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Archive for the ‘Vögel’ Category

Der Sandfang im Nebenschluss zur Wedeler Au, farblich geprägt durch eisenhaltiges Sickerwasser aus dem Hang. Da saust doch etwas … ?

Rauchschwalben trinken und baden – jede Chance wird dankbar genutzt!

Das erinnert mich an den Pferdetümpel, kürzlich berichtet.

Auf dem nun trockenen Überlaufbereich – gesichert mit Netzgabionen, steingefüllt – ACHTUNG, Suchbild, sitzt irgendwer, gerade herangeflattert.

2 Distelfinken, auch Stieglitz genannt, haben sich wie fürs Foto platziert.

Kaum fotografiert, sind sie auch schon wieder weg. Habe ich sie beim Trinkwunsch gestört?

Blick seitwärts, in die hier strukturlose, bei Niedrigwasserabfluss fast stehende Wedeler Au. Igittigit! – Igittigit?

Es kommt mal wieder auf den Blickwinkel an. Einerseits ist da eisenhaltiges Sickerwasser aus den Auenflächen, die das Gewässer eklig aussehen lassen. Andererseits zeigt die dünne Schichtdicke vorn, das das Wasser „eigentlich“ klar ist.

Ein wenig zum nahe gelegenen Wassererlebnisbereich folgt demnächst.

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Spiräen-Weiss, nun ja. – Aber es ist nicht mal Mitte Mai und der Rotdorn steht schon in voller Blüte!

Etwas früher als im Vorjahr war familiär in den Wildpark Schwarze Berge eingeladen. Anfahrt, Inhalte und Rückfahrt gleichen sich auch dieses Jahr – eine Besondernheit, neu, ist allerdings zu berichten.

Im frühlingsfrischen Buchenwald treffen wir auf Riesen der Vorzeit.

Grosses schwebt auch über uns.

Kinder und Erwachsene – sind die so nett wie sie aussehen?

Und nochmal – mit diesen jedenfalls ist wohl nicht zu spassen.

Ärgern sollte man auch diesen Spiesseträger nicht.

Einige sind miteinander beschäftigt. Wir passieren unbehelligt.

Auch im Nadelforst schwebt es über uns.

Und es folgt, was folgen muss – Reminiszenz an Jurassic Parc.

Auf einer besonnten Lichtung schlüpfen Jungtiere.

Die kleinen Menschen ringsum sind unschlagbar! Die kennen offenbar jedes dieser Uraltlebewesen.

Ein Riesenschwanz verschwindet links aus dem Foto. – Der folgende Rote sieht aber auch richtig giftig aus!

Ist der laaaang, Manns – und so viele Zacken! Wir mussten erstmal genau hinsehen.

Dieser präsentiert sich in der Abwehr übersichtlicher.

Nun kann man darüber räsonnieren, dass Teile des Tals der Hirsche zweckentfremdet, Areale des südwestlichen Parkrands erheblich aufgelichtet sind. – Dem Wald hilft das in Teilen sicher nicht. Andererseits zeigt sich auch im Wildpark Eekholt eine stets steigende Naturflächennutzung – wohl des Überlebens wegen. – – – Schade, eigentlich!

Wir kommen wieder in altbekannte Teile des Parks – auch hier sonnen sich UraltErdenBewohner.

Als besonders empfinden wir die Altersstaffelung und den Artenreichtum der Bäume im Park – einschliesslich früherer Nutzungsformen, wie immer sie heissen.

Trotz vollen Wildparks und gleichermaßen gefüllten Parkplatzes finden wir unser Spielmobil. – Nein, nicht wegen der netten Spiegelung oder (schon der) Farbe. – Eine Fledermaus kennzeichnet unseren Abbiegepunkt vom Hauptweg.

Wir unterqueren die Elbe und landen zufrieden in Wedel, SH.

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Hafengeburtstag Hamburg 2025 – mancher macht sich verspätet auf den Weg, den Fontänen am Horizont entgegen.

Andere, hier: Autotransporter, gesellen sich im Rahmen ihrer Fahrtenroutine zwanglos dem Getümmel von Mensch und Gerät hinzu.

Ich ziehe es vor, entlang bunter (oder Gänse-kahlgefressener) Marschwiesen zu radeln.

Bunte Marschwiese mit Pferden, Idenburg.

Auch wir stürzen uns noch (zahlreich, familienbedingt, in 3 Generationen) in anderes Getümmel – im Wildpark Schwarze Berge, jenseits der Elbe. In randlich ruhigeren Gefilden bestaunen wir Saurier auf eiszeitlicher Moräne im frühlingsfrischen Buchenwald.

Je nach Lust und Laune folgt dazu ggf. ein eigener Beitrag.

Beim nachmittäglichen Sonntagsradeln geniessen wir die Kühle beschatteter Strecke, …

… stoppen am Rand zum Sonnenbraten – und werfen einen Blick nach links.

Dort liegt der „Pferdetümpel“, Ende März noch ordentlich voll.

Inzwischen sieht er anders aus – Flattern (links, mit Spiegelung) über schwindendem Wasser. Wer flattert?!

Da trinken nicht nur Schwalben im Überflug, sie sammeln auch eifrig den frei gefallenen, noch feuchten Lehm im Randbereich (2 sammeln noch, eine fliegt mit Nestmaterial weg).

So geht das ringsum.

Gut, wenn die Schwalben diese Gelegenheit nutzen. Mit der gegenwärtigen Wettervorhersage ist zu erwarten, dass der Tümpel absehbar ganz trockenfällt, der Lehm „als Backstein“ für Vogelbauzwecke (bis zur nächsten „Regenzeit“) nicht mehr zugänglich sein wird.

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Auf meiner Radrunde am 27. April deuten Anzeichen am Elbdeich auf eine Veranstaltung hin.

Wanderung „seewärts“ – da ist irgendetwas los.

Richtig, der Auflauf liegt nicht nur am Sonntagswetter! Das Kiebitzfest lockt – unter anderem mit dem Angebot, anspruchsvolle Optiken zu testen.

So knüllt sich Teilgeschehen hoch oben auf dem Deich.

Als sässen sie Probe, hat sich in der Distanz, auf dem westlichen Flachwassersee der Vogelstation Wedeler Marsch, ein grosser Schwarm Nonnengänse niedergelassen.

„Dicht dran“ wird auch mir etwas geboten, auf dem Deichrandgraben.

Da kam eine Gänsefamilie angeschwommen, im Gänsemarsch, saubere Linie. Als sie mich ruhig Stehenden entdecken, formen sie sofort eine Art Schutzknäuel.

Nach einem Moment der Orientierung wird der geordnete Rückzug begonnen – …

… nicht weit. Hinter zwei Binsenbüscheln verharren sie in Deckung.

Ich radele ruhig auf der abgewandten Deichrandstraßenseite weiter. Die Gänse setzen ihren vorherigen Weg fort – sicherlich bald zur Freude der Kiebitzfestbesucher.

Inzwischen hat – 27. April – Löwenzahn das Regiment auf Wiesen und Weiden übernommen.

Wiesenschaumkraut gesellt sich, zunehmend, dazu.

Angesichts genügend Zeit, zweige ich ein Stück ab und gucke nach den Schachblumenwiesen. – Das Schachblumenfest wird je nach Blüteentwicklung festgelegt und fand – bei kaltem, windig-nassem Wetter – am Vorwochenende statt (echt Pech gehabt!).

Mal nachsehen.

Zunächst muss ich mich „eingucken“ – hat geklappt.

Wer lange genug hinsieht, findet auch eine „gute Dichte“ von 4 Exemplaren / m² – bei gleichmäßiger Verteilung wäre das repräsentativ für ein super Jahr.

Ja, das Wochenende zuvor war richtig gewählt – auch wenn das aktuelle Wetter nicht mitspielte. – Der Höhepunkt der Blüte ist deutlich überschritten.

So hofft die Schachblumengemeinde, dass auch 2026 der Termin richtig gewählt wird und der Alte Petrus dann passenderes Wetter bereithält.

Aktuell, gestern, 5. Mai, blüht weiter der Weissdorn, …

… es zeigt sich gelegentlich ein Hase, der den taunassen Bauch auf trockener, ruhiger Wegstrecke warmläuft.

Auf den grün spriessenden Marschwiesen (Thw im Bullenfluss Idenburg) übernimmt Hahnenfussgelb die Farbgebung.

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Bunte Eindrücke …

… gleich hinter Hamburgs Landesgrenze – zwischen Garten- …

… und Haushalt.

An der Pinnau überrascht die Natur – Schlammfliege, …

… so früh!

Im Hintergrund der beiden Fotos präsentiert sich heutige Agrarlandschaft. Erster Siloschnitt 2025 bereits am 1. Mai eingefahren, Gewässerunterhaltung auch nach 25 Jahren EG-Wasserrahmenrichtlinie immer noch hart – hier Abbaggern einer Ufer-Sohleentwicklung. Erodierendes Steilufer und öder Sandkanal sind „die Ernte“.

Insekt (Schlammfliege, unscharf) und Technik – die glänzende Oberfläche scheint …

… ausgewählter Eiablageort zu sein. Hüpfend, tanzende Bewegungen vorweg erweckten jedenfalls den Eindruck.

Sowas hatten wir vor Jahren schonmal, mit der Großen Maifliege in DK. Allerdings glänzte das Autodach seinerzeit nicht.

Wieder in SH – Anradeln Holm-Hetlinger Marsch – Reiher voraus.

Der Reiher lässt mich recht dicht heranrollen, bevor er …

… auffliegt und – schonmal erlebt – nicht querab flüchtet, sondern geradezu gemütlich entgegen meiner Fahrtrichtung flach über der Wiese bachauf fliegt.

Ein weiterer Graureiher am Brunnenschutzgebiet kennt mich offenbar bereits, kümmert sich um Besseres.

Auf Idenburg weckt etwas die Aufmerksamkeit der Pferde – nebendran 3 Reiher und ein Storch.

Dann entscheiden die Pferde, berittene Kollegen jenseits des Zauns anzusteuern.

Ein Nachzügler.

Eine Menge Fohlen, frisch auf der Welt, bevölkern die Weiden ringsum.

Nebendran blüht`s – hier eine alte Rosskastanie.

Ein Stück weiter Richtung Alter Heuhafen Hetlingen eine Rote Kastanie, benachbart zu voll blühender Eiche.

Elbdeich Hetlingen, Blick zur Elbe – Sumpfdotterblume und Löwenzahn färben das Deichvorland gelb.

Ein häufiger werdender Anblick bei stehengebliebenem Reet des Vorjahrs. „Normal“ (was ist heutzutage schon normal?) mähen Eis (???) und Winterstürme das Reet ab – „freie Sicht auf Sumpfdotterblumen!“.

Nonnengansüberflug querab der Vogelstation Wedeler Marsch.

Falls der dort abgestellte Pkw die Gänse von der Wiese fernhalten sollte – das klappt offenbar nicht.

Abschied von der Elbe mit Segler und Leuchtturm – vorn rechts Sturmmöwen.

Auf der Geest sind bereits Flieder und Goldregen …

… voll ingang.

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Am Bach. – Ein Graureiher quert, fliegt bachaufwärts, landet jenseits der Brücke.

Er forscht …

… und pirscht …

… und fängt und schluckt.

Es wird weiter geforscht.

Abflug bei Störung.

Ein Stück entfernt geht die Nahrungssuche weiter.

Erfolgreich, wie es scheint. Ein Happen wird mundgerecht platziert.

Das geschieht mit dem „Schluckziel: Kopf voran“, damit abgespreizte Kiemendeckel oder, soweit vorhanden, Stacheln oder Stachelflossen nicht womöglich noch ein Entkommen sichern. – Derzeit ist der Speiseplan saisonal erweitert um Wanderstichlinge sowie Flussneunaugen – frisch vom Kies, aus der Laichkuhle erbeutet oder, absterbend, bachab trudelnd eingesammelt.

Immer diese Störungen!

Also auf, …

… zu nicht allzu weit …

… entferntem Ziel.

Ich ziehe mich in andere Gefilde zurück.

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Da ist er also, der Wonnemonat Mai – und schon sind etliche Maikäfer zu sehen, dieser leider nicht mehr lebendig.

Aber dieser!

Vor dem Geesthang Holm, Blick Wedel – Nebelgewaber, Tau und Baumkronentropfen bringen eingefangenes Wasser zu Boden.

Es ist noch ruhig, das äsende Reh …

… lässt sich von langsamem Vorbeiradeln (und nicht so offensichtlich Hinstarren) nicht stören.

Am Bullenfluss – Überflug Nonnengänse kündigt sich an.

Da staunen die frisch …

… ins satte Frühlingsgras rausgelassenen Rinder.

Idenburg – hier hatten Brandgänse voriges Jahr auf einem der Storchenhorste gebrütet.

Ist dies die Hälfte der Gösseln, die Pferden und Reitern zwischen den Beinen rumwuselten, nachdem sie den Dachrutsch und den Bodenaufprall erfolgreich gemeistert hatten? – Jedenfalls lassen die mich sehr dicht ranradeln, bevor sie kurz auffliegen.

Auf Idenburg sind die Störche mit ihrem alten Efeu-Nest beschäftigt.

Auf Pferdehöfen, Gestüten entdecken frische Fohlen auf langen Beinen die Welt. – Was macht Mutter da unten mit ihrem Mund?

„Normale Brandgänse“ querab Giesensand – schon auf große Entfernung machen sie sich sichernd lang, bleiben allerdings sitzen.

Die Jahreszeit, gefördert von Nebelfeuchte, lässt Insekten- und Wurminteressenten wie hier Dohlen intensiv Flächen abpatrouillieren. Futter winkt.

Dann kann der Mai ja starten bzw. so weitermachen (auch gern mal mit ein Bisschen Regen nach dem wärmsten und trockensten April aller Zeiten).

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Verabredung zum Flussneunaugengucken führt mich gen Mühlenau und Pinnau – Anradeln durch Frühjahrsaspekt Heideweg, Pinneberg.

Die Tour entspricht der im Beitrag vom 23. April 2023.

Hier folgen erste, spezielle Eindrücke.

Mühlenau, Nacken des Schusses bachauf Bahnquerung Pinneberg – intensives Laichgeschehen, gerade keine Laicher vor Ort.

Laichgeschehen Pinnau, Brücke Hindenburgdamm gen Tnw, recht schlammig.

Mal näher hinsehen – es scheint, die moderne Kommunikation hat ihren Weg zu den Laichtieren gefunden. (Mit Watstiefeln wäre das Gerät leicht wiederzugewinnen.)

Auf dem Rückweg, Bahnquerung Mühlenau bachab des ersten Laichfotos – der oft genutzte Jagdstandplatz des Graureihers ist unbesetzt.

Blick bachauf – da, genau im Geschehen, im Nackenanstrom des Schusses gen Bahnquerung steht er, der Fischreiher, wie ich nun ihn anlassbezogen nenne.

Es folgt der zweite Einschub, bevor es mit Rostocker Geschehen weitergeht.

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Zum öffentlichen Teil der Jahresmitgliederversammlung hatte der Verein Salmoniden- und Gewässerschutz Mecklenburg-Vorpommern e.V. geladen. Neben meinem Vortrag über Instream-Restaurieren, große Lebensraumerfolge bereits mit geringem Aufwand erreichbar, standen aktuelle Ostseethemen im Gesamtspektrum menschlichen Umgangs mit dem Meer und absehbare Folgen des Klimawandels mit zugehörigen Handlungserfordernissen, sowie regionale, langjährige Fangauswertungen zu Salmonidengewässern Mecklenburg-Vorpommerns auf dem Programm.

Exkursionen an unterschiedliche Gewässer bei bestem Wetter bereicherten meinen Besuch – ganz herzlichen Dank für diese Erlebnisse! Der vorige Blogbeitrag gab bereits einen besonderen Eindruck.

Vorweg stand die Anreise bevor. – Die Einladung war von langer Hand vorbereitet. Der damalige Blick auf die Bahn liess mich HH – HRO eine schlanke Schnellzugverbindung erwarten. – Das kam anders. Zunächst änderte sich die Aussicht Richtung durchgängige RegionalExpress-Tour, nun ja. – – – Mit Fortschritt des Jahres wurde deutlicher, dass nicht nur „Bahn“ – es wird der eine RE gestückelt auf 3 Abschnitten werden …, sondern auch „Schule“ (= Bauarbeiten S-Bahn HH) ihren Einfluss geltend machen würde.

Von Wedel gings also mit Schienenersatzverkehr bis Klein Flottbek (das mit dem Deutschen Derby).

Von dort normal weiter per S-Bahn zum Hamburger Hauptbahnhof – Start der 3fach RE-Fahrt.

Erste Etappe bis Lübeck.

Wir bewegen uns im „echten Norden“ West – Ost.

Von Lübeck durch den Westen Mecklenburg-Vorpommerns, entlang weitflächiger gelb-grüner Landschaft …

… nach Bad Kleinen.

Die dritte und letzte RE-Etappe führt dann schon nach Rostock. – „Schweriner See!“ schallt es durch den Wagen. – Prima zu sehen, das Nordende, nutzten wir doch kürzlich ein paar Tage im Umfeld des Südendes.

Rostock angekommen – alles prima, alles pünktlich! – Was will ich mehr?

Begrüßund durch eine Saatkrähe – möge die Saat auch 2025 gut aufgehen!

Mein Umfeld- und Sachkundiger Salmonidenkollege sammelt mich ein.

Auf gehts zur abwechslungsreichen Exkursion ins Umland.

Auch im Kleinen gibt es allerhand zu sehen und zu diskutieren – Start an einem jüngst in Mäanderbögen gelegtes, vorher kanalgerades Bächlein.

Dort erwartet uns unter anderem eine Bachstelze.

Die ist beschäftigt, stört sich (zunächst) nicht an uns. – Man muss – nicht nur wegen der „Baustellensituation Lehmige Moräne“ – schon sehr genau hinsehen.

Dann wird es ihr doch zuviel, … [kleine Sehhilfe: ganz links, ganz oben]

… ab auf die hohe Kante am Rand eines ländlichen Fahrwegs. Weg will sie aber nicht. Sie hat ja noch zu tun, offenbar unten am Wasser.

Schon erstaunlich, wo ich Bachstelzen ansonsten eher als weiter ausweichend kenne.

Soviel Ausdauer und Hartnäckigkeit soll belohnt werden. Wir wenden uns, den Bach entlang, anderen Stellen zu.

Davon folgt mehr im nächsten Beitrag.

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Ostern, am Sperrwerk Wedeler Au – da ist wohl die kanadische Tante zu Besuch bei Graugänsens?

Osterbesuch bekommen aus West hier auch etliche hundert (tausend(e)) Nonnengänse in der Hetlinger Marsch.

Mitten im Getümmel, was für ein Erlebnis nahe Idenburg!

So viele Nonnengänse auf einmal habe ich in den vergangenen 10 Jahren noch nicht gesehen.

Die eher geringen Zahlen hier in der Umgebung in den beiden Vorjahresrastzeiten hatten offenbar nicht zwingend mit der Vogelgrippe zu tun (trotz der vielen Opfer). Es scheint, dass es den Nonnengänsen anderswo, weiter West / Südwest schlicht besser gefallen hat. – Die müssten nun bald alle durch sein auf dem Flug zu den Brutgebieten.

Hoch stauen derzeit Tidehochwässer die Marschgräben und -gewässer ein. Wiesenschaumkraut bewirkt den weissen Eindruck, Löwenzahn und Hahnenfuß den gelben Anteil.

Die Bodenfeuchte bietet den wohl inzwischen vollzählig angekommenen Störche leichten Zugang zur Nahrung.

Stetes Schnappen und Schlucken belegt den Sucherfolg.

Am Übergang des Sauerbeck von der Geest in die Marsch gibts ebenfalls Wanderer zu sehen, …

… Krebs und Fisch.

Die Wollhandkrabbe betätigt sich …

… als unermüdlicher Kletterer.

Andere verhalten sich – fast unsichtbar – eher bodenständig.

Und dann sind da noch die Scharen Wanderstichlinge.

(Noch) nicht hier, aber anderswo – wie berichtet – eingetroffen sind die …

… laichbereiten Flussneunaugen – hier kräftig bei der Arbeit, die Kiesel passend für die Laichkuhlen zu platzieren.

Von den dortigen Kiesen wird noch so manches zu berichten sein.

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