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Archive for the ‘Wetter – oder was’ Category

Was heute oft mit „Anpassung an den Klimawandel“ benannt wird und dann bei vielen offenbar unter Stichwort „Hass-Symbol“ in der nicht-Handeln-Schublade verschwindet, war früher in unterschiedlichsten Lebensverhältnissen ganz normales Verhalten, allüberall, bei jeglichem Stichwort: Modernisierung, Anpassen an den Stand der Technik.

Wer Wohnungseigentum, sei es nun ein Haus oder eine Eigentumswohnung besitzt, tut gut daran, schon aus Kostengründen „modern“ zu sein.

Hilfe bietet auch dem Laien dabei z.B. der Energieausweis. Der hat eine Rubrik „Empfehlungen zur kostengünstigen Modernisierung“. Für unser Gebäude stehen da z.B. die Stichworte

  • Dach
  • Oberste Geschossdecke
  • Aussenwand
  • Fenster
  • Kellerdecke / unterer Gebäudeabschluss.

All dies hatten wir Jahr für Jahr nach Priorität (auch ohne „Energieausweis“) bei unserem früheren Haus verändert, nie bereut.

Nun wohnen wir in einer Wohnungseigentumsgemeinschaft von 30 Wohnungen mit 27 Eigentümern. Dazu gibt es ein eigenes Gesetz. – Da wollte neu gelernt sein. Wohl denjenigen, die mit solch Formalismen umzugehen wissen.

Das Gebäude habe ich mit dem Vorjahresbeitrag zum Anbringen von Mauerseglerkästen vorgestellt.

Obige Stichworte gehören in die Rubrik „Gemeinschaftseigentum“. Es muss also von der Gemeinschaft beschlossen und finanziert werden. – Bis vor wenigen Jahren konnte bei Veränderungen nur einstimmig beschlossen werden (oha, alles was wir derzeit in EU und UNO durch Trolle durchleiden, traf also auch hier zu. – Ein Troll genügt …). Das wurde glücklicherweise vor wenigen Jahren auf Mehrheitsbeschluss geändert.

Falls obige Punkte nicht im Fokus der Gemeinschaft stehen, sind Eigeninteressen vielleicht so groß, dass Anträge zur Durchführung und Finanzierung auf persönlicher Grundlage erfolgen und positiv beschieden werden.

So haben wir mit unserem Einzug hier in Wedel (Erdgeschosswohnung) seit 2016 Stück für Stück realisiert:

  • Rollläden (Vorgabe des einheitlichen Aussehens durch die Gemeinschaft)
  • Dämmung Tiefgaragendecke (Anteil unter unserer Wohnung)
  • Dämmung Kellerdecke (Anteil unter unserer Wohnung)

Nicht dem Standard unseres früheren Hauses entsprach die Fensterqualität …

Als hilfreich erwies sich der Hinweis eines früheren Miteigentümers – Erfahrung aus Immobilie anderswo -, die Verfügungsgewalt für die Fenster bei Instandsetzung, Modernisierung von der Gemeinschaft auf Einzeleigentümer per Beschluss zu übertragen (einheitliches Aussehen des Hausäusseren vorausgesetzt).

Dieser Beschluss wurde auf unserer vorigen Wohnungseigentümerversammlung gefasst. Wir fanden einen günstigen örtlichen Handwerksbetrieb und leben nun seit Freitag Mittag weiter modernisiert.

Toll!

Zweieinhalb Tage, von Mittwoch Morgen bis Freitag Mittag ging es munter voran. – „Wir haben fertig“. Die Nachbarn erholen sich übers Wochenende von der (angekündigten) Lärmbelästigung.

Ein paar Fotos und Anmerkungen können als beispielhafte Hilfe dienen.

Wo große Massen und Maße raus und rein müssen, ist ein nahes Zwischenlager unausweichlich.

Sobald die Bewegungen stückweise abgeschlossen waren, wurde die Haustür wieder zugemacht.

Da ist dann erstmal ein Loch …

Wie gut, einen örtlichen Handwerker beauftragt zu haben!

Beim ersten Zerflexen eines Fensterrahmens … – zack, war die Sicherung raus! Stromleitung durchtrennt. Über die Ursache baulicher „Bastelei“ lasse ich mich hier nicht aus. Aber: Unser Hauselektriker konnte Notpersonal erst Montag, am 5. Tag vom „Störfall“ bieten. Der beauftragte örtliche Handwerksbetrieb löste den Fall durch Kollegialität unter Örtlichen. Ein Elektriker erschien zeitnah – flugs war das Problem gelöst. Das Wissen um „Basteleien“ führte anschliessend dazu, dass das Erlebte nicht wieder auftrat.

Im Energieausweis steht auch das Stichwort „Aussenwand“. Über deren Aufbau gibt es bei Eigentümern und Verwalter keine Kenntnis. – Also mal die Bautätigkeit nutzen und gucken …

Auf der Suche nach einer Isolierschicht …

Fuckelkunststoffe hier und dort …

Dies zeigt wohl die noch akzeptabelste Situation. Bauschaum verwirrt gelegentlich.

Wie die Aussenwand also generell gedämmt ist, wissen wir noch immer nicht. Da muss später über die Gemeinschaft Klarheit geschaffen werden. Gut, dass jetzt immerhin der unmittelbare Fensterbereich bereinigt wird.

Gästezimmer fertig.

Küche neu drin, vor Endbearbeitung.

Schlafzimmer fertig, vor Endbearbeitung.

Wohnzimmer Nord – Alt ist raus.

Wohnzimmer Nord, Neu ist drin.

Spezialität Wohnzimmer West, hier südlicher Teil: Da steht je ein Heizkörper vor dem Fensterbereich, unmittelbar dahinter eine „Pappe“, wie ich das etwas unprofessionell nenne.

Detail, Heizkörper solo, nochmal „schicke“ Isolierungs-Altsituation.

Bei der Kostenanfrage der neuen Fenster haben wir Wert auf Kenntnis der Dämmleistung der neuen „Pappe-Fläche“ gelegt. Da ist jetzt neu keine „Pappe“ mehr.

Wohnzimmer West, im südlichen Teil neu, rechts, im nördlichen noch alt, Glas und „Pappe, alt“ bereits ausgebaut.

So, das letzte Fenster mit Tür, Wohnzimmer West, nördlicher Teil, ist fertig. Super!

Das war eine professionelle Leistung, das Geld ist gut angelegt.

Das Beispiel ist im Haus vermittelt – Nachahmen ist erlaubt.

Wir haben, man stelle sich vor, auch ein Bad mit Toilette – und Fenster! – Das hatten wir irgendwann zwischendrin allerdings von innen bereits so bereinigt, dass wir zwischen den dortigen Heizkörper und „die Pappe“ eine Isolierschicht gesetzt haben. Das Restfenster lohnt dort den Aufwand, mehr zu tun, nicht.

Herbst und Winter können kommen.

Wir sind gespannt auf das Ergebnis, hatten wir doch durch Verhaltensänderung in der vergangenen Heizperiode allerhand eingespart. (Der fiese Anlass hierzu ist allgemein bekannt, erleben wir ihn doch täglich in Film, Funk und Fernsehen.)

Zum Klimawandel können wir weiter lernen, gern auch einmal in Berichte der Vergangenheit blicken – Stichwort „Hoimar von Ditfurth„, 45 (!!!) Jahre her. Niemand soll sagen, man habe nichts gewusst.

Die Stichworte des Energieausweises Dach, oberste Geschossdecke, Aussenwand bleiben der Gemeinschaft überlassen. Im vorigen Beitrag berichtete ich, das wir dran sind – mal sehen, wie das mit „Solar auf dem Dach“ weitergeht.

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Zwischen Sommer und Herbst – Zeitenwechsel, Ansichtssachen …

Fange ich in der Marsch an, Fährmannssand.

Aussendeichs trottet eine kleine Gruppe aus Hunderten Deichschafen vor Tide-Elbe-Horizont, Thw auf Seeschifffahrtskanal und Süßwasserwatt.

Binnendeichs …

Willow Henge, West – was die Alten in Stein konnten, realisierten hier Jüngere in Holz, wachsend mit regelhaftem Beschneiden. Vor Zeiten habe ich im Vergleich zu Stone Henge die hiesige Gruppe Kopfweiden so benannt.

Willow Henge, Ost – bisher haben alle verstanden, wenn ich hier diesen Begriff wählte.

Nordende Willow Henge (noch schonendes / schönendes Beispiel) – nicht verstanden haben wir alle den Horizont hier Handelnder. Die kommen nahezu alle mit Auto hierher, können Mitgebrachtes offenbar nicht abtransportieren.

Wir verlassen die Marsch, weiter geht`s auf der Geest.

Auf zu anderen Horizonten – angetörnt im Fahrradhäuschen von Prismenfarben.

Es geht Richtung Schenefeld, schön halbschattig durch Eichenallee.

Weiter im Wedeler Autal entlang der S-Bahn, (optisch) Tunnel voraus.

Schlagkräftige Landwirtschaft, nicht immer spielt das Wetter mit – geernteter Acker, Gerste kam „auf Kraft“ rein, Weizen litt beim Korn. – Mais im Zeithorizont, bald drückt dessen Kampagne.

Radlers Horizont – zwischen Eichenallee und Maiswand.

Angekommen, wartend auf Zukunftshorizont: Solarvortrag im Vorfeld für Entscheidungen unserer Wohnungseigentümergemeinschaft.

Erste Vorstellungen – das wird ein spannendes Thema in der weiteren Entwicklung. Vorsicht, Schleichwerbung!

Die Gedanken rasen beim Zurückradeln – das angesagte Gewitter erwischt mich bis auf Tröpfel nicht, Unheil bleibt auch später aus.

Ich komme an in einer Baustelle. – Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel fangen angesichts seit allzu lange zögerlichem und Fehlverhaltens der Politik im Kleinen an.

Dazu demnächst mehr.

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Sonnig im Neuen Botanischen Garten Hamburgs …

Stein-Partie – die Sonne brezelt. Das dunkle Gestein heizt sich auf. Auch wassergefüllte Mulden leeren sich sichtlich.

Pfützen auf hellerem Beton nebendran lassen sich mehr Zeit.

Nach dem Guss (bzw. der vorab wackeligen Wettervorhersage) sind ausser uns wenige, meist Fachleute und Gartenmitarbeiter, zu sehen.

Nochmal Steiniges, Besonderes – Japanischer Garten. – Kies, geharkt … – irgendwie erinnert mich der an etwas.

Geharkter Kiesgarten – also wirklich! Nicht betreten!

Wir queren einen noch ordentlich feuchten Bambuswald.

Neben großflächig Trockenem werden regelhaft Feuchtgebiete, kleine Gewässer gequert – Uferbereich im Licht.

Entenflott, Krebsschere, Schwanenblume und mehr.

Blutweiderich.

Mal was Trockenes – bunter Bauerngarten. Die Bienen sind eifrig, ein kleines Schau-Volk steht nebendran.

Es sind selbstverständlich auch jede Menge Bäume, Waldpartien zu bestaunen – hier stellvertretend die Fruchtstände der Hainbuche (kennt auch nicht jeder, auch wenn solch Hecke im eigenen Garten steht).

Regelhaftes Thema beim Treff mit Förstern, wo auch immer: Verglichen mit dem glatten Stamm der Buche halten nicht so Bewanderte die Hainbuche mit ihrem faszinierenden, extrem variablen Querschnitt und starken Veränderungen während der Alterung für einen Baum, der irgendwie gestört sei.

Fast jeder Förster ist schon aufgefordert worden, diese „Kümmerlinge“ aus dem Wald zu entfernen … – Leider geschieht das in vielen Wäldern tatsächlich.

Hoffen wir auch zu diesem Thema auf Besserung – und informieren, wo immer es geht.

Aus Rasen wurde Acker, bewächst in vielfältigem Grün – wir sind, wie Film, Funk und Fernsehen zeitnah berichten, Zeugen einer Umstellung!

Im angelaufenen Großprojekt „Natürlich Hamburg“ wird nicht nur die Stadt, sondern werden insbesondere auch kleine und große Grünbereiche einschliesslich der Parks auf mehr Artenvielfalt, Bodenqualität, Versickerungsfähigkeit umgestellt. – Wie schön! (Wurde aber auch Zeit! Information über Jahre brachte wenig. Möge nach Abschluss des Großprojekts erkannt sein, dass allein durch – nicht zuletzt! – kostensparendes Ändern der Unterhaltungspraktiken eine lebendigere Stadt resultiert.)

Nochmal Wässriges – da kommt einer mit Bugwelle heran …

Ein kapitaler Spiegelkarpfen – nebendran ein Vetter, nicht klar erkennbar, ob Rotfeder oder Rotauge.

Eine Sonnenanbeterin – vermutlich eine alte Schmuckschildkröte.

Die zentralen Teiche glitzern im Gegenlicht.

Auch am Ablauf, hervorgekommen unter kühlender, dunkel-schattiger Querung – Spiegelkarpfen.

Faszinierende Spiegelung mit Wellen-erzeugendem Spiegelkarpfen.

Anerkennend nehmen wir seit ein paar Jahren wahr, dass die früheren Massen von Karpfen aus den hiesigen Teichen verschwunden sind. Auch das Entenfüttern hat sichtlich nachgelassen. Die früher aufdringlichen Wasservögel verhalten sich annähernd natürlich. Übermäßige Verschmutzung der Teiche ist akzeptabler Wasserqualität gewichen.

Fertig. – Blick nach oben – ok.

Blick nach unten – wir starten, behutet bzw. mit Helm, behütet.

Überraschung an der B 431.

Sülldorf vorbei – am Horizont, von vorn, von Westen … – nur nicht bange machen lassen!

Wedeler Autal – vorbei an einem von etlichen diesjährigen Highland-Putzies.

Zu Hause angekommen, besonnter Feuerdorn begrüßt uns – offenbar alles richtig gemacht.

Das eigentlich beabsichtigte Treffen ist auf nächste Woche verlegt. – Mal sehen, was das Wetter dann bereit hält.

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Wir wollten mal wieder den Neuen Botanischen Garten im Westen Hamburgs besuchen, aus gegebenem Anlass Treff mit Freunden, gemeinsames Essen vorgesehen.

Da macht uns die Wettervorhersage einen Strich durch die Rechnung. Allzu fette, fluffige, wasserreiche Wolkenareale, scheinbar unberechenbar den Weg nehmend, Geschwindigkeiten, Richtungen ändernd …

Nur nass werden beim Anradeln, unsichere Situation während des Besuchs – abgesagt, verschoben.

Wie das in heutigen Zeiten des Klimawandels aber schon fast in festes Wissen übergegangen ist, richtet sich das Wetter immer weniger nach den Rechenmodellen. Wir sind inzwischen darauf eingestellt, auf aktuelle Entwicklungen, beobachtet durch gelegentlichen Blick auf das Wetterradar, (häufig genug) spontan zu reagieren.

Und so verändert sich unsere Entscheidung Richtung Mittag – für uns reicht die Zeit noch. Wir trauen uns.

Anradeln durch das Wedeler Autal, hier entlang der S-Bahn, kurz vor der Landesgrenze SH / HH.

Der Weg durch die Stadt, entlang Neben-, dann Hauptstraßen, dann durch grünes Wohngebiet lässt sich gut an. Immer Mal geht der Blick gen Himmel – da tummelt sich allerhand.

Oha, Oh ja – das kann jederzeit …
Dieses, nicht uns treffend, ist bereits vorbeigezogen.

Wir haben den Hinweg tatsächlich geschafft. Die hoffentlich halbwegs zutreffende Wetterentwicklung lässt für den Nachmittag hoffen – also erstmal unter Dach Mittagessen.

Gleich neben dem S-Bahnhof Klein Flottbek gibt es eine lohnende Gelegenheit, so Verwandte, Freunde und Bekannte.

Die Auswahl ist gut, ich kann mich nicht beherrschen …

Seit „Jahrzehnten“ nicht gegessen (ich schwör`) – große Currywurst mit Pommes.

Zu allem hatten wir Empfehlungen gehört, wir können ja nicht „alles“ essen. Meine Wahl, auch der gewählte Flammkuchen bestätigten die Empfehlungen – gerne wieder (aber dann erstmal etwas anderes von der umfangreichen Karte?)!

Draussen bestätigt sich unser Zeitplan …

… – es regnet „Katzen und Hunde“.

Nach dem Bezahlen noch so ein Teil – wir sitzen noch ein Weilchen, nun draussen, auch unter Dach, und warten.

Wir sagen ja „in Strömen“, auch wenn die in aktuellen Schütts nur punktuell niedergehen. – Vorbei.

Wir haben die S-Bahngleise unterquert, befinden uns nahe des Eingangs zum Loki-Schmidt-Garten.

Und siehe da!

Dass wir die nächste Zeit so gut wie allein sind, stört uns wenig. – Unglaublich! Das Wetter hält, in neuer Qualität.

Ein paar Eindrücke von „drinnen“, im Neuen Botanischen Garten Hamburg, folgen.

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Der Sommer 2023 – das Grün konnte meist nicht klagen. Hohler Baumstumpf, in den Vorjahren „Loch“, ist gut begrünt.

Baumschulen bemühen sich um Bodengesundung – Ringelblumenzwischenanbau.

Brombeeren an wärmeren Standorten sind „Schwarz-frei“, werden regelhaft abgesammelt. Hier – schattigere Lage – stellt sich die Frage, ob sich Rot noch bis zum geniessbaren Schwarz entwickeln kann.

Nahebei – Grün, Gelb und herbstliches Orange, neu erkannte Angebotsform.

In der Marsch sind Zeichen des nahenden Herbsts nicht zu übersehen.

Die Unterhaltung der Marschgräben ist in vollem Gang.

Warum nicht genutzte Flächen nebendran bis tief runter „geschrubbt“ werden, erschliesst sich angesichts Rufen nach Wildblumen, Biodiversität u.v.m. nicht.

Allüberall – Mais bestimmt allzu viele Horizonte.

Und nun – ich scheue mich, zur Wedeler Au zu berichten,  geschieht demnächst aber doch einmal – der Wedeler Mühlenteich zum Schluss.

Fett grüner Mühlenteich im Hintergrund – „geschützte Teichrose“ in Perversion, als Schlammproduzent und Lebensraum-Killer. – Egal, Eis geht immer.

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Sonntag, Sommer(ferien), Sonne – ein Tag zum Radeln. Auf geht`s, nordwestwärts, Richtung Holm.

B 431 problemlos gequert – auf Nachfrage, ob ich darf.

Was für ein Erlebnis! Keine Autos und andere motorgetriebene Fahrzeuge – frische Luft ringsum …

Und diese Stille …

Ungewohntes, ein Genuss.

Doch nicht ganz – Blaulicht, Patrouille.

Es bleibt leer – bis auf orange Personen an einer Zufahrt.

Rotweisses Flatterband sperrt viele Zufahrten.

Polizei an anderer Zufahrt, hat sich ein schattiges Plätzchen gesucht.

Holm – orange-weiss, andere Variante der Zufahrtssperren.

Was ist hier eigentlich los?!

Langsam hörbares Geräusch, ein anschwellendes Rauschen …

Das Rätsel klärt sich – der Spaß beginnt.

Mit hoher Geschwindigkeit taucht ein Menschenschwarm auf Rädern auf, saust vorbei.

(Der „Menschenschwarm“ ist seeeehr viel größer, als er hier erscheint.)

Das Rauschen ebbt ab. Ruhe kehrt ein.

Kreisel B 431 in Holm. Etliche Menschen haben sich an diesem neuralgischen Punkt eingefunden – gespannt, was noch kommt.

Ich werde (wieso, bin doch drauf) ermahnt, den Fußweg radelnd zu benutzen.   🙂

So ganz leicht ist das nicht immer.

Mehr oder weniger stationär oder bewegt, Publikum ist doch auch da.

Solche tagesspezifischen Schilder stehen auch gern mal auf dem Fußweg, quer …

Als hätten die Freunde und Helfer extra für mich Grün geschaltet. – Danke!

Abgebogen, Blick zurück: Schon rauscht es wieder vorbei – kritischer Punkt, fast rechtwinklig links rum bei hohem Tempo. Es wird ordentlich gerufen im Pulk.

Hinter jedem größeren „Feld“ folgen Ordnungskräfte.

Der Lehmweg, Holm, ist schon etwas Besonderes, so auch an diesem Tag. Normal heftig frequentierte motorisierte Hauptstraße, nun bestückt mit anfeuernden Orchestern. Zutaten je nach Einfallsreichtum, hier reichlich Trommelgeschirr aus dem Haushalt.

Ansonsten gibt es, was man sich vorstellen kann. Klingeln, Ratschen, Tröten und vieles mehr.

Parallel zum Heranrauschen, Anschwellen, Abklingen der Teilnehmenden verläuft die orchestrale Begleitung gleichsinnig.

Ruhe … – Einzelpublikum, bestuhlt.

Wie gehabt – alle Zufahrten dicht.

So, da ist auch mal ein Infoschild. – Es finden die BEMER Cyclassics statt.

Die habe ich  in den vergangenen Jahren, kein Regen als Voraussetzung, als Spezialerlebnis schätzen gelernt. – Immer gegenan!

Da naht auch schon eine neue Spitze.

Wuuuuusch – vorbei, das Feld.

Mal in Mehrzahl – sichernde Motorrad-Eskorte hintendran.

Es geht wieder ins Grüne, Richtung Kreisel Appen-Etz.

Vom Horizont her schnell nahend … – Zwei gegen einen …

Das ist dieses Jahr irgendwie besonders. Die Größe der Felder ist aus meinen Fotos nicht erahnbar. Ich habe das Gefühl, statt Hunderter in der Summe mehrerer Radlergruppen diesmal mit Tausenden zu tun zu haben.

Meine Fahrzeit und -richtung hat sich im Vergleich früherer Jahre nicht geändert. Diesmal habe ich wohl die große Gruppe der „Jedermänner“ (12.000 gemeldet) zu fassen bekommen.

Neuer Tross, ich setze meinen Weg Richtung Verkehrskreisel fort.

Streckenposten – und neue Gruppe.

Beidseitig Streckenposten, motorisierte Erste Hilfe.

In Groß, die DK-Flagge – hier geht es international zu.

(Wir lernen später am Fernseher, dass „der favorisierte Däne“ gewonnen hat. – Mir scheint, das Fernsehen hat es sich ein wenig leicht gemacht, wenn ich die Ergebnislisten so ansehe. Aber hier habe ich ihn wohl gefunden, Mads Pedersen, DK. – Der Name taucht auf, wenn man auf das + dort drückt.)

Ein weiteres Feld rast auf die am Straßenrand unterstützenden Dänen zu.

Der Kreisel, …

… an dem ich Richtung Wedel zurückfahre, Nicht-Rennstrecke (für die Veranstaltung).

Same procedure …

Zurückblickend …
(Auch) Diese tägliche Hauptverkehrsstrecke ist für die Veranstaltung gesperrt.

Pech für diejenigen, die keinerlei Hinweis darauf aufgeschnappt haben.

Auch hier radele ich meist an „leerer“ Strecke.

Es kommen aber doch Binnenfahrer, ruhig, wie auch Unwissende, meist rasend, teils röhrend, angesichts der Motorenarmut an diesem Tag teils erbarmungslos stinkend vorbei (ich habe das Gefühl, Diesel werde nicht mehr gewartet????).

Bis auf die Binnenfahrer sehe ich alle von vorn gekommenen wieder – nun andersrum, teils noch rasender, vermutlich mit rauchenden Köpfen.

Ich bin daheim, Blick auf Wedels innerstädtische B 431 – Wir sind abgesperrt.   🙂

Was für eine  schöne Tour – nächstes Jahr gerne wieder!

P.S.: Es soll nicht verschwiegen werden, dass das Ereignis, wie die Summe der von Hamburg ausgehenden Events (dito Berlin und andere Zentren), nicht durchweg geliebt wird.

So weiss ich aus unserer „Niedersächsischen Zeit“, dort nicht so direkt betroffen, dass sich ganze regionale Bereiche ausgeklinkt haben. Das geschah auch hier in Schleswig-Holstein, da z.B. Straßendörfer wie Haselau und Haseldorf sich in Geiselhaft genommen sahen. Veranstaltungen sollen sich schon an den Örtlichen orientieren, keine Frage.

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Wedel, der bekannte Pferdetümpel, Spiegelung – recht regelhafte, teils ergiebige Niederschläge halten Boden und Stillgewässer feuchter als in den vergangenen Jahren.

Das Grün wächst „wie verrückt“, ungeduldige Hektiker verlangen nach dem Gärtner …

Wir geniessen das aufkommende Rot ringsum.

Weissdorn neben Hainbuche, Verhandlungssache – vereinbart ist mit der Stadt, selbst aufkommende Bäume erstmal zu tolerieren, zu beobachten. Sie könnten anstelle sterbender Kastanienallee eine stabile, regionstypische Grünkulisse entwickeln.

Nach Stopp des Heckenscheren-08/15-Schnitts von Büschen und Bäumen blüht und fruchtet es ringsum – Vogelbeere1.

Zierapfel.

Über den Zierapfelwahn hier im Baumschulkreis schreibe ich jetzt und hier mal nichts.

Hartriegel, Cornus mas 1 – nicht zu fassen!

Vogelbeere2.

ChinaAhorn1.

Ob das nun ein „China-“ oder ein Japan-Ahorn ist, lasse ich mal dahingestellt. Seine sich entwickelnden „Nasen“ jedenfalls weisen nach und nach sich intensivierendes Rot auf, bevor sie graubraun enden. Sie locken dann allerlei Vögel, speziell Dompfaffen und andere Finken.

Hartriegel2.

ChinaAhorn2, mit Pfaffenhut.

Auch der gut entwickelte Pfaffenhut mit reichlich Früchten erfreut die Vogelwelt in Herbst und Winter.

Uuuups, noch was Rotes – das in der Natur gut wieder auffindbare feuerrote E-Spiel-Mobil, hier nahe eines Bachs, über dessen Lebensraumverbesserung gelegentlich berichtet wird.

Unseren Feuchte-in-der-Landschaft-Anzeiger Pferdetümpel (mal nicht [mehr] sommertrocken!) beobachten wir weiter. Was Bäche und kleine Flüsse (und das Grundwasser) betrifft, macht er keine Aussage.

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Zahlreiche Eindrücke von Bad Oldesloe bleiben in Erinnerung, allem voran die Fußgängerzone, die verbesserbaren Stadtgewässer, das eindrucksvolle Brenner Moor.

Der Auslöser dieses Stopps, Stippvisite in Haffkrug, bleibt mit dem Fischfangerlebnis etwas besonderes.

Die wackelige Wettervorhersage meinte, es werde tagsüber regnen. Wie gut, als Frühaufsteher vom Dachfenster auf die Sonne zu sehen.

Meine Digicam bastelt bekanntlich besondere Eindrücke …

… und die morgendliche Realität wechselte schnell.

So stelle ich ohne weiteren Kommentar …

… hier eine kleine Fotoserie ein.

Was uns wohl …

… nach dem Frühstück erwartet?

Es deutet sich schon an. Goldene Sonne wechselt zu wässrigen Wolken.Später war dann der Himmel „zu“.

Wir kamen aber letztlich trockenen Autos in Wedel an.

Erstaunt, was in wenigen Tagen Abwesenheit an Entwicklung läuft, begrüßten uns weit fortgeschrittene Früchte verschiedener Art. – Dazu demnächst mehr.

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Für uns als E-Mobilisten sind wichtige Plätze an Besuchsorten die, an denen unser feuerrotes Spielmobil geladen werden kann. So hielten wir uns gelegentlich am Exer auf – gut Essen und Trinken nahebei.

Vom Exer aus unter der B 75 durch – Neugier …
Infotafeln erwarten uns und bestimmen den Abend.

Sehr informative Tafeln und Informationsbroschüren machten uns auf den Verein „Wir für Bad Oldesloe“ aufmerksam – herzlich danken wir für die Weg-weisenden Texte mit vielen Bildern!

So kommen, hier ein- und in den vorigen Beiträgen nachgetragen, etliche Links über Sehenswürdigkeiten in die Bad Oldesloe-Erlebnisse – dazu gehören auch die trefflichen Texte Exter 1 und Exter 2.

Als Ziel wählen wir die Grüne Brücke, zunächst uneins, ob wir die gesamte Runde erwandern wollen – unsicher, ob der Hinweis eines hilfreichen Hundausführers auf eine gesperrte Strecke uns betreffen würde.

Zunächst gen Osten – hoch thront der Altfresenburger Ringwall am gegenüberliegenden Traveufer.

Beim Queren von Kleingartenanlagen, Durchschreiten von Toren, Unklarheit, ob die – falls wir umkehren – womöglich geschlossen sind, drehen wir lieber gleich um, wählen die Westrichtung vom Parkplatz aus.

Auf dem Rückweg, hin zum neuen Start, sehen wir bereits, über die Trave bachauf, das Brenner Moor.

Nordwärts geht`s zunächst auf aufgeständertem Bohlenweg.

Dost, verblühend, vielfältige Sumpf- und Moorvegetation begleiten uns.

Schwäne suchen und finden eifrig Nahrung auf einem Travealtarm.

Wir haben die Trave erreicht, der Weg führt nun Ost-West – Igelkolben flottiert im Fliessgewässer. Kein gutes Zeichen.

Motorisierte Radler passieren uns – dürfen die das? – Wir werden die Schilder genauer inspizieren …

Angekommen – die Grüne Brücke ist erreicht. Ein Pegel steht auch dran.

Ausser uns sind noch einige Geniesser der Abendstimmung unterwegs.

Blick ostwärts – spiegelnd wie ein Stillgewässer liegt / fliesst die Trave gen Bad Oldesloe.

Da flattert so allerlei über dem Wasser, im ständigen Hin und Her, Auf und Ab nicht eindeutig definierbar. – Ich sage mal: „Köcherfliegen“.

Insekten am Bach sind interessant – nicht nur für Hinsehende, vor allem auch für Tag- und Nachtüberflieger wie Vögel und Fledermäuse. Wer nicht fliegen kann, baut halt sein Fanggerät.

Wunderwelt Spinnennetz – Brückengeländer sind meist voll davon, helfen dem Insektensucher …

Neben Birken- und anderen Samen, die als „Luftplankton“ hier eingeweht werden, hat sich eine Eintagsfliege fangen lassen – offenbar recht frisch.

Die Vielzahl der Netze wird offenbar intensiv und schnell von Fängen „befreit“. Die eine oder andere Eintagsfliege ist noch erkennbar, sonst häufig anzutreffende Zuck- und andere -mücken nicht. Auch die unsteten Flattergeister überm Wasser, die Köcherfliegen, entgehen entweder den Netzen – oder werden von den Spinnen so fix aufgefressen oder anderswo gebunkert, dass sie dem Betrachter entzogen sind.

Wir machen uns auf den Rückweg – lange abendliche Schatten …

Gleich an der Wegebegegnung, Grüne Brücke – haben wir`s doch gedacht!

Mit der Sonne im Rücken sehen wir auch die Besonderheit des Brenner Moors – Queller, Salzanzeiger, im Binnenland.

Aufquellendes Wasser entlang eines in der Tiefe liegenden Salzdoms bringt Salzwasser an die Oberfläche. Wie die informativen Faltblätter und Broschüren beschreiben, ist das Rot des Quellers wie auch – an trocknenden Stellen oder in solchen Zeiten – weisse Salzkrusten das Anzeichen dieser lokalen Besonderheit.

Langer Schatten auch hier – die Feuchte bringt die Schnecken ins Freie. – An anderer Stelle legen wir eine Weinbergschnecke weg vom Bohlenweg.

Gewässer-, Moor- und Klimaschutz sind hier „natürlich“ realisiert – hinten rechts zu Letzterem auch ein technischer Beitrag.

In Parkplatznähe, Schilderwald (vorher nicht genau angesehen, betrifft uns ausser dem obersten Wegweiser nicht) – ganz klar, auch hier: Auf dem Bohlenweg sind Pferde und Räder fehl am Platz.

Schön, dass wir über die Lokalinformationen diese schicke Strecke kennenlernen durften.

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Beim Zwischenstopp auf dem Weg nach Haffkrug, Lübecker Bucht, Ostsee, sehen wir uns die alte Stadt Bad Oldesloe an. Die Fußgängerzone bietet Muße, das Drumrum, die Historie, zu studieren. Und allerhand Wasser ist mit im Spiel.

Besonders nett ist es selbstverständlich, wenn das Wetter „stimmt“.

Am Marktplatz steht das Rathaus, davor ein Brunnen.

Blickrichtung geändert, dichter dran – das Stadthaus gleich nebenan.

Und wie es sich bei einer so historischen Stadt gehört, …

… existiert mindestens der Löwe zur historischen Apotheke.

Alte Mühle, Blick bachauf von der Fußgängerzone Mühlenstraße.

Blick bachab – noch `ne Brücke. Die Stadt mit ihren Trave-Armen sowie der Beste bietet vielerlei Querungen über Gewässer.

Schade nur, dass ALLE (vgl. auch Beitrag zur Trave-Durchgängigkeit) keinerlei naturnahe Gewässerstruktur aufweisen.

Ist das für eine Stadt am Wasser, Bad-Stadt, Kreisstadt, nicht (mehr als) ein Bisschen peinlich ? ! ?

Wer den Blick hoch hält, merkt nix davon. Hier tobt das Leben im scheinbaren Totholz. Im Kurpark – Spechtbaum, der weiter lebt.

Der Kurpark in seiner landschaftlichen Abwechslung kann sich sehen lassen. Hier die feuchte Aue der Beste, Trave-Nebenbach, mit Stillgewässer, Röhrichten, Wald im Übergang feucht – trocken.

Und hoch geht`s, Buchenmischwald kennzeichnet die Situation.

Der alte Salzteich (aufquellendes salzhaltiges Wasser, durch unterirdischen Salzkegel verursacht) – offensichtlich Entenfütterstelle.

Gleich nebendran die Beste, tyisch überbreit vom Menschen „entwickeltes“ Etwas.

„Ufer kaputt“ am Salzteich – statt der Wackersteine mit Stolpergefahr wäre Kies aus verschiedenerlei Gründen ein besseres Erosionsschutzmaterial.

Idyllischer Durchblick am Salzteich – alte Kastanie, Röhricht, Trauerweide.

Zurück im bebauten Raum, Travebrücke – Großsteine, leider wohl nicht zur Gewässerstrukturierung vorgesehen.

Am Wasser / Gewässer wichtig: Pegel! – Langzeitige Aufzeichnung sichert bessere Abschätzung von Entwicklungen, Notwendigkeiten zum Hochwasserschutz.

Die Rundumwanderung hat sich gelohnt. – Für Essen und Trinken ist gesorgt. Wer sucht, findet.

Es folgt noch eine abendliche Wanderung im Grünen. Mehr dazu demnächst.

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