Teures Pflanzen bereits hochgepäppelter Baumschulbäume kann da – noch dazu in Kenntnis begrenzter Lebendigkeit über Jahrzehnte – keine Abhilfe bringen.

Besondere Elemente, wie ein Bach mit Findlingsquerung, finden besondere Beachtung.

Das gilt auch für Kunstprodukte, die der seinerzeitigen Garten- / Parkkultur zuzuschreiben sind.

Den Grottenolm haben wir in der Grotte nicht gefunden. Allerdings beeindruckt schon die Aussicht von der oberen Begehungsebene aus.

Und weiter geht der Jubeltag – beim Besuch der Burg Neustadt-Glewe.

Wir verlassen den Schlosspark, Blick auf die Kaskade – rechts zwei weisse Punkte.

Dichter dran, falscher Winkel (für die weissen Punkte).

Da sitzt Familie Schwan, ein Elternteil rupft intensiv Stücke aus dem amphibischen Grün.

Man fühlt sich gestört, sichert, kommt schonmal angriffslustig aus dem Wasser.

Im Vorbeiradeln, wollen nicht durch Fotostopp provozieren, zählen wir 6+ Junge.

Vermutlich hat sich Familie Schwan vom tagsüber folgenden Touristenansturm gestört gefühlt und ruhigere Gefilde aufgesucht. Die Tage drauf haben wir sie hier im Umfeld nicht mehr gesehen.

Mauersegler …

… definierten auch diesmal – neben Flugzeugkondensstreifen – den Himmel.

So viele wie beim vorigen Ludwigslustbesuch waren aber bei weitem nicht zu erleben. – Sollte, wie im SH-Umfeld diskutiert, großräumig etwas heftig Störendes beim Weg- oder Herzug, im Überwinterungsgebiet geschehen sein?

Zum Abend gibt`s ein …

… Lichtspiel.

Die jagenden Wolken mit unterschiedlichen Wolkenlücken lassen stets wechselnd zwischen Hellblau bis Pink, Weiss und Orange immer neue Eindrücke entstehen.

Tags drauf besichtigen wir Schloss Ludwigslust und besuchen die Burg Neustadt-Glewe. Berichte dazu folgen demnächst.

Wir radeln Richtung Schlosspark, bewundern hausverkleidende Rose und …

… Wein.

Angesichts der Vielzahl Einzelrosen unterschiedlicher Farben vor Hausfassaden fragen wir uns, wieso solch „simple“ Pracht nicht öfter in Städten anzutreffen ist.

Die Kaskaden vor dem …

… Schloss.

Unsere erste Tour gilt dem Erkunden freier Strecken in der vielfältigen Parklandschaft Ludwigslusts.

Die Unwägbarkeiten, insbesondere Hitzeschübe unserer Klimawandelsituation, haben vielerorts erhebliche Schäden auch in alten Parkanlagen und Wäldern hervorgerufen. So begannen im vorigen Jahr Altbäume zu nicht vorhersehbaren Zeiten ganze, dicke Äste oder Teile davon abzuwerfen. Da fordert die Verkehrssicherungspflicht Besonderes.

Bei allem Bemühen, Wege möglichst schnell wieder zu öffnen, …

… bleibt doch eine Vielzahl zu bearbeiten.

Leider mussten wir feststellen, dass die Warnungen von einem Gutteil Besuchern ignoriert wurden. Ob Leseschwäche oder pure Hirnlosigkeit dahinter stecken mögen, sei dahingestellt.

Die besondere Ausstattung des alten Parks ist auch auf den freien Wegen hinreichend (hinreissend?!) zu geniessen.

Besonders betrübte uns allerdings, dass die lange Wasserachse des Ludwigsluster Kanals mit ihren Besonderheiten nicht zugänglich war.

Aber da können wir auf virtuell festgehaltene Erinnerung zurückgreifen, wie der Link in der Bildunterschrift zeigt.

Mit diesem Rückblick von der Sperre des Kanals auf die katholische Kirche beende ich den ersten Einstieg in unsere diesjährigen Erlebnisse.

Tierisches und mehr folgt.

Vor 5 Jahren hatten wir Ludwigslust und Umrum entdeckt, Hotelangebot mit Fahrrädern. Das hatte uns sehr gut gefallen und so haben wir das Angebot – Anlässe 5er Geburtstag, 10 Jahre Unruhestand – gleich nochmal ausprobiert.

Fensterblick am Abreisetag – wie schön, Nachtregen!

Der Bus bringt uns fix zur S-Bahn und die zum Bf Altona.

Entspanntes Baustellen-Sightseeing: Aktuelle Situation der BAB-Überdeckelung nördlich Elbtunnel.

Wartezeit Bf Altona – andere Reisende drehen luftig ein.

High Noon.

Noch ein Luftikus – bei rasendem Wettergeschehen.

Wir reisen bequem.

Mannomann, ist da eine Masse Wasser in der Höhe, vorbeisausend.

Schnell kommen wir am Ziel an.

Durch grüne Alle geht`s Richtung Hotel, …

… vorbei an beeindruckenden Bauten.

Klinikum – lokal-charakteristisch mit Klump umrahmt.

„Klump“ ? – Mal über Suche hier im Blog (oder auf sonst übliche Weise) erkunden.

Lokal-charakteristisches Handwerk im ehemaligen Prunkumfeld – Polsterei.

Angekommen im Hotel.

Um es vorwegzunehmen: Wie vor 5 Jahren hat uns der Aufenthalt ausgezeichnet gefallen – unser Dank gilt allen, die mit Drum und Dran beteiligt waren!

Einzelbeschreibungen werden über die Vielzahl Erlebnisse berichten.

Da isser ja – früh dieses Jahr? Der B 431-Mähtrupp rückt dem Straßenbegleitgrün zuleibe.

Schmale Bereiche sind bereits vollständig geräumt.

Ob – gelegentlich änderte sich in jüngeren Jahren ja doch etwas – die Doldenblüher als Inseln auf breiteren Bereichen erstmal stehenbleiben?

Idenburg, Blick Elbdeich – geknickter Knick, rechts neuer Alleebaum mit Haltestock, weiter Hahnenfuss-gelbe Marschwiese.

In Hetlingen schiesst Neues grünlichgelb durch – muss gelegentlich mal nachsehen, wie diese Pflanze mit ihren ?Löwenmaul-ähnlichen?? Blütenständen heisst.

Am Deich zetert es in den Weiden. Der Luftraum wird irrlichternd bevölkert – und … – – wieder alle weg!

Jungstare üben im SüdWestSturm 5. Mal als dunkler Ball dicht zusammen, dann in anderen Formen, dann völlig aufgelöst. – Wieder zusammen, stramm gegen den Wind, dann, als wäre die Kraft weg, runterstürzen auf die Wiese. Der lustigste, nicht fotografierbare, da kürzestmögliche Anblick ergab sich, als ein dicht an- / miteinander fliegender ca. 200er Trupp sich schlagartig hinterm Weiden-bestandenen Zaun zwischen der bunten Herde auf die Marschwiese „niederschlug“. – Puuhäh! Erstmal luftholen! – Und dann, ultrafix sich wieder ins Sturmgetümmel stürzte.

Laut ist es rund um die sturmgebeutelten Pappeln Fährmannssand.

Neue Farbe kommt ins Spiel, z.B. am Langen Damm.

Rotklee hat sich dem Weissklee hinzugesellt.

Am Schluss bin ich selbst dran – das Marschen-Sturm-Paradox.

Was sich in der Ansage und Realität halbwegs auf der Route deckte, SW 5, kehrt sich vor dem Geesthang um.

Die Weiden zeigen, was mir beim Hanganstieg blüht: SO 5, also „auf, munter gegenan“! Irgendwie ist man dann doch immer wieder oben.

Na denn – wer immer es brauchen mag – morgen einen schönen Vattatag!

Am 30. April hatte ich über eine Vortragsveranstaltung in Rostock berichtet, deren breit zusammengesetztes Publikum hiesige Restaurierungserfahrungen an Bächen interessiert bis begeistert aufgenommen hatte.

Das hat fortwährend Folgen wie Nachfragen, weitere Einladungen zum Erfahrungsaustausch und – gestern live – den Besuch eines Engagierten aus dem Rostocker Raum. Die Pinnau mit ihren jüngst 3 (plus Starter 2024 = 4) bekiesten Strecken war das Ziel. Die Beiträge zu den Strecken finden sich zwischen 31. März und 24. April hier im Blog.

Bei der Anfahrt – Tangstedts Störche meinen, das Nest …

… müsse noch besser hergerichtet werden.

Wir sind etwas früher dran, werfen einen ersten Blick in die Pinnau – Erosionsstopp und Lebensraumschaffen haben funktioniert. Eine Erle vor Ort ist – hoffentlich! – gesichert.

Nach Eintreffen des Besuchs erläutern wir diese Teilstrecke bis zur Schlussrausche.

Hier wollen wir im Schnellverfahren nachsehen, wer bereits den noch recht frischen Kies besiedelt hat.

Auf anderem Niveau, bei der Beprobung.

Es finden sich die Pioniere Bachflohkrebs und Eintagsfliegenlarve.

Links ist eine weitere, andere (auch Eintagsfliegen-?) Larve zu erkennen.

Durch lichten Frühlingswald wechseln wir zur 2. Strecke.

Auch hier beproben wir eine Rausche. – An dieser driftet – das helle Ding – etwas durch, mittig, im linken Drittel. Wir sind nicht sicher, ob es sich um eine lebende Wollhandkrabbe oder deren Häutungspanzer handelt.

Hier also rein.

Hier sind die Eintagsfliegenpioniere geradezu auffällig häufig.

Auch Kriebelmückenlarven sind vertreten.

Ob zwischen Strecke 1 und 2 möglicherweise ein Kleinstbach Wasser aus planktonreichen Tümpeln einträgt, oder Bakterien (aus chronischer Verunreinigung?) in die Pinnau eingetragen werden und so die Filtrierer Kriebelmückenlarven fördern, wissen wir nicht.

Eine Eintagsfliege erkundet uns. Sie hat klare Flügel, ist also im „Spinner“stadium, hat ihre letzte Häutung (findet an Bewuchs an Land statt) erfolgreich hinter sich gebracht.

Genug besichtigt und diskutiert – wir wechseln zur dritten Strecke. Von dort stammt der Clip mit laichenden Flussneunaugen auf frischem Kies.

Die dritte Strecke besitzt teilweise einen Randstreifen, der zur Hälfte eingesät ist – wohl ein Blühstreifen?

Igelkolben, flutender Rasen – Folge harter Gewässerunterhaltung und Übersonnung.

Neben Igelkolbenrasen Massenentwicklung von …

… Laichkraut – hier Zeichen der Überbreite, nicht (mehr) vorhandener Fliessgewässerturbulenz sowie Lichtüberschuss.

Erste Pioniere, junge Bachflohkrebse sowie Eintagsfliegenlarven, beginnen, den neuen Kies zu besiedeln.

Scheinbar hatte sich etwas bewegt. – Es war das Wackeln eines Wollhandkrabbenrückenpanzers, Rest der Häutung vor nächstem Wachstum.

Vom unteren Ende der Strecke wandern wir zur Brücke, nochmal bachauf beproben.

In der gesamten Strecke ist der Wasserstand erhöht. West 4 steht auf der Pinnaumündung und lässt das Thw gut 20 cm einstauen – Nilgans steht auf Unterwasserlenker.

Noch ist die Besiedlung eher gering, die Beprobung schwierig. Immerhin, ein noch nicht gesehener Typ Eintagsfliegenlarve findet sich – oben eine junge Ruderwanze.

Blick in die Landschaft – leicht eingestautes Gewässer zeigt sich in seiner Überbreite, -eintiefung, -sonnung, -wärmung. Ringsum …

… fast sowas wie Gewitterstimmung.

Wir freuen uns über das gegenseitige Interesse an Lebensraumverbesserung im Bach. Mal sehen, ob mecklenburg-vorpommernsche Bäche und kleine Flüsse von den hiesigen Erfahrungen profitieren können.

Im Wegfahren „erwische“ ich noch einen Fasan, der den eingesäten Blühstreifen der Jägerschaft inspiziert.

Im Rahmen eines Praxistags der Allianz Gewässerschutz SH sind wir nach Anwandern mit fachkundiger Erläuterung durch den Förster (vgl. voriger Beitrag) an der Querung des Holzabfuhrwegs mit der Bredenbek angekommen.

Das Experiment versucht, bacheigene Kräfte zu initiieren mit dem Ziel, den Lebensraum naturnäher zu entwickeln sowie abgeschnittene Altmäander öfter in das Wasserwechselgeschehen einzubeziehen. Im Wechsel der Hochwasser- bzw. Niedrigabflussereignisse ergeben sich ständig neue Eindrücke, aufgrund derer jährlich weitere Aktivitäten verabredet werden.

Aufgrund länger nicht stattgefundener hoher Abflüsse ist der „Einstieg“ in die Altmäander länger nicht aktiviert.

Gleichwohl lässt die Landschaft ringsum positiven Einfluss durch das angehobene Sohlniveau im Kanal erkennen.

Die – beabsichtigte – Durchbruchstelle durch die dammartige Kiesschüttung zeigt, wie gering der vom Bach (hergestellte und nur) benötigte Niedrigwasserquerschnitt ist – ein Bruchteil des vorhandenen Kanalquerschnitts.

So wird mit kleiner Maßnahme Wasser in der Landschaft dynamisch zurückgehalten, verbesserte Lebensraumstruktur sukzessive in die Strecke eingetragen.

Rauigkeit Niedrigwasserabfluss im Detail.

Schnell mal gucken, wer davon profitiert – selbstverständlich der Bachflohkrebs (hier als Paar unterwegs), Schredder von Laub und damit ein Starter der gesunden Bachnahrungskette.

Das Nachfassen „in die 3. Dimension“ bringt dann Unmassen erwachsener Bachflohkrebse sowie deren Jungtiere zum Vorschein – beeindruckend, diese „unsichtbare Welt“.

Auffällig ist, wie schnell strömungs- und turbulenzliebende Arten, wie diese flache / platte Eintagsfliegenlarve profitieren (der „Sportwagen“ unter den Eintagsfliegen).

Beeindruckend an vielen kleinen Beispielen: das Feuchtehalten der veränderten Landschaft.

Entwicklung neuer Kiesstrecken.

Saisonale Besonderheit: Ansammlung von Buchenspelzen.

Vom Wald wechseln wir in den Agrarraum, wo intensiv Wasserrückhalt innerhalb gegebener Handlungsgrenzen in Kolk-Rausche-Abfolgen realisiert wurde. Diese Strecke sowie das „Dressieren“ eines wilden Halbmäanders hat sich ebenfalls positiv auf die Gesamtsituation entwickelt.

Ein Weichkäfer – „Beute“, ohne das Sieb einzusetzen.

„Runde“ Eintagsfliegen – schnelle Initialbesiedler, charakteristisch für den Agrarraum.

Spezielle Köcherfliegenlarven mit organischen Köchern finden sich hier.

Hier 2 Beispiele – die Tierchen zeigen sich.

Ja, und dann – bei betrachten des variierenden Gewässergrunds halte ich das Sieb nochmal für künstlich erzeugte Abdrift bereit: Die Große Maifliege! -Aufgrund ihrer mehrjährigen Larvenphase ein Indiz für einen stabilen Lebensraum.

Reichlich Bachflohkrebs mit Jungtieren ergänzt das Bild.

Immer wieder auf Exkursionen bestätigt sich: Das positive Beispiel im Kleinen ermuntert zum Nach- und Weitermachen – hier und anderswo.

Die Allianz Gewässerschutz Schleswig-Holstein besuchte Mitte Mai auf einem ihrer „Praxistage“ Restaurierungsstrecken an der Bredenbek, oberes Alster-Einzugsgebiet. Beim Anwandern erläuterte Förster Bohne die Rolle von Nutzforst und Naturwaldentwicklung mit einem Schwerpunkt Wasserrückhalt und Beitrag zur Klimaresilienz. Herzlichen Dank nochmals für diesen informativen  Querschnitt anhand der örtlichen Realität.

Anfahrt – die Oberalsterniederung.

Niedrigwasserabfluss im bislang trockensten Frühjahr seit Aufzeichnung. Pauschal verschriftlichte Naturschutzziele wie Baumfreiheit sollten angesichts der Lebensraumansprüche der Bachoberläufe im Klimawandel dringend überprüft werden.

Der FFH-Forst Endern, Wald, Natur und Kultur – der Mensch klitzeklein angesichts zeitlich entwickelter Natur.

Das Ziel sowohl in Nutzforst wie Naturwald ist standortangepasste Mischwaldentwicklung – Basis hier: Buchenwald – bei kontinuierlichem Mindern des Nadelholzanteils.

Alte Erle an Feuchtstandort – Krankheiten beachten, Totholz tolerieren, soweit Verkehrssicherheit nicht gefährdet ist.

Gräben angepasst räumen – Ziel Wasserrückhalt, nicht primär Ableiten, bei Beachten der Anforderungen des Umfelds, hier: Holzabfuhrtrasse.

In Arbeit befindliche Nadelholzparzelle im Nutzwald – Entnahme wird begleitet mit Unterpflanzen von Jungbuchen.

Buchenwald mit Begleitbäumen je nach Boden- und Wasserverhältnissen – vom Ziel her gleich sowohl im Forst (links vom Weg) wie im Naturwald (rechts).

Die Bredenbek – Ziel erreicht.

Blick bachauf – durchflossene Mäander auf kuppierter Moräne kennzeichnen die Landschaft.

Der nächste Beitrag beschreibt die derzeitige Situation des Restaurierungsfortschritts in der Kanalstrecke bachab (Initiieren bacheigener Kräfte mit dem Ziel, den Lebensraum naturnäher zu entwickeln sowie abgeschnittene Altmäander öfter in das Wasserwechselgeschehen einzubeziehen).

Inzwischen startet die jährlich neu überraschende Rosenvielfalt – hoch hinaus, …

… die Baumrosen unterschiedlicher Farben. Eine solche, rote steht gleich hinterdran, füllt die Krone des dortigen Feldahorns.

Vor Jahren endete das Schicksal (? steckt irgendwo noch ein Relikt? – muss mal nachsehen) einer weissen Kollegin, als die tragende Tot-Kastanie ihre Standzeit überschritten hatte.

Neben „normalen“ Einzelrosen hat unser Grundstück noch Buschrosen zu bieten.

Radeln ergibt sich weiter je nach Wind und Wetter.

Zu starkes Sturmgeschehen führt mich zum Schulauer Hafen statt auf die lange Piste.

Thw, West 5 – es nahen der Containerfrachter Madison MAERSK und die Lühe-Schulau-Fähre.

Madison MAERSK, 399 x 60 m, genutzter Tiefgang 11,8 von 16,9 m.

Wann wird die Luftbelastung dieser Stinker ein Ende haben? Aktuell geht alles voll in den nördlichen Elbhang mit Natur und Bebauung.

Die Madison MAERSK ist vorbeigezogen, die LSF liegt am Anleger. Von Hamburg naht ein weiteres Schiff.

Tide- und Schiffsgeschehen, Schwall und Sunk zeigen ihre Kräfte am Zugang des Schulauer Hafens. – Bei näherem Studium des Fotos – nach Blick auf „vesselfinder.de“- erkenne ich den übersehenen pinken Containerfrachter der singapurischen Containerreederei ONE, jenseits der LSF, direkt unterm Elbhang.

Es naht der Selbstentlader HAAGA, 160 x 26 m, genutzter TG 7,4 von 10 m.

Am Sandstrand rollen Windwellen aus. – Genug gesehen – und: genug durchgepustet. Ich radele zurück.

Jaaa, die Flaggen am Theaterschiff Batavia vor dem Geesthang, auf der Tide-Wedeler Au stehen sssssteif im Wind. Diese Teilstrecke ist (von der „falschen“ Seite her) man gerade im 1. Gang durchradelbar.

Nicht nur ich habe meine längeren Routinestrecken gemieden. Etliche Bekannte hatten Glückstadt im Sinn, mit „jungem Matjes“ und so. Das ist – auch per E-Rad – erstmal verschoben.

Es laufen in 2025 viele Aktivitäten zum Gewässer- und Fischschutz, die den alten Gewässer- und Fischereibiologen fordern. Angesichts der retro-Entwicklungen in unserem Umfeld, ob lokal, regional, national, international, raffen sich viele auf, Lebensräume weiter / wieder zu verbessern – und erinnern sich langjährig gesammelter Praxiserfahrung. – Man kann doch nicht alles den Bach runtergehen lassen!

Das finde ich selbstverständlich prima, komme aber zur Zeit man gerade dazu, unmittelbar damit verbundene Nach-, Vor-, Nacharbeit ingang zu halten. Etliches wird nicht den Weg in den „Osmerus“ finden. – Bloggeschehen nebendran soll aber auch nicht zu kurz kommen.

Also los. Kürzlich traf sich eine überregionale Gruppe Salmonidenschützer, um Künftiges in Angriff zu nehmen.

Kleine Ruhepause bei der Anfahrt in ultrabesonnter Landschaft – zum Verschnaufen im Halbschatten.

Gut Schatten in alter Entwicklung auch am Veranstaltungsort.

Auf dem Gelände des Treffens, Flintbek, SH, befindet sich eine Besonderheit, die erwähnenswert ist.

Wer arbeitet, soll auch gut essen – auf dem Weg in die Kantine (meine Empfehlung!). – Was ist das für ein weisser Baum da hinten?

Staunen ringsum.

Nanu ! ? !

Geradezu gespenstisch sieht dieses doch imposante Individuum aus!

Dichtes Gespinst im Zentrum. Kleine Feldahornäste – dieses Baums?

Holunder steht auch drin.

Die Werkelnden – Raupen ! ! !

Wenn das ein Gespinst ist, sind das wohl Gespinstmotten.

Und diese schier unglaubliche Anzahl!

Bis runter auf den Rasen sind die Massen aktiv.

Dichtes, feines Gewebe umhüllt den Baum

Es scheint, als ob stark moosbewachsene Stellen nicht überzogen werden – vielleicht ein punktueller Fehleindruck.

Die Flechten am Baum lassen mich Richtung Esche denken.

Von den Umstehenden, eine stets wechselnde Zuschauerschar, weiss niemand Näheres. Aber dass das Geschehen – insbesondere in trockenen Zeiten – jährlich wiederkehrt, wird berichtet. Und dass der Baum anschliessend wieder ausschlägt, die Natur ihre Besonderheiten auch hier, wie so oft, in jahrzehntausender Übung ihren Weg gefunden hat.

Letzter Blick ins Geäst.

Eine Traubenkirsche nebendran ist gering betroffen.

Wie die Verlinkung oben zeigt, ist die Gruppe der Gespinstmotten groß! Teils haben Namengeber bereits einen Hinweis auf bevorzugte Futterpflanzen gegeben – „Esche“ wäre z.B. möglicherweise ein Hinweis auf meine Vermutung. (Ob mir mal jemand sagen kann, was für ein Baum das dort ist? Komme ich mal im Erholungszustand oder vor Befall dort wieder vorbei?)

Aber – Symbolfoto – ich bin zum Arbeiten hier. Es geht weiter.