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Archive for the ‘Reisen’ Category

Bevor ich das Interesse an unseren Ludwigslust-Aktivitäten zu Pfingsten durch Fotos durchsehen, ggf. bearbeiten und ins Netz stellen befriedigen konnte, kam ein Kurzurlaub an der Ostseeküste, Haffkrug, dazwischen. Keine Angst – Ludwigslust ist nicht vergessen.

Hier also ein erster Überblick über einen Küstenstreifen, den (nicht nur) Hamburger Tagesurlauber zu „Normalzeiten“ fluten.

Wir reisten per Pkw an, entschieden uns gegen die Navi-Vorschläge und wählten eine Tour über Land – über die B 4, die B 206 und die B 432 – Ankunft Haffkrug, zügig und ruhig, die Autobahnhektik auslassend.

In Lentföhrden rechts rum nach Schmalfeld – Kreuzen der Ohlau, bekannt aus dem einen und anderen Beitrag hier im Blog.

Bahnhof Haffkrug, in Erwartung der beiden Berliner Blondinen.

Zur Begrüßung wurde ein saisonaler Blumenstrauß angefertigt.

Das wurde ein gute Woche bei spannend gutem Wetter.

Auch in Haffkrug gibt es Meerforelle(n).

Binnenländische, durchgängig aber eher mehr meerische Vögel fingen unsere Blicke ein.

(Keine) Meerforelle – in Scharbeutz.

Das Nachstellen auf diese begehrte Fischart überliessen wir anderen.

Die Nähe zum Gut Sierhagen nutzten wir für einen kleinen Waldspaziergang entlang des „Lachsbach“.

Oft per Rad gut unterwegs.

Sonnenbrille (gegen Blattläuse oder Größeres im Auge) und Nase- / Mundschutz (Zu- und Abgang im Restaurant) – 2 wichtige Accessoires in diesem Urlaub.

Das Testen lokaler Getränke – hier Brauhaus in Neustadt, Rotbier (Flasche) und Dunkles (gezapft) – ist eine beliebte Übung.

Anderntags nutzten wir im Brauhaus Eutin die Gelegenheit, Rotbier, gezapft, zu probieren – ein Genuss!

Natürlich gab`s auch Strandfreuden.

Auf den Rest, die Berlinerinnen waren planmäßig vorher abgereist, verkürzten wir um einen halben Tag.

Das war eine ausgezeichnete Entscheidung – wieder über Land und glücklich zwischen den Gewittern kamen wir unbeschadet in Wedel an. Wetter- und Verkehrsberichte danach verfolgten wir interessiert. 🙂

Demnächst mehr zu Details – die Zeit wird weisen, ob ich in der Reihenfolge Ludwigslust – Haffkrug oder in diverser Themenfolge wechselnd berichte.

Im Dornröschenschloss – Blick nach Draussen.

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Zu Pfingsten hatten wir Lust auf Ludwigslust.

Und so geschah`s – Schnupperurlaub mit Rädern gebucht und hin.

Natürlich per Bahn – 1 Stunde ab HH-Altona, schon angekommen.

Unser Ziel – wir waren ja gespannt, wie ein Aufenthalt in Corona-Zeiten so abläuft. Allen Beteiligten herzlichen Dank – alles lief hervorragend!

Prima Bergamont-Räder erwarteten uns.

In Ludwigslust gibt es viel zu lernen, z.B. über Wasserkunst.

… dass Wasser Fäden zieht (?!?).

… über Klump (was, zum Teufel, ist das?).

… über Gold, Kronleuchter und vieles mehr.

Am Tor – Blick ins Jenseits.

Die Umgebung (und das Wetter!) bot rechts und links entlang vieler Kilometer Abwechslung. Im Nachhinein habe ich die geradelten km abgegriffen – wie gut, dass wir immer Teilziele wählten und von dort entschieden, wie es weiterging. Die Strecke entstand also beim Fahren. – Hätten wir die Etappen-km vorab genannt bekommen, wäre das vermutlich so nichts geworden.

Und trotz zugebuchtem Verlängerungstag kam der Tag der Abreise schnell.

So schnell wie wir hingefahren waren, kamen wir auch wieder nach Hamburg zurück – Altona erreichten wir fast pünktlich, da ab hier (HH Hbf) die Hälfte der Verspätung wieder eingefangen wurde.

Da wird es noch einiges zu berichten geben.

Blick weit über den Horizont, den „Großen Teich“ – da fällt mir wenig zu ein, am Besten wohl virtuelle Unterstützung.

Hoping for improvements!

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Gestern radelte ich in größerem Halbkreis hier im südlichen Schleswig-Holstein Nordwest – Nordost. Da ich – zeitig – wieder nach Hause wollte, wählte ich anschliessend eine direkte Nord-Süd-Verbindung – immer an der Landesgrenze SH – HH längs.

Da kommt dann bald der nördliche Teil des Sandmoorwegs – das Wildgehege Klövensteen naht (bzw. ich komme dem Wildgehege immer näher).

Bunte Wiesenlandschaft grün – gelb – rot – weiss und so weiter. Ob sooo viel Ampfer im Pferdeheu eine besondere Geschmacksrichtung gibt?

Wildgehege Klövensteen, aktuell: Corona-Trail zum Aussichtspunkt des Hirschgeheges.

Bei unserem Besuch am Sonnabend, 23. Mai, vgl. vorigen Beitrag, hatten wir diese Station ausgelassen. Wir wollten nicht zur Gruppenbildung beitragen.

Ich nutze die günstige Gelegenheit und sehe von oben – ein Kanadagans-Paar. (Die anderen haben sich wohl schnell versteckt, eine ganze Gruppe ist von dieser Wiese begeistert.)

Auch ein Graureiher nutzt das Angebot, Stillgewässer in der Wiese.

Es sind auch Hirsche da …
Zu Hirschkühen hat sich, rechts liegend, auch ein junges männliches Tier gesellt.

Wo sind die Geweihträger?

In der Waldpartie, dicht am Sandmoorweg, stechen rotbraune Flecken hervor. Versteckt? – Als wäre den männlichen Hirschen peinlich, dass sie derzeit kein Geweih zu bieten haben …

Das wird schon wieder!

Beim Abgang über den Corona-Trail stoße ich auf eine Variante des im vorigen Beitrag gezeigten, auf dem Kopf stehenden Baumstumpfs.

Eine Sitzgruppe – Holz vom Könner.

Hervorragend – ein eindrucksvoller Tisch, ein Lob dem KettenSägeKünstler!

Gut fortgebildet komme ich zu Hause an.

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Der Besuch im Wildgehege Klövensteen ist momentan durch einige Besonderheiten gekennzeichnet. So ist das Waschbärgehege vollständig abgebaut, man darf auf die Zukunft gespannt sein. Das große Wildschweingehege ist tierleer (abgesehen von fliegenden und durchlaufenden wilden Gästen), da umfangreiche Umgestaltung im Gang ist. – Natürlich hinterlässt die heutige Zeit auch Corona-Spuren.

Wir betreten das Wildgehege Klövensteen, einen Ort, wo Vogelfedern in Blumentöpfen wachsen.

Und da sitzt schon ein ganz dicker Befiederter, oben.

Ein weiterer Uhu sitzt am Boden – entgegen allen Beschreibungen in Büchern scheint hier gebrütet zu werden. Offenbar kann Natur nicht lesen.

Aber es gibt nicht nur Tierisches zu sehen – mysteriöse schwefelgelbe Ringe zum Beispiel. Der Schlammrest in der Mitte wird ausgiebig von Kindern zum Reinspringen genutzt.

Vom Wildschweingehege berichtete ich bereits. Selbstverständlich ist ein solch Corona-gefährlicher Treff wie der Aussichtsturm gesperrt.

Aus gleichem Grund ist ein Rundweg ausgeschildert. Man verlässt jetzt das Wildgehege nicht wieder durch den Eingang.

Die Mufflons haben sich zahlreich vermehrt.

Die unterschiedlich alten Widder präsentieren sich.

Baumstümpfe bieten An- und Einsichten.

Baumwurzel … – da hat doch wieder einer falschrum gepflanzt! „Das Grüne nach oben!“

… Alle trampeln auf Baumwurzeln rum …
So können Sehende sehen, wie umfassend Baumwurzelsysteme Bodenerosion vermeiden (bis sie kaputt oder ganz weg sind – meine Gewässerberichte sind voll von der Bedeutung der Bäume).

Die alte Hühnerrasse, das Lachshuhn, hinterlässt einen sehr guten Eindruck.

Die Pommerngänse sind entweder über die Besucher erregt oder haben interne Diskussionen – sie sind ordentlich laut.

Draussen liegt allerhand geschlagene Kiefer. Wer genauer hinsieht, erkennt Käfer(larven)spuren und Bohrlöcher.

Wo soviel Biomasse liegt, sind Nutzer nicht fern – vom Holz und von den Primärnutzern.

Wenn dieses beeindruckende, große Insekt man nicht der Helfer der Forstwirtschaft, eine Riesenschlupfwespe / „Holzwespen-Schlupfwespe“ ist.

Und dann ist dan noch eine … ? archäologische Fundstätte ? … Knochen, schwefelgelb bedeckt?!?

Bei Rundumblick klärt sich die Situation – im vorigen Foto waren diverse Äste von Massen von Pollen bedeckt, so, wie sich die Pollen auch an Rändern inzwischen versickerter Pfützen heute eindrucksvoll in Szene setzen.

Da waren gar keine Wildschweine im Beitrag? Gesehen haben wir einige wenige. Mehr Information über die Tiere im Wildgehege Klövensteen gibt`s online.

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Spaziergänge im Frühlingswald sind ein abwechslungsreicher Genuss. So ist eine Überquerung von Landesgrenzen SH – HH in den Klövensteen eine unserer regelhaften Aktivitäten, nicht zuletzt wenn Besuch aus der Bundeshauptstadt etwas unternehmen möchte. Südlich des Klövensteen verläuft die Wedeler Au durch abwechslungsreiches eiszeitgeprägtes Gelände der Hamburger Geest, bevor sie im Schleswig-Holsteinischen, zum Mühlenteich in Wedel aufgestaut, jenseits des Wehrs in die Marsch abstürzt.

„Hier oben“ ist „Tierchen-Gucken“ eine beliebte Angelegenheit.

Wir parken im Sandmoorweg an der Querung mit der Wedeler Au. Auch 2020 hat der Bach im Mai bereits extrem geringen Abfluss.

Ein kleiner Waldspaziergang bis wir unsere Untersuchungsstelle erreichen, erhöht die Spannung.

Angekommen. Bis vor wenigen Jahren lief hier in überbreitem, kaputt gebautem und -unterhaltenem Bachbett (gelbe Linien, symbolisch) kraftlos das Wasser der Wedeler Au Richtung Schleswig-Holstein. Die blaue und die grüne Teillinie rechts symbolisieren die wiedergewonnene „arbeitende Breite“ im Niedrig- und Mittelwasserprofil.

Darüber hinaus ist es noch gar nicht lange her, dass anstelle eines lebendigen Bachs stinkendes Abwasserableiten hier die Realität bestimmte. Zum Glück hat sich das geändert – zielgerichteter Abwasserrohrleitungs- und Kläranlagenbau seit Mitte der 1970er brachte die Gewässerqualität chemisch in die Richtung der geologisch bedingten Lokalverhältnisse.

Was fehlte, war die Lebensraumqualität. Der widmen sich seit Jahr(zehnt)en das hier zuständige Bezirksamt Altona sowie eine Vielzahl Engagierter, koordiniert vom NABU-Landesverband Hamburg. Die Stadtteilgruppe NABU Hamburg-West stellt die fortlaufende Beobachtung der Lebensraumverbesserungen aus Stein und Holz sicher.

Nun geht`s los. Heute haben wir das große Haushaltssieb am Besenstiel dabei.

Das wäre, vgl. Beitrag vom 21. Mai, am Amphibien-Teich im Sven-Simon-Park „zu fängig“ gewesen.   🙂

Aus Holzgetreibsel und organischem Sediment zeigen sich erste Würmchen.

Von unter Wasser liegenden, angetriebenen Ästen schüttelt die Fängerin unter anderem Eintagsfliegenlarven ab.

Und dann ist der Kies dran, mit Stiefelrubbeln etwas aufgewühlt, das Sieb in den Abstrom gehalten. – Das kribbelt und krabbelt. Gut das Sieb ausklopfen.

Und da sind sie, die Starter der Nahrungskette im naturnahen Bach: Bachflohkrebse jeden Alters, erkennbar an der Vielfalt der Größe (hier nur ein Beispielfoto). Sie zerkleinern ins Wasser fallende Blätter und bieten so einer Vielzahl weiterer Arten eine gute Nahrungsgrundlage.

Die Masse an jüngsten Stadien zeigt, dass die natürliche Vermehrung sehr gut klappt, der Lebensraum für den gesamten Entwicklungszyklus also offenbar gut ist.

Dazu gesellt sich die ein und andere Zweiflüglerlarve.

Damit lassen wir`s gut sein. Die Untersuchung sollte uns einen Eindruck vermitteln – und nicht den Lebensraum zerstören.

Wir wandern zurück, nutzen für ein kleines Picknick die oben gezeigte Bank.

Letzte Tiersichtung nahe unserem Parkplatz, Wedeler Au neben dem Kinder-Hospiz Sternenbrücke – ein Stockentenpaar.

Da noch Wanderlust besteht, setzen wir das Auto um – Parkplatz Wildgehege Klövensteen. Dazu demnächst mehr.

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Eigentlich wollte ich mal wieder über den Klövensteen berichten, Tiere in Wedeler Au und Wildgehege. Aktuelles lässt mich neuste Fotos präsentieren (Klövensteen folgt demnächst).

Regenschauer und Sturmböen haben es beschleunigt. Luftiges wird zu Zweidimensionalem.

Solche dichten, langen Teppiche auf öffentlichem Grund Richtung Ende Mai kennen wir seit unserem Herzug nach Wedel.

Kastanien-Alleen sind ganz schön produktiv. Wer massenhaft Kastanien zum Basteln oder Abliefern zur Wildfütterung sammeln will, muss mit den Blüten leben – alle anderen müssen das auch.

Also schön Vorsicht! liebe Fußgänger und Radfahrer in nächster Zeit. Erfahrungsgemäß nimmt unser Bauhof diese Pracht, die sich kompostierend und anfeuchtend entwickelt und zu potentieller Rutschbahn wird, nicht (so bald in den nächsten Wochen!) auf.

P.S.: „Wunder gibt es immer wieder!“ – Neu in 2020, 25. Mai: Heute Vormittag ist ein Kehrwagen durchgefahren. Jetzt werden die erstgefallenen Kastanienblüten sicherlich zu prima Kompost.

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Über den Elbhöhenweg im Westen Hamburgs habe ich öfter berichtet. Nun sollte es in den Sven-Simon-Park, nebendran, gehen. Naturerlebnis war angesagt.

Beeindruckende Anfahrt durch Rissen (das Norddeutsche Tiefland ist nicht überall flach), geparkt und rein geht`s in den Sven-Simon-Park.

An der Ausrüstung der Jüngsten der 3 „Generationen-Blondinen“ kann das Ziel – mitten auf den Elbhöhen! – erahnt werden. Wir erwarten, dass es nass wird.

Neben einem – trocken gefallenen – Regenauffangbecken finden wir den mit verstärkter Kunststofffolie gesicherten Teich. Der Himmelseindruck prägt den ersten Blick darauf.

Bei genauerem Hinsehen wird ein Ziel der Begierde sichtbar – Kauelkuacken!

Vorsichtig wird mit Puderzuckersieb am Stiel gekeschert. Die trocken gefallene Kunststofffolie zeigt die Frühjahrstrockenheit.

Erste Beute.

In ständigem Wechsel ziehen große Schwärme Kaulquappen durch den Teich – linienförmig.

… jegliche Art von Kunstformationen bildend.

Da ist mehr zu entdecken – Posthornschnecke …

… Schlammschnecken …

Egel – auf der Suche nach irgendwas.

Kaulquappen, Posthorn- und Schlammschnecken, Egel – Zeit zum Wiederaussetzen!

Schonendes Aussetzen will gelernt sein. Dies gleicht – aus Sicht der kleinen Organismen – sicherlich eher einem Sprung vom 10 m-Turm.

Kein Ekel vor Egeln! – Wir lernen von anderen, dass sie zur Zeit offenbar gern das Wasser verlassen. Das tut „unserer“ nach Aussetzen an Teichrand mit Schlammkontakt dann auch.

Die 3 Blondinen, gedoppelt – es gibt auch weiter mehr zu sehen.

Kleine Weissfische an der Wasseroberfläche – bei dem kleiner werdenden Wasserkörper und der auf großer Fläche intensiven Vegetation, die im Abbau dicken Schlamm aufgebaut hat, herrscht hier am Ende der Nacht sicherlich erheblicher Sauerstoffmangel.

Am Horizont ist auch ein kleiner Goldfisch zu entdecken.

Nach mehrfachem Füllen des Eimers mit diverser Beute und nun vorsichtigem Entleeren wird es Zeit, an den Rückweg zu denken – bzw. ihn anzutreten.

Der Sven-Simon-Park ist aufgrund seiner Charakteristik auf bewaldeter Moräne mit bewaldeten Dünen ein spannendes Feld – die Bäume, eine Vielfalt von Laub- und Nadelbäumen, zeigen die Boden- und Höhen- (Feuchtigkeits)verhältnisse. Sichtschneisen ermöglichen die Gruppenbewegung in diversen Entfernungen.

Und es gibt viel zu sehen – und aufzuheben! Auch für den Rückweg will also genügend Zeit eingeplant sein.

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Eigentlich wollten wir die verbliebenen Stecken für Treibselsammler an der ländlichen Mühlenau nutzen. Vandalismus zerstörte den Testsammler dort aber so, dass wir sie lieber an der städtischen Mühlenau einsetzten. – Da der Wille zu „Hölzchen & Stöckchen“ ungebrochen ist, wird der herbstliche Schnitt in Garten und Landschaft hinreichend Gelegenheit geben, geeignetere Stellen an der ländlichen Mühlenau damit zu verbessern.

Nun also Mühlenau, Pinneberg – einen ersten Eindruck von vor Ort habe ich bereits mit dem „Störtebeker“-Beitrag geliefert.

Die Umleitung gilt nun umgekehrt, vgl. Beitrag vom 14. Mai – die obere Brücke ist restauriert, „unsere“ für Treibselsammler genutzte ist jetzt dran.

Blick bachauf – dort soll es geschehen. Das Wasser ist klar, der bewegte Sand (hier im Foto nicht) sichtbar.

Bei guten Arbeitsbedingungen ist der erste Sammler schnell fertig – allerdings kürzer als vorgesehen, da unsichtbare Hindernisse weiteren Holzeinsatz stoppen.

Holztransport – wir entscheiden, versetzt gegenüber einen weiteren Sammler zu setzen.

Die grobe Richtung stimmt.

Feinarbeit am Ufer – die gegen Umläufigkeit dicht gestellten Hölzer werden so tief gerammt, dass keine Stolperfalle entsteht.

Alle Hölzer zur Wasserseite werden auf Mittelwasser-Niveau gebracht.

Fertig! – Wo sind sie denn?!?

Da sind sie ja!

Die weitere Entwicklung durch Bach-Dynamik wird zu gegebener Zeit hier im Blog vorgestellt.

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Vor längerer Zeit las ich über Uetersen, wie Störtebeker, Pinnau-aufwärts per Flut mit kleinen Booten, dort versuchte Proviant und Vieh zu stehlen (Wikipedia, 8. Absatz in „12. bis 16. Jahrhundert„). Einem der Kumpane, der dabei gefangen genommen wurde, wurde daraufhin vor der Drostei in Pinneberg der Prozess gemacht – sein Ende.

Heute Morgen an der Mühlenau glaubten wir unseren Augen nicht zu trauen – war der Geist des Hingerichteten mit Boot zurückgekehrt (aber an der Westgrenze Pinnebergs falsch in die Mühlenau abgebogen?) ?

Da liegt bachab von der Regioklinik tatsächlich ein Boot.

Fußläufige Kontrolle (über mehr, bachauf der Brücke, berichte ich demnächst) zeigte allerdings, dass das Boot nicht vertäut war. Vermutlich ist es von bachauf jemandem abhanden gekommen, hat „glücklich“ alle Brücken passiert und strandete wegen Niedrigwasserführung auf einer sandigen „Untiefe“.

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In den „Kies-Jahren Mühlenau“ tauchte gelegentlich der Begriff „Treibselsammler aus Holz“ auf. Anderswo wurden die realisiert, hier noch nicht.

Nach Knickpflege vor einigen Jahren entlang eines Grundstücks des NABU Pinneberg war eine gute Zahl Stecken gelagert worden. Die kamen nun nach und nach zum Einsatz.

Wohl dem, der solch von Art, Länge und Zuschnitt sehr gut vorbereitetes Material hat (Foto: WW) – da braucht man nur noch „wegarbeiten“! Dank geht an die Aktiven im NABU Pinneberg!

Wir entlasten das Ufer von übermäßiger Erosion, die Treibselsammler legen bewegten Sand in der Sohle fest und bauen neues Ufer auf.
Wenn anderes Treibgut kommt, baut das um die „Hölzchen und Stöckchen“ einen dreidimensionalen Lebensraum auf. Damit alles seine Richtigkeit hat, werden gegen Umläufigkeit Stecken dicht an dicht in die Böschung geklopft, bündig mit dem Boden abschliessend, damit keine Stolperfalle entsteht. Die wasserseitigen Stecken werden auf Mittelwasserhöhe runter
geklopft.

Aber erstmal müssen wir die Situation klären – Bauarbeiten an der Mühlenaubrücke Rehmen – Regioklinik Pinneberg.

Das macht eigentlich nix (die Brücke „brauchen wir nicht“), aber das Wasser sieht hier angetrübt aus. – Gucken wir also erstmal an der Querung bachab.

So ein Auwald-ähnlicher Bewuchs im Frühling – ein Genuss!

Bis hier könnten wir sogar direkt anfahren und kurzzeitig parken.

Gute Aussichten – auf schlechte Gewässersohle, bewegter Sand.

Dort ins Ufer werden wir den Treibselsammler einbinden.

Bachab der Brücke erodiert das Ufer stark Richtung Wanderweg – das werden wir zu stoppen versuchen.

Wir nutzen also die Umleitung. (Die Stelle an der oberen Brücke läuft uns ja nicht weg.)

Schnell sind gut 30 Hölzchen gesteckt – dicht am und ins Ufer, weiter auseinander Richtung Bachmitte.

Die Mühlenau läuft mit etwas über Niedrigwasserabfluss. Wie üblich richten wir die Sammlerhöhe wasserseitig auf Mittelwasser aus.

So sieht sich das vom Auwald aus an.

Der erste Sammler ist fertig.

Im Detail.

Auf zu neuen Taten.

Ja, auch bachab der Brücke „lohnt es sich“.

Hier, gut entfernt von der Brücke, soll es weiter gehen.

Schnell sind auch hier gut 30 Hölzer gesteckt und profiliert.

Das andere Ufer liegt verletzlich da – wir setzen einen kurzen Sammler.

Nebenbei lernen wir ein Bisschen über Flößerei im Kleinen.

Das Ufer und der Übergang HW – MW – NW sind gesichert.

Fertig.

Rückwärts verlassen wir den Ort des Geschehens.

Die ländliche Mühlenau wartet ebenfalls auf Treibselsammler an geeigneter Stelle. [Nachtrag 20. Mai: Und das bleibt auch erstmal so (die ländliche Mühlenau wartet weiter), nachdem ein Test-Treibselsammler systematisch von Vandalen zerstört wurde. Es wird sich ein geeigneter Platz finden – wir nutzen die restlich vorhandenen Stecken für die städtische Mühlenau, Pinneberg.]

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