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Archive for the ‘Reisen’ Category

Rückkehr nach der Bach-Exkursion – was für ein Wetter, der Nachmittags- und Abendsonneplatz wird beschienen.

Wenig später – die Sonne fast weg, Vögel vor dunkelnder Kulisse (klitzeklein, bei Bedarf gern auf`s Foto klicken).

Tja, das war`s – fast.

Leere – (scheinbar, drinnen ist`s voll) beim Verlassen der Pratergaststätte nach gut Essen und Trinken, angeregter Fachsimpelei.

Der Abfahrtmorgen …

… zieht wieder alle Register (zitter, zitter – unscharf).

Nach Sonnenaufgang, Blick Süd – eine durchrasende Wolkendecke lässt die Morgensonne kurzzeitig verschwinden.

Eine Nebelkrähe quert in Tempo-Flug.

Dramatisch …

… dann klar – der Morgensonneplatz, gut beleuchtet.

Nach Frühstück und Kofferpacken – wir müssen los, Abschied im Nachbarhaus, hin zur Tram, M10.

Kurzer Himmels- / Sonnenblick an der Tramhaltestelle – schon geht`s weiter.

Berlin Hbf, auf dem Abfahrgleis – ringsum noch weihnachtliche Stimmung.

Die Rückfahrt ist gelungen – Binnenalster in Vorbeifahrt. Die dreidimensional beeindruckende Wolkenfront interessiert uns nicht, zieht jenseits der Elbe über Niedersachsen Nordwest-Südost vorbei.

Mal sehen, wann Berlin 2024 wieder auf unserer Reiseliste steht – erstmal ist Besuch von dort angesagt.

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Am Packereigraben, Reinickendorf, Berlin, sahen wir uns an, wie das erste Test-Restaurieren  vor gut einem Jahr die Wechsel zwischen Niedrigwasser und Hochwässern bislang überstanden hat.

Angang bei bestem Exkursionswetter.

Die Sumpfpflanzen-bewachsene Mulde hat den steilen Prallhang zum Weg offensichtlich hinreichend geschützt.

Der Treibselsammler – richtig, leicht gegen die Strömung gerichtet – hat ebenfalls durch Uferzuwachs auf- und abwärts den Steilhang gesichert.

Dieser und die anderen werden weiter geprüft. So wird sichergestellt, dass die Einbindung in den Hang nicht umläufig wird. Bei Bedarf werden abgängige oder neu erforderliche Hölzer ergänzt.

Ein weiteres Beispiel mit gleich gutem Resultat.

Wegen der Spiegelung nicht zu erkennen ist die Strömungswirkung, die den umgebenden Kies beim Durchströmen des Sammlers Richtung Bachmitte von Blättern und Feinmaterial freiräumt – die beabsichtigte Funktion beim Entstehen des ufernahen „Landaufbaus“.

Eine Info-Tafel erläutert das Geschehen.

Wir besprechen den Umgang mit Vandalismus. Alle, wo auch immer, machen ihre eigenen Erfahrungen. Austausch hilft.

Licht und Schatten, Spiegelung.
Noch ein Treibselsammler – leider stehen die hervorragend dimensionierten Hölzchen & Stöckchen falschrum, in Strömungsrichtung.

Dieser Sammler wurde nach dem offiziellen Starttermin gesetzt, offenbar ohne die Grundlagen vorab zu vermitteln. – An dieser Stelle besteht kein unmittelbares Änderungserfordernis, da die Position im Rückstaubereich des nahen Regenrückhaltebeckens nicht mit starken Strömungen verbunden ist. – Es ergibt sich allerdings regelhafte Kontrollnotwendigkeit.

Wir werfen einen Blick auf das anschliessende „Herrnholzbecken“ – bei stärkeren Niederschlägen einstauende und wieder zu Feuchtgebiet leerlaufend Fläche.

Bewuchs und Dreidimensionalität des Bewuchses zeigen, dass neben Müllentfernung hier schonende Gewässerunterhaltung praktiziert wird. So kann sich, mitten in der Stadtumgebung, eine ökologische Perle entwickeln (Ähnliches befindet sich auch an den im vorigen Beitrag im Zusammenhang mit dem Stichwort Uferbeschaffenheit beschriebenen Stadtbächen in Entwicklung).

Wir gehen bachauf zurück – leichter Einstau, wie gesehen, eine von mehreren Inseln hintereinander – besser wohl textlich: Bach und Umlaufmöglichkeit bei höheren Abflüssen.

Hoch über uns zahlreiche Misteln – hoffentlich hält der Stamm Stürmen aus jeglicher Himmelsrichtung noch Jahre stand.

Noch eine „Insel“ (solch Winzbach kann sich im Niedrig- und Mittelwasserfall keine Abgabe leisten …), besser Hochwasserumlauf – hier wurde zum Uferschutz eine Testpflanzung Schwarzerlen begonnen.

Wie vorn zur Infotafel angedeutet, haben sich auch hier Vandalen ausgelebt – es wurde nachgepflanzt.

Es gilt also: Daumen drücken, möge Einsicht einkehren!

Letzter Blick in die Strecke bachauf: Rauigkeit durch Äste und Blattansammlungen, das Wasser fliesst gleichwohl ungehindert ab – Lehrstück für die Unterhaltung.

Schonende Gewässerunterhaltung lernt am Naturbeispiel. Den Abfluss Störendes notwendigerweise entfernen, heisst nicht, durch Strukturzerstören eine biologische Wüste herzustellen.

Letztes Foto 2023 von Berlins Bächen und Umfeld.

Überall besteht die Möglichkeit, Flächen als wertvoll oder zumindest potentiell wertvoll zu erkennen, sie ökologisch aufzuwerten.

So werden wir unser Wissen und unsere Ideen auch 2024 weiter vermitteln und vor Ort in die Praxis umsetzen.

Ich danke herzlich für diese Möglichkeit der Freiluftwanderung und für den erfrischenden Fachaustausch! Die Gegeneinladung für HH und Umfeld steht.

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Nach dem eindrucksvollen Erlebnis an der Pankemündung – neuer Organismenpass – sahen wir uns einige kleine Bäche an, die ich mit den beiden Überschriftsstichworten zusammenfassend darstelle. Die Ufergestalt von Parkbächen (oft genug in denkmalgeschützter Umgebung – doch hoffentlich nicht inkl. solcher Ufergestalt) habe ich im Beitrag vom 2. Januar bereits einführend zur Kenntnis genommen.

Alter Zeitzeuge, Bongossi – es gilt, diese lebensfeindliche Erfindung (kein zuHause, keine Gewässerquerung für kleine Organismen möglich, kein Entkommen für ins Gewässer gefallene Kleinorganismen möglich, ff.) zügig gegen vertretbare Alternativen auszutauschen (die Alternative „nur Rausnehmen“ wäre vielerorts sicherlich die beste).

Wo Bongossi entfernen und nichts weiter tun, freies Schütten von Naturstein in geeigneter Körnung wegen Tieflage und Steilheit der Böschung nicht sinnvoll sind, können raue Gabionen (hier: Steine geeigneter Körnung im Netz) eine Alternative sein. Uferschutz und Wasser-Landverbindung sind hinreichend realisiert.

Wo das Umfeld es zulässt, bietet sich Entnahme ungeeigneter Uferbefestigung an, zunächst ggf. in Teststrecken.

Hier zum Beispiel stehen Alt-Erlen, deren Wurzelwerk das Ufer durchgängig schützen würde – wären da nicht die Platten.

Erfahrungsgewinn böte ein Test im gekennzeichneten Bereich ausserhalb des Kurvenprallhangs (Strömungspfeil blau) – Platten entnehmen und eine neue Realität kennenlernen.

Wenn`s so gar nicht klappen würde (ich gehe von Gelingen aus!), wäre die Stein-im-Netz-Gabione immer noch einsetzbar.

Rasengitterstein, auch so ein Vergangenheits-Monster am Bach – in dieser speziellen Situation, kein natürlicher Uferhalt an beiden Ufern problemlos darstellbar, untergeordnetes Gewässer, ist angesichts der „unendlichen“, zu bearbeitenden Strecken das Stichwort „nicht prioritär“ passend.

Wir kommen zu Verbesserungen im Boden-Wasserhaushalt durch Rückhalt von Wasser. Wo das mit Material geschieht, wo „hart“ auf „weich“ stößt, findet Wasser mit der Zeit immer einen Weg – dran vorbei!

So geschehen hier. – Mein Vorschlag: Mal wieder ein Experiment! Dynamisches legen statt den Einstau neu im Hangboden zu befestigen (durch Verlängern, Anschütten, was auch immer).

So sähe das skizziert aus: Eine Geröll- / Kiesschüttung könnte das Ufer schützen, eine etwas eingeschnittene Rinne würde den gewünschten Abfluss ermöglichen.

Gleichzeitig könnte der raue Umlauf die Durchgängigkeit für Kleinorganismen gewährleisten.

Letzter Punkt dieses Beitrags: Entschlammen von Regenrückhaltebecken. Da gibt es – örtlich angepasst – eine Reihe von Varianten.

Hier wurde die Entscheidung (letztlich) für ein Angebot Entnahme durch Löffelbagger bei vorherigem Bau einer Arbeitstrasse (und nachheriger Entfernung derselben) gewählt.

Ich drücke die Daumen, dass das der günstigste (und nicht der billigste) Bieter war und das Vorhaben für alle Beteiligten „im Rahmen“ abgeschlossen wird.

Langjährig verhindert werden solche erforderlichen Entschlammungen vielerorts durch „bedrohliche Arten“.

Damit meine ich nicht bedrohte Arten, sondern solche, die aufgrund gesetzlicher Schutzbestimmungen (auf dem Papier zurecht als bedroht gekennzeichnet) durch starre Bürokratieanwendung, die örtliche Notwendigkeit und Vermehrungspotential der betreffenden Arten nicht hinreichend zur Kenntnis nehmen, erforderliches Handeln unterbinden. – „Bedrohlich“ ist also, genau genommen, nicht die biologische Art, sondern die bürokratische Weise.

Die Krebsschere, hier im Foto, wäre solch Beispiel. – Die Teichrose eignet sich gleichermaßen …, der Beispiele gibt es viele.

Hoffen wir, dass – im Neuen Jahr 2024 !! – öfter das Vernunftprinzip waltet! Hier wurde Wasservolumen und -fläche wieder hergestellt, die Krebsschere bleibt. Da ihr das Gewässer offenbar gefällt, wird sie in der Lage sein, innerhalb einer Reihe von Jahren wieder die Gesamtfläche zuzuwachsen, sterbend massenhaft Faulschlamm zu bilden, der dann wieder zu entfernen sein wird. (Falls nicht die alternative Entscheidung getroffen wird, einen Verlandungsprozess mitzuerleben.)

Bis dahin allerdings werden eine Vielzahl von Jahren mit angepasster Lebewelt im Stillgewässer und Umfeld zu beobachten sein. – Stockentenerpel leuchten in der Sonne.

 

Bleibt der Packereigraben – dessen kleinen Restaurierungsstart wollen wir, nachdem Trockenheit und etliche Hochwässer verstrichen sind, noch ansehen.

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Morgendlicher Südblick über die Dächer von Berlin – meine Verabredung scheint, falls das Wetter so bleibt, trocken zu verlaufen.

Der nördliche Blick gen Osten sieht ebenfalls vielversprechend aus, wenngleich die Sonne nicht sichtbar aufgehen wird.

Ich bin mit der Tram zur Bernauer Straße gefahren und gehe die Brunnenstraße gen Norden. Bauliche Besonderheit am Ziel: Das „Beamtentor“ und ein Hochhaus mit spitzigem Oval-Grundriss.

Schon sehenswert, das „Beamtentor“.

„Lernen macht Freude“ lese ich im ersten Ansatz, von anderem Blickwinkel kommt ein „n“ in Sicht. „Freunde“ – gleichermaßen begrüßenswert.

Ein wenig überschüssige Zeit nutzte ich, den benachbarten Humboldthain in seiner Höhen- und Hängesituation zu durchwandern.

Nahebei sind wir vor Jahren einmal in die Berliner Unterwelten eingestiegen.

Beide Welten, oben wie unten, sind einen Besuch wert.

Zeit, den Treffpunkt anzusteuern …

Teilaspekt des Beamtentors von der Rückseite.

Drinnen, Berlin in der Übersicht – bereitstehendes Desinfektionsmittel passt in die Jahreszeit, zur Erkältungswelle mit den HNO-Meldungen.

Blick nach oben, der Himmel gerastert – kann man hier, wie die alten Römer (waren die das?) durch Beobachten des Vogelflugs …

… – Arten, Anzahl, Richtung, Wechsel – die Zukunft vorhersagen? !

Ich jedenfalls beherrsche diese Kunst nicht. Da kommt auch schon mein Fachkollege, wir starten zur vor-Ort-Fachsimpelei.

Vögel, Tauben, massenhaft … – wir befinden uns an der Nordpanke, querab Müller- / Chausseestraße.

Hoch fliesst das Wasser der Panke Richtung Nordhafen ab. Die Turbulenz und in der Strecke Windungen erzeugenden Gabionen sind nur an fleckenhaftem Hellgrün, dem Wasserstern, zu erkennen.

In diesem Abflusszustand gibt es keinen Reiher, keine Füße-badenden Tauben hier zu sehen.

Wir gehen ein Stück bachauf zur Wehranlage, stören die Tauben …

Ja, das Wehr ist gelegt, die Südpanke ohne Zufluss – alles Wasser fliesst durch die Nordpanke ab.

Am Ziel, bachab, Blick bachauf – die Pankemündung Richtung Nordhafen, im Nordhafen-Vorbecken, ist nun mit einem neuen Bauwerk bestückt.

Ein Schlitzpass („vertical slot“) mit einer Vielzahl Becken mit Durchlässen ermöglicht Gewässerorganismen, auch schwachen Schwimmern und Krabblern unserer Tierwelt, die Passage.

Ein paar kleinere bauliche Ergänzungen stehen noch aus, dann wird sicherlich eine offizielle Einweihung erfolgen.

Neben der Passage schiesst Wasser frei zu Tal – Überschuss als Lockströmungsstärkung?

Auf einem Schlengel ruhen Blässhühner und Stockenten.

Wir wollen weiter, auch kleinere Berliner Gewässer haben etwas zu bieten.

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Durch die Bernauer Straße – Mauer-Erinnerungen – fahren wir Richtung Großer Tiergarten.

Bunter Blick am Rand.

Zwar sind wir angekommen, finden aber die Vorbereitungen der Jahreswechselsicherheit in Form eines durchgängigen Zauns vor, in weiterem Aufbau begriffen.

Gefunden, wir sind drin – Zugänge etlicher Wege sind offen.

Spielplätze ansehen und testen war der Wunsch der jüngsten Generation – noch recht früh am Morgen haben wir gute Gelegenheit dazu.

Wasserspiele sind winterbedingt gesichert, abgebaut, verschlossen – der Bagger hinten verwaist.

Stillgewässer bieten interessante Spiegelungen.

Eine Mandarinente.

Viel Wasser in der Luft, zugiger Wind, kühl im Schatten – gut, entsprechend angezogen zu sein!

Alle Angebote im Hinblick auf Balance und Bewegung werden, Spielplatz für Spielplatz, dankbar angenommen.

Lee an Stillgewässer mit Pegel – Wind hat Entenflott zu durchgehendem Teppich zusammengeschoben.

Blick in den Bereich Luv / Lee, Windkunst aus grüner Oberflächenbiologie.

Lichtspiel mit Clematis.

In den Waldpartien sind Amseln und Eichelhäher gleichermaßen mit dem reichen Futterangebot beschäftigt.

Typisch „Tiergarten“ – Einzelbuchen und -eichen bieten mit ihren Früchten reichlich winterliche Nahrung.

Was mit dem Kleiber fehlschlug, klappt mit dem Specht – da sitzt er (der ansonsten eifrig die Äste und Baumstämme umrundend aktiv ist).

Die Goldelse! – Wir haben die Bundesstraße 2 / 5 betreten – besser bekannt als „Straße des 17. Juni“.

Die ist bereits für die Vorbereitungen zur Silvesterfeier für Durchgangsverkehr gesperrt.

Lampen, achsial Richtung Goldelse.

Blick Richtung Brandenburger Tor – wir vermuten mal, dass die roten Teile Stromversorgungen für noch einzurichtende Verkaufsstände sind.

Wie es sich für einen großflächigen Park gehört, durchziehen ihn auch Fliessgewässer. Aber wie sehen die aus! ?

Schon aus Gründen der Repräsentanz überbreit – „schöner“ Spiegel! Rohre unter Wegen zeigen im kleinen Durchmesser die für Entwässerung notwendige Breite.

Im Foto verdeutlicht ruhig liegendes Laub unmittelbar vor dem Rohr, wie winzig für Niedrig- und Mittelwasserabflüsse ein lebendiger Bachquerschnitt hier eigentlich strukturiert werden könnte / müsste. Die Bongossiwand, beidseitig, Zielvorstellung von Ufersicherung aus dem vergangenen Jahrhundert, ist mit ihrem Verhindern des Wasser-Landwechsels kleinerer Organismen weiteres Zeichen früherer, lebensfeindlicher Bauwut.

Ich glaube nicht, dass der Hinweis auf Denkmalschutz in historischen Parkanlagen Anlass sein kann, ökologisches Wissen Richtung Verbesserungen, z. B. instream-Restaurieren, mit einem Denk- und Handlungsverbot zu belegen.

Zu Verbesserungen an Berliner Gewässern gibt es mehr zu berichten, demnächst.

Weiter geht`s, durch eine der vielen Alleen.

Und wieder ein Spielplatz mit Bewegungsangebot, hervorragend!

Nahebei haben Nebelkrähen eine Werkbank gefunden, auf der sie Früchte des Waldes für den Nahrungsgenuss zubereiten können.

Da ist – in Anspielung an frühere Zeiten – auch ein Wildschwein, gezäunt gehaltenes Jagdziel, symbolisch hingestellt.

Damit alles mit rechten Dingen zugeht, wird der Tierpark mit berittener Polizei überwacht. – „Moin.“

Wir sind am Ende unserer Wanderung, haben ein Fahrzeug abonniert.

Eine praktische Angelegenheit! In der Metropole (fast) überall schnell verfügbar, gefunden, zum Mittagstisch (Inder) gefahren und abgestellt.

Das war wieder – wie bei vielen anderen Angeboten – eine gute Wahl.

Wie angekündigt, folgt mehr Berlin, z.B. in Sachen Gewässerverbesserung.

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Prost Neujahr!

[Aus gegebenem Anlass unterbreche ich die Berichterstattung Berlin.]

Für uns müsste kein „Wie vermeidet man den Kater danach?!“-Tipp zum Jahreswechsel im Internet oder sonstwo stehen. Wasser und Frischluft helfen nach Alkoholgenuss – auch generell – bestens.

„Holmer Sandberge um 11 !“ war morgens nach spätem Aufwachen mit unserem Hamburger Ableger abgemacht.

Wir wundern uns über den leeren Parkplatz – um so besser!

Vorsicht vor dem Hund! – Spannende Spuren führen zu spontanen Seitenwechseln! – Wir wissen Bescheid, alle sind für sich selbst verantwortlich (Mal merken: helle Flexi-Leine).

Weitgehend freie Wege – das Wasser am Horizont begeistert, nach Jahren der Trockenheit …

Das ist ein Feuerlöschteich, dessen wichtige ökologische Funktion unter anderem von Brutinseln für Vögel, auch Schutz für anderes Getier geprägt ist.

In den Vorjahren hatte der Teich einen so minimalen Wasserstand, dass „Inseln“ ganzjährig nicht existierten. Alles wurde freiweg menschlich begangen – von freilaufenden Hunden einmal ganz zu schweigen.

Auf entkusselter Fläche, Sand der früheren hiesigen Dünenlandschaft – Aufmerksamkeit! Irgendwas ist immer. (Auf freier Fläche ist die blaue Laufleine die richtige Wahl.)

Entfernungen …

Die Holmer Sandberge liegen auf Moränen früherer Eiszeiten auf – windgetriebener Erosions-Sand, jahrhundertelang zu Dünen aufgetürmt, wandernd. Dies ist durch Kiefernbepflanzung gestoppt worden – vor nicht allzulanger Zeit in Teilen der Wahrnehmbarkeit und ökologischen Bedeutung wegen durch Teilöffnung aber wieder geschaffen worden. „Wandern“ geht in genutzer Umgebungslandschaft für den Sand hier allerdings nicht.

Entfernungen bei Spurenverfolgen intensiv arbeitend zurücklegen … – Riesenpranke rechts.

Am Rande: Neujahrsritt auf interessanten Reitwegen.

Moos, Heide, -verjüngung – auf entkusselter Fläche.

Distanz, Höhen- und Vegetationsvarianz.

Der Beagle, wartend.

Vor lauter Erzählen, Gucken, Gehen sind nicht nur Meter zurückgelegt, sondern auch Stunden vergangen.

Wir treten den Rückweg an.

Wieder auf dem Hauptweg – Stumpf einer gefällten Kiefer, die Zeit …

Am Feuerlöschteich – ein langer, dicker Ast im Wasser, rechts, weckte des Beagles Interesse. – Zu weit, heute nicht …! Schwimmtief entfernt wären Bauch und mehr nass geworden … (Achtung: helle Flexi-Leine).

Gleichwohl bleibt ein Uferrand immer ein faszinierendes Forschungsfeld (die helle Leine, waagerecht vom Hund rechts aus dem Foto, hier unsichtbar).

Weit nach Mittag kommen wir zu Hause an. Das Mittagessen (lecker Ente mit Rosenkohl), Kaffee und Eis mit Sahne und Eierlikör sowie das Abendessen rücken am 1. Tag des Jahres 2024 dicht zusammen.

[Es folgen im weiteren Blog-Geschehen die ausstehenden Berlin-Berichte.]

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So lassen wir uns Weihnachten gefallen! Am Morgen drauf steht Vollmond hoch im Westen (Nordseite).

Von Osten erwarte ich den Sonnenaufgang.

Genauer hinsehen … – da war doch immer … /// ? die Sonne … ??

Stehe ich – kann ja mal vorkommen – auf der falschen Seite?

Süd- / Fernsehturmblick – der Horizontstreif im Osten erscheint intensiver.

Eine Nebelkrähe landet, guckt gen Osten …

Irgendwie bin ich offensichtlich an anderer Jahreszeit orientiert – also mal hier ums Eck gucken.

Oha, da hätte ich fast den Sonnenaufgang verpasst (den über den Dächern, „da“ ist die Sonne ja schon etwas länger).

Über mir wird die Dachrinnenkante beschienen.

Jaaa … – vom BER wird bereits eifrig geflogen.

Währenddessen habe ich das Frühstück aufgedeckt, ist der Kaffee durch – wir frühstücken.

Die Sonne erobert die Straßenschlucht.

Gute Aussicht!

Der Tag lässt sich vielversprechend an.

Telefonischer Rundspruch mit den Berlinerinnen ergibt unser Ausflugsziel: Spielplatztest im Tiergarten.

Also runter – gegenüber zeigt die Baustellenabspannung heftige Zeichen des jüngeren Wetter-, insbesondere Sturmgeschehens.

Das Auto (Mietwagen ist heute praktischer, „das Berliner Auto“ ruht) steht in der nächsten Querstraße.

Also auf zum Tiergarten – nicht zu verwechseln mit Tierpark oder gar Zoo.

Mehr darüber demnächst – bis dahin (Foto nördlich HH aufgenommen, oberes Alster-Einzugsgebiet) …

… einen Guten Rutsch!

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2. Weihnachtstag, mittags – Blick von Berlin Hbf auf den Fernsehturm, Blick OstSüdOst.

Sehr schön, diese schicke Wohnung noch einmal vor Jahresende nutzen zu dürfen!

Ja, wir bringen wieder ein paar Tage über den Dächern von Berlin zu – mit „dem üblichen“ Blick, südwärts, auf den Fernsehturm.

Runter und rüber geht`s ins Nachbarhaus zum Weihnachtsbesuch, Blick Nord.

Hier werden Pellkartoffeln gepellt für das abendliche Raclette, nachmittags Bratäpfel mit Vanille-Sauce genossen.

Grüner Balkonblick auf den mit Blumen, Stauden, Büschen und Bäumen vielfältig bewachsenen, nun winterlichen Innenhof.

Die Kronen von Eichen und einer Linde – von Frühling bis Herbst lichter Schatten, Lebensraum für eine begrenzte Zahl Singvögel.

Die gepellten Kartoffeln und das weitere Zubehör gehen dann mit rüber, hoch zu uns – Südblick spätnachmittags.

Nordblick, mit der Sonne – dasselbe Haus vom früheren Foto unten, direkt angeleuchtet von letzten Sonnenstrahlen.

Abendstimmung über den Dächern.

? ? ? Es strahlt das Wasserglas, beleuchtet vom – linearen – Avents“kranz“.

Und später, Blick OstNordOst, strahlt der Vollmond, mit Hof.

Weihnachtsbeleuchtung nah und fern – tags drauf ist die dichte, weisse Zusatzbeleuchtung des Fernsehturms abgeschaltet.

Der nächste Tag wird abwechslungsreich, lehrreich.

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Weihnachtsgruß 2023 aus Berlin-Mitte, Osteingang Kulturbrauerei.

Wir sind per Bahn am 2. Weihnachtstag gut nach Berlin gekommen, haben die Tage bis heute interessant verbracht. Darüber wird zu berichten sein. – Auch die heutige Rückfahrt nutzte DB, einen zügigen und pünktlichen Eindruck zu hinterlassen. Möge das in Zukunft möglichst immer so sein – dem vorigen und dem heutigen Verkehrsminister zum Trotz.

Vorweg unternahm ich am Vormittag des 1. Weihnachtstages den Versuch, meine drei Tage zuvor durch allzu starken Nordweststurm verhinderte Hetlingenrunde vollständig zu radeln. Dazu folgen hier ein paar Eindrücke.

Erster Weihnachtstag 2023 – sonnig, stürmisch, aber nicht mit so bissigem „wind chill“ wie die Tage vorher. Mal sehen, wie weit ich mit dem Rad komme.

In der Marsch – Sturm rüttelt das Reet. Hier brach ich kürzlich die Runde ab.

Vielerorts gleicht die Marsch einer Seenplatte, die Weiden flächig wasserbedeckt.

Wasserzeichen – querab Idenburg.

Nonnengänse querab Giesensand, zwischen Wasser und Hof.

Sturm auf Flachsee über Marschwiese – Vorsicht Stacheldraht.

Hier muss ich eine Weile ungeschützt frontal gegen den Wind fahren. Im zweiten Gang lässt sich das so gerade vertreten, vor allem, da die heftigen Sturmböen meines vorigen Tests fehlen.

Rechter Hand pirscht ein Silberreiher.

Die in trockenen Zeiten immer mal von mir gezeigten, hoch im Graben aufragenden Schachtringe sind nun fast vollständig im Wasser versunken. Auch dieser Graben hat Umgebungs-Niveau erreicht.

Blick nach Luv – da schwimmt Buntes auf dem Wiesensee vor Hetlingens altem Deich.

Brandgänse.

Der Elbdeich bildet den Horizont – auch hier binnendeichs eine Seenplatte.

Blick vom Elbdeich auf das Elbe-Deichvorland – im gleissenden Licht erscheint das Reet silbern, vorn am Deich der Spülsaum der vorigen Hochflut.

Nochmal der Spülsaum in Totale, Richtung Wedel.

Hoch steht das Wasser auf der Binsen- und Reet-bedeckten Vorlandfläche.

Weiter geht`s – Regen und Sturm haben aus der SH-Besonderheit Elbe-Radweg eine Hydraulik-Hydrodynamik-Studie werden lassen.

Egal, wie es aussieht, es bleibt Schafscheisse. (Anderswo hält man Deichschafe gezäunt. Früher holte man nachts die Schafe rein, um den Dung zu nutzen. Heute, in der ohnehin Stickstoffüberfrachteten Welt … – wohl scheiss-egal?)

Querab Giesensand halten sich Schwärme von Wacholderdrosseln auf, geniessen vermutlich unter anderem die zahllosen Weissdornfrüchte.

Kaum sind die Temperaturen etwas höher, sind die Schafherden wieder unterwegs.

Blick vom Elbdeich Fährmannssand – rau peitscht der Wind die Elbe. Den konnte ich vom Hetlinger Deichabschnitt an trefflich als Beschleunigungshilfe nutzen.

Sturmgebeugtes Reet in der Vormittagssonne (Wind mal wieder quer zur Fahrtrichtung – macht nix, Reet schützt), Langer Damm.

Hinter dem Reet – Nonnengänse.

Gleich nochmal, dieselbe Gruppe – halbwegs verdeckt stören Passierende die Vögel nicht.

Im Gegenlicht, nun Silber-Reet – Möwe oben drüber, Saatlandsdamm.

Kurz vor Erklimmen des Geesthangs störe ich noch eine Krähe beim Badegenuss auf – Pardon!

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Eine Lachmöwe (und eine Stockente).

Eine Lachmöwe bleibt selten allein.

Kaum sind es drei, beginnt das Schrei`n.

Schon sind es vier – eineinhalb Stockenten auf dem Hafen.

Mal das Erdgeschoss erkunden …

Passanten nahen – immer noch 4 Lachmöwen, 2 fliegen ab, 2 bleiben (vorerst) – 3 Stockenten.

Wir warten auf 2024. – Wird da nach offizieller Hoteleröffnung maritimer Trubel im Hafenbereich stattfinden – womöglich mit Schiffsaktivitäten?

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