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Archive for the ‘Vögel’ Category

Jetzt wissen wir es also. Der September hier im Norden war – wieder ein weiterer Monat – wärmer als „normal“. Vier Grad höher, kein Pappenstiel – das entspricht genau dem, was seit Jahrzehnten vorhergesagt wurde und je klarer das Bild wird, desto weniger will manche(r) das glauben.

Um Glauben geht es aber nicht. Der hat anderswo Platz. – Es bleibt viel, mehr, schneller und konsequenter zu tun.

[Wir haben gerade – nach gutem Heizverhalten im vorigen „Winter“ (das Ergebnis konnte sich sehen lassen) – ergänzend neue Fenster in unsere Wohnung einbauen lassen. Einmal abgesehen vom bereits ganz anderen Wohngefühl, sind wir auf kommende Daten gespannt. – Dieses Handeln ermöglichte ein Beschluss der vorigen Eigentümerversammlung: Das „Gemeinschaftseigentum Fenster“ wurde verwaltungstechnisch in die Entscheidungsfreiheit der jeweiligen Wohnungseigentümer gelegt. Bei einem nun 30 Jahre alten Bauwerk macht ein Aufpeppen auf heutigen Dämmstandard mehr als Sinn.]

Auf nach draussen, ins Wetter- und Klimageschehen! – Vorgestern Nachmittag war so eine Situation …

– Himmel über der Marsch – … da musste ich nochmal auf`s Rad, große Runde, im Uhrzeigersinn.

Deichschafe am Hetlinger Elbdeich – eine Krähe quert.

Obwohl die Elbepegel für das Tidehochwasser nichts Besonderes anzeigten, hatte offenbar Wind mehr Wasser über die Hetlinger Binnenelbe ins Hinterland gedrückt. Idenburgwiese, eingestaut – hinten rechts ist ein kleiner weisser Punkt. Das ist doch …

… ein Weissstorch.

Ein Bisschen erstaunt mich das.

Nebendran wärmt sich ein Graureiher, genau ausgerichtet, in der Spätnachmittagssonne.

Tags drauf, gleiche Runde, diesmal gegen den Uhrzeigersinn.

Ja, ein Weissstorch, diesmal näher, zwischen altem Hetlinger Deich und Bullenflussbogen. – Hinten links ist ein Silberreiher erahnbar.

Links der Silberreiher, ringsum stehen etliche Graureiher auf den Viehweiden.

Noch ein Silberreiher – sichert auf große Distanz.

Weissdorn leuchtet in der Vormittagssonne.

Besessene Schafe am Hetlinger Elbdeich – Stare nutzen sie als Ausblick?, finden vermutlich Fressbares auch auf den Tieren. – Mit meinem Kommen …

… fliegen sie ab.

Kurz vor dem Geesthang Wedel steht nahebei ein Graureiher auf der Wiese der umgetriebenen bunten Herde.

Der lässt sich garnicht stören, pirscht.

Bewegtes Vieh auf Weide ist oft ein gern gesuchter Vogelstandort. Allerhand Getier – vom Insekt bis zur Maus – wird im Gras aufgescheucht, vom lauernden Jäger erspäht und – meist glückliche Jagd – verzehrt.

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Auf zur Elbe …

Plötzlicher Stopp nach rasender Fahrt den Geesthang runter in die Marsch. – Die Straße ist zu, eine Rinderherde wird von West über die Straße gen Ost getrieben.

Ein Bisschen warten – solch Herde will erstmal zusammengebracht sein. Dann, als das Ziel klar ist, herrscht Begeisterung.

Von zügigem Betreten über Rennen bis ausgelassenem Springen geht das Bewegungsspektrum.

Blick vom Elbdeich Fährmannssand – Thw, ein Dreimastsegler zieht gen Hafen Hamburg.

Aussendeichrinder – die Tiden wollen nun gut beobachtet sein. Das Vieh soll ja bei höheren Fluten als normal nicht vom Land abgeschnitten werden.

Da war was im Augenwinkel … – Ich breche den Abstieg ab, bin wieder auf der Deichkrone. Ein Seeadler zieht querab Lühe gen Elbinsel Hanskalbsand.

Nochmal der Seeadler, nun über der langen Buhne unmittelbar vor mir.

Später klart der Himmel auf, eiskalt sehen die hohen Wolken aus. – die Deichschafe auf der Deichkrone interessiert das wenig, das Winterfell wächst.

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Noch ist der Hamburger Yachthafen in Wedel gut gefüllt.

Beim Anradeln, nach dem Passieren einer Schar Stare, die die Entwicklung der Fruchtreife studieren, …

… schwebt da aber schon etwas, aus dem Wasser, Richtung Land.

Da guckt auch schon ein Boot hoch über die massenhaft gestapelten Utensilien für die winterliche Versorgung.

Mehr als Tausend Boote wollen fachgerecht eingewintert werden.

Ich muss mich an die Seite stellen – vorweg ein Herold mit der entsprechenden Bitte.

So schiebt es, in professionellem Blindflug an mir vorbei – dem Winterstandort entgegen.

Slip – der nächste, bitte.

Neben mir höre ich die Frage einer Seglerin an einen Hafen-Offiziellen „Bekomme ich von Ihnen eine Slip-Chip?“. – Aha, bitte nichts missverstehen.

Wer schlau ist … – Wenn der Oktober demnächst startet, wird hier Schlag auf Schlag geslippt.

Da hat man als Unbeteiligter dann das Gefühl, störend am Platz empfunden zu werden, Gewimmel herrscht.

Wohl dem, der sein Schäfchen – pardon, Schiff – in aller Ruhe ins Trockene bringen kann.

Die nächste Saison kommt bestimmt.

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Vor einer Woche fiel Regen, der – erstaunlich … (?!) – manchen Bach bis Mittelwasser ansteigen liess. Kurzfristig – vergessen. Alles läuft wieder auf Niedrigwasser.

Jeglicher Wetterbericht bestätigt Gefühltes: Es ist ganz schön warm, wieder mal rekordwarm.

Das (anhaltend zu) warme Wetter treibt auch das Wasser stehender Gewässer aus. Der Pferdetümpel …

Die Kürbisse an der B 431 gen Holm sind alle geerntet, das Feld umgepflügt, wartet auf die nächste Einsaat.

Warten auch an der Tide-Elbe Fährmannssand, Graugänse auf dem Süßwasserwatt bei Tnw.

Was die demnächst wohl sagen, wenn wieder der Tross ihrer kleineren Verwandtschaft einfliegt.

Knickartiges Grün ringsum ermöglicht uns – die Herbststürme senden ihre Boten -, geeignete Radtouren auszuwählen – hier: seitengeschützt bis tunnelartig im Wedeler Autal entlang der S-Bahn.

Ein nach Süden offenes Stück ist ebenfalls unproblematisch, da es durch den etwas überhängenden Knick / Büsche und Bäume / im Zweifelsfall Windstau bewirkt.

Und dann, Richtung Landesgrenze SH-HH, Forst Klövensteen, ist gleich wieder „Ruhe“.

Ganz anders geht es zu in der weitgehend offenen Marsch.

Auch da gibt es – optisch, schon gelegentlich gezeigt – den einen oder anderen Tunnel. Hier tobt sich Windstärke 5 sichtbar an den vorderen Büschen und Bäumen aus.

Die Kopfweiden …

… werden ordentlich in eine Richtung gebürstet.

Das Studium der Gewässerpegel belegt Besonderes. Während die Elbepegel normale Tideverhältnisse aufweisen, zeigen mündungsnahe Flusspegel von Pinnau und Krückau, dass jüngst die Sturmflutsperrwerke während zweier Flutperioden über 2 Stunden geschlossen waren. Der Südwestwind, Stärke 5, drückt bei einer freien Wasserstrecke von bis zu 3 km so stark in die  Haseldorfer und Pagensander Binnenelbe, dass den Sperrwerkschluss auslösende Fluthöhen erreicht wurden.

Die illustren Altweiden nahe Theaterschiff Batavia vor der versteinerten Geesthangkulisse Wedels erreichen teils ihre Haltbarkeitsgrenze, zunehmend vergehendes Altholz.

Ganz anders dann im Fahrradhäuschen – Windstille, dem Weberknecht gefällt`s.

Und Kreuzspinnen markieren – wie dicker werdende Staubschichten – selten genutzte Räder.

Solche Räder werden sinnigerweise im Fahrradkeller untergebracht.

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Über das Wedeler Autal radelte ich an, fuhr dann entlang der Industriestraße nach Süden, auf die Elbe zu. Das warme Wetter liess deutlich werden, dass produzierende Industrie hier vorhanden ist. – Kurz vor der Elbe, Kante Elbhang …

Das ist also, Stand September 2023, der Businesspark Elbufer Wedel – reichlich kahl, von Business nicht viel zu sehen.

Bei Rücknahme des Blicks stehen da am Straßenrand Gewerbeanhänger – sollen sie. – Die Schar Campingbusse allerdings deutet fast darauf hin, als würde hier Wallensteins Lager, wilder Camperaufenthalt (???) entstehen ?

Vorn an der Kante, mal was Neues! Aus dem grässlich verkommenen Parkplatz ist ein kleiner Park entstanden. – Das ist dochmal was!

Ich befinde mich am Grenzweg (SH-HH), Ostausgang bzw. -zu- / -ausfahrt des B-Plans, blicke westwärts über die Planfläche.

Wieso solch ein B-Plan mit guter Zufahrt im Nordwesten eine östliche Zu- / Ausfahrt Richtung Landesgrenze auf Wohnbebauung zu haben muss, … – Kann „Planer“ sowas erklären? Nicht zuletzt solch Zeichen von „Freiheit“, freien Planens führte zu erfolgreicher Verschleppung der Planentwicklung, diversen anderen gerichtlich durchgesetzten Planänderungen. – So liegt er also da, der Businesspark in Entwicklung. Vergangenheitsträume auf dem Weg in die Zukunft …

Grenzweg südwärts – hier fuhren Wanderwillige ehemals gen Parkplatz, wanderten oben oder unten am Elbhang. – Jetzt: Der Ostzugang zum neuen Park in Sicht.

Die neue Parkfläche sieht vielversprechend aus. Möge sie sich dreidimensional entwickeln dürfen!

Frühere Anfahrer suchen offenbar weiter ihr altes Ziel. „Oben“ allerdings (etliches hinter mir) steht ein Sperrschild, nur für Anlieger frei.

Während meines kurzen Rundum-Orientierens im B-Plangebiet fahren etliche Pkw vor, das erste Schild definierend als „Ich darf hier rein, will hinten parken, bin Anlieger“. – Gelandet am „Endschild“, rotweissen Pfählen, Straßenschluss, drehen alle offenbar SO konsterniert um, dass sie meine Herkunft, die Zu- / Ausfahrt Ost des B-Plans sowie all die freien Straßenrandparkplätze innerhalb des B-Plangebiets garnicht wahrnehmen. – Pech gehabt.

Allerdings hat, wer im B-Plangebiet an Sonnentagen parkt, auch Pech gehabt. Hund und Mitreisende werden bei Rückkehr in einen Backofen den schönen, erfrischenden Elbhangspaziergang sehr schnell vergessen.

Aber, wie überall, alles kann ja besser werden.

Da ich unten an der Elbe radeln möchte, durchfahre ich das Plangelände westwärts.

Relativ neu führt hier ein Fuß- / Radweg Richtung Steilabfahrt nach unten, sehr schön, aber bitte Vorsicht!
Rechts – es ist mir unerfindlich, wie immer noch Neubauten (zukunftsweisende Technologien) so einfallslos, lebensfeindlich gestaltet werden können.

Gut unten angekommen – Steilhang in Kombination Rücktritt, beide Handbremsen fest im Griff, gemeistert. Die Elbe glitzert, Thw, in der Morgensonne.

Gen Wittenbergen – ein letztes halbschattiges Alleestück.

Wir befinden uns auf hamburgischem Gebiet, sonnenbebratzt. Der Steilhang versucht, seine Kahlschlagwunden zu heilen.

Das wird sich aller Voraussicht nach (Tradition!?) mit der nächsten Freischnitt-Kampagne wieder ändern. In der Ansage „Freie Sicht für freie Hamburger“ wird hier am eiszeitlichen Hang mit Schichtenwasser versucht, fehlgeleiteten, in der Auswirkung allzu teuren Menschenwillen zu Realität werden zu lassen.

Rufe von oben reissen mich aus meinen Realitätskenntnis-begründeten, trotz maximal Sonne auf dem Kopf, finsteren Gedanken. – Ein Schwarm Graugänse überfliegt mich.

Und weiter geht`s, Richtung Leuchtturm Wittenbergen, Sandstrand an der Elbe.

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Richtung NABU Vogelstation – buschige Kopfweiden Fährmannssand, Rauchschwalben am Himmel.

Nicht mehr lange, dann werden die Schwalben den Zug nach Süden angetreten haben.

„Eigentlich“ habe ich zwei Begleiterinnen. Die sind allerdings wegen Transports ihrer Roller schon mit dem feuerroten E-Mobil vorausgefahren. Besonderer Anlass der Tour ist das Einlösen eines Geschenkgutscheins zum NAJU-Eintritt. – Offenbar sind die beiden schneller als gedacht. Im Vorbeiradeln Fährmannssand leuchtet mich das verlassene Mobil rot von der Seite an.

Weiter Blick voraus, Richtung Zugang zum Gelände der Vogelstation Wedeler Marsch – da sind sie …

Schwalben ringsum. Ich hatte deren Nester bis in den Eingangsbereich der Station beim vorigen Besuch erwähnt und gezeigt.

Blick auf die großen Wasserflächen, die durch Kleientnahme für den neuen Elbehauptdeich in den 1970ern entstanden sind – Großlibelle im Vordergrund.

Husch – und weg! Was das unbewaffnete Auge als Starenschwarm ansprechen könnte, decken die stark vergrößernden Spektive der Vogelstation als verschiedene Limikolen-Arten auf.

Der Schwarm kreist erstmal eine Weile.

Blutweiderich – auffällig Blaualgen.

Land Art – kühle Herbstnächte lassen die Blaualgenblüte aufschwimmen.

Schwer erkennbar – auf dem größten Findling ruht ein Kormoran.

Inzwischen sind die Limikolen zu ihrer vor einigen Tagen vom Grün befreiten Kiesinsel wieder zurückgekehrt. – Rechts oben, vor dem Elbdeich, kommen weitere Vogelfreunde. Regelhaft sind Radler und Spaziergänger Richtung Vogelstation zu sehen.

Im Flachwasser suchen etliche Vögel nach Nahrung.

2 Zelte für Pausen, sei es Arbeitsdienst oder für die bevorstehenden Vogelzugtage.

Eine Skorpionsfliege zu Besuch.

Flucht vor meiner Fotografiererei half nicht – hier die Skorpionsfliege auf der Zeltwand.

Wir studieren unser gegen den Gutschein eingetauschtes neues Vogelbuch.

Meine Vogelfotos stammen aus unterschiedlichen Beobachtungsständen. Wir gehen, vorbei an zeitweise genutzten Fangnetzen zu Kontrolle und Beringung in den südlichsten Stand.

Und leise wieder raus – irgendwie hatten sich Ankommende hier geschart, während wir, als früh Angekommene, leere Hütten nutzen konnten.

Ich verabschiede mich, radele die Hetlingen-Holm-Runde weiter. – Test des Digicam-Porträt-Zooms hat die Großlibelle in weiter Entfernung tatsächlich erfasst.

Nix Besonderes, aber immerhin (ich wundere mich über die Technik) – Großlibelle und Schwalbe.

Vogelkiek – etliche Besucher haben wieder große Geschütze dabei. Neben den Kleinen (z.B. Limikolen) sind die Seeadler gern über der Elbe und auf dem Süßwasserwatt gesuchte Objekte.

Eine Gruppe Kiebitze überfliegt mich.

Blick vom Hetlinger Elbdeich ins Deichvorland, eine Krähe fliegt vorbei. Im Schilfröhricht schnackt und tiriliert es. Da müssen Massen drin stecken.

Nicht im Foto zu sehen, aber mit dem Auge zu erhaschen sind kleine Gruppen Star, die kurz aus dem Schilf auftauchen, flach drüberhin ziehen und wieder verschwinden. Die sind die Schnacker. – Neben vermutlich Tausenden Stare sind auch etliche, mindestens wohl Hunderte, Schwalben an ihrem Zwitschern zu erkennen.

Weiter geht`s, an Hetlingen und Idenburg vorbei. In der Ferne erkenne ich Menschen in der Nähe des vortägigen „Storchenhochsitzes“.

Die Hochsitzstörche von vorgestern nachmittag haben vormittags zu tun, patrouillieren die Mähwiesen.

Auf Nahrungssuche – zügig voran.

Beide sind eifrig auf derselben Wiese, finden regelhaft etwas, schlucken, stochern hinter Flüchtigen im kurz gemähten Gras hinterher.

Foto von anderem Ort, wo vor etwa zwei Wochen gemäht wurde. – Das Hochhalten des Grabenwasserstands zahlt sich aus. Das Gras wächst „wie verrückt“.

Kein Wunder, dass die Marsch- im Vergleich zu den Geestbauern als die reicheren galten. – Dieses Jahr hat es angesichts regelhaft feuchten Bodens und dem „Bewässern von unten“ etliches an Silo und Heu mehr gegeben als gewöhnlich.

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Mitgezählt habe ich nicht, aber es entsteht der Eindruck, dass dieses Jahr mit regelhaft angefeuchtetem Oberboden einige Male mehr Grünschnitt erfolgte als in den vergangenen Jahren – und was für Mengen dabei zustande kamen.

Kürzlich am Bullenfluss, Flutwasserstand – 2 Störche, Nutzniesser der Grasmahd.

Einer wird kleiner … – verschwindet in Mulde oder Wiesengraben.

Da ist er wieder, der linke putzt sich.

Im Wedeler Autal, feucht vom Einstau des Mühlenteichs Wedel – im gemähten Gras ein Graureiher, sichernd.

Der fühlt sich sicher, Spaziergänger und Radler sind wechselnd durch Bäume und Büsche auf dem Weg wohl unauffällig.

Schlaue Tiere, hier die Autal-Angus, ziehen sich angesichts sengender Sonne und aufkommender Tageshitze in den Schatten (so er denn existiert) zurück.

Gestern, wieder in der Marsch, vor dem Geesthang Holm – Wedel. Graureiher ruhen, offenbar satt.

Etwas weiter – 2 weisse Punkte, hoch über dem Boden.

Andere Perspektive – die beiden Störche stehen auf einem Hochsitz.

Vermutlich handelt es sich – wie bei den ersten Fotos dieses Beitrags – um das Idenburg-Paar. Wann startet es seine Wanderung gen Süden?

Noch einmal, links Geesthang – die Silhouetten der beiden Weissstörche.

Hoch sind die Marschgräben eingestaut, hier der Tide-Abschnitt des Sauerbeck.

Die Wiesen sind tief gemäht, hell. Der hohe Wasserstand – ob nun durch Problem am Sturmflutsperrwerk Wedeler Au verursacht oder bewusst ganztägig auf Fluthöhe gehalten – hilft angesicht anhaltender Sommerwärme im Herbst, den Boden zu durchfeuchten, das Gras wieder schnell nachwachsen zu lassen.

Das hat für Bodenlebewesen selbstverständlich die „Flucht nach oben“ zur Folge. – Da warten, wir sahen die zufriedenen Gestalten, Reiher, Störche und andere Liebhaber von Würmern, Amphibien, Mäusen und vielem mehr …

Guten Appetit!

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Der Marienkäfer hat dieses Jahr schon viele Runden gedreht in Wedel, der Stadt mit frischem Wind. Zur Zeit kann er es etwas geruhsamer angehen lassen.

Der Herbst zeigt sich rot – reich behangen sind Weissdorn und Rosen.

Auch bei uns ums Gebäude ist Rot häufig, wie hier am Pfaffenhut.

Dompfaffen lassen sich vermehrt an der Vogeltränke und im Pfaffenhut sehen. Dessen Früchte interessieren sie allerdings noch nicht. Sie knuspern nebendran an den „Nasen“ des Chinesischen Ahorns.

Durch gekrüllte Fliederblätter leuchten die Früchte einer von vielen Vogelbeeren.

Hartriegel, Cornus mas, kann seine Äste nicht aufrecht halten, so schwer tragen sie, senken sich  teils über den Wegebereich.

Auch der Feuerdorn steht in voller Früchtepracht.

Hagebutten diverser Rosenformen ergänzen das Bild.

Das Eichhorn transportiert ausnahmsweise mal keine Nuss.

Aus welchem Grund auch immer zieht es offenbar gerade mit einem Jungtier im Gepäck in ein anderes Heim um.

Und das bei der Wärme! – Die Hitzetage lassen Tiere den Schatten suchen – so er denn irgendwo zu finden ist.

Dieses Deichschaf hat Glück, ausserdem kann es sich an der Bank prima schubbern.

Ob das vergehende Wasser im Pferdetümpel die Hitze übersteht?

Na, ein Bisschen Regen, vor allem Wolken und (vorübergehende) Abkühlung sind immerhin angesagt.

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Rückblick auf die Hinfahrt nach Haselau, vor Holm – Dahlien, zum Selbstschneiden auf dem Feld.

Gen Haselau, nördlich Holm – Blick bachauf von der B 431-Querung Holmau, das Tävsmoor am Horizont erahnbar.

Hier befindet sich landschaftlich ein besondere Situation. Das östlich liegende Tävsmoor ist die Ost-West-(Nordost-Südwest-)Wasserscheide zwischen Pinnau und Haseldorfer Marsch. Nach Nordosten fliesst die Appener Au mit geringem Gefälle über anmooriges Gelände, dann durch den Geestsporn Appens „rauschend“ Richtung Tide-Pinnau.

Nach Westen verlässt die Holmau das Tävsmoor, fliesst dann als Lanner Kuhlenfleet südwestwärts, zwischen Hetlingen und Haselau den alten Deich querend in das Stausystem der Haseldorfer Binnenelbe.  Je nach Stausteuerung quert das Wasser anschliessend den Elbdeich, im Tidegeschehen der Elbe angekommen.

Wie das leider oft in „Naturschutzinformationen Moor“ üblich ist, werden umgebende / im System „stattfindende“ Bäche und kleine Flüsse in den Texten nicht weiter erläutert. Dementsprechend unbeachtet, zu Abflussrinnen degradiert, sehen sie meist aus.

B 431, Blick westwärts – aus der Holmau wird das Lanner Kuhlenfleet, unbeschattet in der Marschlandschaft.

Abgebogen „ins Gelände“ – Burenziegen mit reichlich Winterfutter (nicht im Bild, rechts) – gelegentlich werden sie zu Pflegemaßnahmen in Schutzgebiete gebracht, aufkommende Vegetation kürzen.

Den richtigen Abzweig genommen, Rabenkrähen und Dohlen auf abgeerntetem Getreideacker. – Diese Brücke und ihr Umfeld kenne ich noch nicht.

Die Tonnage-Begrenzung weist einerseits auf die Belastung, andererseits wohl auch auf den baulichen Zustand hin. – Ringsum ringen die Gemeinden um Geld für die Erneuerung solcher Überfahrten, 100.000 € aufwärts pro Punkt (um nicht gleich bei 150. zu starten …) sind in Dorfhaushalten nicht ohne weiteres frei zu machen.

An der Überfahrt, Blick Nord – die Gerätschaften gehören zur LNG-Baustelle.

Ca. 55 km durchzieht die Leitung bzw. ihre Baustelle den Kreis Pinneberg. Ich wurde darauf angesprochen, wie furchtbar doch die Inanspruchnahme von Landschaft sei, z.B. angesichts der Arbeitsbreite für die Trasse.

So ist das bei Infrastruktur – vielleicht bin ich allzu abgeklärt? Das liegt sicherlich an der jahrelangen Erfahrung mit der „Schröder-Putin-Pipeline“, NEL (Nordeuropäische Erdgasleitung) in den 2010ern.

Ausgleichsmaßnahmen an der Este (Fotos meiner letzten Este-Exkursion, TU Hamburg-Harburg) und mit Kooperationspartnern erkämpfte Verbesserungen an der Seeve zeigen „erfolgreiche“ Aktionen im Umfeld solcher Großprojekte. – Manchmal muss man sich allerdings ganz schön nach der Decke strecken (Zeit und Nerven widmen)! – Weinend auf dem Sofa sitzen bringt halt gar nichts.

Mal um die Ecke, bachab, gucken.

Das bringt einen Graureiher auf.

Der hat sich wohl heftig erschrocken, saust weiter weg. Gleich schräg rechts über ihm – das weisse Gewurstel -, da mäht ein Bauer per Trecker Grünland. Ein Schwarm Möwen weiss das zu schätzen.

Der Blick ums Eck … – na ja, auf rechtwinklige Kurve folgt gerader Marschgrabenkanal.

Überfahrt, Blick bachauf – hier treiben Spatzen im Schwarm ein munteres Spiel.

In schnellem Wechsel – aufgeflogen von der Wiese, rein ins Reet. Pause, raus aus dem Reet, rauf auf die Wiese – weg! Das Gras ist nicht sehr lang, der Schwarm wird aber jeweils völlig versteckt.

– Überraschung – aus dem Nichts taucht er wieder auf, das Spiel beginnt erneut.

Unter der Überfahrt im Schatten scheint sich eine Menge Insekten zu verstecken, vielleicht findet da auch ein Schlüpfen statt? Ein Schwarm Schwalben, hier eine Rauchschwalbe, rast regelhaft drunter durch, mal von Ost, mal von West.

Noch eine halb scharf erwischte Rauchschwalbe – angesichts der in der Kurve hell aufblitzenden Bäuche hatte ich zunächst an Mehlschwalben gedacht.

Ich bin nicht sicher, ob nicht auch Mehlschwalben an diesen munteren Flugübungen beteiligt waren.

Ich muss weiter, gen Haselau, zunächst nach Norden – Blick Ost, am Horizont verläuft die B 431, woher ich gekommen bin.

Auen-Optik weicht Agrar-Horizont – Mais … – Übernutzte Fahrbahn.

Der Mais bestimmt weite Teile meiner wahrgenommenen Landschaft (bzw. stellt den Horizont dar, versperrt ihn …). Dazu mehr demnächst.

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Der Vormittag war gefüllt, Handwerker gaben sich die Klinke in die Hand …

Das Wetter passte, die lange Radtour konnte nachmittags stattfinden. – Runter von der Geest, rein in die Marsch.

Puh, was ist das denn – die Sonne verhangen, die Luft … frisch, kühl?

Aufgeplusterte Wolken mit flacher Basis.

Herbstlich überm Elbdeich.

Blick binnendeichs, Zelte an der NABU-Vogelstation – sieht nach Veranstaltung oder größerem Arbeitsdienst aus (Sa, 2.09. – Mahdgut von den Inseln holen).

Die Sonne bricht sich Bahn – buntes Weidevieh.

Schafe und Graugänse, Giesensand.

Giesensand, noch `ne bunte Herde.

Blick vom Hetlinger Elbdeich über die Elbe – hoher Himmel, segelnde Wolken.

Lückige Eschenallee, kränkelnd – im Schutz des Reet sind Eichen und Ahorn gepflanzt. Eine neue Allee entsteht.

Fast zu Hause – die Mehlbeeren können den Herbst kaum erwarten, werfen schonmal ordentlich Blätter ab.

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