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Archive for the ‘Reisen’ Category

Leserinnen und Leser meines Blogs wissen, dass es der alte Petrus gut mit mir meint. Als „Lohn“ für meine Aktivitäten im „Bäche basteln„, Schwerpunkte im Norddeutschen Tiefland bislang Hamburg und Niedersachsen, gönnt er mir jedes Jahr eine Meerforelle. Das läuft seit vielen Jahren meist über den mir gut bekannten Heidebach Seeve so.

Seit vorigem Jahr sind inzwischen, wie ebenfalls hier im Blog nachlesbar, Lebensraumverbesserungen an Moränenbächen in Schleswig-Holstein von mir angestoßen worden. – Ich bin nun mit der Angel unterwegs gewesen.

Blauer Himmel, Wind, weisse Wolken – Distelfalter auf Sommerblumen. Was will ich mehr?!

Offene Strecken und wenige Auwald-ähnliche Bereiche laufe ich ab.

Zu guter Letzt …

Klein, aber fein – eine 54 cm lange Meerforelle konnte dem Köder nicht widerstehen.

Kleine Farbstudie – ein schillernder, frisch aufgestiegener Fisch.

Die nächsten Restaurierungs-Termine stehen. Ich werde berichten.

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Nun habe ich fast den Geestrand bei Holm erreicht, nur noch wenige Kilometer bis nach Hause. – Was steht da ein Auto am Fahrbahnrand, zwei Frauen auf der anderen Straßenseite blicken gespannt auf die benachbarte Wiese?!

Was gibt es da zu sehen, dass die beiden Frauen so dicht am Straßenrand stehen?

Störche, ok – aber wie viele ? !

Erste Störche fliegen von der frisch gemähten Wiese auf.

Weitere Störche folgen.

Die Fotos beschreiben jeweils eine Teilmenge – 3 Störche in der Luft. Freileitungen …

5 Störche …

6 Störche im Bild, schrauben sich in den Himmel, die Hochspannungsleitung wahrnehmend und vermeidend.

Immer höher steigen sie, jetzt über dem „Holmer Berg“. 5 im Bild.

Im Aufwind werden die Störche schnell kleiner, hier 7 an der Zahl.

Während die Mehrzahl der Gruppe hoch oben kreist, haben sich einige wieder den Standhaften angeschlossen.

Die frisch gemähte Weide scheint als Nahrungslieferant weiter interessant.

Fortwährend suchen die Störche nach Nahrung und finden offenbar eine Menge.

Die Weiderinder halten sich derweil am Tor auf, durch das der Bauer mit seinem Mähwerk abgefahren ist.

20 (in Worten: zwanzig) Störche hatten sich hier auf der frisch gemähten Marschwiese vor Holm eingefunden. So viele auf einem Fleck habe ich noch nie gesehen!

Hat denn der Flug nach Süden schon begonnen – oder üben die noch? Auf der Störche-auf-Reisen-Seite finde ich keinen Hinweis auf einen frühen Start. Der jüngste Eintrag ist vom 17. April. Ich werde nachfragen, bin gespannt auf die Antwort.

Was für ein Sonntagmorgen – beeindruckt radele ich nach Hause.

Nachtrag: Und schon habe ich die Antwort auf meine Anfrage
„Hallo Herr Tent,
Eine schöne Beobachtung. Zum Ende der Brutsaison sammeln sich schon die
Störche in Trupps und fliegen weit umher. Das sind zum Teil Vögel ohne
Bruterfolg und auch die ersten flüggen Jungen. So kann es auch an eher
ungewöhnlichen Orten zu solchen Ansammlungen kommen.

Beste Grüße
Kai-M. Thomsen

Kai-Michael Thomsen
Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Michael-Otto-Institut im NABU“

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Nun warte ich Radler also, inzwischen mit weiteren Interessierten am Tor zum Deichvorland, dass die erste der beiden geführten Gruppen vom offiziellen Treffpunkt Hetlinger Schanze auftaucht. Die zweite Gruppe wird einen Bogen am Strand entlang wählen und dort andere Spezialitäten geboten bekommen als wir Direktanwanderer. Mal sehen, vielleicht bin ich nächstes Jahr bei den „Strandies“ dabei.

Die Deichschafe nehmen unsere Anwesenheit inzwischen gelassen, käuen wider – vorn eine geschorene Mutter mit ihrem dick bewachsenen Wolllamm.

Ah, hinterm Deich wandert ein dunkler Fleck an. Als sie das Gattertor unter uns erreichen, zähle ich grob 100 Menschen (mit uns Wartenden).

Was für eine Teilnehmerzahl (da ist ja, wie beschrieben, noch eine Gruppe unterwegs)!

Wir sind im Vorland. Die Priele liegen angesichts des Tideniedrigwassers trocken, der fette, angeschnittene Marschboden ist gut sichtbar.

Weit voraus sehen wir weiss in der Morgensonne leuchtend das ehemalige Leuchtfeuer Julssand, links davon ein Containerfrachter der Linie Hamburg Süd, am stillgelegten KKW Stade vorbeifahrend.

Uns wird was geboten, nicht nur Natur. Vier bunt bewimpelte Masten schieben sich jenseits eines Auwaldrests Richtung Nordsee vorbei. Wie später zu erkennen ist, handelt es sich um das peruanische Segelschulschiff BAP Union, das in Hamburg zu Gast war.

„Nanu,“ fragt sich eine Kuhherde, „so viele auf einen Streich haben wir hier lange nicht gesehen“.

Ein kleiner Trupp Schafe wundert sich, dass unsere Vorhut schon kommt.

Blick auf die Elbe. Hier, an einer Schmalstelle, wurde eine Vielzahl unterschiedlich gebauter Buhnen angelegt – der Mensch muss lernen.

Mit der vorigen Elbvertiefung und den immer größer werdenden Schiffen ist neben dem veränderten Tideverhalten – insbesondere starkes Absinken des Tideniedrigwassers über die diversen Vertiefungen des Flusses (ja, man „verliert“ ein Gutteil der Vertiefung durch Wasser“verlust“ !) – die Schwell-Sunk-Thematik der schnell fahrenden Großschifffahrt verschärft. Lebensgefahr und erhöhte Erosion (und Ablagerung an unerwünschten Stellen!), Deichsicherheit sind Themen, die Wasserbauer zu neuen Untersuchungsaufträgen verhelfen.

Auf die Auswirkungen z.B. auf Wanderfische sei hier nur am Rand hingewiesen.

Mehrere, speziell ausgerüstete Messmasten scannen mehrfach über die Tide Veränderungen im Buhnenbereich. – Möge es nützen.

Wir wandern weiter, sonnenbeschienen. – Über uns … rasen die Wolken dahin, eine große schwarze Front dabei.

Und da kommt einer der inzwischen „Normal-Großen“, die 366 m-Klasse, „Cosco Netherlands“, Tiefgang bei ca. 12 m.

Vielleicht sollte man Schiffsgrößen und ihr Fahrtempo nach dem Fluss richten und nicht umgekehrt. Vielleicht sollte Deutschland endlich ein abgestimmtes Hafenprogramm HABEN, das solch Ozeanriesen an den Häfen „aussen“ an der Küste hält, statt 120 km Fluss fortwährend mit UNmengen Steuergeld hinzurichten.

Schön im Sonnenschein glitzernd sehen wir die Turbulenzen über die Buhnen schiessen, riesige, sich ständig verändernde Strudelbildungen in den Buhnenfeldern ihre Kräfte entfalten.

Cosco Netherlands, die neuen Containerfrachter sind 40 m länger, im Größenvergleich zum Spezialtanker links, zu einem Messboot und einem Segelschiff.

Wir haben das ehemalige Leuchtfeuer erreicht, die Stader Industriekulisse wirkt klein hinter dem Containerfrachter.

Tatsächlich, manche hatten schon gemunkelt, das Museumsschiff Cap San Diego hat seinen Liegeplatz im Hamburger Hafen verlassen, lässt seine Maschinen arbeiten. – Uns wird heute aber was geboten!

Den nun doch über uns ergehenden Schauer ertragen wir angesichts des Windes auch ohne Regenzeug gut, indem wir uns auf die Leeseite des kleinen Leuchtfeuergebäudes stellen. – Cosco Netherlands und Cap San Diego befinden sich, am Horizont verschwindend, schon wieder in bestem Wetter.

Es ist später geworden, als planmäßig vorgesehen. Ich muss zurück. Irgendwer hat Gänseschwärme am Horizont aufgescheucht, sie fliegen über der Binnenelbe.

Blick zurück – man wartet noch auf die zweite Gruppe, die Strandwanderer. Jemand soll einen Schlüssel haben. Vielleicht winkt den Zurückbleibenden ein Blick ins Gebäude.

Munter marschiere ich der Wetterfront hinterher.

Das Jahr schreitet fort, bald flusen Disteln.

Ich bin nicht allein. Meine „Vorgänger“ haben die letzte lange Gerade vor dem Deichtor erreicht. Das Rad ist nah.

Die Schafe haben, teils sich schubbernd, mit sich selbst zu tun. Wir interessieren sie nicht mehr.

Gleich erreiche ich mein Rad. Die Wege trennen sich.

Mit starkem Rückenwind bin ich sehr schnell in Hetlingen angekommen. Stundenlanges Radeln, Wandern, Radeln lassen Essen und Trinken schmecken.

Zufrieden passiere ich das im vorigen Beitrag beim Anradeln bereits erwähnte Weizenfeld.

Wie kann ich ahnen, WAS für ein Spektakel mich wenige hundert Meter voraus erwartet. – Dazu demnächst mehr.

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Das Elbmarschenhaus bietet einmal jährlich eine Führung zum ehemaligen Leuchtfeuer Julssand, direkt am Ufer der Elbe im „Naturschutzgebiet Haseldorfer Binnenelbe mit Elbvorland“. Voriges Jahr habe ich die Führung verpasst, diesmal soll es gelingen. Ich radele zum Treffpunkt Hetlinger Schanze.

Vor Hetlingen hinterm alten Deich passiere ich fast erntereifen Weizen.

Gleich quere ich den alten Deich Hetlingen Richtung Treffpunkt Hetlinger Schanze.

„It`s a long way …“ – zwischen Klärwerk Hetlingen und altem Auwaldrest.

Am Horizont wird nicht nur die Stader Industrie auf der anderen Elbseite erkennbar, sondern auch die im Wetterradar berichtete Wetterfront.

Da ich gut in der Zeit bin, möchte ich noch zum Vogelbeobachtungsturm (Schanzenturm) an der Binnenelbe und einer ehemaligen Kleientnahme für den Bau des jetzigen Hauptdeichs.

Querab gutes Wetter – die Masten der Elbe-Stromtrassenquerung leuchten in der Sonne.

Die Verabredung mit den Veranstaltern steht – ich werde zum Schanzenturm radeln und komme ca. eine halbe Stunde nach offiziellem Starttermin den Fußgängern entgegen. Die treffe ich dann (hoffentlich) am Zaun zum Deichvorland.

Auch die Schafe auf der Deichkrone scheinen das Wetter im Blick zu halten.

Blick übern Deich – das stillgelegte Kernkraftwerk Stade, ein auf Reede liegender Spezialtanker (da liegen noch mehr, rechts und links ausserhalb des Fotos) und, weiss leuchtend in der Morgensonne, das Ziel – Leuchtfeuer Julssand.

Binnendeichs – der Zugang zum Schanzenturm, eine regelmäßig geknickte Weiden“wand“ gibt guten Wind- und Sichtschutz.

Die Kleinentnahme im Morgenlicht – ausnahmsweise habe ich das Fernglas dabei, sehe Grau-, später auch Silberreiher, Kormoran, Schwäne und in einer großen Graugansgruppe Kanada- und Nilgänse.

Ein Seeadler zieht aus dem Auwald quer über die Elbe ab.

In einer Bucht, vom starken Wind zusammengetrieben das Zeichen für reichlich Phosphor im Gewässer. Blaualgen haben eine Massenentwicklung, Algenblüte, aufgrund ihrer Fähigkeit bilden können, bei P-Überschuss „fehlenden“ Stickstoff aus der Luft zu binden. – Egal, mit welchem Nährstoff, Überdüngung ist für Stillgewässer nie etwas Witziges.

Ich klettere vom Turm – der Schatten der Wendeltreppe bildet so etwas wie ein Windrad ab.

Wie nun entscheiden, am Treffpunkt mit der Fußgängertruppe – die Wetterfront, zwei Schlagregen bin ich schon entgangen, ist nördlich vorbei gezogen.

Blick nach oben und direkt gegen die Windrichtung – ich werde mutig meine Regenjacke in der Satteltasche des Rades lassen, wenn wir das Deichvorland bewandern.

Aus Richtung Treffpunkt Hetlinger Schanze glitzert es in der Sonne. Oha, Individualanreisende mit Pkw füllen die Landschaft. – Mal sehen, wann die bis hier angewandert sind.

Der nächste Beitrag berichtet über das Wandern durch das Deichvorland zum ehemaligen Leuchtfeuer.

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Das kreisförmige, ständig über uns drehende Tief ist ostwärts gezogen – wurde aber auch Zeit.

Holmer Marsch und Geestkante – das Tief zieht östlich weg.

Auf dem Elbe-Hauptdeich weiden frisch geschorene Schafmütter, die Lämmer dick bewachsen.

Ich kann ja viel erzählen … – ob Sie`s glauben, oder nicht: die zwei Punkte auf dem Watt sind Seeadler.

Mensch und Tier – on top.

Familienhaltung – würde mich nicht wundern, wenn die zweite Kuh von rechts eine von denen ist, die im Mondlicht blau wirken. In DK haben wir mal eine ganze Herde gesehen – beeindruckend!

Da isser, der Prädator – „Goldschmied“ genannt. Was macht er da?

Laufkäfer sind schon interessant.

Der Goldschmied hat sich ein ordentliches Stück plattgeradelter Nacktschnecke gepackt und macht sich davon.

Wenn er man nicht auch platt geradelt wird – mehr zum Goldschmied.

Meine Marsch-Tour endet sommerlich in der Wedeler Marsch – möge das Wetter mal ein Bisschen so bleiben.

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Die Schwalben und der Sommer – schon sammeln sie sich, gern auf den selten gewordenen Freileitungen.

In zwei Monaten, Mitte September, werden sie gen Süden reisen.

Nach Kirschengenuss sind auch die Stare zahlreich hinterm Deich. Abends wird getanzt vorm Schlafen gehen.

Der Himmel voller Stare ist auch im Binnenland zu erleben – manchmal eher zufällig.

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Mir gefällt es, im Sommer gleich hinter einer Regenfront zu radeln. Abseits der Straßen (noch fast) kein Mensch unterwegs. Der nasse Boden dampft. Vogelgezwitscher. Hier ein paar Eindrücke vom Anfang der Woche.

Auf der Geest ist der Himmel schon wieder blau – Blick übers Buttermoor.

Zwei Graureiher an einer Moorblänke.

In der Marsch angekommen – was blüht denn da am Langer Damm-Graben?

Ein ganzer Pulk Schwanenblumen.

Blick am Hauptdeich der Elbe entlang gen Osten – die Wolken ziehen ab.

Ein Pärchen Nilgänse – zu diesen „Neuen“ gibt es unterschiedliche Meinungen.

Ein Starenschwarm erholt sich von den Kirschen des anderen Elbe-Ufers – mal was anderes fressen.

Der einsame Radler stört.

Nach kleinem, luftigem Halbkreis landen sie schnell wieder.

Vorm Deich – Sandstrand, Wohl der Kita, die sowas in Wandernähe hat!

Schulauer Hafen – das letzte Karussell vom Hafenfest ist verpackt.

Ein historischer Segler ist vom Hafenfest noch übrig geblieben.

Blick nach Westen – so langsam erobert sich die Sonne den Sandstrand.

Blick nach Osten – der Hamburger Hafen liegt noch im Dunst, ist fast durch sowas wie Seenebel unsichtbar.

Noch hat die Sonne nicht gewonnen, aber bald.

 

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Viele Menschen nutzen den Elberadweg, wie wir auch am Wohnort westlich Hamburg, meist in Teilstrecken. Etliche radeln ganz erhebliche Touren, bis hin zur „Totalen“, von Tschechien bis zur Mündung. – Das soll es für uns nun nicht werden. Aber das angesagt gute Wetter und die Hotel-Räder verlocken uns, Schloss Pillnitz anzusteuern.

Wo früher Auwald stand, führt nun der Radweg durch teils baumlose Wiesen, heute heftig sonnenbeschienen.

Erholsamer Schatten am Elberadweg, Niedrigwasser in der Elbe.

Der derzeitige Wasserstand ist allerdings nur eine Momentaufnahme. Das Gegenteil, Hochwässer mit über 2000 m³ Abfluss pro Sekunde, belegt der am gelben Haus dokumentierte Wasserstand (Hinweis zur Passantin: klein ist die nicht).

Die Schloßfähre bringt uns auf die andere Flussseite.

Von drüben grüßt Schloss Pillnitz über die Elbe.

Wasserstand Elbe und Schlossufer.

Man staunt, die Schiffe der Elbschifffahrt sind so flach gebaut, dass dieser Raddampfer die Passage schafft.

Unsere Empfehlung: Besuchen Sie Schloss Pillnitz! Schicke Gebäude, interessante Ausstellungen, ein sehr schöner, abwechslungsreicher Park, offen mit Blumenanlagen bis hin zu schattigen Baum- und Waldbereichen erwarten Sie.

Ein Löwenkopf – mal in den Rachen gucken, wird schon nix passieren.

Oha, Ludwig im Löwenmaul …

Schattenspiel.

Solch Baum-Veteran, eine farnblättrige Rot-Buche aus 1867 birgt neben ihrer eindrucksvollen Schönheit vielfältigen Nutzen.

Dies Bäumchen hat wohl vor etlichen Jahren die Natur selbst „eingetopft“.

Im Halbschatten murmelt ein Kiesbach mit interessantem Strömungsmuster.

Der Charakterfisch dieser Fluss-Region trägt Bart – die Barbe.

Wir radeln wieder nach Dresden – Blick zurück, was ist da hinten am Horizont?

Detail – das Elbsandsteingebirge und Vulkankegel sind auf große Entfernung gut zu erkennen. Gern fahren wir auf einer der nächsten Reisen wieder einmal dort hin.

Ob nun bei jedem Wasserstand wirklich ALLES erlaubt sein muss? – Was meint der Elbe-Lachs dazu?

Und wieder wird ein Raddampfer vor den Elbhöhen sichtbar.

Immerhin ist die Elbe ja – auch hier – Bundeswasserstraße, rote und grüne Tonnen markieren das Fahrwasser.

Eine Brücke, „das blaue Wunder“ – davor ruhen zahlreiche Gänse auf trocken gefallenen Elbe-Grund.

Die baumlose Passage werden wir, nun sonnenbehütet, auch noch überstehen – Weinberge am Hang.

Das meine ich mit „behütet“ (oder sagt man dazu „behutet“?).

Einzelne, alte Relikte des früheren Auwalds – man stelle sich vor …

Am Europa-Balkon stellen wir die Räder ab. Jetzt wird, nach kleinen Zwischenmahlzeiten, erstmal gegessen.

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Vorbei an – hier nicht ganz richtig zusammengebauten – Kränen haben wir die Frauenkirche erreicht. Der Wind kann uns nicht schrecken – wir wollen auf den Turm.

Vor noch nicht allzu langer Zeit waren hier auf dem gesamten Platz freigelegte alte Kellergewölbe zu sehen, sehr eindrucksvoll. Leider ist nirgendwo mit einer dicken Glasplatte oder wie immer ein bleibender Eindruck erhalten.

Oben angekommen – Blick auf die Elbe nordwärts.

Detail – neben all dem Baulichen ist der scharfe, gegen den Elbe-Abfluss stehende Wind auf der Wasseroberfläche zu erkennen.

Man gerade so, dass die Dampferflotte bei diesem Niedrigwasser noch fahren kann. Schraubenwasser kurbelt die gesamte Flussbreite …

So, zusammengebaut, wie die Saarschleife sieht die Elbe natürlich nicht aus – aber fast.

Auf dem Erdboden zurück erwarten uns Droschken – mit Pferden und ohne, PS unter der Haube.

Es waren Starkregenfronten angesagt.

Wohl dem Radler, der „seine“ Brücke rechtzeitig findet. Auch Oldtimer kann man so in Ruhe betrachten.

Und was hat es geregnet. – Wie versprochen war`s mit ein Bisschen Geduld aber gut abzuwarten.

Demnächst folgt noch mehr Dresden.

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Morgendlicher Blick aus dem Hotelfenster gen Süden – verheissungsvoll!

Wir sind begeistert über die freie Auswahl bei den Rädern – ein prima Angebot!

Besser beweglich als bei bisherigen Dresden-Reisen „nur“ zu Fuß, entscheiden wir uns für eine Morgentour durch den „Großen Garten„. Wohl der Stadt, die solch Kleinod an Fläche, Kultur und Natur zu bieten hat (wenn ich da so an die Partnerstadt Hamburg denke – PR „Grüne Stadt“ macht sich immer gut, in der Realität dazu stehen, finden wir besser)! Da wir beeindruckt waren von der Vielzahl der Baumarten, vom Wuchs und der Alterszusammensetzung, quasi den Wald vor lauter Bäumen nicht gesehen haben, folgen hier keine bis wenige Baumfotos – pardon!

Irgendwie scheinen die in Dresden allerdings allerhand Töpfe Blattgold gefunden zu haben …

Neben dem Zoo, den Horden von Kita- und Schulkindern am frühen Morgen betraten, finden wir den Kaitzbach – kiesig.

Vor der Jahrtausendwende war der Kaitzbach Objekt eines übergreifenden Forschungsprojekts Kultur – Natur. Da sind auch allerhand Schriften entstanden. Leider müssen wir beim Blick in das kanalartige, unstrukturierte Bächlein feststellen, dass der Lebensraum nicht – jedenfalls nicht hier – davon profitiert hat.

Kaitzbachwasser in aufgestautem Teich – die Nährstoffe „Dank“ voller Sonne voll in fettes Algengrün umgesetzt, thermisch im Sommer „Heizspeicher“, im Winter „Kühlschrank“. Um solch Störung des Bach-Temperatur-Regimes zu ändern, legt man ihn als Umlauf um das Stillgewässer.

Wasserschildkröten nutzen die Wärme – vermutlich von Liebhabern exotischer Tiere ausgesetzt, als sie die „Erwartungsgröße“ fürs eigene Heim überschritten.

Blühende Sommerwiesen – schön, dass es sowas auch im Öffentlichen Grün geben darf.

Gleich neben dem Großen Garten liegt das Deutsche Hygiene-Museum.

Das Deutsche Hygiene-Museum“ – lassen Sie sich von dem Namen nicht abschrecken – es gibt was zu sehen! Was stellt sich wer darunter schon vor?! Leider hat der umfassende Begriff „public health“ in Deutschland (was wäre der geeignete deutsche Begriff?) nie Fuß fassen können. Gesundheit und Umwelt sind dementsprechend in Allgemeinwissen und Verhalten von Politik und Verwaltung oft genug Stiefkinder.

Wir waren drin – Blick nach draussen, sieht gut aus (wir warten „auf das Andere“ des Wetterberichts).

Es gibt viel Lehrreiches – zum Beispiel im Zusammenhang mit Druck und „Merkelsche Tastscheiben“.

Hier wird Realität im wahrsten Sinn be-griffen.

Kinder jeden Alters sind begeistert bei der Sache, erforschen die vielfältigen Angebote.

Und auch für Erwachsene gibt es Interessantes, zum Beispiel über das Zusammenfügen von Mann und Frau.

Auch die Phasen unterschiedlicher Altersstufen sind nachvollziehbar dargestellt.

Ah ja, draussen ist also doch das vorhergesagte Wetter angekommen.

Wir haben die Zeit im Trockenen genutzt. Nach Durchziehen der Front bleiben Zeichen des Starkregens.

Ja, da kam allerhand Wasser runter. Der Spiegel zeigt, wir radeln unbehelligt zum Mittagessen.

Mehr als die Straßenbahn beim Essen im Freien an uns vorbei fährt, haben wir nicht zu sagen.

 

Es folgen weitere Beiträge – mal sehen, vielleicht auch noch mehr zum Großen Garten bei Mittagssonne, Dank der Fahrräder waren wir nochmal ganz rundrum.

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