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Archive for the ‘Reisen’ Category

Es ist Frühling.

In unserem Wohnumfeld legen gerade die Japanischen Kirschen los.

Wer`s heimischer mag: auch der Huflattich ist mit von der Partie.

Als ich das Foto zwischen Straße und Radweg machte (achten Sie bitte auf den Zigarettenfilter), guckte ich anschliessend intensiver auf diesen schmalen, grünen Zwischenstreifen – unglaublich, was für eine Müllkippe für Zigarettenkippen unsere Umwelt ist!

Beim Rindvieh – hier: Familienhaltung – gibt`s Nachwuchs.

Das Jüngste, schon ganz schön groß – haben wir das eine Weile übersehen?

Das größere Kalb, wohl 2 Wochen alt, kennen wir schon länger.

Es gilt weiter, bei Freilandaufenthalten flexibel zu sein – immer in der Hoffnung bei instabilen Lagen, dass sich die Wolkenfronten nach dem Programm der Wettervorhersage / nach dem Wetterradar verhalten.

Aufgepasst, jagende Schauer über der Geestkante! Oft genug kommen die schneller voran, als das Wetterradar es vorhersagt.

Blick übern Deich – Cosco Shipping Gemini voraus, 400 x 59 m, Tiefgang 11,6 m.

Tideniedrigwasser am Sperrwerk Wedeler Au, mäandrierender Abfluss in die Elbe.

Da kann man fast sowas wie „pools & riffles“ ahnen.

Ein Graureiher und 3 Paar Säger (kleine Punkte, links) sind unterwegs. Immer mal wird nach einem Fisch geschnappt bzw. getaucht.

Graureiher und Säger, ein Bisschen dichter.

Lange darf man sich momentan nicht aufhalten, immer den Himmel im Blick.

Mit Glück zieht die Regenfront ein wenig seitlich von der Rad-Route. Von solch Schauern nicht erwischt zu werden, hat schon was!

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Eher zufällig gelangte ich heute in die Anfänge dieses Blogs.

Und wie das so ist, wenn man so vor sich hinwerkelt … Da habe ich doch tatsächlich den 10. Geburtstag übersehen.

Am 4. März 2009 hatte ich in einem Kurs, sinngemäß „wie bastele ich einen Blog“, eher als Jux einen Osmerus-Entwurf gebastelt. Schon der zeigte (und seine gültige Fortschreibung), dass Zeiten und Wertschätzung sich ändern.

Nachdem das mit dem Entwurf so gut geklappt hatte, habe ich am selben Tag weitere kleine Beiträge geschrieben – ebenfalls unter dem Zeichen sich ändernder Zeiten z.B. die Information, dass meine in Fachkreisen beliebte Homepage ihr langjähriges Asyl auf umwelt.schleswig-holstein verliert. Die Schliessung dieser Adresse war angekündigt, begründet mit der Entstehung vieler Eigen-Homepages und somit fehlendem Erfordernis des bisherigen Angebots. Umfrage unter Bekannten bestätigte auch bei denen eher meine Vermutung, dass – nach Regierungswechsel in SH – unliebsame Freidenker (so wurde man als Vermittler naturwissenschaftlicher Fakten und Konsequenzen wohl angesehen) jedenfalls hier nicht mehr zu Wort kommen sollten. – Durch diesen scheinbaren Verlust entstand dann der Salmonidenfreund. Dessen 10. Geburtstag steht also auch bald bevor. – Interessant, dass die Realität der Tide-beeinflussten Elbe, die bei „Fakten und Konsequenzen“ Thema ist, auch gerade aktuell tragische Züge annimmt. Ich hätte vor 10 Jahren weitere Besserung der Verhältnisse erwartet , die auf den Abwasserreinigungs-Erfolgen der 1990er aufbauen würde.

Im Monat nach dem Blog-Start konnte dann gezeigt werden, was ein Salmonidenfreund auch kann – Fisch essen, den man gern als Belohnung für jahrelangen Gewässerschutz ansehen kann. – Ich weiss, nicht jeder stimmt dieser Sichtweise zu.

Warum ich diese Links geschaltet habe, gilt ebenfalls primär den Zeitläuften – hat doch WordPress das von mir genutzte Format in den 10 Jahren gelegentlich verändert. Das hat zur Folge, dass alte Fotos aus den Jahren des Osmerus-Starts heute teils pixelig rüberkommen, teils nicht mehr für Vergrößerung auf Bildschirmgröße anklickbar sind. – Vielleicht nicht gar so schlimm. Die Info bleibt erhalten.

Also, Blog und Homepage, herzlichen Glückwunsch zum 10. Geburtstag!

 

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Eine Kies-Radeltour führte mich einmal mehr nach Pinneberg. Es ist immer gut, einen Blick auf die Entwicklung der bereits vorhandenen Schüttungen zu werfen (zur Zeit genau Mittelwasserabfluss) – ausserdem gilt es, die letzten Lieferungen im Rahmen unseres Gemeinschaftsprojekts zu positionieren, vgl. frühere Beiträge zur Mühlenau, Pinneberg.

Brücke „An der Mühlenau“, Blick bachab. Orange leuchtet der „Ocker“-Bach

Zweimal weiss am rechten Ufer – Frühlingsblühen und bei jüngerer Lieferung frisch beschickte Kiesschüttung.

Am linken Ufer wandert gerade eine Ringeltaube an. Hier wird demnächst noch neuer Kies ergänzt.

Beide Kies-Depots werden dann mit Harken per Hand um eine Unterwassernase ergänzt. Aus den Kies-Depots / Strömungslenkern wird dann je eine Lenkbuhne mit gezielter Turbulenzförderung Richtung Strommitte entstehen. Mal sehen, ob da in Zukunft wer drauf laicht.

Trinken und Baden – so viele Menschen füttern Vögel (je nach Zeit und Menge sinnvoll oder unsinnig bis schädlich). Wichtig ist aber das Wasser. Unsere „neuen Ufer“ bringen Tier- und Pflanzenwelt viel mehr als Strömungslenkung.

Hatte ich nicht etwas im Augenwinkel bemerkt – bewegtes Buntes?

Tatsächlich, zwei Spechte turnen im Jungholz herum – mal ran-zoomen.

Witzig, so nebenbei.

Ständige Bewegung – aufgrund der Entfernung / Unschärfe kann ich leider auch hier nicht klar entscheiden, ob es sich um Buntspechte oder Mittelspechte handelt.

Badegast – eine Ringeltaube bleibt selten allein, Anflug.

Hallo, ist prima hier!

Ok, dann mach man Platz.

Weiter geht meine Rad-Tour – Blick von der Fuß- / Radwegbrücke An der Mühlenau bachab, Perlenkette Kiesschüttungen entlang B-Plan Mühlenauquartier (rechtes Ufer).

Hierüber und über die Entwicklung des Kiestransport-Experiments bachauf der S-Bahnquerung (vgl. Einbring-Bericht vom 9. Februar 2019) wird demnächst mehr zu berichten sein.

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Im Beitrag am 7. Februar hatte ich berichtet, dass die bisherigen Niederschläge nach anhaltender Trockenheit 2018 noch nicht ausgereicht hatten, das Umfeld des Amphibienleitsystems Wespenstieg, Wedel, wieder feucht werden zu lassen.

In der Nähe der Hamburger Landesgrenze hat sich an diesem Zustand nichts geändert.

Da hat selbst der übernasse März (aber schön war er doch!) in den ersten zwei Dritteln nicht ausgereicht, das Defizit des Vorjahrs aufzufangen.

Ein Stück weiter im Westen allerdings ist der Straßengraben nass eingestaut. Verkehrsteilnehmer müssen – vor allem wegen der kommenden Kurve – Tempo 30 einhalten.

(Wer`s tut – wer tut`s?! frage ich mich als Radler oft genug hier.)

Die andere Frage, die mich bei jüngster Radtour dort bewegte, war: muss Flugverkehr, hier: ein Pärchen Stockenten, auch das Tempolimit einhalten – oder erst bei Überfliegen der Straße?

Wenn ich mir die Überschrift dieses Beitrags ansehe, habe ich den Eindruck, ich kann auch bei der Presse anfangen.

Überschrift und Inhalt haben gelegentlich miteinander zu tun.

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Die schönen Bilder täuschen – gestern pfiff ein ordentlicher Wind, die noch einstellige Temperatur fühlte sich im Wind wie nahe Null an. Im Windschatten dagegen … – die Natur reagiert.

Weiter Blick über die Wedeler Marsch.

Flächenhaft wurden zum Wiesenbrüterschutz Rauigkeiten entfernt – Reet, Büsche, Bäume. Wer`s gut findet …

Die noch recht jungen Wasserflächen sind bordvoll. Ein Schwan, selten allein – wo ist der zweite?

Marsch vor der Geestkante – der Schwan schwimmt auf die überschwemmte Wiese.

Da haben sich zwei gefunden.

Auch die Vegetation nahebei zeigt Frühlingsgefühle. Erstes voluminöses Blühen – schön hier, im Windschatten.

Da guckt auch gleich der Erl-König gar nicht mehr so grimmig. (Pardon, das ist natürlich eine KopfWeide.)

Das gehört auch zur Marsch – Weiden und andere Bäume auf flachen Linsen ehemaliger Sanddünen.

Ein paar Charakterbäume früherer Nutzungen.

Auf der Elbe, hinterm Hauptdeich, nachmittags, naht ONE COMMUNITY, ein ContainerFrachter, 320 x 46 m, 12,8 m Tiefgang – kein ganz großer.

Auf den Deich geklettert – binnendeichs hat irgendwer / -was Abertausende Nonnengänse aufgeschreckt. – Anschliessend werden sie um so eifriger Gras fressen …

Auf der Elbe naht Glovis Courage, ein roll-on-roll-off Frachter, 200 x 32 m. Zu dem folgt später noch Text, eine mysteriöse Sache.

Über mir fetzt deichparallel ein Wolkenband gen SüdOsten.

Vor dem Deich Tidehochwasser – Strömungs- / Wind-Studie an überströmter Buhne – dahinter das Fahrwasser und niedersächsischer Horizont.

ONE COMMUNITY hat die Lühe-Mündung passiert, Stader Geest mit Windkraftanlagen im Hintergrund.

Im Gegenlicht.

Durchsichtig – das Schiff ist halb leer.

Auf dem Hauptdeich am Sperrwerk Wedel, Blick Richtung Stadt.

Im Detail.

Glovis Courage muss ganz schön gejagt sein, dass das Schiff bereits vor der Mündung der Wedeler Au zu sehen ist.

Die ONE COMMUNITY passiert man gerade den Wedeler Yachthafen.

Als ich zu Hause später das roll-on-roll-off-Schiff auf marinetraffic suche … – ist es nicht zu finden! Ein Geisterschiff ?! – Heute Morgen nun zeigt die Funktion „Past Track“ an, dass offensichtlich eine Probefahrt in die Nordsee stattfand mit Wenden – und dann angezeigt linear „über Land“ bis in den Kern des Hamburger Hafens – eine nicht in der Geschwindigkeit überprüfbare Fahrt. Heute nun Ausfahrt gen See (oder noch ´ne Probefahrt?). Was wohl die Wasserschutzpolizei, oder wer sowas überwacht dazu sagt?

Etwas weiter auf der Deichkrone gerollert … – Postkartenposition.

Die Postkarte – Blick über die, Tidehochwasser, proppevolle Wedeler Au / Wedeler Binnenelbe auf Wedel.

Ein kläglicher Auwaldrest hinterm Deich, nördlich des Schulauer Hafens, zunehmend leuchtend, frühlingsbewegt.

Sprung zeitlich zurück, örtlich etwas gen Süden.

SuperGuppy über dem Schornstein von Cosco Shipping Aries, 400 x 59 m, 11,4 m Tiefgang.

Im Morgenlicht – der ContainerRiese mit 400 m Länge auf dem Weg gen Nordsee.

Es folgte Frederik, ein kleiner ContainerFrachter, 154 x 24 m.

Nachmittagsfahrt heimwärts, erste Schafe binnendeichs querab zur Wedeler Au.

Silbern steht das Schilfröhricht im Gegenlicht.

Bei Variation des Betrachtungs- / Foto-Winkels kann der Eindruck auch goldig-golden erscheinen.

Möge der Frühling kommen.

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Über das Bekiesen zweier vorerst erhalten bleibender Abstürze an der Moorbek habe ich hier im Blog berichtet. Von der dortigen Gefällesituation aus sind Kiese gut bachab transportierbar, weiterer Kies wird nach und nach eine dynamische Entwicklung der Moorbek fördern.

Weiterhin sind lange Strecken auch dieses Bachs entsprechend den in Ausbauplänen realisierten Vorstellungen der 1960er Jahre umgeformt. Es bleibt viel zu tun, um den von Natur aus bestehenden Reichtum einer Bachlandschaft zurückzugewinnen – Ziel unseres Wasserrechts seit Dezember 1977, konkretisiert durch die Wasserrahmenrichtlinie, in Kraft seit 2000. – Verdammt lang her!

Der NABU Norderstedt hatte für den 16. März einen Aktionstag angesagt. Die Edmund Siemers-Stiftung finanzierte drei Lkw Kies sowie einige Tonnen Steine. Wasserverband, Stadt Norderstedt und die Wasserbehörde Kreis Segeberg hatten ihre Zustimmung gegeben.

Eindruck am Vorabend, Wedel. Zwischen Sturm- und Regen-Tiefs. Wie wird morgen das Wetter sein?

Bei der Anfahrt – nasse Frühjahrswiesen.

Nasse Pferde-Wiesen.

Informative Regelung des hohen Besucherdrucks – Fuß- und Radwege, Reitwege, Fahrstraßen für Forstarbeiten.

Die Moorbek (auf Moräne!) – auf lange Strecken ein lebloser, übertief liegender Canyon. Das wäre doch ein Kiesbach!

Ich gehe uferparallel durch den Wald. Der Regen der Vortage hat als Stammablauf von Buchen hydraulische Spuren hinterlassen.

Was ist das – Wallensteins Lager?

Ah, es handelt sich um das Umfeld der für das Restaurieren abgeschütteten Kiese und Steine.

Ausrüstung sowie Material für wetterfesten Unterstand für die Helferinnen und Helfer wurde ebenfalls antransportiert.

Wie gut, dass der NABU-Landesverband Hamburg (zu dem gehört historisch auch die NABU Ortsgruppe Norderstedt, SH) aufgrund des Engagements für Bachaktionstage so gut ausgerüstet ist.

Zur guten Ausrüstung gehört speziell heute auch ein kleiner Radlader mit kundigem Fahrer …

… sowie ein Trecker mit Frontladerschaufel. Besser konnte die Aktion nicht organisiert werden!

Eingewiesen baut der Radlader beidseitigen Uferschutz sowie die mittige Gewässersohle ein.

Groß und Klein begutachten die Rausche im Entstehen.

Fast fertig – Feinarbeiten zum Uferschutz bachab stehen noch an.

Gute Lösung am Steilhang: Der Trecker schüttet auf eine uferschützende Plane. Sauber ist der Kies weiter zu verarbeiten – Rausche 2.

Genau so geschieht das am vorgesehenen Punkt für eine dritte Rausche.

Kein Wunder, dass bei solch fachkundigem Einsatz der Kiesvorrat schnell schwindet.

Aber keine Sorge für nicht hinreichend zum Zug gekommene Aktive! Nach Verbesserung aussehende, lange Strecken warten auf weitere Aktionstage.

Mögen die dann auch so erfolgreich verlaufen – und das Wetter so mitspielen. Der Starkregen wartete, bis aller Kies im Bach war. – So soll es sein.   🙂

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Im Bericht vom 18. Februar war bereits angedeutet, dass sich auch wasserseitig bei der Entwicklung des B-Plans Mühlenauquartier, Pinneberg, an der Mühlenau, etwas  tut. Was war und ist bis heute geschehen?

Die Entwickler des B-Plans, Matrix Immobilien GmbH, hatten positiv auf Anfrage durch den Vorsitzenden des Wasserverbands Mühlenau und mich reagiert. Gern erklärte man sich bereit, das auf dem Gelände der ehemaligen ILO-Motorenwerke vorhandene Bau-Gerät in das laufende Restaurieren der Mühlenau einzubringen sowie einen Teil der Materialkosten zu übernehmen. Analog und im Rahmen der von der Metropolregion Hamburg geförderten Maßnahme sollten auf den immerhin ca. 400 m Uferlänge des B-Plangeländes gemeinsam ca. 16 Punkte zum Einbringen von Kies ausgewählt werden.

Blick von der anderen Uferseite auf den nordwestlichen Teil des B-Plangebiets Mühlenauquartier.

Die Wasserbehörde, Kreis Pinneberg, genehmigte das Vorhaben. Die Möglichkeit, auch dieses Ufer mit einzubeziehen, verbessert die Arbeiten „Biotope verbinden und erleben im Regionalpark Wedeler Au“ ganz wesentlich. – An dieser Stelle danken wir allen Beteiligten für das verständnisvolle, schlanke Angehen der Thematik!

Nun ging es darum, fachkundigen Baggerführern die für sie neue Variante des Umgangs mit Kies zu vermitteln. Dass wahre Künstler am Baugerät wirken, konnte ich schon beim Erproben erster Lenkbuhnen (oha, vor 9 Jahren), seinerzeit in Nordniedersachsen, erfahren.

Wir einigten uns, dass an den gemeinsam markierten Punkten bei Bewegungsfreiheit des Baggers gleich Lenkbuhnen vorgeformt würden. Anderswo würde ein Kiesdepot in die Böschung geschüttet. Handarbeit – wie hier im Blog oft gezeigt, würde später fein profilieren.

Erster Test, leer, auf Bewegungsfreiheit des Baggers am Uferrand.

Schnell wird das Zusammenspiel Radlader – Bagger optimiert.

Fast die ganze Radladerschaufel findet so gleich Platz in der Baggerschaufel – beeindruckend.

Die Baggerschaufel wird wieder eingehängt – und auf geht`s Richtung Mühlenau.

Dicht an der Böschungskante geschüttet entsteht so ein natürlicher, Ufererosions-hindernder Schüttwinkel.

An Stellen ohne Baggerbewegungsspielraum sieht es zum Schluss so aus.

Wie aus so einem Kies-Depot mit Schaufel- und Rechen-Einsatz händisch Lenkbuhnen entstehen, ist hier im Blog vielerorts dargestellt, über Suche mit Stichworten wie „Kies rechen“ leicht zu finden.

Wo genügend Spielraum besteht, wird gleich eine Lenkbuhne angelegt.

Das sieht im Werden zum Beispiel so aus.

Fertig – leicht überströmt beim Mittelwasserabfluss am Einbautag.

Alle weiteren Punkte wurden vom Personal vor Ort zügig mit Kies beschickt.

Ein Spaziergang einige Tage später – die Wasserführung war einmal mehr wieder Richtung Niedrigwasserabfluss gesunken – zeigte vom anderen Ufer dieses Bild.

Besser geht es wirklich nicht – eine Reihe Lenkbuhnen sowie eine Anzahl noch per Hand zu formender Kies-Depots geben der Mühlenau ein neues Gesicht.

Spätere Fotos bei anderen, höheren Abflusssituationen werden die wechselnde, neue Bach-Realität verdeutlichen.

 

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Die vor- und gestrigen Regenfälle liessen die Mühlenau auf Mittelwasser plus 25 cm ansteigen. Eine interessierte Gruppe wollte sich ansehen, wie die erhöhte Wasserführung über die neuen Rauschen abfliesst.

Mühlenau am Pegel Rellingen, MW plus 25 cm – bachauf betrachtet.

Blick bachab auf den Pegel Rellingen. Das erhöhte Wasser fliesst gleichmäßig ab.

Wir gehen zur oberen Rausche. Die neu erzeugte Turbulenz verteilt sich gleichmäßig in der bekiesten Strecke.

Eindrucksvolles Strömungsbild der oberen Rausche – Uferschutz und Konzentration der „Wasserkraft“ auf die Strommitte gut zu erkennen.

Blick bachab über die Gesamtstrecke bis zum Pegel.

Verabschieden – nicht mehr lange bis zum Sonnenuntergang.

Ortsrand Rellingen, deutsche Eiche Knorrast – möge sie noch lange stehen.

 

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Neben „Wetter, Schiffe, Nonnengänse“ (vgl. 6. und 7.03. 2019) gibt es Weiteres zu berichten. So passte es gerade, dass ein Bagger mit erfahrenem „Bach-Schaufel-Künstler“ zur Verfügung stand – auf zum Pegel Rellingen an die Mühlenau, 3 Lkw-Ladungen Kies warten.

Im Januar hatten wir die Strecke bachauf Pegel Rellingen noch so vorgefunden. Strukturlos sandig, an den Seiten steil erodierend, …

Eine alte Raue Rampe ohne Laichkies und – ohne Uferschutz – oberhalb Mittelwasser sowie bachauf und bachab mit erheblicher Erosion begleitet.

Wir waren uns schnell einig, dass hier mit ein paar Hilfen im Rahmen einer zukunftsweisenden Gewässerunterhaltung sowohl die angrenzende Nutzung als auch der Lebensraum Bach wesentlich zu verbessern wäre.

Ich komme etwas später – fachkundig ist die erste Rausche bereits angelegt.

Aber was ist das – steckt da ein Unhold drin?

Mit kundigem Baggergriff und Kiesumlagerung wird der Bursche vertrieben.

Gut sieht`s aus!

Zügig geht die Arbeit weiter.

Erosionsschutz für umliegende Nutzungen ist wesentlicher Teil des instream-Restaurierens.

Auf zu neuer Stelle.

Eine ältere Raue Rampe ist ober- und unterhalb erosionsgefährdet, ausserdem fehlt jeglicher Laichkies. Dem helfen wir ab.

Ein weiteres Laichbett schützt Weiden am Ufer – ihre Wurzeln verlaufen flach über der Wasseroberfläche, Sturzgefahr.

Bachab der Pegel – keine Beeinflussung erkennbar durch unsere Arbeiten. So soll es sein.

Prüfender Blick bachauf von der Fußgänger- / Radfahrerbrücke – ok.

Blick im Detail.

So bleibt der Pegel Rellingen in seiner Eichung für uns ein guter Anzeiger, wie sich die Mühlenau im Abfluss gerade verhält.

Wir verabschieden uns dankend voneinander – solch Arbeit macht immer wieder Spaß!

 

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Zwischen den Tagen Schauerwetter blicke ich mit Foto kurz zurück, Strandbesuch.

Studien am Strand nach Schiffsdurchgang – Aufbäumen des Wassers, dann Sog.

Die Wedeler Politik fragt immer, wo der Sand des Sandstrands denn bliebe. Na, im „Luft-Teil“ ist doch bereits ein – für einen begrenzten Bereich – halbwegs wirksamer Windschutz gebaut. Es wird bei Starkwind nur noch wenig über die Ostmole in den Schulauer Hafen geblasen.

Für den Wasserbereich meinen wir, dass das Foto das Thema beantwortet. Angesichts der hohen Differenz zwischen Tidehoch- und -niedrigwasser sowie der Uferbelastung bei Schiffsdurchgang (vor Schwall und Sunk warnen offizielle Schilder!) wird doch wohl der Sand in der Elbe landen ? ! Wo sonst? – Das untersucht jetzt die TU Hamburg (das „-Harburg“ im Originalnamen hat der FHH-Zentralismus geschluckt, wer wundert sich?).

Nach allerlei Strandbeschäftigung und naturwissenschaftlich-technischem Grübeln machen wir uns auf den Heimweg.

3 (Generationen) Blondinen am Deich – wie so oft bestimmt die Kleinste, wo und wie`s längs geht. Steil bergauf, notfalls mit Stützen und Schieben.

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