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Archive for the ‘Vögel’ Category

Raureif vorbei – es wird berichtet, ein Schneegebiet habe vorletzte Nacht Schleswig-Holstein von Südwest überquert. Im Norden scheint das Spuren hinterlassen zu haben, wie ganztags im Radio zu hören war. Hier im Süden ist davon bereits morgens nichts zu spüren. Das nachfolgende Regenband allerdings lässt die Fliessgewässer immerhin wieder Richtung mittleres Hochwasser ansteigen. Die Pegelstände fallen inzwischen – nach weiterem Regendurchgang vorige Nacht.

Da bietet sich – bei steifem Ostwind – Wandern in ruhigeren Bereichen an, z.B. im Forst Klövensteen, gleich hinter Hamburgs Landesgrenze.

Wir wählen die Wald-Bach-Runde entlang der Wedeler Au.

Wedeler Au, querab Hanna Reemtsma Haus – voll, wie erwartet.

Blick bachauf – wie fast vermutet, ist der Wanderweg für Normalschuhwerk doch eingestaut, teils quer überflossen. Test-Anmarsch beendet – kehrt.

Die Alternative: Wald-Teich-Runde …

Sieh an, der „Große Fischteich“, bordvoll, alle Uferstrukturen überstaut – jahrelang nicht so gesehen.

In den Trockenjahren seit 2018 war der Wasserstand so weit gefallen, dass größeres Fischleben kaum noch möglich schien.

Ein Bisschen Farbe – Buchen- / Hainbuchenlaub, wassergesättigtes Moosgrün, Entenflott, Trauerweide(nrinde) in beginnender Frühlingsfärbung gegenüber.

Andere Richtung, das Gleiche nochmal – mit zwei Trauerweiden.

Das bei Amphibien- und Fischjugend beliebte Flachwasser hat sich weit ausgedehnt. Die als Balancier-Übung seit Jahren gern genutzte Sturz-Eiche vergeht zusehends.

Splitterbruch-Tanne.

Schütteln die Baumkronen Wasser ab? – Nein, es beginnt, windgepeitscht, in ruhigen Bereichen „Blasen zu regnen“.

Neuer Aspekt – Aqua-Bank.

Der Blick „übern See“ zeigt in der Ferne einige wenige, weitere Unentwegte.

Sturzkiefer (? -buche ?).

Die Bruch- und Sturzbäume liegen als besondere Strukturgeber bereits seit Jahren. Die anhaltenden Starkwinde bis Stürme seit Herbst konnten dem hiesigen Baumbestand offensichtlich nichts anhaben.

Wir queren auf dem Rückweg ein Verbindungsgewässer „Rüdigerau“ (??) zwischen dem Großen Fischteich und oberhalb liegenden Teichen – Entenflott-grün.

Abwärts, ohne Bedeckung, Moor-schwarz.

Angesichts der Nässe ringsum wählen wir nicht den kürzesten Weg zum Auto – könnte schlammig-wässrig werden – sondern gehen über Hauptweg und Straße zum Parkplatz zurück.

Es bleibt zu warm, „gut“ nass – für Freiluftaufenthalte die Gelegenheit, immer mal woanders hin … zu radeln, zu fahren, zu wandern.

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Wir befinden uns zwischen zwei eifrig drehenden Tiefs. Wie immer gilt: Die Elbe ist keine Wetterscheide – sieht nur so aus, fühlt sich oft „nur“ so an. Demnächst überrollt uns die Front, diesmal aus Südwest mit ordentlich Regen.

Die Leserinnen und Leser meines Blogs südwestlich von hier, aus Niedersachsen, Hessen, NRW, Rheinland-Pfalz wissen, wovon ich schreibe. Gerade lädt das Wettergeschehen Teile seiner Fluten dort ab.

Auf der Geest – Mais, winterlich weiss.

In der Marsch – ich radele Honig kaufen in Hetlingen. Entwässerungsgraben Lanner, ringsum alles nass.

Detail – ein Schwanenpaar bewegt sich auf Wiesenflachsee (Flachseewiese?) vor der Erlengruppe rechts zwischen Wasser und Eisbedeckung.

Im Originalfoto sehe ich davor eine hochaufgereckte, sichernde (wohl Nil-) Gans.

Mich überqueren, ungeordnet wirkend, in unterschiedlichen Ansätzen die V-Form anstrebend, Nonnengänse.

Ihr Flug zieht hin und her – es wirkt, als suchten sie besseres Futter als allüberall stark bereiftes Gras.

Der Honig befindet sich in meiner Satteltasche – vor dem alten Elbdeich Hetlingen schwanken die Flachseen zwischen flüssig bleiben und vereisen.

Ein Silberreiher, weit entfernt, zwischen Idenburg und Brunnenschutzgebiet, sichernd.

Er startet. – Es erstaunt immer wieder, bei welch großer Entfernung die Silberreiher noch größere Distanz anstreben.

Er fliegt …

… ab.

Winterfarben – Bullenflussweide, rau bereift, Weidengruppe vor dem Geesthang.

Weiter geradelt – dieselbe Weidengruppe Blick Marsch, Elbe, hinter Reet, raureifweisser Weide mit hoch eingestaut zugefrorenen „Grüppen“ (in diesem Fall ohne Abfluss).

Direkt vor mir im Reet – bizarre Eisform, durch Versickern etwas entfernt darunter Wasser.

Auf der anderen Straßenseite markiert die Grabowski-Sippe die Wasser- bzw. Feuchte-, Trockenhorizonte.

Und wieder (Nonnen-) Gänse über mir – offenbar suchend, fast linear, …

… andere in V-Front, …

… und wieder andere, deren V-Formation fast einer Halbmondform gleicht.

Geesthang, Marsch, Winterfarben – die Graugänse lassen sich nicht aus der Fassung bringen.

Zurück zu Hause, Honig im Keller – die Sonne kommt gegen die Tiefs nicht an.

Wir sind gespannt – der bevorstehende Tiefdurchgang soll uns ordentlich zulitern.

Vorletzte Nacht ging schon so ein Teil durch. Die Pegel der Bäche ringsum (ohnehin weiter deutlich über Mittelwasser) stiegen um 75 cm. Der gestrige Tag und die Nacht reichten, per Abfliessen wieder den Ausgangszustand am Pegel zu erreichen. – – – Also denn …

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Wie von den Wetter-Spezis angesagt, liegen wir in der kühlen Jahreszeit deutlich über der langjährigen Mitteltemperatur. Die erwarteten Temperaturveränderungen sollen sich bekanntlich nicht (nur) in Sommerhitze zeigen, sondern übers Jahr gesehen vor allem durch generellen Anstieg in den kühlen Jahreszeiten auftreten.

Sturm und Feuchte, Niesel, Schauer, demnächst wohl Dauerregen, begleiten das Geschehen.

Hasel im Wedeler Autal am 2. Februar, hoffnungsvoll, die Pollen in die Welt zu setzen.

Dortiger Hasel, gestern – Allergiker sind begeistert! Dauerfeuchte bis Regen schlagen die Pollen zu Boden. Die Lämmerschwänzchen sind gealtert, lang geworden. Hier hat es sich bald ausgepollt.

(Dafür geht es bald ordentlich mit Erlen und anderen los – wenn es denn trocken wäre.)

In der Landschaft, hier Mais-Hochland zwischen Mooren und Forst Klövensteen, ruft es laut – ein Kranich.

Ein Kranich kommt selten alleien – hier zu zweien.

Man kommt sich auch näher – vermutlich eins der im Umfeld brütenden Paare. (Aus der Nachbarschaft antworten andere.)

Auf der Rückfahrt im Wedeler Autal wird es lebendig beim Passieren einer Erlenreihe. Erlenzeisige, munter zwitschernd, bevölkern diese Stelle. Es mögen um die 100, vielleicht mehr Vögel sein, die mich eine zeitlang begleiten. Gelblich-grün blitzt es beim quirligen Flug des Schwarms. – Leider lässt sich dies Erlebnis nicht fotografieren. Vielleicht muss ich mal einen Film-Clip testen.

Nicht nur in nun einsamer Landschaft, auch im Städtischen ist es mancherorts fast menschenleer – hier der Grüne B-Plan. Die Wassermenge wird im Abfluss verzögert, staut aber wegen der aktuell geringen Menge das Rückhaltebecken nicht ein.

Vorm Haus sitzt das Ringeltaubenpaar dicht aneinander – Brüten im Efeu ist offenbar zur Zeit nicht attraktiv.

Auch Amseln brüten in diesem (kleinen) Efeubaum. Der Hahn guckt um die Ecke.

Gestern auf dem Rasen nebendran entdeckt – die Amseln sind wohl zu früh gestartet. Ob nun durch Eichhorn, Elster aus dem Nest entfernt, genausogut kann bei dieser Wettersituation solch früher Jungvogel durchnässt, „erfroren“ sein. Im letzteren Fall wäre er dann vermutlich von den Eltern aus dem Nest entfernt worden.

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Nach stürmischer Tour komme ich aus der Marsch am Theaterschiff Batavia, unmittelbar vor dem Geesthang an.

Da sitzt eine große Schar Nonnengänse (hier: der rechte Ausläufer) auf einem Marschwiesenstück zwischen Batavia und Feuerwehr. Über ihnen halten sich Möwen in der Luft, offenbar wird da Interessantes von den äsenden Gänsen aufgescheucht.

Ein Interessierter hat sich – leider allzu dicht, bis in die Zufahrt – genähert. Die Gänse richten sich zur Tide-Wedeler Au aus, wandern schneller werdend darauf zu …

Schon fliegen die Gänse panisch auf.

Hoch hinauf, seitlich weg geht die Reise.

Auf mich zu … – (hoffentlich lassen die im Flug nichts fallen – aber die Gänse unterscheiden sich von solchen wie Möwen).

Der hintere Abschnitt teilt sich.

Über mir – Detail.

Immer wieder beeindruckend – von flach stehender Sonne beschienene Nonnengänse.

Während der größere Teil des Schwarms Richtung Sperrwerk Wedeler Au abfliegt, kehrt die Restgruppe an den Ausgangspunkt zurück.

Kleiner, aber dichter als zuvor äst die Gruppe wieder. Auch die Möwen befinden sich erneut auf Beobachtungsposten darüber.

Die Wintersaison setzt sich fort – unwinterlich bis gegen 10 Grad C, aber stürmisch.

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Das fängt ja gut an …

Pollen-Schmiss voll in Gang – Hasel, unschaaaf.

Elbmarsch – Sturm und hohe Abflüsse halten den Sauerbeck auf „Oberkante Unterlippe“.

Überall finden Baumarbeiten statt – sei es aus der Sturm- / Bruchsituation oder aufgrund saisonaler Schnittzeit.

Die Ebbe hat eingesetzt, der Bullenfluss strömt – raus Richtung Sperrwerk Wedeler Au.

Westwind Stärke 5 raut die entsprechend ausgerichteten Gewässer auf.

Sturm- und Lachmöwen vor dem alten Deich Hetlingen.

Es wird laut, …

Aufgescheuchte Nonnengänse – mal nicht kreisend und sich wieder niederlassend, sondern großräumig den Platz wechselnd.

Windig aufgeraut – ob Wiesenflachsee …

… oder die Tide-Elbe. Blick vom Hetlinger Elbdeich, Ebbephase gegen schräg drauf stehenden Westwind – vorn 2 Zustände Reet, noch stehend / abgefräst von Wind und Wellen.

Binnendeichs: Kein gutes Zeichen – eine einsame Nonnengans, geduckt sitzend, ohne große Reaktion.

Noch so ein Einzeltier, stehend, sich orientierend – hilft vermutlich nix mehr.

Ein kleines Stück weiter, am Rand der früheren Kleientnahme für den Deich, jetzt Flachsee, steht noch eine. Mir scheint – Viren unterwegs! -, die Vogelgrippe fordert wieder ihren Tribut.

Wohl 2022 sah ich bei jedem Elberadeln bis zu 10 Nonnengänse hier im Gelände, getrennt von Schwärmen, in unterschiedlichem, sich stetig verschlechternden Gesundheitszustand. Wenig später waren dann nur noch Federreste übrig – Seeadler, Marderhunde und andere räumten auf.

Letzter Blick auf Raues, binnendeichs.

Elbe-seitig, aussendeichs: Was für eine Leistungsfähigkeit! Vor kurzem berichtete ich, die Treibselentfernung-Saison habe begonnen.

Inzwischen sind die Massen entlang des Elbdeichs Richtung Wedel zusammengetragen.

Alles so leer und still hier (als wären das die Heinzelmännchen gewesen) … – demnächst erscheinen Bagger, Großtraktoren und Dumper, fahren alles weg.

Bis zum nächsten Mal, bis nach der nächsten höheren Flut mit neuem Treibselsaum …

Abschluss – fast – wie Start des Beitrags: Pollen. Auch die Erlen legen eifrig los, ihre Lämmerschwänzchen wachsen zu lassen, als Pollenwerfer zu aktivieren.

Kurz vor Wedel treffe ich wieder Nonnengänse – davon später mehr.

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Sonntag Morgen, Südwind – die Sonnabendrundfahrt geht diesmal also andersrum, Rückenwind hinter dem Deich bevorzugt …

Zu Sonnenaufgang gibt sich der Himmel pastell.

Ähnliche Töne im Westen, abnehmender Mond zwischendrin.

Bei der Anfahrt Richtung Elbdeich gilt besondere Aufmerksamkeit. Der Wechsel zwischen Geest und Marsch ist bei klarem Himmel morgens gern mit einem spürbaren Temperaturabfall verbunden. Wenn dann Kondenswasser auf der Straße sich mit Schattenlagen trifft …

Daher kein Halt, keine Fotos bis zum Elbdeich.

Treppe am Elbdeich Fährmannssand, Kleinklima – noch schattige Bereiche weisen auch hier Raureif auf.

Ich bin nicht allein. Ein weiterer Radler naht – Elbe-seitig, vor dem Deich. Zwischen uns sortiert ein Gleitflieger seine Steuer- und Halteseile. – – – Und immer schön aufpassen beim Rückwärtsgehen – Treibsel kann tückisch sein. (Plumps.)

Niedrigwasser auf dem Süßwasserwatt – die Leere täuscht. Vorn am Wasser, nach rechts weg, sitzen Sturmmöwen.

Beim Passieren von Hetlingen vor dem alten Deich erlebe ich Ähnliches wie tags zuvor, allerdings nicht in solchen Massen – Richtung Fährmannssand, Vogelstation, überfliegende Nonnengansgruppen.

Umfeld Idenburg, gen Geesthang – Lärm aus Entfernung. Schwarz(-Weiss) gefüllt ist eine (!) Marschwiese mit jeder Menge Nonnengänse.

Wer stört (Ich bin`s nicht!)?! – Etwa die Hälfte der Masse fliegt auf, zeternd, bellend, …

… zieht über die Nachbarwiese – und …

… lockert sich auf, dreht nochmal.

Was denn nun?!

Ich radele weiter, stoppe.

Andere Perspektive, selbes Objekt, selber Ort – alle Nonnengänse sind wieder mit der zweiten Hälfte vereint.

Gänse soll einer verstehen!

Oder ist es ganz simpel – die sitzen eng zusammen halt wärmer(?). – Jedenfalls ist es trotz Sonne immer noch kalt genug für Raureif, kleinklimatisch.

Wunder der Hydraulik, Naturkunst – beim Queren des Bullenflusses.

Vor dem Anstieg am Geesthang radele ich quer, „Am Hang“. – Vielleicht auch unter kleinklimatischem Aspekt sitzen hier ca. 20 plus 5 Graugänse auf der Nasswiese.

Hinten, mittig befindet sich ein Silberreiher – trotz der großen Entfernung macht ihn der stehende Radler sichtlich nervös.

Nebendran, die Wiese ist teils zu einem Flachsee geworden, sitzen Sturmmöwen – kleinklimatisch? … auf Eis???

Fragen über Fragen.

Im kurvigen Anradeln Richtung Radweg entlang der B 431 werde ich aus meinem Nachdenken gerissen – Geister-Mopedisten (auch noch mit 2-Takter, an solch schönen Sonntagmorgen) wollen passiert sein, ein sie (wo, wie) überholen wollender Kampfradler gleich mittenmang dabei.

Wie dieser Beitrag zeigt: Ich hab`s überstanden. Manchmal ist es aber auch nicht leicht …

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Es folgen Fotos von zwei Elbdeichtouren – hier zunächst Sonnabend, Windrichtung-bestimmt  gegen den Uhrzeigersinn (Rückenwind auf der kahlen Deichverteidigungsstraße).

In der Hetlinger Marsch, vor der Holmer Geest – entlang der neuen Jungbaum-Allee geht es Richtung Idenburg.

Leider sind einige Großbäume gefällt worden, die für den vorbeifahrenden Laien keine Schadsymptome aufwiesen. Auch der aufgesägte Stumpf erscheint unauffällig.

Leicht überstaut befindet sich nördlich der Bullenflussquerung eine Spur.

Hier hatte ich einmal (ein einziges Mal bei sehr vielen, fast regelhaften Überfahrten in 8 Jahren) bei Tidehochwasser einen Fischotter von der Überfahrt ins Wasser verschwinden sehen. Nach Fachleutebefragung das Spur-Ergebnis, wie vermutet „Fischotter“.

Ulkiger Weise findet sich auch auf der anderen Seite, rauskletternd, eine Spur. Die hat allerdings wohl „Finger“.

Die Fachwelt bestätigt: vielleicht ein Waschbär. – Ansonsten sind schonmal dreizehige Spuren zu sehen (nicht der 2-Beiner Reiher, Vierbeiner) – in klein: Bisam, in größer: Nutria.

Vor dem alten Elbdeich Hetlinen wird es laut. Der ganze Himmel hängt voller Nonnengänse. Die ziehen teils in V-Form …

… teils in wirr erscheinenden Klumpen, die sich aber ordnen, von Haseldorf her heran, grobe Richtung Fährmannssand.

Auf einer Nasswiese vor Hetlingens altem Deich schimpfen drei Nilgänse.

Die lassen sich ansonsten von mir nicht stören.

Elbdeich Hetlingen, Blick Wedel – Treibselhorizonte.

Ein mittelgroßer Nonnengansschwarm hat sich querab Vogelstation recht nah zur Deichverteidigungsstraße niedergelassen.

Blick zum Horizont, vorn einige Querflieger – da hinten sitzen inzwischen wohl tausende Nonnengänse.

Weitere Nonnengansmassen sitzen nahe Idenburg (ganz rechts das Storchennest auf dem Reetdach). Ausserhalb des Fotos befinden sich noch Aberhunderte in der Luft. – Vorn sitzen etwa zwei Dutzend Sturmmöwen, auf dem Wasser zudem Brandgänse, evt. einige Säger.

Ausser der Reihe auf dem Elbdeich, querab Vogelstation.

Die Hauptsturmwinde fegen hier über freies Watt, der schmale Reetsaum ist abrasiert. Grosse Mengen Treibsel finden sich in Horizonten am Deich.

Wind und Wellen tragen weitere Reetmassen Aestuar-einwärts Richtung Sperrwerk Wedeler Au (bekannte Fotos aus anderen Beiträgen mit flächenhaft halbmondförmiger Gesamtbedeckung der dortigen Deichkurve).

In Transportrichtung geblickt – dort beginnt stückweise das Einsammeln des Treibguts.

Runter vom Deich, Blick zurück – Erinnerung an Amazonien, die Natur erobert Menschenwerk.

Sisyphos lässt grüßen – Grabowski ist (noch) schneller als die Deichverteidigung.

Wedeler Marsch, Saatlandsdamm – offenbar für andere Nutzung doch zu nasse Flächen werden zu Grünland rückentwickelt.

Schlussfoto: Immer wieder schön – Reet im Gegenlicht, hier Tide-Wedeler Au innerhalb der Binnendeiche.

Im nächsten Beitrag wird, kühl, eisig beginnend, die Sonntagstour dargestellt. Winddrehung auf Süd: Im Uhrzeigersinn geradelt, mit der Sonne hinter dem Deich, rund über Hetlingen und Holm zurück.

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Vor den Nonnengänsen (vgl. voriger Beitrag) marschiert eine Gruppe Saatkrähen.

Ob es darum geht, immer vornan zu sein, …

… ob sie der Hafer sticht, …

… – Jedenfalls will keine die letzte sein.

Einmal abgesehen vom zwischenzeitlichen Getümmel der Saatkrähen. Fast sah ihre Reihe mit Abstand unmittelbar vor den Nonnengänsen so aus, als würden vor den Nonngansherden Organismen aus dem Boden aufgescheucht – mit den Saatkrähen als Nutzniesser.

Weiter geht die Tour, zurück nach Wedel.

Die neuen Maulwurfshaufen in Mengen zeigte ich im vorigen Beitrag. Der zuständige Deichschützer ist bereits unterwegs.

Elbdeich Fährmannssand – am Tag dieser Runde kein Platz an der Sonne.

Die himmlischen Scheinwerferstrahlen wandern die Tide-Elbe aufwärts, hier gen Ost vor der Elbinsel Hanskalbsand.

Noch ein Blick auf das freigefallene Süßwasserwatt – drüber fliegt eine Sturmmöwe seewärts.

Das Wochenende bringt Sonnenschein – mal was anderes.

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Auf dem Elbdeich Hetlingen, Deichvorland – Himmel: rasendes Wetter, NordWestSturm-linierte Wolkenlinien. Dazwischen guckt gelegentlich ein wenig Blau hindurch.

Blick SüdSüdOst – ein Sonnenloch, auf Niedersachsen strahlen Spots, breit, sich stetig ändernd.

Blick von der Deichverteidigungsstraße auf die Vogelstation Wedeler Marsch mit ihren Beobachtungshütten. Die Marschgräben sind bordvoll, auf dem Deichrandgraben sausen Wellen, vom NordWest getrieben.

Nonnengänse äsen, vor der Front Saatkrähen – die bekommen noch einen eigenen Beitrag.

Die äsende Front erreicht einen Marschgraben.

Üblicherweise schieben sich die Tiere immer dichter ran, erste flattern dann rüber, geschobene Gruppen folgen.

Hier scheint irgendwer, irgendwas die Tiere hinten im Trupp hochgebracht zu haben, sie überfliegen die vorderen.

Sie stauen sich noch nicht. Die ruhigen scheinen eher zu staunen über den Überflug.

Weiter hinten sitzt eine weitere, größere Gruppe – wie immer mit Aufpassern, die lange Hälse machen.

Irgendwas ist heute … – nun gehen weitere Tiere der mittleren Gruppe hoch.

Vielleicht liegt es daran, dass ständig kleinere Trupps aus großer Höhe ein- und überfliegen.

Einen Seeadler oder eine andere gefährliche Silhouette sehe ich jedenfalls nicht am Himmel. – Wer weiss, wer was wie den Nonnengänsen auf ihrer Schneeabwesenheit hier womöglich begegnet ist.

Wie üblich, etliche gesellen sich nahebei wieder zu äsenden Tieren. – Vorn im Bild ist Grabowski heftig aktiv, hat Hügel aufgeworfen. Man wundert sich, dass die hochstehende Nässe nicht alle ertränkt hat.

Die ruhigen Nonnengänse des hinteren Trupps scheinen nun auch durchweg nervös, recken sich.

Nun hat es auch die hinteren erfasst – alle steigen auf.

Der Himmel mit seinen rasenden, teils dramatischen Wechseln ist vielleicht erschreckend genug? – Aber den sollten Wildtiere eigentlich kennen?

Demnächst folgt ein kleiner Extrabeitrag zu den Saatkrähen mit letzten Eindrücken von der Rückfahrt.

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Hetlinger Elbdeich – silbern glänzt das Reet im Morgenlicht. Noch steht es.

Andere Flächen sehen aufgrund von durch Stürme bewegtem Wasser und höhere Wasserstände bereits ziemlich gerupft aus.

Irgendwoher muss das Material der regelhaft ergänzten Flutsäume in unterschiedlichen Deichhorizonten ja kommen.

Nicht nur Reet (hier bei einem auf Land treffenden Sonnenstrahl) – auch Auwaldbäume sind angetrieben, bereits zersägt, finden offenbar Abnehmer.

Querab Giesensand – immer werde ich korrigiert, Sturmmöwen nicht Silbermöwen zu nennen. (Ich bin halt aus vielen Borkum-Urlauben der Vergangenheit geprägt.) Dies ist jetzt aber doch mal eine.

Nach Temperaturanstieg und rascher Schneeschmelze wird das Marschgrün wieder für Interessierte zugänglich. Kleine Gruppen Nonnengänse kehren zurück.

Überm Elbdeich Fährmannssand – mit dem Bräunen wird das auf dieser Radtour offenbar nichts mehr.

Auf der Elbe zieht ein Frachter gen Hamburger Hafen.

Zum Schutz der Grasnarbe auf dem Deich wird begonnen, Spülsäume sukzessiv zusammenzutragen, zu entfernen.

Vorbeifahrt an den Seitlingen, Nutzer einer Pappelknolle – aus früherem Bericht bekannt, hier mit verbliebenen Altpilzen.

Die neulich gezeigten jungen Pilze müssen inzwischen prächtig herangewachsen sein – sind quantitativ abgeerntet.

Dieser Hut wurde wohl als schon zu alt, nicht mehr geniessbar, zurückgelassen.

Für den Folgetag ist stärkerer Sturm angesagt.

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