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Archive for the ‘Vögel’ Category

Nach dem Besuch des Naturhistorischen Museums gehen wir südöstlich an der Hofburg vorbei.

Es regnet weiter. – Der Brunnenmann scheint zu grinsen ! ? !

Auf dem Weg zur Kapuzinergruft passieren wir diese Herrschaft, die sich von Wassergeistern tragen lässt.

Gefunden!

Da stehen – unten im Trockenen – Särge ehemals hoher Herrschaften, pompös, …

… pompöser, …

… dreidimensional je nach Mode ausgestattet. – Man gönnt sich ja sonst nichts.

Dieser Adler sieht irgendwie betrübt aus.

Der Löwe guckt grimmig.

Es lohnt, mindestens gelegentlich Erläuterungen zu lesen. – Interessant, welche soziale oder andere Tat wann (schon!) realisiert wurde.

Wahrlich künstlerisch, …

… auch von der anderen Seite.

Hier als Gesamtkunstwerk. – Dies dient wohl den meisten Prospekten als Quelle.

Das morbide Wien, „Der Tod, das muss ein Wiener sein.“, hatte mich vor der Reise bereits online zum Bestattungsmuseum geführt. Unser begrenzter Aufenthalt ermöglichte leider keinen Besuch. So bin ich umso begeisterter, von Freunden, die nach uns in Wien kurzurlaubten, etwas mitgebracht zu bekommen (Herzlichen Dank im voraus, K&F!).

Ist der nicht putzig?!

Draussen – der Doppeladler auf dem Dach des Stephansdoms.

Wir sehen uns nach geeignetem Platz zum Mittagessen um, begegnen einem Goldenen, einer (und etlichen mehr) Beschirmten.

Bunt wird`s durch einen Beagle mit Regenspiegelung. (Seit wir dienstags einen HH-Familien-Beagle sitten, sehen wir Kampfdackelerprobten „überall“ Beagle.)

Na klar. Essen und Trinken schmecken, wärmen auf.

Richtung Tram, Schwedenplatz – vorbei am Stephansdom, es regnet weiter.

Fiaker, Pferde und Kutscher haben keine Kundschaft, keine Einnahmen – sehen nicht viel besser beim Stehen aus als in praller Sonne, nur anders.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit Kühle und Nässe kommen Mensch und Tier allerdings wohl eher klar als mit steter direkter Sonnenbestrahlung.

Bevor wir die Tram gen Alser Straße besteigen, sehen wir uns noch die Mündung des Wien“flusses“ in den Donaukanal an. Zur „Wien“ ist ja bereits ein Bericht angekündigt – auch die Mündungsfotos werden dort erscheinen.

Uni-Campus voraus – unser Apartment ist nah.

Für den späteren Nachmittag – so denn der Regen nachlässt – nehmen wir uns einen Spaziergang entlang des Donaukanals vor. Demnächst folgt dazu mehr.

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Morgendlicher Blick aus dem Fenster – sieh da, das Wetter folgt dem Wetterbericht.

Kein Problem für den kurzen Weg zum Bäcker. Nach dem Frühstück ziehen wir regengeschützt los.

Wir nehmen den Bus bis zur Neubaugasse und wandern über die Burggasse unserem Vormittagsziel, dem Naturhistorischen Museum entgegen.

Rundumschutz ist notwendig. Ein scharfer Wind bei geringen Temperaturen peitscht das Wasser – Glück, wenn vorbeifahrende Autos keine tiefere Pfütze erwischen.

Auf dem Weg, Schwarz auf Weiss – die Krähe (links auf dem Arm), wie überhaupt sichtbare Vögel ringsum – scheint mit dem Wetter unzufrieden.

Wien zwischen den Extremen, arktisch bis tropisch – und der Elefant und ich zwischendrin.

Selbstverständlich habe ich ein – nasses – Ohr gerubbelt. Wenn man dran glaubt …

Nach Wegschliessen unserer nassen Aussenhüllen folgen wir den Ameisenspuren.

Wiener Klima, künftig.

Wen wird es in der Arktis treffen?

Andere Abteilung – das war ein besonderer Vogel.

Raubsaurier nach heutigen Kenntnissen, mit bunten Federn.

Interessant, wie sich in Ländern mit alten Universitäten alte Bereiche naturhistorischer Museen gleichen – altehrwürdig.

Ein Bartenwal im Österreichischen.

Gut ist es, wenn die alten Sammlungen überprüft, ggf. anders ausgestellt werden. – Die umfangreiche Fischsammlung (ohne Fotos) erinnert – auch wegen erneuerungsbedürftiger Exponate – doch sehr an Vergangenheit / Vergänglichkeit.

Der Mensch als derzeitiger Gestalter – angesichts Handeln und nicht zuletzt Übervölkerung unseres Planeten leider kein Ruhmesblatt.

Ein- / Ausgangskuppel – kurzes Bestaunen, dann geht`s wieder raus ins Freie.

Für den Rest des Vormittags haben wir die Kapuzinergruft als Ziel – demnächst dazu mehr.

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Hitze in Wien – die Stadt tut was. Die Sprühnebler mit ihrer kühlen Umgebung werden gern genutzt.

Wir unternehmen einen nachmittäglichen Spaziergang, das Rathaus ist nicht weit entfernt.

Rathaus, Blick auf die Nordwestecke – die Fahne steht stramm im Wind. Den Baum mit den auffälligen Samenständen …

… kennen wir nicht.

Wien baut für die Zukunft. Wenn schon, denn schon – ganze Straßenzüge sind gesperrt.

Alles ringsum sieht so schön weiss aus. Gleichwohl nagt auch hier der Zahn der Zeit, Unterhaltungsmittel sind hoffentlich hinreichend vorhanden.

Blick auf die Ostseite: Roncalli gastiert.

Blick zum Himmel – überwältigende Rathausfassade.

Roncalli im Großgrün! – Solch Rathausumfeld wünscht man sich für jede Stadt angesichts Natur- und Klimasituation.

Wir haben den Universitätsring gequert und befinden uns im Volksgarten. Die umfang- und sortenreiche Rosen-Teilfläche ist – neu? – mit persönlichen Schildern besonderer Anlässe gekennzeichnet. Wir nehmen an, dass dies Patenschaften für die jeweilige Pflanze kennzeichnet.

Hitze! – Kaum erkennbar geniessen eine Raben- und eine Nebelkrähe das Nass des Volksgartenbrunnens. – Alle Kastanien ringsum sind heftig Krankheit- bzw. Parasiten-befallen.

Hinter einem größeren Kastanienbestand glänzt ein goldener Adler – wohl auf der Hofburg.

Wir machen uns auf den Rückweg.

Vorbei am unbekannten Baum – entfernt erinnert uns der an einen, den wir in unserer Imkerzeit jung kauften. Der erreichte allerdings Blüh- und Samenreife nicht vor unserem Ortwechsel Nds – SH. – Der Name fällt uns nicht mehr ein. Für Hilfestellung sei hier im Voraus gedankt.

Für den nächsten Tag nehmen wir uns den Stephansdom als Ziel vor – mit allem, was wir am Wegesrand „so mitnehmen können“.

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Am Südende der Burgstraße sehen wir die Sebalduskirche.

Heilige hatten es früher nicht leicht, …

… heute stehen auch ihre Abbilder in Bedrängnis (Beispiel, an anderem Ort in Nürnberg).

Vor der Handelskammer passiert eine Altstadtrundfahrt den Kaufmannszug.

Kaufmannszug über Eck, Gesamteindruck.

Nahebei am Hauptmarkt leuchtet der Schöne Brunnen in der Mittagssonne.

Die Frauenkirche – wir nehmen uns Zeit.

Das Männleinlaufen steht an.

Ergänzend hier ein umfassender Link zur Frauenkirche.

Die Sonne … – wir sehen zu, uns im Schatten aufzuhalten.

High Noon, es ist soweit – oben hämmtert`s, das Glockenspiel funktioniert prächtig. Unten marschieren „die Männlein“.

Wir kommen wieder an „unserer Heiligen“ vorbei, Hotel-nah.

Den Nachmittag nutzen wir, die südliche Stadtmauer, hier das Frauentor, kennenzulernen. Dahinter, innen, befindet sich der Handwerkerhof, ein mittelalterliches Handwerkerdorf. Allerhand Verköstigung unserer Zeit ist dort ebenfalls zu finden.

Aus dem Germanischen Nationalmuseum hatte ich bereits das Wal-„Schäufele“ vorgezogen. Hier präsentiert sich, als Teil einer alten Apothekeneinrichtung, das Einhorn!

Netterweise ist die Erklärung – dem Pferdekopf wurde ein Narwalzahn aufgepfropft – gleich mit dazugeschrieben.

Dafür, dass das Museum den komisch anmutenden Namen hat, bietet es eine Vielfalt Wissenswertes aus aller Welt, aus vielerlei Lebenssituation.

So auch ein Zitat von George Orwell – in zugehörigen Zusammenhang gesetzt.

Abends, wir wollen nochmal die Henkerquerungen nutzen, wird es in der Schmalheit des Umfelds angesichts einer Führung dann doch noch ein wenig drängelig.

Blick mit der Abendsonne auf die Museumsbrücke.

Nahe dem Schleifersteg zeigt eine scheinbar helfende Hand Unsinniges. – Wasservögel, gar sich übermäßig vermehrende und Plätze besetzende Kanadagänse zu füttern ist nun wahrlich keine gute Idee, keine Wohltat.

Abendhimmel gen West – die Sonne wird von Häusern verdeckt.

Dann kommen wir doch noch in den Genuss des Sonnenuntergangs.

Letzter Blick auf „unsere Heilige“.

Der Zwischenstopp in Nürnberg hat sich gelohnt!

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Wie die Zeit verfliegt …

Vom heissen Hochsommer in den bodenkühlen Herbst …

Den Übergang haben wir auf einer Tour Nürnberg (1   2/2 Tage), Wien (4   2/2 Tage) und Würzburg (1   2/2 Tage) verbracht, Wetterwechsel inklusive. Darüber wird zu berichten sein.

Heute mussten die Stadt-abgelaufenen Füße und Beine erstmal wieder rund gemacht werden – Radeln gegen den Uhrzeigersinn. Der scharfe, böige Nordwest gibt die Richtung vor. Einstellige Nachttemperatur hat entsprechend andere Kleidung als zuvor zur Folge – inkl. Schal.

Orange auf der Wedeler Geest. – Sowas hatten wir …

… in etwas anderer Ausprägung und Zusammensetzung bereits in Würzburg gesehen.

Auch während der Zugfahrten huschte das eine und andere (teil)abgeerntete Kürbisfeld vorbei – auf der Rückfahrt bereits mit zerkleinerten Ernteresten gegrubbert.

Die(se) Pappeln in der Marsch, auf der Geest z.B. Mehlbeeren – früh kahl.

Anderes Grün hält noch durch.

Jenseits des Elbdeichs zieht ein großer Autoliner seewärts. Es werden also noch Autos ver- und gekauft.

Blick Hetlingen Richtung Elbdeich (hinter den Baumgruppen) – da fehlt was in der Gesamt-Optik!

Gerade las ich, dass das hinter den Bäumen verborgene Klärwerk des AZV den Neubau seiner Mechanik nach 10 Jahren Bau abgeschlossen hat. – Die Kräne sind weg!

Munteres Rabenspiel über einer Baumgruppe zwischen Vogelstation Wedeler Marsch und Fährmannssand.

Auch dazu gibt es gelegentlich einen kleinen Beitrag.

Kurz vor Rückkehr nach Wedel, Steinweg, südlich des Geesthangs – der scharfe Nordwest hat das vorher die Gesamtgrabenfläche bedeckende Entenflott zusammengeschoben. Kleine Rippelwellen hindern (vorübergehend) das Wiederausbreiten.

Soviel für heute. Die Reiseberichte folgen.

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Elbdeich Fährmannssand, Tnw, Fernblick – Fernweh, oder was?

Verblüht – die Grossen Weidenröschen beginnen zu flusen.

Am Randgraben Brunnenschutzgebiet Sauerbecksweg, Holm – ein Graureiher hat die Schwanenposition der Vortage übernommen.

Der Graureiher bemerkt den Nahenden.

Die Höckerschwanfamilie sitzt diesmal schräg hinter mir, auf der vom Wind freigeblasenen Wasserfläche – beschäftigt.

Nochmal vergewissern, …

Es reicht! Der Spiddel mit den langen Schwungfedern hebt ab.

Fliegt ab. Das Fischrevier ist aber doch interessant.

So landet der Reiher, schräg hinter mir, nicht weit entfernt, bei der Schwanenfamilie.

Viel Falllaub – der Weg ist freigeblasen.

Blick zurück auf das Brunnenschutzgebiet – die Pappelreihen sind bereits ziemlich entblättert.

Ob die anstehenden Herbst- und Winterstürme weitere Lücken reissen werden?

Die Dreidimensionalität variiert, nun baut sich neues Baum- und Buschgrün im Bestand der (noch) verbliebenen Großbäume auf.

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Ganz obenauf, Graureiher auf temporärem Hochsitz, Heuballen.

Ganz unten – man muss schon sehr genau hinsehen.

Mittendrin, halbe Höhe.

Es lohnt sich, sich die Füße im Schlick schmutzig zu machen – Tideniedrigwasser am Bullenfluss.

Igitt ! ? ! – Weit gefehlt, fette Biomasse, jetzt im herbstlichen Schwachlicht Kieselalgenmassen (Ablöser der sommerlichen Starklicht-Blau- und Grünalgen, die wiederum die Frühjahrs-Diatomeen abgelöst hatten).

Für den Reiher, Fische und andere interessant: auf Kieselalgen, Insektenlarven, Würmern aufbauende Nutzer wie die Wollhandkrabbe – hier Panzer in allen Größen. Der wachsende, herausgeschlüpfte „Butterkrebs“ ist eine Delikatesse!

Da tut sich was, nicht weit entfernt, auf dem Randgraben des Brunnenschutzgebiets – auch dort geht es ums (Fr)Essen.

Hinter Reet – Weiss und Grau auf Grün, beschäftigt.

Familie Schwan, 3 Jungvögel, greift offenbar aus dem Vollen – die Oberflächenschicht aus Wasserlinsen wird intensiv abgegriffen, das schnabuliert und schmatzt …

Leider störte ich schon beim ersten Foto die imposante Linienformation der fünf, quer zum Graben, seitlich den Kopf hin und her bewegend, nichts auslassend.

Ein hochinteressanter Nahrungsgrund muss das sein. Tags drauf treffe ich die Schwäne an derselben Stelle an.

Wieder schnabulieren sie eifrig, putzen sich.

Und dann …

… schwimmen sie, extra für mich! 🙂 , noch in Parade majestätisch vorbei.

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Nach kühler Nacht, sonnig ringsum – Elbdeich Fährmannssand, etwa Tideniedrigwasser, das Süßwasserwatt liegt frei.

Richtung Hetlingen, hinterm Deich – es herbstet sichtlich. Hartriegel färbt Blätter an ersten Ästen rot.

Elbdeich Hetlingen, Blick gen Hamburg – Gänse rasten auf dem Süßwasserwatt.

Da naht Großes vom Hamburger Hafen her.

Es wirken die Verdrängungskräfte, Vasco da Gama, 399 x 54 m, Tiefgang 12,9 m verdrängt im Schifffahrtskanal Wasser, saugt vom Watt, drückt aufs Watt, wiederholt. – Die Gänse flüchten. – Nun gut zu sehen, da sitzen noch eine Menge kleine Vögel, Limikolen (auch die setzen sich in Gang / Flug).

Das Schiff zieht weiter, das Watt hier nun „vogelfrei“.

Die Vögel sammeln sich Hamburg-näher erneut auf dem Watt, landen dicht gedrängt.

Wochenend` und Sonnenschein – anderer Schiffsaspekt, direkt vor mir: Treffen sich zwei Segler – …

… nochmal gutgegangen.

Der weisse ist ein Katamaran – leider verpasste ich bei Wendung, seinen interessanten Querschnitt zu fotografieren.

Weiter geht`s – Achtung! Vorsicht vor Tunnelblick!

Hoffentlich ohne den berichte ich demnächst von Reihern und Schwänen.

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Weiter stehe ich auf dem Haseldorfer Elbdeich, querab Binnenelbe mit Vogelturm. – Da naht wieder eine Radlergruppe …

„Meine Radler“ treffen ein – ich winke sie auf den Deich, sie winken mich runter.

Angesichts der erheblichen Zeitverzögerung (die Etappe Hamburg – Elmshorn war angesichts Vorhersagen gedreht worden, das Wetter hatte es sich dann aber doch genau anders überlegt! Hart gegen den Wind anradeln …) steht der Entschluss, jetzt „Strecke zu machen“. Die Gruppe ist an den Hamburger Landungsbrücken nachmittags verabredet, handelt noch eine kleine Fristverlängerung aus.

So erläutere ich meine Vogelturm- und Deich- / Schiffe / Schafe und mehr-Erlebnisse. Die stehen, s. beide vorlaufende Beiträge, für alle im Netz zur Verfügung.    🙂

Wir starten ostwärts, entlang der Haseldorfer Binnenelbe, gucken Hetlinger Schanze kurz übern Deich – damit die Binnenländler endlich die Elbe sehen! …

… und werfen auf dem Elbdeich Hetlingen einen Blick auf Süßwasserwatt und Deichvorland, gen Wedel.

Vorbei an Hamburger Yachthafen und Schulauer Hafen stoppen wir kurz am Willkommhöft, Wedel.

Der hier unterbrochene Elberadweg ist und bleibt ein Graus! Wer ungünstiges Kartenmaterial besitzt und nicht gut mit Internetangeboten hantiert, flucht zu recht. – – – Aber (auch) wir meistern die Herausforderung, fahren dann VORSICHTIG !!! den neu geschaffenen, asphaltierten Steilhangabstieg beim Kohlekraftwerk runter.

Wie das immer so ist, kommt von vorn ein Rase-Radler entgegen, meint auf seiner Fahrspur bei Unübersichtlichkeit Spaziergänger mit Kinderwagen umrasen zu können. – Aber da kommen wir !

… nochmal gutgegangen! – – – Meine Güte, leider gehört solch Schwachsinnsfahren, inkl. fehlender Lernfähigkeit der Verursacher heute zum Tagesgeschehen. – – – Kann man froh sein, dass es sich (hier!) nicht um Autos handelt.

Wir passieren den Leuchtturm Wittenbergen.

Die Erläuterung der speziellen Elbe-Situation, breites Fahrwasser bis an den Elbhang, Gefahr für Leib und Leben – nicht empfohlen, aber auch nicht verboten – Badender, sommerliche Sauerstoffsituation des Lebensraums (nahe NULL auf mehreren (10er) km Strecke !), erzeugt bei den Zuhörenden Stirnrunzeln.

Als sollte die Situation verdeutlicht werden, zieht ein Containerfrachter am Blankeneser Strand vorbei, seewärts.

Sonnenglitzern! – Blick über Blankeneses Sandstrand über Fahrwasser, Mühlenberger Loch auf die Estemündung – mit Resten der Werft-Pleite-Historie als Blickfang.

Werften in kleinen Nebengewässern – eine Geschichte für sich. Jüngst war – wie so oft zu Lasten der Allgemeinheit – über die „Rettung“ der Großwerft im oberen Kleinstbereich der Tide-Ems zu sehen, hören und zu lesen.

Da brauchen wir erstmal eine kurze Pause, gönnen sie uns auf dem Anleger Blankenese. – Stichworte zum Foto: Tidehub, Wind in den Weiden, Hangbebauung.

Blick seewärts – der Containerfrachter (ver)schwindet. – Dunkles (?!?) naht.

Kabbelwasser! – Die Pause haben wir uns verdient. Wir sitzen in der ersten Reihe!

Die „Piraten“ sollen man nicht meinen, dass ihre Oberflächenquirlerei bei 15-20 m Wassertiefe einen Einfluss zur Sauerstoffversorgung des Patienten Elbe hätte.

Historisches naht vor Hafenkränen.

Ein Kormoran, vor Airbus Industries, hat es eilig, an uns vorbeizukommen.

Im Detail – Flugzeug-Silhouetten.

Mit Motorkraft zieht HF 231 …

… seewärts, wird bald drehen und an den Ausgangspunkt ihres Törns zurückkehren.

Genug gesehen, pausiert, …

… wir gehen an Land.

Was für ein Luxus, frei fahren! – Die Gäste können sich kaum vorstellen, wie voll es hier an Wochenenden, speziell bei gutem Wetter ist.

Schon kommt der Anleger Teufelsbrück in Sicht (nicht lange her, dass wir hier querten).

Wir verabschieden uns – gute Wünsche für die weiteren Etappen auf dem Nordseeküsteradweg inklusive!

Mir steht als „Berg-Etappe“ nun das Bezwingen des Elbhangs bis Klein Flottbek bevor.

Das ist gelungen, S-Bahn ist unterquert, die Signale stehen auf „Go“.

Weiter radele ich zum Hamburger Familienableger. Dort in Sülldorf wartet schon der Berliner Ableger ff. – Kaffee und Kuchen und mehr. Ein schöner Abschluss meiner Eskapade – zwei gewittrige Schauer mit Unterstellen gehörten auf den Rest dazu. Entsprechende Zusatzausrüstung in der Satteltasche wurde nur kurz benötigt.

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Lange kann es nicht mehr dauern, bis die Radelnden ankommen. Ich gucke nun von der Deichkrone aus, was ringsum so vorgeht.

Erstmal hoch, eine Wolkenwand im rasenden Geschehen – so hatte ich den Wetterbericht eigentlich nicht verstanden.

Das bekannte Ensemble am niedersächsichen Ufer der Tide-Elbe, nun dichter dran – Kernkraftwerk im Abbau, Saug- und Klappbagger Vox Ariane, Leuchtfeuer, ehemaliges Leuchtfeuer Juelssand.

Die Gewässer Binnendeichs – Haseldorfer Binnenelbe vorn, dahinter Flachsee, entstanden durch Kleigewinnen beim Deichbau.

Da hinten, am Westende des kleinen Auwalds, sollte demnächst Bewegung erkennbar sein.

Andere Radelnde sind zwischenzeitig kaum vorbeigekommen. Das Sturmgebraus hält die Menschen von solch frei dem Wind ausgesetzten Strecken wohl fern?

Der kleine Auwald ist immerhin 530 m lang, allerdings bei geringer Tiefe. Baumarten und -alter entwickeln eine reiche Lebensraumstruktur.

Gegenüber auf niedersächsischer Elbseite – ein Hotelkomplex „Fährhaus Twielenfleth“ – mus sowas unmittelbar am Flussufer sein? Links, mit scheinbar gleicher Höhe, ist die Stader Geest am Horizont erkennbar.

Binnendeichs wird die Weidenallee ordentlich vom Wind gebeutelt – dem Wind, dem „meine“ Radelnden entgegenfahren (und ich bald mit).

Die Schwanengruppe auf der windoffenen Strecke der Haseldorfer Binnenelbe besteht aus Höckerschwänen.

Hier im Gelände sind gelegentlich auch grosse Schwärme Singschwäne zu beobachten. Solch Erlebnis findet allerdings im Winter statt.

Das Gänsegedränge im engen Windschatten auf dem Flachsee binnendeichs wird offenbar zu arg.

Erste Gruppen versuchen, nach anderen Plätzen Ausschau zu halten. Etliche davon, vor allem, wenn die Gruppe nur klein ist, schnattern aufgeregt, wenn sie überm Deich im Wind „stehen“ – und kehren wieder um.

Holla, da hinten bei den Überfluggänsen – Kisten am Horizont?!

Wandernde Kisten – da zieht ein grösserer Containerfrachter seewärts.

In Relation zum Bagger, 138 m gesetzt, wird es sich um einen mittleren Frachter der 330 m-Klasse handeln.

Leider konnte ich das Schiff bei spätabendlicher Rückkehr zu Hause nicht (mehr) identifizieren.

Nochmal Fernblick westwärts – das Wetter hat sich wieder prächtig entwickelt, keine Radler in Sicht.

Im Deichvorland tut sich was – Perlenkette. Da werden offenbar Schafe umgetrieben.

Das dauert seine Zeit. – Schafe im Knäuel.

Nachdem das Weidetor geöffnet ist, bildet sich wieder die Perlenkette aus.

Nach etlicher Zeit verschwinden die Schafe hinter rauem Gelände.

Erwischt – eine der vielen jagenden Rauchschwalben. – Der Bagger ist nach langem Saugen nun offenbar gefüllt, dreht.

Richtige Position gefunden – auf geht`s Richtung Verklappungsort. (Erste Baggerschiffe, wie dies, werden übrigens seit kurzer Zeit mit LNG betrieben – daher die ungewohnten Tanks auf dem Deck.)

Bewegung am Gänsehimmel – mal andersrum.

Schnell gerät der Bagger aus dem Blickfeld.

Blick längs des Deichs – oben ein Spaziergängerpaar, unten …

… ein Radlertrupp. Eine Spitzengruppe setzt sich ab.

Und kämpft sich gegen den Wind an mir vorbei.

Es dauerte dann nicht mehr lange, „meine“ Gruppe traf ein.

Zum weiteren Geschehen des Tages folgt mehr demnächst.

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