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Archive for the ‘Reisen’ Category

Der Ohrtbrooksgraben war aus dem Kreis der Unterelbeschulen als Restaurierungs- und Untersuchungsort vorgeschlagen worden. Es fand sich ein interessierter Grundeigentümer im tidebeeinflussten Bereich, nicht weit von der Einmündung in die Pinnau, für einen experimentellen Start. Die Stadt Tornesch mit einer Ausgleichsfläche auf der anderen Uferseite findet es gut, wenn der Bach Prallhangsituationen linksseitig in ihr Ufer durch Kies-Strukturgeber und -Strömungslenker am Privatufer hineinpräpariert. 2018 und 2019 hat der Ohrtbrooksgraben Kies erhalten, das wird sich 2020 fortsetzen. Die Situation wird unter anderem durch das Ludwig-Meyn-Gymnasium, Uetersen, beobachtet und untersucht.

Hier im Blog, zu finden mit dem Bachnamen über Suche, wurde über das Bekiesen sowie über unterschiedliche Situationen im Tidegang berichtet.

Und so sieht er gegenwärtig aus.

Blick bachab der Experimentierstrecke. Der Bachverlauf und die Sohlstruktur ist bereits erkennbar verbessert. Kolk-Rausche-Abfolgen charakterisieren den vorher auf Sand-Schlamm-Sohle kanalartig öde fliessenden Bach.

Blick bachauf vom derzeitgen Restaurierungsende – westlich benachbart wird ein Gewerbe-B-Plan gerade entwickelt.

Wie das immer so ist, empfiehlt es sich, Entwicklungen konstruktiv-kritisch zu begleiten. So wird derzeit geprüft, ob – hier in Nachbarschaft zu freier Landschaft – Auflagen des B-Plans erfüllt werden oder ob Verwaltungsverfahren erst dazu zwingen müssen.

Also: immer schön die Augen offen halten und die Zuständigen bei Kreis und Stadt lieber einmal zu viel informieren!

Im Osten grenzt eine Ausgleichs- / Sukzessionsfläche der Stadt Tornesch an, Kopfweiden als östliche Begrenzung.

Blick über eine Kurve des Ohrtbrooksgrabens auf das Südende des Restaurierungsgrundstücks.

Beispielhafter Übergang Rausche – Kolk.

Was am Ohrtbrooksgraben auffällt: Im Ufer befinden sich unzählige „Löcher“, vermutlich Wohnröhren von Krebsen.

Da bietet sich eine Schüleraktion mit Taschenlampen an. Nachts dürfte sich die Gewässersohle mit den Röhrenbewohnern bevölkern.

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Am letzten Oktobertag bin ich auch im ländlichen Raum der Mühlenau gewesen, wollte sehen, wie sich die Gewässerdynamik entwickelt hat und ob schon frühe Laicher am Werk waren.

Der Schattenmann ist wieder unterwegs.

Rellinger Mühlenau im Vorbeifahren – Erosionsschutz und Strukturverbesserung sehen gut aus, die Lenkbuhnen können gern noch aufgestockt werden.

Die vor Zeiten ausgerechnet in einem Prallhang falsch rum gebaute Buhne zerstört weiter die Uferpflasterung – Abhilfe wäre einfach, wie das vorige Foto zeigt.

Zugang zu anderer Stelle.

Lichter Schatten durch Erlensaum an einem kleinen Nebenbach – führt man gerade wieder etwas Wasser.

Nächste Stelle – beidseitig ist jede Menge Rindvieh „freigelassen“. Übermütig tollen sie am noch kühlen Morgen (Raureif im Schatten) herum.

Wie gut dass da beidseitig Zäune sind – neugierig sammeln sich die Rinder.

Auf Dauer bin ich aber zu langweilig. Die Rinder beginnen ihre Rangelspiele wieder.

Sehr schön fliesst die durch Kies angereicherte Gefällestrecke, entschärft gegenüber früherer Absturz-ähnlicher Situation.

Schattenmann, vor hoher Steilböschung.

„Bioturbation“ Dank Kieszugabe – Laichfische haben im vorigen Winter zusammen mit der Strömung die natürliche Kolk-Rauschen-Abfolge initiiert, rechts die Laichkuhle, links in der Rausche entwickelten sich die Jungforellen.

Auch die aus Fischarbeit aus Lenkbuhne entstandene Kiesbank in der Kurve sieht gut aus.

Rinderneugier bachab.

Angelaichte Kolk-Rausche-Abfolge – also doch schon …

Detail – punktuell heller Kies, frisch bewegt.

Angang zur nächsten Stelle – zwei Rehe flüchten.

Auch hier ein belebtes Bild – Dank Kiesrauschen aus 2019.

Die oberste …

Und nochmal aus der Nähe.

Blick bachab.

Turbulenz im Gegenlicht.

Rausche im Gegenlicht – Totale.

Die Vorzeichen stehen gut, wir sind gespannt, was die Laichsaison November-Dezember bringt und ob April-Mai 2020 Anzeichen von Flussneunaugen-Laichern erkennbar sein werden.

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Wie hier im Blog bereits am 4. April mit dem folgenden Foto angekündigt (ggf. suchen über den Kalender in der rechten Spalte), ist – wenn auch kurz vor Toresschluss – Restaurieren an der Pinnau durch ein Projekt der Metropolregion Hamburg gefördert.

Pinnau, Blick gen Norden von der Brücke Hindenburgdamm.

Es wurden mit den zu Beteiligenden der Stadt, des Wasserverbands und der Wasserbehörde zwei Prioritäten abgestimmt: Punktuelles Kiesschütten bachauf und bachab von Brückenquerungen in der Stadt und (mit verbleibendem Geld) Kiesschütten in einer Strecke der Pinnau.

Inzwischen wurden mit weiteren erforderlichen Genehmigungen vor allem im Verkehrsbereich (Sicherheit, Absperrungen, Kennzeichnung der „Baustelle“) „die Brücken“ abgeschlossen.

Pinnau, Brücke Elmshorner Straße, Blick bachauf – Tidehochwasser, erhöhter Abfluss.

Nicht beschickt wurde die Brücke Bismarckstraße, da sich das Kies-Einbringen wegen des engen Querschnitts verbietet (Hochwasserschutz).

Beispielhaft wird hier die Kiesschüttung bachauf Brücke Elmshorner Straße dargestellt – interessant, die Veränderung während der unterschiedlichen Tide- und Abflussverhältnisse zu beobachten.

Die Kiese werden in ihrer Entwicklung beobachtet. Anlass für diese Art Schüttung bietet die Anwesenheit des Fischotters in Pinneberg und das Fehlen von Otterbermen / Otterpassagen unter den Brücken (soweit nicht trocken fallende Seitenbereiche vorhanden sind, sieh an, ein 10 Jahre alter Blog-Beitrag im Link, Anwenden jahrzehntealten praktischen Wissens). Meist wollen Fischotter – so komisch sich das anhört – nicht unter Brücken hindurchschwimmen. Sie klettern am Ufer hoch und – der häufigste Grund für Otterverluste – werden beim Querungsversuch zum Wiedereinstieg ins Wasser von Autos überfahren.

Mal sehen, ob Spuren davon zeugen werden, dass die Kies-Depots zum Verweilen – und vielleicht doch Unterschwimmen der Brücken – genutzt werden. – Neuen, dreidimensionalen Lebensraum für Wirbellose bieten die Kiese allemal.

Zurück zur Brücke Hindenburgdamm.

Blick auf die Brücke, Pinnau-abwärts – freier Durchfluss, ca. Tidehochwasser, Abfluss ca. 25 cm über MW.

Dasselbe während der Ebbephase, freier Abfluss durch Mittelwasserfreie Öffnung zwischen den beiden Kiesschüttungen.

Hier hatte sich nach Schüttung ein Arbeitseinsatz als erforderlich herausgestellt. Am linken Ufer mündet ein großes Regenwassersiel (im Foto oben, gerade frei fallend). Das Kies-Depot wurde in der Höhe so geharkt, dass kein unkontrolliertes Rutschen von Material eine Beeinflussung des Regenauslasses hervorrufen kann – besten Dank nochmals an die aktiv gewesenen Angler!

Der Dank gilt auch für die rechte Uferseite (im Foto unten). Hier war die Schüttung nicht punktuell, sondern senkrecht zum Ufer erfolgt. Damit eine Beeinflussung des nahen Tidepegels minimiert bzw. ausgeschlossen ist, wurde auch dieses Depot flachgeharkt. Wie oben erwähnt bleibt der Durchlauf zwischen den beiden angepassten Depots frei, so dass mittlerer Abfluss der Pinnau jederzeit durchlaufen kann.

Freier Abfluss während der Ebbephase.

Die beiden Schüttungen bachab der Brücke Hindenburgdamm bleiben unverändert, werden beobachtet.

Die große Zahl Stockenten zeigt in ihrem Verhalten, dass wohl ein Großteil Durchzügler ist. Sie kommen nicht angeschwommen, wie das durch vermeintliche Helfer durch Füttern „konditionierte“ Enten tun. Möge das so bleiben.

Linkes Ufer, Blick bachab – die Schüttung hält das Ufer von Strömung frei. Wir werden sehen, ob sich, wie erwünscht, Ufer neu aufbauen wird.

Blick bachauf – was ist nun mit den Schüttungen aus Restmitteln in der Strecke?

Die bis Ende 2019 im Rahmen des Projekts noch finanzierbaren Kiese werden weiter bachauf, im ländlichen Raum geschüttet. „Nur“ das Wetter muss noch mitspielen.

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Das war ein überraschender Abschluss mit Reiher-Treffen an der Mühlenau, vgl. voriger Beitrag!

Wir nutzten die Anfahrt aber auch, um den Kies bei Mittelwasser plus ca. 25 cm bachauf der Mühlenau-Bahnquerung sowie entlang des B-Plans Mühlenau-Quartier anzusehen.

2 Tage zuvor – Blick von der Bahnunterquerung bachauf – nach einmaligem Schaufeleinsatz, etwa mittlerer Abfluss.

In 2maligem Angang schaufelten aktive Angler Richtung Gleithang (im Foto: „von links nach rechts“). So ergab sich zum Einen Uferschutz, zum Anderen eine großflächige Kiesbank. Die wenigen höheren Abflüsse seit Schütten des Kieses hatten in ihrer Wirkung trotz guten Gefälles nicht ausgereicht, nennenswerte Mengen umzulagern. Wir wollten vor der Laich-Saison 2019 / 2020 nicht warten, ob sich Solches noch ergäbe.

So stellt sich die Situation jetzt dar. Vom 25 t Kies-Schüttkegel ist am Prallhang eine kleine Restmenge im Schüttwinkel verblieben.

Uferschutz am linken Ufer.

Und wie sieht es entlang des B-Plans Mühlenauquartier jetzt aus?

Die Mühlenau-Brücke Christiansenweg ist jüngst restauriert worden, wieder geöffnet.

Brückenblick bachab – gut erkennbar stellen sich die durch die Kiese induzierten, mittig ausgerichteten Bach-Turbulenzen dar.

Vom Wanderweg querab B-Plan, Blick zur Christiansenweg-Brücke – alles gut überströmt.

Blick bachab, Wanderweg gesichert, Turbulenz induziert, gute Überströmung – so soll es sein.

Eine der Hochwassereinstaumulden im Uferrandstreifen auf dem B-Plangelände – plangemäß spricht sie erst bei höheren Wasserständen als Stauraum an.

Wir sind auf weitere Entwicklung gespannt.

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Gestern hat es teils ausgiebig geregnet. Besuch am Nachmittag stimmte zu, es sei eine gute Idee, mal in Pinneberg nach Kies in Mühlenau und Pinnau zu sehen. Pegeldaten zeigen, dass ein kleiner Peak ca 25 cm über Mittelwasser abfloss.

Hier folgt als erster Beitrag der Abschluss der Reise.

Während ich den Sonnenuntergang von der Brücke Mühlenstraße über die Mühlenau fotografiere …

… sagt es neben mir „Guck mal, wer da ist“. Also: Blitz eingestellt, wer da?!

Mühlenauwanderweg bachauf – nein, nicht „Die Zwei“. Da ist ganz links noch ein Dritter.

Die beiden Lenkbuhnen bachauf der Brücke liegen prima, gut überströmt.

Auf Lenkbuhne 3 bachauf Brücke Mühlenstraße steht ein Graureiher.

Wir gedulden uns eine Weile. Der Reiher fixiert die Strömungsturbulenzen und fischt offenbar erfolgreich kleine Schwarmfische.

Wir gehen bis zur nächsten Kurve. Auch die 3 Lenkbuhnen dort erfüllen ihren Zweck – Erosionsschutz, Strömungslenkung und strukturiertes Lebensraumangebot.

Zurück zum Auto. Als wolle er uns verabschieden, steht der Graureiher aufmerksam, uns zugewandt.

? Den wird doch hoffentlich keiner füttern !? Vielleicht ist dies, nach zugesandten Fotos von Anliegern, auch die Entwicklung „zum Haustier“. Die Kiese liefern über ihre Lebensraumstruktur massenhaft Platz für Wirbellose. Das lassen sich Fische nicht entgehen – und die Fische …

Ich erinnere mich an einen „dienstlichen“ Graureiher an der Berner Au, Bezirk Wandsbek. Dort fanden nach Bachpatenaktionen zahllose Rotaugen und Flussbarsche ihren Lebensraum. Den Reiher (vielleicht waren es verschiedene?) konnte man fast per Handschlag begrüssen.

Blick bachab. Die Brücke Mühlenstraße bietet reichlich Luftraum für Hochwasserabfluss.

Gleichzeitig ist sie mit ihrem Böschungsfuß ein Engpass, der – zusammen mit Abfluss-Einstau der Pinnau bei geschlossenem Sturmflutsperrwerk Uetersen – im Extremfall die Mühlenau so einstaut, dass der Wanderweg schonmal 50 cm überstaut wird. – Sozusagen als Erinnerung an die frühere Touristenattraktion vergangener Jahrhunderte: der Pinneberger Mühlenteich.

Die Sonne ist untergegangen. Schnell wird es dunkel auf unserer Rückfahrt nach Wedel.

 

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Gegen 9 Uhr auf dem Weg zur S-Bahn. Blick durch die B 431-Altstadtschlucht. Die Sonne schafft es kaum durch die Wolken.

Richtung Berlin im IC, der ICE wurde ersetzt. Die Sonne kämpft weiter.

Ans Tageslicht – haben wir „das Wetter“ überholt oder ist es abgebogen?

Alles so schön bunt hier! – Gut gemachtes dreidimensionales Stadtbild auf flacher, geschlossener Hauswand.

In der Tram, vorbei an „Fridays for Future“ und herbstlich-gelbem Ginkgo nahe dem Bundeswirtschaftsministerium. Die Offiziellen dürfen gern mehr tun.

Vor dem Abholen der dritten Blondine gehen wir erstmal in der Kulturbrauerei essen.

Auch bunt – Flüssiges im Frannz.

Nahebei sammeln wir die dritte Blondine ein.

Wie schön, dass es wieder mit der Unterkunft, hoch über den Dächern von Berlin, geklappt hat.

Fernsehturm bei Nacht – schnell ist der Anreisetag vergangen.

Der Morgen danach. Das hat was, hier oben!

Ständig wechselnde Farbeindrücke.

Ich muss auch mal auf der anderen Seite gucken.

Da blinken all die angeschienenen, über den Dächern erneuerten Schornsteine und anderen technischen Anlagen.

Nach dem Frühstück – der Morgenhimmel, normalisiert.

Das Wetter bleibt gut, wir unternehmen was im Freien.

Gedächtniskirche, dem Ziel schon nah.

Wir sind im Zoo.

Schaum vorm Mund, produziert vom Unterwasserbläser. Wir sind nicht sicher, ob wir mit 5 Tieren über und unter Wasser richtig gezählt haben.

Die ultra-aufmerksamen Hyänenhunde mögen als zweite und letzte Tierart Interessantes im Berliner Zoo repräsentieren.

(Ooooh, gar kein Panda-Foto?! – Nee, ist schon im Oktober 2018 verewigt. Besser geht`s nicht. Die diesjährigen Jungtiere sind ohnehin noch nicht öffentlich sichtbar.)

Gedächtniskirche, mal nicht im Gegenlicht.

Abendlich trennen sich die Geschlechter. Die Männerrunde Ost-West fachsimpelt über Gesundheit und Umwelt, „public health“, Natur, Klima – schön dass wir diese Möglichkeit seit 30 Jahren völlig frei nutzen können.

Tags drauf, regnerisch – wie angesagt.

Marktbummel, von Kinderfloh- und Flohmarkt bis „street food“, Muffins backen und geniessen, Laterne basteln und …

… Laterne gehen, bestimmen unseren Sonntag.

Ein neuer Morgen, schon ist „Berlin“ – wohl für 2019 – für uns um.

Das waren, stark geprägt durch die Konzertbesuche Mitch Ryer & Engerling im Februar und Eric Burdon & Animals im Juni (heissester Tag ?), wieder spannende Berlin-Erlebnisse für uns.

Kein Problem. Der ICE fährt pünktlich in Berlin und auch in Hamburg ein – anderen Reisenden zu anderer Zeit geht es anders.

Wow, was Wetter! – Aber warum, hier zwischen Blankenese und Wedel, im Freien? – Nun ja, „Personen im Gleis“. Unsere S-Bahn erreicht ihr Ziel nicht, fährt zum Verbessern des Fuhrparks nach Blankenese zurück.

Aber wozu hat man Verwandtschaft in Sülldorf?!  🙂  Ein fröhliches Hallo und so kommen wir ausnahmsweise auch mal ohne ÖPNV zurück nach Wedel. Herzlichen Dank nochmals!

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… inzwischen in größeren Gruppen über uns hinweg.

Kürzlich wurde aus Mecklenburg-Vorpommern „neuer Rekord“ gemeldet. Ein Kälteeinbruch in Skandinavien habe die Vögel dort zeitgleich aufbrechen lassen.

Es scheint nun auch an der deutschen Ostseeküste kälter zu werden, täglich zahlreicher und größer werdende Gruppen begegnen uns auf unseren Radtouren, überfliegen das Wedeler Autal.

Vermutlich rastet nun ein Gutteil im Umfeld unserer früheren niedersächsischen Wohngegend.

Kraniche über dem Wedeler Autal – jetzt wieder regelmäßig zu sehen, zur Zeit in Gruppensumme von 60-70.

Richtungswechsel.

Und weiter geht`s nach WestSüdWest.

Guten Flug!

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Wir haben den Treffpunkt am Nordermarkt erreicht. Mit 9 Personen haben wir eine gute Gruppengröße und sind gespannt, was uns erwartet.

Gleich um`s Eck gibt`s die erste Leckerei. Wer würde in „Havanna Bar und Oliver`s Burger“ so etwas wie Smørrebrød erwarten? Wir waren überrascht, hier Originales – vom in Sri Lanka geborenen und in Schweden und Dänemark in nordischer Küche gelernten Koch – frisch zubereitet zu bekommen.

Wenige Schritte weiter – Geschmacksproben, verfeinert mit Safran-Dressing aus Familientradition, im Burrito.

Wir sind Richtung Hafen weitergegangen, bekommen das Kompagnietor erläutert.

Da haben sich Christian 4 und Catharina verewigt.

Und hoffen, was sollte es anderes sein, auf Gewinn.

Der Wegweiser des „Kapitänsweg“ – sage man keiner, umständliche Bürokratie wäre ein Zeichen neuerer Jahrzehnte! – Man könnte den – langen – Kapitänsweg vielleicht auch als Gebrauchsanweisung betrachten.

Holz mit Geschichte. Unser zweiter Stopp, direkt über dem Wasser.

Eine Silbermöwe dümpelt im Hafen.

Lachmöwe, im Winterkleid, wartet auf etwas.

Die Lachmöwe weiss Bescheid. Irgendein Kunde von Bens Fischerhütte verliert immer ein Stück Fisch. Das ist bei uns nicht anders – und das Stück wird sofort vom Kai genommen. Sauber!

Neben anderen Schiffen liegen hier auch größere Segler – irgendwie bekannt.

Sieh an, die Dagmar Aaen. Damit ist, auf N 3 übertragen, kürzlich Arved Fuchs zurückgekehrt.

Oben am Himmel … – (eigentlich für den ganzen Tag nässend) Angesagtes …, rast zum Glück vorbei.

Was hängt da massenhaft über der Norderstraße? Schuhe ! ? !

Wie auch immer entstanden, damit ist Flensburg im Internet international berühmt – verrückt, Nr. 4 !

Kleine Pause nach Eis bei Isa, Café und Eis, nicht nur für Piraten – auch für Nixen.

Da, wo die Katze runtergeht, gehen wir hoch.

Und es geht weiter – hoch!

Durchatmen, letzter Anstieg.

Hoch aufgeschossene Robinien – erinnern uns an Blick von der Sohle der Tongrube Rüterberg gen Himmel.

Oben angekommen – Bildung! Eiszeitgeschichte, wir stehen auf skandinavischen, ganz unterschiedlich gekörnten Gesteinanlieferungen!

Sieh an, ein bunter Skandinavien-Mix liegt uns zu Füßen.

Wir haben nicht mitgezählt – wenn das die Marientreppe war, die wir hochgestiegen sind, haben wir 101 Stufen bewältigt.

Der Aufstieg hat sich nicht nur Bildungs-, sondern auch Aussicht-bezogen gelohnt – Blick über die südliche Förde, ertrunkenes Flusstal während des Meeresspiegelanstiegs nach der vorigen Eiszeit.

Auf halbem Abstieg passieren wir die Rückseite der früheren Senffabrik, jetzt „Wohn- und Kulturprojekt“.

Vielfältige Stuckverzierungen kennzeichnen etliche Häuser – nicht nur in der Toosbüystraße.

Und weiter geht`s hangabwärts.

Blick Richtung Meeresspiegel.

Aale und Meinungen – wir sind nicht wieder auf dem Meeresspiegel, sondern seitwärts abgebogen.

Hier gibt`s, „Chokodays“, Süßes in interessanten Varianten, z.B. Schoko um Lakritz und eine andere klitzekleine Besonderheit als Geschmacksänderungstest danach.

Beispiel zum Thema „Lose Ware“ in der MOMO Naturbutik – und auch hier ein leckeres Häppchen.

Und immer wieder bunte Seitengässchen und Innenhöfe – Fassadengrün.

Herbstfarben auf Balkonien.

Alte Handels- und Lagerhäuser – Ladeluke und -boden.

Herbstbunt.

Wir sind am Ende unserer Tour angekommen – Johannsen Rum & Johannsens Hökerei.

Hier lernen wir über die reiche Rum-Zeit – und die sie begleitende brutale Sklaverei.

Wir lernen aber auch, was beim Rum-Riechen, -Schmecken und -Trinken zu beachten ist.

Aushängeschild vor Stadthorizont.

Das war unsere ca. 3 km lange, verwinkelte Erfahrungswanderung mit Geschichte und Kulinarik durch Flensburgs Nördliche Altstadt – hervorragend ausgearbeitet und durchgeführt!

Wir machen uns auf den Weg – Richtung Bahnhof.

Letztes Flensburg-Gold.

Oh …, das wir doch nicht ? ! – Doch, auf den Rest erwischt uns, was glücklicherweise nicht gemäß Wettervorhersage schon die ganze Zeit hätte auf uns niederprasseln sollen.

Na, wir waren ja gewappnet. Doch Angefeuchtetes, unter anderem die Schirme, trocknen auf der Zugfahrt nach HH-Dammtor / / Wedel.

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Woher kommen wir, wohin gehen / reisen wir.

Wir sind in Wedel gestartet und queren im Zug eine bedeutende Kunstwasserstraße des Nordens.

Angekommen, wohin geht`s hier?

Fast könnte man sich bei solcher Betrachtung des Froschbrunnens fragen, wann der Abfalleimer Wasser-gefüllt ist.

Diese Stadt hat viele Kirchen aufzuweisen – später hören wir, dass das unter anderem am Entstehen aus vielen Dörfern liegt.

Wellen leiten uns.

Die Länge der Fußgängerzone kann sich mit vielen Städten messen.

Seitengassen und schicke Innenhöfe kennzeichnen diesen Bereich.

Hierher gekommen sind wir anlässlich einer Jubelfeier durch eine Gutschein (herzlichen Dank, ihr Lieben!), der uns eine Stadtführung und Happen probieren bietet. Zuerst dachten wir an die nächste Berlin-Reise – da gibt es wie so vielerorts interessante Angebote – und legten den Gutschein beiseite. Als wir feststellten, dass dort die Zeit eigentlich knapp und damit zu kostbar ist, noch dieses Erlebnis reinzupressen, suchten wir etwas anderes unter den zahlreichen Städteangeboten.

Wie sich am Ort unserer Wahl – Kenner haben Flensburg inzwischen erkannt, nehme ich an – herausstellte, war diese Wahl nur durch das Gutscheinablagern möglich. Als wir zuerst Örtlichkeiten recherchierten, bestand das Angebot in Flensburg noch gar nicht.

Überall gibt es etwas zu essen. Für uns hier Crêpes – die Stadtführung ist noch etwas hin. Auch die findige Dohle ist erfolgreich.

Trollbrunnen.

Goldenes Einhorn.

Herbstliches Rot.

Goldener Löwe.

Goldene Statue in Hafennähe.

Falls Flensburg aktuell nicht reich sein sollte – es gab jedenfalls offenbar eine goldene Zeit.

Silbermöwe – Kinder können ganz schön hartnäckig sein (vermutlich haben sie das von den Eltern).

Blick auf die Südförde und das Ostufer.

Schleswig-Holstein schützt Meere – es könnte gern mehr sein.

Nixe / Meerjungfrau vor dem Schifffahrtsmuseum – Ziel für einen Flensburg-Besuch ein ander Mal.

Jetzt aber fix das Meeres-Niveau verlaussen – und rauf zum Treffpunkt.

Im nächsten Beitrag folgt die Stadtführung (fachkundige Stadteilführung „Nördliche Altstadt“) mit Genuss ausgewählter örtlicher Angebote.

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Vielank läd zum Amtserntefest.

Der Ort ist fein herausgeputzt. Dazu mehr bei der Rückfahrt.

Große Stapel Getränkekisten – wir nähern uns unserem Ziel, dem Vielanker Brauhaus.

Ein Werbe-Fahrzeug vor der Tür.

Wir wählen einen Fensterplatz.

Getränkewahl wie meist üblich.

Sehr zu empfehlen, Vielanker Weidevieh-Gulasch („vom Auerochsen“ – na ja …).

Auerochse? Jedenfalls schmeckte das Essen sehr lecker.

Wasserhahn, goldig.

Blick zum Himmel – mal sehen, ob wir rechtzeitig und trocken in Rüterberg ankommen werden.

Interessante Paare in den Gärten.

Aus der Nähe.

Noch ein Beispielpaar.

In anderen Gärten wird noch eifrig gewerkelt.

Lange, freie Strecke – gegen den Wind.

Bäume auf der „verkehrten“ Seite. Wir haben weder Windschutz noch -stau. Wie gut, dass zum Schalten mehr kleine Gänge zur Verfügung stehen.

Diese Kreuzung wollten wir erreichen. Wir verabschieden uns aus dem Gegenwind …

… und aus dem heftigen Agrar- sowie (seltener) PkwRaser-Verkehrsgetümmel.

Teils radeln wir nun geschützt wie unter einer Kuppel.

Wir haben die neu gemalte Strecke nach Wehningen erreicht, nutzen die Straße privilegiert.

Alles so schön bunt hier.

Wehningen, alte Baumallee zum ehemaligen Schlosspark.

Hopfen, wie ein grüner Torbogen neben der alten Allee.

Die Elbe, Rüterberg – große Gänseschwärme sind inzwischen zahlreich eingetroffen.

Am Südufer fühlen sie sich sicher. So weit wir sehen können – es müssen Tausende sein.

Die Fahnen stehen weiter stramm im Wind.

Zum Abschied in Dömitz – „DDR-Softeis“, das wollen wir probieren.

Ein Genuss!

Wir teilen uns am Abend ein letztes Vielanker Dunkel.

So ging die erste Septemberwoche 2019 nach einem ausgesprochen vielfältigen Urlaub zu Ende.

Wie üblich im September, die zeitlich näher am Geschehen geschriebenen Beiträge hier im Blog zeigen es, was das ein fordernder Monat.

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