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Archive for the ‘Reisen’ Category

Ende März hatte ich vom Start der Lebensraumverbesserung in einer durch harte Gewässerunterhaltung wüsten Strecke berichtet. Zwischenzeitig setzte sich punktuelles Bekiesen fort, gelegentlich fanden sich Ergebnisse wie Sichten laichwilliger Neunaugen bereits hier im Blog.

Was noch ausstand, war das Befreien einiger Uferhangpartien von Schüttkies, das Angleichen der Depots ans Ufer, um Erosionsansätze zu mindern, sowie das Anlegen von Unterwasserkiesflächen bis hin zum Gestalten von Rauschen quer über den Gesamtquerschnitt. – Das ist seit gestern abgeschlossen.

Bei meinem Eintreffen ist die Arbeit an ersten Punkten des rechten Ufers bereits erledigt.

So starte ich am linken Ufer, Blick bachauf zur Straßenbrücke.

Dort befindet sich ein Pinnaupegel. Wie üblich – ohne Ausgleich über die Zeit – zeigt sich als Zeuge der Vergangenheit ein Strömungsabriss am bachabseitigen Brückenende.

Fix geht das Harken von der Hand.

Im Schüttwinkel bleibt Kies uferschützend liegen – den Interessen der Pinnau bei wechselnden Abflüssen zur Verfügung gestellt.

Rechtsseitig letzte Arbeit am Ende dieser Bekiesung, Seitenwechsel.

Das Abschlussresultat ist eine schöne Rausche geworden.

Blick bachab – Bahn frei für kommende Besiedlung des neuen Lebensraums, Besuch laichwilliger Organimen, die – wie bekannt – bereits weiter bachab aktiv sind.

Ein kleiner Filmclip mit aktuell laichenden Flussneunaugen findet sich hier.

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Ostern, am Sperrwerk Wedeler Au – da ist wohl die kanadische Tante zu Besuch bei Graugänsens?

Osterbesuch bekommen aus West hier auch etliche hundert (tausend(e)) Nonnengänse in der Hetlinger Marsch.

Mitten im Getümmel, was für ein Erlebnis nahe Idenburg!

So viele Nonnengänse auf einmal habe ich in den vergangenen 10 Jahren noch nicht gesehen.

Die eher geringen Zahlen hier in der Umgebung in den beiden Vorjahresrastzeiten hatten offenbar nicht zwingend mit der Vogelgrippe zu tun (trotz der vielen Opfer). Es scheint, dass es den Nonnengänsen anderswo, weiter West / Südwest schlicht besser gefallen hat. – Die müssten nun bald alle durch sein auf dem Flug zu den Brutgebieten.

Hoch stauen derzeit Tidehochwässer die Marschgräben und -gewässer ein. Wiesenschaumkraut bewirkt den weissen Eindruck, Löwenzahn und Hahnenfuß den gelben Anteil.

Die Bodenfeuchte bietet den wohl inzwischen vollzählig angekommenen Störche leichten Zugang zur Nahrung.

Stetes Schnappen und Schlucken belegt den Sucherfolg.

Am Übergang des Sauerbeck von der Geest in die Marsch gibts ebenfalls Wanderer zu sehen, …

… Krebs und Fisch.

Die Wollhandkrabbe betätigt sich …

… als unermüdlicher Kletterer.

Andere verhalten sich – fast unsichtbar – eher bodenständig.

Und dann sind da noch die Scharen Wanderstichlinge.

(Noch) nicht hier, aber anderswo – wie berichtet – eingetroffen sind die …

… laichbereiten Flussneunaugen – hier kräftig bei der Arbeit, die Kiesel passend für die Laichkuhlen zu platzieren.

Von den dortigen Kiesen wird noch so manches zu berichten sein.

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Ostersonntag in der Marsch – Nonnengansschwarm vor Grau im Grünen.

Das Schachblumenfest ist am Vortag ziemlich ins Wasser gefallen. Der Veranstaltungsplatz ist geräumt.

Nass ging es auch zu beim Osterfeuer. – Die Nachwirkungen dauern an.

Schwelbrand „at its best“ – muss das sein?

Die Landschaft im Lee ist flächenhaft grau. Zum Glück treibt der Wind Feinstaub und Gestank Richtung Verursachergemeinde.

Nichts gegen den Osterfeuerbrauch – aber wieso muss solch Haufen ultrahoch, -volumig getrimmt werden? „Bürgerfreundlich“ frischen Gartenschnitt willkommen heissen ist dem Verbrennungsprozess eher nicht dienlich. Im Sinn gesunden Grüns in der Gemeinde wäre ein Großteil des Säge- und Schnittguts besser als Mulch genutzt, noch besser sicherlich als lebendige Biomasse garnicht erst dem Schnittwahn anheimgefallen.

Professionelle Organisation, der Aufräumprozess läuft.

Am Versorgungswagen scheint mir in der 2. Textzeile links ein S zu fehlen.

Vorbei! – So können die riesigen zwischenrastenden Nonnengansschwärme aufatmen.

Pflanze, Mensch und Tier gehen in ihren normalen Wochenablauf.

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Kürzlich sah ich beim Radeln in der Marsch 9 Graureiher auf einer Wiese stehen.

Gleich nebendran befanden sich weitere 3 – neben 2 Gänsen.

Irgendwie beschlich mich das Gefühl, dass die Graureiher recht zufrieden wirkten, hatten wohl schon gefrühstückt. – Ob das nächste Foto eine der Ursachen symbolisiert?

Der Sauerbeck, Marsch-Geest geblickt – die mit Kies im Kolk-Rausche-Prinzip überbrückte Strecke bachab ehemaligem Rohrabsturz zeigt Wirkung.

Die derzeit massenhaft aus dem Elbe-Ästuar einwandernden Stichlinge …

… halten sich nun längere Zeit hier auf.

Das bleibt nicht unbemerkt und wird neben dem Eisvogel auch Graureiher anlocken. – Die auf der Wiese versammelten mögen vom dortigen, gerade umgestalteten Marschgrabensystem mit verbesserter Verbindung zum Bullenfluss profitieren.

Weiter auf der Geest, gen ländliche Pinnau.

Hier wirkten Aktive während unserer Vorbeck-Auszeit – besten Dank auch!

Direkt vom 3-Achser, …

… wie auch vom behängerten Lastzug wurden Kiesdepots geschüttet, …

… die mit Radlader vorprofiliert und per Schaufel und Harke …

… zu gut wirksamen Lenkern geformt wurden.

Die neuen Strukturen sind nicht nur für die Vogelwelt …

sondern – Aufhellung in Kieselalgenzotten – …

… zur Zeit auch z.B. für laichende Flussneunaugen attraktiv – Ansatz einer Laichkuhle.

Leider sind die meisten Strecken unserer Bäche und kleinen Flüsse aufgrund des fehlenden natürlichen Baumsaums übersonnt und sommerlich überheizt.

Gerade bilden sich mit hoher Geschwindigkeit Algenmassen in Lagen und aufschwimmenden Formationen, …

… deren große Biomasse entweder direkt auf dem Kies, oder abgerissen von flutenden Formationen als absterbende, dicke Zotten die Kiesbanklebensräume durch Sauerstoffzehrung gefährden.

Das Thema Gewässerrandstreifen, verschärft bei kombinierter Betrachtung mit erforderlichem Busch- und Baumbewuchs, ist und bleibt „brennendes“ Thema in unserem derzeit ungenügenden Gewässerschutz.

Und dann fällt noch ein Silberreiher auf – die Art, die immer so empfindlich gegenüber Menschen ist und große Sicherheitsabstände hält.

Dieses Exemplar verhält sich anders. Fortlaufend kreist es über mir, möchte offenbar (wieder?) an die mich interessierende Örtlichkeit heran.

Wird das – bei anlockendem Nahrungsangebot der Natur – eine Entwicklung zur Zahmheit, mindestens Gewöhnung, wie sie beim Graureiher zu beobachten war und ist?

Diesmal wird das noch nichts. Nach langem Umkreisen zieht der Silberreiher schliesslich ab.

Heran zieht das (Abend des 16. April 2025), was uns in den vergangenen Tagen ordentlich feuchte Böden und Gewässerabflüsse gut über Mittelwasser produzierte.

Wie schön, dass uns der Regen beehrt – auch wenn vielerorts Ostern dadurch anders ausfiel als erhofft.

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Gut überstaut, der Sandfangbereich im östlichen Wedeler Autal.

Blick Ost Richtung Wassererlebnisbereich.

An der „Lenkbuhne Buschweide“ ist eine Kopfweide angetrieben.

Diese Kopfweide lag (abgesägt durch Vandalismus?) zunächst an ihrem Standort Wiese Wassererlebnisbereich. Dann war sie dort ins Gewässer verbracht, lag wochenlang bei niedrigem Abfluss fest. Das leichte Hochwasser hat sie nun herverfrachtet.

Trotz dieses neuen Zustands wirkt die Lenkbuhne weiter, entlastet den Erosionshang von übermäßigem Druck.

Der mittlere Kies an weiterer Erosionsstelle ist überstaut.

Blick bachauf Richtung Wassererlebnisbereich – …

… überstaut.

Dann ist ja im dynamischen Geschehen alles in Ordnung.

Im Einstau blühen erste Sumpfdotterblumen.

Frühling im Wegradeln – Späte Japanische Kirsche überm Weg.

Früh im Jahr, die kleine Angusherde auf der Weide – kontrastiert schön mit blühender Traubenkirsche.

Der Besitzer hofft wohl auf Nichtwiederauftreten von Nachtfrösten.

Hoffen wir mit ihm.

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Was ist das?

Das ist der Anblick eines versuchten Einblicks, vorgestern, 17. April 2025.  – Deutet sich hier schon etwas an?

Der Tidewasserstand ist – bei ablaufendem Wasser, Ebbephase – noch zu hoch, der Gewässergrund kaum zu erkennen.

Dieser Zustand – Tideniedrigwasser tags zuvor, frei fliessende Pinnau – zeigt, dass bereits etwas auf den Kies geschieht – 2 Laichkuhlen der Flussneunaugen (16. April 2025)!

Ich stehe auf der Brücke Hindenburgdamm, blicke auf die Pinnau in der Stadt Pinneberg.

Nach kleiner Mittagspause ist das Wasser hinreichend gefallen.

Nahe Tideniedrigwasser, erste Turbulenzen – Flussneunaugenlaichkuhlen sind deutlich wahrnehmbar. – Nach 2 am Vortag zähle ich nun 4 (im Foto die nordwestlichste Kuhle).

Laicher habe ich bislang keine sehen können, verlinke daher Tiere an dieser Position vom April 2023. [Nicht jedes Jahr gelingt solch Foto. 2024 war – aus welchen Gründen auch immer – dieser Laichplatz auch bei Tnw dauerüberstaut, verschlammt, nicht genutzt.]

Weiter flussauf, im oberen Einzugsgebiet der Pinnau – mit wachem Auge sind Ansätze der kreisförmigen Ränder um kommende Laichkuhlen im Anstrom dieses Meerforellenlaichbetts aus November 2024 erkennbar.

Und – Ruhe wird belohnt – da treibt sich eine kleine Zahl Flussneunaugen herum, eins im Bild – wer sieht`s? (Unteres Drittel, Mitte des Fotos)

Immer wieder kehren die Tiere, 2 gelegentlich laichend umwunden, auf die Laichplätze zurück.

Auf der Rückfahrt stoppe ich kurz an der Mühlenau, wieder im Städtischen, Pinneberg.

Die großen Kiesdepots nahe Rosengarten, unter einem Buchenbogen, sehen vielversprechend aus.

Noch vielversprechender, wenn im Detail dieser Anstrom zwischen Kiesdepot und einem Findling anvisiert wird.

Tatsächlich, (mindestens) 2 laichende Flussneunaugen sind erahnbar.

Hier beide, hintereinander – stetiges Gewusel, Ändern der Position.

Und wer`s bislang nicht gesehen, nicht geglaubt hat – zwar sind „die 9 Augen“ im Foto nicht zählbar, aber „als Beweisstück“ zählt es schon.

Glück gehabt!

Inzwischen hat es vorösterlich geregnet – und regnet noch.

Niedergeschlagen – Lämmerschwänzchen Hainbuche.

Vorbei, niedergeschlagen – Ahornblüte.

Vorösterlicher Regen, der etwas bringt! Prima, Beregnung bestellter Acker- und Gartenflächen braucht erstmal nicht wieder aufgenommen zu werden.

Spezielle Aspekte – wie so oft liegt der Tiefpunkt nicht am geplanten Abfluss.

Ortskenner (tiefer Schlaglöcher) wissen, hier kommt man unbeschadet durch – anderswo nicht.

Der Abfluss der Bäche und der Tideniedrigwasserstand weiter bachab Richtung Elbe sind gestiegen. Ob weiteres Sichten laichender Flussneunaugen möglich sein wird, bleibt aktueller Situation der nächsten Tage überlassen.

Wir freuen uns übers spriessende Frühlingsgrün. Der Bärlauch legt sich mächtig ins Zeug – Richtung Blüte.

Viel Spaß an den Ostertagen!

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Frühjahrsäcker kunstvoll mit Linien, Wellen, Kreisen, hier östlich des Schweriner Sees – allüberall ist weit zu blicken.

Da kann sich kein Osterhase und auch kein sonstiger verstecken. Aufmerksamkeit ist höchste Priorität!

Aufmerksam ist auch Beagle Polli, holla!

Der Hase macht sich lieber aus dem Staub.

Wir sind inzwischen zurück, im Westen und westlich Hamburgs.

Da sind inzwischen agrarisch umgebrochene, eingesäte und bepflanzte Flächen angesichts der Frühjahrstrockenheit eifrig gewässert worden.

Gibt`s den Wasserpfennig eigentlich noch – wurde der beim Wechsel auf -Cent ersatzlos eingestellt?

Den Osterhasen bekommen wir hier auch zu Gesicht – zum Beispiel gestern in der Wedeler Marsch, unmittelbar vor dem Geesthang.

Der war auf kahlgefressener Wiese – trotz großer Entfernung – so schnell im Ansprung, dass meine Fotos leider unscharf wurden. Der Besonderheit wegen stelle ich sie gleichwohl ins Netz.

Dieser Hase raste los über freie Fläche – auf Suche nach Rauigkeit / Versteck?

Der Hase erreicht den Rand von einer Ansammlung einiger Hundert Nonnengänse.

Aber statt sich still drunterzumischen …

… rast er durch, hinterlässt eine Schneise seitwärts ausweichender sowie aufspringender / -flatternder und sich wieder niedersetzender Gänse.

Wie Österliches wohl weitergeht? – Eiersuche garantiert.

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Schloss Wiligrad als Besonderheit und seine Umgebung, nordwestlich des Schweriner Aussensees gelegen, sind einen Besuch wert. Im Marstall befindet sich heutzutage eine „Herberge mit erlebnispädagogischem Angebot für Jugendgruppen“.

Die Teilnahme an solch abwechslungsreichem Angebot war Anlass, abendlich die familiär jüngste Generation einzusammeln und morgens zum Frühstück wieder abzuliefern. Zur Unterstützung des fahrenden Vertreters der mittleren Generation stellte sich abends jeweils ein Mitglied der alten Generation zur Verfügung – Attraktives wie Abendlicht sowie weniger Attraktives, gleichwohl Interessantes, wie Wildbegegnungen (Reh, Fuchs und mehr) inklusive.

Abendliche Hinfahrt Wiligrad – durch glühende Landschaft.

Queren zwischen Schweriner Aussen- und Innensee.

Bis auf eine Tour im Nebel jedesmal ein leuchtendes Erlebnis.

Der Marstall – Veranstaltungshaus Schloss Wiligrad.

Mondschein gibt spezielles Licht.

Schloss Wiligrad.

Oben auf der Kuppel thront ein Greif, gern genutztes Wappentier.

Am Haus der mecklenburgische Stier, ebenfalls Wappentier.

Und dann steht da noch der Braunschweiger Löwe.

Es dunkelt.

Letztes Sonnenlicht auf dem Greif – ich kehre zum Parkplatz zurück.

Das Kind ist eingetroffen, fragt mit Blick auf die Digicam „Boahh, wo steht der Baum?“.

Der Baum steht vor dem Marstall – so unterscheiden sich Tages- und Dämmerungsansicht …

Die Rückfahrt verläuft angesichts Schildern der Tageserlebnisse wie im Flug. Kurz vor Erreichen unserer Unterkunft springt ein Reh, weg von der Straße, über den Zaun auf das Golfplatzgelände.

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Wir hatten entdeckt, dass vor Zeiten Mammutbäume nicht weit von unserer Unterkunft entfernt in einem Forst gepflanzt wurden. Die müssten inzwischen ordentlich groß geworden sein – also nix wie hin!

Gefunden – eine interessante Wanderung durch eine vielfältige Forstpartie steht an.

Vieles darf hier alt werden – Moos auf alter Eichenborke.

Recht schnell erreichen wir das Mammut-Doppel.

Die beiden Bäume beeindrucken durch ihre Größe, sind mit wohl 150 Jahren aber noch ziemlich jung.

Gleichaltrige Laub- und Nadelbäume in der Nachbarschaft lassen sich auch nicht lumpen.

Die Mammutbäume weisen mindestens oberflächlich viele Löcher auf. Ob da Nahrung gesucht wurde oder – erfolgreich? – Nistmöglichkeiten gebaut wurden, ist für uns nicht erkennbar.

Sehr beeindruckend stellt sich auch die Rinde …

… alter Douglasien in vielfältiger Form und Farbe dar.

Nahebei befinden sich zwei steilufrige Kuhlen, deren Grund noch nass ist.

Weiter geht`s durch jüngeren Kiefernforst.

Um die Tour nicht allzu lang werden zu lassen, biegen wir ab, queren gemixtere Areale  – hier eine Altkiefer vorndran.

Eine Birkenpartie.

Unterschiedliche Nadelgehölze.

Unterschwellig haben wir es die ganze Zeit über in Moosflächen „mitgenommen“ – jetzt stolpern wir geradezu darüber. Wildschweine haben angesichts der Trockenperiode flächenhaft die Bodenoberfläche, teils tiefer, nach Nahrung umgebrochen.

Dies darf in einem zukunftsgewandten Forst nicht fehlen: Die WasseKlimaKomponente.

Buchen werden in durchforstete Kiefer- (anderswo auch Fichten-)-parzellen untergepflanzt. Sie sorgen mit Durchwurzeln und Laubstreu für einen künftig verbesserten Licht/Schatten-, Bodenbildungs- und Wasserversickerungsprozess.

Nach vielerlei Tageserlebnissen folgt regelhaft der Abend.

Unsere Abende (und folgende Morgen) sind unter dem Stichwort „Wiligrad“ durch spezielles Handeln geprägt.

Dazu später mehr.

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Befreundete Gewässerengagierte hatten mich – unter anderem – auf das Warnowtal bei Gädebehn hingewiesen, Durchbruchstal in sehenswerter Umgebung.

Der Naturpark Sternberger Land hat unseren Ausgangspunkt gekennzeichnet und …

… informative Tafeln aufgestellt.

Neben der Wasserkraftnutzung durch Mühlen wird über Ursachen der Waldübernutzung / -vernichtung in der Vergangenheit durch Ziegeleien, Glashütten und exzessive Waldweide berichtet. Als Folge davon – wie überall bei Bodenstörung, -verarmung bis Sanddünenwanderung – entstanden umfassende Aufforstungsprogramme, bei denen oft Dampfpflüge eingesetzt wurden. Auf ärmeren Standorten wurden Kiefer und Fichte, auf besseren Böden Eiche und Buche gesät bzw. gepflanzt.

Wo einst Wassermühle und Mühlenteich die Örtlichkeit prägten, befindet sich nun eine Version Fischtreppe, wie sie häufig – für mindestens einen Teil der Gewässerorganismen geeignet – zu finden ist.

Ringsum lebt sich Natur aus. Die Sohle der Warnow ist kies- bis Großgeröll-geprägt.

Ganz offensichtlich ist auch der Biber am Werk.

Ein Stück weiter, entlang des beeindruckenden, von Schmelzwässern vor tausenden Jahren geschnittenen Steilhangs …

… hat der Biber …

… eine kunstvoll anmutende Buchenkunst – zu Lasten der Buche – geschaffen.

Später nach Rückkehr in unsere schicke Unterkunft zeigen sich einige wenige mitgenommene „Hobelspäne“ kunstvoll.

Fast wie fiedrige Flügel sind Einzelstücke ansprechbar.

Das Gelände beeindruckt uns sehr.

Belassenes Sturzholz, je nach Alter und Lage mit Pilzen und Flechten, vermittelt Naturnähe.

Bereits mit kleinen Partien Holz hat ein Ölkäfer (gelber Kreis) so seine Probleme, stolpert durch die Landschaft. Beagle Polli beeindruckt das nur kurzzeitig – der Hund folgt interessanteren Spuren.

Nach etlichen eiszeitlichen Großmäandern in der Landschaft senken sich die Moränenhöhen.

Blick zurück in die Warnowaue – wir kehren um.

Frühlingsblüher spriessen – nicht nur hier am Hang – an ihren Standorten.

Diese Tour empfehlen wir!

Bei genauerem Hinsehen – wer Geld und die Möglichkeit hatte, …

… setzte sein Domizil gern auf solche Hochpunkte mit Ausblick.

An Eiche und …

… Buche sind gelegentlich Maserknollen zu sehen.

Binsen als Wasserzeiger weisen auf austretende Hangfeuchte hin.

Nach solch ereignisreicher Wanderung muss der Hund – nein, nicht in den Schrank (Spiegelung!) – …

… erstmal hier, da oder dort ruhen.

Wir auch.

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