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Archive for the ‘Vögel’ Category

Meine Radeltouren werden, testend, Richtung Normalmaß ausgedehnt. Es ging an die Elbe, Fährmannssand, von dort weiter.

Blick vom Elbdeich Richtung Niedersachsen, Marsch vor Stader Geest – zeitlich genau Tidehochwasser erwischt (plus 10 cm über normal) bei nahezu Windstille.

Weiter Richtung Hetlingen – Grabenunterhaltung auf nassen Böden, Spuren hinterlassen. Ich matsche mich links im Grünen am Lkw vorbei.

Nahe der NABU-Vogelstation gesellen sich anfliegende Nonnengänse einer äsenden Gruppe zu. Schafe beweiden einen alten Binnenelbedeich.

Nasse Böden – so eine Rinderdichte (irgendwie sehen die Tiere „sauig“ aus) erscheint unangebracht.

Ich stehe auf dem Elbe-Hauptdeich am Alten Heuhafen Wedel. Eine einsame Nonnengans wandert herum. – Warum denke ich an Vogelgrippe? Völlig verbildet?

Vor dem alten Elbdeich, am Rand Hetlingens, sind Wiesen nass bis überstaut, wie anderswo. Graugänse nutzen die Situation.

Wir sind inzwischen in Holm, auf der Geest – nebendran folgt ein kleiner Bach dem Gefälle am Holmer Berg.

Nasse Böden, befahren – Gewässerunterhaltung hinterlässt vielerorts Straßen in Grenzsituationen.

Platten ausgelegt zum Bodenschutz während der Gewässerunterhaltung? Das wäre wohl ein zu kostenträchtiger Aufwand – Bodenschutz wäre durch Befahren der Unterhaltungsstrecke bei günstigeren Wetterbedingungen sichergestellt? Oder steckt anderes dahinter?

Da stehen pinke Pfähle entlang des freigemähten Bachs.

Spätere Touren werden Aufklärung bringen – steht hier eine größere Aktion Restaurieren, Richtung „Renaturieren“, was immer das ist, an?

Am Ende des ersten 6-jährigen Verlängerungszeitraums zum Zielerreichen der Wasserrahmenrichtlinie („der gute ökologische Zustand ist das Ziel“), vor Start des 2. wird ja wohl keine Verrohrung geplant sein?

In Dänemark ist man – nach Jahren ökologischer Wirren im Regierungssitz Kopenhagen – wieder auf dem richtigen Weg. Dort wurde gerade ein Programm für Kommunen gestartet, das die vernachlässigten Themen Bäume am Bach und Entrohrungen / Freilegen von Bächen – auf Hunderten von Kilometern – voranbringen soll.

Wir dürfen gespannt sein, ob und wie in den bevorstehenden 6 Jahren Verlängerung Nichterreichtes in den 15 + 6 vorweg abgelaufenen Jahren nachgeholt wird und Ausstehendes erledigt werden wird. – Werden, unter anderem praxisferne bürokratische, Hemmnisse (als solche überhaupt erkannt und) hinreichend beseitigt, um die Ziele zu ermöglichen?

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Aus grauem Himmel schneit es feucht, hier im Süden Schleswig-Holsteins – wie vorhergesagt.

Kleinklima – die Rasenflächen sind kühler, der Schnee bleibt liegen. Wege und das Umfeld von Bäumen und Büschen sind (noch) frei.

Ich gehe ein paar Tage zurück, da hatten wir erstmals und (nur) einmalig aufgrund Wind und Wetter einen Tidehochwasserstand (Flut-Scheitel), der immerhin 2 m über Normal erreichte.

Blick vom Sperrwerk Wedeler Au – aussendeichs erinnern Treibsel an den höheren Flutwasserstand.

Blick Richtung Elbe, vorn Treibselhorizont am Deich.

Treibselhorizont – die 2 m liegen „weit unten“, Zeichen für die erforderliche Deichhöhe, um Sicherheit für „Mensch und Maus“ hinter dem Deich zu bieten.

Dass sich angesichts säkularen Meeresspiegelanstiegs und Klimawandels in Deutschland noch immer niemand ernsthaft  (öffentlich) mit dem Thema „Rückdeichen“ befasst, ist und bleibt erstaunlich. – Der Mensch scheint als meisterliches Wesen im Verdrängen seiner Zukunft entgegen zu streben. – Heiseres Gekläff, ich gucke mich um.

Mückenschwarm über der Binnenelbe – aufgescheuchte Nonnengänse.

Immer wieder faszinierend – wohl mehr für den Betrachter als für die Vögel, die ja rastend (und ruhend) über die kalte Jahreszeit kommen wollen.

Und schon ruhen sie wieder, bzw. äsen munter drauflos, die abgeflogenen Kalorien ausgleichend, davor ein Graureiher, aufmerksam, an der Grenze zur Fluchtdistanz.

Offenbar gibt es unter Tausenden Nonnengänsen auch Individualisten – äsende 4er-Gruppe, mindestens eine passt auf.

Die Anziehungskraft der Gruppe scheint groß, etliche Gänse gesellen sich dazu.

Zufliegend, einreihend, langsam in Front voranäsend, so entwickelt sich die hier im Blog bereits oft beschriebene „dichte Packung“.

Weiter geht`s. – Bevor sie dann doch mal weg sind … – Panorama der Pappeln Fährmannssand, Langer Damm, mit sturmverursachter 3er-Lücke.

(Schön) Kalt sieht`s aus. – Da kündigte sich das jetzige Wetter an.

Mal sehen, wie`s weitergeht, in der Vorhersage tags / nachts immer irgendwas über oder um Null Grad. Der Wetterbericht gibt sich so gar keine Mühe, das Novembergrau im Dezember zu verhindern – soll ziemlich bis Weihnachten mit nur wenig Sonne so bleiben. (Nicht verlockend, für meinen Fahrrad-Neustart. Dann bleibe ich halt erstmal, teils per Auto anfahrender, Fußgänger.)

Aber so weit kann der Wetterbericht bekanntlich nicht voraussagen. Wir nehmen`s wie`s kommt.

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Anfang November, schon eine ganze Weile her, waren wir zuletzt dort. In den vergangenen Tagen „glänzte“ der November durch sein oft zitiertes Schmuddelwetter, grau im Grau (für manche „das Grauen“).

Heute hat uns nun die vorausgesagte Kaltfront von Norden erreicht – zumindest in der Höhe ist das erahnbar, herrlich!

Wohin also? Na klar, an Schleswig-Holsteins Südküste, an die Elbe, Grenzgebiet zu Hamburg.

Tief steht die Sonne, eine Stunde vor Mittag, über Niedersachsen. Ein Polizeiboot hat die Spiegelung auf der Elbe gequert.

Auf dem Süßwasserwattstreifen, Nordufer der Elbinsel Neßsand, rasten etliche Gänse, im Windschatten. Ablaufend Wasser und schräg gegenstehender Westwind rauen die Elbe auf.

Wir sind eine Treppe runter, gehen nun südostwärts unten vor dem Elbhang. Rechter Hand ist das Grün bereits mehrreihig von Hochfluttreibsel bedeckt. – So „richtige“ Sturmflut war das noch nicht.

Ein Gutteil des beeindruckenden Brombeerdschungels am Hang (dreidimensionale Verstecke für Lebewesen, nach massenhaftem Blühen massenhaft Futter durch Früchte, im Winter: Vitamin C-reiches Blattwerk) wurde abgeschrubbt.

Wir nehmen an, dass dieses „Freigemachte“ möglicherweise die Trasse für den Absturzhöhenweg-Ersatz wird. Für Millionen frei aufgeständert, man gönnt sich ja sonst nichts – mal sehen, wie das in den nächsten Jahren zum Umgang mit den abzuzahlenden Corona-Milliardenkrediten passt.

Das Kleinklima hier am Südhang, Hangfuß, begrenzt durch die Tideelbe, das hat was! Später, bunter Herbsteindruck.

Wir erreichen den Leuchtturm Wittenbergen, unseren Wendepunkt.

Nach kurzer Zeit erreichen wir „unsere“ Treppe, klettern den Hang wieder hoch.

Oben angekommen – was für ein Anblick, nordwärts! Hinter dem Oberfeuer Rissen bedeckt eine dunkelgraue Regenwolke den Himmel.

Im Süden, bis weit über Niedersachsen, bedeckt eine andere Wolke gerade die Sonne.

Der Südzipfel unserer Nordwolke meint es gnädig mit uns. Leichtes Nieseln (wir lassen das Regenzeug ungenutzt) begleitet uns zum nahen Auto.

Da jammere mal jemand über den November …

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Nochmals, diesmal nachmittags, auf der Geest-Marschbank gesessen.

Die sinkende Sonne und „gut Wind“ boten eine veränderte Situation, als ich sie am 4. November, später Vormittag, beschrieb.

Die „Eingeborenen“, ein Einhorn-Rehbock und zwei Ricken, liessen sich nicht (wesentlich) stören.

(Bock verdeckt) In aller Ruhe ästen sie auf einer Marschwiese nahebei.

Hoch oben kam es herangeschnattert, flog zügig über mich hinweg.

Führungswechsel war angesagt, musste offenbar kommuniziert werden.

Mit der Sonne gegenan sah das entstehende, nicht sehr synchrone Fliegen ziemlich unruhig aus.

Das gab sich mit zunehmend klappendem Führungswechsel.

Bei solch zunehmendem Geschehen, zahlreiche, große Schwärme ziehen hoch über uns hinweg, offenbar nicht rastend in der Wedeler Marsch, scheint der Winter (jedenfalls im Osten) näher zu rücken.

Auch ich ziehe mich in wärmere Gefilde zurück. Hell leuchtet das angestrahlte Geesthang-„Grün“.

Unser Grün, aus dem Wohnzimmer gesehen, sieht aus wie gewünscht. Der Gärtner hat den Hinweis, Laub unter den Büschen liegen zu lassen und nicht durch „Ausblasen und Abschleppen“ Boden und Büsche zu schwächen, aufgenommen und realisiert.

Das ist nicht nur Boden- und Grünschutz, das ist Ökologie „at it`s best“! Die ungeschätzten „Destruenten“ können ihren Beruf ausüben, reichlich Biomasse bilden – und bieten damit unter anderem Vogelfutter en masse.

Der waagerechte Sonnenstand lässt auch unsere Grenz-Hainbuchenhecke (mit gewünschten baumartigen Teilbereichen) strahlen.

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Mal wieder Bäche gucken … – Herzlichen Dank dem geselligen Fahrer, der mir derzeit nicht-Hand-ans-Lenkrad-Legenden diese schönen Erlebnisse ermöglichte!

Mühlenau Pinneberg – sieh an, Jung-Erlen, wo sie hingehören! Mögen sie dem Unterhaltungsmäher auffallen und verschont bleiben.

KiesDepots querab Rosengarten, herbstlich.

KiesDepot querab Rosengarten – Sohlstabilisierung und Uferaufbau bachab. Vor allem bachauf soll Kies nachgeschüttet werden, nicht zuletzt für bessere Ufereinbindung.

KiesDepot, herbstlich, mit Vogel, schwarz (Kormoraaaan).

Der Vogel gehört quasi zum Inventar, schwimmt nicht das erste Mal seelenruhig unter mir unter einer Brücke durch.

KiesDepot, Herbstaspekt mit Buche.

Umsetzen zur Pinnau, Hindenburgdamm. Leicht erhöhter Abfluss und höher auflaufende Flut der Elbe halten die Kiese – wer sucht, der sieht sie – unter Wasser.

Aquatisches Anthropozän-Habitat Einkaufswagen (der Wasserverband ist informiert).

Da erinnere ich einen Jahrzehnte alten Jokus aus dem Institut für Hydrobiologie und Fischereiwissenschaft, Uni Hamburg, „Hast Du schon gehört, die haben wieder Säuberungsaktion an der Alster gehabt – hunderte Fahrräder und Einkaufswagen rausgeholt! – So wird dem Kaulbarsch auch die letzte Heimstatt genommen!“

Heute wissen wir, wie Gewässerstruktur besser aussehen kann.

Und es geht weiter.

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Mein Radius ist – erstmal kein Autofahren, schon gar kein Radeln – wie beschrieben jetzt ein anderer, deutlich kleinerer. Muss ja nicht schlimm sein …

So geht es in kleiner Runde z.B. den Geesthang runter, Blick in die Marsch.

Wedel, Geestrand zur Marsch.

Nach den westlichen hier der östliche Aspekt.

Schöne Aussicht – noch schöner, dass da eine „Sonnenbank“ steht.

Der Herr, der da sitzt, versteht offenbar meine Frage nach „einem Plätzchen“ nicht so recht. Nein, ich möchte kein Gebäck, nur dass er ein Stück rutscht. Corona-Distanz lässt sich mit gutem Willen doch wahren.

„Dann gehe ich eben. Muss ja nicht sein, in Coronazeiten!“ – Bevor er mit seinem Fahrrad von dannen zieht, sehe ich Hochprozentiges in seiner Tasche verschwinden. – Ok, jeder nach seiner Fasson … Mein vorurteilsbelastetes Hirn denkt „Interessant – offenbar ein Ungeimpfter.“.

Es ist recht ruhig am frühen Nachmittag, Rehe wechseln über die Fläche (nicht fotografiert), eine Katze lässt sich, wie ich, die Sonne auf die Nase scheinen.

Gelegentlich wird die Katze von Passanten abgelenkt.

In der Fläche sitzt eine Gruppe Graugänse, ein Entenpaar verschwindet an einem Grabenrand.

In der Sonne, über den Wiesen, über dem Weg Flirrendes gesellt sich zu mir – eine (Heide-?)Libelle.

Menschliche Gesellschaft ergibt sich – ist ja Abstand genug möglich … Das Themenspektrum – auch bei „gebremstem Schaum“ – bewegt sich zwischen Gott und der Welt, selbstverständlich auch Klima mittendrin. Wir wollen und werden, soweit nicht ohnehin stets und ständig, etwas tun.

Einen Sonnenbrand will ich mir aber nicht holen, gehe ein Stück weiter, vorbei an Erntewagen …

… bis ich mich wieder dem herbstbunten Geesthang zuwende und nach Hause strebe.

Tags drauf soll`s mal was anderes sein. Bei Anfahrt per E-Mobil ändern wir – die Sonne kommt nachmittags plötzlich wieder raus – die Richtung. Landesgrenze SH – HH, Elbwanderweg, je nach Vorliebe hoch oben am Hang oder unten längs – oder gemixt, ist unser Ziel. – Der Parkplatz ist gefüllt mit einer unglaublichen Vielzahl an Fahrzeugen, Gerät, Versorgungszelten und mehr, etliche Menschen wuseln zwischen hier oben und dem Elbufer unten herum, auf der Elbe liegt ein Boot – offenbar wird, vermutlich ein Krimi(?), frisch gedreht. – Wir steuern das westliche Ende des Elbhöhenwegs an.

[Der Link beschreibt den östlichen, Hamburger Teil. Nicht weit von unserem Start hat vor Jahren ein Bergfall (sowas kennen wir vom Vejlefjord, DK, da lässt Mensch am Besten Natur geschehen – und seine Finger davon!) einen Teil des Weges „abgeräumt“. Der ist seitdem sicherheitshalber gesperrt. Man kann ja unten längs! – In seinem Wahn will „Mensch“ durchgängig von der Höhe weit gucken. Immerhin wuchs die Erkenntnis, dass ein Moränenhang „lebt“, sich bewegt. So soll offenbar, Wahn über Wahn, ein millionen-teurer, aufgeständerter Höhenweg neu entstehen. – Wir haben`s ja! Haben wir`s? Haben wir noch alle …? – Mögen die Corona-Kredite und ihre Folgelasten in den kommenden Jahren heilsam beim Runterkorrigieren von Wahn helfen!]

Nachmittägliche Novembersonne über der Elbe. Das hat doch was!

Auch wenn das Foto zeigt, dass mein mit-der-linken-Hand-Auslösen verbesserungsfähig ist. – Wird schon wieder, in den nächsten Tagen wird die Rechte (es geht hier auch weiterhin um nichts als um die Lagebeschreibung einer Hand) reaktiviert.

 

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Die Uhren sind umgestellt. – Könnte das nicht einfach so bleiben, Normalzeit! Jede weitere Umstellung entfällt?

Ich bin wohl zu simpel.

Was geschah in der vergangenen Woche?

Wie üblich, das Wetter nutzend, Radeln zwischen Marsch und Geest. Hier, am vorigen Montag, im Baumschulkreis Pinneberg, z.B. auf Zweistreifenweg.

Anderswo, nahebei, wo die Grünen Berufe zu jeder Jahreszeit und Wettersituation Flächen und Wege rum und dum gestalten, mit unangepasst schwerem Gerät befahren, sieht es anders aus. Die Fahrstreifen sind mit aus den Nutzflächen massiv ausgetragenem Boden bedeckt, die Seiten- und Mittelstreifen zermatscht und teils extrem eingetieft.

Wer Skandinavien-Fan ist, weiss „Rabatten sind blöd“, auf Verkehrsschild „Rabatten er blød“ zu lesen – aber im direkt geschalteten Link, Blog der Kapidaenin, für Nichtdänen richtig erklärt.

In solch Gelände, seit nunmehr 6 Jahren hochaufmerksam durchfahren, kam das, was statistisch offenbar sein musste – „shit happens“. Eine Verkettung von Kleinumständen, in konsequenter Anwendung von „Murphy`s Law“ führte letztlich dazu, dass ich auf dem Rad, langsam fahrend, fast stehend, vom Fahrstreifen abrutschte und beim Versuch, wieder raufzukommen, senkrecht nach rechts stürzte. – Wie gut, links hätte vermutlich bedeutet, dass ich unter dem entgegenkommenden Baumschulanhänger gelandet wäre.

Kurz und gut – beim Griff nach Aufrappeln an die rechte Schulter begrüßte mich mein halbes, rechtes Schlüsselbein, hochstehend. Den hilfreich herbeigeeilten Agrariern gedankt, schmerzfrei nach Hause geradelt. „112“ empfiehlt das Asklepios Westklinikum Hamburg. – Das tue ich jetzt auch! Super Aufnahme, Beratung, Ausstattung für den Notfall, Voruntersuchung und Erläutern der erforderlichen Schritte am Folgetag, Pause, Donnerstag Operation, zur Sicherheit eine Nacht zur Beobachtung stationär, alles im normalen Bereich, beeindruckende Röntgenaufnahme – aus dem zweigeteilten Schlüsselbein (es zeigte sich, dass da noch 2 andere nennenswerte Stücke bereit lagen) wurde inklusive der beiden „Neulinge“ wieder eine belastungsfähige Einheit geschraubt.

Bin ich jetzt auf dem Weg zum Cyborg?

Da das Mittagessen, schickes Fischgericht, bereitstand, genoss ich das noch vor der Heimfahrt.

Wie die Überschrift sagt, ist nun Spazierengehen angesagt, mindestens für November. Das Radeln werde ich vermissen.

Das Autofahren bei Terminen, die ich wahrnehmen möchte, übernehmen hilfreiche Geister, je nach Thematik – herzlichen Dank, ihr Lieben, die ihr spontan eure Bereitschaft erklärt habt! Das nutze ich als vertrauensvoller Beifahrer gern! Neben Familiärem wird das selbstverständlich Restaurierungen an Bachstrecken betreffen.   🙂

Geht denn Gehen?

Ja, Gehen geht! Erster Probeschuss meiner Begleitung mit meiner gewöhnungsbedürftigen Digicam – Nonnengänse in der Marsch, unmittelbar nach Abstieg aus der Geest.

Vielleicht werden meine Beiträge in nächster Zeit etwas seltener als gewohnt erscheinen – der November wird`s zeigen.

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Nun folgen aus gegebenem Anlass doch noch ein paar herbstliche Eindrücke in Farben.

Die bis vor Kurzem noch vorherrschenden Mais-Horizonte sind – für Monate – barem Ackerboden gewichen. Der Boden ist Wind und Wasser ungeschützt ausgesetzt.

Birkenwald-Partien zeigen sich herbstlich gelichtet.

Noch leuchten Spitzahorne rötlich-orange, viele auch gelb.

Am Ufer der Elbe zeigt sich eine Vielfalt des Grün an Deichschutz“rasen“, Reet, Binsen und Auwaldbaumarten, teils jahreszeitlich bedingt wechselnd Richtung Grau- und Brauntöne.

Über Geest und Marsch fetzt himmlisches Geschehen – hier ist noch Blau gut vertreten.

Auch dieses spannende Geschehen kann den Radler – mal abgesehen von der Bedeutung der Tour-Auswahl hinsichtlich stürmischer Winde – nicht schrecken.

Gelegentlich taucht neben bekanntem Federvieh, das zur Zeit zahlreich unser Umfeld quert oder / und Rasttage einlegt, ein Fremdling auf.

Da rätselte ich um die Mandarinente herum …

Fachlich unterstützt weiss ich nun: Es handelt sich um eine Brautente. Wie die Mandarinente ist / war sie hierzulande eine in Volieren gern gehaltene „Zier-Art“. Nun ist sie also inzwischen offenbar entkommen – oder wurde womöglich ausgesetzt. „Neozooe“ nennt man das wohl. Und nun? (Eine Nummer größer und einige Jahrzehnte weiter kennen wir die Entwicklung ja bereits von Kanada- und Nilgänsen …)

Zurück zu den Bäumen. Das Gelb der Linden wurde von Sturmwind und Regen bereits heftig zerzaust.

Vom frühen Rot der Kirschen, auch vom Rot wilden Weins ist an windexponierten Stellen nicht mehr viel geblieben.

Toleriertes KletterGrün an Eichen, …

. . . Efeu, entwickelt massenhaft interessante Winternahrung – für Vögel und anderes Getier ringsum.

Was ist das nun alles – Wetter? Bei Erinnern der jüngeren Jahre, vielleicht bis 15, ja 20 Jahre zurück, scheint da auch einiges „Klima(wandel) zu sein“.

Es entstand zunehmend der Eindruck, dass wir nicht mehr in die „Indian Summer“-Staaten über den Atlantik reisen müssen. Indian Summer haben wir nun selbst – auch ohne die vielen künstlich wirkenden Rots, die durch Baumschulen „eingepflegt“ werden.

Was aber hat das mit der Queen zu tun?!

Nun, vor einigen Tagen war zu  lesen, die Queen sei „irritiert“ in Sachen Klima(wandel). – Komisch, dachte ich beim Lesen der Überschriften, kommt eine ältere Dame da bei irgendwas nicht mit? Wie so oft, liest sich der Inhalt dann ganz anders. Die Queen erinnert sich. Und sie ist sauer! Sauer auf die Politik, die „immer nur redet, aber nichts tut.“

Die Queen ist also auf der Höhe der Zeit! Herzlichen Dank für die Einmischung, möge sie helfen!

Auch ich wunderte mich in meiner beruflichen Restlaufzeit über den aus – oft genug politisch besetzten – Fachkreisen in den ersten 1,5 Jahrzehnten des neuen Jahrtausends kommenden Spruch „Und Sie wissen das schon alles?!“ (eigentlich nicht), als es galt, Handeln in Gang zu setzen. Mehr wunderte es mich, dass die Sprücheklopfer es nicht wussten . . .

Warum?

Weil seit spätestens 1992 jeglich halbwegs Interessierte, auch Laien-Öffentlichkeit Bescheid wissen konnte(n). Von der Fachwelt einmal ganz zu schweigen. (Dieser Auszug stammt aus einer Zeitreihe, die die Entwicklung des Wildpark Eekholt darstellt. Dank dafür!)

So hoffen wir denn für die Bundesrepublik Deutschland, Europa, ja die gesamte Erdkugel, dass Handeln richtig und zielgerichtet endlich greift.

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Für das letzte Septemberwochenende waren an der NABU Vogelstation Wedeler Marsch „Zugvogeltage“ angesagt. Eine Vielzahl Führungen in dieses vielfältige Geschehen war angekündigt, das Wetter spielte mit.

Diese gute Gelegenheit nutzte ich, ganz nebenbei auf einer Radtour Erkundigungen einzuholen über 10 Mauerseglerbrutkästen, die an unserer „Felsenburg“ angebracht werden sollen (dazu zu gegebener Zeit mehr, die nächste Brutsaison startet erst mit Rückkehr dieser faszinierenden Dauerflieger im nächsten Frühjahr). „Meine Zugvogeltage“ habe ich bereits in den Beiträgen vom 23. und 24. September beschrieben.

Auf der Krone des Elbdeichs querab der NABU Vogelstation – weithin sichtbar, ein Zeichen der Zugvogeltage.

Da ich früh bin und mein Gesprächspartner noch nicht am Infostand anwesend ist, klettere ich auf den Deich. Warten in der Morgensonne mit Blick auf die Elbe ist ja nicht das Schlechteste, lohnt meist immer mit Aktuellem.

Blick gen Südost über das bei Ebbe freifallende Süßwasserwatt Fährmannssand – da hinten am Horizont ist was los, vorn quert ein früher Radler.

Allerlei Segelboote, teils bunt, füllen den Horizont.

Das wird wohl so etwas wie „Absegeln“, eine letzte Regatta 2021 sein. Aktuell wurde berichtet, dass die „Kran-Saison“, das Herausnehmen der Boote aus den Yachthäfen und das Einlagern für den Winter, begonnen hat.

Noch sind seeseitige Strecken der Elbe bootsfrei.

Das temporeiche Treiben kommt zügig voran.

Schnell ist die Lühemündung passiert.

Kurze Zeit später geht es auf die Wendemarke zu.

Die ersten haben gewendet und sausen zurück.

Hoch oben am Himmel trompetet es laut, klitzeklein ist ein Kranichschwarm erkennbar.

Ich klettere vom Deich, erhalte meine Information über die Mauerseglerkästen. Zufrieden vollende ich meine sonntägliche Rundtour.

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Deutscher Horizont 2021 – verstellt!
Mais, sterbende nicht standortangepasste Bäume.

Immer noch! – Deutscher Bodenhorizont, ungeschützt.

Vielen Dank, Frau Klöckner! Vielen Dank für GAR NICHTS!

Was bleibt? – Hoch wollen wir hinaus, hier mit Starenschwarm.

Horizont in Wetter und Klimawandel – standfest im Sturmgebruus.

Was bleibt, ist Hoffnung.

Mögen die verhandelnden Politik-Aktiven heute, in den nächsten Tagen und Wochen, glückliche Wendung herbeiführen! (Dabei dürften der nordische und der südliche Selbstdarsteller, grün wie schwarz, gern mal zurückstehen, vielleicht einfach mal Film, Funk und Fernsehen meiden, die Klappe halten.)

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