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Archive for the ‘Vögel’ Category

Fischfressende Vögel, seien es Eisvogel, Graureiher, Kormoran – wer auch immer -, haben es in solchen Eiswintern wie 2025 / 26 schwer. Still- und langsam fliessende Gewässer sind über längere Zeit zugefroren, die Nahrungsbasis minimiert.

Da haben es dann die winterwarmen Bäche und kleinen Flüsse ihrerseits schwer, da insbesondere der Kormoran in hungrigen Scharen auf ihnen einfällt.

Hier folgen ein paar weitere Fotos zum gestrigen Beitrag Gronau.

Das Geschehen auf solchen Laichbetten lockt, nicht nur „luftige“ Interessenten.

Schön, wenn sie von einem Baumsaum wenigstens halbwegs geschützt sind. – Aber der Blick ins Gewässer …

… zeigt einerseits den nur teilweisen Schutz, enthüllt hier aber auch eine charakteristische Tragödie: Tod auf dem Laichbett.

Der Graureiher kam für seinen Zustand – nur noch Federkleid und Knochen – zu spät!

Wir holen ihn, angesichts gefrorenen Zustands mit Haselstecken realisierbar, an Land.

Als Interessent für die Laichfische kam er ebenfalls zu spät. Die Laichzeit ist vorbei, die erwachsenen Meerforellen sind größtenteils bereits wieder Richtung Nordsee unterwegs.

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Stichwort „Weserlachs“ rief – ich komme (fühle mich nicht nur fachlich, sondern als im Eder-Einzugsgebiet Geborener [einer der Hauptlaichflüsse des historischen Weserlachses] sowie lange in der Nordheide und im Wümme-EZG Aktiver verpflichtet)!

Gestern Morgen in der übersichtlich sich füllenden Samstagmorgen-S-Bahn gen HH-Altona. Noch duster draussen, daher die intensive Spiegelung.

Der junge Tag, schon im ICE (man mag das Kürzel – mit Bezug auf US-Geschehen – fast nicht nutzen) – grau, eisige Binnenalster mit HH Rathaus- und anderen Türmen.

Ausfahrt HH Hbf – Tideniedrigwasser in Oberhafen und Ericusfleet, angesichts ssssteifen Ostwinds und geringen Abflusses der Elbe bei minus 1 m (!).

Das „Süßwasserwatt mitten in der Stadt“ liegt (auch) hier frei.

Zügig geht es über die Süderelbbrücke (daher unschaaaaf) – Eisschollen auf der Elbe, Eispackungen am Ufer.

Der Tourismus zum Herkunftsort Wehr Geesthacht ist in – den seltenen – Eiswintern legendär.

Zügig geht`s …

… durchs weisse …

… Agrarland Niedersachsen (Hofstelle mit Altbäumen – Windschutz und Heizmaterial), …

… zum Veranstaltungsort, Hansestadt Bremen.

Meine Umsteigezeit reicht, den richtigen Anschlussabfahrtsort Bus zu finden.

Nicht weit bis zum Ziel.

Über die vereiste Weser (Erinnerungen an Maien-Zeiten werden wach) …

… komme ich, Minuten später, an der Hochschule Bremen an – keine Lehre, Leere am Samstag.

In einer Nebenstraße nahebei weht ein Banner im strammen Ostwind – zwar Seen-bezogen, aber thematisch lenkend.

Ja, und dann geht`s rein ins Fachliche – hier Spezialthema Genetik, gekoppelt mit regionalen Kooperationsangeboten und Diskussion.

Ca. 60 Teilnehmende aus Fachlichkeit Gewässerökologie und Fischerei, Anglervereinen sowie Landesverbänden und -verwaltungen bringen eine Menge Wissen in Zeitentwicklung und (nicht-)Zielerreichtem zusammen.

Das Forschungsprojekt kann aus dem Vollen schöpfen, Kooperation für den Start im unteren Weser-Einzugsgebiet ist sicher (Südgrenze derzeit etwa bei Diepholz). Es ist bereits absehbar, dass Realität und Wissen primär auf dem anderen Großsalmoniden, der Meerforelle, gründen. Das liegt nicht zuletzt daran, dass Vertreter von Lachs-Initiativen von Aller-Oker-, Leine, Lachsverein und Gesamtbetrachter anwesend waren.

Man darf gespannt sein, ob die sich im gesamten Einzugsgebiet stellende Thematik in Folgeprojekten, ggf. anderswo, weitergeführt wird – Diemel und Fulda / Eder sowie Werra und Nebenflüsse im oberen Einzugsgebiet boten in der Vergangenheit wichtige Reproduktionsstätten insbesondere für den Weserlachs.

Das Spezialthema „Eisen- / Ockerbelastung“ stellt sich flächendeckend im Norddeutschen Tiefland, teils auch südlicher. Das – seit den 1980ern praktizierte – Schwerpunktthema „Bruthäuser, Fischbesatz“ wird zunehmend über schrittweise Restaurierungserfolge als zu minimieren angesehen. – Gleichwohl haben 25 Jahre Wasserrahmenrichtlinie bisher nicht die fachlich und rechtlich geforderten Verbesserungen bei harten (Gewässerverbau, Wanderhindernisse, Gewässerunterhaltung) und Lebensraumwiederherstellung bis hin zu baumbestandenen Randstreifen / Auwald gebracht.

Auf der Rückfahrt durchs Niedersächsische – Erlenreihe ! („ohne Erlensaum keine dauerhafte Lebensraumverbesserung für sommerkühle Bäche!“) – wirkt der Hinweis des erfolgreichen, langjährigen Praktikers nach.

Danke dafür – auch der Bahn (wenngleich mit ein wenig Tricksen am Bremer Hauptbahnhof – Wechsel auf den Metronom gen HH angesichts stetig anwachsender ICE-Verspätung) für die Rettung meines geplanten Rückkehrtermins.

Bis zum nächsten Mal!

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Gestern ging`s nordwärts, gen Naturpark Aukrug. Nördlich Bad Bramstedt wurde es, wie erwartet, noch etwas winterlicher, rauer als bei meinem Start am Elbenordufer, Wedel.

Ankunft auf dem Wanderparkplatz Segelfluggelände Aukrug – informative Tafeln.

Am Hangfuß zur Bünzau-Aue tritt Quellwasser zutage.

Extensive Weidehaltung mit Heckrindern unterstützt naturnahe Entwicklung im Auenraum.  Entlang des Hangs gegenüber fliesst die Bünzau – die wollen wir (auch) sehen.

Die Homepage des Naturparks erläutert interessant das Drum und Dran, von den Örtlichkeiten über Natur-, Agrar-, Ess- und Kulturangebote bis zu den handelnden Personen (besten Dank für die informative Führung!).

Erle am Autalrand, Hang und Hügelkette gegenüber sind von Buchen und Eichen samt Begleitung bewaldet.

Wir sehen uns den Tönsbek an – frühere Versuche zur Profilgestaltung.

Wie allüberall möchte auch dieser Bach seine Kraft zurück. Die Einengung zeigt, welch geringe Breite die Niedrig- und Mittelwasserführung benötigt, um turbulente Kraft zu zeigen.

Unmittelbar im Anschluss hält diese Kraft Kies frei.

Wir – 4 Menschen, fast 4 Meinungen – sinnieren, ob das wohl ein verzweifeltes, kleines Bachforellenpärchen laichend verursacht hat. Vom Aussehen sieht es eher wie ein Bachneunaugenlaichbett aus – aber die „sind noch nicht dran!“. – – – So mag also angesichts der Schneeschmelze neulich rein die Hydraulik Ursache unseres „Hell“sehens sein.

Da stehen auch noch Reste anderer historischer Profilfindungsversuche.

Aufwand und Resultat – regelhaft erforderliches Nachfüttern der Halterungen mit Buschwerk oder Stämmen erforderlich – zeigen wie überall, dass die Realität anders endet, als angedacht.

Günstig für den Tönsbek sind die Zäunung und der uferstrukturierende Baumbestand.

Wo der noch nicht besteht, wird Sukzession, ggf. Pflanzung, helfen.

Die Bünzau, ein Blick genügt, wir wenden uns mit Grausen – die „übliche“, durch Ausbau und Folgeerosion entstandene überbreite, übertief ins Gelände eingeschnittene Situation.

Hier tut Hilfe not – möge die Zeit für das Handeln Offizieller günstig sein!

Wir wenden uns wieder dem Tönsbek zu – schön zu sehen: Notsituation und Beispiel „kleine Hilfe“ vorn.

Gelegentlich auch sichtbar das Entwicklungspotenzial durch kleine Hilfe: winterliche Berle („Aufrechter Merk“), vom lichten Auwald unterstützt.

Wir verabreden einen Kiesversuch mit einem spendierten Lkw (12-15 t Kies). Schulklassen können z.B. per Eimerkette von Schüttorten nahebei das Material punktuell platzieren. Alles Weitere wird sich aus Beobachtung und Fortführwillen ergeben.

Wie überall bleibt mehr zu tun.

Kurzer Stopp auf der Rückfahrt, fast vor Pkw-Wechsel: eine kleine Gruppe zwischenrastender Kraniche, von uns wegwandernd, kurz auffliegend.

Keine Gefahr! Schon wieder gelandet, sich rückversichernd.

Besinnlicher Rote-Ampel-Kurzstopp – Rellinger Horizont.

 

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Kurzstopp – die gesamte Kiesmenge ist dort vor längerer Zeit wieder flächig umgewühlt.

Ein genauerer Blick auf den Anstrom zeigt, dass jüngst auch Spätlaicher hier aktiv waren – oder sind, die Laichkuhle ist (noch) klein.

Weiter geht`s.

In einer 2017 erstbekiesten Teilstrecke der Mühlenau ist zunächst keine guterhaltene und belaichte Rausche zu erkennen.

Einzelne, in den genutzten Raum erodierende Prallhänge können gelegentlich Kiesdepots zum Beschäftigen der Hydraulik erhalten.

Und es gibt sie doch – auch hier! Belaichte Rausche im Blick.

Auch an dieser zeigt sich neben allgemeinem Umwühlen vor geraumer Zeit – vorn – eine jüngst belaichte Kuhle.

Super Sache das! – Und so setzt es sich fort, Rausche für Rausche.

Umkehr am Ende der Wiesenstrecke – SchneeEisFlachsee auf dem Hochpunkt.

Beim Auto angekommen blicke ich auf den inzwischen wenig attraktiv scheinenden Startbereich zurück. Auch hier können linksseitig neue Kiesdepots Wunder bewirken.

Wieder ein Kurzstopp – im leichten Staubereich bachauf einer kleinen Brücke ruht eine Gruppe Stockenten.

Über die turbulente Strecke bachab erhielt ich begeisterte Schilderungen. – Die glaube ich, unbesehen.

Letzter Anlaufpunkt – wieder ein Eissee hochobenauf, diesmal in tiefer Fahrspur.

Meine Güte, so einen fischigen Krafteinsatz wie an vielen Rauschen dieses Jahr, Umwälzen gesamter Kiesflächen, sieht man nicht allzu oft.

An geeigneten Laichplätzen scheint also noch immer Mangel zu herrschen.

Aus dem oberen, frisch belaichten ufernahen Bereich zieht ein großer Fisch ruhig mit Welle ab.

Nicht jedes Jahr ist es zufälliger Beobachtung gegönnt, eins der beschäftigten Tiere halbwegs zu fotografieren – hier, dieselbe Stelle, im Januar 2021.

Jetzt stehen erstmal Besichtigungen und Besprechungen vor Ort mit 3 neuen Interessenten an. Mit Befahrbarkeit und Zeit-Budget von Mit-Aktiven wird auch die „Routine“ 2026 anlaufen.

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Morgenblick heute – ja, der Winter hat uns wieder.

Darauf soll es im Lauf des Tages noch weiterschneien, wenngleich es wohl insgesamt weniger bleibt, als es ostsüdöstlich von hier im Niedersächsischen bereits aussieht.

Diesen fast ins Schwarz-Weiss abgleitenden Aspekt ersetze ich im Folgenden durch die Fortsetzung meiner Moorbekwanderung – jetzt nach Wiesenstrecke entlang des Waldrands.

Die Moorbek ist rechtwinklig abgebogen. – Hinter dem vorn aufgeworfenen Meerforellenlaichbett geht sie auf raue Talfahrt.

Hier wurden vor nicht allzu langer Zeit zwei Staue zu Rauer Rampe umgebaut. Durchgängigkeit für aquatische Wanderer ist somit erreicht.

Die zwanghafte Tieflage ergibt sich aus einer fern startenden Flächenentwässerung. Deren Einlaufrohr liegt – leider! – sehr tief.

Durch die heftige Störung des Bodenwasserhaushalts wird hier erheblich Eisen eingetragen, das durch die neuen Rauigkeiten bachab nun schnell ausgeflockt niedergeschlagen wird (das Rostrote links – rechts fliesst ebenfalls glasklares Wasser, dort über algenbewachsenen, im Foto fast schwarz erscheinenden Kies).

Eine grundlegende Verbesserung – generelles Öffnen der Rohrleitung, Anlegen eines naturnahen Verlaufs und ggf. einer Eisenockerausflock-Flachwasserzone – ist nicht in Sicht, sodass das Ökosystem bachab erstmal weiter mit dieser speziellen Belastung fertigwerden muss.

Das seinerzeit zum störungsfreien Ableiten von Hochwässern angelegte ultrabreite und -tiefgelegte Profil wird seit Jahren mit dem NABU Norderstedt schrittweise verbessert, im Sohlbereich Richtung Niedrigwasserquerschnitt eingeengt..

Dass steiniges Material hier nicht falsch gewählt wurde, zeigen Uferanschnitte der lehmig-steinigen Moräne.

Wie bekannt, wird der Anstrom der entstehenden Rauschen, hier erahnbar, …

… von Kieslaichern begeistert genutzt. Hier ein Beispiel (Fotos vom 23. Januar) für erneutes, spätes Laichen.

Man soll also „kleines“, schrittweises Vorgehen nicht unterschätzen! Die Summe – und ggf. jährliches Optimieren – macht`s.

Häufig genug erreichen „große“ Maßnahmen die ökologische Wirkung unseres zielgerichteten Handelns nicht.

Ankunft am von Norden zufliessenden Waldbach, Mündungsbereich.

Blick aufwärts – dessen Sohle haben wir zum Wasserhalt im Wald mit Kies hochgelegt.

Nur zeitweise fliesst der Bach. Umso wichtiger für Wald und Grundwasser ist das Halten von „Hochwässern“ – wie Regen plus Schneeschmelze kürzlich.

Bei diesen „Fluten“ sind immerhin etliche Kiesanteile aus dem Waldbereich auf die auch an der Mündung eingebrachten Kiese transportiert worden.

Mündungsblick bachauf – Rest-Eis zeigt, dass hier vor nicht allzu langer Zeit noch Wasser floss.

Genug gesehen – nach kleiner Wanderung durch den Buchenmischwald erreiche ich die Eichenallee, wo das Auto steht.

Wie, um Gottes Willen!, man einen kurzen landwirtschaftlichen Weg SO mit großen, tiefen Schlaglöchern ausstatten kann (das geht, teils über die gesamte Wegbreite), ist mir unerklärlich.

Noch ist Zeit bis Mittag. – Ich lege ein paar Stopps an der Mühlenau ein. Bericht folgt.

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Eine kleine Rundfahrt brachte mich zu Ende 2026 nicht mehr „geschafften“ Kiesen. Teils hatte ich aus der Sommeransicht angesichts scheinbar nachteiliger Entwicklungen für die winterliche Laichperiode wenig erwartet. So standen diese Strecken sekundär, „in Reserve“.

Die junge Sonne will ich mir vom Baumpark Pinneberg aus ansehen – der Schlenker hat sich gelohnt.

Andere Stelle, nahebei, An der Raa.

Die Nacht war kalt, weit unter Null. Es weht ein scharfer Ostwind. So wundert mich nicht, eine Menge Eis zu sehen, z.B. in Waldgräben auf dem Weg zum und vom jeweiligen Bach.

Im Buchenwald – Wasser zu Eis, langsames Versickern, Luft.

Fast wie eine Symmetrie-Übung.

Ein Überlaufschacht von Waldgräben zur Mühlenau.

Hoch eingestaute Waldgrabenpartie, gut für das Wasserhalten, die Grundwasserneubildung.

Am Bach – bei Turbulenzen und speziellen Randbedingungen kann`s schonmal schäumen, nun gefroren.

Und auch im turbulenten Fliessen bilden sich ganz spezielle Eisformen.

Hier das Beispiel Perlenkette.

Aufgeplustert sitzt eine Rabenkrähe auf der Baumspitze. – Schnell wieder ins Auto, raus aus dem Wind.

An meinen Stopps sehe ich allerhand Interessantes, das folgt demnächst.

Der Vormittag ist wie verflogen. – Erstmal was Warmes essen …

Nein, das ist kein Breichen.

Unterlage etwas hervorgezogen – Rotbarschfilet mit Rosa-Pfeffer-Sahnesauce, auf Blattspinat.

Bis zum nächsten Mal!

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Beim Anradeln zum Elbdeich Fährmannssand sehe ich jenseits auf der Elbe einen großen Containerfrachter im Morgendunst.

Blick vom Elbdeich seewärts – da zieht die Taima Express, 366 x 48 m, genutzter Tiefgang 12,1 von möglichen 15,5 m, in den Horizont.

Kurz vor dem alten Elbdeich Hetlingen, der lange trocken gebliebene Marschgraben mit Schachtring – halb gefüllt, zu Eis erstarrt.

Zunehmend gefrieren auch die durchflossenen Tidegewässer, hier: Bullenfluss Idenburg.

Es herrscht Tideniedrigwasser. Die Eisschicht zeigt den hiesigen Tidehub.

Eis-Detail aus dem Flutbereich – Natur-Kunst, Kreise und Nadeln.

Richtung Elbe schliesst sich ein Marsch-Mäander an – weiss.

Eis auch am Sauerbeck – schwebender Indikator des Flutwasserstands.

Hier, „an unserem Kies„, muss ich immer zwanghaft anhalten.

Neuer Aspekt nach Absinken der Schneeschmelze, unklar bleibend – sind die neuen Strukturen nun teils von Großlaichern oder allein von der veränderten Hydraulik geschaffen?

Ein Stück geschoben – wo kürzlich …

… während der Schneeschmelze noch beide Wegdurchlässe massiv Wasser ableiteten, fliesst inzwischen (wohl) weniger als Mittelwasserabfluss.

Ortseingang Wedel – eine Krähe hat etwas zu knacken.

Mein Warten an der Fußgängerampel stört sie dann doch. Sie sucht einen anderen Präparierplatz.

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Wedeler Marsch, die Sonne lacht, es ist frostig – Tidegräben noch offen, Wiesenflachseen gefroren.

Nach Saatkrähen in den Vortagen suchen nun Rabenkrähen das Gelände ab. Hinten das …

… Gescheckte stellt sich als einzelne Nonnengans heraus. Es scheint, sie hat Probleme, Vogelgrippe, was auch immer. – „Ein Tierarzt der Natur“ wird sich ihrer annehmen.

Elbdeich Fährmannssand, Tnw, Eis auf dem Süßwasserwatt – das recht kleine Containerschiff SFL Hawaii, 270 x 42 m, von möglichem Tiefgang 14,6 lediglich 11,9 m genutzt (teilentladen in Rotterdam) zieht gen Hamburger Hafen.

Die Buhnen und -felder sammeln das im Raum Geesthacht von Eisbrechern ingang gesetzte Eis (das kommt – abnehmend – nicht alle Jahre vor) – nach mehreren Tiden / Tagen durch den Hamburger Hafen hierher gelangt.

Westblick in die Ferne – die lange Buhne leuchtet eisig im Morgenlicht.

Federreste bei Giesensand – mit Bezug auf die vorgenannte Nonnengans – das kürzlich hier gezeigte Graureihergerippe ist sauber abgeräumt.

In der gleichmäßig flach erscheinenden Marsch bilden sich zur Zeit durch Wasseransammlung, verstärkt sichtbar durch Frost, alte Strukturen aus. Teils haben diese Mäanderform – sei es nun, dass dort flach ex-Marschgewässer flossen oder solche Fliessrinnen bei Deichbrüchen entstanden. Es folgen ein paar aktuelle Beispiele.

Marschmäander querab Vogelstation.

Richtung Giesensand, weiteres Beispiel.

Blick Giesensand, links aufgescheuchter Möwenschwarm.

Ein letzter Marschmäander vor Giesensand, mit Schafen.

Schaf an gefrosteten Wiesenmulden – etwa mit Lamm in der Kälte?

Nähere Überprüfung des Originalfotos zeigt, es handelt sich um einen im Winterfell recht dick und groß erscheinenden, ruhenden (Oster?)Hasen!

Bullenfluss, Nebenarm Hetlingen, Süd – nicht stark durchflossene, durch Tide nur eingestaute und ablaufende Gräben sind bereits über den gesamten Tidenhub stark vereist.

Blick Nord.

Eine harte Zeit für wassergebundene Organismen hat angesichts der für über viele Tage anhaltend angesagten Minustemperaturen begonnen.

Auch auf im gestern vorgestellten durchflossenen Bereicht zeigt sich erstes Eis.

Der Flutwasserstand erreichte Weissdornäste – bei Ebbe hat sich der gefrorene Hochstand als kleine Flagge erhalten.

Anders stellen sich Flut- und Ebbestand an der anderen Brückenseite dar.

Schlussfoto vorm Geesthang Holm – freigetaute Straßen kondensieren im Lee, z.B. von Reetbeständen, Dunst als Raureif.

Der Radler behält die Entwicklung im Auge – Eisbildung will erkannt sein, mit Absteigen und Schieben verknüpft.

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Die Bewegung in der nördlichen Hälfte der Eichenallee Idenburg stellt sich …

… als Fasan heraus, der so konzentriert wie erfolgreich Würmer oder Insektenlarven aus dem weichen Boden zieht.

Mein Versuch, bei günstigem Wind das Rad per Fuß am Boden bewegend, näher zu kommen, gelingt nur bedingt. Der Fasan wird aufmerksam – und fliegt (!) nach rechts querab.

Jenseits der Brücke Bullenfluss Idenburg liegen die Reste einer Ost-West-Schneewehe. Die Straße erscheint frostgeschädigt.

Die hier vollem Tideein- und -ausstrom ausgesetzten Gewässer sind inzwischen schnee- und eisfrei.

Da wundert es nicht, bei Tideniedrigwasser Nutriaspuren auf dem Schlick zu entdecken (Alt- und Jungtier?).

Ich steuere auf der Geest noch den Pferdetümpel an. Nebendran auf dieser Hochfläche ist eine andere Mulde gut gefüllt.

Der Pferdetümpel, gefüllt, wie in 10 Jahren wohl noch nicht gesehen! – Wo vorgestern noch Eis das Bild bestimmt, …

(Voll!) … ist gestern trotz nur weniger Grade im Plus fast die Gesamtfläche aufgetaut.

Das wird sich in den nächsten Tagen angesichts angesagter dauerhafter Minustemperaturen bald wieder ändern.

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Meine erste volle Marschrunde 2026 – mal sehen, ob ich durchgängig Befahrbarkeit vorfinde. Nach den Stichstrecken vorweg in der Wedeler Marsch hole ich die Digicam erst im Bereich Hetlingen aus der Jackentasche – Endbereich meiner Deichverteidigungsstraßenstrecke.

Elbdeich Hetlingen (Turmfalke rüttelt, Mast der Elbestromleitung rechts, Kleinklima) – erstaunlich, wie innerhalb weniger Tage fast die gesamte Schneemasse verschwindet.

Blick Nord, Möwen, Stock- und andere Enten vorm Hof Giesensand.

Im vorigen Beitrag berichtete ich von apathischem Graureiher – dieser ist bereits von einem Interessenten ziemlich aufgefressen worden, Restmahlzeit vorhanden.

Auf der Deichkrone, Blick gen Niedersachsen – spiegelnd, diesig, allerhand Wasser in der Luft.

So richtig kommt die Sonne nicht raus.

Reet im Deichvorland, ein anderer Anblick als in den Vorjahren – Sturmfluten, Starkwinde, Schneemassen und im Tidegang bewegtes Eis haben große Flächen plattgemacht. Entstehende Treibselmassen am Deichfuß sind teils bereits abgeräumt.

Zwischen den Deichen – der gesamte West-Ost-Graben ist noch Schneewehe-gefüllt, vorn Kleinklima, Rand auftauend.

Ähnlich im Nord-Süd-Graben – Schneewehe-Rest von Ost, vorn am besonnten Ufer auftauend.

Vor dem alten Elbdeich Hetlingen – eine Überschwemmungswiese, von Tauwasser geflutet.

Der Tide-Bullenfluss Hetlingen, Nord – weiterhin völlig von Eis geschlossen.

Ebenso südlich der Brücke, Tideniedrigwasser – womöglich ein vollständiger Eisblock mit ein wenig Wasser drunter.

Gen Idenburg, freies Fahren – EisSchneeRand links und rechts.

In der Eichenallee – aufgetauter Boden ist nun recht weich! – Hinten bewegt sich etwas auf dem linken Fahrstreifen.

Über das „Etwas“ und die Rest-Route berichte ich demnächst.

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