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Archive for the ‘Vögel’ Category

Im sonnig-windigen Wetter bin ich also gut am verabredeten Treffpunkt, dem NABU Vogelturm an der Haseldorfer Binnenelbe angekommen.

Dann gehe ich doch mal hin, Fahrrad an der Pforte abgestellt.

Der Turm wartet gut 100 m von der Deichverteidigungsstraße.

Halbe Treppe hoch, Blick übern Deich – Niedersachsen, Stader Industrie an der Elbe.

Ein kleiner Auwald säumt die Haseldorfer Binnenelbe.

Ein beim Deichbau durch Kleientnahme entstandener Flachsee bietet Vögeln sicheren Aufenthalt.

Aktuell hat sich eine größere Anzahl Gänse nach dem Wind ausgerichtet, im Windschatten positioniert.

Auf der windabgewandeten Seite des Flachsees sind die Algenmassen zusammengetrieben – Erbsensuppe.

Oben angekommen – Vogelschiet.

Blick aufwärts – ein Schwalbennest.

Mal umsehen – rau steht ein baumloses Teilstück Haseldorfer Binnenelbe im Wind.

Kernkraftwerk Stade, seit längerem im Abbau begriffen, neues Leuchtfeuer rot-weiss, ehemaliges Leuchtfeuer Juelssand (die kleine, weisse „Kirche“ rechts).

Buntes schiebt sich auf der Elbe, hinter den Bäumen auftauchend, von rechts ins Bild.

Der Saug- und Klappbagger Vox Ariane, bekannt hier im Blog.

Ich klettere runter – Zeichen der Zeit am Turm. (Wie lange noch …?)

Leichte Änderung der Windrichtung, stärkeres Auffrischen – die Gänse drängeln sich.

Gesägtes Sturzholz am Fuß des Turms – vergehend.

Gegen den Wind – ein Schwan strebt den anderen im Windschatten zu.

Vor mir hatte diese (Heide-?)Libelle eine Weile eine Fliege beobachtet, dicht überm Boden „stehend“ – war dann wohl uninteressant. – Ihren Sitzplatz räumt die Libelle kurzzeitig, während ich zur Pforte gehe.

Telefonat bestätigt meine Vermutung, dass die Radelnden, gegen den Wind, aus der Zeitplanung geraten sind.

Ich warte weiter, auf dem Deich – da kann ich sie besser vor der Ankunft sehen.

Auf luftiger Höhe Erlebtes folgt demnächst.

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Eine Anfrage aus jugendlicher Heimat, ob ich im Wedeler Umfeld die Etappe 1, Hamburg – Elmshorn, einer Nordseeküstenradtour (teil)begleiten würde, brachte mich aufs Rad.

Aufgrund wechselnder Windrichtungen und Stärken war, gutgemeint, die Fahrtrichtung dieser Etappe umgekehrt worden. Angesagt war Südwest 5 mit stärkeren Böen. Man werde in Elmshorn starten und nach Hamburg radeln – alles E-gestützte Räder.

Wir verabredeten uns am NABU Vogelturm an der Haseldorfer Binnenelbe.

Kurzer Anruf bei Bus-Ankunft in Elmshorn liess mich von Wedel aus losfahren.

Gleich bei Ausfahrt Wedel – – – OHA! – – Wenn die Umplanung man nicht Dauerradeln gegen den Wind bedeutet.

Für mich in der Anfahrt zum Treff bedeutet das bei wechselnden Teilstreckenrichtungen „eher Abwechslung“.

Was für ein Himmel, mal wieder! – „Ghost Riders in the Sky“ !

Es gibt auch andere Erscheinungsformen.

Und dann reiten sie wieder, die wilden Gestalten – Hetlingen, überm alten Elbdeich.

Alle Betrachter der Fotos, unterschiedlich je nach Person vergrößert, berichten von Adlern, Hähnen, Hörnern, Ziegen, Schnäbeln, Flügeln und anderem mehr …

In die Sonne fotografiert – ein „Flying V“.

Am Klärwerk Hetlingen: Ich habe – frei in der Wahl meiner Anreise – die Chance, Windschatten zu nutzen.

Nahe Hetlinger Schanze – oben geht es weiter wild zu.

Blick WestNordWest – am Horizont die Stader Industrie (Stadersand, Bützfleth), rechts im Blick die Haseldorfer Binnenelbe.

Hetlinger Schanze – weiss, ein Schimmel.

Produkt des Wetters, Schafschiet, von Regengüssen gewaschen, von der Sonne durchgetrocknet. – Gute Radelbedingungen.

Wer drauf eingerichtet wäre, könnte sich angesichts ausgewaschener, treibender Nährstoffe einen guten Dauerhumus abschrapen.

Ich bin schon nah am Ziel (Pfeil), leiste mir einen Abstecher auf den Deich.

Blick von der Deichkrone gen Niedersachsen – Stader Industrie. – Was ist das für ein großes schwarz-weisses Schiff?

Ah, eins der LNG-Spezialschiffe – möge die Transformation unserer Energiebasis weiter gelingen – Nutzungsdauer und / oder Zahl dieser Schiffseinheiten nur begrenzt erforderlich sein.

Das Deichvorland, kein Wasser blinkt – wir haben beinahe Tideniedrigwasser.

Blick zum Treffpunkt, dem NABU Vogelturm an der Haseldorfer Binnenelbe.

Da wäre ich also – Schwäne, Schafe, Vogelturm.

Ich bin gespannt, wann die Radelnden eintreffen. Die mussten ein Gutteil ihrer Strecke bereits voll gegen den Wind.

Demnächst folgen ein paar Eindrücke meiner Wartezeit.

 

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Elbdeich Hetlingen, diverses Grün von Deichfuss über Vorland bis zur Elbe. Vorn jagt eine Rauchschwalbe, flach.

Zahlreich sind die Schwalben ringsum, ultraschnell – hier vorn im Bild zwei Stück. Sie fliegen fast unter der Grasnarbe … – hinten einige Stare einer größeren Gruppe, finden dort auch irgendetwas.

Im Gegensatz zum Vortag steht der Wind schärfer und böiger direkt auf den Deich zu. Die Temperatur liegt am späten Vormittag noch deutlich unter 20 Grad. Da sitzen die Insekten vermutlich mehr, als dass sie fliegen.

Elbdeich Fährmannssand, Blick geestwärts – Willow Henge und die Pappeln, landwärts straff gekämmt.

Wedeler Marsch, toter Obstbaum – bislang flogen Schwalben vorm Fotografieren hier ab. Inzwischen halten sie – die Abreise rückt näher – im Verband dem Fotografen stand.

Wedeler Marsch, rechts Geestrand – das Jahr schreitet voran, saisonales Zeichen: Unterhaltungsbagger hinter Pferd und buntem Rindvieh.

Nachdem die hohen Abflussspitzen des Sommers 2024 gemeistert sind, werden die Gewässerprofile auf Hochwasserspitzen der kühleren Jahreszeit vorbereitet. Möge das in lebensraumschonender Praxis erfolgen!

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Sonnenschein, Westwind 5 mit Sturmböen, nach Schauerdurchgang in der Nacht – für 10.50 Uhr nächster Schauerdurchgang angesagt – also früher starten, zügig radeln.

Holmer Marsch, Geesthang im Rücken – wer sich nicht auskennt, findet`s super! Wer rumguckt … – am Horizont …

Spätsommer … reichlich Pappelblattfall am Brunnenschutzgebiet.

Das leuchtende Entenflottgrün ist durch Pappelblattbraun überfärbt.

Weiter gen Hetlingen – der Horizont naht, zieht stark nach rechts (nordwärts – mit etwas Glück …?).

Blick zur Elbdeichkrone Hetlingen – Schwalben jagen im Sturmwind in unterschiedlichen Höhen.

Deich voraus – die schiefen Bäume lassen „gleich gut Rückenwind“ erwarten.

Blick auf die Elbe – der Sturm wirft Wellen auf die Kante des freigefallenen Süßwasserwatts.

Ein Gänseschwarm fliegt flach über dem Watt, mit dem Wind.

Einzelne Gänse zu Fuß, gegenan.

Blick West – der Horizont pottschwarz über der Deichkrone.

Blick WestNordWest – das Schwarz, schneller als gedacht, doch ganz „schön“ auf mich zu.

Fix weitergeradelt, angekommen am Elbdeich Fährmannssand – oweiowei! Ich fühle mich verfolgt!

Trotzdem schnell mal hoch – hinter der Rinderherde im Vorland, Sonne-beschienen, jenseits der Elbe schüttet`s.

Blick Nord – Wind in den Weiden, der Himmel trügt.

Also sputen …

Gen Geesthang – der Himmel trügt, von links rast`s heran.

Daaaaa …

Von zwei Varianten für das kurze Stück auf der Geest bis nach Hause habe ich die kürzere genutzt – gut angekommen.

Blick am Haus vorbei, westwärts – die Sonne scheint gerade noch voll Frucht tragende Vogelbeere an. Alles andere ist Schwarz, die ersten Tropfen fallen.

Es schüttet, wie zu erwarten – schon lässt der Himmel wieder Blau sehen.

Wer sich diesem Schlagregen nicht durch sofortiges (besser vorheriges) Unterstellen entziehen konnte, wird so schnell von der kurze Zeit später wieder strahlenden Sonne, herbstlich-windig unterlegt, nicht trocknen.

Also weiter: gut aufpassen!

[Vielleicht hätte ich die Überschrift zu Ende bringen sollen …

Hier also ein Versuch, holperig in eigener Sache: „… und Not. – Mal wieder Glück gehabt, alles im Lot!“]

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Holmer Marsch – da zieht was auf mich zu.

Querab Hetlingen fallen Tropfen – wohl so 10-20 zwischen Ort und Elbdeich        (Strecke ca. 1 km   🙂   ).

Elbdeich Hetlingen, Blick Elbinsel Hanskalbsand – Tideniedrigwasser, jede Menge Rastvögel auf dem Watt.

Wer fliegt da über Elbe und Watt … – erahnbar?

Ein Graureiher über dem Süßwasserwatt mit Rastvögeln.

Das Wetter, Elbdeich Fährmannssand, ist gnädig, entspricht der Vorhersage. Gut lässt es sich radeln und ringsum aushalten!

In der Binnenelbe steht und schwimmt … ein Jagd-Gespann.

Graureiher und Kormoran ergänzen sich oft trefflich. – Die Fische und Fischer freut`s wohl nicht.

Besonders effektiv wirken eine Gruppe Graureiher und ein Schwarm Kormorane in großen Teichen. Viele Karpfenfische weichen tauchenden Kormoranen ins Flachwasser aus. – Da warten die Reiher …

Spezialisten wie Schleien weichen in der Regel nicht aus, stellen sich auf den Grund. – Dort „pflücken“ sie dann die Kormorane.

Vielerorts haben Teichwirtschaften so inzwischen ihren Betrieb einstellen müssen – Großflächenschutz ist unmöglich.

Schon ist „mein“ Kormoran getaucht. Der Graureiher steht weiter in Erwartungsposition.

Pech für den Graureiher – der Kormoran jagte in Gegenrichtung.

Auf dem zweiten Foto ist zu erkennen, dass sich der Kormoran in leichter Wegschwimmbewegung rückwärts auf mich fokussiert. Da war ihm unterwasser „Strecke zwischen uns legen“ wohl wichtig.

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Gestern gegen Spätnachmittag / Abend – Bewegung muss sein!

Nach nahezu ganztägigem Schütt (warum sollen wir nicht auch mal etwas abbekommen?) – immer wieder berichtet das Wetterradar von sich in fettem Grau neu bildenden, dann blau bis violett dargestellten Wolkentürmen –  wage ich ein kleines Rundradeln.

Sieh an, beim Aufbiegen aus unserer ruhigen Wohnlage in die etwa 200 m entfernte Straße – ein See auf der anderen Straßenseite mit Überlauf über die Mitte zu unserer Seite.

Wie gut, dass das nächste Auto erst nach meiner Passage eintraf!

Flerrentwiete – die Hainbuchen nass vom Stammablauf, der Fuß-/Radweg ist frei.

Wedeler Autal – Rückstau des Mühlenteichs bei starkem Zulauf Wedeler Au nässt die Auenwiesen.

Die Bäche ringsum sind von teils Niedrig-, teils Mittelwasserabfluss schlagartig um bis zu 1,20 m angestiegen, noch 0,5 m vom mittleren Hochwasser entfernt. Inzwischen sinkt der Abfluss, Rückgang der Pegelstände um 50 cm – wird sich fortsetzen.

Aus dem „Grünen B-Plan“ – von trocken auf nass – fliesst das Regenwasser gedrosselt ab.

Wie vorgesehen, stauen die Zwischenbereiche das Wasser gut ein, lassen einen hohen Anteil versickern – soweit nahe 100 % Luftfeuchtigkeit möglich, verdunsten.

Bei uns rund ums Haus sind Büsche und Bäume stark fruchtbehangen.

Jahreszeitengang, Wetter und Klima, haben die kleinen, grünen Früchte unserer Feuerdornbögen …

… schwellen lassen …

… und orange eingefärbt.

Dieser Buschbaum ist Grenzbestand Stadt Wedel / unser Grundstück. Die Vereinbarung ist, dass neue, lange Schüsse zu unserer Seite gezogen werden, blühen, fruchten, von der Vogelwelt genutzt werden können. Danach schneide ich sie – zur Freude unseres Gärtners – ab, so dass er die Hainbuchenhecke winterlich schneiden kann.

Eine späte Rose blüht – andernorts noch ein paar mehr.

Reicher Fruchtbesatz auch im „Wäldchen“.

Dort hat sich ein lange unbekanter Stängel zwischen den älteren Feldahornen hochgearbeitet, jeden Lichtfleck für Blühen und Fruchten nutzend – nun klar als Vogelbeere erkennbar.

Hoch oben, zwischen den Feldahornkronenspitzen, trägt dieser Wunderbaum auch reichlich.

Die ringsum frei bzw. in buschigem Bestand wachsenden Vogelbeeren tragen ebenfalls reich. Baum und Blätter wirken allerdings für Mitte August doch sehr herbstlich – mit allerhand sommerlichem Blattfall kürzlich.

Der Pfaffenhut färbt sich – langsam, aber bestimmt.

Seitdem wir dem Gärtner das Kugelschneiden abgewöhnt haben, blüht und trägt der Hartriegel (Cornus mas) prächtig.

Inzwischen gehen die Früchte von Rot in Schwarz über, werden demnächst von Vögeln entdeckt und für gut befunden.

Das dauert bei den städtischen Mehlbeeren, – anscheinend leidende, massiv Blätter abwerfende Bäume – noch einige Zeit.

Unmittelbar vorm Haus verfärbt der Schneeball seine Früchte ebenfalls von Rot …

zu Schwarz. Rosinenartige Früchte locken demnächst interessierte Kleinvögel verschiedener Arten, die sich hier von nah aus dem Haus beobachten lassen.

Nun hoffen wir heute auf einen trockenen Tag, haben von etwas südlicheren Anrufern bereits wieder von Schütts jenseits der Elbe gehört.

Möge der Wetterbericht für das südliche SH recht haben – wir wollen, anradelnd, mal wieder anderswo essen, Neues testen.

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Fährmanssand – große Rauchschwalbengruppen, …

… immer in Aktion.

Bereits vor einigen Wochen sammelten sich – früh zugbereite? – Schwalbengruppen, liessen sich aber nicht fotografieren. – Jungstare setzten sich da ins Bild.

Jungstare auf Lebend- und Totbaum.

Ein großer Schwarm Krähen und Dohlen hielt sich in der Marsch auf, …

… verschwand in alten Pappeln. – Äusserst geschwätzige Bäume, ohne Sichtbarkeit der Verursacher, liessen Spazierende stillstehen.

Da waren dann unterschiedliche Orchester am Werk – Krähen und Dohlen, in hellerer Tonlage und anderen Melodien die große Zahl der Stare.

Zurück in die Gegenwart – querab Giesensand sitzt eine Krähe, mustert die Marsch nach ertragreicher x-ter Heuernte.

Ein Greifvogel (Bussard) nutzt, gerupft aussend, Heuballen zum Ansitz auf Beute.

Immer wieder interessant das unterschiedliche Verhalten von Graureihern. – Dieser fliegt ab. Links unten im Bild Wellen, vom stürmischen westlichen Wind ist Entenflott (Wasserlinse) zu dichter Masse zusammengeschoben.

Im Weiterflug – unscharf. – Nur mal der Farbgegensätze wegen in den Blog gesetzt.

Anderes Beispiel, nahe Idenburg, für einen Reiher während des Versuchs, die als nötig empfundene …

… Fluchtdistanz wieder einzuhalten.

Da gibt es aber, wie bekannt, coolere Kandidaten.

Dieser zum Beispiel, zwischen Schafen, stört sich überhaupt nicht an mir.

Nochmal in groß, da er so „abgeschnitten“ aussieht. Er steht in einem nur flach in die Marsch eingeschnittenen Entwässerungsgraben.

Mal sehen, was die nächste Runde bringt. Zur Zeit heisst es, knappen Freiraum zwischen großflächig ziehenden Gewitterschauern zu entdecken. – Etliche Leserinnen und Leser weiter südlich werden „ihren Teil“, bis hin zu lokalen Überschwemmungen bereits kennengelernt haben.

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Das Mittagessen habe ich an / in bewährter Lokalität eingenommen. Die Offenau-Überschwemmungswiese nahebei steht zur Zeit insgesamt als Rinderweide zur Verfügung.

Zurück beim Restkies.

Die Kooperationspartner sind aus der Mittagspause zurück – am freigehaltenen Eck des öffentlichen Parkplatzes. – Der ist völlig überfüllt, neu ankommende Interessierte kreisen: Angesichts des Sonnenwetters strömt alles ins Freibad nebendran (das Rad wäre wohl die erfrischendere Alternative fürs Hin und Her …)! – Knallheisse Pkw!

Angesichts unserer Aktivitäten parke ich privilegiert – schattig auf dem Schulgelände (Sommerferien).

Auf dem Weg zur Krückau – harte Schatten!

Wir hatten vormittags eine günstige Zeit erwischt – die Krückau fliesst nun nicht mehr, staut ein. Die Flutphase hat begonnen.

Die letzte Fuhre …

… wird genau so gezielt platziert wie jegliches zuvor.

Offen zugänglicher Bereich fürs Schlussschütten – hier werden wir beim nächsten Mal weitermachen, vielleicht noch in den Herbstferien 2024.

Angelegte Depots warten auf Handarbeit zum Formen der Unterwasserlenker, z.B. auf Schulklassen oder andere Interessierte.

Zum Abschied ein Blick auf die angefütterte Enten-Überpopulation.

Erfreuter bin ich über diese Teichhuhnfamilie.

Abfahrt – super Arbeit, Platz sauber hinterlassen.

Mein Dank – auch der im Namen der Gewässerorganismen, gilt allen Beteiligten aus Stadt und Kreis sowie dem Gewässerpflegeverband Krückau!

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Nach Ablaufen der Frühjahrshochwässer hatten wir das Werk aus Oktober / November 2023 angesehen und für die Sommerschulferien 2024 Ergänzungen sowie die Fortsetzung in der Strecke vereinbart.

Es ist so weit, Dienstag, 3. August 2024: Drei Sättel Kies (75 t) liegen bereit, es kann losgehen.

Die Arbeiten sind wie verabredet bei meiner Ankunft bereits begonnen. Kleine Pause für den Trecker mit Schaufel am Kanuanleger der Elsa-Brändström-Schule.

Der bekommt per Lkw Kies auf ein Zwischenlager und …

… platziert ihn zielgerichtet, hier zum Umfeldschutz einer Oberflächenwassereinleitung.

Im Fortgang der Arbeiten, ggf. beim nächsten Einsatz, wird mit zusätzlichem Kies punktueller Uferschutz mit ergänzendem Unterwasserlenker hergestellt.

Hier kann Vergleichbares unmittelbar vom Lkw her erledigt werden – Konzentration.

Die Fachleute vom Bauhof der Stadt Elmshorn meistern ihre Geräte, punktgenaues Arbeiten.

In der scharfen Erlenkurve wird inzwischen gesetzter Altkies um neuen ergänzt, …

… Material für den Unterwasserlenker platziert.

Arbeiten in Sichtentfernung.

Wir bewegen uns aufwärts, zum oberen Startpunkt des heutigen Einsatzes.

Zeichen der Zeit, Aspekte öffentlicher Parks – liegengelassener E-Roller, angefütterte Enten (daran wird angesichts Bevölkerungswechsels stetig gearbeitet).

Infozettelbeispiel aus Hamburg.

Stockenten auf der Krückau halten Abstand – offenbar Teil der „wilden“ Population.

Elmshorn kann sich zu seinem vielfältigen, dreidimensionalen grünen Krückauumfeld, dem Krückaupark, gratulieren!

Wir sind am großen Erosionsloch angekommen – hier im Foto optisch gnädig verdeckt von Brennesseln. Erstmal den Greifer seitwärts ruhigstellen.

Dann kann geschüttet werden. – Und noch ein Lkw, noch einer …

Von der Anfahrseite her scheint da ein niedlicher Dreieckkieshaufen längs zu liegen.

Real sind bereits mehrere Lkw geschüttet. – Weide und (rechts, nicht erkennbar) steiles Abrissufer sind noch nicht hinreichend bedient.

Der Trecker räumt zwischenzeitig – für weiteres Schütten – den Weg frei.

Öffentlichkeitsarbeit ist wichtig, auch hier: Stadt Elmshorn in Aktion.

Besten Dank für schicke Fotos und Pressemitteilung! 🙂

Und schon wird ergänzend geschüttet.

Der Punkt ist für diesmal erledigt, der Trecker schiebt den Weg frei.

Allerhand los hier – Aufmerksamkeit wird groß geschrieben.

Neuer Kies für das Zwischenlager, …

… per Trecker und Schaufel wird die Erosion um die Oberflächenwassereinleitung am Kanueinsetzplatz bereinigt.

Auch in der scharfen Kurve ist noch Kies zu ergänzen.

Der wird, so lange es möglich ist, vom Lkw gegreifert. Der Rest …

… wird an geeigneter Stelle ins Ufer geschüttet, z.B. hier am Ende der scharfen Kurve, in Lücken links und rechts der letzten Alt-Erle vor längerer kanalartig gerader Strecke.

Zwei Drittel des Materials sind „drin“. – Mittagspause.

Demnächst geht`s weiter.

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Tide-Elbe, immer wieder neu – der Tidehub von 3,60 m lässt einen manchmal ordentlich kraxeln. Zum Glück ist gerade Halbzeit der Ebbe, die Steilheit könnte also noch extremer sein (bei Tidehochwasser geht es dann fast waagerecht).

Der Zustand der Elbe – haben wir ihr alle geistig den Rücken zugewandt? – ist gegenwärtig verheerend.

Wiederholte Elbevertiefungen, zuletzt auch maßgebliche Verbreiterungen der Fahrrinne, haben bekannte Gefahren zur Realität werden lassen. Seit der Jahrtausendwende, dieses Jahr verschärft, sind die Gewinne der Abwassertechnik, konsequenter Kläranlagenbau ff. dem Logistikwahn zum Opfer gefallen. Wohl die Hälfte der Milliarden Euro, die in Gewässerverbesserung flossen, sind in ihrer Positivwirkung, die sich in den 1990ern deutlich abzeichnete, dahin.

Und – nützt es was, das zu wissen?

Lernen aus Naturbeobachtung – Kleinklima – am Nordhang des Südufers, mindestens zeitweise schattig im Tagesgang, sind Algen in der Lage, die Wasserbausteine zu besiedeln, zumindest einen kleinen Beitrag für Umfeld- und Umweltverbesserung zu bewirken.

Symbolfoto Baum, Pappel neben dem Seglerhafen Rüschkanal – es schnackt und schnattert und singt darin, dass es eine Pracht ist. Große Starenschwärme sammeln sich seit einiger Zeit, verblüffen mit ihrer Flugkunst-Choreographie.

Blick über die Ausfahrt des Rüschkanals gen Ever Arm, es geht Richtung Tideniedrigwasser – rechts der Elbhang am Nordufer, Blankenese am Horizont.

Die Fähre ist nach Teufelsbrück unterwegs. – Hätten wir geahnt, dass das rote Ding ein Aussichtsturm und kein Sturmflutfluchtturm sein soll, wären wir wohl hochgeklettert …

Manchmal ist man später schlauer (für diesmal zu spät).

Wir radeln am Seglerhafen entlang (kein Foto von den Booten). Massen Restbeton zeugen von der Vergangenheit dieses Gebiets – U-Boot-Bunker.

Entlang der Hauptstraße Finkenwerder – man glaubt`s nicht: Dies ist noch immer eine der Haupt-rush hour-Routen im südlichen Hamburg. – Zur Zeit, wie zu sehen, rusht es gerade nicht.

Durch ein beschauliches Wohngebiet radelnd – Zone 30, wie sich das gehört – queren wir das Finkenwerder Fleet, …

… erfreuen uns am lichten Knick-Schatten entlang eines Kleingartengeländes …

… und radeln weiter, hitzig-sonnig, Richtung Neßdeich.

Im Slalom – Lärmschutz !! – nähern wir uns …

… der Hauptstraße gen Westen – Bushalt, Zaun, Aufsichtsturm in Sicht.

Sonnig-hitzig geht es hier weiter. – Wieso steht auf dem Lärmschutzdamm nix Grünes!? – Oder soll das – mit Lücken – ein Deichersatz sein?

Rabenkrähen, hoch auf Masten hecheln – fast wie wir hier unten.

Erinnernd an die Justizvollzugsanstalt Hahnöversand – Zaun und Turm …

… aber – Flugzeuge !! – es ist „nur“ das Airbus-Gelände.

Gen Neuenfelde, Ziel in Sicht – jetzt heisst es, richtig abzubiegen.

Aber wie das oft so ist – alle Wege führen nach Neuenfelde.

Schnell mal links rüber geguckt – Winzblick erfasst die seit der verheerenden Sturmflut 1962 abgeschleuste Alte Süderelbe.

Hoppelig geht es durch Obstplantagen weiter.

Auf dem alten Deich Neuenfelde – Blick über tief unten in der Marsch liegende Obstplantagen, am Horizont Blankenese am gegenüberliegenden Elbhang.

Andersrum geguckt, auch über Obstplantagen – dem Hamburger Hafen entgeht man hier nicht.

Ein Schild, neben dem Foto – sagt „Dat Schottenhus“.  – Verwirrung – – – sind hier in der Gegend nicht nur irgendwann Holländer angesiedelt worden, auch Schotten?

Das muss die Hitze sein! – – – Vorn im Bild sichtbar ist die Erklärung. Einschubhalterungen für Sturmflutschutz. „Schotten“, das sind hier unter Dach auf der Deichkrone gelagerte haltbare Bretter, die die Einstauhöhe der Sturmflut-Elbe bei Bedarf aufstocken (möge das Vergangenheit sein, der Hauptdeich im Norden immer halten).

Blick gen Süden – Reetdachhausfronten, zur Straße ausgerichtet.

Wir sind runter vom alten Deich Neuenfelde – noch ein kleines Stück radeln …

… und wir sind am Ziel.

Die Räder, verdoppelt, sind hinter Blumen gut geparkt.

Draussen oder drinnen ???

Nebendran, auf dem Minigolfplatz übt bereits eine Familie.

Wir bleiben erstmal draussen, beschattet – Zischschsch.

Danach geht`s rein.

HF 31, Schiffsmodell der Finkenwerder Fischkutter – hier gibt`s ein wenig zum Nachlesen.

Gegessen wird im nächsten Bericht.

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