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Archive for the ‘Unsortiertes’ Category

Nun geht die Fahrt weiter über Höringhausen und Sachsenhausen zum vorläufigen Endpunkt dieses Radwegs bis zum ehemaligen Bahnhof Netze – alles inzwischen zur Stadt Waldeck gehörend.

Einsame Weide in ausgeräumter Landschaft. Da müssen die Bienen aber fliegen ...

Einsame Weide in ausgeräumter Landschaft. Da müssen die Bienen aber fliegen …

Was ist aus dem Waldecker Bergland geworden - wo sind die Hecken, die Feldgehölze geblieben ? - Auch die über Jahrzehnte aus "Grünem Plan" finanzierten und wie immer die Programme hießen, sind ersatzlos weg.

Was ist aus dem Waldecker Bergland geworden – wo sind die Hecken, die Feldgehölze geblieben ? – Auch die über Jahrzehnte aus „Grünem Plan“ finanzierten, wie auch immer die zahlreichen Förderprogramme hießen, sind ersatzlos weg.

Mal ein anderer Aspekt - es gibt sie noch (sehr vereinzelt): Straßen-Mäander mit Altbaum-Allee.

Mal ein anderer Aspekt – es gibt sie noch (sehr vereinzelt): Straßen-Mäander mit Altbaum-Allee.

Trotz Einschnitt - es geht aufwärts. Was bringt der Weg hinter der Kurve?

Trotz Einschnitt – es geht aufwärts. Was bringt der Weg hinter der Kurve?

Brücke über Einschnitt, es geht weiter aufwärts.

Brücke über Einschnitt, es geht weiter aufwärts.

Da öffnet sich der Blick am Rand von Höringhausen weit in die Landschaft - vorn im Bild ein misshandelter, baumloser Bach, der als Ackerrandbegleiter (oder gar verrohrt?) verschwindet.

Da öffnet sich der Blick am Rand von Höringhausen weit in die Landschaft – vorn im Bild ein misshandelter, baumloser Bach, der als Ackerrandbegleiter (oder gar verrohrt?) verschwindet.

Die Windmühlen bestätigen meinen Verdacht: also doch - Gegenwind.

Die Windmühlen bestätigen meinen Verdacht: also doch – Gegenwind.

Rotdrosselschwärme begleiten mich. Auch Trupps von Goldammern fliegen hier.

Rotdrosselschwärme begleiten mich. Auch Trupps von Goldammern fliegen hier.

Pferde - Kopf - Weiden.

Pferde – Kopf – Weiden.

Viadukt über Bundesstraßen-Mäander voraus - ganz schön hoch drüber.

Viadukt über Bundesstraßen-Mäander voraus – ganz schön hoch drüber.

Aaaah, der letzte Tunnel ...

Aaaah, der letzte Tunnel …

... und gleich dahinter eine weitere Brücke - und was für eine schicke!

… und gleich dahinter eine weitere Brücke – und was für eine schicke!

Es musste ja passieren - kein Ausflug, der nicht als Begehung endet! Abwassereinleitung am Rand von Sachsenhausen.

Es musste ja passieren – kein Ausflug, der nicht als Begehung endet! Abwassereinleitung am Rand von Sachsenhausen.

Der ehemalige Bahnhof von Sachsenhausen - sehr schön renoviert.

Der ehemalige Bahnhof von Sachsenhausen – sehr schön renoviert.

Eine der bösen Seiten der Solar-Subventionierung: Landschaftszerstörung für Paneele - als gäbe es nicht genug versiegelte Fläche, Dächer usw. usw. - Und als fehlten nicht allenthalben Freiflächen für die Natur! - Solch Subventionswahnsinn darf schon von Anbeginn an gar nicht möglich sein!

Eine der bösen Seiten der Solar-Subventionierung: Landschaftszerstörung für Paneele – als gäbe es nicht genug versiegelte Fläche, Dächer usw. usw. – Und als fehlten nicht allenthalben Freiflächen für die Natur! – Solch Subventionswahnsinn darf schon von Anbeginn an gar nicht möglich sein!

Agrar-Zeichen - keine Kreise im Kornfeld.

Agrar-Zeichen – keine Kreise im Kornfeld.

Nicht ermüden - noch `ne Brücke.

Nicht ermüden – noch `ne Brücke.

Jaaa, und jetzt: die Reiherbachtalbrücke, hoher Viadukt, voraus! (Wirklich wahr: für nicht Schwindelfreie gibt es eine Umfahrung.)

Jaaa, und jetzt: die Reiherbachtalbrücke, hoher Viadukt, voraus! (Wirklich wahr: für nicht Schwindelfreie gibt es eine Umfahrung.)

Blick 1 vom Viadukt: baumloser, vom Vieh zertrampelter Reiherbach - nicht so schön!

Blick 1 vom Viadukt: baumloser, vom Vieh zertrampelter Reiherbach – nicht so schön!

Zweiter Blick: Reiherbach licht bebaumt - schon besser.

Zweiter Blick: Reiherbach licht bebaumt – schon besser.

Reiherbach-Überblick. Leider hatte der Bussard vergessen, sein Frühstück mitzunehmen, als er wegen mir hier abflog.

Reiherbach-Überblick. Leider hatte der Bussard vergessen, sein Frühstück mitzunehmen, als er wegen mir hier abflog.

Nochmal Reiherbach, dicht unter der Brücke. Warum werde ich das Gefühl nicht los, dass etwas nicht stimmt?

Nochmal Reiherbach, dicht unter der Brücke. Warum werde ich das Gefühl nicht los, dass etwas nicht stimmt?

Blick aufwärts von der anderen Brückenseite: Ach so - Einstau, Ableitung in Teich, Gänsehaltung auf dem Wasser. Die Wasserbehörde wird sich freuen.

Blick aufwärts von der anderen Brückenseite: Ach so – Einstau, Ableitung in Teich, Gänsehaltung auf dem Wasser. Die Wasserbehörde wird sich freuen.

Neben Radfahrern, Joggern, Wanderern begegne ich auch Hundeführern. - Danke fürs Anleinen!

Neben Radfahrern, Joggern, Wanderern begegne ich auch Hundeführern. – Danke fürs Anleinen!

Letzte Strecke - bergab nach Netze.

Letzte Strecke – bergab nach Netze.

Hier ist also Schluss - bald geht es weiter nach Buhlen. Dort findet dieser Radweg Anschluss an andere, z.B. nach Bad Wildungen.

Hier ist also Schluss – bald geht es weiter nach Buhlen. Dort findet dieser Radweg Anschluss an andere, z.B. nach Bad Wildungen.

Offener Blick aufs Bergland - Agrar hat mal wieder freigeräumt.

Offener Blick aufs Bergland – Agrar hat mal wieder freigeräumt.

Der Beweis (die Lampen waren ja eben schon zweimal zu sehen): Bahnhof Netze - ich war da! Das Pfannkuchenhaus lockt manchen Feinschmecker.

Der Beweis (die Lampen waren ja eben schon zweimal zu sehen): Bahnhof Netze – ich war da! Das Pfannkuchenhaus lockt manchen Feinschmecker.

Der nächste Beitrag beschreibt den Rückweg.

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Gute Nachricht in Gewässerschutz- und Tierfreunde-Kreisen: seit geraumer Zeit befindet sich der Fischotter auf dem Vormarsch.

Dieser lange Zeit vom Menschen als Konkurrent verfolgte Marder war, wie fast alle derartigen Feindbilder des Menschen, nahezu vollständig ausgerottet. Inzwischen erobert er – Dank durch Abwasserreinigung und zunehmend auch durch Restaurieren verbesserter Gewässer – seine angestammten Lebensräume zurück.

Einige Todesursachen fordern noch erheblichen Tribut, können aber mit geeigneten Mitteln minimiert werden. Faunapassagen unter Brücken z.B. verhindern, dass die Tiere über die Straße laufen (sie mögen nicht unter Brücken durchschwimmen) und dort platt gefahren werden. Einbauten in Fischreusen, die den Fischereiertrag nicht beeinflussen, verhindern das Ertrinken.

Fast scheint es, als hätte die Gemeinde Otter, Samtgemeinde Tostedt, nun ein Symbol setzen wollen (oder war es vielleicht der Landkreis Harburg?).

Der vor wenigen Jahren am Ortseingang gebaute Kreisel war ursprünglich von einem pflegeleichten Hügel geprägt, auf dem Raps (Senf ?) wuchs. Dort versteckten sich, mit wachsenden Pflanzen immer besser, zwei Snoopy-Figuren – bis sie in nächtlicher Aktion „wanderten“ und später verschwanden …

Nun aber ist in mühevoller Kleinarbeit der bewachsene Erdhügel einem Gesamtkunstwerk gewichen, das offenbar Denkmal-Qualität hat. „Denk mal !“

Otter-Kreisel voraus.

Otter-Kreisel voraus.

Verkehrstod, aber auch Umweltgifte - was für ein Bild: der Spritzer fährt gerade vorbei - verursachen unnötige Verluste für die Tierwelt.

Verkehrstod, aber auch Umweltgifte - was für ein Bild: der Spritzer fährt gerade vorbei - verursachen unnötige Verluste für die Tierwelt.

Da sitzt er also, auf pflegeintensivem Grund (Achtung, Herbizid ist hier verboten!), der linke Fischotter.

Da sitzt er also, auf pflegeintensivem Grund (Achtung, Herbizid ist hier verboten!), der linke Fischotter.

Und da sind die beiden anderen.

Und da sind die beiden anderen.

Ob lebendig oder aus Holz - putzig, putzig, diese Tiere, erfüllen sie doch trefflich das Kindchenschema. Bleibt abzuwarten, in welchen Partykeller sie demnächst abwandern.

Ob lebendig oder aus Holz - putzig, putzig, diese Tiere, erfüllen sie doch trefflich das Kindchenschema. Bleibt abzuwarten, in welchen Partykeller sie demnächst abwandern.

Eine Erläuterung zum oben angesprochenen Herbizid-Verbot findet sich übrigens hier (nach Novellierung des Gesetzes heisst die entsprechende Fundstelle jetzt § 12, wenn ich mich nicht irre. In der Sache hat sich nichts geändert – Giften bleibt hier verboten.).

Zum Thema Glyphosat / Roundup (und welche Phantasienamen zu diesem Alle-Pflanzen-Killer noch kursieren) ist auch dieser Link zu empfehlen.

(Wie peinlich ist das Verhalten der Bundesregierung !?)

Pardon – an die Interessenten meiner Radtour Korbach – Netze angesichts dieser Otter-Eskapade: Sie warten nach „Etappe 1“ auf die Fortsetzung. Keine Angst, die folgt.

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Viele Bahnlinien sind in den vergangenen Jahrzehnten eingestellt worden, manche wurden inzwischen wieder reaktiviert.

Die nicht mehr genutzten Strecken weckten mancherorts Ideen zur alternativen Nutzung. Angesichts der möglichst gefällearm hergestellten Trassen bietet sich die Umgestaltung zu Wander- und Fahrradwegen an.

So geschah es vor Kurzem auch mit der Teilstrecke Korbach – Netze innerhalb der vormals langen Bahnverbindung Amsterdam – Ruhrgebiet – Kurort Bad Wildungen, nahe der Edertalsperre.

Früher Blick auf St. Kilian: blauer Himmel - wo steht das Fahrrad?

Früher Blick auf St. Kilian: blauer Himmel - wo steht das Fahrrad?

Das Angebot eines Leihrades (besten Dank dafür und für den Tourenvorschlag!) brachte mir neue Freizeiterlebnisse. Hier folgt die Etappe 1 innerhalb der Korbacher Gemarkung.

Symbolisch garniert mit Lok und diversen anderen Bahn-Utensilien startet der neue Radweg am Korbacher Stadtrand.

Symbolisch garniert mit Lok und diversen anderen Bahn-Utensilien startet der neue Radweg am Korbacher Stadtrand.

Gegenlicht-Halbschatten auf baumgesäumtem Damm - ein guter Start.

Gegenlicht-Halbschatten auf baumgesäumtem Damm - ein guter Start.

Die möglichst gefällearme Herstellung der alten Bahntrasse hat viele Einschnitte mit ganz speziellem Kleinklima (und Hörgenuss!) zur Folge. Brücken sind häufig und vielfältig.

Die möglichst gefällearme Herstellung der alten Bahntrasse hat viele Einschnitte mit ganz speziellem Kleinklima (und Hörgenuss!) zur Folge. Brücken sind häufig und vielfältig.

Der Sonnenstand steigt, mein Schatten wird schwärzer.

Der Sonnenstand steigt, mein Schatten wird schwärzer.

Wo sich die Landschaft öffnet - das bekannte Bild: Subventions-Agrarnutzung.

Wo sich die Landschaft öffnet - das bekannte Bild: Subventions-Agrarnutzung.

Wer wundert sich angesichts ununterbrochener Agrar-Einöde, dass es an "BioDiversität" mangelt?!

Wer wundert sich angesichts ununterbrochener Agrar-Einöde, dass es an "BioDiversität" mangelt?!

Rückblick: Die erste Straßenquerung ist gemeistert.

Rückblick: Die erste Straßenquerung ist gemeistert.

Weiter geht`s im Einschnitt, Brücken queren. Ein völlig neues Landschaftsgefühl: Ruhe! Nur das Zwitschern der Vögel begleitet die Fahrt.

Weiter geht`s im Einschnitt, Brücken queren. Ein völlig neues Landschaftsgefühl: Ruhe! Nur das Zwitschern der Vögel begleitet die Fahrt.

Und wenn dann mal ein Bisschen mehr Berg kommt ... - Achtung: Tunnel voraus!

Und wenn dann mal ein Bisschen mehr Berg kommt ... - Achtung: Tunnel voraus!

Hinter dem Tunnel - Blick in weite Agrar-Einöde. Farben durch Buntsandstein, wachsende und durch Spätfrost tote Ackerpflanzen.

Hinter dem Tunnel - Blick in weite Agrar-Einöde. Farben durch Buntsandstein, wachsende und durch Spätfrost tote Ackerpflanzen.

Der Berg heisst "Melm". Schild am Rast- / Einstiegsplatz erläutert die Situation.

Der Berg heisst "Melm". Schild am Rast- / Einstiegsplatz erläutert die Situation.

Hier, am Stadtteil Meineringhausen, verlasse ich die Gemarkung Korbach.

Hier, am Stadtteil Meineringhausen, verlasse ich die Gemarkung Korbach.

Die Karte zeigt, wie`s weiter geht: durch Höringhausen, Sachsenhausen nach Netze, alles inzwischen Ortsteile der Stadt Waldeck.

Die Karte zeigt, wie`s weiter geht: durch Höringhausen, Sachsenhausen nach Netze, alles inzwischen Ortsteile der Stadt Waldeck.

Die Weiterfahrt bis zum Bahnhof Netze wird im nächsten Beitrag beschrieben.

(Ganz fertig ist der Radweg noch nicht: er wird bald bis Buhlen vervollständigt. Dort trifft er auf weitere Radweggruppen, die unter anderem bis Bad Wildungen führen.)

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Am Wehr Geesthacht – alles geht den Bach runter! (Na gut, die Elbe ist hier längst zum Strom geworden …)

Ja, die Elbe ist hier längst kein Bach mehr! Es ist etwas im Busch. Das Eis dort zeigt: wir befinden uns im Tidegebiet – es geht nicht „alles den Bach runter“, es kommt auch vieles zurück. Ebbe und Flut bestimmen das Geschehen.

5. Februar 2012: Es ist eiskalt, die Sonne lacht. Während Tausende in Hamburg am Ufer der Elbe entlang spazieren, finden sich Hunderte an anderer Stelle, dem Wehr Geesthacht.

Straßennahe Parkplätze sind längst besetzt.

Beeindruckend – dieses Bild bietet sich nicht jedes Jahr: Eis bedeckt die Elbe oberhalb des Wehrs Geesthacht.

Die ständige Bewegung formt die Eisschollen charakteristisch: wie Riesenseerosenblätter sehen sie aus, rund mit hochstehendem Eisrand..

Gischt spritzt, wenn die Eisschollen ins Unterwasser des Wehrs sausen.

Bewegtes Weiss unter blauem Himmel – links in Sicht: der Vattenfall-Fischpass am Nordufer der Elbe.

Der neue Fischpass am Nordufer der Elbe.

Der neue Fischpass am Nordufer der Elbe ist gern besuchtes Bildungsziel.

Blick in den unteren Bereich des Fischpasses – die lange, starke Kälte führt inzwischen auch hier zu Vereisung.

Eiskunst und Turbulenz am Zaun, einer der kleinen Abläufe des Fischpasses.

So, Fußweg an der westlichen, seewärts gelegenen Seite – Blick elbeabwärts: Besucher am Strand begutachten die Eisschollen von der Nähe.

Blick nach Süden: die Elbe rauscht mit über 1400 m³/s – der Lockstrom des Fischpasses ist in diesem Zustand kaum auszumachen.

Blick von oben auf den Ausgang des Fischpasses / den Einstieg für Wanderfische – ziemlich ruhig.

Und nun der Blick auf das seewärts rauschende Wasser des Elbe-Stroms – daneben Eisschollen in Strömungsruhe.

Sehr hohe Strömungs-Dynamik lässt immer neue Situationen entstehen, teilweise mit großen Offenflächen. – Schwimmt da etwa wer?

Tatsächlich! Das sind wohl Gänsesäger (Detail des vorigen Bildes).

Gewaltig dreht die Strömung – die Offenfläche verschwindet dramatisch schnell! Was machen die Überlebenskünstler?

Uuuups – die vorher offene Fläche ist durch Eisschollen sehr schnell zugeschoben worden. – Wo sind die Vögel – der Luftraum ist leer (bis auf eine Mantelmöwe, die ihren vorherigen Sitzplatz zu einer Scholle wechselt)!

Schwups – – – schwups, zwei sind in der neu offenen Fläche aufgetaucht! Alle Achtung für diese Leistung – sehen die Tiere dies etwa als Fitnessstudio?!

Nach diesem Erlebnis kann ich den Rückweg antreten. Vorbei am Rest-Tideauwald mit seinen Besuchern.

Blick voraus: Im Juni haben wir mit dem Angelsportverein Harburg-Wilhelmsburg hier eine interessante Führung erlebt.

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Inzwischen ist eher unwahrscheinlich, dass wir im Norddeutschen Tiefland wieder so einen Schneewinter bekommen wie in den vergangenen beiden Jahren.

Dauerschnee wie hier 2009/10 und wie er 2010/11 folgte, ist noch nicht in Sicht.

Bei all dem, zum Teil wirren Treiben im Kampf gegen den Schnee (haben auch Sie Verwirrte mit Laubbläser röhren hören und sehen können?!) ist aber immerhin herausgekommen, dass dieses Jahr vorsorgend eine Vielzahl von Hinweisen zum richtigen Umgang mit dieser Form Wasser und mit dem eigenen Geldbeutel vorgehalten wird.

Die Situation beschreibt die ZEIT treffend.

Ein sehr guter Überblick findet sich hier.

Und hier steht, wie richtiges Räumen geht.

Das Salz bleibt also – bis auf ganz extreme Situationen – zum Wohl des Portemonnaies am Besten in der Tüte.

Hier als Beispiel verlinkt: die Straßenreinigungsverordnung der Samtgemeinde Tostedt – viel Interessantes, inkl.: Salzen verboten (nur in klar definierten Ausnahmefällen erlaubt).

[Der Artikel kommt Ihnen bekannt vor? Er ist aus aktuellem Anlass umdatiert und ein wenig aktualisiert.  🙂 ]

Aktuell von heute ist aber der schicke Sonnenuntergang – der Abend verspricht, kalt zu werden.

15. Januar – der Morgen danach: Ja, es ist kalt geworden, Eis-Federstrukturen auf nasser Wiese.

Eis, himmelblau.

Reif-Gras im Gegenlicht.

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Wasserrückhalt - Gelb wird gespiegelt.

Mais - sei da, was da wolle (Hauptsache, Subvention)! Wasser auf dem höchsten Punkt - weiss noch nicht, wohin es fließen will.

Auf diesen armen Flächen wurde bislang standortangepasst Grünland als Viehweide genutzt.

In windstillem Randstreifen des Wiesensees spiegeln sich Birken.

2012 - eine neue Chance, verlorene Randstreifen zurückzu"gewinnen". Mögen sich Wasser- und Naturschutzbehörden, Agrarverwaltung und Agrarberatung wesentlicher Ziele ihrer Aufgaben erinnern und widmen, wie z.B. Boden-, Fließgewässer- und Meeresschutz.

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Kindern liest man gern „Frederick“ von Leo Lionni vor. Da gibt es eine Maus, die Richtung Winter keine Vorräte sammelt und von den anderen dafür heftig kritisiert wird.

Aber dieser Frederick spielt eine wichtige Rolle in der dunklen Jahreszeit. Denn er hat Farben gesammelt und erzählt den anderen Mäusen davon, wie bunt alles bald wieder sein wird.

Wir Erwachsenen haben es gut: wir brauchen nur in die Agrarlandschaft zu gucken – egal, ob Frühjahr, Sommer, Herbst oder Winter. Die Industrie macht`s möglich, Politiker jeder Couleur „vergessen“ ihr vielbeschworenes Pestizid-Minimierungs-Credo. Der hoch subventionierte Landmann ist unser Frederick – er braucht nicht zu erzählen, er „macht einfach“. Und das möglichst großflächig.

Agrar-Gelb so weit das Auge reicht - flächenhaft vergiftete Landschaft.

Wen wundert da noch, dass wandernde Organismen wie Amphibien immer weniger werden. Wen wundert, dass in den USA, die uns ja meist voraus sind, Glyphosat-resistente Monster-Unkräuter auftreten.

Über Gewässer- und Grundwasserverschmutzung durch Glyphosat und Teil-Abbauprodukte im Internet zu suchen, füllt den Feierabend mit Lesen. [Ergänzung 15.01.12: Dazu habe ich eher zufällig einen US-Wordpress-Blog gefunden – mal anklicken.]

Die neue dänische Regierung hat übrigens gerade festgestellt, dass in DK (wie anderswo) in den vergangenen 10 Jahren die politische Ansage, Pestizid-Einsatz zu verringern, durch erheblichen Mehreinsatz konterkariert wurde. Dort sollen jetzt Konsequenzen folgen. – Wir dürfen auf unsere merk- und entscheidungsfreudigen Politiker gespannt sein. Vielleich haben sie ja gute Vorsätze für`s neue Jahr (?).

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Bisschen trübe, der 2. Advent - da muss man raus!

Gestern Morgen - zumindest beim Start - sah die Welt noch ganz anders aus, der Himmel zweigeteilt.

Heute nun Blasen schlagender Regen auf Waldpfützen. Das ist gut so.

LandArt - was haben die Zeichen zu bedeuten?!

Ahhh, Lindwurm NEL kommt in Sicht.

Und so erklärt sich auch das erste Foto.

Es sind schon besondere Ideen beim Bewegen der Rohre für die Nordeuropäische Erdgasleitung (NEL) gefragt.

Weiter geht`s durch die Natur.

Begeistert zeigt sich das Moos über die langersehnte Feuchtigkeit.

Auch die Baumpilze freuen sich - können sie doch so das Totholz viel besser nutzen.

Wo Pilz-Aktivitäten ansteigen taucht schon bald ein Pilzfreund auf.

Socke von de Dreyster Drift: "Ich rieche doch was!"

Aaaahh ja - Pilze!

Fast verschwindet der Pilzfreund bei seiner nicht enden wollenden Schlemmerei.

Stehende Wellen im Bach an wippendem Ast - der gestiegene Wasserstand hilft, nicht zuletzt den jetzt laichenden Forellen.

Abendlicher Blick aus der Haustür: Auf dem Vordach schmelzen Reste der fast 1 cm dick gewesenen Hagel-Gewitter-Eisschicht. Autofahrer hatten nichts zu lachen. (Fußgänger waren ohnehin fast keine mehr unterwegs.)

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Jetzt kommen die bekannten herbstlichen Tiefs, nach einem ultratrockenen November.

Trotz Trockenheit lässt sich im bunten Agrarland Niedersachsen Wässriges finden.

Mais-Mäander auf Grün.

Agrar-Gelb, flächige Giftanwendung entgegen Grundsatz des Pflanzenschutzgesetzes. Wen kümmert das ?

Auch ohne Regenmengen: Wassergefüllte Fahrspur im übernutzten Gelände auf Gift-Gelb.

Agrar-Kunst: Ein Bisschen Feuchte reicht, den übernutzten, verdichteten Boden optisch sichtbar zu machen. - Und dafür zahlen wir Agrar-Subventionen.

Man kann Bodenmissbrauch immer toppen - Schlagkräftige Landwirschaft will schließlich jeden Tag und immer und überall ihre Einsatzfähigkeit beweisen. Was kümmern uns Wasser, Boden, Wetter ... ?!

Früher half ja die Fräse! Heute, nach Übernutzung organogenen, entwässerten Bodens ist dieser so weit gesackt, dass das Ende der Fahnenstange erreicht ist. - Macht Schluss, liebe Leute.

Zur Abwechslung sollen die weniger gewordenen und arg vom Nutzungsdruck bedrängten Flächen ein paar andere Spätherbsteindrücke mit Farbenvielfalt der Gelbbraun- und Grüntöne bieten.

Grüne Baumhosen leben angesichts zunehmender Feuchtigkeit auf.

Frischer Baumpilz mit Moos- und Flechtengrün.

Der Baumstumpf wird verarbeitet - schön, dass er nicht weggefräst wurde.

Seiten-Aspekt.

Vor einem Jahr um diese Zeit herrschte ein ganz anderer Eindruck.

Mais auf Weiss.

Sonne auf Geesthang an einer Bach-Aue. (Deutlich erkennbar der viel zu tief in die Landschaft eingeschnittene Bach - Gewässer-Restaurieren ist angesagt.)

Früh im Jahr vereister, gut funktionierender, hier aber zu leerer Denil-Fischpass.

Gelb-rot auf blau über weiss.

Noch hatten die Straßenbauverwaltungen Salz - zur Freude der Autofahrer und zum Schaden der Alleebäume. Später war das anders.

Tja, und dieses Jahr warten die Skigebiete auf den ersten Schnee – im Mittelgebirge ohnehin.

Wir alle hören bis zum Abwinken in Funk und Fernsehen Lieder wie „I`m dreamin` of a …“ – oha, noch 22 Tage durchhalten.

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Heute NELlie getroffen.

Irgendwie hat man das Gefühl, dass trotz des vom Nebel verdeckten ruhigen Umfelds dauernd etwas geschieht …

In Tieflage, im Moor: Alles ruhig – ein paar Kraniche rufen …

Auf der Höhe: Oha, Drestedt hat sich eingeigelt! Ist das Vorsorge = Anpassung an den Klimawandel (aber: ein Deich auf der Spitze des Einzugsgebiets zwischen Voßbeek und Dickenbach, höchster Punkt der Moräne?!) – oder eine neue Abgrenzung der Samtgemeinde Hollenstedt gegen die Samtgemeinde Tostedt?

Heute habe ich den Wechsel zurück zum Kleinwagen vollzogen – und, siehe da, eine Menge hat sich getan. Ich traf NELlie.

Nahe der Kfz-Zulassungsstelle, parallel zur B 75, zieht NELlie unübersehbar ihre Bahn.

Quer durch die Landschaft, hier zwischen B 75 und B 3, ist sie nicht zu übersehen.

Herbstlicher Horizont auf Moräne des ländlichen Raums, wir nähern uns dem schon weiter oben im Bild gesehenen „Drestedter Deich“.

Tropfnass sind die Baumalleen – es ist nicht nur Tau, entgegen der Wettervorhersage hat es schon heute (ein paar Tropfen) geregnet – kaum zu glauben!

„Hinter`m Deich“ – des Rätsels Lösung: im Gegenlicht arbeiten stählerne Kolosse, gesteuert von versierten Fachmenschen an der Baustelle, wo bald die Rohrleitung unter der Straße „durchgeschossen“ wird.

Wollen wir hoffen, dass die Baumaßnahme zügig abgeschlossen wird, die ökologisch brisanten Stellen wie Gewässerquerungen gut gemeistert werden und die Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen den Riesenschaden der Trasse vom östlichen Mecklenburg-Vorpommern bis ins westliche Niedersachsen mindestens halbwegs kompensieren.

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