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Archive for the ‘Vögel’ Category

Entlang der nördlichen Stadtgrenze Wedel trägt mich der Drahtesel gen Ost. Es soll nach Überqueren der Landesgrenze SH – HH eine kleine Runde im Forst Klövensteen werden. Die Route entspricht in weiten Teilen auch etwa der Einzugsgebietsgrenze zwischen den Geestbächen Pinnau und Wedeler Au, ein „Höhenritt“ also.

Blick vom Butterbargsmoorweg auf einen der Hochflächenmoortümpel. Es fehlen mindestens 50 cm (vielleicht auch 1 m) bis zum oberen Füllstand.

So sieht es auch in den meisten Randgräben aus. Großflächige, interessante Baumspiegelungen auf schwarzem Moorwasser sind abhängig von der weiteren Entwicklung.

Bislang wird das klare Wasser erst von vergehenden Eichenblättern gebräunt.

Landesgrenze voraus, nördlicher HH-Zipfel mit Forst Klövensteen in Sicht.

Leider wird hier auf Einzugsgebietsgrenze, SH, bereits im Quellgebiet der Bäche Mais angebaut. Nachhaltiger Umgang mit Boden und Wasser sieht anders aus.

Dreidimensionalität im Klövensteen – konsequente Umwandlung von Nadelforstflächen in Mischwald zeigt ihre Folgen.

Das ist nicht nur zu sehen, sondern auch zu hören. Der Vogelzug findet hier offenbar einen Verweilfleck, Vielfalt von Bäumen und Unterwuchs resultiert in vielfältigem Nahrungsangebot. Der ganze Wald klingt vom Vogelgezwitscher!

Den Hauptweg lasse ich links liegen, bin auf kleine Nebenstrecke abgebogen. Die Alt-Eiche vorn weist den Weg – dort links rum.

Wechselnde Eindrücke kennzeichnen die Strecke, hier mit Eichenbestand mit starkem Buchenjungwuchs.

Nach einiger Zeit erreiche ich den vorgesehenen Wendepunkt.

Neben dem Vogelgezwitscher war auch regelhaft Holzarbeit, Baumfällen und -bearbeiten zu hören. Hier also der zugehörige Warn- und Schutzhinweis.

Da ich keine längere Schleife anhängen will, radele ich auf dem Hinweg zurück.

Im Gegenlicht, drei Arten als Altbäume, v.l.n.r., Buche, Erle, Eiche.

Ringsum stehen – neben beerentragenden Büschen – Kiefer, Fichte, Tanne, Lärche, Esche.

Schlängelnd geht`s voran.

Vorbei an einer Totholz reichen Eiche führt die Strecke nun südwärts.

Eine frei stehende Erle klingt besonders – offenbar ist sie von einem Schwarm Erlenzeisige besucht.

Zum Schluss geniesse ich in Wedel die bekannte Hainbuchenallee, bevor mich die städtische Blechwüste wiederhat.

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Sperrungen wegen Bauarbeiten ! ? – Es heisst doch, der Bau krankt zur Zeit ! ?

Nun hat es auch mich auf meiner „normalen“ Deichradelrunde erwischt – egal, ob im oder gegen den Uhrzeigersinn. Die Ursache: ein weniger als 300 m langes Teilstück eines Marschwegs war vor Jahren bei Straßendeckenerneuerung ausgelassen worden – warum auch immer.

Macht nix, fahre ich halt für einen Monat etwas „um“.

[Es ist allerdings zu erwarten, dass die bisherige Schlaglochpiste anschliessend zur Fußgänger- und Radfahrer-Gefährdungsstrecke wird. Regelhaft angebrachte Tempo 30-Beschilderung interessiert seit Jahren wohl 50 % der Autofahrer nicht. – Aber wir wollen ja nicht belehren, nur beraten. Man fragt sich als Steuerzahler der klammen Städte, wieso Einnahmequellen – noch dazu bei rechtswidrigen Verhaltensweisen – nicht konsequent genutzt werden.]

Auf der Deichverteidigungsstraße – der kleine Umweg entlang der Badebucht liegt hinter mir, das Sperrwerk Wedeler Au vor mir (- am Horizont der Telekran am Wedeler Yachthafen, ich berichtete). – Diese an sich für Autos gesperrte Strecke ist nun die Umleitung zu in der Marsch liegenden Betrieben.
Über mir der uns derzeit hartnäckig im starken Hoch bedeckende Hochnebel !

Sperrwerk Wedeler Au, Blick Nord – bei fast Tidehochwasser schiesst die Elbe weiter heftig in die Marschgewässer.

Blick Richtung Süd, Niedersachsen – die Küste kaum zu erkennen, dahinter das Nichts.

Blick auf die Pappeln Langer Damm, Fährmannssand – diese meine Zu- oder Abfahrt ist vorübergehend gesperrt. – Am linken Bildrand steht der Tieflader mit dem Asphaltierungsgerät, wartet auf seinen Einsatz.

Ich stehe auf dem Elbdeich Hetlingen, habe 2 Partien „Deichschaf-Klo“ im Bericht weggelassen. So lange es nicht ordentlich regnet und / oder den Schweinkram austrocknet, werde ich künftig die Elbdeichrunde meiden. – Ulkiges Licht auf der Flut-Elbe, die Sonne guckt kurz durch den Hochnebel, ein Schaf vorn verschwindet fast im Gegenlicht.

Gen Hetlingen, westlich Giesensand – wie vorher, nicht gezeigt querab der Vogelstation Wedeler Marsch, äsen hier Nonnengänse.

Das findet in der neuen 2024er-Konfiguration in bis zu 500 Individuen-Gruppen statt – dahinter eine zweite solche Gruppe.

Weiter Richtung Idenburg – Graugänse weichen gehend aus.

Saatkrähen am Wegrand voraus, ca. 10-15 Stück.

Wie üblich fliegen sie frühzeitig nach und nach ab.

Ich amüsiere mich während der Anfahrt! – Eine forschte so intensiv, dass ich schon fast „dran“ bin. Auch sie fliegt ab – wie es scheint, kopflos.

Nochmal Nonnengänse, diesmal mit einigen Graugänsen, wie üblich mindestens am Rand – meist sind diese beiden Arten in getrennten Gruppen zu sehen.

Schlussfoto – Eichenallee Idenburg, jahreszeitlich gilbend – fast geeignet für ein Weihnachtsfoto.

Oder soll es in diesem Klimawandel-Jahreswechsel etwa ausnahmsweise einmal wieder Schnee geben?

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Start eines Experiments, B 431 gen Holm – Nachtkühle, trockene Luft, steter Wind, früh Sonne könnten die Strecke hinterm Elbdeich befahrbar gemacht haben.

(Ich berichtete von den Deichschafklos, die man in feuchter Situation besser meidet.)

Abgebogen Richtung Geesthang – Laub liegt, die Bäume werden kahler.

Auch die Amerikanische Eiche am alten Deich Hetlingen wird durchsichtiger.

Nonnengänse vor bunter Herde zwischen altem Hetlinger Deich und Elbdeich.

Nonnengänse, in kleinerer Schar, auch binnendeichs vom Elbdeich Hetlingen.

Noch stehen die großen Nonnengansmassen dieser Überwinterungssaison aus.

Querab Giesensand – Flusen. – Flusen … ? ? ?

Mal absteigen und nachsehen .

Ok, ein Schaf (? Blauzungenkrankheit ?) diente Adler, Raben, sicher auch vierbeinigen Nachtwanderern als Nahrung – andersrum: die von der Natur vorgesehene Gesundheitspolizei hat aufgeräumt, sauber.

Mir sowieso lieber – lieber ein Schaf (oder mehr) weniger als so intensiver Klobesuch. Glück im Experiment: Nachtkühle, bei trockener Luft und ziehendem Wind haben quasi gefriertrocknend die Befahrbarkeit der Deichverteidigungsstraße halbwegs hergestellt.

Das soll bei einem Belegfoto bleiben – die zweite neuralgische Strecke erforderte beide Hände am Lenker. Nicht (nur Spur-) halten, lenken ist angesagt. Slalom ist noch das Simpelste, haber Stop-and-Go ff. gehören dazu – und immer lenken, lenken. – Keine Zeit und Gelegenheit zu gucken, zu stoppen und abzusteigen – erstmal durch. Also keine Fotos für eine Weile.

Elbdeich Fährmannssand – Tideniedrigwasser, der Buhnenkopf liegt frei. Unmittelbar davor das seeschifftiefe Fahrwasser, hinten am Elbe-Horizont zwei Paddler.

Blick NordNordWest – Deichschafe, flächig verteilt.

Blick hintern Deich – Schafe in Formation.

Vor dem – noch – bunten Geesthang – bunte Rinderherde, Nonnengansschwarm.

Nochmal einzeln, die Rinderherde und …

… der Nonnengansschwarm.

Bald zu Hause – die „hohle Gasse“ wird lichter.

Am Spätnachmittag erfreut uns ein weiteres, kleines Radeln im Wedeler Autal.

Tiefstehende Sonne bietet einen bunten Blick entlang der höheren Autalkante.

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Zur Zeit meide ich das Elbdeichradeln. Allzu viele Punkte gleichen intensiv genutzten Deichschaf-Toiletten, die Deichverteidigungsstraße in Teilstrecken völlig zugekotet.

Da muss erstmal sonniges, länger trockenes Wetter her, um diese Organik wieder überfahrbar herzustellen.

Also geht`s rund auf der Geest.

Bewegung in Schwarz auf frisch gepflügtem Maisacker.

Eine Gruppe Krähen findet den Acker interessant genug für intensive, systematische Inspektion.

Fast wie gegattert wirken nebendran Kanadagänse.

Bei genauerem Hinsehen stellen die sich als eine von 3 Teilgruppen dar.

In der Summe haben sich gut 50 Tiere eingefunden, zwischen denen sich einzelne, vielleicht 5 Graugänse befinden.

Das Wetter soll in den nächsten zwei Wochen eher sonnig-wolkig werden. Die Radrunden werden sich wohl während des Fahrens, unter anderem je nach Windrichtung und -stärke ergeben.

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Die letzten Oktobertage zeigten sich Grau. Wie gut, dass da Gelb das Umfeld aufhellte.

Ich radele drauflos – auf der Geest. Südwest 5 bläst von links turbulent wirbelnde Blätter, erinnert zeitweise in der Dichte fast an Schneefall („nur größer“). Von rechts, von Ost in westliche Richtungen flattern Finkenvögel in die Hunderte, auf und ab, zügig über mich weg.

Über Halloween-Nebel scheint gelb …

… Gingko. – Der ist gelegentlich in Privatgärten zu sehen, meist in noch jungen Exemplaren.

Irgendwo muss Ginkgo aber herkommen. – So winkt gleichartiges Blattgold, teils auf dem Baum, teils am Boden, auch gelegentlich von Baumschulbetrieben.

Lange Alleen besonderen Gelbs bietet Spitzahorn.

Bei genauerer Betrachtung ist die breit gestreute Farbvarianz in ihrer Entwicklung vom Grün her noch erkennbar.

Zu Hause hoffe ich das Blattgold vor dem röhrenden Motorbläser retten zu können. Ich fege oder reche. – …

– … Seitwärts unter Büschen und Bäumen ist der beste Platz.

Die Wege sind frei, vergehendes Grün bietet Pilzen, Bakterien, Asseln, Würmern beste Nahrung.

Unter der Hain- / -Buchenhecke und anderswo erfreuen sich jede Menge Vögel bei der erfolgreichen Nahrungssuche.

Auch die Hecke bietet Farbenvielfalt. – Später über den Winter wird braune Restbeblätterung insbesondere von Spatzen zum sozialen Aufenthalt genutzt. – Eine schnackende Hecke, die hat was!

Da war noch was? – Ja, ich habe mir Rinde und Blätter vom unbekannten, auffallend gelb leuchtenden Baum an der B 431 angesehen.

Der sieht nun schon arg gefleddert aus.

Im Detail beeindruckend: Die Rinde, gut gefurcht, …

… mit Sonderkunstwerken – wie alte Pappeln sie zeigen.

Tja, bei den Blättern …

… kommt mir die Erinnerung an meinen täglichen Weg zur Bahn im Niedersächsischen.

Bei dem dortigen, seinerzeit noch kleinen Exemplar fragte ich mich angesichts der Entwicklungserwartung, wie man sich so einen – – – Tulpenbaum (Liriodendron ) ! – – – in einen begrenzt großen Garten pflanzen kann.

Hier im Schleswig-Holsteinischen sehe ich also die Bestätigung sich noch weiter entwickelnder Größe – von wegen, wie in der Werbung von online-Versand oft geschrieben „Busch mit 3-4 m Höhe“.

Die Erkennungs-App vom Junior brachte den Namen, eigenes Googeln die Bestätigung und interessante Informationen.

Da bin ich all die SH-Jahre fast täglich an diesem Riesen unter gleich(groß)en anderen Arten vorbeigeradelt, habe keine Erinnerung an Blütenpracht (bei wechselndem Bestaunen von Weide, Ahorn, Ulme, Eiche und vielen anderen) … – Die 15 Jahre bis zum ersten Erscheinen von Blüten hat der Riese sicher längst hinter sich. Allerdings sehe ich weder am Baum noch auf dem Boden die Fruchtstände bzw. Samen.

Also: Auf nächstes Frühjahr – ich will „die Tulpen“ oben am Baum sehen.

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Ohne auf Webcams zu sehen, ist die Entscheidung für Radrunden im Herbst oft schwierig. Der Blick aus dem Fenster mag klare Sicht vermitteln – bleibe ich nun oben auf der Geest oder fahre ich in die Marsch, zur Elbe? (Recht einfach fällt die Entscheidung, wenn bereits Nebelhörner tuten.)

In der Morgensonne leuchtet einer der vielen asiatischen Ahorne.

Im Vergleich zu „unseren Nasen“ verblüffen die stachlig erscheinenden Samenstände.

Wenn man den angebotenen Artenreichtum auf Gärtnerseiten durchrollt, fällt auf, was in der Entwicklung bei uns rund ums Haus durch Umstellen von Gärtnerschnitt auch ans Tageslicht kam: Als Kleinbüsche angepriesene Pflanzen sind in Wahrheit oft genug Individuen, die gern ein Großbaum wären. Wenn der Gärtnerschnitt von „Hausmeisters Liebling 08/15“ (regelhaft, 2mal pro Jahr, gern „pflegend“ öfter mit der Heckenschere in Kugel- oder Quaderform?) auf Astschnitt verändert wird, entwickelt sich so manch Grün in Höhen, wie das im öffentlichen Raum eher zu sehen ist.

Hier steht nebendran noch ein vollständig grünes Exemplar.

Wedeler Marsch, unmittelbar vor dem Geesthang – trotz Sonnenschein ist es noch kalt, Gebell erschallt.

Da sitzt wieder so ein Tausender Nonnengänse. Wir bilden uns angesichts lockeren Schwarms fast ein, dass die Tiere von der Vogelgrippe gelernt hätten.

Aber das ist, wie geschrieben, wohl pure Einbildung.

In der Marsch ändert sich das Bild. Die Sonne kämpft mit Nebel.

Elbdeich Fährmannssand – fast erscheint das Foto schwarz-weiss.

Deichkronenschaf – dahinter das Nichts.

Blick Südost – keine Elbinsel Hanskalbsand in Sicht, auch keine Elbe, kein Deichvorland.

Elbdeich Hetlingen – von oben nach unten: Südwestseite ohne Tau, auf der Nordseite der Deichkrone und des Deichs zeigen Spinnen, wie sie Wasser im Netz fangen.

Wie gelegentlich im Fernsehen berichtet wird, hat sich der Mensch dieses Prinzip in wasserarmen Regionen zu eigen gemacht.

Nochmal, die beeindruckende Erscheinung genetzten Taus.

Im Deichvorland, auf dem Süßwasserwatt versucht sich die Sonne mit einem spotlight.

Zurück, nahe dem alten Hetlinger Elbdeich – eine blühende Distel.

Etwas östlich gibt sich die Marsch kühler, leicht diesig – auf den Wiesen weitere Nonnengänse.

Fast Windflüchter-Silhouette bei Idenburg – die Rinderherde am Fuß der Bäume ist kaum erahnbar.

Angesichts südlichen Winds wurde das Tidehochwasser höher als normal in den Bullenfluss gedrückt.

Das geht bis an den Fuß des Geesthangs – hier der ansonsten fliessende Sauerbek.

B 431, fast Zuhause – im Sonnenlicht der Geest strahlt ein Altbaum. Den muss ich über Rinde und Blätter wohl erstmal näher bestimmen (kein Ahorn, keine Linde).

Na denn, keine Angst gegen Ende Oktober vor Trübe, Niesel, Schauern! Das wird auch wieder anders. „November ist auch nicht mehr das, was er mal war.“

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Am alten Elbdeich Hetlingen – weiterhin begeistern Eicheln …

… Rabenvögel wie Dohlen und Elstern.

Beim Nahen des Radlers fliegen sie sofort ab.

Links vom Weg wurde kürzlich – wohl zum letzten Mal 2024 – gemäht.

Immerhin 12 Siloballen waren das Ergebnis.

Silber! – Morgendlicher Blick vom Elbdeich Hetlingen gen Osten, Tidehochwasser – langsam verschwindet der Morgennebel vollständig.

Mal was anderes nach all dem abendlichen Elbe-Gold früherer Beiträge.

Nochmal morgenliches Elbe-Silber, mit Enten – anderer Tag, andere Tidephase, Tideniedrigwasser in der Binnenelbe.

Andere Brückenseite, Blick mit der Sonne – kleine Abfluss- / Turbulenz-Studie.

Kurz vor der Geestkante – Marschgraben Steinweg vollständig vom Entenflott bedeckt, bei Windstille.

Scharfe östliche Winde der letzten Tage legen weite Teile der Wasserfläche (vorübergehend) frei.

Herbst-bunt leuchtet der Geesthang – Anstieg kurz vor zu Hause, nach der Marschrunde.

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Mein Start, Halbmond nach kalter Nacht – FeldahornGelb, weitere Herbstfarben.

Noch Windstille hier, selektives Fallen – FeldahornGelb.

Geest-Marsch, Steinweg Wedel – auf der Wiese schnackt es aufgeregt.

Nonnengänse in dichter Packung.

Das ist wohl ein neuer Tausender-Schwarm.

Vielleicht sind das aber auch „Alte“, so ruhig sie auf mich reagieren.

Andere Wegseite – Graugansgruppe auf Pferdeweide.

Elbdeich Fährmannssand, Blick Tide-Elbe – Schafe im Gänsemarsch, Gänse auf der Elbe bei Tidehochwasser.

Ich belasse es mal mit diesem Ranziehen und bitte um Glauben. Mit Wind und Tide werden kleine Gruppen Gänse bewegt – Grau-, Nonnen- und Brandgänse sind erkennbar.

Die schwimmen da jeweils in recht kleiner Zahl, bunt gemischt. Dies könnten Neue sein, die sich noch nicht (wieder) sortiert haben / aus größeren Schwärmen hier „falsch“ einsortiert haben.

Herbstfarben vor dem alten Hetlinger Heuhafen.

Querab alter Hetlinger Heuhafen, Blick Giesensand – Ausschnitt einer riesigen Nonnengansansammlung – vermutlich ein weiterer neuer Tausender.

Wildes Gezeter hinter mir in der Luft – während ich Radler weitgehend in Deckung vorbeigekommen bin, ist offenbar eine Hundeführerin zu sichtbar geworden, ist vermutlich stehengeblieben.

Es ergibt sich der übliche Verlauf – Aufregung, scheinbarer Wegflug, Kreisen, die meisten landen nahe beim oder auf dem Startbereich.

Vor altem Deich Hetlingen – wieder Graugänse. Sie suchen Ruhe, etliche fliegen zu, verstärken die Gruppe.

Andere Wegseite, Blick Giesensand – kaum erkennbar eine Nonnengansgruppe, die …

… von den Panikern (oder anderen Aufgescheuchten) verstärkt wird.

Dort, hinter dem Hof sind sie fast unsichtbar. – So „verschwand“ wohl auch die Gruppe, die ich kürzlich fliegend nicht fotografieren konnte und die anschliessend nirgends auf meiner Runde sichtbar wurde.

Und wieder, hinter mir Geschrei – ich bin ein ganzes Stück weiter, habe Idenburg hinter mir. Panikende Nonnengänse überfliegend die Pferdewiesen.

(Fast) „Gänse-frei“ – so schnell sie kamen, flogen sie weiter, landeten abseits.

Querab Brunnenschutzgebiet, eine Rinderfamilie, Herbst-speziell – was im Sommer der gesuchte Schatten, ist nun der Windschatten. Sonne obendrauf, so wie hier, ist willkommen.

Sauerbecksweg, der Geesthang ist erklommen – durch herbstlichen Hain geht`s …

… zur B 431 (neues Rot, Weiss) – die Zivilisation hat mich wieder!

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Spätnachmittags – ich will mal nachsehen, was sich so Elbe-seitig vor dem Yachthafen Hamburg tut (der liegt westlich von Wedels Bebauung und dem Schulauer Hafen, versammelt historisch durch HHHafenerweiterung eine Vielzahl Hamburger und anderer Yachtclubs).

Tidehochwasser, Elbe-seitig vom Sturmflutsperrwerk Wedeler Au – Blick Richtung Niedersachsen über die Elbe.

Detail – auf dem Weg zur Südmole des Yachthafens Hamburg.

Vornan, auf der Südmole – der GroßHopperSaug-und-Klappbagger Kaishuu leert offenbar den Schlickfang Wedel.

Das ist ein Vertiefungsbereich, um von See kommende Sedimente am „Hoch“laufen in den Hamburger Hafen zu hindern. Mal wieder wurde vor Jahren großflächig eine der letzten Hamburg-nahen Flachwasserzonen beseitigt. – Das ökologische System der Elbe hat normale Varianzen längst verlassen.

Die Lühe-Schulau-Fähre zieht, abendlich angeschienen, Richtung Wedel – ringsum eine Vielzahl Sturmmöwen, die vom Baggerschiff an die Oberfläche gewirbeltes Leben „abräumen“.

Angestrahlte Fahrwassertonne, weitere Möwen des Bagger-bedingten Zusammentreffens.

Baustelle an einer Yachthafenausfahrt – danach kommt die zweite dran.

Gaaanz langsam, ordentlich, zieht der Bagger, Bahn für Bahn, füllt den Schiffsbauch. Dann fährt das Schiff Richtung Elbmündung und …

… verklappt das Material (derzeit) zwischen Cuxhafen und der Insel Neuwerk. – Dann muss es schnell zurück, um vor dem Elbe-aufwärts driftenden Sinkstoffen wieder am Arbeitsort anzukommen … (alter Spruch eines Rotterdamer Baggermanns, der Gleichartiges leistet – allerdings auf viel kürzerer Fahrstrecke).

Ein Segler verlässt den Yachthafen.

Draussen, auf der Elbe – treffen sich zwei Segler, der eine segelnd, der andere per Motor fahrend.

Frischer, kühler Wind kommt auf. Ich radele zurück.

Abfahrt über Pappellaub.

Durch diese hohle Gasse …
Vorsicht! Perspektive!

Gänseeinflug Richtung Sperrwerk Wedeler Au.

Blick zurück, gen Niedersachsen – goldig!

Sonnenbeschienene Wolken über dem Yachthafen – der ist noch ganz schön voller Boote, dafür, dass „das Kranen“ = Boote ins Winterlager rausheben seit einiger Zeit läuft.

Der Telekran und das Bedienpersonal haben Ruh`. (Ich berichtete – nebendran steht der alte Kran, dessen Plattform nicht mehr genutzt werden kann.)

Genügend Aufsteller stehen bereit ringsum – im Abendlicht.

Kurz vor dem Geesthang, querab Theaterschiff Batavia – immer noch um Tidehochwasser, die klitzekleine Wedeler Au spiegelt, hoch eingestaut, die Abendsonne.

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Vorgestern beim Rundradeln hörte, dann sah ich von Idenburg Richtung Elbe blickend am Horizont einen der saisonal bekannten „Mückenschwärme“ (das Beispielfoto zeigt die Tiere in der damaligen Situation nahebei).

Die Nonnengänse sind inzwischen nicht mehr in knappen Hunderten, sondern in ersten Tausendern hier in der Marsch angekommen. Fotografieren konnte ich diesen Schwarm nicht aufgrund der örtlichen Situation und weil sie offenbar hinter einem Hof landeten, scheinbar verschwunden.

Kleinere versprengte Trupps, hier am alten Elbdeich Hetlingen, sehe ich aber dann doch. – Die Graugänse wirken verwundert. Noch sind Hunderte ringsum vorhanden. Das wird sich mit dem Eintreffen von Nonnengansmassen regional anders sortieren.

Wie üblich schützen aufmerksame Posten die Äsenden.

Vorn am Elbdeich – Spaziergänger, Vogelbeobachtende obendrauf – quert eine Schar Nonnengänse von der Elbe Richtung Marschwiesen.

Im Aussendeichbereich bei Fährmannssand sitzen weitere, auf dem freien Watt zahlreich Limikolen – auf der Elbe freuen sich Segler über die Gelegenheit, vor Saisonende noch eine Tour zu erleben.

Es ist nur eine Frage der Zeit, wann mehr Nonnengänse eintreffen.

Ob die Vogelgrippe oder anderes die Gesamtzahl (weit ?) unter vor Jahren regelhaft gesehenen Massen bis an die 15.000 ermöglichen, werden wir sehen.

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