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Archive for the ‘Vögel’ Category

Es brummt(e) aus gegebenem Anlass wieder in der Landwirtschaft. Das Sommergras steht lang. – Zwei Tage Sonne und Hitze, dann Regen in Aussicht. Da heisst es, die Zeit zu nutzen! Jedes verfügbare Gerät war unterwegs, seinen Anteil zu weiterer Heuernte zu erbringen.

Auch das Schaf-Klo querab Giesensand auf der Deichverteidigungsstraße war so gebacken, dass Durchradeln wieder möglich war. Regen zuvor hatte so gut wie nichts ausrichten können.

Noch ist die meiste Strecke (ziemlich) frei befahrbar.

Zu beachten ist „nur“ – tags drauf, ff. -, dass auch bei Trockenheit jeden Tag Neues dazukommt. – Umsicht ist also grundsätzlich geboten.

Ein einladender, ganz sauberer Elberadweg präsentiert sich – z.B. vom Schulauer Hafen bis zur Vogelstation Wedeler Marsch – dort, wo Schafe auf Marschflächen gezäunt grasen.

In parallel laufenden Ansätzen, je nach Mähzeitpunkt, wird das Heu mehrfach gewendet, dann geschwadet, gepresst.

Wender in Aktion.

Aktion allüberall! Ballenpresse im Anmarsch – der Wege- und Luftraum in Anspruch genommen.

Schwader und Ballenpresse (eine) aktiv.

Nun schaffen 2 Ballenpressen mehr in der Zeiteinheit.

Blick vom Elbdeich Sperrwerk Wedeler Au über die Marsch, dahinter Wedels Geest. – Großflächig sind Heupartien bereits zur Lagerstätte abgefahren.

Anderswo wird eifrig verpackt – für längere Winterlagerung im Freien.

Im Umfeld der Heuaktionen sind Interessenten wir hier Grau- und Silberreiher sehr aufmerksam.

Und überall ringsum wird eifrig abgefahren.

Grosses Weidenröschen, Weissling vorn – große Freifläche zwischen Bullenfluss und Brunnenschutzgebiet. Die Zahl freier Flächen nimmt ständig zu.

Marsch vor dem Holmer Geesthang – Graureiher stehen, lauern, …

… patrouillieren. – Ringsum mich zähle ich nach und nach mehr als 10 Graureiher auf den gemähten Wiesen.

Gelegentlich schnellt einer vor – mit – – – oder auch ohne Erfolg. Da heisst es, weiter aufmerksam die Umgebung zu beobachten.

Von höherer Warte – so lange Kaventzmänner noch rumliegen – geht das auch. Mäusebussard, der zeitweilig auf Bewegtes am Boden zustößt, wieder auf seine Warte zurückkehrt.

Auch eine helle Bussard-Variante sitzt hier an.

Der scheint bereits seine Maus / Mäuse intus zu haben. Er ist weniger aufmerksam, widmet sich der Gefiederpflege.

So ging es rund, unter Nutzen des Sonnabends und des Sonntags.

Das angesagte Unwetter hat ringsum punktuell gewirkt. Bei uns und ansonsten flächig ist guter Landregen gefallen.

Durch feuchten Oberboden werden in den nächsten Tagen auch die „Wormtrekker“ wieder flächenhaft erfolgreich sein.

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Kürzlich hatte es ganz gut geregnet – ob genug, würde die Radtour hinterm Elbdeich zeigen.

O weia! – Nicht genug Regen!

Angesichts der punktuellen Schafmassen ! auf dem Elberadweg ! waren die Küttel bei Sonne der Vortage angetrocknet, plattgefahren. Das hubbelte zwar, wenn der Platz dazwischen hinreichte …

Nun hat – nicht genug Regen zum Abwaschen! (Umweltverschmutzung durch Organomassen) – sich die aufgeweichte Trockenmasse, ergänzt um „Frisches“ miteinander verbunden zu einer durchgängigen, schmierigen Organoauflage. Die Oberfläche des Elberadwegs besteht – hier, im oberen Teil des Fotos – flächenhaft aus weicher Schafscheisse.

Man hüte sich, da durch zu fahren („Erlebnis“ als Neuzugezogene vor Jahren). Räder verbinden sich mit dem Material, sammeln es – vor und hinter den Bremsen entstehen dicke Polster, bis … sich der gesamte Raum zwischen Reifen und Schutzblech zusetzt.

Schluss mit lustig ! ! ! Der Begriff „Kotflügel“ hat seine alte Bedeutung wieder.

Nur flügelt, fliegt da nichts, auch Radfahren geht nicht mehr.

Langes Schreiben, kurzer Sinn: Ich drehe um.

Denn auch die gleich nebendran liegende Deichüberfahrt macht keinen vertrauenerweckenden Eindruck.

Kurzes Gespräch mit einem lokalen Landwirt lässt mich eine Variante testen.

Ich radele ein ordentliches Stück zurück – zur nächsten Überfahrt. – Vor dem Deich soll die (holperige!) Pflasterstrecke freier befahrbar sein.

Tatsächlich, das sieht besser aus. Zudem ist der freie Blick über die Elbe schon einen Test dieser Strecke wert.

Die Spannung wächst. Es naht das Gelände „der freien Schafe“.

Am Tor – ok, scheint akzeptabel.

Die Pflasterstrecke ist gewöhnungsbedürftig. Die flache, etwa 1 m breite Spur ist von Schaf-Gänsemarsch genutzt. Die Seiten sind (hier) so schief, teils die Steine lückig, dass sie nicht zur Nutzung einladen.

Wie sich herausstellt, ist das kein Problem – die Schafe weichen bei meinem Nahen seitlich aus.

Nebendran wundern sich Schafe über den – an diesem Tag – einsamen Radler. Gänse halten sich Raubzeug-geschützt auf dem überschwemmten Süßwasserwatt auf.

Da wird Panik am Wasserrand sichtbar. Gänse und Möwen stieben auf.

Gänse und Möwen – drüber eine schmale, bekannte Silhouette.

Ein Seeadler fliegt relativ niedrig überm Wasser dem steten Ostwind entgegen.

Neben mir gehen weitere Gänse hoch.

So langsam kehrt Ruhe ein. Der Seeadler wirkt an Gänsen und Möwen uninteressiert.

Er dreht Richtung Hanskalbsand, die gestörten Vögel kehren – meist – an ihren Ausgangspunkt zurück.

Meine weitere Tour verläuft ohne Störungen, am „Ende der Schafstrecke“ wieder übern Deich und weiter wie üblich, an Hetlingen und Idenburg vorbei, Geesthang hoch und zurück nach Wedel.

Die Hoppelstrecke vor dem Deich ist allerdings nicht so attraktiv, dass ich sie weiter nutzen werde. – Demnächst also mehr Berichte aus anderen Gefilden (bis „meine“ Strecke abgewaschen oder / und wieder gut getrocknet ist).

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Nach dem bunten Abend zuvor sieht es gestern Morgen ganz anders aus.

Ich radele zum Schulauer Hafen, ungeachtet des Niesels („der auf Dauer alles durchnässt“).

Baustelle Ostmole, Hafenausfahrt – hier soll neben getrepptem Beton das Hafenmeisterhaus neu entstehen.

Blick zur Pappelreihe auf der Westmole – wie sich das gehört, wurden die unteren Stammteile völlig entastet. – Man soll die Spargel ja als Baum erkennen: unten muss ein Stiel dran sein – schade, eigentlich.

Noch nicht erwähnt habe ich den strammen Wind, der den Niesel im 45 Gradwinkel und flacher allem entgegenweht. An den Pappeln nur deshalb nicht zu erkennen, da der Wind senkreckt auf mich zusteht.

Westmole – eine Lachmöwe geniesst Windschatten.

Blick WestNordWest – kein Horizont – ganz hinten naht, ein Leuchtfeuer an niedersächsischem Ufer dahinter, die Lühe-Schulau-Fähre, so gut wie unsichtbar.

Nach einer Weile Windschattengenuss mit der Lachmöwe radele ich weiter, zum Hamburger Yachthafen, dem Wind entgegen.

Fliegendes Wasser – im Frontalsturm an der Mündung Wedeler Au / Binnenelbe in die Tide-Elbe, Tidehochwasser – raues Wasser.

Die dünne Hose ist durch, ich schiebe das Rad auf die Frontmole vor dem Yachthafen.

So wild wie es ist, sieht es garnicht aus …

Stürmisch vorndran – Bank 1 ist ziemlich zugewachsen, kein Weit(nur Seit-)blick möglich.

Bei Bank 2 dasselbe Bild.

Zwar habe ich eine wasserfeste Auflage zum Sitzen auf der Bank dabei, …

… bleibe angesichts der Front-nassen Hose lieber stehen.

Immerhin ist das Nieseln beendet, sogar ein wenig Sonne ist am Himmel zu ahnen.

Raue Elbe – vor dem niedersächsischen Ufer begeistert sich ein Segler im Wind.

Weitblick zur „Elbequerung“, Stromtrasse – die Wolken hängen tief. Immerhin ist der ferne Horizont wieder sichtbar.

Das gute an der dünnen Hose: Angesichts Wind und Wetter (ohne Niesel!) ist sie ratzfatz trocken. Regenjacke und -hut hat das Geschehen ohnehin nicht gestört.

So kann ich also zurückradeln.

An der Mündung der Wedeler Au / Binnenelbe sieht es schon viel freundlicher aus.

Dicht vor dem Geesthang – die Flaggen des Theaterschiffs Batavia ssssstehen weiter ssssstramm in ssssstürmischem Wind.

Ab heute beginnt (wieder ein Stück) Sommer! Es wird der Vorhersage nach geradezu heiss – mal abwarten: 30 Grad. Der erwartete Regen wird also auch wärmer.

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Bullenfluss querab altem Deich Hetlingen bei Tideniedrigwasser – Blutweiderich blüht über viele Wochen.

Die Örtlichkeit ist im vorigen Beitrag bei Tidehochwasser zu sehen.

Ein großes Einzugsgebiet, das über ein hochliegendes Rohr in das kleine Tidegewässer Bullenfluss mündet, wurde durch Steinschüttung angebunden.

Mit dem aus dem hochliegenden Einzugsgebiet abfliessenden Wasser ist über lange Zeit der Ebbephase turbulente Lockströmung im Übergang in den Bullenfluss zu erkennen.

Blick bei Tideniedrigwasser von einer Überfahrt – vorn rechts liegt die Haut einer Wollhandkrabbe, oben links sind Jungfische aktiv.

Da scheint allerhand Insektenwelt zu schlüpfen, in Abdrift zu locken. Die Fische sind dauerhaft, auch an der Oberfläche aktiv.

Angesichts Spiegelung und leichter Trübung ist ihre Zahl schwer zu erkennen. Ich schätze auf einen Schwarm zwischen 150 und 250 Individuen.

Nicht nur ich bemerke solches Geschehen.

Gern forscht der Graureiher in diesen Gefilden.

Alles wird gut abgesucht – auch hier könnte sich Futter, z.B. Wollhandkrabben, verstecken.

Die Reiher wissen Bescheid (Otter, Kormoran und Co. auch).

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Auf dem Elbdeich Fährmannssand – der Sommer zeigt wechselndes Gesicht. Starkwind bei kühlen Temperaturen, die Sicht – ist das nun Dies, Niesel, absehbar Regen? Segelnde sind begeistert!

Radelnd kommt man sich fast vor wie in der Vor- oder Nachsaison – Erinnerung an frühere, nordische Urlaube.

Blick NordWest in den Dies – hier im Luftraum bewegen sich eine Möwe, in größerer Zahl wohl Schwalben.

Querab Vogelstation Wedeler Marsch sitzen gerade flügge Rauchschwalben auf der Deichverteidigungsstraße und warten auf Futter. Die Straße wärmt, die Jungvögel wechseln immer mal die aufliegende Bauchseite.

Alternative, ansonsten gern genutzte Sitzorte wie Weidedrähte und Leitungen sind in ihrem frühen Wildnisleben angesichts Temperatur und Wind nicht verlockend.

Gelegentlich blitzt Blau durch die Wolken. Die Sonne scheint die Überlandleitung (Elbekreuzung 1   und 2) an.

So kann sich das Wetter schon sehen lassen.

Vor Giesensand sitzen 2 (im Foto 50 %) Worm-Trekker auf der Weide. An der Küste nennt man diese Zwergschwarzstörche gewöhnlich Austernfischer.

Eine Weide ist zur Mähwiese geworden. Das große Distelfeld nebendran (ich berichtete) ist randlich ebenfalls gemäht.

Distelwiese mit gemähtem Rand – ein Schaf nutzt einen Greifvogelansitz (gegen Deich- und anderswo-wühler) als Schubberplatz.

Elbdeich Hetlingen – Blick Wedel, DAS Düstere ist abgezogen.

Blick NordWest – ist das das bereits bekannte Schaf? Fühlt sich wie ein Herdenhund-Ersatz?

Blick zu NordWesthorizont – hinten zeigt sich angesagtes, frisches Dunkel.

Ich will vorher zu Hause sein.

Auf der Elbe begegnen sich ein Segler und der Frachter Lilac Roller, 179,46 x 28,21 m, Tiefgang 6,9 m.

Auf dem Rückweg – zur Erinnerung: DAS ist der alte Elbdeich, dahinter ducken sich Hetlingens Bauten.

An diesem Deich stand die Elbe bei Sturmfluten vor 50 Jahren mehrfach bis an die Oberkante – und dann brach er bei Haseldorf. Die gesamte Marsch, mit Häusern und Höfen, stand wochenlang unter Wasser.

Gut, dass wir seitdem – bei allen Positiv- wie begleitenden Negativwirkungen den kurz gehaltenen Elbehauptdeich haben!

Am ökologischen Ausgleich und anderen unerwünschten Nebenerscheinungen muss weiter gearbeitet werden.

Im Sinn: Kein Menschenwerk ist fehlerfrei, der Meeresspiegelanstieg setzt sich fort, vom Klimawandel ganz zu schweigen. – Ob die alten, hinterliegenden Deichstrecken bei Versagen des Hauptdeichs noch halbwegs Schutzfunktion aufweisen werden?

Die Schwalben, um bei der Überschrift zu bleiben, fühlen sich in der für uns kritischen „Jahreszeit Sturmflutsaison“ in südlichen, wärmeren Gefilden wohl (hoffen wir mal – und kommen wohlbehalten hierher zurück).

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Das Jahr läuft, die „Libellenmonate“ Juni und Juli habe ich gewürdigt – bleibt das Sommerthema Schmetterlinge.

Die Hauptfrage ist „Wo sind / wo bleiben die Pfauenaugen?“. – Beim Radeln ringsum in der Marsch und auf der Geest fiel in den vergangenen Wochen auf, dass neben den nicht nur flatternd  ins Auge fallenden Weisslingen zunehmend (auf geringem Niveau) Admirale den Weg kreuzen, irgendwo sich sonnend und auf Blüten sitzen. „Normale“ sommerliche Begleiter wie Pfauenauge, Kleiner Fuchs (plus Landkärtchen und andere) – wo sind / bleiben sie?

Ich hoffte bislang, die Sommergeneration liesse nur ein wenig auf sich warten …

Start, Blick zum Himmel – da sind immerhin erwartete Zweiflügler! Mauerseglers „Junge Wilde“ sehen sich vor Abschied genau um. Mögen sie für nächstes Jahr unsere Kästen als die mit dem Vornamen „Mauersegler…“ erkennen.

Der Himmel bleibt spannend!

Auf dem Elbdeich Hetlingen – erstaunt wirkt ein aus der Herde auf mich zugeranntes Schaf. Es stoppt abrupt – erkennt zum Glück, dass ich nicht der Leithammel bin.

Und immer wieder Himmel …

Wir sind gespannt, was uns heute ab Mittag / nachmittags erwartet. Immerhin sind die zunächst angesagten bis zu 50 l / m² auf 10-20 verringert worden.

Beim Start meiner Tour habe ich im bebauten Umfeld insbesondere die Schmetterlingssträucher betrachtet. Da herrschte noch morgendliche Pause, kein Schmetterlingstreiben.

So fahre ich einzelne Pflanzen auf der Rückfahrt nochmal gezielt an.

Da isser ja! – Danke, Puzzleblume, dass Du der Schmetterlingspracht im Elbegebiet oberhalb Hamburgs Bescheid gegeben hast, dass hier freie Plätze zu vergeben sind!

Der Busch blüht seit einigen Wochen, wie zu sehen. Nicht nur Schmetterlinge, auch Hummeln und Bienen machten sich rar!

Angesichts des stürmischen und schauerlich regnenden Wetters könnte man irgendwas vermuten. Auf der anderen Seite schien die Sonne lange genug …

[Wir wissen`s halt nicht – ausser, dass wir in einer intensiv besiedelten Welt mit Intensiv-Agrar und speziell hier im Baumschulkreis PI mit weiterem, stark Pestizide andwendendem Berufskreis gesegnet sind.]

Mal weitergucken.

Und da ist „meiner“, der Admiral, oben – zusammen mit Pfauenauge, unten, in Silhouette.

Soweit also die Situation in der Nachbarschaft. – Bei uns im Grün steht auch ein großer Schmetterlingsstrauch.

Admiral, fast wie erwartet …

Aber, sieh an – auch wir haben ein (?) Pfauenauge zu bieten.

Vielleicht sind das ja doch Vorboten der Sommergeneration. Ich hoffe drauf, halte die Augen weiter offen.

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Eigentlich wollte ich ja nicht mehr los …

Spätnachmittag, gegen Abend, der bislang heisseste Tag …

Aber irgendwie radelte ich dann doch an die Elbe.

Rot bis Violett an Graben neben der Vogelstation Wedeler Marsch: Blutweiderich, Großes Weidenröschen, unten Distel, leicht rechts von der Mitte.

Einen Versuch wert: Jüngst sitzen auf der Deichverteidigungsstraße junge Schafstelzen, werden von den Eltern gefüttert – immerhin abfliegend erwischt.

Bei nahendem Radler fliegen sie frühzeitig auf, kurzzeitig weg – und landen wieder auf der Straße.

Etliche Bachstelzen trippeln regelhaft hier. Auch die sind schnell in der Luft – aufgrund größerer Häufigkeit allerdings gelegentlich, wie gezeigt, bei Futtersuche scharf ins Bild zu bekommen.

Vielleicht klappt es mit sonnenangeschienenem Gelb der Schafstelzen ja doch noch bis zu gelungenem Foto.

Elbdeich Hetlingen, Blick Wedel – Elbe Richtung Tidehochwasser, JuliAbendHimmel.

Der hohe Hauptdeich erscheint optisch flach – das täuscht, mächtig.

Blick Hetlingen, Holmer Geest – ich sammle offenbar Desktop-Fotos.

Nahe alter Elbdeich Hetlingen, linker Bildrand, Blick Holmer Geest – noch so eins.

Vor dem Anstieg Holmer Geesthang – Blick himmelwärts.

Schön, dass ich mich aufgerafft habe.

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Nach den Schiffssichtungen des Vortags – Kontrolle. Es lag offenbar nicht an der „Viertelstunde früher als gewöhnlich“. Die Lühe-Schulau-Fähre legt pünktlich Richtung Wedel ab. Ansonsten – KEIN Schiff …

Das liegt aktuell vielleicht am Häfenstreik?

Die Natur streikt nicht (mal abgesehen von den Zwangsentwicklungen im Zusammenhang mit dem Klimawandel).

Ein Graureiher meint, bei ca. 70 m Entfernung wäre seine Fluchtdistanz unterschritten, fliegt aus dem Deichvorland Fährmannssand östlich ab.

Vielleicht hat er auch was Besseres vor, so weit wie er sich entfernt.

Querab Giesensand, nahe Heuhafen Hetlingen – Disteln auf einer ca. 8 ha große Weide blühen seit etlichen Wochen großflächig stückweise violett durch. Vorn ist bereits Samenbildung erkennbar.

Eine Rinderherde beweidet diese Fläche vorab, wird dann auf Nachbarweiden untergebracht. Der eine oder andere Schmetterling, optisch auffällig angesichts der Entfernung insbesondere Weisslinge, ist erkennbar. Massen tummeln sich dort nicht. Zunehmend fallen jüngst ringsum vor allem Admirale ins Auge. Ob da noch mehr (an Arten und Individuen) kommt?

Nordwärts gen Hetlingen – ich geniesse den Halbschatten der früheren Kopfweiden-, jetzt zunehmend Eschen-Allee.

Mit 30 Grad erwarten wir (gestern) einen Hitzetag mit nachfolgender Tropennacht.

Die Rotbunten nahe Idenburg nehmen`s, wie`s kommt – wiederkäuend.

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Auf dem Elbdeich Fährmannssand, Ebbe gen Tideniedrigwasser. Nur ein Viertelstündchen früher als gewöhnlich – und schon sehe ich Schiffe …

(Das halte ich aber eher für Zufall.)

Ein MSC-Containerfrachter zieht gen Nordsee, links liegt die Lühe-Schulau-Fähre an ihrem niedersächsischen Anleger, gelb leuchtend in der Morgensonne.

Weiss gischtend überschlagen sich die Heckwellen des Halunder-Jet auf dem Süßwasserwatt. Das Küstenmotorschiff kommt stetig voran.

Unmittelbar vor mir – Segler, Seezeichen, Buhne mit Sturmmöwen, Leuchtfeuer, Marsch, Stader Geest mit ihren Windmühlen.

Die Lühe-Schulau-Fähre ist gestartet, das Küstenmotorschiff bis zur Lühemündung vorangekommen.

Vom Elbdeich bei Hetlingen werfe ich einen letzten Blick auf die Tide-Elbe.

Segler voraus – das Deichvorland zeigt sich in abwechslungsreichem Sommergrün, Deichfuß, Stauden, Schilf, Binsen.

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Wir „an der Küste“ sind ja einiges gewöhnt, die permanent scharfen Winde, stürmisches Geschehen, Schliessen der Sturmflutsperrwerke an Nebenflussmündungen – das ist in dieser Form schon „Klima“.

Ostblick binnendeichs Elbdeich Fährmannssand – illustrer Himmel.

Nordwestblick – die jüngeren Triebe von Willow Henge …

… werden stürmisch frisiert.

Deichkrone Fährmannssand, Blick südwärts – Segler, Seeadler auf der Buhne, Leuchtfeuer.

Versuch, den Seeadler durch Zoomen mindestens plausibel zu machen.

Blick Elbinsel Hanskalbsand – Sturmmöwe, Rinderherde am Wattrand.

Leuchtfeuer, Segler – Seeadler fliegt Hamburg-wärts, flach über das Watt.

Vergrößert – flach, fast wie Schwalben bei Schlechtwetter.

Querab Anleger Lühe, -mündung zieht er um einiges höher südostwärts.

Im Weiteren nutzt er wieder Flughilfe, dicht über dem Watt.

Der Buhnensitzer ist weg, der Flieger zieht weiter seines Wegs – flach überm Watt.

Optik „Silhouette unsichtbar“ – ganz links im Foto fliegt der Seeadler.

Die Lühe-Schulau-Fähre taucht auf, gen Anleger Lühe – endlich, nach ungeplantem, erforderlichem Werftbesuch.

Mit Rückenwind radle ich Richtung Geesthang.

Das Wetterradar hat mir bei der Tour wieder geholfen.

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