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Archive for the ‘westlich HH’ Category

Auf geht`s in den Wildpark Eekholt – vorbesprechen, ob am Osterauwanderweg Ergänzungskies, ggf. welcher für neue Prioritätsstellen, geliefert werden soll. Herbst-WasserCamps mehrerer Schulen würden nach Vorschütten durch Wildparkmitarbeiter wie üblich die Feinstrukturierung übernehmen.

Abholen eines Fachkollegen – die fast erwachsen aussehenden Tangstedter Jungstörche stehen noch auf dem Nest, offenbar beschäftigt mit frischer Futterlieferung.

Nach Erledigen der Osterau-Ansicht und -Verabredung (Bericht folgt) habe ich den Kollegen wieder abgeladen, gucke noch nach unserem jüngsten Kies in der Pinnau, nahebei.

Hoppla, der Tag hat die Jungstörche vorangebracht. Zwei sind nicht sichtbar, einer steht auf dem Nachbardach. Der auf dem Nest hat gerade Hüpfen und Springen abgebrochen.

Genau Peilen! Wie komme ich da rüber?

Komm doch, es ist ganz einfach – na los!

Ich fahre zur Pinnau.

Angang mit Durchblick, kahle Heuwiese, Kopfweidenreihe.

Auf Disteln nebendran tummeln sich vor allem Weisslinge.

Das Wetter, stürmisch – dunkle Wolken jagen über mich hinweg.

Die Regenjacke liegt im Auto. Das Wetter lässt mich ungeschoren davonkommen.

Der Kies liegt gut. – Leicht erhöhter Abfluss, vor allem aber Starkwind entgegen der Fliessrichtung halten den Wasserstand zum Tidehochwasserzeitpunkt um etliches höher als normal.

Die Raue Rampe, normal frei stehend, ist „gut“ überstaut.

Ebenso die Rauschen – Merk und Wasserstern flottieren.

Sommerzeit – das Große Weidenröschen blüht.

Blick bachab – Lokalwirken des Gegenwinds.

Blick bachab über eine Rausche-Kolk-Struktur.

Strömungsbild einer Rausche, Thw- und Starkwind-eingestaut.

Immer mal ganz interessant, Bekanntes „bei anderem Wetter“ zu sehen.

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Was haben diese Gänse vor, fliegen direkt auf mich zu?

Kurz bevor sie mich erreichen, drehen sie ab, Richtung Hof Fährmannssand.

Noch so ein Trupp, fast auf gleicher Bahn.

Sie ziehen flach über die Deichverteidigunsstraße, als wollten sie eine dort grasende kleine Gruppe zum Mitfliegen animieren.

Wieder und wieder …

… kreisen 3-4 dieser Gruppen über dem überschaubaren Areal.

Komische Sache, das!

Nach einer Weile hat sich die Angelegenheit geklärt.

Alle Gruppen landen nach und nach bei einer weiteren, die auf einer Fährmannssandwiese frisst.

Denen auf und neben der Deichverteidigungsstraße ist das egal. – Gehören sie einer anderen Sippschaft an?

 

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Gerade wird gemeldet, dass die Juni-Niederschläge um einiges über dem Mittel lagen – die Temperatur auch, wieder …

Da gucke ich aufs Regenradar („Wetter“ ist durch!) und radele gen Elbdeich – Zeit für eine kurze Runde.

Fährmannssand, Blick Ost – DAS ist abgezogen, voluminös, schüttend.

Bachstelze auf Deichverteidigungsstraße, eifrig forschend, …

… regelhaft findend.

Bewegtes jagt von WestNordWest über Land, bunter Anblick.

Aussendeichs grast die Rinderherde, vermehrt um etliche Kälber, auf fetter Weide.

Da kommt über die Deichkrone was auf mich zu – ein Pulk Gänse.

Dazu mehr in einem eigenen Beitrag.

Blick vom Sperrwerk Wedeler Au, Schafe punkten Weiss.

Blick binnendeichs, über die Wedeler Au bei Tidehochwasser eingestaut (die ist real ein winzig kleiner Bach) Richtung Geestrand, Bebauung Wedel.

Auf der Deichverteidigungsstraße setze ich meine Runde fort – „dem Wetter“ hinterher.

Die Runde klappt prima – kurz vor dem Geestrand, bald zu Hause.

Ob das heute wieder so klappt, „… on the bright side …“? – Zweifel sind erlaubt.

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Heuernte erfolgreich – die zahlreich gepressten Rundballen …

… erweisen sich als praktische, schnell akzeptierte Landschaftselemente, …

… z.B. als Ausguck, für Bussard, Turmfalke, Jungadler und Co.

Da kann es auch passieren, …

… dass man einem ruhenden, gleichwohl aufmerksamen, vom Wind bewegten Reiher begegnet.

Ausweichende nutzen Kaventzmänner dann auch schonmal als Versteck – hier mit Sturmmöwe (da waren noch etliche mehr, ein kleiner Schwarm).

Rundballen werden auch in Folie verpackt. Diese, selbstverständlich die anderen auch, eignen sich trefflich als Schattenspender.

Inzwischen ist das alles vorbei – rechtzeitig vor den jüngst durchgezogenen Regenfronten.

Alles abgefahren, sicher gelagert.

So gut wie überall.

Da guckt der Reiher – Hochsitz und Versteck … weg!

Das Wetter bleibt wechselhaft.

Wir richten uns drauf ein.

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Gesehen Freitag, 28. Juni 2024 – das ist wieder mal so ein Einschnitt, komme zufällig auf Wedeler Autal-Radeltour vorbei.

Abi 2024 – „School`s out“ ! ! !
Alles ist zu gewinnen! – Verloren hat, wer meint, nun wäre es Schluss mit Lernen. Lebenslanges Lernen ist angesagt, heute mehr denn je.

Dann man herzliche Glückwünsche und alles Gute für die kommenden Herausforderungen!

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Während ringsum jegliches verfügbare Spezial- bis Transportgerät bei der Heuernte bis zur Abfuhr der Ballen vor angesagtem Regenwetter eingesetzt wird, können wir beim Warten auf nächste Kies-Lkw so einiges aus dem Tier- und Pflanzenreich beobachten.

Da fliegt schonmal ein Storch …

… vorbei!

Detailbetrachtung von Fotos zeigt die Realität. Bis zu 20 (hier bei 10) Männchen der Prachtlibelle Calopteryx splendens melden ihren Anspruch auf ein Revier an, führen sich den Weibchen vor.

Wo man hinsieht, links Rand-parallel sitzend, rechts flatternd …

… scheinbar synchron im Flügelschlag, zusammenklappend.

Wir befinden uns halt in den Libellenmonaten …

… Juni / Juli.

Die Weibchen, nicht so leicht zu entdecken, gucken sich das erstmal in aller Ruhe an.

Die im Vorbeitrag bereits gezeigte Großlibelle Anax imperator taucht ebenfalls auf, meldet langstreckig Revieranspruch an. Zeitweise zeigt sich ein zweites Männchen, es geht um Grenzfragen / -streitigkeiten.

Derweil rauscht das Uferröhricht, Schilf oder / und Rohrglanzgras, im böig, starken Ostwind.

Massenerscheinung von Igelkolben, flutend, die durch harte Gewässerunterhaltung erzeugte eintönige „Rasen“ bildende Störart, …

… kann durch angepasste Unterhaltung, Restaurieren und lichten Schatten in verträgliche Dichten vermindert werden. Dadurch entsteht Raum für Standorttypisches wie z.B. den Wasserstern.

Im Luftraum zeigen sich regelhaft, oft 2 Störche …

… hoch in der Luft. – Die Nahrungsbeschaffung scheint erstmal erledigt.

Lerchen steigen auf, …

… ihr Tirilieren erfüllt die Luft.

Auch Größeres, zum Glück meist hoch genug, als dass zugehöriger Lärm hier unten störte, quert den Luftraum.

Der Rote Milan, auch Möwen und Krähen, beobachten das Heu-Geschehen. Es könnte ja mal …

… – da patrouilliert auch wieder ein Storch – ein leckerer Happen „abfallen“.

Ja, es war allerhand los, rund um unseren Kieseinsatz mit 5 Lkw.

Die nächste Übung folgt, sobald es passt.

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In den bisherigen Beiträgen – 5 Lkw Kies für Erosionskurve – war gelegentlich ein großer Baum zu sehen. Dahin, bachauf, wandere ich.

Dort befindet sich ein Sandfangbereich mit unterliegender Rauer Rampe, die wir vor 5 Jahren erstmals sowohl hinsichtlich Erosionsminderung als auch Lebensraumverbesserung bekiest hatten. – Lange nicht gesehen, ich nutze die Gelegenheit.

Tief eingeschnitten, „unsichtbar“, verläuft die Pinnau im Gelände. Die trockenen Ebenen (die frühere Überschwemmungsaue) werden beidseitig zum Maisanbau genutzt.

Bachauf eines am anderen Ufer mündenden Entwässerungsrohrs flottiert auffällig Wasserstern in turbulenter Strömung.

Wenn das man nicht Resultat unserer damaligen Aktionen ist.   🙂

Blick bachauf – eine der seinerzeit angelegten Rauschen, sieht sehr gut aus.

Dichter dran – Rausche und Kolk.

Auf dem Kies haben sich – unter anderem – Merk und Wasserstern angesiedelt.

Im ruhigen Oberwasser breitet sich angesichts der Übersonnung Schwimmendes Laichkraut aus. Dies bremst momentan … – massenhaft vom Dauerwindgeschehen verblasene Gräserpollen! Sieht aus wie „Umweltverschmutzung“.

Ich drehe um. Im Schatten des Großbaums liegt (jetzt, beim Fotografieren) die „historische“ Raue Rampe. Solch Situation, punktuelles Kraft-Gefälle, lässt sich trefflich für Kieszugaben nutzen.

Das haben wir vor 5 Jahren auch gemacht (könnten wir mal wieder …). Resultat des vom Bach „an die richtige Stelle“ verfrachteten Kies ist das weiter vorn im Bild gezeigte flottierende Wassersternpolster – hervorragender Lebensraum für Bachorganismen.

Der Großbaum stellt sich als alte, vielfältige Pappel heraus. Möge sie noch ein paar Jahr(zehnt)e überdauern!

Interessant – hier, wo Turbulenz und Teilschatten (bachauf liegt längere Strecke mit lichtem Schatten) existieren, taucht die Blauflügel-Prachtlibelle auf.

Die (Calopteryx virgo) sitzt oben im Bild, darunter die bachab massenhaft in überwärmter, ruhiger Strecke zu sehende Schwesterart Calopteryx splendens.

Und da patrouilliert, langstreckig, wohl Anax imperator (aus der Gruppe der Aeshna-Verwandten).

Ein beeindruckendes Viech!

Soviel zum Zwischenausflug. Es folgen weitere Beobachtungen während des Wartens – auf Kies (der ist, wie bekannt, inzwischen drin – hat bei gestrigem Gewitterrand eine Abflusshöhensteigerung um ca. 50 cm erlebt, nun bereits sinkend).

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Die 4 Tangstedter Jungstörche, bald flügge, warten auf Futter.

Lkw 3 ist frühmorgens bereits eingetroffen, gut im Erosionsufer platziert.

Ringsum flattert allerhand herum. Darüber wird zu berichten sein.

Nicht selten überrascht das Ausmaß beobachteter Erosion an nicht Baumwurzel-geschützter Strecke – so auch hier. Wir benötigten 3 der bestellten 5 Lkw Kies allein für das Mindern des Strömungsangriffs zu Hochwasserzeiten.

Zunächst begrenzen wir Feinarbeiten auf das Allernötigste, …

… zum Beispiel zum Sichern bachab liegender, bereits ebenfalls angegriffener Uferpartien.

Von bachauf, Blick bachab – das sieht schon ganz passend aus.

Vorn wird Lkw 4 und hinten Lkw 5 – jeweils abgesetzt vom Bestehenden – ergänzt.

Nach einigen Wochen – Beobachten des Setzens, Erfordernis und Ausmaß der vorgesehenen Unterwasserpartien (Umgestalten zu 4-5 Lenkbuhnen) – werden wir erforderliche weitere Feinarbeit leisten.

Nun heisst es Warten …

… auf Lkw 4.

Ein schönes Plätzchen, halbwegs im Uferschatten – angesichts der Hitze …

 

… gut auszuhalten.

Über der Wasseroberfläche ist ordentlich was los! (Detail aus dem vorigen Foto)

Bereits der kleine Ansatz zur Lenkbuhne (Unterwasservorsprung) führt zu wechselnden Strömungen, Kleinturbulenzen horizontal und vertikal.

Nach kleiner Wanderung bachauf zur vor Jahren bekiesten rauen Rampe an den Sandfängen (Bericht folgt) erscheint Lkw 4.

Gut auf der Uferkante positioniert, …

… wird unmittelbar in die Steilböschung geschüttet.

Passt!

Blick bachauf – man gerade, dass man die jüngste Ladung oben sieht. Daraus wird später die Haupt-Lenkbuhne, um die Kurve zu entlasten.

Wir fahren ab. Hitze- und Arbeitstechnik-bedingt wird Lkw 5 auf den Folgetag verschoben.

Das Heu trocknet schnell. Schon wird die benachbarte Fläche geräumt, die Ballen werden zu geeigneten Lagerplätzen abgefahren.

Die 4 Tangstedter Jungstörche futtern munter drauflos. Offenbar finden die Eltern reichlich Nahrung.

Tags drauf, heute …

Auch der 5. Lkw ist geschüttet, gut platziert.

Wie oben beschrieben: Jetzt ist erstmal Pause. Wir beobachten Wetter-, Abfluss-, Setzungsgeschehen und gestalten zu gegebener Zeit die Unterwasserlenker.

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Das ist der Sommer! … in Norddeutschland.

Angesagt: Drei Tage bei an die 30 Grad, durchweg Sonne.

Silo-Intensiv-Mähwiesen sind teils bereits seit Mai im regelhaften Schnitt. Nun ist das Heu dran.

In der Landwirtschaft brummt`s – in der Marsch und auf der Geest, rund um die Uhr. Das Wetter will genutzt sein, das Heu einzufahren. Besser wird`s nicht – ab morgen sind Gewitter angesagt. Alles sputet sich.

Kommt Zeit, kommt Mahd. Diese Fläche folgt auch noch.

Frisch gemäht.

Flächenhaft liegt der Grasschnitt.

Binnendeichs.

Aussendeichs liegt der Grasschnitt inzwischen auch.

Nun ist Wenden angesagt, …

… Wenden und Wenden – das Wetter hilft mächtig.

Das trockene Gras, Heu, wird in Schwaden gelegt.

Das sind praktisch zu bearbeitende Mengen, …

… die weiter bearbeitet werden, z.B. von der Wickelmaschine. – Die gesamte Fläche liegt voll mit Kaventzmännern, die von geeigenetem Gerät gestapelt, aufgeladen abtransportiert werden.

Augen auf im Straßenverkehr!

Kaventzmänner allüberall.

Auch am Deich.

Und wo die Ernte nicht vor Ort bleiben soll, ist sie schnell abgefahren.

Derweit geht es allerorten weiter mit dem jeweils anstehenden Arbeitsgang. Es gilt, vor dem morgigen Gewitter fertig zu sein.

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Angesagte Hitze beginnt. Ich geniesse Anfahrt auf schattigem landwirtschaftlichem Weg.

Ankunft an der Pinnau – wie an allzu vielen Strecken sonnenüberheizter Kanal.

Passt – der erste Kies-Lkw wurde bereits geschüttet.

Die Arbeitsstrecke liegt optimal. Der Lkw kann unmittelbar anfahren.

Blick Richtung anderes Ufer – Hoffnung, standorttypischer Wasserstern unter Wasser. Negativ, erhebliche Bestände Kleiner Igelkolben, Zeichen harter Gewässerunterhaltung.

Wer das Suchbild durchschaut, sieht auf einem (auffälligen?) Röhrichtblatt ein Männchen der Libelle Calopteryx splendens – ebenfalls Zeichen des überwärmten Bachs.

Ein Lkw wird noch erwartet, 3 weitere am Folgetag. Da werde ich wiederkommen, für evt. erforderliche Feinarbeiten.

Blick bachauf – wir besprechen die Strecke, Standorte der 4 ausstehenden Lkw. Kleiner roter Punkt rechts im oberen Bildteil.

Besondere Aufmerksamkeit gilt Einleitstellen von Oberflächenabflüssen, die markiert werden, um Fehlschüttungen auszuschliessen.

Markiert.

Blick über die Gesamtstrecke, bachab.

Wir sind nicht allein – ein großer Laufkäfer quert unseren Kies.

Hoch am Himmel kreisen zwei Störche.

Zwei Hasen …

… störe ich offenbar nicht sonderlich.

Wir sind auf morgen gespannt!

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