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Archive for the ‘Reisen’ Category

Raus aus Haselau, Start der Radweg-Hoppelstrecke bis Heist.

Oben lärmt es – verursacht durch die Nähe zum Flugplatz Uetersen.

Interessant zu lesen, was es mit diesem Flugplatz auf sich hat.

Was den Lärm angeht, an Wochenenden belästigen diese kleinen Privatflieger die Bevölkerungs ringsum. – Wieso werden solche Verursacher nicht angemessen schallgedämmt?

(Oder ist das ähnlich wie bei Rasenmähern? Deren spezielle Lärmverordnung existiert auch nicht mehr – von welcher Lobby beseitigt? – Leiser geworden sind die Nachbarschaftsgeräte im Handel und in Nachbars Garten seitdem jedenfalls nicht.)

Schwarzbunte Herde – früher typisch norddeutsch.

So ganz sicher bin ich mir mit dem „typisch norddeutsch“ nicht. Der Spruch gilt (galt) jedenfalls für den katholischen Nordwesten Niedersachsens. Evangelische Regionen hielten es eher mit „Rotbunt“ – so auch (ehemals) Schleswig-Holstein?

Da läuft noch etwas frei – ein energetisiertes Huhn. Es kennt den Weg zurück.

„Energetisiert“? – Ja, und zwar solar, bereits auf dem Hinweg ins Auge gefallen.

Heist, Ende der Hoppelstrecke – Bus- und Schulschilderwald. Gleich will richtig abgebogen sein …

Geschafft, auf dem Weg gen Süden, Ziel Wedel. – Huh …

Ausgang Heist im Gegenlicht, Wolkenformationen.

Ruhig durch grüne Landschaft geht`s weiter. Der grüne Tunnel führt bald auf die B 431.

Kurze Zeit später, Westblick, die B 431 verläuft Nord-Süd unmittelbar hinter mir – Holmau-Brücke mit Pegel.

Wasser der Holmau kenne ich von weiter westlich aus der Marsch. Da heisst das Gewässer anders. Auch die Herkunft der Holmau, das Tävsmoor, haben wir schon früh nach unserem Herzug erforscht.

Mir bisher unbekanntes Gelände habe ich auf der Hinfahrt nach Haselau beradelt. Ein paar Eindrücke dazu inkl. Vogelbegegnungen folgen im nächsten Beitrag.

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Das Wetter ist gut, meine Tour gut in der Zeit – da radele ich von der Drehbrücke Klevendeich (voriger Beitrag) noch ein wenig landseits vom Pinnaudeich gen Osten, „bachauf“.

Ohne in den Tidekalender oder über den Deich zu gucken, bleibt unbekannt, ob die Pinnau wie im vorigen Beitrag seewärts, „bachab“, oder inzwischen landeinwärts, „bachauf“ wie ich radele, fliesst).

Ortsrand Klevendeich – oha, da hat es jüngst ein Reetdachhaus erwischt. Die Feuerwehr hatte, Blitz als Ursache möglicherweise, zu tun.

Im Schilderwald gleich nebendran lese ich „Bauland“.

Wie das Internet über Moorrege berichtet, steht hier kein Bauland zum Verkauf. Es handelt sich wie bei Klevendeich um einen Ortsteil von Moorrege.

Blau-Weiss-Grün um mich herum – der Deich ist höher und steiler als er im Foto aussieht. – Kurve voraus.

Möge da nie ein Überfliessen stattfinden …

Hinter der Kurve – geradeaus … – schicke Wolken, wechselnd.

Deichschafe – ich drehe um.

Am wegbegleitenden Knick, Nordseite, sind Brombeeren und Holunderbeeren noch in Entwicklung. Anderswo sind sie längst geerntet.

Wolken-Variabilität.

Das Schild … kennzeichnend leider für einen Gutteil des Radwegs, der sich – ein Stückchen weiter entlang der Hauptstraße – in Huckel-„Qualität“ bis Heist erstreckt.

Wieder rein in den bebauten Raum.

… raus nach Haselau, nicht zu verfehlen.

Blick nordwärts, platte Pferde-Marsch – am Horizont, klein erscheinend, Uetersens Hochhäuser.

In Haselau – ich halte es mit dem bayerischen Spruch und betrete das gastliche Haus neben der Kirche „wo die Gesangbücher Henkel haben“.

Es muss nicht immer Fleisch sein (auch sehr gut hier) – Spinatstrudel auf gebratener Pilzvariation in Rahm. – Schade, das Bierglas ohne Henkel.

Sehr lecker! – Benamt in der Fotounterschrift nach der Internet-Variante der Speisekarte. Aktuell gab es Spinatstrudel auf Backofengemüse mit gutem Pilzanteil.

Und danach … – Zurückradeln nach Wedel.

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Mal etwas anderes – die Wetteransage, Wind und Sonne, brachten mich auf die Idee, in Haselau essen zu gehen. Da ich die Strecke – mit Abstecher an die Holmau / das Lanner Kuhlenfleet – schneller zurücklegte als gedacht, blieb noch Zeit für einen kleinen Schlenker. An der Drehbrücke Klevendeich war ich lange nicht, also hin, in die Tide-Pinnau gucken.

Ortsende Haselau, Richtung Pinnau.

Blick Südwest – Haseldorfer Marsch, Pferde, Weiden, Wiesen, Äcker – am Horizont, das lange stillgelegte Kernkraftwerk Stade.

Gut, dass diese teure und unvertretbar gefährliche Art der Energieerzeugung gestoppt wurde. – Möge das so bleiben, mögen die Trolle, die gegenwärtig zunehmend die Politik mit realitätsfernem Wahn zumüllen, keine Mehrheiten bekommen.

Acker, ein Hauptaspekt ringsum.

Die andere Seite – Wiesen und Weiden.

Herbstliche Marsch – Eschen Eichen, fruchtender Weissdorn, im Wind wogendes Schilfröhricht.

Schilderwald – wohl dem, der weiss, wohin es geht.

Da kommt sie in Sicht, die Drehbrücke Klevendeich.

Die ist durchaus etwas Besonderes.

Blick auf die Tide-Pinnau, seewärts, Rettungshilfe.

Mäanderbogen in offener Landschaft – man glaubt es nicht, die Pinnau ist hier Bundeswasserstraße.

Steuerungshilfen (?), aufwärts.

Steuerungshilfen, seewärts.

Halt alt … – endender Fußweg, zweifelhafte Straßenbreite. Ja, hier fährt auch Schwerverkehr.

Rechtes Ufer, seewärts – Tidewechselzone.

Genauerer Blick auf die Tidewechselzone – bräunlichglänzend, wo Kieselalgendecken den Schlick festigen, unmittelbar darunter freigelegte Schichten erscheinen schwarz, sauerstofffrei.

Zubehör zum Drehen der Brücke, sichtbar.

Es herrscht Ebbe, ablaufendes Wasser, Turbulenzen.

Glitzernd, im Gegenlicht.

Nochmal Glitzer, am anderen Ufer – flächig glänzt feuchtes Schlickwatt.

Und dann …, steht da …

… der Sensenmann.

Mich, als alten THWisten, erinnert der an dieser Tidefluss-nahen Stelle ans Sandsackschleppen. – Das war eine fast regelhafte Beschäftigung in den 1970ern, einer sturmflutreichen Zeit. Das ist lange her, man vergisst … – Weiter gilt aber: Deichbrüche gefährden Land und Leute – auch heute.

Da radele ich, bevor ich zum Essen in Haselau zurückfahre, noch ein Bisschen am Pinnaudeich aufwärts.

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Der Vormittag war gefüllt, Handwerker gaben sich die Klinke in die Hand …

Das Wetter passte, die lange Radtour konnte nachmittags stattfinden. – Runter von der Geest, rein in die Marsch.

Puh, was ist das denn – die Sonne verhangen, die Luft … frisch, kühl?

Aufgeplusterte Wolken mit flacher Basis.

Herbstlich überm Elbdeich.

Blick binnendeichs, Zelte an der NABU-Vogelstation – sieht nach Veranstaltung oder größerem Arbeitsdienst aus (Sa, 2.09. – Mahdgut von den Inseln holen).

Die Sonne bricht sich Bahn – buntes Weidevieh.

Schafe und Graugänse, Giesensand.

Giesensand, noch `ne bunte Herde.

Blick vom Hetlinger Elbdeich über die Elbe – hoher Himmel, segelnde Wolken.

Lückige Eschenallee, kränkelnd – im Schutz des Reet sind Eichen und Ahorn gepflanzt. Eine neue Allee entsteht.

Fast zu Hause – die Mehlbeeren können den Herbst kaum erwarten, werfen schonmal ordentlich Blätter ab.

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Der Bericht vom 24. August kam durch spontanen Besuch zustande. Eigentlich sollte ein Treffen, Gartenbesuch und anschliessendes Essen stattfinden. Das Treffen fiel „wegen Wetter“ aus – wir fuhren dann angesichts besserer Aussichten doch mittags noch los.

Nun hat das Treffen also gestern stattgefunden, einige Eindrücke sind vorzeigenswert.

Vorbei am Wassererlebnisbereich im Wedeler Autal – wie gehabt, Niedrigwasser, ringsum könnte von den Verantwortlichen neu bekiest werden.

Der Bodenschutzkies im Übergang Niedrigwasser bis Hochwasserlinie wird teils aktiv, teils durch hohe Besuchsdichte allgemein ins Gewässer eingetragen. – Für die aquatische Lebensgemeinschaft ist das von großem Nutzen.

FHH, Sülldorf, erreicht – Zeichen der Nacht, Spiegelung, Spritzer, ringsum schnell wieder trocken.

Blick in die Landschaft – spätsommerlich.

Uuuuuhh! – Ankunft am Loki-Schmidt-Garten, bekanntes Bild …

Unser Treffen klappt – Anradeln von der anderen Seite der Elbe und Fährfahrt verliefen gut.

Wir lassen die Regenjacken lieber nicht in den Satteltaschen, nehmen sie mit.

Na, das sieht doch schon besser aus …

Wir betreten eine kleine Waldpartie, Nordamerikanisches Quelltal auf der linken Seite. – Das ist doch …

Nein, keine Amsel! Das an sich scheue Grünfüßige Teichhuhn findet offenbar hier unter Bäumen so interessantes, dass es, eifrig pickend, von uns keine Notiz nimmt.

Dann plötzlich doch, wir treten fast drauf – huh! – Schnell weg! Es huscht links in den Quelltalschatten.

Was für ein Spätsommertag!

Bereits im vorigen Beitrag beschrieben, Neuerung – wir freuen uns auf die Blumenwiesen.

Infoschild – die Besuchsklientel folgt den Hinweisen offenbar. Die Wasserqualität der Teiche ist stark verbessert (auch durch Rücknahme des früher extremen Karpfenbestands).

Das Loki-Schmidt-Haus – kein blauer Kubus, wie erwartet. – Christo was here?

Die Homepage klärt auf, einiges hat sich verändert (gern auch die älteren Meldungen ansehen).

Aronstab fruchtet unter altem Korkenzieherhasel.

Zurück, vor dem Eingang – die Blütenpracht …

… lässt den Saisonwechsel erkennen.

Weiter zum Mittagessen, ich habe die S-Bahn bereits unterquert, die anderen folgen … demnächst (hier im Blog unsichtbar).

Dasselbe Restaurant wie im vorigen Bericht, aus gutem Grund.

Abschied von der alten Buche nebendran, zurück nach Wedel.

Das Schöne an der Rückfahrt, es geht meist bergab. Da kann uns nicht stören, dass der Wind gedreht hat, mal wieder gegenan bläst.

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Abgeerntete Wiesen und Äcker, da gucken auch Dohlen gern nach Verwertbarem.

Eifrig wird gesucht und gefunden, …

… als Reaktion auf Passanten fliegen schonmal einige auf.

Die Flieger landen meist nahebei. Kleine Auseinandersetzungen gehören zum Alltag.

Das schnelle Landen liegt an der Hauptgruppe, den Coolen mit Kenntnis über die Ungefährlichkeit von Fußgängern und Radlern.

So, als reinen Dohlenschwarm, sehe ich die Rabenvögel selten. Meist treten sie mit Saat- oder / und Rabenkrähen gemeinsam auf.

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Zwischen Sommer und Herbst – Zeitenwechsel, Ansichtssachen …

Fange ich in der Marsch an, Fährmannssand.

Aussendeichs trottet eine kleine Gruppe aus Hunderten Deichschafen vor Tide-Elbe-Horizont, Thw auf Seeschifffahrtskanal und Süßwasserwatt.

Binnendeichs …

Willow Henge, West – was die Alten in Stein konnten, realisierten hier Jüngere in Holz, wachsend mit regelhaftem Beschneiden. Vor Zeiten habe ich im Vergleich zu Stone Henge die hiesige Gruppe Kopfweiden so benannt.

Willow Henge, Ost – bisher haben alle verstanden, wenn ich hier diesen Begriff wählte.

Nordende Willow Henge (noch schonendes / schönendes Beispiel) – nicht verstanden haben wir alle den Horizont hier Handelnder. Die kommen nahezu alle mit Auto hierher, können Mitgebrachtes offenbar nicht abtransportieren.

Wir verlassen die Marsch, weiter geht`s auf der Geest.

Auf zu anderen Horizonten – angetörnt im Fahrradhäuschen von Prismenfarben.

Es geht Richtung Schenefeld, schön halbschattig durch Eichenallee.

Weiter im Wedeler Autal entlang der S-Bahn, (optisch) Tunnel voraus.

Schlagkräftige Landwirtschaft, nicht immer spielt das Wetter mit – geernteter Acker, Gerste kam „auf Kraft“ rein, Weizen litt beim Korn. – Mais im Zeithorizont, bald drückt dessen Kampagne.

Radlers Horizont – zwischen Eichenallee und Maiswand.

Angekommen, wartend auf Zukunftshorizont: Solarvortrag im Vorfeld für Entscheidungen unserer Wohnungseigentümergemeinschaft.

Erste Vorstellungen – das wird ein spannendes Thema in der weiteren Entwicklung. Vorsicht, Schleichwerbung!

Die Gedanken rasen beim Zurückradeln – das angesagte Gewitter erwischt mich bis auf Tröpfel nicht, Unheil bleibt auch später aus.

Ich komme an in einer Baustelle. – Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel fangen angesichts seit allzu lange zögerlichem und Fehlverhaltens der Politik im Kleinen an.

Dazu demnächst mehr.

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Sonnig im Neuen Botanischen Garten Hamburgs …

Stein-Partie – die Sonne brezelt. Das dunkle Gestein heizt sich auf. Auch wassergefüllte Mulden leeren sich sichtlich.

Pfützen auf hellerem Beton nebendran lassen sich mehr Zeit.

Nach dem Guss (bzw. der vorab wackeligen Wettervorhersage) sind ausser uns wenige, meist Fachleute und Gartenmitarbeiter, zu sehen.

Nochmal Steiniges, Besonderes – Japanischer Garten. – Kies, geharkt … – irgendwie erinnert mich der an etwas.

Geharkter Kiesgarten – also wirklich! Nicht betreten!

Wir queren einen noch ordentlich feuchten Bambuswald.

Neben großflächig Trockenem werden regelhaft Feuchtgebiete, kleine Gewässer gequert – Uferbereich im Licht.

Entenflott, Krebsschere, Schwanenblume und mehr.

Blutweiderich.

Mal was Trockenes – bunter Bauerngarten. Die Bienen sind eifrig, ein kleines Schau-Volk steht nebendran.

Es sind selbstverständlich auch jede Menge Bäume, Waldpartien zu bestaunen – hier stellvertretend die Fruchtstände der Hainbuche (kennt auch nicht jeder, auch wenn solch Hecke im eigenen Garten steht).

Regelhaftes Thema beim Treff mit Förstern, wo auch immer: Verglichen mit dem glatten Stamm der Buche halten nicht so Bewanderte die Hainbuche mit ihrem faszinierenden, extrem variablen Querschnitt und starken Veränderungen während der Alterung für einen Baum, der irgendwie gestört sei.

Fast jeder Förster ist schon aufgefordert worden, diese „Kümmerlinge“ aus dem Wald zu entfernen … – Leider geschieht das in vielen Wäldern tatsächlich.

Hoffen wir auch zu diesem Thema auf Besserung – und informieren, wo immer es geht.

Aus Rasen wurde Acker, bewächst in vielfältigem Grün – wir sind, wie Film, Funk und Fernsehen zeitnah berichten, Zeugen einer Umstellung!

Im angelaufenen Großprojekt „Natürlich Hamburg“ wird nicht nur die Stadt, sondern werden insbesondere auch kleine und große Grünbereiche einschliesslich der Parks auf mehr Artenvielfalt, Bodenqualität, Versickerungsfähigkeit umgestellt. – Wie schön! (Wurde aber auch Zeit! Information über Jahre brachte wenig. Möge nach Abschluss des Großprojekts erkannt sein, dass allein durch – nicht zuletzt! – kostensparendes Ändern der Unterhaltungspraktiken eine lebendigere Stadt resultiert.)

Nochmal Wässriges – da kommt einer mit Bugwelle heran …

Ein kapitaler Spiegelkarpfen – nebendran ein Vetter, nicht klar erkennbar, ob Rotfeder oder Rotauge.

Eine Sonnenanbeterin – vermutlich eine alte Schmuckschildkröte.

Die zentralen Teiche glitzern im Gegenlicht.

Auch am Ablauf, hervorgekommen unter kühlender, dunkel-schattiger Querung – Spiegelkarpfen.

Faszinierende Spiegelung mit Wellen-erzeugendem Spiegelkarpfen.

Anerkennend nehmen wir seit ein paar Jahren wahr, dass die früheren Massen von Karpfen aus den hiesigen Teichen verschwunden sind. Auch das Entenfüttern hat sichtlich nachgelassen. Die früher aufdringlichen Wasservögel verhalten sich annähernd natürlich. Übermäßige Verschmutzung der Teiche ist akzeptabler Wasserqualität gewichen.

Fertig. – Blick nach oben – ok.

Blick nach unten – wir starten, behutet bzw. mit Helm, behütet.

Überraschung an der B 431.

Sülldorf vorbei – am Horizont, von vorn, von Westen … – nur nicht bange machen lassen!

Wedeler Autal – vorbei an einem von etlichen diesjährigen Highland-Putzies.

Zu Hause angekommen, besonnter Feuerdorn begrüßt uns – offenbar alles richtig gemacht.

Das eigentlich beabsichtigte Treffen ist auf nächste Woche verlegt. – Mal sehen, was das Wetter dann bereit hält.

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Wir wollten mal wieder den Neuen Botanischen Garten im Westen Hamburgs besuchen, aus gegebenem Anlass Treff mit Freunden, gemeinsames Essen vorgesehen.

Da macht uns die Wettervorhersage einen Strich durch die Rechnung. Allzu fette, fluffige, wasserreiche Wolkenareale, scheinbar unberechenbar den Weg nehmend, Geschwindigkeiten, Richtungen ändernd …

Nur nass werden beim Anradeln, unsichere Situation während des Besuchs – abgesagt, verschoben.

Wie das in heutigen Zeiten des Klimawandels aber schon fast in festes Wissen übergegangen ist, richtet sich das Wetter immer weniger nach den Rechenmodellen. Wir sind inzwischen darauf eingestellt, auf aktuelle Entwicklungen, beobachtet durch gelegentlichen Blick auf das Wetterradar, (häufig genug) spontan zu reagieren.

Und so verändert sich unsere Entscheidung Richtung Mittag – für uns reicht die Zeit noch. Wir trauen uns.

Anradeln durch das Wedeler Autal, hier entlang der S-Bahn, kurz vor der Landesgrenze SH / HH.

Der Weg durch die Stadt, entlang Neben-, dann Hauptstraßen, dann durch grünes Wohngebiet lässt sich gut an. Immer Mal geht der Blick gen Himmel – da tummelt sich allerhand.

Oha, Oh ja – das kann jederzeit …
Dieses, nicht uns treffend, ist bereits vorbeigezogen.

Wir haben den Hinweg tatsächlich geschafft. Die hoffentlich halbwegs zutreffende Wetterentwicklung lässt für den Nachmittag hoffen – also erstmal unter Dach Mittagessen.

Gleich neben dem S-Bahnhof Klein Flottbek gibt es eine lohnende Gelegenheit, so Verwandte, Freunde und Bekannte.

Die Auswahl ist gut, ich kann mich nicht beherrschen …

Seit „Jahrzehnten“ nicht gegessen (ich schwör`) – große Currywurst mit Pommes.

Zu allem hatten wir Empfehlungen gehört, wir können ja nicht „alles“ essen. Meine Wahl, auch der gewählte Flammkuchen bestätigten die Empfehlungen – gerne wieder (aber dann erstmal etwas anderes von der umfangreichen Karte?)!

Draussen bestätigt sich unser Zeitplan …

… – es regnet „Katzen und Hunde“.

Nach dem Bezahlen noch so ein Teil – wir sitzen noch ein Weilchen, nun draussen, auch unter Dach, und warten.

Wir sagen ja „in Strömen“, auch wenn die in aktuellen Schütts nur punktuell niedergehen. – Vorbei.

Wir haben die S-Bahngleise unterquert, befinden uns nahe des Eingangs zum Loki-Schmidt-Garten.

Und siehe da!

Dass wir die nächste Zeit so gut wie allein sind, stört uns wenig. – Unglaublich! Das Wetter hält, in neuer Qualität.

Ein paar Eindrücke von „drinnen“, im Neuen Botanischen Garten Hamburg, folgen.

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Der Sommer 2023 – das Grün konnte meist nicht klagen. Hohler Baumstumpf, in den Vorjahren „Loch“, ist gut begrünt.

Baumschulen bemühen sich um Bodengesundung – Ringelblumenzwischenanbau.

Brombeeren an wärmeren Standorten sind „Schwarz-frei“, werden regelhaft abgesammelt. Hier – schattigere Lage – stellt sich die Frage, ob sich Rot noch bis zum geniessbaren Schwarz entwickeln kann.

Nahebei – Grün, Gelb und herbstliches Orange, neu erkannte Angebotsform.

In der Marsch sind Zeichen des nahenden Herbsts nicht zu übersehen.

Die Unterhaltung der Marschgräben ist in vollem Gang.

Warum nicht genutzte Flächen nebendran bis tief runter „geschrubbt“ werden, erschliesst sich angesichts Rufen nach Wildblumen, Biodiversität u.v.m. nicht.

Allüberall – Mais bestimmt allzu viele Horizonte.

Und nun – ich scheue mich, zur Wedeler Au zu berichten,  geschieht demnächst aber doch einmal – der Wedeler Mühlenteich zum Schluss.

Fett grüner Mühlenteich im Hintergrund – „geschützte Teichrose“ in Perversion, als Schlammproduzent und Lebensraum-Killer. – Egal, Eis geht immer.

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