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Archive for the ‘Vögel’ Category

Manche meinen ja, (auch) was abfällt, wäre Abfall.

Andere sehen wertvolle Humus-bildende Nahrung für Bodenorganismen …

Bunt fällt jedenfalls zunehmend. An Wochentagen stellt man sich auf das Ertragen der Laubbläser-Trash-Konzerte ein.

Wir arbeiten weiter am Gärtner (in den variierenden Besetzungen), dass alles unter Büschen und Bäumen gut versorgt wird – Aussen-Wegelaub gern zusammenblasen und mitnehmen.

Da es tagsüber zunächst nicht soooo stürmt, finde ich teils ein-Arten-Laub mit jeweiliger Spezialfarbe am Boden – im Folgenden ein paar Beispiele.

Auf zur Elbdeichrunde, gegen den Uhrzeigersinn – vor der B 431 AhornRotGelb, Feldahorn- und HainbuchenGelb.

Radweg B 431 – EschenGelbGrün.

Knick querab B 431, vor Jahren kaputt“gepflegt“, nun baumlos (ich weiss von keiner handelnden Behörd, obwohl in Kenntnis) – FarnBraun.

Storchennest Idenburg, Farben Dach-abwärts – EfeuGrün, WeinRot, SchlingKnöterichWeissGrün, hinten links eine der alten Hof-Eichen.

Wochenendlicher Herbsthimmel über der NABU Vogelstation.

Offenbar haben die Vornächte ordentlich Nonnengänse hergebracht. Bislang konnte ich zwar von frühen ca. 150 Tieren berichten, danach nichts weiter. Inzwischen panikt ein „Mückenschwarm“, wohl gut 1.000 bis 1.500 Vögel. Die flogen weit am Horizont, setzten sich offenbar auf Weiden hinter einen Hof. – Ich werde in eigenem Beitrag ein paar nahe gesehene Tiere zeigen, über weiteres Geschehen zu gegebener Zeit berichten.

Kleiner Schlenker über Wedels Grünen B-Plan – Bunt in dritter, Grün vor allem in zweiter Dimension, Umfeld Regenrückhaltebecken.

Da liegt es, AhornRot und -Gelb.

Fast zu Hause – 2 Phasen vom EschenGrün zum -Hellgelb.

Zu Hause ist die neulich gezeigte rote Pracht der ChinaAhorne weitgehend gefallen, Büsche und Bäume lichten sich zunehmend.

Dafür fallen um so mehr die Pfaffenhutfrüchte (?) ins Auge. Von Blättern, vorheriger Verfärbung fast keine Spur mehr.

Das musste sein – am späteren Nachmittag fange ich noch LindenGelb ein – Allee Ennbargsweg.

Da fällt noch viel mehr ab. – Abfall?

Blick Richtung Geestkante – spätnachmittägliche Sonne.

Demnächst folgt also Neues von den Nonnengänsen.

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Zum Überbrücken der gerade anstehenden eher wolkigen Tage biete ich ein wenig Abendsonne an der Tide-Elbe, Wedel, SH.

Vorgestern Abend, 17:30 Uhr – ich habe mich nochmal aufs Rad geschwungen, will über den Elbdeich gucken. – Das sieht doch schon ganz vielversprechend aus – trotz dichter Wolkenschichten, Silhouette Hof Fährmannssand, Elbdeich.

Blick von der Binnenelbe, Nordende Pappelreihe, gen Elbdeich – eine kleine Gruppe Gänse quert.

Der Himmel nebendran. – Wäre ich ein Maler, holte ich die Staffelei raus (? aus meinem Fahrrad ?).

Willow Henge, Deichmann.

Auf dem Elbdeich Fährmannssand, Blick binnendeichs – Willow Henge, Pappelreihe, Deichschatten, Pkw: ich bin nicht so ganz allein.

Der Deichschatten verdeutlicht, wie hoch der Deich ist oder wie tief die Sonne steht – oder beides.

Blick Niedersachsen – Abendlicht, Drachen, DrachenHilfsMann, Hopperbagger am Horizont.

Blick SüdOst – die Rinderherde im Aussendeich und ein kleiner Auwald werden von der Abendsonne angestrahlt.

Mittleres Tidehochwasser – da fährt die Lühe-Schulau-Fähre (LSF) auf ihrer vorletzten Abendfahrt gen Anleger Lühe vorbei.

Zu Hause zeigt der Pegel, dass die Flut kurz vorher den statistischen MThw-Wert um ca. 0,5 m übertraf (nichts Besonderes).

Ganz anders stellte sich in den vergangenen Tagen die Situation Kipppunkt bei Ebbe dar. Der lag angesichts scharfen Ostwinds und nicht allzu hohen Elbeabflusses – verschärft aufgrund der jüngeren Wahnwitzbaggerung seewärts, wo gegen Expertenwarnung [mein Spruch „ein Huckel der Elbsohle“] eine letzte Bremse gegen so etwas wie das „Auslaufen des Elbwassers“ abgebaggert wurde – tiefer als 1 m unter Tideniedrigwasser. Mindestens je einmal konnte die Lühe-Schulau-Fähre nicht ab Wedel bzw. Lühe starten, es fehlte die „Handbreit Wasser unterm Kiel“. – So schafft sich Baggerwahn Schifffahrtsprobleme selbst (von Steuergeldverschwendung einmal ganz zu schweigen).

Kurz danach, Digicam Richtung Abendsonne – ganz schön verfremdet, ich liebe das.

Gleissendes Gold der Tide-Elbe – Detail des aus dem vorigen Artikel bereits bekannten Foto.

Die LSF hat am Anleger Lühe angelegt. Es dunkelt, ich mache mich auf den Heimweg.

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Morgens in Wedel, S-Bahnstation, schön …

… nass. – Iiiieeehh, das pitscht!

HafenCity Universität, Blick Norderelbbrücken – düster, aber trocken, Achtung Blau oben links!

Spiele im Sturmwind über der Elbe – das sind wohl Bussard und Kolkrabe, oder wer? Drumrum kreist unermüdlich ein Turmfalke, alle 3 stetig auf und ab, einander neckend.

Nach empfehlenswertem Mittagessen in der Mensa (eins aus der Auswahl passt wohl stets) habe ich noch ein wenig Zeit. Ich wollte schon immer mal die aktuelle Entwicklung bis zu und an den Elbbrücken ansehen – das sollte passen.

Einfahrt U 4- Halt Elbbrücken.

Der Kurze Olaf !

U-Bahnstation (ja, im Freien – das „U“ ist eher ein Formalismus, Orga-Kram, und keine oben-unten-Bezeichnung) und KO draussen vor.

„Kurzer Olaf“ wird das Bauwerk in Anlehnung an den Vornamen eines bekannten, zunächst aus HH, nun in Berlin, genannt. – Es kommt dem nahe, was ich bei Aufkommen der Gebäudeplanung mit Kontakten und Kenntnissen im Bereich Bauwesen sowie der Untergrundverhältnisse blödelte: Der allgemeine Größenwahn des Menschen und der besondere Hanseatischer Pfeffersäcke führte vor Zeiten zu einem offenbar nicht aufzuhaltenden Hirngespinst. Hamburg brauche an den Elbbrücken ein wahrnehmbares Eingangszeichen – einen (besser vielleicht 2 ???) 200 m-Gebäudeturm, sowas mit Wolkenkratzercharakter.

Mein Tieflandspruch dazu: Gern, falls unvermeidbar. Aber bitte nicht senkrecht, sondern waagerecht … – Gesprächspartnern fiel dazu auf, dass das dann ja kein „Turm“ sei ! – – – Ach, ja ?!             🙂

Nicht unübliche Pleite sich (und Geldgeber) überschätzender Investoren führte zum Baustopp. – Möge es dabei bleiben! „Der Kurze Olaf“, das hat doch was!

Die Norderelbbrücken, Blick Süd – der Gleisumgang ist eine prima Aussichtsplattform!

Blick West, Nordufer der Norderelbe, HafenCity.

Die kommentiere ich jetzt nicht.

Blick über die Norderelbe – seeschifftiefes Wasser (Begrenzungsbojen vorn), Hafenkräne, Veranstaltungsschiff Stubnitz, Zeugnis deutsch-deutscher Entwicklung.

Und wieder die Aerodynamik der Hochgebäude nutzend … – Wenn das man nicht ein Seeadler ist, hier, direkt westlich der Norderelbbrücken.

Die Vergrößerung des Originalfotos scheint zu zeigen, dass der (ja, ein Seeadler) mich genau im Blick hat.

Blick Südost – Binnenschiff Elbe-aufwärts bei Flut, die rot-weissen Gehänge haben ihren Grund.

Die sind auf beiden Seiten der Brücken Höhenmaße, ob wer wohl nicht mehr durchkommt angesichts des – durch Sturm und sonstwas womöglich erhöhten -Tidewasserstands. – Wie bekannt, besoffen oder nüchtern, interessiert sowas allüberall, auch im Straßenverkehr nicht alle Fahrzeugführenden. Wir alle – ggf. über Versicherungen – zahlen in der Regel für die Übeltäter.

Zeit, zur Posterpräsentation zurückzufahren – Großmarkt Hamburg im Blick.

Bunt im Grau.

In der HCU, der Klimawandel, eine Zeittafel am Boden, Ausschnitt. – So früh also merkte die Wissenschaft, was abgeht … – Wir gehen drüber hinweg. Oder soll ich sagen „Wir trampeln darauf herum.“ ?

Immerhin – die Blase der hier anwesenden Wetter- und Klima-Fetis zeigt sich an den Postern sehr interessiert. Spannende Nachfragen, Diskussionen belohnen das Dabei(gewesen)sein.

Schnell ist die Zeit vergangen, die Teilnehmenden verschwinden in ihren Veranstaltungen.

Auf geht`s, Richtung Wedel.

Freundlicher Empfang – ich gelange trocken nach Hause.

Demnächst folgen ein paar Eindrücke vom Schlusstag.

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Dass ich hier, rings um die „Stadt mit frischem Wind“ und wechselnden Situationen zurechtkomme, ist hinreichend bekannt. Gelegentlich stellt sich schonmal eine Rundtour als zu lang für die Phase zwischen Schauern heraus. Auch ich werde mal klitschnass – mindestens das äussere „Zeug“.

Nun treten kalte Nächte auf, stürmische Schauer peitschen – dann auch wieder nicht. Die Natur reagiert darauf.

Morgens früh, kalt – Gänseschwärme, schnackend, ziehen südwestwärts.

Im Sonnenschein, Hetlinger Marsch – kurze Zweisamkeit in der bunten Herde.

Rabenvögel, hier gestört, …

… setzen sich bald wieder. Als Gesundheitspolizei …

… passen sie aufmerksam auf, was in Zeiten der Blauzungenkrankheit geschieht – das rechte Schaf liegt auffällig platt.

Diesmal „war da nichts“. Vor ein paar Wochen allerdings zeigten Rupf- und Zupfreste mehrfach, dass da ein Kadaver zunächst von der interessierten Vogelwelt bearbeitet, dann entfernt wurde.

Rauf auf die Deichkrone Fährmannssand – eisige Zeichen am Himmel.

Blick über die Tide-Elbe – Leuchtfeuer, Segler, vorn ein paar Nonnengänse, auch Graugänse.

Die Nonnengänse sind hier noch nicht zahlreicher geworden, nächtlicher Überflug von Großschwärmen haben wir nicht ge-, im Zweifel überhört.

Graugansschwärme aber ziehen häufig hoch über uns hin, kleinere bis in die Hunderte.

Sonntag Morgen nach kalter Nacht, gesiebter Blick – bunt.

 

(Gesiebter Blick -) Feldahorn wird scheckig, Gelb nimmt zu.

Kälte, Sturmwind und Regen sorgen allerdings dafür, dass frische gelbe Pracht schon zu Boden geht.

Rasende Wetter am Nachmittag – vor allem eine vorn ziehende, längliche leicht blauviolette (??) Wolke erscheint uns bedrohlich.

Seitwärts entwickelt sich ein Regenbogen. Der zugehörige Schauer galt uns nicht.

Zu Hause – diese Formation und folgend stört uns nicht. Wir haben das Dach über dem Kopf.

Wie sich das gehört, schauert es ordentlich, noch mehrmals.

Das Wetter soll trockener werden. Der heutige Montag hat das bereits eingelöst.

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Lebendigere Bäche und Flüsse werden spätestens seit den Gewinnen durch konsequente Abwasserreinigung seit Ende der 1970er in unserer dicht besiedelten und meist intensiv (bis exzessiv) genutzten Landschaft angestrebt.

Erfahrungen in den 1980ern und 1990ern führten europaweit zur Zieldefinition der EG-Wasserrahmenrichtlinie („guter ökologischer Zustand“ bzw. Erreichen eines „guten ökologischen Potenzials“, jeweils bis 2015 für ALLE Gewässer).

Inzwischen befinden wir uns in deren 2. Verlängerungszeitraum, Schluss Ende 2027. Weiter gilt, dass neben offiziellen Maßnahmen an Vorranggewässern an die Ziele angepasstes Handeln auch für Bäche und kleine Flüsse (ca. 80 % der Einzugsgebiete) erforderlich ist. Angesichts des Nutzungsdrucks ist „instream-Restaurieren“ hier die Methode der Wahl.

Nach Arbeiten in den Bundesländern Hamburg und Niedersachsen bietet die Edmund Siemers-Stiftung experimentelles Kennenlernen einfacher Lebensraumverbesserungen und – bei Gefallen – weitergehendes Fördern seit 2016 auch im südlichen Schleswig-Holstein an.

Seit 2021 kooperieren wir im Einzugsgebiet der Oberalster, SH, mit dem Gewässerpflegeverband Alster-Rönne, Gewässeranliegern im Agrarraum sowie den Landesforsten, hier: Forst Endern und den zuständigen Behörden, restaurieren mit Kiesgaben in übertief ins Gelände eingeschnittenen und überbreiten Bachprofilen  nicht mehr vorhandene Niedrig- und Mittelwasserstrukturen. Hochwässer fliessen ungehindert darüber ab.

Im Folgenden werden Zwischenergebnisse / -erlebnisse eines besonderen Beispiels für Wasserrückhalt, Anpassung an den Klimawandel, dargestellt.

Von einer Holzabfuhrtrasse aus wurde die Gewässersohle mit mehrfachen Kiesgaben so angehoben, dass früher aktive Mäander regelhaft wieder Wasser aufnehmen und „auf höherem Niveau“ abführen.

Der Abfluss findet regelhaft im statistischen Niederschlagsgeschehen „in historischen Strukturen“ statt.

Die Bredenbek wird also bei höheren Abflüssen wieder „im Bestand zur Aue aufgeweitet“.

Kiestransport ist dabei ausdrücklich erwünscht, da die bachab liegende Waldfläche nicht befahren werden soll (Entwicklung zum Naturwald).

Die Bredenbek sortiert ordentlich! – Im oberen Bildteil liegt ein bereits in „Vorzeiten“ verkürzter Sturzbaum.

Inzwischen zeigen sich im kuppierten Gelände zunehmend tiefere Strukturen, die für Wasserrückhalt, längeren Erhalt von Feuchte wieder aktiviert werden konnten.

Wie erwartet, stürzt der Flachwurzler Buche in den nun wieder nasseren Standorten. Eine Vielfalt Totholz entwickelt sich. Vorübergehend entstehen lichtreiche Flächen.

Auch der Eisvogel profitiert von den freistehenden Wurzeltellern, legt Brutröhren an.

So lange sich zeitweise wasserstauende Holzverhaue im Forst halten oder bewegen, wird hier nicht eingegriffen.

Solch Anblick will erstmal ertragen sein! – Ein völlig neues Gewässer- und Umfeldgefühl stellt sich ein.

Die Bereiche der hoch liegenden Alt-Mäander zeigen nicht nur aufgrund zeitweise provozierten Durchflusses, sondern auch wegen der Grundwasserstütze am Ausgang des Forsts zur Agrarlandschaft dauerhaftes Grün.

Wir erwarten, dass von im Buchenbestand vorhandenen Alt-Erlen sowie durch Anschwemmen von bachauf „der neue, nassere Lebensraum“ nun von der Schwarzerle erschlossen wird. Ihr – als einziger heimischer Baum – auch tief ins Wasser wachsendes Wurzelwerk stellt optimalen Erosionsschutz bei jeglichem Abfluss.

Die Sohlaufhöhung am Waldrand zur Agrarlandschaft mit neuer Struktur für Niedrig- und Mittelwasserabfluss, reich besiedelt von standorttypischen Wirbellosen.

Wir verfolgen das Geschehen weiter als interessantes Experiment.

Für den bachab folgenden Agrarraum bis zur Mündung in die Rönne (deren Mündung in die Alster folgt nahebei) sind weitere Maßnahmen zum Minimieren der Bodenerosion und Strukturverbesserung als Bachlebensraum vorgesehen – vgl. z.B. vorigen Beitrag.

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Mit reifenden Eicheln, Walnüssen und mehr sind Dohlengruppen, Raben- und Saatkrähenschwärme wieder regelhaft zu sehen.

Ob windstill, bei verhangener Sonne …

… oder eisig, zur Abwechslung mal mit scharfem Ostwind – der Herbst ist da.

Nächste Woche soll dann wohl die Westvariante mit Regenzuschlag wieder dran sein.

Auf wenig von Autos befahrenen Strecken mit fester Decke, wie der Deichverteidigungsstraße, finden sich … Walnusschalen, Reste von Zubereitungstechniken der Rabenvögel. – Wer knackt die Nuss – vor allem, wie?

Kolkraben und / oder Rabenkrähen lassen die Früchte aus größerer Höhe fallen. Oft genug klappt es im ersten Versuch, dass die Nuss anschliessend zugänglich ist. – Der Schmaus am Wegesrand kann beginnen. Sobald wer naht, fliegen die Vögel auf, …

… bleiben aber, möglichst auf gutem Beobachtungsposten, in der Nähe. Ist der Störer weg, kommt wieder die Nuss dran.

Und nebendran – „Schwänzchen in die Höh`“ – zeigen Schwäne, dass diese Übung nicht Enten vorbehalten ist. Die gucken sich das aus der Nähe an.

Die „Spezialübung Schwan“ wird hier allerdings selten eingesetzt, meist reicht die Halslänge, Nahrungspflanzen zu erreichen.

Wie im vorigen Beitrag erwähnt, waren bislang Turmfalken die Hauptnutzer der Ansitzwarten am Deich – inzwischen, vorübergehend, durch Bussarde verdrängt.

Stare und Deichschafe am Deichkronengatter.

Holla, da fliegt noch eine Rauchschwalbe (das war allerdings vor einer Woche, die Rauchies sind inzwischen weg).

Alles scheint zu staunen.

Tour andersrum – hinter dem Hetlinger Elbdeich beutelt scharfer Ostwind den Auwaldrest am Alten Heuhafen.

Nahe Idenburg sitzen Dohlen und Saatkrähen auf dem Weg.

Sie beschäftigen sich unter anderem mit kaputtgefahrenen Eicheln.

Die beiden Vorfotos sind gezoomt – beim Nahen des Radlers fliegt die Gruppe bereits früh auf, …

… zerstreut sich scheinbar.

Anschliessend finden sich die Tiere beim vorigen Tun wieder ein – oder gehen ihrer häufiger zu sehenden Aktivität nach, dem flächigen Patrouillieren von Viehweiden.

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Mit Nachttemperaturen unter 10 Grad und noch flach stehender Sonne ist der Herbst – auch bei noch nicht überall beginnender Blattverfärbung – nicht zu leugnen. Beim „Abstieg“ von der Geest in die Marsch radele ich in eine Kälteloch.

So wundere ich mich über eine (späte) Mehlschwalbe – ja, zweimal hingesehen, die (eine?) ist noch hier. Mit Glück hat die Morgensonne am angeschienenen Hang das eine oder andere Insekt bereits in Gang gesetzt.

Kleine Flecken Raureif sind an schattigeren Stellen noch erkennbar.

Blick Richtung Vogelstation Wedeler Marsch – ein Bussard sitzt auf der Antenne (der Punkt im Luftraum, ganz links). Und etwa mittig rechts, auf der Marschwiese, schwarz-weiss, …

Tatsächlich! Eine kleine Gruppe Nonnengänse, sehr früh, so schon im Oktoberstart.

Ca. 150 weitere sehe ich kurze Zeit später ein paar Wiesen weiter.

Die Bussarde scheinen auch auf dem Zug – hier einer auf einem Zaunpfahl, …

… auch etliche der Ansitzpunkte am Deich, die das Jahr über meist von Turmfalken genutzt werden, sind Bussard-bestückt – hier querab Giesensand.

Diesem Graureiher ist es wohl noch zu kalt, um vor mir zu flüchten (oder er kennt mich). Entenflott bedeckt den Deichrandgraben quantitativ.

Schwarz-weiss, diesmal aber größer und mit langem Hals – Kanadagänse.

Auch Graugänse halten sich nahebei auf. Ich bin nicht sicher, ob die zweite von rechts eine Blässgans ist.

Dieser nahe Silberreiher flüchtet nicht – sehr ungewöhnlich, passen die sich nun doch wie die Graureiher „an Ungefährliche“ an?

Am Elbdeich Hetlingen, ich glaube es kaum, jagen ca. 10 Mehlschwalben flach über dem Deich und auf beiden Seiten nach Insekten. Die haben wohl im Schwalbenfunk von den Starkniederschlägen nördlich der Alpen gehört?

Die Sonne steigt, vorherige Schattenbereiche werden frei beschienen – Mikronebel vor Idenburg.

Stets in Bewegung im leichten Windzug, in der trockenen Luft, erwärmt, schnell verdunstend.

Vor dem geradelten Wiederanstieg auf die Geest sehe ich noch die Schwanenfamilie auf dem Graben des Brunnenschutzgebiets, die ich neulich mehrfach darstellte.

So langsam muss ich nun wohl mal die Vertreter der Rabenfamilie ringsum zeigen.

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Ende September, Radtouren wollten geschickt gelegt werden – immer zwischen plötzlich aufziehende Schauer.

Es sieht günstig aus – auf zu einer Runde ins Wedeler Autal.

Blick Ost im östlichen Wedeler Autal – da dampft etwas.

Der vor kurzem noch nassgeregnete Angusbulle steht – abseits von seiner kleinen Herde – im Windschatten, die Sonne heizt. Er dampft ordentlich.

Feucht und hell stellt sich das Autal im Blick mit der Sonne dar.

Die 16 Highlands haben sich auf ihrer Weide verteilt, fressen im Sonnenschein.

Offenbar findet ein Nilganspaar geeignete Dauerunterkunft auf dieser Wiese. Nebendran ruht (?) eine Gruppe Ringeltauben.

Wie die Ringeltauben sind auch Krähen- und Dohlenschwärme herbstlich aufgetaucht. Die reifenden Eicheln, auch Walnüsse locken sie. – Darüber wird zu berichten sein.

Kleiner Schlenker – noch schnell ein Check am Pferdetümpel, anderswo. Der ist dieses Jahr (mit den Niederschlägen) gut über den Sommer gekommen.

Nun wird`s aber Zeit, nach Hause zu kommen. Die nächste Wolkenwand zieht auf.

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Nürnberg – Wien – Würzburg, das ist nun schon 3 Wochen her.

Inzwischen hat sich allerhand getan – hier im Umfeld und anderswo. Ich starte mit Beobachtungen ums Haus.

Blick vom Frühstückstisch – da liegt ein rotbrauner Pelz auf einem Mehlbeerast, unbeweglich.

Anderes Zimmer, da so gar keine Bewegung sichtbar wurde – der Pelz hat einen Kopf mit Walnuss dran / drin.

Das Eichhörnchen hat mich bemerkt, wechselt auf Astspitzen zwischen zwei Bäumen, formt sich zur Kugel, Schwanz als Deckung auf dem Rücken.

Aufgeregt sausen Meisen um das Pelztier herum, stören sich offenbar ihrerseits an dessen Anwesenheit.

Nach einer weiteren Weile ist der Spuk vorbei, das Eichhorn verschwindet.

Nachmittags, Zeitunglesen auf dem Balkon – fernes Trompeten ertönt, lautstark.

Rein, Digicam schnappen und hoffen – es könnte ja sein …

Tatsächlich – ca. 75 Kraniche erscheinen über uns, haben Diskussionsbedarf!

Hoch kreisen sie.

Drei neue fliegen zielgerichtet unter ihnen gen WestSüdWest durch, sind schon fast aus dem Foto.

Der Schwarm formiert sich.

Zielgerichtet geht es nun weiter in Herbst- und Winteraufenthaltsraum.

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Der Tag schreitet voran, wir schlendern nach dem Besuch im Grün der Würzburger Residenz von der Alten Universität Richtung Mittagessen.

Blick in die Alte Universität – mit Turm und Baum. – Nebendran liegt noch ein ummauerter Campus (mit mehr Bäumen).

Es muss ja weitergehen! – Auch hier wird gebaut.

Domstraße, Grafeneckart, Sternplatz, Brunnen.

Boaaahhh, ist der Rosa, der Brunnen!

Zum Guck-Ausgleich: Es gibt hier auch Brunnen in menschlichem Grau und natürlichem Grün.

Immer dem Schild nach – ich suche das Angebot „Fränkischer Karpfen“.

Bereits in Nürnberg wurden wir nicht fündig.

„Dies ist ein Weinlokal.“ – Daher gibt es Flaschenbier.

Füüüsch! – Leider ergibt meine Erkundigung, dass der September zwar ein Tag „mir r“ ist (da isst man Karpfen …), die Abfischungen der Teiche Karpfen aber erst in ca. 14 Tagen in die Lokale spülen werden.

So kommt es dazu, wie im Bericht vom 16. September geschildert, dass ich auf mein 2. Schäufele ausweiche – auch sehr zu geniessen, aber optisch vom Knochen her, eher ein zersägtes Kehrblech (statt „ein Schäufele“).

Kleiner Abstecher zum Hotel, vorbei an verlockenden Brotvarianten.

Das sieht gut aus! – Wir gehen Richtung Main, auf einen kleinen Wasserspaziergang.

Die Alte Mainmühle, schräg im Angang von der Alten Mainbrücke aus angesehen.

Main mit Mühlenschuss – im Hintergrund das „Heizkraftwerk an der Friedensbrücke“.

Da wandern wir nun hin – der Weg entsteht beim Gehen.

Parallel zum Mainverlauf – Blick flussauf – das Gleitwehr, lässt seitwärts bei höheren Abflüssen große Wassermengen ins Tiefere schiessen und abfliessen.

Zwei Stadttauben auf der Mainbrücke – die warten nicht zwingend auf Fütterung, haben mit sich zu tun.

Die Alte Mainbrücke, Blick Richtung Altstadt – Blumen, Heilige, jede Menge Passanten, Besucher, Altstadt-Silhouette.

Es gibt auch Schiffe auf dem Main.

Wir sind am Main flussab entlanggeschlendert und befinden uns auf der Friedensbrücke – Blick auf die Altstadt.

Alte Mainbrücke und Festung Marienberg.

Blick gen Himmel – OHA!!

Zügig verlassen wir die Brücke, Richtung Bebauung …

Das hat gerade noch geklappt.

Nicht „so ganz im Freien“ kommen wir mit dem Schauer zurecht.

Zum Glück hatten wir für den Abend Plätze „beim Mexikaner“ reserviert. – Der ist knallvoll – offenbar ist gutes Essen, hier Spare Ribs, und Trinken der Grund dafür.

Der Abend klingt ruhig aus, …

… wird sogar noch ein Bisschen bunt.

Tags drauf – unsere Abfahrt steht bevor.

Pünktlich kommen wir gegen frühen Nachmittag über Hamburg in Wedel an.

So eine Städte-Tour wie Nürnberg – Wien – Würzburg lassen wir uns gefallen!

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