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Archive for the ‘Vögel’ Category

Erstmal einen Guten Rutsch!

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Beim vorigen Beitrag guckten wir vom Elbhang beim Puppenmuseum Falkenstein auf die Elbe. Tags drauf …

… stellt die Digicam morgens zunächst das Mückengitter scharf.

Das geht auch anders – Digicam gedreht – der Horizont zeigt Radelwetter.

Vor der Tür kommt eine V-Formation Nonnengänse aus der Marsch direkt auf mich zu.

Ob ich nun zu grimmig guckte, die Kamera blinkte – oder ganz was anderes die Ursache war, erschreckt wirkend löst sich das V auf.

Die Nonnengänse drehen ab, fliegen dann zurück Richtung Marsch.

Auf dem Hauptdeich angekommen, Sperrwerk Wedeler Au – die Elbe bei Tideniedrigwasser.

Eifrig, eifrig – die Willem von Oranje, Bagger- und Klappschiff, fährt das Baggergut aus dem Elbe-Bereich Wedel seewärts bis Otterndorf und verklappt es dort.

Wie man auf sowas kommt? Das ergibt sich aus der Abbildung, Teil der Systemstudie II der Bundesanstalt für Gewässerkunde.

Das Tor des Sperrwerks ruht oben waagerecht, offener Zufluss ins Binnenland nach Kentern auf Flut.

Ein Kormoran sitzt mit offenen Flügeln in Trocknungsposition.

Die Binnenelbe bei Tnw, die Brücke Langer Damm wird hoffentlich in 3 Monaten fertig und befahrbar sein.

Der dritte Beitrag Tide-Elbe gegen Jahresschluss folgt demnächst – von einem der Elbstrände aus betrachtet.

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Am Vormittag dachte ich ja nicht, dass dies klappen könnte …

Quasi vor unseren Füßen (wir stehen am Wohnzimmerfenster) sucht ein Grünspecht hoch konzentriert nach Ameisen.

Ich wundere mich über meine ruhige Hand – sooo hatte ich das Foto nach Display nicht erwartet.

„Hoch konzentriert“ heisst nicht unaufmerksam! – Hallo, ist da wer – da ist doch wer ! ? !

Wer immer das ist – jetzt seht ihr mich nicht mehr!

Am Nachmittag waren die Ziel-Organismen größer und zahlreicher, gleichwohl musste ge-zoomt werden.

Den Youngster – nein, das ist kein Hase und er hat auch schon Ohrmarken – hatten wir bisher noch nicht gesehen (da sind 2 Kälber auf dem Foto).

Die Highlands warten auf Futter, die Chefin ruft nach dem Bauern.

„Muuuuh, kommst Du bald ? ! ?“

Nachdem etliche Alttiere aus der Fläche genommen wurden, hofften wir, nicht wieder winters aktiv werden zu müssen – Überweidung, Verschlammen des Futterplatzes usw. – Jetzt, nachdem die Zahl der Kälber so zugenommen hat, scheinen die Vorwinter-Situationen fast wiederzukehren. – Wir kommen hier ja demnächst wieder vorbei.

Nach Sonnenuntergang – mir wurde die Weihnachtsfrisur verpasst. Alles ok, ganz offenbar ist die Hand weiter ruhig.

Wedels Marktplatz mit Roland von hinten – Weihnachtsbeleuchtung.

Na denn!

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Im Beitrag vom 11. Dezember habe ich von Gefiederten an dieser Stelle berichtet – nun also zum Aquatischen.

Hier ein Detail der vorher als Gesamtheit dargestellten Strecke.

Es wird deutlich, wie wichtig der standorttypische Baumsaum auch an dieser Strecke ist, nicht zuletzt aus Gründen der künstlich durch Entbaumen überheizten Situation und des Klimawandels – „Keep your river cool“, wie man im englischsprachigen Raum sagt.

Dieses Laichbett in völlig offener Strecke ist noch nicht benutzt.

Die alte, steile Raue Rampe bachab zeigt, dass weitere Kiesschüttungen zum Auffangen des Gefälles möglich und nötig sind.

Auch zu dem Schreibtisch-mäßig ausgestalteten „Mäander“ werden wir uns Gedanken machen.

Es bleibt viel zu tun – 2020 steht vor der Tür.

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Nachdem es mich vormittags an Bächen und kleinen Flüssen umgetrieben hat (Beitrag folgt demnächst), wollte ich vor Sonnenuntergang noch etwas Großes sehen, die Elbe.

Auf dem Weg zum Schulauer Hafen – wie sagt man zu einer Zeit 15.30-16 Uhr, wo die Sonne schon tief steht? „Abend“ sicherlich nicht.

Die Elbe! – Blick vom Sandstrand Wedel rüber nach Hanskalbsand.

Rette sich, wer kann! – Mit der Sonne geguckt, ist es noch ordentlich hell.

Alles so schön bunt hier – und ein Baggerschiff in Grün! „Scheldt River“ denke ich, baggert hier und schmeisst den Kram in der Elbmündung, vor Cuxhaven oder Helgoland raus.

Weit gefehlt – „Scheldt River“ buddelt und klappt in der Seine-Mündung, sagt marinetraffic.com.

So lernt man immer neue Schiffe kennen. Dies ist „Bonny River“ und trägt mit 21.000 t doppelt so viel wie das Schwesterschiff.

Mit der Elbe (und dem Tideniedrigwasser) geht es also weiter bergab. – In Kommentaren streiten sich die Hafen-Spezis wieder über Hamburg vs. JWP (Jade Weser Port – Wilhelmshaven). Aus der Schweiz habe ich gerade Kunde erhalten, dass die Container beide bald nicht mehr brauchen, ihr Ziel auch anders finden.

„Bellen“ über mir.

Nonnengänse fliegen Richtung Nachtruheplatz.

Auf dem Rückweg Jahreszeitliches – durchweichter Boden, vollgeregnete Entwässerungsgräben in der Marsch.

So kann man hier in der Ecke auch „anders“ fotografieren.

Sonnenuntergang hinter Weiden querab der Badebucht.

Und ein Vogel, hier Rabenkrähe, ist auch wieder mit im Bild.

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Gestern Vormittag an der Pinnau erhoben sich etliche Großvögel in die Luft, als ich mich näherte.

Einer von vier Graureihern, die ich auf einem Hügel Sandfangaushub hatte stehen sehen.

Offenbar „wilde“, die Fluchtdistanz dieser 4 Tiere war groß – im Gegensatz zu aus dem Städtischen Bekannten / Verwandten.

Und dann ging da noch dieses Ding ab – erst wollte ich es nicht glauben, ratterte im Hirn diverse Greife durch.

Dann landete er als „dickes Huhn“ (Zitat eines Vogelfreundes) in einer Birke.

Ohne Zweifel ein Seeadler. – Warum hatte ich den nicht vorher gesehen? Der muss mich ziemlich nah rangelassen haben, bevor er abflog.

Zu Hause, beim näheren Betrachten vorher aufgenommener Gesamtaspekte klärte sich das.

Das „dicke Huhn“ saß da im großen Einzelbaum neben der Pinnau.

Und hier das Gesamtfoto, eins von mehreren.

Mehr zum wässrigen Aspekt demnächst hier im Blog.

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Woher ich das weiss?

Wochen und Monate hingen die Mehlbeerbäume in der Nachbarschaft voll mit den roten Früchten. Jetzt liegen zunehmend mehr am Boden – aber nicht durch Wind und Wetter.

Zur richtigen Zeit ein Blick aus dem Fenster zeigt das Geschehen.

Wacholderdrosseln fliegen kurzzeitig ein und prüfen, was schon essbar ist.

Kleine Gruppen bis größere Schwärme fallen in die Bäume ein, lassen es sich gut gehen – und verschwinden wieder.

Ein einzelnes Exemplar hat sich unter die Amseln gemischt und hält sich länger ringsum auf, nimmt gelegentlich ein Bad in unserem Balkongeländer-Spezialgefäß.

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Nach morgendlicher Tour an Krückau und Ekholter Au (darüber mehr in 2020, wenn Restaurieren ansteht) bin ich angesichts der Nachmittagssonne schnell auf`s Rad gestiegen, bevor anschliessend Besuch mit einer Muschel angesagt war.

Wedeler Marsch, Sonne im Gegenlicht über dem Marschgraben Langer Damm.

Die Baustellensperre stand offen. Wie sich herausstellte, waren einige Dutzend Jäger auf Jagd nach Hasen und Fasanen (ca. 13 bzw. 3 waren im Vorbeiradeln bereits auf dem Hänger zu sehen).

Langer Damm, Blick Richtung Elbdeich.

Aufgeregt „bellende“, aufgescheuchte Hundertschaften Nonnengänse über Fährmannssand.

Saatlandsdamm, Blick mit der Sonne – seit einigen Tagen sind Gruppen von Wacholderdrosseln hier im Umfeld zu sehen. Bald wird die Zahl der Beeren schwinden.

Jetzt aber fix nach Hause. Den Besuch treffe ich vor der Tür …

So eine schicke, alte Muschel habe ich lange nicht gesehen, gefunden in der Düpenau.

Wie schon vorher in Schriftwerken und im Internet gesehen, hilft uns die Schale von aussen nicht sonderlich weiter. Formenvariabilität einiger Süßwasserarten verleitete schonmal zu Irrtümern.

Wir gucken anschliessend ins Innere, hier nochmal von aussen.

Diese nennen wir nun Unio. Hier ist gut ausgebildet die „Seitenzahnleiste“ des Schlosses zu sehen.

Und hier ist neben der Seitenleiste auch, weiter oben im Foto, der „starke zackenartige Vorsprung“, der Haupt-Zahn, erkennbar.

Die Zitate stammen aus (einer älteren Ausgabe von) „Was lebt in Tümpel, Bach und Weiher?„, Kosmos Naturführer.

Mit dieser, immerhin für die Gattung klaren Ansage „Unio“ komme ich bei „meiner“ Muschel, jüngst an der Pinnau gefunden, zur anderen Gattung „Anodonta“. Die ist als „Teichmuschel“ also eher als Larve aus Mühlenteichen oder Neben-Stillgewässern in das Fliessgewässer Pinnau gelangt.

Von aussen, oval, Eisen-belegt, große Jahresringe.

Von innen: alles glatt – kein Schloss mit Hauptzahn und / oder Seitenleiste vorhanden – wir nennen meine Muschel also Anodonta (zahnlos).

Künftiges Befragen von Muschel-Experten wird uns für beide Schalen vielleicht noch die Artnamen bringen.

(Wer einen Tipp dazu hat, meldet sich bitte.)

Mein Wunsch führte zum Ergebnis.
Am Nikolaustag bekam ich abends einen Anruf von Jens-Peter Stödter, NABU Walddörfer – herzlichen Dank nochmals!
Mit großer Wahrscheinlichkeit handelt es sich bei der Anodonta aus der Pinnau um A. anatina , die Gemeine Teichmuschel. Die Unio aus der Düpenau ist wohl U. pictorum, die Malermuschel.

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Im Beitrag vom 5. November ist über Kies um Brücken in der städtischen Pinnau, Pinneberg, berichtet worden. Als Strecke für Restmittel aus dem Förderprojekt der Metropolregion Hamburg wurde anschliessend ein Bereich Borstel-Hohenraden / Tangstedt ausgesucht, der sich wegen störender Erosion und nötiger Verbesserungen der Sohlstruktur für einen ersten Versuch zum Kennenlernen des Pinnau-Verhaltens anbot.

Zunächst wurde vor einer Woche ein Lkw testweise geschüttet. Das gelang aufgrund guter Wetterbedingungen, so dass tags darauf auch die weiter finanzierbaren 6 Lkw Kies platziert werden konnten.

Der Test-Lkw, etwas zu weit bachauf geschüttet, per Schaufel und Rechen leicht Richtung Erosionsstelle am Start der Rauen Rampe anzupassen.

Ja, da schien die Sonne noch!  🙂  Die Anpassung des Kies ist bereits erfolgt – herzlichen Dank, liebe Schaufler und Recher!

Und so sieht das nun (eine Woche später) von der anderen Uferseite aus – neben dem Stopp der Umläufigkeit wurde im Anstrom der Rauen Rampe eine Unterwasserkiesfläche modelliert.

Tags drauf will ich die Lkw 4 bis 7 einweisen – sieht so aus, als wäre ich genau pünktlich eingetroffen.

Lkw 4 und 5 fahren an (2 und 3 waren mit Baubegleitung bereits 2 Stunden früher hier).

Ein Bisschen rangieren, damit Handarbeit minimiert wird.

Genau mittig über dem Anstrom dieser Rauen Rampe schüttet Lkw 4 – Maßarbeit!

Lkw 5 hatte derweil bachab punktgenau übers Heck geschüttet – fertig, die beiden Lkw fahren ab.

(Eine Woche später) Auch der Lkw 4-Kies ist inzwischen in Handarbeit genutzt worden, einen Platz für Kieslaicher im Anstrom der Rauen Rampe zu modellieren.

Wie üblich haben die Fahrer als kleines Dankeschön eine Lektüre über Sinn und Zweck ihrer Arbeit hier erhalten.

Die Raue Rampe am weitesten bachab – hierfür war für diesmal kein Kies vorbesprochen. Da sich aber eine Umläufigkeit im rechten Anstrom andeutet, wollen wir zusehen, diesen Punkt zu entlasten.

Die beginnende, bereits deutliche Umläufigkeit im Detail.

Kleine Wetter-/Windstudie während des Wartens auf die beiden letzten Lkw: Genau gegen die Fliessrichtung ssteht ein ssssteifer Wind! Frisches, noch nicht eingeweichtes Herbstlaub wird gegen die Strömung gehalten bzw. bachauf geblasen.

Wind- gegen Abflussturbulenz, Detail.

Im Sandfangaushub – die Muschel und eine Riesen-Wollhandkrabbe, nur noch durch ein paar riesiglange Beine präsent, haben Otter und / oder Seeadler (ggf. anderen Vögeln) sicherlich gut geschmeckt.

Lkw 6 teilen wir auf, Nachschütten bei Position Lkw 2 und 3.

Die Hälfte von Lkw 7 nutzen wir zum Mindern eines wüsten Drehstroms.

So bleibt tatsächlich die zweite Hälfte zum Schliessen der Umläufigkeit an der untersten Rauen Rampe.

Nach Handbearbeitung ist die verschüttete kleine Erle wieder freigelegt, Überschusskies als Laich-Potential in den Anstrom der Rauen Rampe gelegt.

Fertig. – Wie üblich wird die Strecke in ihrem Verhalten zwischen Niedrig- und Hochwasser beobachtet, ggf. nachgearbeitet, wo nötig und möglich, Kies nachgeschüttet.

Der Schreibtisch-mäßig gebaut wie gemalte „Mäander“ bachab wartet in seiner Eintönigkeit und Ufergefährdung auf unsere Taten in 2020.

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Von der Ohlau (noch keine Laichaktivitäten der Salmoniden) ging es weiter zum Wildpark Eekholt. Mal sehen, wie sich die Osterau seit dem Wassercamp der Unterelbeschulen darstellt.

Der untere Kieslenker am Osterauwanderweg zeigt, dass der Abfluss gerade gut über Mittelwasser liegt (vgl. entsprechendes Foto im o.g. Link – da war`s deutlich weniger).

Am Totholz nagt der Zahn der Zeit – gut, dass man das mindestens hier verfolgen kann.

Ein Pfahl in einem Kieslenker zeigt Herbstqualitäten, sammelt, wechselnd über die Zeit und Wasserführung Blätter (das tut auch, s. unterer Bildrand, die Rauigkeit des Kieses). Durch diese Blatt-Zwischenaufenthalte können Bach-Organismen länger von ihrer wichtigsten Nahrungsquelle profitieren.

Strömungsstudie Hölzchen und Stöckchen, MW-überströmt – Blick bachauf.

Hier ist der Treibselsammler querab zu sehen – an der Stelle, an der beim Wassercamp jemand fragte / sagte, wo denn die Treibselsammler geblieben seien.

Es seien doch etliche eingebaut worden. Diese Stelle zeigt hervorragend die Eignung der Sammler zum Aufbau neuer Ufer. Alles im Vordergrund wurde durch die gut bis ins feste Ufer angelegte Reihe Hölzchen und Stöckchen entwickelt. Und die im Sommer hoch stehende Feuchtgebietsvegetation liess den jetzt sichtbaren, im Wasser stehenden „Rest“ des Treibselsammlers „verschwinden“.

Immer wieder beeindruckend – die nun mit 4 Kieslenkern versehene scharfe Kurve der Osterau vor dem Moränenhang.

Speziell hier wird es etwa im April wieder interessant, ob erneut laichende Flussneunaugen zu erleben sind.

Weiter bachauf grüssen noch stehende Elemente der „Dunkel-Munkel-Nächte“. Wer die erleben möchte, muss nun bis Oktober / November 2020 warten.

Besucherlenkung am oberen Ende des Osterauwanderwegs. Damit sollen die „Besuche“ von Wildparkgeniessern auf den Kiesen verhindert werden – zum Wohl aller Gewässerorganismen.

Foto als Hirsch, mit noch vorhandenem Hintergrund der Dunkel-Munkel-Nächte.

Diesmal „mit Haar“, während das Foto beim Berlin-/China-Besuch angesichts feuchteren Wetters „mit Hut“ geschossen wurde.

Im Weggehen testen wir noch uns im Vergleich mit dem Seeadler. Der Junior bringt die ganze Spannweite, der Senior jedseitig 10 cm weniger – kein Wunder angesichts der Größendifferenz 1,90 zu 1,80 m.

Zu erwähnen bleibt, dass hier an der Wildpark-Osterau wie vorher an der Ohlau (noch) kein Salmoniden-Laichen – zum Glück auch keine Salmoniden-Leichen – zu beobachten war.

Na, es bleibt auf dieser, unserer Tour ja noch die Mühlenau, von der erstes Anlaichen bereits berichtet wurde. – Wir sind gespannt, was uns dort erwartet.

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