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Archive for the ‘Unsortiertes’ Category

Ohne Worte – gesehen an der BAB 1-Brücke, Seeve bei Horst.

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Mal wieder habe ich als Gast eines Kurses der Volkshochschule Hamburg über den Wanderfisch Meerforelle als Anzeiger für die Situation der Elbe vortragen dürfen. Da habe ich ein paar Vögel auf dem Schuldach gesehen, die den Kursteilnehmern noch gar nicht aufgefallen waren. – Verrückte Vögel? Von Amseln, die früher als Waldvögel galten, wissen wir ja inzwischen so einiges in Sachen Anpassung.

Was guckt die Möwe auf dem Dach – wohin, zu wem. Offensichtlich entwickelt sich die Art zum Kulturfolger, brütet prima auf bekiesten Flachdächern.

Nanu, da läuft doch ein Austernfischer – wohin des Wegs, Küstenvogel?

Ach so, da wartet schon ein anderer … (oder eine?).

Offensichtlich findet gleich eine Aufgabenübertragung statt.

Schwupps, sitzt der oder die Neue auf dem Nest.

Der bisherige Brüter (oder: die Brüterin?) kann nun die Beine lang machen.

Alle Kursteilnehmer sind begeistert (hoffentlich auch über meinen Vortrag, Inhalt in etwa: vgl. Link oben).

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Den zweiten Höhepunkt neben den Wilden Weiden bildete, von unserem „Stützpunkt“ Jena ausgehend, die Wanderung durch den Nationalpark Hainich. Inzwischen dürften die Bärlauchteppiche durchgängig in voller Blüte stehen, bei unserer Wanderung vor zwei Wochen haben wir einfach unsere Phantasie genutzt – es gab so viel zu sehen.

Gut gestärkt nach Mittagessen in der Hainichbaude betreten wir am Craulaer Kreuz den Weltnaturerbe-Pfad.

Wir sind nicht allein – Wildschweine haben neben dem Weg Nutzbares gesucht und gefunden.

Weiter und weiter geht es in den Wald hinein, neben einer Vielzahl von blühenden Geophyten von Bärlauchteppichen begleitet.

Die sind, wie schon erwähnt, angesichts vorlaufender kühler Witterung noch nicht so weit, wie wir bei der Reiseplanung erwartet hatten.

Aber es sind doch blühende Gruppen zu bewundern.

Blühender Bärlauch im Detail.

Interessant, an etlichen Stellen blühen Buschwindröschen noch.

Der Luther hat auch hier seinen Pfad.

Sturzbaum – es wird uriger.

Totholz, fast wie Saurier-Gerippe am Wegesrand.

Eine lineare Lichtung – aufgebrochener ehemaliger Waldweg. Jungwuchs wird vom Wild zu Bonsai-Bäumchen verbissen.

Wir dringen weiter in den Buchen-Frühlingswald ein.

Hauptsache, wir finden später auch wieder raus …

So richtig geregnet hat es offenbar seit Längerem nicht. Die Wildschweinsuhle ist man gerade in der Tiefe noch feucht.

Mittendrin.

Bemooste Sturzbäume, umschlungen.

Gute Gelegenheit, eine kleine Rast einzuschieben.

Junges Grün – der gestürzte Bergahorn ist noch lebendig.

Schon interessant, was es so für Bruchformen zu studieren gibt.

Buche – Formen des Vergehens.

LandArt – made by nature.

Menschenwerk – alte Nutzungsformen, eingestellt, lassen Höhlen-artige Baumbasis entstehen.

Ein Wichtelhaus?!

Ein Bergahorn-Drilling – auch Ergebnis ehemaliger Nutzung.

In Sachen Wald kann man nie genug lernen – meint auch eine nahe Universität.

Mit Mühe gefunden – Pestwurz in Resten zeigt auch bei dieser Trockenheit einen früheren Quell-Standort.

Ein Stillgewässer im Baum – „Phytotelme“ sagt der Lateiner dazu.

Schlüsselblumen tauchen, erst einzeln, dann in Gruppen, auf. Unsere Wanderung nähert sich dem Ende.

Wir sind draussen – „Wetter“ am Horizont. Gut, dass das sich entschlossen hat, vorwiegend nachts abzuregnen.

Wenn wir schonmal in Jena sind – wann wieder ??? – nutzen wir den Folgetag für „ein Bisschen Umrum“. Das gibt es demnächst hier im Blog zu sehen.

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Rauf geht`s auf die Autobahn Richtung Erfurt, begleitet von ortstypischem Gestein.

Agrar-Gedanken – auf dem Feld nebendran wird gerade pestizidiert, sicher hier doch auch – und das direkt neben dem Obstgarten?

Erfurt, hier holen wir fachliche Leitung und Begleitung ab.

Innen allerhand Getier – einem Wildschwein müssen / wollen wir auf unserer Wanderung am Nachmittag im Hainich nicht unbedingt begegnen.

Angekommen – Wilde Weiden im Dankmarshäuser Rhäden.

Hinter uns hier im Werra-Einzugsgebiet nahe dem Bundesland Hessen dräut Salzabraum zwischen Acker und Wald, verschmutzt Landschaftsblick, Grund- und Oberflächenwasser.

Die Talaue, teils intensiv mit Raps genutzt, vorn ein Teil der Auerochsenherde mit Gänsen und anderem Vogelgetier.

Urig, diese nachgezüchteten Urviecher.

Auerochsen mit Kalb ruhen vor Schwänen, Raps und Auwald.

Eindrucksvoll, ein jüngerer Bulle mit Aalstrich.

Familienverband Auerochsen im Dankmarshäuser Rhäden.

Ein Exmoorpony grast nahe unseres Standorts.

Ein Teil der Herde erscheint kurz und drückt sich ins Buschwerk – Schubbern und Ruhen sind angesagt.

Wir sind begeistert, fahren weiter, zum Mittagessen – der Nationalpark Hainich ist unser Ziel.

Wir sind am Craulaer Kreuz. Ich dachte beim ersten Hören, das sei so etwas wie ein Autobahnkreuz. Nein, hier starten eine Reihe von Wanderwegen in den Hainich bzw. kreuzen Langwanderrouten.

Iin der Hainichbaude haben wir uns gestärkt für die lange Hainich-Wanderung.

Demnächst dann mehr über unsere Wanderung durch Bärlauchteppiche – nur Geduld!

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Die Sonne lacht, rauf auf`s Rad! Wir sind zwar nicht aus Zucker, aber zwingend nass werden wollen wir nicht. Also wird die Tour-Länge spontan entschieden.

Wasser-Erlebnisbereich Wedeler Autal – immer wieder verlängerte Tour brachte uns weiter, als beim Start vorgesehen.

Leider mangelt es dem Wassererlebnis an Kieseln, die Kinder – plupp, plupp – in die Wedeler Au werfen könnten. Mal sehen, ob eine angeboten Ladung Kies akzeptabel ist. Zur Zeit scheint es: auf keinen Fall. Eine große Menge „Fallschutzsand“ solle aufgefüllt werden. Davon, dass Fallschutzsand / -kies dem Gewässer, der Verbesserung seiner Dynamik oder dem Wassererlebnis diente, habe ich jedenfalls bisher noch nie etwas gehört. Man lernt nie aus.

Oha, heftiger Wind und geschlossene Regenfront von vorn – Start des Rückwegs.

Nicht mehr weit vom trauten Heim – aber auch nicht mehr weit bis zum Start des Regensturms.

Geschafft. Das Wetter gucken wir uns weiter von drinnen an.

Die 3-Generationen-Ostereiersuche fand selbstverständlich auch statt – erfolgreich.

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Die Sonne soll sich erstmal nicht wieder sehen lassen hier, sagt die Wettervorhersage.
Da bringe ich eine kleine Erhellung aus kürzlich erlebter Morgenstund‘.

Noch ist die Sonne nicht aufgegangen - erhellter Kondensstreifen hinter Feldahorn.

Noch ist die Sonne nicht aufgegangen – erhellter Kondensstreifen hinter Feldahorn.

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Kopfweiden findet man entlang von Marschgräben des Norddeutschen Tieflands noch vielerorts. Früher waren sie auch in Bachtälern höherer Lagen verbreitet – vom Menschen gesteckt und langjährig genutzt als Arbeitsmaterial heute vergangener Berufe wie Korbmacher / -flechter und Bandreisser. Häufig sind Kopfweiden Korbweiden.

Über viele Nutzungsjahrzehnte entstanden Baum-Individuen, die uns in Vielgestalt, Ausformung und zeitlicher Entwicklung bis zum Vergehen stark beeindrucken können.

Über viele Nutzungsjahrzehnte entstanden Baum-Individuen, die uns in Vielgestalt, Ausformung und zeitlicher Entwicklung bis zum Vergehen stark beeindrucken können.

Zwei von drei Köpfen der uralten Weide.

Zwei von drei Köpfen der uralten Weide.

Detail - ein Ohr, hört die Weide mit?

Detail – ein Ohr, hört die Weide mit?

Der dritte Kopf, fast nur noch auf Rinde sitzend.

Der dritte Kopf, fast nur noch auf Rinde sitzend.

Auch an der Basis, guter Ein- und Ausblick.

Auch an der Basis, guter Ein- und Ausblick.

Eingangstür mit Blick aufs - nun gefrorene - Wasser des Marschgrabens.

Eingangstür mit Blick aufs – nun gefrorene – Wasser des Marschgrabens.

Blick ins Innere durch ein Loch oben im Stamm - dies trockene Plätzchen dient ganz offensichtlich zu teilweisem Aufenthalt. Wer wohl hier wohnt?

Blick ins Innere durch ein Loch oben im Stamm – dies trockene Plätzchen dient ganz offensichtlich zu teilweisem Aufenthalt. Wer wohl hier wohnt?

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Es ist grau und diesig. Mal sehen, wie weit wir gucken können.

Auf der Grenze HH - SH blicken wir gen Westen. Hier entstehen ein Gewerbegebiet und ein Park neu. Altes, Beseitigungswertes wird verbessert. Was das in Summe für das Großgrün am SH-Elbhang bedeutet, wird später zu belegen sein.

Auf der Grenze HH – SH blicken wir gen Westen. Hier entstehen ein Gewerbegebiet und ein Park neu. Altes, Beseitigungswertes wird verbessert. Was das in Summe für das Großgrün am SH-Elbhang bedeutet, wird später zu belegen sein.

Blick nach Osten. SICHT ist das Zauberwort. Den Hang haltende Altbäume sind weitgehend beseitigt - auch hier wird in ca. 15 Jahren der Hang rutschen, wenn das Wurzelwerk kompostiert ist. Unten an der Elbe breitet sich derweil Japanischer Knöterich aus (schicker Wellenschutz?!), wir werden uns noch wundern.

Blick nach Osten. SICHT ist das Zauberwort. Den Hang haltende Altbäume sind weitgehend beseitigt – auch hier wird in ca. 15 Jahren der Hang rutschen, wenn das Wurzelwerk kompostiert ist. Unten an der Elbe breitet sich derweil Japanischer Knöterich aus (schicker Wellenschutz?!), wir werden uns noch wundern.

Durch den Winterdies arbeitet sich ein GroßContainerFrachter mit beobachtendem Schlepper elbaufwärts. Die Edith Maersk ist 398 m lang, 56 breit und geht ca. 11 m tief.

Durch den Winterdies arbeitet sich ein GroßContainerFrachter mit beobachtendem Schlepper elbaufwärts. Die Edith Maersk ist 398 m lang, 56 breit und geht ca. 11 m tief.

Aber warum ist das Riesenteil so gut wie leer?

Aber warum ist das Riesenteil so gut wie leer?

Noch hat er halbwegs Halt, der Elbhang. Aber was für Mengen Steuergeld werden für diese Art Über"pflege" bereits ausgegeben - die fehlen andernorts.

Noch hat er halbwegs Halt, der Elbhang. Aber was für Mengen Steuergeld werden für diese Art Über“pflege“ bereits ausgegeben – die fehlen andernorts.

Nein, Christo war nicht hier zum Verpacken.

Nein, Christo war nicht hier zum Verpacken.

Blick zurück - ganz schön hoch hier, die Moräne. Unten am Hangfuss sehen wir zwei Spülsäume der vorigen beiden (kleineren, normalen) Sturmfluten.

Blick zurück – ganz schön hoch hier, die Moräne. Unten am Hangfuss sehen wir zwei Spülsäume der vorigen beiden (kleineren, normalen) Sturmfluten.

Wir klettern noch ein Bisschen höher. Oben bedeckt Mischwald, dominierend Buchenhochwald, das Plateau.

Wir klettern noch ein Bisschen höher. Oben bedeckt Mischwald, dominierend Buchenhochwald, das Plateau.

Auf dem Rückweg zum Auto streifen wir den Südwestrand des Naturschutzgebietes Wittenbergen (früher: NSG Wittenbergener Heide / Elbwiesen). Da geht`s dann später mal rein, Bericht folgt zu gegebener Zeit.

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Trefflich beschreibt der Tagesspiegel, wie man fortwährend Steuergeld abgreift, ohne Regeln zum Erhalt von Wasser-, Boden-, Luftqualität sowie zum Schutz von Flora und Fauna einzuhalten: Im Agrarsektor herrscht Vollkaskomentalität – die Kosten trägt der Steuerzahler.

Was könnte mit DEM Geld alles Konstruktives ermöglicht werden.

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Schnell mal raus zwischen zwei Sturmtiefs …

Und wenn die Sturmwolken noch so duster sind, dahinter scheint Sonne bei blauem Himmel.

Und wenn die Sturmwolken noch so duster sind, dahinter scheint Sonne bei blauem Himmel.

Diese Kopfweiden-Spiegelung wollte ich immer schonmal bei Windstille fotografieren - muss ich nachholen, heute also rubbelig.

Diese Kopfweiden-Spiegelung wollte ich immer schonmal bei Windstille fotografieren – muss ich nachholen, heute also rubbelig.

Gar schaurig ist`s, über`s Moor zu gehen - gilt hier bei Dämmerung auch für die Marsch. Der Erlkönig erscheint in Zwillingsgestalt, getarnt als Doppel-Kopfweide.

Gar schaurig ist`s, über`s Moor zu gehen – gilt hier bei Dämmerung auch für die Marsch. Der Erlkönig erscheint in Zwillingsgestalt, getarnt als Doppel-Kopfweide.

Blick über Wasserwerksbäume Richtung Deich und Elbe - na gut, für heute ist die Sonne weg.

Blick über Wasserwerksbäume Richtung Deich und Elbe – na gut, für heute ist die Sonne weg.

 

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