Feeds:
Beiträge
Kommentare

Archive for the ‘Klima’ Category

Frühjahrsäcker kunstvoll mit Linien, Wellen, Kreisen, hier östlich des Schweriner Sees – allüberall ist weit zu blicken.

Da kann sich kein Osterhase und auch kein sonstiger verstecken. Aufmerksamkeit ist höchste Priorität!

Aufmerksam ist auch Beagle Polli, holla!

Der Hase macht sich lieber aus dem Staub.

Wir sind inzwischen zurück, im Westen und westlich Hamburgs.

Da sind inzwischen agrarisch umgebrochene, eingesäte und bepflanzte Flächen angesichts der Frühjahrstrockenheit eifrig gewässert worden.

Gibt`s den Wasserpfennig eigentlich noch – wurde der beim Wechsel auf -Cent ersatzlos eingestellt?

Den Osterhasen bekommen wir hier auch zu Gesicht – zum Beispiel gestern in der Wedeler Marsch, unmittelbar vor dem Geesthang.

Der war auf kahlgefressener Wiese – trotz großer Entfernung – so schnell im Ansprung, dass meine Fotos leider unscharf wurden. Der Besonderheit wegen stelle ich sie gleichwohl ins Netz.

Dieser Hase raste los über freie Fläche – auf Suche nach Rauigkeit / Versteck?

Der Hase erreicht den Rand von einer Ansammlung einiger Hundert Nonnengänse.

Aber statt sich still drunterzumischen …

… rast er durch, hinterlässt eine Schneise seitwärts ausweichender sowie aufspringender / -flatternder und sich wieder niedersetzender Gänse.

Wie Österliches wohl weitergeht? – Eiersuche garantiert.

Read Full Post »

Wir hatten entdeckt, dass vor Zeiten Mammutbäume nicht weit von unserer Unterkunft entfernt in einem Forst gepflanzt wurden. Die müssten inzwischen ordentlich groß geworden sein – also nix wie hin!

Gefunden – eine interessante Wanderung durch eine vielfältige Forstpartie steht an.

Vieles darf hier alt werden – Moos auf alter Eichenborke.

Recht schnell erreichen wir das Mammut-Doppel.

Die beiden Bäume beeindrucken durch ihre Größe, sind mit wohl 150 Jahren aber noch ziemlich jung.

Gleichaltrige Laub- und Nadelbäume in der Nachbarschaft lassen sich auch nicht lumpen.

Die Mammutbäume weisen mindestens oberflächlich viele Löcher auf. Ob da Nahrung gesucht wurde oder – erfolgreich? – Nistmöglichkeiten gebaut wurden, ist für uns nicht erkennbar.

Sehr beeindruckend stellt sich auch die Rinde …

… alter Douglasien in vielfältiger Form und Farbe dar.

Nahebei befinden sich zwei steilufrige Kuhlen, deren Grund noch nass ist.

Weiter geht`s durch jüngeren Kiefernforst.

Um die Tour nicht allzu lang werden zu lassen, biegen wir ab, queren gemixtere Areale  – hier eine Altkiefer vorndran.

Eine Birkenpartie.

Unterschiedliche Nadelgehölze.

Unterschwellig haben wir es die ganze Zeit über in Moosflächen „mitgenommen“ – jetzt stolpern wir geradezu darüber. Wildschweine haben angesichts der Trockenperiode flächenhaft die Bodenoberfläche, teils tiefer, nach Nahrung umgebrochen.

Dies darf in einem zukunftsgewandten Forst nicht fehlen: Die WasseKlimaKomponente.

Buchen werden in durchforstete Kiefer- (anderswo auch Fichten-)-parzellen untergepflanzt. Sie sorgen mit Durchwurzeln und Laubstreu für einen künftig verbesserten Licht/Schatten-, Bodenbildungs- und Wasserversickerungsprozess.

Nach vielerlei Tageserlebnissen folgt regelhaft der Abend.

Unsere Abende (und folgende Morgen) sind unter dem Stichwort „Wiligrad“ durch spezielles Handeln geprägt.

Dazu später mehr.

Read Full Post »

Blick vom Elbdeich Fährmannssand über die Marsch Richtung Geest. Zwischendrin schwarzweisses Gewimmel – ein großer Nonnengansschwarm, sitzend, zufliegend.

Im Weiterradeln sehe ich von der Vogelstation viel Weiss leuchten. Wird mein Stichlingserlebnis hier als Folge das saisonale Jagdgeschwader aus Kormoranen, Silberreihern und anderen Profiteuren bedeuten? – Ich besuche die Vogelstation.

Vor den Beobachtungshäusern kann der Flugplan studiert werden.

Wind und Wellen, neue und wieder von Bewuchs freigemachte Kiesinseln – nein, Silberreiher sind hier nicht.

Etliche Möwen jagen über die Wasseroberfläche, nehmen regelhaft etwas von dort auf.

Das sind zur Zeit also offenbar auch keine Stichlingsjäger. Eher handelt es sich um schlüpfende Insekten aus dem Flachsee oder vom Wind aufs Wasser geblasene Landinsekten – erscheint jedenfalls als ein lohnendes Frühstück.

Auf den Inseln sitzen Brand- und einzelne Nonnengänse, …

… auf anderen Inseln Nonnengänse, Lach- und Sturmmöwen. Hinten hat ein Kanadaganspaar sein Hochnest gebaut.

Links im Bild eine Kormoraninsel, rechts Idenburg mit dem Efeu-Storchennest – links auf dem Dach, nicht erkennbar, ist eine neue Storchennestunterlage angebracht.

Ein Höckerschwan, Möwen, Brandgänse.

Ich wechsle zwischen Sichtschutzdämmen ins letze, westliche „Hide“ – Nonnengansüberflug.

Wie zuvor als Info eingeholt, sind bereits früh alle 3 Schwalbenarten hier eingetroffen, …

– Rauch-, Mehl- und Uferschwalbe jagen über dem Wasser. Die Rauchschwalben sehe ich auch im Weiterradeln bis zur Elbdeichauffahrt Hetlingen.

Letzter Inselblick – eine Brandgansinsel. – – – Links, dicht an dicht, liegen keine Steine! Nachfrage ergibt, dass dies Alpenstrandläufer im Schlichtkleid sind.

Im Weiterradeln – Giesensand hat die Robustherde ins Freie gelassen. Erste Kälber sind geboren, die Zahl wird angesichts der weiblichen Tiere noch Richtung 80 Stück steigen.

Auf Idenburg hat der Storch eine neue Störchin – die alte wurde nicht wiedergesehen.

Einen weiteren Storch passiere ich am Brunnenschutzgebiet.

Drücken wir die Daumen, dass die Brut bald beginnt und die Jungstörche zur Zeit ihrer frühen Südreise kräftig genug sind.

Read Full Post »

Regelhaft verabreden sich Hamburger Umweltstiftungen zu informellem Austausch. Bei diesen Umweltstiftungs-Foren ergeben sich je nach Thema und Örtlichkeit unterschiedliche Teilnehmerzahlen. Angesichts des aktuellen Treffpunkts, „Botschaft der Wildtiere“ in der östlichen HafenCity, überraschte zahlreiches Erscheinen von gut 40 Interessierten nicht.

Entgegen üblicher Gepflogenheiten nutze ich die Gelegenheit, per E-Mobil vorweg ein paar Dinge kreuz und quer auf der Anreise zu erledigen, parke nicht weit vom Treff entfernt und erwandere mir bislang nur aus der Ferne, Vorbeifahrt im ICE bzw. Ostblick von der HCU aus, bekanntes Neubaugebiet.

An der Südwestecke des Baakenparks …

… finde ich die Baakenparkbrücke. Da muss ich rüber, rechts rum – mein Ziel liegt an der Nordostecke des Baakenhafens.

Orientierender Blick nach unten, Tideniedrigwasser – da kommen bei Flut an die 3 m drauf.

Während der Planungsphase der neuen Stadtteile träumten von Süden Zugezogene von „die Bevölkerung ans Wasser bringen“. Gar nicht so einfach bei diesen Höhenunterschieden – und dann in der Tidewechselzone Algenaufwuchs bzw. Schlicklagen, das rutscht und matscht. All das ist hier allerdings angesichts der sonnengetrockneten Wasserbausteine nicht zu erkennen (noch weiss ich nicht, dass mein Ziel zentraler Hintergrund des Fotos ist).

Blick West – v.l.n.r. HafenCityAussichtspunkt, Brückenpfeiler mit Ebbe-freiem Schlick, ElPhi im Hintergrund, rechts die HafenCityUniversität.

Entlang des Norduferkais geht`s Richtung Ziel. – Der Kurze Olaf ist hinten auch im Bild.

Ich kann es garnicht oft genug wiederholen, …

… ich fänd`s prima, wenn der auf dieser – im Vergleich zur Planung unvollendeten – Höhe bliebe.

Im östlichen Teil des Baakenparks fällt ein pyramidenförmig anmutendes Etwas ins Auge. Ich lese dazu den Begriff „Himmelsberg“ – na ja.

Und schon bin ich da – Grün ist auch vorgesehen.

Fragen suchen Antworten.

Breit ist die Palette gefährdeter Organismen – bei allen geht es um Lebensraumerhalt, -wiederherstellung, Bereitstellen von Wanderwegen.

Rollenspiel 3 Landwirte – wir haben es in der Hand, ob unsere Umwelt …

… im Agrarraum rein produktionsorientiert steril …

… oder bunt und lebendig aussieht.

Da wir alle das Geschehen mit Steuergeld subventionieren, sollten Nachhaltigkeit und Vielfalt die Zukunft bestimmen.

Interaktivität kennzeichnet das Angebot, ob im Agrar- …

… oder im urbanen Raum.

Hier ein Beispiel für die Funktionen von Zeit und Raum für unterschiedliche Lebensabschnitte.

Übungen und Experimente – beim Normalbesuch, Klassentag oder Geburtstag – begeistern Klein und Groß.

Weiteres Beispiel für Orientierung und Kraft – Langdistanzwanderer verblüffen.

Schön, dass diese Einrichtung uns vorgestellt wurde. Die Zeit verging mit Gesprächen und Diskussionen wie im Flug.

Lange Schatten auf dem Rückweg zum E-Mobil.

Und siehe da – dies sind vermutlich die treusten, regelhaften Besucher der Wildtierbotschaft, kaum 500 m entfernt von der Wildtierbotschaft eine Grundschule.

Vorbei an der Elbphilharmonie fahre ich im letzten Schwall der abendlichen rush hour.

Bis Wedel bin ich dann durch permanentes Abbiegen anderer fast allein auf der Piste.

Read Full Post »

Pinnau, Pinneberger Straße – das ist gut 6 km weiter bachauf, auch dort gibts allerhand zu sehen. –  Darüber wird ein andermal zu berichten sein.

Blick bachauf am Zielort – Wasser möchte sich winden.

Was da so idyllisch daherzukommen scheint, ist in Wahrheit ein brutales Geschehen – im Jahr 2025 der EG-Wasserrahmenrichtlinie.

Blick bachab, ländlich / urban – Pinnebergs Hochblocks ganz liks am Horizont.

Die Gewässersohle zeigt, die Pinnau ist hier überbreit, hat derzeit keinerlei Struktur, ist von bewegten Erosionssand geprägt.

Das Gewässer liegt tief in der Landschaft, ist übersonnt und im Sommer überheizt. Harte Gewässerunterhaltung hat teils kräftig in die Ufer eingeschnitten – ein no-go seit Langem!

Wie weit das momentan für Verbesserungen vorgesehene Kiesmaterial reichen wird? – Dass auch diese unnatürlichen Spiegelungen im (derzeit schlaffen) Fliessgewässer turbulenziert werden können, nehmen wir für die erste Aktion noch nicht an.

Vorweg begeisterten uns jüngst bekieste Stellen. Die werden vorgestellt, wenn der erste Akt abgeschlossen sein wird.

Der Heimweg führt vorbei an Tangstedts Storchenpaar. Kaum sichtbar: der Kopf des bereits brütenden Partners.

Ein am Weg liegendes Steakhouse kommt mir zeitlich recht.

Da gönne ich mir mit Käse überbackene Broccoliröschen und Sauce Hollandaise.

Der Rellinger Frühling – trotz allerlei wüstem Verkehr aufgrund von BAB-Teilsperrungen und zugehörigen „Fluchtbewegungen“ komme ich gut nach Wedel.

Es ist doch immer schön, gegen den Strom zu schwimmen.

Read Full Post »

Kühl und sonnig starten diese Tage.

Ich traue meinen Augen kaum – 31. März, da ist die 1. Schwalbe, die noch keinen Sommer macht.

Nachfrage bei der NABU Vogelstation bringt Klarheit „… wir haben schon alle drei Schwalbenarten dieses Jahr an der Station gesehen. Rauch- und Ufer waren so ziemlich zeitig da wie in den letzten Jahren. Die Mehl war ca 15 Tage zu früh.“ – Dank dafür!

Reiherspuren am Zulaufrohr zum Bullenfluss Idenburg.

Von Idenburg her rumpelt Nonnengansmasse heran, …

… zieht mit lautem Gezeter wieder zum Ausgangspunkt zurück.

Bullenfluss am alten Elbdeich Hetlingen, die Ebbe bringt es an den Tag: Nutria …

… hat Spass am Schlickrutschen und …

… findet Weg und Gelegenheit, wieder in feste Gefilde zu kraxeln.

Graureiher und Entenpaar in der Hetlinger Binnenelbe.

Blick vom Elbdeich Hetlingen binnendeichs – ein schwarzes Schaf ist (nicht) immer dabei.

Ein Graureiher quert nahebei von der Elbe binnendeichs.

Wovon die ganze Zahl Fischfreunde so lebt?

Von Fisch (und anderem, was so kreucht und fleucht) natürlich. Zur Zeit …

… ist beispielsweise die Laichwanderung der Stichlinge imgange. Das müssen aberwitzige Zahlen sein!

Da Solcherlei nicht regelhaft in (m)einem Netz landet (und auch nicht regelhaft geteilt wird), haben Normalos von der Produktionskraft der Natur bei halbwegs intakten Lebensräumen kaum eine Vorstellung. (Vermutlich ist das auch gut so. – Wir strapazieren unsere Umwelt im Umfeld ohnehin allzustark.)

Wasser auf überheiztem Acker – muss sein in diesem trockenen Frühjahr, die Saat soll keimen.

Als hätte man mich gesehen, … – wurde der Sprühsegen flugs abgestellt.

Der Pferdetümpel, kürzlich noch beim einzigen Märzregen vorgestellt, schwindet derweil zügig vor sich hin.

Und nochmal Geflügeltes bei der Rückkehr: Wollschweber an Mahonie.

Diese Sorte Insekt kenne ich bisher nur aus den Puzzle-Blogs.

Keine Ahnung, ob ich nie ein Auge dafür hatte, oder sie nun aus östlicherem Elbegebiet hier „an der Küste“ landen.

Demnächst geht`s wieder an den Kies. Das Wasser will (neben Lebensraumstrukturverbesserung) in der Landschaft zurückgehalten sein.

Read Full Post »

„Grün ist Leben!“ – auch im Pinneberger Baumschulland. Der frisch gekrümelte Acker im Hintergrund wird ebenfalls demnächst ergrünen.

Mal abwarten, ob der für morgen angesagte Regen fürs Keimen ausreicht.

Warum aber sehen wir ringsum so viele Flächen in giftig-Gelb?

Pestizideinsatz mit Totalherbizid ist weder Boden- noch Wasser-schützend – zwingend erforderlich ist er, wie die Praxis hinreichend zeigt, ohnehin nicht.

Zum Glück hat der Frühling mehr zu bieten.

Was für ein Wetter!

Es empfiehlt sich, eine Kopfbedeckung dabei zu haben (und früh genug zu nutzen).

Lerchengesang erfüllt mancherorts die Luft.

Bei Tideniedrigwasser leuchten an besonnten Stellen auf Schlick Grün- und / oder Blaualgen, …

… an Schwachlichtstellen goldbraun Kieselalgenmatten.

Dichte Polster Scharbockskraut finden sich an kleinklimatisch bevorzugten Stellen, auch …

… Buschwindröschen zeigen sich bereits.

Von Westen anradelnd blicke ich auf Schlehen- und Mirabellenblüte …

… am Steinweg, …

… hier, betrachtet von Ost, mit Kopfweidenreihe vorndran.

Auf der Geest blühen frühe Japanische Kirschen als Großbäume, …

… in unserer Nachbarschaft in der kleinen Version als Allee.

Hier und da zeigen Magnolien ihren reichen Blütenansatz. Es beginnt wieder das Spielchen – wird es zu gegebener Zeit Nachtfrost geben?

Read Full Post »

Blick von vor der Holmer Geestkante gen Elbe – nicht „Manhattan“ am Horizont hinterm Elbdeich!

Dort auf der Elbe, ca. 4 km entfernt, zieht der Containerfrachter Ever MEGA seewärts, 366 x 51 m, nur 12 m von möglichen 16 m Tiefgang nutzend (sagt mir „vesselfinder“).

Ein wohl Tausender-Schwarm Nonnengänse äst bei Idenburg.

Hier sind einige Marschwiesen noch nass.

Vorjahrs-Rohrkolben am Deichrandgraben Giesensand, zerflusend.

Ein sauber geputzter Schafschädel, auf der Schädeldecke liegend.

Der hoch kreisende Seeadler interessiert sich für anderes.

Flachsee an der Vogelstation – Rast für etliche Hundert Nonnengänse.

Wer sitzt da auf dem westlichen Flachsee, hinter einer Sturmmöwe?

Links der Sturmmöwe ist das Bild von Brandgänsen dominiert.

Direkt hinter ihr sitzen Nonnengänse, …

… die allesamt von einem heranbrausenden Tausenderschwarm ihresgleichen hochgebracht werden.

Auch etliche Brandgänse schliessen sich zögerlich dem allgemeinen Aufflattern an.

Ein Bussard auf Ansitzstange (Mauskontrolle für den Deich) beobachtet das Geschehen, …

… ohne sein Aufgabengebiet ringsum zu vernachlässigen.

Nördlich Idenburg, Blick Elbdeich – da wurden tausende Nonnengänse wieder einmal hochgebracht, ihr Lärm schallt über die Marsch.

Auf dem Brunnenschutzgebietsrandgraben (für Scrabble!) …

… fühlt sich ein Schwanenpaar gestört, zeigt einen Ansatz von Revierverhalten, …

… zieht dann aber seiner Wege.

Das waren Eindrücke sonniger Tage mit leichten bis mittleren östlichen Winden. Bei geringem Abfluss der Elbe reichten die aber bereits für Flutwasserstände (desgleichen bei Ebbe) deutlich unter mittlerer Tide.

Getoppt wurde dies durch Oststurm Windstärke 5 am Samstag gestern, „gewürzt“ mit stärkeren Böen. Die Flut blieb 1 m, die Ebbe 0,5 m unter normal.

Querab Klärwerk Hetlingen, der Sturm jagte mich auf dem Rad hinterm Deich entlang. Vorjahrs-Reet neigt sich heftig im Sturm – ich radele quer, später frontal zum Sturmwind (brauche zwar nicht zu schieben, 1. Gang ist aber zeitweise nützlich bis unverzichtbar).

Hetlingen, zwischen den Deichen – Trockenheit und Wind haben das Wasser vielerorts oberflächlich verschwinden lassen.

Eine weissgraue Lage auf Marschwiese bei Idenburg … ??? !!!

In der Totale – das sind ex-Algenteppiche, die ausgetrocknet und -gebleicht wurden.

Der Oststurm hält die Nonnengänse im Binnenland-Lee, hier am Bullenfluss Hetlingen.

Alter Deich Hetlingen nebendran – „geflogen“ wird nur in eine Richtung.

Andere Versuche enden mit im-Sturm-„Stehen“ bzw. krasser Abdrift.

Vor der Geestkante Holm – Scharbockskraut legt los, neben Kies im Sauerbeck.

Darüber wird in einem eigenen Beitrag zu berichten sein.

Auf der Geest Holm – D- und SH-Flagge rasen im Sturm.

Da rast noch mehr – das auf der B 431 links verschwindende Auto nicht! Der Staub- und Sandsturm mit heftig verminderter Sicht zwingt die Verkehrsteilnehmer zur Vernunft (für mich heisst das: Umdrehen, Augen zu und Luft anhalten!).

Hier wird im Kleinen erlebbar, warum die baren, durch Übernutzung entstandenen Heide- und Sandflächen des 19. Jahrhunderts im Norddeutschen Tiefland und anderswo mit Baumpflanzungen festgelegt wurden. Andeutungsweise habe ich das in Beiträgen zu den „Holmer Sandbergen“ berichtet.

Read Full Post »

Mal wieder liegen wir zwischen den Wettern.

Von Norden drück`s kalt rein …

… von Westen schiebt Neues, …

… über uns steht das Ganze, sich leicht verschiebend.

Faszinierend.

Aber, wie üblich – hinterm Horizont geht`s weiter! Da wollen z.B. die Nonnengänse hin.

Und die Frühjahrsferienflieger auch.

Das war gestern Vormittag – demnächst mehr.

Read Full Post »

Was für ein Unterschied – glasklar fliesst Wiesengrabenwasser dem ultratrüben Tide-Bullenfluss zu.

Auf dem Watt legen – lichtabhängig – schnellwachsende Einzelleralgen los, hier Kieselalgen.

Schier unglaublich, solch dichte Matte – sich zunehmend flächig ausbreitend – besteht aus winzigen einzelligen Algen, die sich zu unendlichem „Gewebe“ zusammenkleben.

Lange hat es gedauert, bis z.B. Küsteningenieurwesen Derartiges als stabilisierenden Faktor erkannt und in Formelgleichungen und Prognosemodelle integriert hat.

Die Algen kümmert das nicht. Sie wachsen einfach drauflos, sobald das Frühjahrslicht ausreicht.

Das erste Kieselalgenfoto stammt vom Bullenfluss Idenburg, dieses vom Bullenflussarm Hetlingen.

Wo das Licht stärker auf den Wattboden trifft, nehmen Blau- und / oder Grünalgen …

… den Platz ein und besiedeln ihn flächig.

Derweil fliegen weiter massenhaft Pollen, z.B. von Erlen, durch die Luft.

Die dieses Jahr (hier) nicht so zahlreichen Nonnengänse sammeln sich zu Schwärmen in die Tausender (dunkle Linie) – im Hintergrund Giesensand und der Elbdeich Hetlingen.

Noch haben sie etliche Wochen zu trainieren. Richtung Ende April sind sie dann aus dem hiesigen Landschaftsbild verschwunden.

Lautes Trompeten empfängt mich auf dem Elbdeich Hetlingen. Hoch oben, in der Ferne zieht ein Kranichtrupp …

… vor illustrem Wolkenbild …

… gen NordOst vorbei.

Bunte Anwesenheit, steter Wechsel ist auch an der Vogelstation Wedeler Marsch zu beobachten – im Hintergrund Idenburg.

Im Foto tummeln sich diverse Entensorten, Brandgänse, Kiebitze an und auf dem schwindenden Marschwiesensee. Von links überfliegt ein Rabenvogel.

Read Full Post »

« Newer Posts - Older Posts »