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Archive for the ‘Reisen’ Category

Heute mal im Uhrzeigersinn hinterm Elbdeich Richtung Hetlingen geradelt …

Hinterm Elbdeich Hetlingen – Sonnenfinsternis? Davon seh` ich nix.

Ich muss mich umdrehen?

Auf dem Elbdeich Hetlingen – die Digicam guckt in die Sonne, sieht auch nix (! Nein, ich habe nicht in die Sonne geblickt !).

Na ja, so überblendet, ganz ohne Rußscheibe …

Gucke ich halt tiefer, gen Hanskalbsand mit Glitzerelbe. Da naht ein Schiff.

Zu sehen gibt es immer Wechselndes – hier Schilfröhricht im Gegenlicht.

Und, mit der Sonne geguckt – Schilf- und Binsenbestände sind so besser zu unterscheiden.

Das Schiff ist herangekommen, fährt mit gutem Tempo seewärts vorbei.

Dies ist ein deutsches Schiff der „Standing NATO Maritime Group One“. Mehrere internationale Schiffe kamen vom Ostseeeinsatz, besuchten Hamburg und konnten zeitweise, „Open Ship“, an der Überseebrücke besichtigt werden.

Zurück zur partiellen Sonnenfinsternis – auch mit Wolkenhilfe kann die Digicam Erwartetes nicht sehen.

DAS ist die angekündigte partielle Sonnenfinsternis auch nicht.

Na gut, wenn das heute nichts werden soll, komme ich halt in 60 Jahren zur nächsten Gelegenheit. Blick auf herbstlichen (ex-)Tide-Auwaldrest am Hetlinger alten Heuhafen.

Bevor ich nach Hause radele, stuppse ich noch einen Jung-Heuschreck an, damit er (sie ? ! Ist das eine Legeröhre hintendran?) hier sicher von meiner Gepäcktasche abspringt und nicht auf der Rückfahrt einen Unfall erleidet.

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Wir hatten an einer übertiefen und -breiten sommertrockenen Bachstrecke punktuell Kiesdepots zum Schutz von Nutzland sowie als neues Lebensraumangebot jeglicher Organismen angelegt, die Sohle leicht erhöht.

Zwischen intensiver Agrarnutzung und Wald.

Erosionsschutz durch Kies-Depots zu Nutzland – Hochwässer werden zeigen, wo der Bach den Kies hinhaben möchte (Sohle und gegenüberliegendes Ufer punktuell leicht stabilisiert).

Wasserskorpion in Restwasser – je nach Intensität und Dauer der Sommertrockenheit erobern zeitweise nur anfliegende Insekten solche Strecken.

Während wir arbeiten, ziehen Kraniche heran …

… und weiter.

Punktuelles Anpassen der übertief eingeschnittenen, eintönigen Gewässersohle.

Rohrüberfahrt – gut geeignet für Kiestransport durch den Bach.

Jetzt brauchen wir nur noch Starkregen …

Nach Wetterbericht müssen wir an dieser Strecke so bald nicht nachsehen.

Aber wir haben ja bei geringerem Abfluss als Mittelwasser andernorts Treibselsammler angelegt. Da lohnt sich die Nachschau nach etwas Regen, bei ca. mittlerem Abfluss vermutlich.

Hainbuchen – der Herbst schreitet fort.

Einer der älteren Testsammler – gut zu erkennen, wie hier durch neue Stillwasserbereiche mit vorübergehender Laubablagerung Speisekammern für Gewässerorganismen entstanden sind.

Auch die neuen Treibselsammler sehen vielversprechend aus, sammeln, lenken.

Herbst-Aspekt, 5 von 8 Sammlern – gute Strömungsentwicklung zu mittiger Turbulenz und seitlicher Ruhe.

Detail – sammeln, lenken, Turbulenz erzeugen.

Auch die einige Jahre alten Kieslenkbuhnen erfüllen weiter ihren Zweck.

Turbulenz erkennbar bei mittlerem Abfluss. Das verstärkt sich bei höheren Abflüssen, konzentriert die Kraft durch Lenken und hält sie von genutzten Ufern fern.

Deutlich erkennbar: Neu geschaffene Tiefenvarianz im Querschnitt, zeitweiliges Aufhalten von Blättern, Turbulenz in der mittig gelenkten Strömung.

Wir sind gespannt, wie sich die Entwicklung nach den zu erwartenden Hochwässern zeigt – und wie wir die anstehenden Laichzeiten von Forellen und Neunaugen erleben werden.

Den Heidelibellen ist das egal. Sie nutzen, hier im Tandem rotes Männchen, graublaues Weibchen, die letzten Tage ihrer Flugsaison und legen ihre Eier, teils an feuchte Uferstellen, teils über freiem Wasser.

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Herbstgelb – auf der Geestkante ein Stück entlang B 431, in die Helgolandstraße abbiegen, runter in die Marsch.

Fährmannssand ist unser Treff. Wir wollen zusammen an und in der NABU Vogelstation Wedeler Marsch nachsehen (Achtung: In der Woche Öffnungszeiten beachten), was Stand- und Zugvögel gerade so treiben.

Im Morgenlicht sehen wir einige hundert Nonnengänse auf einer Weide querab Obst-Paradies.

Erstmal gucken wir von der Deichkrone Fährmannssand zur Wasser- und niedersächsischen Uferseite rüber.

Fährmannssand – Deichkronenblick auf Deichvorland, Süßwasserwatt und Elbe.

Blick übers Süßwasserwatt – Wasserschutzpolizei auf der Elbe, ein Priel liegt (noch) frei.

Von hier geht es nun rollernd, radelnd und wandernd (1 + 1 + 3) auf der Deichverteidigungsstraße weiter Richtung Ziel.

Eingang Vogelstation – Hunderte Nonnengänse überfliegen, von der Elbe den Deich überquerend, die Marsch über der Vogelstation.

Gleich vom ersten Beobachtungshaus aus sehen wir 2 plus 6 Silberreiher, dazwischen einen Graureiher.

Hier ist was los!

Auf einer der gerade wieder vom Aufwuchs befreiten Kiesinseln sitzen trocknende Kormorane, Sturmmöwen, Blessgänse und etliche Kiebitze.

Fischende Kormorane, Sturmmöwen warten auf ihre Chance, hinten Enten.

Jagd-Formation.

Die gut 20 anwesenden Silberreiher sind ganz aus dem Häuschen, folgen dem Jagen durch steten Platzwechsel – irgendwie, irgendwo muss für sie doch auch etwas abfallen bei solchem Treiben.

Aufgeregte Silberreiher, in der Luft eine Gruppe Kiebitze.

Silberreiher, einige Kiebitze, Kormorane.

Wir sind in eine andere Beobachtungshütte gewechselt – rechts an der Kiesinsel ein Kanadaganspaar.

Auch hier aufmerksame Silberreiher, Gänse, Enten.

Ordentlich was los, fortwährend – Kormorane, Silberreiher, Sturmmöwen.

Trocknen der Kormorane, Grau- und Silberreiher, Enten.

Wir rollern bzw. radeln zurück nach Fährmannssand.

Herbsthimmel, hoch über der Deichkrone – tolles Erlebnis!

Unsere 3 Fußgänger, von denen eine sich in eine Radlerin verwandeln wird, 2 mit der Rollerin per Pkw nach Hause fahren werden, „nahen“ – noch fern, am Horizont.

 

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Schnell, dachten wir, nochmal losradeln, bevor sich das angesagte Regenwetter über uns hermacht.

Alles so schön bunt hier …

So manche Farbe hier im „Baumschulkreis“ ist Pflanzen geschuldet, die sich in der Historie über diesen Berufskreis einfanden – heute bis hin in die offene Landschaft.

Nochmal, auf dem Rückweg.

Eschen-Grün und -Gelb.

Jaaa, der Wetterbericht, das -Radar … – eine hochziehende Wolkenfront nimmt den Sonnenuntergang vorzeitig vorweg.

Und dann ! ! ! ? ? ?

Dann regnet es abends …

Am Morgen zeigen die Pegel der Bäche, dass da so gut wie gar nichts runterkam, man gerade das Niedrigwasser etwa bis Hälfte Richtung Mittelwasser angehoben – – – und wieder gefallen.

So blieb auch der Pferdetümpel, wie er sich tags zuvor zeigte – nur mäßig gefüllt.

Wird Regen auch dieses Jahr wieder sowas wie ein Weihnachtsgeschenk?

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Das Morgenlicht taucht in Berlins Straßenschluchten.

Unten leuchtet es herbstlich, noch beblättert.

Morgenlicht auf nördlicher Nebelkrähe …

… und auf südlicher.

Alles will aufgeräumt sein. Spannungsfoto nach dem Abwasch.

Noch ein Bisschen Berliner Oberflächenspannung in – vergänglicher – Kugelpackung.

Am Boden – 2 Fahrräder, in Gegenrichtung und unterschiedlicher Qualität.

Die Tram bringt uns zum Hauptbahnhof, der ICE ist pünktlich.

Landschaft huscht unter hohem Himmel vorüber.

Schon Ludwigslust … – vorbei.

Im ICE – Herbstbunt-Genuss.

Pünktlich in Altona, jetzt in der S-Bahn weiter gen Westen – historischer Holzbau auf dem S-Bahnhof Othmarschen.

Überraschung, wir steigen eine Station „zu früh“ aus – Hamburg-Rissen.

Hier hatten wir – statt Angang oder Anfahrt in Wedel – aus Baustellengründen unser feuerrotes E-SpielMobil geparkt.

Wusch … sind wir zu Hause.

Die nächste Berlinfahrt ist bereits gebucht.

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Über die Panke steht seit einigen Jahren einiges hier im Blog, hier mein erster innerstädtischer Eindruck aus 2011. Was für ein ökologisches Potenzial – wie im Hamburgischen sollte sich aus solch Stadtgewässer im Sinn der EG-Wasserrahmenrichtlinie etwas machen lassen.

Der Berliner Senat ging an ein umfassendes Werk, planerische Arbeiten in Richtung Planfeststellung. Aufgrund der streckenhaften bis punktuellen Verschiedenheit der historisch gewachsenen Stadtlandschaft ergaben sich im formalen Verfahren Hinweise bis Stopper, die dann im Jahr 2019 im Planfeststellungsbeschluss gewürdigt wurden. Inzwischen sind erste Arbeiten im Gang bzw. in Vorbereitung.

Aber soviel nur am Rande – wir fuhren nach Norden, zum Kleingarten angucken und wanderten ein wenig im Umfeld.

Herbstmorgen in Berlin, Farben, Geometrie.

Herbstlich im Innenhof, rechts: Fahrstuhl.

Zufälliges Rot, auf der Fahrt gen Norden.

Hier haben wir uns umgesehen – ein schönes Fleckchen Erde!

Wein in Berlin, Herbstfarben.

Hoch über uns … Kranichzug.

Wir lernen: Eiben sind Nadelgehölze. – Diese muss gem. Kleingartenrahmensetzung also wohl weg. – Schade drum.

Nach interessanten Gesprächen gucken wir uns noch ein Bisschen im Umfeld um.

Die Panke ist nah, gleich queren wir.

Die Panke, kanalartig, befestigt, im NW- / MW-Profil überbreit.

Nord-Süd verläuft ein Fuß-Radweg, hochattraktiv von den Zielen her – und das bei „leistbaren“ Entfernungen.

Blick Süd, Richtung Berlin Mitte.

Blick Nord, standorttypischer, selbstentwickelter Erlensaum entlang des – kanalartig ausgebauten – Bachs.

Infotafel – Was für ein spannendes, abwechslungsreiches Umfeld!

Wir wandern nordwärts, ein steiler Hang am gegenüberliegenden Bachufer.

Richtung unseres Wendeziels, einer Brücke, wird das gegenüberliegende Gelände flacher.

Brückenumfeld, hölzerne Rauigkeit – nein, hier wurde noch nicht restauriert.

Und noch sowas – nein, ein Biberdamm ist das auch nicht. – Immerhin wächst hier der Aufrechte Merk / die Berle.

Die Gewässersohle weist recht wenig Kies auf. Das liesse sich ändern.

Immerhin kommt neben Merk mindestens auch Wasserstern vor – gute Aussichten.

Genug gesehen, wir wandern zurück.

Links rum verlassen wir den FußRadWeg Richtung E-Auto.

Stadteinwärts, es dräut über uns.

Mit Störtebeker und Elefanten lassen wir die Tour ausklingen.

Nicht ohne vor dem Verzehr „Ente 2mal“ zu bestaunen – hinten mindestens vegetarisch, künstlerisch erzeugt, vorn in Fleisch, kochkünstlerisch zubereitet.

Wir freuen uns auf den nächsten Besuch im nördlichen Berlin.

 

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Auf langjährige, vielfache Versuche, Interessierte am Berliner Gewässerschutz mit hands-on-Aktivitäten zu beteiligen, tat sich etwas.

Das Aktionsnetz Kleingewässer durfte nach erforderlichen Vorabstimmungen zum ersten experimentellen Start an den Packereigraben einladen. Da wollte und sollte ich hin.

Herbstmorgen, hoch über den Dächern von Berlin.

Morgensonne in Straßenschlucht – gleich geht`s zur Tram.

Nebelkrähe auf Beobachtungsstation.

Tramstrecke erfolgreich bewältigt – oha, wo bin ich denn hier gelandet ! ? !

Der Nordbahnhof sieht ja von aussen ganz passabel aus …

Aber, gelinde gesagt: In Hamburg haben die Verantwortlichen im Öffentlichen Nahverkehr (und seien es die in Sachen ÖPNV nicht gerade hervorragenden Bundesverkehrsminister) in den vergangenen Jahrzehnten bereits mehrmals Bahnhof(-auch-innen)-freundlicher-Gestalten geübt.

Ich muss raus – aber nicht des Inneren wegen, oder vielleicht doch: in einer bauenden Stadt findet sich immer ein Blindgänger, so auch an diesem Morgen. – Streckensperrung.

So kann ich den ansonsten per Tramvorbeifahrt verpassten Plantsche-Spielplatz im Park einmal näher ansehen.

Holde Weiblichkeit sammelt mich – auf ihrem Weg anderswohin – ein. Danke dafür!

Wir peilen mein Ziel „Waidmannslust“ in einem sharing-e-Mobil an.

Super Sache, das – gefunden!

Gute Ausschilderung, der Packereigraben liegt nahebei, voraus.

Und da sind sie, die Aktiven.

Der Packereigraben – ein Canyon in einer Großstadt, wie vom Menschen hingerichtete Gewässer halt so aussehen. – Trockenzeiten … Das Wasser täuscht, ein Bisschen steht, so gut wie nix fliesst. Niedrig(st)wasser.

Wie die Erfahrung zeigt (Leserinnen und Leser des Blogs wissen es längst), ist hier Hilfe möglich.

Leider konnte der Kies nicht als Direktschütten verarbeitet werden – Big Bags.

Gutes Material.

Erlen stehen zur Pflanzung bereit.

3 Experimentierstrecken sind vorbereitet, hier Nr. 1, z.B. durch Seitwärtslegen dichter Falllaubdecke auf dem Boden.

Dann kann`s ja auch mit dem Kies losgehen.

Erste Schubkarren werden entleert, ggf. mit kräftiger Unterstützung, so der Halt vor Ort und sicheres Kippen dies erfordern.

Aufgabenteilung ist angesagt angesichts diverser Themenschwerpunkte – hier: tiefes Umgraben, um alle Rhizome des Japanischen Knöterichs zu entfernen.

Ein erster Treibselsammler ist angelegt.

Ein zweiter ist in Arbeit.

Die Treibselsammler werden im Umfeld mit Kies gesichert.

Dies, alles im Bereich Mittel- bis Niedrigwasser [da ist ja aktuell gar kein Wasser, sieht nur ein wenig danach aus], befindet sich in seiner Experimentierphase. Alle Beteiligten wollen das Verhalten des Gewässers bei wechselnden Abflüssen kennenlernen. Wo möglich, ggf. nötig, kann „im lernenden System“ ergänzt, verbessert werden. –

Den wichtigen Lebensraum Gewässersohle fassen wir in der späteren Entwicklung an (derzeit aufgrund übertiefen Baggerns vor allem Faulschlamm).

Blick von der Brücke bachauf.

Wie im Verkehr, im Umgang mit Fahrzeugen: Sicherheit! Schulterblick nicht vergessen! 🙂

Blick über`n Bach – Wallensteins Lager.

Muss sein – Pause!

Und es geht weiter voran – Blick zur Brücke.

Auf zu den Strecken 2 und 3 – Treibselsammler und mehr.

Strecke 2, Treibselsammler ausrichten.

Treibselsammler, fertig.

Strecke 3, Vorbereiten des Erlenstandorts.

Die Erlenpflanzerinnen holen weiteres benötigtes Material.

Das Werk nach Fertigstellung – Boden unterfüttert, Erlen gepflanzt, mit Pflanzpfahl und Kies gesichert. So soll es sein.

Alles ist gut im Gang – ich muss los.

Zwischendrin gab`s noch ein Gruppenfoto.

Besonders gefreut hat die Aktiven, dass Frau Bezirksstadträtin Korinna Stephan ihr Interesse am Lebensraum Bach sowie an der Arbeit so vieler Engagierter durch Pflanzen einer Erle zeigte.

Die symbolische Erle des Bezirksamts Reinickendorf von Berlin.

Ein kurzer Abschlusskommentar am Abend berichtet vom Fertigstellen aller Arbeiten. Der Dank gilt allen Beteiligten, nicht zuletzt auch dem benachbarten Kleingartenverein für tatkräftigen Einsatz bei den Abschlussarbeiten!

Nun sind wir alle gespannt, was wir im weiteren Verlauf von den 3 Teststrecken lernen. Möge es aufwärts gehen mit und in den Berliner Kleingewässern.

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Morgens am Bahnhof Hamburg-Altona – die Sonne bringt sich ins Spiel.

Pünktlich kommt der ICE in Berlin-Spandau an – gleich geht`s am Hauptbahnhof raus.

Und schon sind wir mittendrin – Kulturbrauerei.

Das herbstliche Bunt fällt teils bereits eifrig – selektiv.

Lindenlaub, bereit für die Berliner Stadtreinigung.

Bunt, zwischen Kita und Schule.

Der Anreisetag gilt der jungen Generation – der „Beruf Schülerin“ wird frisch einstudiert.

Wolkenwellen am Abendhimmel – Vorschau auf den Folgetag.

Wir wollen einen Bach lebendig(er) machen – zumindest die Grundlagen dafür schaffen.

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Noch nicht lange her – im ICE, irgendwo zwischen Sachsenwald und Hamburg-Hauptbahnhof.

Was für ein Stadtaufenthalt – Familienbesuch in Berlin, Bäche / Bach basteln – Jubiläum und Premieren-Experiment, Garten-Check und Wahl, Landschaftsachse Panke. Wie passte all das in diese paar Tage?

Demnächst mehr.

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Nun habe ich mit meinem kurzen Besuch im Waldeckischen, im Schneewittchendorf, am Edersee und am Fluss die vorigen Beiträge bestritten. Dabei ging der Oktober ins Land, hatte bei unserer Rückkehr gerade angefangen.

Das Radeln zwischen Geest und Marsch, speziell die Rundtour Holm, Hetlingen, Fährmannssand, Wedel startete ich gespannt. Ob wohl neue winterliche Besucher zu sehen wären?

Nichts (bis auf „ohnehin“ Erwartetes) … bis Hetlingen, die Ohren gespitzt …

Da … war doch … ist doch was!?

So ein Ansatz „Jäppen kleiner Hunde“ ???

Und siehe da, sie sind eingetroffen – zwar nur 6, hier – die Nonnengänse.

Bei den 6en bleibt es nicht. Kleingruppen von 50-70 Nonnengänsen fliegen heran, auch auf offenbar längerer Tour über mich weg.

Am westlichen Horizont wohl einige hundert, offenbar aufgescheucht.

Schon ulkig, immer wieder zu erleben, dass – im Gegensatz zu den meisten anderen Gänsearten – die Nonnengänse so panisch reagieren.

An der Vogelstation halten sich neben vielen anderen Zugvögeln, teils in großen Schwärmen, wohl 20 Silberreiher auf.

Landende Nonnengänse inspizieren Silberreiher, Graugänse und mehr.

Alles klar zur Landung, hier ist die Lage geprüft.

Giesensand – äsende Nonnengänse mit Blessgänsen.

Die Zeit läuft.

Mitte Oktober – inzwischen sind mindestens einige hundert Nonnengänse beim Äsen zu beobachten.

Jetzt ist wohl bald die Masse der Vögel anwesend – über Niedersachsens Elblandschaft ist der Himmel schwarz. Tausende Nonnengänse wurden gerade aufgescheucht.

Wer sie wohl hochgebracht hat? Obwohl es auf die Distanz so scheinen könnte, der (im Elbschifferwahn kleine) 300 m Containerfrachter war es wohl nicht. Etliche Vögel landen diesseits auf Elbe und Süßwasserwatt.

Ob wir die 15.000 wieder erreichen?

Ob die Vogelgrippe wieder so zuschlägt wie in der vorigen Saison? Die Viecher halten ja keinen Abstand, tragen keine Masken. – Schon heftig zu sehen, wie da, beginnend mit Einzelnen mit auffälligem Verhalten, keine Scheu – so scheint es – bis zu Dutzenden täglich als Leichen auf der täglichen Radeltour wahrzunehmen sind.

Möge sich das Krankheitsgeschehen in Grenzen halten.

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