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Archive for the ‘Klima’ Category

Nachdem es mich vormittags an Bächen und kleinen Flüssen umgetrieben hat (Beitrag folgt demnächst), wollte ich vor Sonnenuntergang noch etwas Großes sehen, die Elbe.

Auf dem Weg zum Schulauer Hafen – wie sagt man zu einer Zeit 15.30-16 Uhr, wo die Sonne schon tief steht? „Abend“ sicherlich nicht.

Die Elbe! – Blick vom Sandstrand Wedel rüber nach Hanskalbsand.

Rette sich, wer kann! – Mit der Sonne geguckt, ist es noch ordentlich hell.

Alles so schön bunt hier – und ein Baggerschiff in Grün! „Scheldt River“ denke ich, baggert hier und schmeisst den Kram in der Elbmündung, vor Cuxhaven oder Helgoland raus.

Weit gefehlt – „Scheldt River“ buddelt und klappt in der Seine-Mündung, sagt marinetraffic.com.

So lernt man immer neue Schiffe kennen. Dies ist „Bonny River“ und trägt mit 21.000 t doppelt so viel wie das Schwesterschiff.

Mit der Elbe (und dem Tideniedrigwasser) geht es also weiter bergab. – In Kommentaren streiten sich die Hafen-Spezis wieder über Hamburg vs. JWP (Jade Weser Port – Wilhelmshaven). Aus der Schweiz habe ich gerade Kunde erhalten, dass die Container beide bald nicht mehr brauchen, ihr Ziel auch anders finden.

„Bellen“ über mir.

Nonnengänse fliegen Richtung Nachtruheplatz.

Auf dem Rückweg Jahreszeitliches – durchweichter Boden, vollgeregnete Entwässerungsgräben in der Marsch.

So kann man hier in der Ecke auch „anders“ fotografieren.

Sonnenuntergang hinter Weiden querab der Badebucht.

Und ein Vogel, hier Rabenkrähe, ist auch wieder mit im Bild.

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Die Stadt Norderstedt legt Wert auf Nachhaltigkeit und überzeugendes Handeln in Zeiten nötigen Klimaschutzes. Teil dessen sind nicht zuletzt die Gewässer und ihr Umfeld. Auch an der Moorbek, im Stadtpark sowie im ländlichen Raum, soll das Restaurieren weitergehen.

In diesem Sinn wurden zwischen einem Grundeigentümer, Wasserverband und NABU Norderstedt Aktivitäten für 2020 verabredet. Das „Wiederherstellen des standorttypischen Forellenbachs“ ist das Ziel.

Blick bachabwärts, heute ein eher öder Sandkanal.

Blick bachauf der Restaurierungsstrecke.

Angesichts einer bereits vorhandenen, geringen Ausstattung des Bachs mit standorttypischen Pflanzen sowie  ansatzweiser Eigenentwicklung eines Baumsaums aus z.B. Erle, Weide und Eiche, ist bei ein Bisschen Hilfe zur Selbsthilfe eine gute Entwicklung zu erwarten. Nicht standorttypische Wasserpflanzen wie z.B. Wasserpest (eher Anzeiger für Stillgewässer und Lichtüberschuss) werden durch Fördern der Bachturbulenz und einer lichten Beschattung zugunsten der Bachpflanzen abnehmen.

Hierüber wird 2020 weiter berichtet.

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Um es kurz zu machen – wir waren offenbar angesichts der langen Niedrigwasserführung von Elbe und Nebenbächen zu früh mit unserer Salmoniden-Nachschau. Aber zu sehen gibt es doch immer etwas.

Der Kieslenker, der im vorigen Winter von laichenden Meerforellen zu einer einzigen, großen Laichbank umgestaltet war, lenkt immerhin noch.

Die Aussenkurve, potentielle Gefährdung für eine recht schmale Fahrspur, bleibt weiter von vorher starker Erosion entlastet. Am vorn links frei liegenden Kies ist zu sehen, dass wir uns abnehmend wieder Richtung Mittelwasser bewegen. (Der gestrige, 16. November, andauernde Regen brachte 35 cm plus, die heute schon wieder Richtung MW abfallen. – Es fehlt halt die wesentliche Grundlage, die Quellschüttung aus Grundwasser nach wie vor.)

Die in früherem Beitrag als „angelaicht“ bezeichnete Stelle an von Fischen zweigeteilter, langer Rausche ist nun ein Beispiel für die Entwicklung von Kolk-Rausche-Abfolgen durch Fisch-Aktivität.

Kolk, rechts, in Fliessrichtung nach links die Rausche.

Mögen sich die Forelleneier und anschliessend -larven im hellen, frisch aufgeworfenen Kies gut entwickeln.

Nach allem, was wir ringsum hören, sieht es anderswo nicht aktiver aus. Ich erinnere mindestens ein Jahr aus den 1980ern, als wegen geringer Wasserführung die Fische erst (gefühlt) so zwischen Weihnachten und Neujahr in die Bäche „rasten“, laichten und ins Meer zurück verschwanden.

 

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Der Eiserne Vorhang hat uns allzu lange begleitet. Es war eine bewegte Zeit Ende der 1980er, Anfang der 1990er, die nicht nur Deutschland betraf.

Eher zufällig ergab sich unser diesjähriger Elbe-Urlaub so, dass wir in Dömitz und Rüterberg anschaulich an die zum Glück vergangene Zeit erinnert wurden.

An die Zeiten der Mauer denken wir bei jedem Berlinbesuch zurück.

Mit der Tram 10, auf unserer Hauptroute, fahren wir von West nach Ost, von Ost nach West.

Die Gestaltung der Erinnerung finden wir sehr gelungen – einmal abgesehen davon, dass Mauer und Grenzzaun zwischen Ost und West vielerorts allzu schnell und allzu restlos beseitigt wurden. Aber darüber kann man unterschiedlicher Meinung sein.

In der Kulturbrauerei läuft eine Ausstellung.

Diesmal war die Zeit zu knapp – aber bis zum 19. April 2020 sollte uns ein Besuch der Ausstellung möglich sein.

Aber auch hier an der Tide-Elbe im Umfeld Wedels, am Südufer, ergeben sich – plötzlich im Vorbeiradeln – Gelegenheiten, an zum Glück Vergangenes zu denken.

Da steht ein historischer Trabi, natürlicher Entwicklung überlassen zwischen Lühe und Stade.

Der hat noch ein echtes Nummernschild – von mir verändert.

Wenn wir so an den Trabi mit seinem Lärm und Gestank zurückdenken – wie könnte heute eine zukunftsweisende Rennpappe aussehen?

Wir finden, bei Minimieren der Ansprüche auf gutes Fahren von A nach B, ist das hier am Besten gelungen. Das viel zitierte „Brötchenholen im SUV“ ist nun wirklich eine Angelegenheit, die keinerlei Unterstützung verdient.

Wir haben solch kleines Teil vorbestellt. Das erinnert uns nicht nur an einen anderen kleinen Flitzer, sondern auch an den Trabi: Man muss schon etwas Geduld haben, bis er ausgeliefert wird.

Am Beispiel der Elbe übrigens verdeutliche ich meinen internationalen Studentinnen und Studenten (Beispiel 2017) seit Jahrzehnten den „Iron Curtain“ und seine Bedeutung für internationalen Gewässerschutz – gestern und heute. Insbesondere die Gäste aus Amerika, Afrika und Asien sind überrascht, was „Hydrobiology“ so zu bieten hat. Manch Teilnehmer wirkt beim Beispiel Elbe „angefasst“, ist doch die realpolitische Situation anderswo oft weit entfernt von unserem Glück. Als Ingenieur- und Technik-Studentinnen und -Studenten mit konstruktiv-kritischer Neigung ist allen klar und nah, dass nicht nur Fachlichkeit und „Recht“, sondern auch „Einigkeit“ und „Freiheit“ uns nicht von allein zufallen, sondern erarbeitet und verteidigt werden wollen.

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Gegen 9 Uhr auf dem Weg zur S-Bahn. Blick durch die B 431-Altstadtschlucht. Die Sonne schafft es kaum durch die Wolken.

Richtung Berlin im IC, der ICE wurde ersetzt. Die Sonne kämpft weiter.

Ans Tageslicht – haben wir „das Wetter“ überholt oder ist es abgebogen?

Alles so schön bunt hier! – Gut gemachtes dreidimensionales Stadtbild auf flacher, geschlossener Hauswand.

In der Tram, vorbei an „Fridays for Future“ und herbstlich-gelbem Ginkgo nahe dem Bundeswirtschaftsministerium. Die Offiziellen dürfen gern mehr tun.

Vor dem Abholen der dritten Blondine gehen wir erstmal in der Kulturbrauerei essen.

Auch bunt – Flüssiges im Frannz.

Nahebei sammeln wir die dritte Blondine ein.

Wie schön, dass es wieder mit der Unterkunft, hoch über den Dächern von Berlin, geklappt hat.

Fernsehturm bei Nacht – schnell ist der Anreisetag vergangen.

Der Morgen danach. Das hat was, hier oben!

Ständig wechselnde Farbeindrücke.

Ich muss auch mal auf der anderen Seite gucken.

Da blinken all die angeschienenen, über den Dächern erneuerten Schornsteine und anderen technischen Anlagen.

Nach dem Frühstück – der Morgenhimmel, normalisiert.

Das Wetter bleibt gut, wir unternehmen was im Freien.

Gedächtniskirche, dem Ziel schon nah.

Wir sind im Zoo.

Schaum vorm Mund, produziert vom Unterwasserbläser. Wir sind nicht sicher, ob wir mit 5 Tieren über und unter Wasser richtig gezählt haben.

Die ultra-aufmerksamen Hyänenhunde mögen als zweite und letzte Tierart Interessantes im Berliner Zoo repräsentieren.

(Ooooh, gar kein Panda-Foto?! – Nee, ist schon im Oktober 2018 verewigt. Besser geht`s nicht. Die diesjährigen Jungtiere sind ohnehin noch nicht öffentlich sichtbar.)

Gedächtniskirche, mal nicht im Gegenlicht.

Abendlich trennen sich die Geschlechter. Die Männerrunde Ost-West fachsimpelt über Gesundheit und Umwelt, „public health“, Natur, Klima – schön dass wir diese Möglichkeit seit 30 Jahren völlig frei nutzen können.

Tags drauf, regnerisch – wie angesagt.

Marktbummel, von Kinderfloh- und Flohmarkt bis „street food“, Muffins backen und geniessen, Laterne basteln und …

… Laterne gehen, bestimmen unseren Sonntag.

Ein neuer Morgen, schon ist „Berlin“ – wohl für 2019 – für uns um.

Das waren, stark geprägt durch die Konzertbesuche Mitch Ryer & Engerling im Februar und Eric Burdon & Animals im Juni (heissester Tag ?), wieder spannende Berlin-Erlebnisse für uns.

Kein Problem. Der ICE fährt pünktlich in Berlin und auch in Hamburg ein – anderen Reisenden zu anderer Zeit geht es anders.

Wow, was Wetter! – Aber warum, hier zwischen Blankenese und Wedel, im Freien? – Nun ja, „Personen im Gleis“. Unsere S-Bahn erreicht ihr Ziel nicht, fährt zum Verbessern des Fuhrparks nach Blankenese zurück.

Aber wozu hat man Verwandtschaft in Sülldorf?!  🙂  Ein fröhliches Hallo und so kommen wir ausnahmsweise auch mal ohne ÖPNV zurück nach Wedel. Herzlichen Dank nochmals!

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Wir haben den Treffpunkt am Nordermarkt erreicht. Mit 9 Personen haben wir eine gute Gruppengröße und sind gespannt, was uns erwartet.

Gleich um`s Eck gibt`s die erste Leckerei. Wer würde in „Havanna Bar und Oliver`s Burger“ so etwas wie Smørrebrød erwarten? Wir waren überrascht, hier Originales – vom in Sri Lanka geborenen und in Schweden und Dänemark in nordischer Küche gelernten Koch – frisch zubereitet zu bekommen.

Wenige Schritte weiter – Geschmacksproben, verfeinert mit Safran-Dressing aus Familientradition, im Burrito.

Wir sind Richtung Hafen weitergegangen, bekommen das Kompagnietor erläutert.

Da haben sich Christian 4 und Catharina verewigt.

Und hoffen, was sollte es anderes sein, auf Gewinn.

Der Wegweiser des „Kapitänsweg“ – sage man keiner, umständliche Bürokratie wäre ein Zeichen neuerer Jahrzehnte! – Man könnte den – langen – Kapitänsweg vielleicht auch als Gebrauchsanweisung betrachten.

Holz mit Geschichte. Unser zweiter Stopp, direkt über dem Wasser.

Eine Silbermöwe dümpelt im Hafen.

Lachmöwe, im Winterkleid, wartet auf etwas.

Die Lachmöwe weiss Bescheid. Irgendein Kunde von Bens Fischerhütte verliert immer ein Stück Fisch. Das ist bei uns nicht anders – und das Stück wird sofort vom Kai genommen. Sauber!

Neben anderen Schiffen liegen hier auch größere Segler – irgendwie bekannt.

Sieh an, die Dagmar Aaen. Damit ist, auf N 3 übertragen, kürzlich Arved Fuchs zurückgekehrt.

Oben am Himmel … – (eigentlich für den ganzen Tag nässend) Angesagtes …, rast zum Glück vorbei.

Was hängt da massenhaft über der Norderstraße? Schuhe ! ? !

Wie auch immer entstanden, damit ist Flensburg im Internet international berühmt – verrückt, Nr. 4 !

Kleine Pause nach Eis bei Isa, Café und Eis, nicht nur für Piraten – auch für Nixen.

Da, wo die Katze runtergeht, gehen wir hoch.

Und es geht weiter – hoch!

Durchatmen, letzter Anstieg.

Hoch aufgeschossene Robinien – erinnern uns an Blick von der Sohle der Tongrube Rüterberg gen Himmel.

Oben angekommen – Bildung! Eiszeitgeschichte, wir stehen auf skandinavischen, ganz unterschiedlich gekörnten Gesteinanlieferungen!

Sieh an, ein bunter Skandinavien-Mix liegt uns zu Füßen.

Wir haben nicht mitgezählt – wenn das die Marientreppe war, die wir hochgestiegen sind, haben wir 101 Stufen bewältigt.

Der Aufstieg hat sich nicht nur Bildungs-, sondern auch Aussicht-bezogen gelohnt – Blick über die südliche Förde, ertrunkenes Flusstal während des Meeresspiegelanstiegs nach der vorigen Eiszeit.

Auf halbem Abstieg passieren wir die Rückseite der früheren Senffabrik, jetzt „Wohn- und Kulturprojekt“.

Vielfältige Stuckverzierungen kennzeichnen etliche Häuser – nicht nur in der Toosbüystraße.

Und weiter geht`s hangabwärts.

Blick Richtung Meeresspiegel.

Aale und Meinungen – wir sind nicht wieder auf dem Meeresspiegel, sondern seitwärts abgebogen.

Hier gibt`s, „Chokodays“, Süßes in interessanten Varianten, z.B. Schoko um Lakritz und eine andere klitzekleine Besonderheit als Geschmacksänderungstest danach.

Beispiel zum Thema „Lose Ware“ in der MOMO Naturbutik – und auch hier ein leckeres Häppchen.

Und immer wieder bunte Seitengässchen und Innenhöfe – Fassadengrün.

Herbstfarben auf Balkonien.

Alte Handels- und Lagerhäuser – Ladeluke und -boden.

Herbstbunt.

Wir sind am Ende unserer Tour angekommen – Johannsen Rum & Johannsens Hökerei.

Hier lernen wir über die reiche Rum-Zeit – und die sie begleitende brutale Sklaverei.

Wir lernen aber auch, was beim Rum-Riechen, -Schmecken und -Trinken zu beachten ist.

Aushängeschild vor Stadthorizont.

Das war unsere ca. 3 km lange, verwinkelte Erfahrungswanderung mit Geschichte und Kulinarik durch Flensburgs Nördliche Altstadt – hervorragend ausgearbeitet und durchgeführt!

Wir machen uns auf den Weg – Richtung Bahnhof.

Letztes Flensburg-Gold.

Oh …, das wir doch nicht ? ! – Doch, auf den Rest erwischt uns, was glücklicherweise nicht gemäß Wettervorhersage schon die ganze Zeit hätte auf uns niederprasseln sollen.

Na, wir waren ja gewappnet. Doch Angefeuchtetes, unter anderem die Schirme, trocknen auf der Zugfahrt nach HH-Dammtor / / Wedel.

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[Rüterberg-Urlaub Anfang September] Wir machen eine kleine Nachmittags-Tour ins Elbvorland, südlich Rüterberg.

Wir bewegen uns zwischen Moräne / Düne des Hochufers am Rand der Elbtalaue, sandige Dünenausläufer.

Da wird auch intensiv am Insektenvorkommen geforscht.

Hinter uns wurden vor Zeiten durch Anpflanzen von Kiefern die Sandwanderungen festgelegt.

Beim Radeln rund um Rüterberg kann man unter Kieferbestand seitwärts von Straßen und Wegen die dünengeprägte, wellige „Berg- und Tal-„Landschaft in Teilen erkennen und ihre Ausdehnung erahnen.

Die Elbtalaue hier wird intensiv mit großen Herden Rindvieh beweidet.

Es stellt sich die Frage, ob Viehbestand und Fläche in einem Verhältnis stehen, „halboffene Weidelandschaft“ anzustreben. Fast darf man es anhand der Herdengröße bezweifeln. An Auwald denkt auf diesen großen Flächen jedenfalls niemand (andernorts schon [Beispiel]).

Hinweis: Der Papa ist auch dabei!
(Wobei Kühe mit neugeborenen Kälbern in der Regel viel gefährlicher sind, insbesondere bei dummerhaftigem Verhalten des Menschen.)

Egal, wir bleiben lieber ausserhalb des Zauns.

Eine Polizeipatrouille auf dem Deich – die wollen mal kontrollieren, was es mit den Autos dicht an der Elbe auf sich hat.

(Da waren wohl Angler mit Berechtigung oder / und zur – verkürzten – Elbefahrt Gehörige nahe dem Notanleger angesichts der extrem niedrigen Wasserführung im Gelände.)

Blick über die Elbe, vom Innenbogen mit Buhnenfeld ans sandige, gegenüberliegende Ufer. Die Boje zeigt, was gerade nicht geht: Bundeswasserstraße.

Herbstlich Blühendes.

Oben strahlt es Regen – morgen … ?

Die Ansichten wechseln. Das wird doch nicht …

Wir ziehen uns Richtung Ferienwohnung zurück. Dort angekommen, „das Wetter“ zieht wohl im Süden vorbei, setzen wir uns noch eine Weile an den Gartenteich.

Der wird unter anderem von einem seltsamen Holzgeist (einer Geiss?) bewacht.

Goldorfe, Goldkarpfen und mehr sehen in uns potentielle Fütterer.

Warum muss ich bei dem Dicken an Weihnachten denken?

Wir essen keinen Weihnachtskarpfen, lieber Karpfen als Filet ganz längs – gebraten, gern in Sommer und Herbst.

Diverse Charaktere und Turbulenzen.

Eine große Rotfeder zum Schluss.

Tags drauf geht`s nach Hitzacker – mal sehen, ob die Fußgängerfähre in Betrieb ist und uns übersetzt.

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Vor Kurzem noch auf der großen Fridays for Future-Demonstration, Berlin – morgen in Wedel und Umrum.

Michel Bender, Grüne Liga, und Hong He, auf Austauschbesuch aus China in Deutschland, (auf dem Foto zusammen mit Andreas Fuchs (Mitte), Grüne Liga, Berlin / Wassertisch.info) besuchen morgen beispielhafte Restaurierungsorte an Schleswig-Holsteinischen Bächen und kleinen Flüssen.

Wir werden die Ohlau, Kreis Segeberg, passieren.

Schwerpunkte werden dann die Wassercamp-Strecke an der Osterau im Wildpark Eekholt sein, vgl. Beitrag vom 29. September, sowie verschiedene ländliche und städtische Strecken der Mühlenau, zu finden über die Suchfunktion hier im Blog.

Dazu folgt demnächst mehr.

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Sonntag. Es regnet – so zeitlich und mengenmäßig absehbar, dass die Fahrräder unter Dach bleiben. Da bietet sich immer ein schicker Waldspaziergang an. Wir fahren zum Klövensteen, über die Landesgrenze, Hamburg.

[Wer ruft das Stichwort „Rüterberg“?! Keine Angst, über die schicken Spätsommererlebnisse dort wird zu gegebener Zeit berichtet.]

Kleiner Waldteich südlich des Wildgeheges.

Eine erste, noch dünne Schicht Blätter bedeckt den Boden, wird angefeuchtet.

Pilze sind begeistert!

In den Kommentaren anderer Medienmeldungen finden sich neben den Regentrüben jubelnde Pilzsammler und Hundeführer.

Auch Moose lieben dies – Moos-umkränztes Schild am Wanderweg.

Ostecke des „Großen Fischteichs“. Allen Stillgewässern hier fehlen mindestens 1,5 m Wasser an normaler Stauhöhe.

Die Westseite des „Großen Fischteichs“, Übergang zu großflächigem Flachwassergebiet (trocken).

Fische kommen seit Langem an diese fetten Nahrungsgründe nicht heran. – Mir stellt sich die Frage, ob mein alljährliches Spiegelungsfoto bunter Trauerweiden noch etwas werden kann.

Nordöstlich „Großer Fischteich“ – eine der Trauerweiden hinter mächtiger Sturzeiche.

Interessante Holzformationen, Schutz versuchende Rindenverwallung.

Hier und am stehen gebliebenen, nun sicherheitshalber gesägten 2. Doppelstamm sieht man das Problem der „V-Zwiesel„. Die Einzelstämme reissen voneinander los, Wasser dringt ein, ein Wettrennen zwischen Rindenschutzversuchen und Verrotten beginnt. Meist gewinnt früher oder später Letzteres. Wohl dem, der sein Haus nicht neben solch Zwieselbaum stehen hat.

Wir gehen Richtung Auto am Wildpark. Die Rüdigerau – trocken.

Trockene Rüdigerau Richtung „Großer Fischteich“.

Wir sind gespannt, das Wetter ist für die nächste Zeit nass, dann immer mal feucht angesagt. Wie lange wird es dauern, bis hier Wasser fliesst, die Teiche wieder Füllstand erreichen?

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Über die Erlebnisse in und um Rüterberg, Elbe, berichte ich nach den Beiträgen über das Auenökologiesymposium Leipzig.

Bahnhof Hamburg-Altona. Die S-Bahn hat mich gut hergebracht, der ICE fährt pünktlich ein.

Bald nach dem Verlassen von HH-Hbf wird das von der Wettervorhersage versprochene, flächige Regentief über dem Osten sichtbar.

Erste Regentropfen kurz hinter Büchen. Wir fahren der Zugrichtung des Tiefs entgegen, es wird mich bis in den Abend begleiten.

Während der Fahrt bilden sich je nach Zuggeschwindigkeit unterschiedliche Fliessformen an der gut bedeckten Scheibe aus.

„Gut Wasser“ während der Fahrt, nur bei Zughalt oder Langsamfahrt mal tropfigere Bilder.

Pünktlich in Leipzig angekommen – es regnet weiter. Wunderbar … 🙂

Durchweg grauer Himmel über der Messestadt.

Ich will noch zum Begrüßungsabend – der Schirm muss jedenfalls auch mit.

Im Kreisbogen nähere ich mich dem Veranstaltungsort, der Alten Börse. Das Barfussgässchen, sonst Touristen-überfüllt, verwaist.

Über den Marktplatz vor dem Alten Rathaus hasten Regenflüchtige.

Mein Höhepunkt des vielseitigen Begrüssungsabends ist der kleine Film von Johannes Hansmann über das Leipziger Rosental – herzlichen Dank dafür!

Die Parthe, der (jedenfalls potentiell) sommerkühle Bach. Er ist wahrnehmbar, gibt in günstigen Situationen die Vielfalt im kleinräumigen Wechsel zwischen Turbulenz und Strömungsruhe zu erkennen (Standfoto aus Film von Johannes Hansmann).

Da wird mein Vortrag am 2. Veranstaltungstag „Wiedergewinnen des standorttypischen Forellenbachs“ (Link zu Veröffentlichung der Norddeutschen Naturschutzakademie aus 2010 – das Thema „verjährt“ mangels hinreichender Aktivität in Deutschland – leider ! ! ! – nicht) ja trefflich eingebettet.

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