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Archive for the ‘Vögel’ Category

Guter Stimmung nach dem Besuch in der Tongrube, s. voriger Beitrag, starten wir von Rüterberg Richtung Vielank. Wir wählen angesichts stürmischen Winds die Route im Windschutz des Elbdeichs, dann rechtwinklig nach Norden (Rückenwind). Wir hoffen, mit dieser Strecke auch die Länge radwegloser Situationen minimiert zu haben. Für den Rückweg werden wir uns etwas ausdenken (müssen).

Die Sonne lacht, los geht`s.

Sssssteife Brise, die Fahnen an Rüterbergs Elbküste zeigen es.

Als Strecke schon bekannt, hinterm Elbdeich bei Wehningen.

Segler stört der Wind offenbar nicht, begünstigt sie – Seeadler und mehr hoch oben im Himmelsblau.

2 Seeadler.

Was für ein Seglertag.

Hinterm Deich, schmales Handtuchgrundstück „abgeschrubbt“ – wir sind in Niedersachsen.

Wir biegen ab gen Norden, wählen einen Knick-bestandenen Agrarweg. Alles andere ist (Busch- und Baum)“frei“.

Detail, Hagebutten und Weissdornbeeren färben das herbstliche Foto an.

Holunder auf der Schattenseite braucht zum Anfärben noch Zeit.

Ansonsten … – Agrarsteppe.

Grünland, Kuh- und Reiher-Eldorado – im Originalfoto 6 Graureiher.

Detail – 4 Graureiher.

Wenn man die braunen Kühe nicht zu der Rasse gehören, die bei Mondlicht blau leuchtet! Haben wir in DK bei Nacht wirklich gesehen.

Niedersächsische Agrarlandschaft – Bäche, hier die Krainke, zu erhitzten Entwässerungsgräben. – Im Vordergrund eins der kostenlos von unseren Gastgebern zu leihenden Rädern. Besten Dank nochmals!

Gen Vielank, Kiefer auf Dünen.

Deutsch-deutsche Agrarlandschaft. Die Rögnitz, Grenzfluss Nds-McPomm – Bäche zu erhitzten Entwässerungskanälen.

Ganz hinten am Horizont sehen wir irgendwelche Punkte im Grün.

Näher ran – Kraniche, Silber- und Graureiher sowie Rabenkrähe sind zu erkennen.

Nach einer Weile, ein Bisschen unscharf, sehen wir 3 Kraniche, einen Silberreiher und diverse Segler.

Wir befinden uns im Biosphärenreservat. IntensivÄcker bestimmen hier das Bild, die Maisernte ist in vollem Gang.

Mais, Agrargewässer mit Entenflottsalat.

Agrarlandschaft Straße, Graben, Maisacker.

Beeindruckende Pflugschar.

Auch wenn das eine oder andere Foto nicht den Eindruck erweckt haben mag – die Radtour war prima. Wir sind in Vielank angekommen.

Mehr zu Vielank, dem Rückweg und Ferienabschluss Rüterberg folgt im nächsten Beitrag.

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Holperig führt der Weg zum Fähranleger. Gucken wir mal, ob da wer kommt.

Ja, sie fährt – hat Fahrgäste ausgeladen. Wir und ein paar weitere Radler, Fußgänger, steigen ein.

Hitzacker, vom anderen Ufer aus gesehen.

Schnell quert die kleine Fähre die Elbe zum Anleger.

Gut gelandet. Vor Hitzacker steht ein Wichtel – wohl ein Helfer des Fährmanns, der lauscht, ob Mitfahrwillige von drüben rufen.

Trutzburg Hitzacker – nach langen Diskussionen hart gegen Elbehochwässer geschützt. Regelhaftes Volllaufen der Innenstadt soll nicht mehr sein.

Fischbrunnen.

Anstelle einer Beschreibung Hitzackers gebe ich ein paar Eindrücke aus 2019. Fast scheint es, als wäre mit Wegfall der innerdeutschen Grenze vor 30 Jahren für die Hamburger Wochenendler ein Reiseziel entfallen (durch das Hinzukommen so vieler neuer, interessanter Ziele in den ostdeutschen Bundesländern): vielleicht lässt sich das Leerstehen vieler früherer Geschäfte aber auch auf Probleme mit der Weitergabe im Generationenwechsel erklären (?).

Jeetzelufer – Fachwerkhaus mit Wein.

Die Jeetzel, gespundet, wohl um rückschreitende Tiefenerosion zu stoppen. Hier fliessen nicht allzu viele Liter Wasser angesichts des 2018-Ganzjahrs-/Winter-/2019-Jahresverlaufs mit Niederschlagsdefizit.

Tief fliesst die Jeetzel Elbe-wärts angesichts Niedrigwasserstands des Flusses.

Unsere Mittagspause findet am Jeetzelufer auf Terrasse statt.

Diesmal zur Abwechslung mit Berliner Weisse, lecker (auch das Stackmanns Dunkel).

Zurück Richtung Fähranleger. Hopfen – in Hitzacker gibt es nicht nur Wein.

Altstadt-Fachwerkhaus mit Türschwelle und Bank.

Eine gute Idee – sehr informativ sind die jeweiligen Geschichten unter dem Motto „Häuser erzählen“.

Blick über die – aufstockbare – Trutzmauer ins Elbevorland.

Der Wichtel lauscht weiter.

Gleich geht`s rüber.

Mittendrauf – auf dem ehemaligen Grenzfluss Elbe (jetzt „nur noch“ zwischen den Bundesländern).

Andere Seite – es gilt, gut zu zielen.

Eine exzellente Anlandung hat uns an Land gebracht.

Dies Foto musste in den Blog – völlig unscharf, pardon! Erwischt habe ich einen von 2 Seeadlern, hier mit wohl einem Falken. Nach kleinen Schaukämpfen konzentrierten sich die Tiere auf den Aufwind. Unglaublich, wie schnell sie dem Auge völlig entschwanden.

Vorbei an DeichHorizontBank geht es gen Rüterberg.

Die Sonne … – Hut auf!

Kurzer Stopp in Wehningen, Blick in den ehemaligen Schlosspark.

Restmauer, Blick vom Schlosspark deichwärts.

Erinnerung an die Schlossgeschichte Wehningen.

Queren der Löcknitz – die Weissfische sind noch da.

In Rüterberg grüßt die Katze, hat die Gartenvögel von bequemer Warte aus beobachtet.

Tags drauf wollen wir die Festung Dömitz besuchen und nachmittags eine Auto-Tour nach Ludwigslust machen.

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Unsere Vermieter waren nicht sicher, ob die Fußgängerfähre rüber nach Hitzacker angesichts des geringen Abflusses der Elbe in Betrieb wäre. Da wir aber nicht den weiteren Weg über die Brücke bei Dömitz nehmen wollten, liessen wir es drauf ankommen. Gegebenenfalls würde eine „einseitige“ Elbe-Radeltour daraus.

Wieder auf der Löcknitzbrücke Wehningen – Blick über das Geländer: ein paar Weissfische, Vermutung „Döbel“.

Fast kein Abfluss Löcknitz Richtung Elbe.

Die Straßensperrung Wehningen, schon bekannt, lassen wir rechts liegen und fahren hinter dem Deich weiter.

„Sssssilprrrreir“ – eine Gruppe entgegenkommender, radelnder Damen gibt sich als Schweizerinnen zu erkennen. – „Ja, 3 Stück.“ sage ich.

Binnendeichs, Qualmwassertümpel – was für eine Kulturschande, Durchsickerungsstellen am Deich zum Kleingewässer hin mit Affi-Schlacke zu beschwerden.

Zur Affi-Schlacke – Pardon! Eisensilikatstein heisst das heute – scheinen die lange vorliegenden Erkenntnisse über Schwermetallfreisetzung (und sei es im geringen Bereich) verloren gegangen zu sein. Bei Bundeswasserstraßen mag man ja noch ein Einsehen haben, die bautechnischen Vorzüge zu nutzen. In Kontakt mit abflussschwachen, hier abflussfreiem, Gewässer sollte sich der Einsatz aber generell verbieten – so jedenfalls einvernehmlicher Umgang damit vor Zeiten.

DeichDenkmal – das Zukunftsfähigmachen gegen Hochwässer wird bauabschnittweise mit einem Findling mit Jahreszahl angezeigt. Möge es nützen.

Blick auf die Niedrigabfluss-Elbe, hier mit nur schmalem Deichvorland.

In der Ferne, mit den neuen Mauern wie eine FlutTrutzBurg wirkend, wird Hitzacker sichtbar vor seinem Weinberg.

Farbtöne des Deichvorlands, hier breiter.

Drüben liegt sie, die Fähre. Ob sie uns abholt?

Demnächst folgt die Auflösung.

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Am ersten Ferientag radeln wir über Dömitz zu den Binnendünen Klein Schmölen.

Richtung Dömitz, Deichvorland, Elbbrücke von Nordwest.

Blick von der Brücke auf südliches Deichvorland – Elbtalaue, Nebelkrähe und Rauchschwalbe.

Blick Elbe-abwärts, langanhaltendes Niedrigwasser hat örtliche Schifffahrt aus dem Dömitzer Hafen nach abwärts der Brücke verlegt. PendelTouren wurden verkürzt.

Altarm am Südufer der Elbe.

Buhnenkette vor Dömitz im morgendlichen Gegenlicht.

Der Blick nach Südosten erfasst die alte Eisenbahnbrücke, Ruine / Denkmal.

Der Strich am Himmel – wie verhext, nicht im Flugprofil von unten zu bannen – behaupte ich mal: ein Fischadler.

Verkehrsopfer junge Ringelnatter – auf dem Weg von Klein Schmölen zu den Binnendünen.

Die Binnendünenkette – schon beeindruckend.

Unsere Düngemittel-geschwängerte Luft beschleunigt die Pflanzensukzession, das Zuwachsen der Dünen.

Binnendüne, Detail.

Und dann das – wir waren in der Tourist-Information darauf hingewiesen worden.

Warum auch immer – Befestigungen des Weges zu den Binnendünen wurden entfernt. „Schön“ kann der Sand erodieren, bei Befahren, Reiten uvm. zu einer tiefen, losen Schicht umgeformt werden …

Wir sind doch nicht bescheuert. Die Dünen gibt es auch, ohne dass wir sie näher angucken und den Dünenweg begehen. – Da drehen wir einfach um!

Nahebei, querab ist aber eine freiliegende Düneneinheit sichtbar.

Blick gegen leichtes Gefälle – Moose, Flechten, Heide; UND ein kleiner Erosionsstart.

Blick vom Erosionsstart „hang“abwärts – so fängt alles Elend an. Wasser- und Winderosion.

Heute möchte man das „Erlebnis Binnendüne“ erhalten wissen, Sand offen halten. Ob das Verhältnis Aufwand / Wirkung gerechtfertigt ist, entscheidet die jeweils psychosoziologisch geprägte politische Entscheidungslage. Das ist wie bei der (Lüneburger und anderswo) Heide, gilt analog für ehemalige Fluss-parallele Dünen z.B. nahe Wedel: die „Holmer Sandberge„. Nur, dass bei Letzteren angesichts ihrer Kleinheit und Lage im Wald keinerlei Umlagerungsdynamik gegeben ist … Und wenn sie wieder wandern würden, träte das ein, warum sie bewaldet wurden. Nutzland würde zugesandet. – Angesichts fehlenden Sandnachschubs wäre auch schnell „Schluss mit Düne“ im Wedel-Umfeld. (Wir freuen uns, so lange es sie noch gibt.)

Zurück in Dömitz – intensiver Lindenblütenfall plus Blätter zeigt Folgen der Trockenheit sowie den nahen Herbst.

Gut Essen und Trinken gehört zum Radeln dazu – hier mit Lübzer, Dunkel und Hell, im Alsterwasser.

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Nach dem beeindruckenden Erlebnis auf der Anfahrt, „Wasseransichten“ in Göhrde, haben wir nach Mittagessen in Dannenberg die Elbe gequert – von Niedersachsen nach Mecklenburg-Vorpommern.

Blick vom Deich neben der Festung Dömitz auf die – fast noch neue – Elbbrücke.

Mahnmal, hier am Nordufer der Elbe verlief bis vor 30 Jahren der Grenzzaun.

Foto, Volker Pansch, angebracht am Mahnmal.

Schonmal die Gegend ergründen. Am östlichen Ende von Dömitz sehen wir die Löcknitz – wasserbautechnisch hingeschnirkelt, eine Herausforderung für Gewässerschützer.

Jetzt aber Richtung Ziel! – Wie, eine nicht näher erläuterte Straßensperre will uns hindern?

Intuitiv sind wir an der Straßensperre auf der Gegenspur vorbeigefahren. Angekommen, das Ergebnis spricht für sich.

Rüterberg, Dorfrepublik, ein besonders Kapitel deutscher Geschichte.

Freundliches Willkommen an der Ferienwohnung.

Haus, Ferienwohnung, Garten und mehr – durchweg empfehlenswert!

Ein erster kleiner Rundgang im Ort – ein Aussichtsturm neben einem erhaltenen Wachturm.

Elbbuhne, heransausender Regenschauer.

Wir sind mit anderen Turmbesteigern nicht einig – das sind Kraniche und nicht Weisstörche (die sehen wir noch zur Genüge, sind auf Zug gen Süden, Elbe-aufwärts).

Der alte Wachturm, nun Ferienwohnung.

Wir schliessen unseren ersten Erkundungsgang mit kurzem Besuch im kleinen Friedhof ab.

Es folgen aktive, interessante Tage.

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Wenngleich Vogelarten- und -individuenzahlen mit kritischen Daten darauf hinweisen, dass wir an Schwachpunkten unseres Verhaltens mehr als dringend etwas zu ändern haben, bleiben die im Jahresgang wechselnden Aspekte der Natur gleichwohl faszinierend.

Ich radele wieder – hier in Schleswig-Holsteins Knicklandschaft auf der Geest.

Auch die Knicklandschaft, geschützt, erfordert tagtäglich ein offenes Auge. Ob nun Fehlverhalten beim Glyphosat-Einsatz (solcherlei Produkte sollten ohnehin vollständig aus dem Gebrauch genommen werden – Frau Klöckner, erwachen Sie!) oder „schlichte“ physische Knickvernichtung – Melden bei zuständigen Behörden statt Rumschnacken ist immer einen Versuch wert. Spätere Radtouren in „Melde-Gegenden“ zeigen mir auch ohne Antwort der Verwaltung, dass gehandelt wurde. Es grünt bzw. Knicks werden wieder hergestellt. Danke dafür!

Auf der Geest wurde mit spärlichem Ertrag die letzte Grasmahd durchgeführt.

Wohl letzte Kaventzmänner wurden in der Marsch gerollt. Der Grünlandertrag zeigte wieder einmal, wieso in früheren Zeiten die größten Bauernhöfe auf Marschland entstanden, während die Heidebauern darbten.

In der Marsch sind vor einigen Tagen die ersten hundert Nonnengänse angekommen – Elbe Fährmannssand bei Tidehochwasser.

Ebbe, fast Tideniedrigwasser – das Süßwasserwatt Fährmannssand leuchtet silbern im Gegenlicht.

Knöterich (hier einer der ungeliebten „Neuen“) liefert späte Nektar- und Pollenspende.

Schwäne ziehen zahlreich durch.

Und inzwischen hat die Zahl der Nonnengänse wohl die 4.000 überschritten.

Mal sehen, ob „die 14.000“ auch dieses Jahr wieder ankommen.

Die Carl Zeiss Vogelstation ist einen Besuch, mindestens das Vorbeiradeln wert. Dutzendweise halten sich zur Zeit die Silberreiher hinter den Nonnengansmengen auf.

Welch Chor singt da zwischen Marsch und Geest (?) – kein Baum in Sicht!

Einen prima Sonnenplatz haben sich die herbstlich anschwellenden Starenschwärme da gesucht. Was für ein Gesang!

Und dann geht`s los – der abendliche Tanz steht an, Sort Sol.

„Sort Sol“, Schwarze Sonne, nennen unsere dänischen Nachbarn das beeindruckende Geschehen. An der deutsch-dänischen Grenze, Tøndermarsch, sind weit mehr als 1 Mio Stare bei ihren Flugkünsten und, im wahrsten Sinn des Wortes „lebendigen“, -kunstwerken zu bestaunen.

Ein grüner Reiter hat sich die Fahrradtour nicht entgehen lassen.

Zu Hause angekommen queren ca. 50 Kraniche.

Wenn das kein Glück bedeutet ! ? !

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Die Stadt Leipzig ist seit vielen Jahren aktiv, ihre verrohrten Fliessgewässer wieder ans Tageslicht zu befördern. Und es gibt etliche Strecken abzuarbeiten – auf zu neuen Ufern, sozusagen. Dass im beengten Stadtraum keine Naturgewässer aus Rohrfreilegung resultieren können, dürfte für die meisten Strecken und Punkte klar sein. Die Wahrnehmbarkeit und Zugang zu den Gewässern allerdings sind aller Mühen wert, und ein Bisschen Natur kommt auch dabei heraus. Es gilt, das Optimum im Minimum (oder Stadt-Pessimum?) zu finden.

Ich nutze die Zeit vor morgendlichem Beginn des Auenökologiesymposiums für einen kleinen Spaziergang.

Auf dem Weg zum Elstermühlgraben.

Nahe beim Naturkundemuseum treffe ich auf das Gewässer.

Das Naturkundemuseum hat uns bei unserem Frühjahrsurlaub beeindruckt, wie im Beitrag vom 14. Mai zu lesen ist.

Angekommen am Elstermühlgraben.

Hier, nahe beim Naturkundemuseum, schliesst sich dem Elstermühlgraben der Pleißemühlgraben an.

Lezterer steht für eine längere Freilegung an, wobei das von der Stadt gewählte Ergebnis nicht bei alle Bürgerinnen und Bürgern auf Zustimmung stößt.

Wasserpflanzen.

Elstermühlgraben mit Stadtreiher – hinten, etwa in der Mitte.

Der Reiher fühlt sich gestört, kurze Zeit später fliegt er ab.

Farbenspiel Bäume, Wasserpflanzen.

Die Zeit läuft, ich muss zum Auenökologiesymposium. – Den Elstermühlgraben werde ich später Richtung Stadthafen erneut angehen.

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Wir radeln von Stade Schwinge-ab- und Elbe-aufwärts Richtung Anleger Lühe – solche Strecken in praller Sonne nur mit Hut.

Nach der begeisternden Hinfahrt nach Stade mit der Liinsand wollen wir für die Rückfahrt die Lühe-Schulau-Fähre nutzen.

Und immer schön das Schild beachten (falls man denn die dazu gehörige Route gewählt hat).

Rechts von uns liegt das Alte Land mit seinen Obstplantagen. Gerade werden nach und nach die Apfelsorten erntefähig.

Nicht immer ist die Straße frei.

Auwaldreste zeigen an, dass wir die Elbe erreicht haben.

Äpfel binnendeichs – sieht nach guter Ernte aus.

Wir queren den Deich – auf (und ab) ins Deichvorland.

Zügig geht`s voran, die Hochspannung-Elbequerung kommt in Sicht.

Weisser Sand – Erinnerung an früher flussbegleitende Dünen (heute noch in Namen zu finden, z.B. Wittenberg(e)(en)).

Höhe Lühesand, Schafe auf der Deichkrone.

Die Lühesander Binnenelbe bei Tideniedrigwasser – Sinnbild für die Probleme der heutigen Elbe-Ökologie.

Absinken des Tideniedrigwassers durch die bisherigen Elbvertiefungen und zunehmende Verschlickung von Nebengewässern – das sind nur zwei der Auffälligkeiten der jüngeren Jahrzehnte. Gemeinsam sorgen beide Effekte dafür, dass die wichtigen Flachwassergebiete für die Entwicklung z.B. von Jungfischen sowie als Rückzugsgebiet bei Sauerstoffproblemen im Elbe-Schifffahrtskanal auf ein Minimum geschrumpft sind (vgl. blau gekennzeichnete Breite). Hier wäre von den Verantwortlichen endlich für Abhilfe zu sorgen.

Tief schneiden sich Priele in das überbreit entstehende Watt. Von der Lühesander Nebenelbe bleibt nur der Fahrwasserstreifen.

Und weiter geht`s, vorbei an Zwetschen im Deichvorland – die brauchen noch ein Weilchen.

Wir sind fast am Ziel, Leuchtfeuer Lühe-Mündung in Sicht.

Neugier hat mich auf die Deichkrone gebracht. Eine Jungmöwe lässt sich nicht beeindrucken, geht nur ein wenig zur Seite.

Blick über die Elbe zum Fährmannssander Süßwasserwatt – ja, da sind sie noch, der Havarist auf der Buhne und das Polizeiboot Afrikahöft.

Blick Richtung Hamburg – kein Großschiff weit und breit.

So langsam wird es Zeit, die Lühe-Schulau-Fähre zu besteigen. Die Elbefahrt nach Wedel folgt demnächst.

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Sonniges Wetter, schwacher Wind – was wollen wir mehr! Wir radeln an die Elbe, Wedels „Küste“.

Ruhig liegen Schulauer Hafen und Elbe vor uns.

Fähranleger Schulau, „Willkommhöft“.

Blick Richtung Hamburger Hafen – kein Schiff auf der Elbe? Doch, EINS !

In zügiger Fahrt kommt es Elbe-abwärts.

Die Liinsand, auf sie warten wir, passiert ein Arbeits-Ensemble aus Tieflöffelbagger, Hopperbagger und Schlepper. Löffeln die im Rahmen der Elbvertiefung und -verbreiterung da einen Findling oder einen Blindgänger raus?

Ebbe-Phase. Wir haben ablaufend Wasser, zum Anlegen dreht die Liinsand gegen den Strom.

Die Liinsand, kurz vor dem Anlegen. Das Interesse der Umstehenden ist groß.

Unser Tag startet mit diesem neuen Angebot der Elblinien Richtung Stadersand. Von dort wollen wir nach Stade radeln (man gerade ca. 5 km), ein Bisschen stadtbummeln, gut essen und trinken. Den Abschluss bilden dann das Radeln zur Lühemündung (ca. 13 km) und die Rückfahrt mit der Lühe-Schulau-Fähre nach Wedel / Willkommhöft.

Aufgrund des online-Buchens kommen wir schnell an Bord.

Etliche Fahrt-Interessierte kaufen ihren Fahrschein beim Zusteigen. Das verzögert den Start – aufgrund der guten Nachfrage (im Hamburg Journal auf NDR 3 am Abend erläutert) läuft ein Textband im Kopf der Elblinien-Homepage, doch bitte online vorweg zu buchen. Ich nehme das mal vorweg: auf der Rückfahrt mit der Lühe-Schulau-Fähre trafen wir viele, die – mit und ohne Rad – gern die Liinsand nutzen würden, aber mit online-Buchung nicht vertraut sind (oder sich nicht trauen – Letzteren können wir Mut machen – „man tau!“!).

Buhne mit Möwen vor dem Schulauer Fährhaus – gut erkennbar der Begrenzungspfahl zum Fahrwasser.

Wir wissen noch nicht, dass uns dieses Thema bald wieder begegnen wird (Entwarnung: nicht „begegnen“ in Bezug auf die Liinsand).

Alle an Bord – die Liinsand legt ab.

Blick beim Drehen Elbe-abwärts zum niedersächsischen Ufer.

40 Minuten Fahrt bis Stadersand liegen vor uns. Wir sind gespannt. Die Strecke nordseewärts der Lühemündung sind wir zuletzt 2017 mit dem Tidenkieker längsgeschippert.

Demnächst folgen Eindrücke zur Fahrt.

 

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Ja, es hat geregnet. Was hier am Nachmittag des 15. August ganz ordentlich erschien, hat sich in Gewässern aber so gut wie nicht wiedergefunden.

Segen hat der Regen trotzdem gebracht. Mindestens die obere Bodenschicht wurde ordentlich benetzt. Und dann ging es ja in der Nacht zum 18. August noch einmal stundenlang zur Sache. Sehr schön, da ging kein Sturzregen runter, sondern ein schicker Landregen regnete so vor sich hin. Der Pegel Mühlenau, Rellingen, zeigt zwar keinen beeindruckenden Wasseranstieg, aber doch eine über den ganzen Tag gehende Abflusserhöhung, die am Folgetag langsam abklang. Immerhin, in diesen unseren Zeiten!

Der Regen hat der Vegetation gut getan, selbst die nur noch in halber Blätterpracht hier ringsum stehenden Mehlbeeren (krasser sommerlicher Blattfall als Notreaktion auf die Trockenheit) scheinen sich erholt zu haben.

Für alle hat es nicht gereicht. Dieser noch kleine Baum in der Nachbarschaft wird wohl nicht wieder austreiben (alles ist trocken, keine Rotvariante).

Nun hat aber eine spätsommerliche Schönwetterperiode eingesetzt. Aus diesem Busch- und Baumgemisch an der Mündung der Wedeler Au in die Elbe singen munter Starenhorden.

Suchbild – klitzeklein sitzen etliche im trockenen Busch frei. Massen halten sich im beblätterten Dreidimensionalen im Verborgenen auf.

Idyll – Vor dem Hamburger Yachthafen (die Reihen lichten sich, Ferien-Bootsfahrer sind offenbar schon abgezogen).

Wenn die Elbe nicht menschengemacht so krank wäre, könnte man sich noch mehr dran freuen!

Da kommt die Lühe-Schulau-Fähre im Gegenlicht. 2018 haben wir sie oft genutzt.

Da kommt doch so eine Idee … – Wir stechen in See (pardon, diese Küstenüberheblichkeit, in die Elbe)!

Richtung Lühe zieht die Fähre vorbei.

Hab` ich ihn doch erwischt! Seeadler hoch oben im Blau, von Hanskalbsand die Elbe querend Richtung Fährmannssand.

Den Farben nach handelt es sich um ein Alttier.

Lühe-Anleger fast erreicht – Seehafen-mäßig geht zur Zeit aber gar nichts auf der gesamten einsehbaren, viele Kilometer langen Elbestrecke.

Heimweg per Rad – Reifende Vogelbeeren querab der Wedeler Au-Mündung in die Elbe (das Ufo im Blau ist eine Rauchschwalbe, bitte einfach glauben).

Schnell ist unser Plan online am PC umgesetzt. – Ganz sooo schnell geht das Ganze aber dann doch nicht: die Fahrrad-Reservierung muss noch per Telefon erfolgen. Danach erst macht der online-Kartenkauf für den Menschen am Rad Sinn. Wir gehen am Freitag um 11.40 Uhr an Bord der Liinsand, Abfahrt Fischereihafen Altona 10.45 Uhr, und erreichen Stadersand 12.20 Uhr.

Die Wettervorhersage bleibt hoffentlich, gutes Wetter, Wind aus Süd – so werden wir die kurze Radtour bis Stade mittags mit einem schicken Essen und einem kleinen Stadtbummel krönen.

Anschliessend, vorausgesetzt der Wind dreht nicht, haben wir prima Voraussetzungen, nach längerer Strecke per Rad in Lühe die Lühe-Schulau-Fähre gegen 16 oder 17.10 Uhr zu besteigen.

Wie`s wirklich wird / war, folgt demnächst hier.

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