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Archive for the ‘westlich HH’ Category

Blick zum Elbdeich Hetlingen – zum Aufladen gereihte Heuballen, Graugänse.

Blick vom Elbdeich – gegenwärtig halten sich im Vergleich zu früheren Jahren sehr viele Graugänse in der Marsch ringsum auf.

Gelegentlich höre ich von Blässgänsen. Bei näherer Betrachtung meiner Fotos ist mir 2024 noch keine aufgefallen. – Demnächst sind sicherlich auch diese, noch nicht gereihten Heuballen zum Lagerplatz abgefahren.

Elbdeich Fährmannssand, aussendeichs – bei Tideniedrigwasser hält sich ein hoher Anteil der Graugänse auf dem freigefallenen Süßwasserwatt auf.

Blick zur Lühe-Mündung mit Anleger – Graugänse (und andere Vögel) auf dem Watt.

Zwischen Elbdeich Hetlingen und Fährmannssand hatte ich ein Schaf-Erlebnis.

Giesensand – da scheint wer gerufen zu haben (???). Wie ich hat auch das Schaf vorn nichts gehört odere fühlt sich nicht angesprochen.

Zielgerichtet, linienhaft gereiht, zieht die Schar – „Gänsemarsch“!

In der Fläche formieren sich weitere Züge im Gänsemarsch. Über tausend Schafe machen sich sternförmig in Gruppen auf den Weg.

Da staunt auch das aufmerksam gewordene Schaf vorn.

Die Ziehenden verschwinden in der schattigen Trift, hofnah.

Vielleicht hat der Bauer mit einem Futternapf Kraftfutter gerappelt?

Dieses linienhafte Laufen führt zu – von fern zu nah – zusammenführenden, Grasnarbe-verletzenden Trampelpfaden. Auf dem Deich in solcher Form gehaltene Schafe widersprechen dem Spruch vom „Deichpfleger Schaf“. Stürmische Wellen bei Hochfluten fänden in solch offenem Boden geeigneten Ansatz, den Deichschutz zu so etwas wie Rollrasen werden zu lassen. – Da diese Pfadbildung in den vergangenen Jahren oft genug zu beobachten war, Schäden zu befürchten waren, scheint zumindest zeitweise dem Mähen der Deichflächen Vorrang vor dauerhafter Massenschafhaltung gegeben zu werden.

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Viele Vogelbruten sind abgeschlossen, die Jungen flügge. Ein besonderes Spektatel bietet sich im Umfeld von Häusern / Höfen mit vielen Schwalbennestern.

Fährmannssand – gerade flügge Mehl- und Rauchschwalben sitzen auf der Leine. Die Eltern haben zu tun.

Emsiges Treiben, …

… aber nicht mehr lange. Die Jungtiere lernen schnell, werden bald gen Süden aufbrechen.

Ich radele Richtung Hetlingen weiter.

Kurz vor dem alten Heuhafen Hetlingen hält es einen Reiher nicht länger in der Deckung. – Er fliegt ab.

Anderer Reiher, anderes Erlebnis – ich bin, Idenburg vorbei, in der Marsch vor dem Geesthang Holm angekommen.

Suchbild Graureiher.

Der Reiher, freier.

Der guckt mich an, …

… wendet und …

… geht langsam, sichernd, …

… weg.

Offenbar ist ihm diese, in Ruhe zu Fuß erreichte Distanz ausreichend. – So unterscheiden sich die Charaktere.

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Der Startkies liegt gut. Der Ergänzungkies liegt bereit.

Um Fahrten zu minimieren, ist die zweite Hälfte etwa in der Mitte der Bearbeitungsstrecke zwischengelagert.

Ein beliebter Hundebadeplatz.

Startkies – wir platzieren das Material möglichst schonend in vorhandene Vegetation.

Blick ans Ende der verbliebenen Strecke, im Bereich einer 90 Gradkurve.

Der Wasserstern hat sich durch vorherige Aktionen zahlreich eingefunden, flottiert in der Strömung.

Am Ohrtbrooksgraben findet auch Tausendblatt die Strukturverbesserungen gut.

Nach dem Schock vom vorigen Besuch, Beprobung brachte nur minimale, jugendliche Besiedlung, Nachprobe: Es bleibt dabei, hier muss ein Giftschub durchgegangen sein. Ergänzend zum vorigen Check findet sich eine (! meine Güte !) Eintagsfliegenlarve, Pionierbesiedler …

Es kann losgehen.

Wir fangen am unteren Ende an, da die Flut (noch nicht hier) aufläuft. – Ufer in der scharfen Kurve geschützt, Strömung angeregt, mittige Turbulenz.

Der Kurvenbereich ist fertig.

Gut, den Flächeneigentümer oder Pächter am Gerät zu haben. – Die Befahrbarkeit ist dieses Jahr ultrakitzlig, wir „trafen“ doch noch einen „weichen“ Bereich.

Der letzte Haufen schwindet.

Schon wird der Schüttplatz geräumt.

Sauber! – Alle Beteiligten sind begeistert.

Nochmal umgucken – Calopteryx virgo (die Kühle) wird für Nachwuchs sorgen.

Möge die Wasserqualität langfristig gut und stabil bleiben, so dass sich eine arten- und individuenreiche Lebensgemeinschaft neu aufbaut!

Auch „die Wärmere“ Calopteryx splendens (oben) ist vertreten.

Blutweiderich vor angeregter Turbulenz.

Abschiedsblick auf die beiden großen Depots.

Hier besteht für interessierte Schulklassen und / oder andere Engagierte die Möglichkeit, nach Genuss der Sommerferien zu wirken.

Verbesserungen am gegenüberliegenden Grabeneinlauf sowie Lenkbuhnen bieten sich an.

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Wir verlassen den Teichbereich des Loki-Schmidt-Gartens.

Wiesenbewirtschaftung, Symbolfoto.

Sehr schön zu erleben ist, dass kritische Hinweise zum Umgang mit dem abwechslungsreichen Gelände Früchte tragen. So sind große, lange Jahre rasenartig unterhaltene Flächen inzwischen umgestellt auf Wiese. Blumen- und anderer Artenreichtum begeistern.

Wechselnde, dreidimensionale Eindrücke geben unterschiedliche Landschaften verschiedener Kontinente.

Wir wählen angesichts der sengenden Sonne einen randlichen Rundweg im Halbschatten.

Blick „zu Tal“ – ebenfalls Blumenwiese, wo früher intensives Gärtnern („rein – raus – rein“) das Bild bestimmte.

Landschaft Nordamerika – Mammutbäume.

In wenigen Jahrzehnten, ganz schön hoch!

Blick aus amerikanischem Bachtal Richtung Teiche.

Diese Baumanhängsel, mit Kamera kaum angemessen zu erfassen, müssen wir beim nächsten Besuch näher studieren – und, falls das geht, besser fotografieren.

Wieder im „Freien“ – Himmel über dem Marionettentheaterzelt.

Ganz andere Landschaft – Himmel über den Wüste-Glaspyramiden.

Was ist aussen, was ist innen?!
„Da geh`n wir nicht rein!“ – Blaues Glas, sonnenbeschienen, schafft drinnen das richtige Klima für Wüstenpflanzen.

Wir sind durch, stehen vor dem Loki-Schmidt-Garten. – Es gilt, Verhalten an Hitzetagen (dies ist ein „normaler“ bei Mitte der 20er Grade) zu lernen und zunehmend anzuwenden.

Dazu gehört, das Umfeld entsprechend anzupassen.

Schon schreien Städte und Gemeinden nach Fördergeldern. Anfangen wäre ja auch schonmal was – Beispiel vorn im Beitrag: Umgang mit Grün ändern, wachsen lassen! Auch Bäume muss man nicht zwingend groß kaufen und aufwändig pflanzen. – Einfach mal probieren … (Was von allein wächst an Busch und Baum, zeigt vielleicht am Besten, wo / dass es dahin passt ? ! ?)

Auf, Richtung schattigem Stellplatz der Räder – noch wenige Meter bis zur Schräge in den Untergrund.

Schön schattig unter der S-Bahn – Jenischpark / Elbe ist die falsche Richtung.

Wir sind, per pedes die Rampe zur anderen Seite hoch, gut gelandet – Passendes auf dem Tisch, Dunkelbier und Früchteschorle.

Selbstverständlich müssen wir uns nach Parkbesuch, vor dem Rückradeln kräftigen. Mal was anderes: „Ofenkartoffel Veggie“ (kein Foto), mit gebratenen Pilzen, Schafskäse, Sour Cream [ist das für Puristen „veggie“?]. – Sehr lecker, empfehlenswert!

Start zum Rückradeln.

Durch Hamburgs grüne Elbvororte, …

… ins Städtische, noch auf Nebenstraßen, …

… erreichen wir die Bundesstraße (431). Zügig durchradeln wir schattenlose Teilstrecke.

Ins Grün, Sülldorf, abgebogen, steht da eine …

Bildsprache, dörfliches Hamburg, – „Lehmkuh“?

Kürzlich ging hier eine Lernzeit zu Ende, wurde gefeiert – Grundschule Lehmkuhlenweg.

Das Lernen geht nun anderswo weiter.

Wir radeln, immer noch ländlich, …

… immer noch Hamburg, vorbei an größerer baulicher Erschliessung, …

… weiter …

… auf den Rest Hamburg über die Radstraße HH – SH, hier: Nibelungensiedlung (Straßennamen weitgehend gemäß Siegfried-Sage).

Nach Queren der Landesgrenze fahren wir östlich ins Wedeler Autal ein.

Leichte Rechtskurve – entbaumte linke Seite stört (!), …

… hat aber ihren Sinn! Der S-Bahnführer soll ja die Signale sehen können.

Schlussfoto (von zeitlich anderer Tour, hier aber jederzeit aufzunehmen): Lernen wir von schlauem Rindvieh! Schatten hilft bei praller Sonne, hilft auch, Hitzetage besser zu durchleben.

 

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Das Wetter lockte – also auf zum Loki-Schmidt-Garten in Hamburgs Westen (ursprünglich „Neuer Botanischer Garten“).

Schnell haben wir die Landesgrenze SH – HH gequert.

Wir setzen unser Radeln ab Sülldorf fort entlang der B 431, biegen Schenefelder Landstraße gen Süden ab, weiter durch illustre Villenviertel mit viel Grün und sind …

Signale! – … fast am Ziel.

Tiefer Abstieg, lange Rampe hilft – Blick treppauf.

Nach Unterqueren der S-Bahngleise geht`s auf der anderen Seite wieder eine Rampe rauf.

Nahebei, „Knips“ – die Giraffe ist bekannt – versorgen wir unsere Räder, schattig.

S-Bahn wieder unterquert – schon sind wir im Loki-Schmidt-Garten. Hier gibt es auch tote Bäume zu sehen, zunehmend als Beobachtungsprojekt akzeptiert.

„Bergauf“ kommen wir an einen Anstau, Absturz – kleiner Bach ist aufwärts zum Parkteich geworden.

Mit allen Folgen, die in unserer überdüngten Landschaft daraus resultieren – Fettgrün.

Nachdem früher dichter Karpfenbestand minimiert wurde und das Füttern der Wasservögel nach Hinweisen an die Besucher ebenfalls weitgehend eingestellt war, hatte sich die Wasserqualität deutlich zu guter Sichttiefe entwickelt. Inzwischen scheinen Wechsel eingetreten zu sein, die diese Erfolge zunichte gemacht haben. – Es bleibt spannend.

Kreiswellen – ein großer Karpfen und eine Ente.

Das sind aber auch Brocken geworden …

Gelegentlich begegnen sich die Riesen.

Gut zu erkennen die großen Schuppen, per Züchtung in wenigen Zeilen verblieben – ein „Spiegelkarpfen“.

Dominant sind jede Menge Rotfedern, Weissfisch der Karpfenfamilie (nicht fotografiert). Mal sehen, ob eine Methode angestrebt wird, das Teichwasser wieder zu verbessern – geeigneter Raubfisch hilft.

Wir verlassen die Teichlandschaft, drehen eine Runde um den landschaftlich abwechslungsreichen Park.

Dazu demnächst mehr.

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Auch wenn das hochstehende Sommergras gemäht wird, sind Interessenten an Fleischnahrung sofort vor Ort. Hier umflattert ein Möwenschwarm den mähenden Trecker.

Spätes Heu, frisch gemäht, in der Marschvor dem Holmer Geesthang.

Wie bekannt, folgen Reiher zahlreich, die im Werden des Heus – Wenden, Pressen, Ballen abfahren – die Gesamtflächen unter Aufsicht halten. Diese bieten angesichts des kurzen Grases anschliessend gute Jagdmöglichkeiten auf Mäuse.

Gestern, bei der Rückkehr von einer Hamburg-Radeltour, über die noch zu berichten sein wird, passierten wir spätes Mähen im Wedeler Autal.

Nachdem ich am ersten Storch auf der Wiese noch vorbeigeradelt war, stoppte ich bei den beiden nächsten.

Und da war noch ein vierter. Die untersuchten, im Foto wegen des noch langen Grases im Vordergrund nicht erkennbare erste gemähte Streifen der Wiese. – Zunächst nahm ich an, es handele sich um drei Jungstörche und einen Altstorch. Nach nochmaligem Prüfen der Fotos verzichte ich auf Altersangaben.

Der mähende Trecker wendet – das Mähgeschirr noch hinter dem Fahrzeug verdeckt. Das kann den interessierten Vogel nahebei gar nicht stören.

Die Pirsch geht weiter.

Regelhaftes Finden, Schnappen und Schlucken kann beobachtet werden.

Angesichts der oftmals vorm Verschlucken sichtbaren langen Beine der Beute scheinen dieses Jahr reichlich Frösche auf der Wiese gelebt zu haben.

Sonniges Wetter von früh bis spät – demnächst mehr von dieser Tour.

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Sonntagmorgen – Sonne ist angesagt. – Es regnet in Strömen.

Schon besser. Mal abwarten, vielleicht sind wir zu früh.

Rasendes Geschehen über uns, immer wieder quellen von Westen her vor knallblauem Himmel neue Gebilde auf.

Dieses ganze Geschehen rast in unglaublicher Geschwindigkeit auf uns zu, über uns hinweg.

Stetig neu – dies sollte das letzte Schwarz sein, …

… wir trauen uns. Sind gestartet, radeln, Hang hoch!, aus Wedel raus, westwärts.

Etwas später, „unten“ in der Holmer Marsch gen Idenburg – das Schwarze zieht gen Ost ab.

Hetlinger Marsch, Blick Stade, Elbleitung – haben wir uns richtig entschieden? Runde gegen den Uhrzeigersinn? Fahren wir unter das Schwarze, und dann …?

Himmel! – Elbdeich Hetlingen. – Immerhin, da sitzt ein Unentwegter.

Wir definieren: Das Wetter findet über Niedersachsen statt.

Zweite Hälfte der Runde, zurück – ja, uns scheint auf der Deichverteidigungsstraße, dass die Elbe eine Wasserscheide ist. Unentwegte, wie wir hier unten, oben auf dem Deich.

Am Gatter querab Vogelstation Wedeler Marsch, Blick Fährmannssand – Jungschwalben wärmen sich auf dem Straßenbelag.

Neben dem Aufwärmen ist sicherlich der feste Standort wichtig. Während des Fütterns vom Weidezaun geweht zu werden, wäre die schlechtere Alternative.

Von Fährmannssand her nahen Menschen, zu Fuß, mit Inlinern, per Rad.

Die Wetterentwicklung lockt offenbar.

Fährmannssand, Blick Ost – das „niedersächsische Wetter“ zieht ab.

Elbdeich Fährmannssand – was erwartet uns aussendeichs?

Elbdeich Fährmannssand – Sonne, Tidehochwasser, raue Elbe, Lühe-Schulau-Fähre.

Blick Lühe – wie gehabt, die Schafe vorn sind schön weiss gewaschen.

Wir sind fast zu Hause – vorm Geesthang Wettel stehen die Flaggen des Theaterschiffs Batavia stramm im Wind.

Gegen den müssen wir beim Anstieg, „hoch“ auf die Geestkante, ein kleines Stück – 1. Gang! – gegenan.

Angekommen, im Fahrradhäuschen – Resttropfen vom Dach erinnern an den Start. – Was für ein Sonntag!

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Zwei Tage vor dem Tierchen suchen und (nicht) finden sah ich mir die Örtlichkeit an, um eine Auffassung über erforderliches Ergänzungsbekiesen zu bilden.

Das stelle ich zunächst dar. Dann folgt hier im Beitrag der Start des Ergänzungsbekiesens – zunächst mit 1/3 der angedachten Gesamtmenge („erstmal Üben“).

Angang über neue Zuwegung Richtung neue Überfahrt, angesichts Beseitigen des Wallknicks rechter Hand in praller Sonne.

Blick zum Bach – wie üblich bei neuen, „harten“ Bauwerken: Wir werden Kies im erodierenden Übergangsbereich hart – weich zugeben.

Ebenfalls wie üblich – hart auf weich, Abriss an Stackpfahlreihen-Kante: Kies zum Sohlausgleich zugeben.

Wie aus vielen Beiträgen zu vielen Gewässern bekannt: Bank in selbsterobertem Hundeauslaufbereich, Maximal-Erosion – – – mit Kies entschärfen.

Gesamtaspekt, vorher – wenn der Kies reicht, soll später bei Feinarbeiten auch die tiefenerodierende Mündung des Grabens am anderen Ufer entschärft werden.

Bachab – Entschärfen der grabenartigen Ufererosion.

Ist das schön! – Die verabredet von uns durch Kiesgabe induzierten Windungen, provozierter Prallhang am anderen Ufer vereinbart, entwickeln sich.

Wo wir in vorheriger Einöde Turbulenz erzeugten, wachsen standorttypische Bachpflanzen.

Jahreszeitliche Entwicklung, dies inzwischen eine Besonderheit: ein Heupferd, kein kleiner Springer.

Das freut als Happengröße bei stärkerer Entwicklung auch Storch, Reiher und Co. – `tschuldigung, Heupferd!

Startbekiesungstag – Tierchen sind gefangen, vorgestellt in eigenem Beitrag.

Kooperationspartner mit geeignetem Gerät legen los.

Wir schütten nur „ins Kaputte“, bilden Depots, die zu gegebener Zeit – z.B. durch Schulklassen – in Feinarbeit gestaltet werden.

Wo Kiesel verkehrt landen, z.B. auf der Treppe, werden sie sofort abgeräumt.

So geht es in der Strecke weiter.

Schnell ist der Startkies verarbeitet. Wir treffen uns kommende Woche, um die beiden ausstehenden Drittel, unterschiedlich entlang der Strecke zwischengelagert, im weiteren Bachverlauf zu platzieren.

Ein verwitterter Glücksbringer grüßt neben dem geparkten E-Mobil.

Na denn … – mehr folgt zu gegebener Zeit.

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Uetersen, Anfahrt im Halbschatten – sehr angenehm.

Ein schattiger Parkplatz ist bei vollem Sonnenschein ebenfalls nicht zu verachten. – Hinten im Foto liegt Startkies am Bachufer bereit.

Anmarschiert, Blick zurück – nix mit Schatten! In Schleswig-Holstein, das sich für seine Knicklandschaft preist, ist wieder ein Knickwall verschwunden. Stattdessen stehen da spackige … sollen wohl mal Kopfweiden werden? … Bäume aus der Baumschule.

Wenn ich mich recht erinnere, war die neu asphaltierte Strecke zuvor Zweistreifenweg – ich mag mich irren.

Am Ufer des Ohrtbrooksgrabens steht nun seit neustem eine Bank – daran und darauf: mein Haushaltssieb am Besenstiel und grosse, weisse Blumenuntersetzer.

Was als angenehmer Rastplatz am Bach verstanden werden kann – Bacherlebnisbereich! -, wird in der Praxis primär als Sitz für Hundespazierende genutzt. Die im Landschaftsschutzgebiet liegende Wiese, zuvor ohne Bank aber mit angrenzendem Knickwall vom Weg abgetrennt, extensiv genutzt, wird nun als Hundefreilauffläche verstanden. – Der Wiesennutzer wundert sich … – nicht.

Für viel Geld ist hier aus einer früheren Überfahrt (Betonplatte) ein Gesamtkunstwerk deutscher Ingenieurkunst entstanden. Man gönnt sich ja sonst nichts!

(Muss DIE Gemeinde ein Geld haben – evt. vorhandene Zuschussgeber auch …)

Erste Züge mit dem Sieb – uuuups ! ! ! Mirabellen ! ! !

Nachdem ich im Frühjahr in einer Vielzahl Marschgewässern hier ringsum, zeitnah auch in Berliner Bachläufen leere Schalen von Körbchenmuscheln gesehen hatte, habe ich mich hier beim vorigen Besuch und leicht getrübtem Wasser offenbar heftig verguckt. – Ok, Mirabellen, also.

Immerhin, beim oberflächlichen Bodenabsammeln kam ein winziger Bachflohkrebs, von oben – Rücken – etwas untypisch aussehend, ins Sieb.

Die Tierchensuche geht weiter.

Nachdem im Brückenbereich so gut wie rein garnichts zu finden ist ????, wende ich mich bachab.

Mein Spiegelbild macht einen Wollhandkrabbenpanzer auf dem Grund sichtbar (Häutungsrest im Wachstumsprozess).

Das Grün ringsum sieht prima aus. – Täuscht das für das Wasserleben Falsches vor?

Ich finde – neben ein paar Schnecken – einen weiteren, einsamen klitzekleinen Bachflohkrebs, links unten in typischer seitlicher Schwimmhaltung.

Kann ja irgendwie nicht sein! – Ich suche weiter, finde eine junge Wasserassel.

Immer weiter … – 3 klitzekleine Bachflohkrebse uuuund immerhin, junge Prachtlibellenlarven.

Weiter also!

Am Ergebnis ändert sich nichts, ausser dass ich an speziellen Teillebensräumen wie flottierenden Wurzeln, Gras und Pflanzenstängeln zahlreich Jugendstadien von Calopteryx sp. ins Sieb bekomme.

Ein paar, evt. amphibische Schnecken …

… und Kleinmuscheln (hier Sphaerium, Pisidium ist auch vorhanden) ergänzen das karge Bild.

Schluss mit der Sucherei – die Angelegenheit muss später nachkontrolliert werden.

Es sieht ganz so aus, als sei vor nicht allzu langer Zeit ein toxischer Chemiestoß den Bach runtergegangen.

Ob das die Ableitung verschmutzter Oberflächenwässer von der nahen BAB, verunreinigte Abflüsse aus dem bebauten Raum oder insektizid Wirkendes von Agrarnutzung ringsum verursachte, bleibt dahingestellt.

Immerhin zeigen die Jungendstadien bei ultraschwacher Artenanwesenheit das Entwicklungspotenzial. – Bisheriges ergänzender Startkies 2024 liegt bereit – demnächst mehr dazu.

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Beim stürmischen Radeln, vgl. voriger Beitrag, stoppte ich gleich neben dem nicht flotten Entenflott – windig zusammengestaute Wasserlinsen auf Marschstillgewässer.

Ein Weissstorch, hier umflogen von 3 Rauchschwalben – da waren noch zahlreiche mehr über der Wiese.

Dass Schwalben bei sonnigem Wetter so tief fliegen … – vielleicht saßen die Insekten nach kühler Nacht noch flugunfähig, nass im Grün mit Morgentau. Die Schwalben als Anzeiger für Insektenbewegungsstart durch Morgensonne?

Gleich nebendran bewegte sich Storch 2 suchend im Gelände, offenbar erfolgreich bei der Nahrungsuche, wie häufig wiederholtes Schnappen und Schlucken zeigten.

Ob das die Brutstörche der nahen Idenburg sind? Gehört hatte ich von erfolgreicher Brut, die Jungstörche scheinen sich aber nicht (mehr?) im Umfeld aufzuhalten.

Nach einer Weile passen beide Störche zusammen aufs Foto.

Nahe dem alten Elbdeich Hetlingen leuchtet der – bekannte – Blutweiderich am Bullenfluss in der Morgensonne.

Diese lange blühende Staude bietet gegenwärtig überall an Gewässerrändern den herausragenden Farbtupfer.

Am alten Heuhafen Hetlingen begrüßt mich ein Admiral.

Den alten Heuhafen Hetlingen, abgeschnitten von der Elbe beim Bau des Hauptdeichs in den 1970ern, beherrscht ebenfalls Entenflott. Ein naher Reiher bemerkt mich.

Nochmal sichern, …

… dann aber doch lieber den Platz verlassen. – Er landet gleich wieder am gegenüber liegenden Ufer.

Interessant, mal zu beobachten, was so ein Vogel an Wasserlinsen-bedecktem Gewässer tut.

Gelegentlich ergibt sich die Möglichkeit. Er lauert auf Bewegung. Wenn ein Fisch, vielleicht auch ein zum Luftschnappen an die Oberfläche kommendes Amphib, die Wasserlinsen bewegt, sticht der Reiher zu. Oft genug habe ich gesehen, dass die Nahrung erfolgreich erbeutet wurde.

Disteln blühen zahlreich. Die Digicam weigert sich, Insekten scharfzustellen! – Ausnahme: Diese Hummel.

Also gut, keine Bienen – hier nochmal die Hummel.

Von Büschen und Bäumen auf „meiner“ Seite gut gedeckt, will ich mal sehen, ob der Reiher sich an mir stört.

Da steht er, bemerkt etwas, sichert.

Letztlich findet er, dass der neue Standort verlässlich ist, geht bald zur Beobachtung der Wasserlinsenoberfläche über.

Ich setze meine Tour fort (vgl. vorigen Beitrag).

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