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Archive for the ‘Vögel’ Category

Der Elbdeich bildet meinen Horizont beim Radeln auf der Deichverteidigungsstraße. – Gestern guckt da wer rüber, großer Schnabel.

Mal gucken, wer da guckt.

Sommerlicher Elbdeichhorizont Fährmannssand – rauf!

Auf der Deichkrone, Blick Stade / Auwaldreste Heuhafen Hetlingen, Haseldorfer Binnenelbe. – In ein paar Dutzend Meter Entfernung sitzt da wer.

Das Zoomen bringt nicht viel. Kleines Fernglas zeigt einen Seeadler mit ausgebreiteten Flügeln, der sich das Ringsum ansieht.

Ob der nun auf Beute sitzt oder entspannt – das weiss nur der Vogel.

Vorbeikommende, die kurz verharren, dann den Deich Elbe-seitig runterradeln, nehmen ihn nicht wahr. Auf kleinen Hinweis beim Rundum-Fotografieren reagieren sie überrascht und erfreut.

Nahe Idenburg ist für grünenden Horizont gesorgt. Die Jungbäume (Eiche, Amerikanische Eiche, Ahorn, Weissdorn), die nach und nach kranke Eschen ersetzen, sind gut angewachsen.

Horizont oben, auf der Holmer Geest – Alteichen bieten nicht mehr das Bild, das wir gewohnt waren. Krankheit liess sie durchsichtig werden.

Weiter entlang der B 431 Richtung Wedel – Baumallee, Mais.

Der Mais …

… mit seinem hohen Einsatz an Stickstoffdünger, -verlusten in die Luft und ins Grundwasser, ist beteiligt an den Ursachen für das Kränkeln vieler Bäume, ganzer Wälder.

Weiter geht`s – – – diverses Grün heutiger Zeit, Umgang mit Wasser.

„Grün ist Leben“ – Werbespruch nicht zuletzt zu Intensivkulturen Mais bis Baumschule / Gärtnerei. – Ein Verständnis für „Wasser ist Leben“ wird allzuoft bei deren Praktiken, z.B. ungesteuerter Wassereinsatz über Tag, auch bei Mittagssonne, vermisst.

Letzter Horizont für heute, Beispiel Boden- / Flächennutzung. – Zeitlich zu verstehen, im Baumschulkreis Pinneberg, oft zu sehen. „Horizont B-Plan, Bebauung“ ? ? ?.

Der Zeithorizont – Die „Fruchtfolge“ verläuft oft genug so: Auf Obstwiese / Baumschule folgt Mais, parallel B-Planung – anschliessend, wenn alles klappt, Bebauung.

Möge letztere mindestens lange vorhandenes Wissen über den Umgang mit Boden, Wasser, Luft in Planung und Umsetzung berücksichtigen.

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Radweg Wedel – Holm, entlang B 431, „Grün ist Leben“ steht da, ganz unterschiedliches Grün ringsum.

Randgraben Brunnenschutzgebiet in der Marsch – eine Höckerschwanfamilie begrüßt mich.

Da ich offenbar nicht störe, widmen sich alle der Körperpflege.

Am Bullenfluss, nahe altem Elbdeich Hetlingen, sind die Jungrinder diesmal neugieriger als gewöhnlich.

Beispiel Bullenfluss, Tideniedrigwasser – auch der kleinste Marschgraben zeigt sein Bestreben zu mäandrieren.

20 Jahre Technik, ZIM America – Containerfrachter 300 x 40, TG 10,8 m.

Querab Giesensand zeigen mir ein Silber- und …

… ein Graureiher ihre Rücken.

Elbdeich Fährmannssand, Tideniedrigwasser – die Rinderherde zieht mit steigender Sonne ins Watt, Kühlen im „Seewind“.

Aus Hamburg naht Historisches, Kohlerauch hustend – der Dampf„(maschine)Eisbrecher Stettin, 52 x 13, TG 6 m.

Wenn ich den Fahrplan richtig lese, ist das gut 90jährige Schiff gerade auf Tour gen Rendsburg.

Ein Graureiher beobachtet das abfliessende Wasser der Binnenelbe genau, weiss, warum er hier steht – Hintergrund: Elbdeich mit Sperrwerk Wedeler Au.

Demnächst folgen ein paar sommerliche Horizonte.

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Blick zum Elbdeich Hetlingen – zum Aufladen gereihte Heuballen, Graugänse.

Blick vom Elbdeich – gegenwärtig halten sich im Vergleich zu früheren Jahren sehr viele Graugänse in der Marsch ringsum auf.

Gelegentlich höre ich von Blässgänsen. Bei näherer Betrachtung meiner Fotos ist mir 2024 noch keine aufgefallen. – Demnächst sind sicherlich auch diese, noch nicht gereihten Heuballen zum Lagerplatz abgefahren.

Elbdeich Fährmannssand, aussendeichs – bei Tideniedrigwasser hält sich ein hoher Anteil der Graugänse auf dem freigefallenen Süßwasserwatt auf.

Blick zur Lühe-Mündung mit Anleger – Graugänse (und andere Vögel) auf dem Watt.

Zwischen Elbdeich Hetlingen und Fährmannssand hatte ich ein Schaf-Erlebnis.

Giesensand – da scheint wer gerufen zu haben (???). Wie ich hat auch das Schaf vorn nichts gehört odere fühlt sich nicht angesprochen.

Zielgerichtet, linienhaft gereiht, zieht die Schar – „Gänsemarsch“!

In der Fläche formieren sich weitere Züge im Gänsemarsch. Über tausend Schafe machen sich sternförmig in Gruppen auf den Weg.

Da staunt auch das aufmerksam gewordene Schaf vorn.

Die Ziehenden verschwinden in der schattigen Trift, hofnah.

Vielleicht hat der Bauer mit einem Futternapf Kraftfutter gerappelt?

Dieses linienhafte Laufen führt zu – von fern zu nah – zusammenführenden, Grasnarbe-verletzenden Trampelpfaden. Auf dem Deich in solcher Form gehaltene Schafe widersprechen dem Spruch vom „Deichpfleger Schaf“. Stürmische Wellen bei Hochfluten fänden in solch offenem Boden geeigneten Ansatz, den Deichschutz zu so etwas wie Rollrasen werden zu lassen. – Da diese Pfadbildung in den vergangenen Jahren oft genug zu beobachten war, Schäden zu befürchten waren, scheint zumindest zeitweise dem Mähen der Deichflächen Vorrang vor dauerhafter Massenschafhaltung gegeben zu werden.

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Viele Vogelbruten sind abgeschlossen, die Jungen flügge. Ein besonderes Spektatel bietet sich im Umfeld von Häusern / Höfen mit vielen Schwalbennestern.

Fährmannssand – gerade flügge Mehl- und Rauchschwalben sitzen auf der Leine. Die Eltern haben zu tun.

Emsiges Treiben, …

… aber nicht mehr lange. Die Jungtiere lernen schnell, werden bald gen Süden aufbrechen.

Ich radele Richtung Hetlingen weiter.

Kurz vor dem alten Heuhafen Hetlingen hält es einen Reiher nicht länger in der Deckung. – Er fliegt ab.

Anderer Reiher, anderes Erlebnis – ich bin, Idenburg vorbei, in der Marsch vor dem Geesthang Holm angekommen.

Suchbild Graureiher.

Der Reiher, freier.

Der guckt mich an, …

… wendet und …

… geht langsam, sichernd, …

… weg.

Offenbar ist ihm diese, in Ruhe zu Fuß erreichte Distanz ausreichend. – So unterscheiden sich die Charaktere.

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Das Wetter lockte – also auf zum Loki-Schmidt-Garten in Hamburgs Westen (ursprünglich „Neuer Botanischer Garten“).

Schnell haben wir die Landesgrenze SH – HH gequert.

Wir setzen unser Radeln ab Sülldorf fort entlang der B 431, biegen Schenefelder Landstraße gen Süden ab, weiter durch illustre Villenviertel mit viel Grün und sind …

Signale! – … fast am Ziel.

Tiefer Abstieg, lange Rampe hilft – Blick treppauf.

Nach Unterqueren der S-Bahngleise geht`s auf der anderen Seite wieder eine Rampe rauf.

Nahebei, „Knips“ – die Giraffe ist bekannt – versorgen wir unsere Räder, schattig.

S-Bahn wieder unterquert – schon sind wir im Loki-Schmidt-Garten. Hier gibt es auch tote Bäume zu sehen, zunehmend als Beobachtungsprojekt akzeptiert.

„Bergauf“ kommen wir an einen Anstau, Absturz – kleiner Bach ist aufwärts zum Parkteich geworden.

Mit allen Folgen, die in unserer überdüngten Landschaft daraus resultieren – Fettgrün.

Nachdem früher dichter Karpfenbestand minimiert wurde und das Füttern der Wasservögel nach Hinweisen an die Besucher ebenfalls weitgehend eingestellt war, hatte sich die Wasserqualität deutlich zu guter Sichttiefe entwickelt. Inzwischen scheinen Wechsel eingetreten zu sein, die diese Erfolge zunichte gemacht haben. – Es bleibt spannend.

Kreiswellen – ein großer Karpfen und eine Ente.

Das sind aber auch Brocken geworden …

Gelegentlich begegnen sich die Riesen.

Gut zu erkennen die großen Schuppen, per Züchtung in wenigen Zeilen verblieben – ein „Spiegelkarpfen“.

Dominant sind jede Menge Rotfedern, Weissfisch der Karpfenfamilie (nicht fotografiert). Mal sehen, ob eine Methode angestrebt wird, das Teichwasser wieder zu verbessern – geeigneter Raubfisch hilft.

Wir verlassen die Teichlandschaft, drehen eine Runde um den landschaftlich abwechslungsreichen Park.

Dazu demnächst mehr.

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Auch wenn das hochstehende Sommergras gemäht wird, sind Interessenten an Fleischnahrung sofort vor Ort. Hier umflattert ein Möwenschwarm den mähenden Trecker.

Spätes Heu, frisch gemäht, in der Marschvor dem Holmer Geesthang.

Wie bekannt, folgen Reiher zahlreich, die im Werden des Heus – Wenden, Pressen, Ballen abfahren – die Gesamtflächen unter Aufsicht halten. Diese bieten angesichts des kurzen Grases anschliessend gute Jagdmöglichkeiten auf Mäuse.

Gestern, bei der Rückkehr von einer Hamburg-Radeltour, über die noch zu berichten sein wird, passierten wir spätes Mähen im Wedeler Autal.

Nachdem ich am ersten Storch auf der Wiese noch vorbeigeradelt war, stoppte ich bei den beiden nächsten.

Und da war noch ein vierter. Die untersuchten, im Foto wegen des noch langen Grases im Vordergrund nicht erkennbare erste gemähte Streifen der Wiese. – Zunächst nahm ich an, es handele sich um drei Jungstörche und einen Altstorch. Nach nochmaligem Prüfen der Fotos verzichte ich auf Altersangaben.

Der mähende Trecker wendet – das Mähgeschirr noch hinter dem Fahrzeug verdeckt. Das kann den interessierten Vogel nahebei gar nicht stören.

Die Pirsch geht weiter.

Regelhaftes Finden, Schnappen und Schlucken kann beobachtet werden.

Angesichts der oftmals vorm Verschlucken sichtbaren langen Beine der Beute scheinen dieses Jahr reichlich Frösche auf der Wiese gelebt zu haben.

Sonniges Wetter von früh bis spät – demnächst mehr von dieser Tour.

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Sonntagmorgen – Sonne ist angesagt. – Es regnet in Strömen.

Schon besser. Mal abwarten, vielleicht sind wir zu früh.

Rasendes Geschehen über uns, immer wieder quellen von Westen her vor knallblauem Himmel neue Gebilde auf.

Dieses ganze Geschehen rast in unglaublicher Geschwindigkeit auf uns zu, über uns hinweg.

Stetig neu – dies sollte das letzte Schwarz sein, …

… wir trauen uns. Sind gestartet, radeln, Hang hoch!, aus Wedel raus, westwärts.

Etwas später, „unten“ in der Holmer Marsch gen Idenburg – das Schwarze zieht gen Ost ab.

Hetlinger Marsch, Blick Stade, Elbleitung – haben wir uns richtig entschieden? Runde gegen den Uhrzeigersinn? Fahren wir unter das Schwarze, und dann …?

Himmel! – Elbdeich Hetlingen. – Immerhin, da sitzt ein Unentwegter.

Wir definieren: Das Wetter findet über Niedersachsen statt.

Zweite Hälfte der Runde, zurück – ja, uns scheint auf der Deichverteidigungsstraße, dass die Elbe eine Wasserscheide ist. Unentwegte, wie wir hier unten, oben auf dem Deich.

Am Gatter querab Vogelstation Wedeler Marsch, Blick Fährmannssand – Jungschwalben wärmen sich auf dem Straßenbelag.

Neben dem Aufwärmen ist sicherlich der feste Standort wichtig. Während des Fütterns vom Weidezaun geweht zu werden, wäre die schlechtere Alternative.

Von Fährmannssand her nahen Menschen, zu Fuß, mit Inlinern, per Rad.

Die Wetterentwicklung lockt offenbar.

Fährmannssand, Blick Ost – das „niedersächsische Wetter“ zieht ab.

Elbdeich Fährmannssand – was erwartet uns aussendeichs?

Elbdeich Fährmannssand – Sonne, Tidehochwasser, raue Elbe, Lühe-Schulau-Fähre.

Blick Lühe – wie gehabt, die Schafe vorn sind schön weiss gewaschen.

Wir sind fast zu Hause – vorm Geesthang Wettel stehen die Flaggen des Theaterschiffs Batavia stramm im Wind.

Gegen den müssen wir beim Anstieg, „hoch“ auf die Geestkante, ein kleines Stück – 1. Gang! – gegenan.

Angekommen, im Fahrradhäuschen – Resttropfen vom Dach erinnern an den Start. – Was für ein Sonntag!

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Vom 25. bis 27. September 2024 finden in der HafenCity Universität Hamburg der Extremwetterkongress sowie die Deutsche KlimaManagementTagung statt.

Dort präsentiere ich 2 Poster zu Themen bezogen auf Bäche und kleine Flüsse, deren Behandlung in Zeiten des rasanten Klimawandels um so wichtiger wird

  • eins zum altbekannten Thema Harte Gewässerunterhaltung (provoziert Dürre) [Das MuT-Buch wird nächstes Jahr 25 Jahre alt – es gilt immer noch, leider!] und
  • eins zum erforderlichen Schutz kaltstenothermer Organismengemeinschaften, z.B. in der Salmonidenregion – Gewässerrandstreifen, Auwald, wie bekannt.

Die Programme der Veranstaltungen sowie meine Poster sind abrufbar verlinkt auf meiner Homepage, in der obersten Rubrik hier zu finden.

Mögen die Veranstaltungen gelingen und Handeln aktivieren! – Die Zeit drängt.

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Beim stürmischen Radeln, vgl. voriger Beitrag, stoppte ich gleich neben dem nicht flotten Entenflott – windig zusammengestaute Wasserlinsen auf Marschstillgewässer.

Ein Weissstorch, hier umflogen von 3 Rauchschwalben – da waren noch zahlreiche mehr über der Wiese.

Dass Schwalben bei sonnigem Wetter so tief fliegen … – vielleicht saßen die Insekten nach kühler Nacht noch flugunfähig, nass im Grün mit Morgentau. Die Schwalben als Anzeiger für Insektenbewegungsstart durch Morgensonne?

Gleich nebendran bewegte sich Storch 2 suchend im Gelände, offenbar erfolgreich bei der Nahrungsuche, wie häufig wiederholtes Schnappen und Schlucken zeigten.

Ob das die Brutstörche der nahen Idenburg sind? Gehört hatte ich von erfolgreicher Brut, die Jungstörche scheinen sich aber nicht (mehr?) im Umfeld aufzuhalten.

Nach einer Weile passen beide Störche zusammen aufs Foto.

Nahe dem alten Elbdeich Hetlingen leuchtet der – bekannte – Blutweiderich am Bullenfluss in der Morgensonne.

Diese lange blühende Staude bietet gegenwärtig überall an Gewässerrändern den herausragenden Farbtupfer.

Am alten Heuhafen Hetlingen begrüßt mich ein Admiral.

Den alten Heuhafen Hetlingen, abgeschnitten von der Elbe beim Bau des Hauptdeichs in den 1970ern, beherrscht ebenfalls Entenflott. Ein naher Reiher bemerkt mich.

Nochmal sichern, …

… dann aber doch lieber den Platz verlassen. – Er landet gleich wieder am gegenüber liegenden Ufer.

Interessant, mal zu beobachten, was so ein Vogel an Wasserlinsen-bedecktem Gewässer tut.

Gelegentlich ergibt sich die Möglichkeit. Er lauert auf Bewegung. Wenn ein Fisch, vielleicht auch ein zum Luftschnappen an die Oberfläche kommendes Amphib, die Wasserlinsen bewegt, sticht der Reiher zu. Oft genug habe ich gesehen, dass die Nahrung erfolgreich erbeutet wurde.

Disteln blühen zahlreich. Die Digicam weigert sich, Insekten scharfzustellen! – Ausnahme: Diese Hummel.

Also gut, keine Bienen – hier nochmal die Hummel.

Von Büschen und Bäumen auf „meiner“ Seite gut gedeckt, will ich mal sehen, ob der Reiher sich an mir stört.

Da steht er, bemerkt etwas, sichert.

Letztlich findet er, dass der neue Standort verlässlich ist, geht bald zur Beobachtung der Wasserlinsenoberfläche über.

Ich setze meine Tour fort (vgl. vorigen Beitrag).

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Beim Radeln erlebe ich regelhaft Rinderherden, hier die helle – Steinweg, Marsch unmittelbar vor dem Wedeler Geesthang.

Beim Queren der Binnenelbe fällt mir eine Silbermöwe auf, an der Wattkante sitzend. Die geht, als ich stoppe, sofort in die Luft ,,.

… und zieht ab.

Sowas Großes, Silbermöwe hier im eher engen Umfeld – gibt`s da eine Spezialität?

Eine Unebenheit im Übergang Watt – Wasser lässt mich einen besseren Winkel suchen. – Ja!

Da liegt ein toter Brassen, ein guter Happen. So, wie der aussieht, ist er für die Silbermöwe allerdings zu groß zum ganz-Verschlucken. Er scheint auch noch ziemlich frisch, so dass die Möwe keinen schnellen Zugriff auf Teilhappen bekommen kann. Das ist wohl die Ursache, warum sie los- und gleich wegfliegt.

Elbdeich Fährmannssand, Tideniedrigwasser, Süßwasserwatt frei – die kleinen Punkte sind Limikolen, sehr zahlreich zur Zeit ringsum.

Bei den dicken Punkten handelt es sich um Graugänse – in den vergangenen Jahren immer zahlreicher hier im Umfeld vorzufinden.

Die Seezeichen, das Leuchtfeuer und die Lühe-Schulau-Fähre sind hinlänglich bekannt, nehme ich an.

Die riesige bunte Rinderherde Giesensand hat sich – zwangsläufig – mit der schattenlosen Sonnenzeit auf der derzeitigen Weide abgefunden.

Dagegen hoffen die Rinder vor dem alten Hetlinger Deich, noch ein wenig Schatten der Straßenbäume zu erhaschen. – Bald werden sie hier abziehen, Richtung Südseite der Weide. Dort finden sie im Sonnengang dann langzeitig Schatten, den guter Baumbestand auf langer Strecke bietet.

Der Straßensaum entlang der B 431 – Forschende können sich mit dieser Vielfalt beschäftigen.

Was mir beim näheren Hinsehen besonders auffällt, ist der blühende Wegerich – nichts Überraschendes, eigentlich.

Zu Hause begrüßen mich … Jaaa, sie sind angekommen – besten Dank! … Pfauenaugen.

Es sind nicht nur das Exemplar im vorigen Bild und diese beiden …

(Nochmal die beiden) An diesem eher bescheidenen Exemplar Schmetterlingsstrauch lassen sich immerhin 5 erblicken.

Wir werden ja mit wenig zufrieden, in dieser nicht sehr insektenfreundlichen Welt.

Vor dem Reingehen, Rad ist angeschlossen, begeistere ich mich an der „geretteten“ gelben Rose.

Die lässt ihre unerwartet nach heftigem Pflanzschnitt erschienenen 7 Knospen jetzt nach und nach aufblühen.

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