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Archive for the ‘Klima’ Category

Morgensonne am Abreisetag – wir haben Berlin mit allem Drum und Dran wieder einmal genossen.

Hauptbahnhof Berlin, EU-Wahlplakat – man los, wer noch nicht gewählt hat, spätestens kommenden Sonntag.

Kaum hat der ICE den Hauptbahnhof Berlin verlassen – Tropfen, Flussmäanderbildung.

Sonnig (so gut wie pünktlich) kommen wir in Wedel an.

So schön der Eindruck des quantitativ mit Teichrosen bedeckten Mühlenteichs (seit Jahren!) aussieht – er ist ein Beispiel für unser Unvermögen, mit Normalität umzugehen. Dazu gehört die regelmäßige, sach- und fachgerechte Unterhaltung.

Statt angemessen zu handeln – es handelt sich schliesslich nicht um neuartige Erscheinungen – verbringen wir allzuviel Zeit mit Geschwätz.

Werden wir (wieder) Gegenwarts- und Zukunft-fähig – lokal, regional und international!

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[Am Ende des vorigen Beitrags habe ich noch ein Foto „mit Eule“ ergänzt.]

Zum Mittagessen sind wir gen Norden gefahren.

Im Kastell, Buch, lässt es sich gut essen und trinken –

– schon Fontane soll das vom früheren Etablissement gewusst haben.

Wir geniessen die Biergarten-Ruhe im Grünen.

Und anschliessend ein kleiner Spaziergang – rüber, Stadtgut Buch, hier: Taubenturm und Inspektorenhaus.

Allerhand hat sich getan. Und es geht weiter.

Vervollständigt – der Haken / das Stierhorn (???) links oben im vorigen Foto – Kunst. Davon gibt es ringsum so einiges, aus Metall und Stein.

Die ehemaligen Großtierställe.

Und stets mit Rosen – Rindvieh- …

… und Pferdeställe.

Den Schlosspark berühren wir nur am Rand. Hier werden wir bei späterem Besuch einmal mehr Zeit zubringen.

Wir fahren zurück ins Zentrum Berlins, „Mitte“.

Zum Fußballabend (BAYER Leverkusen vs. Kaiserslautern, ich berichtete über die besoffenen Fans im Anreisebeitrag) zieht angekündigtes Wetter von Süden auf.

Wir erleben einen spannenden Abend, im wahrsten Sinn des Wortes, Spannungen entladen sich – gewaltige Gewitter ziehen am Horizont vorbei. – Gelegentlicher Blick auf den Fernseher zeigt, dass Teile der Wassermassen auch im Stadion ankommen.

Die südliche Entwicklung, …

nach Nordwest sieht es besser aus.

Die tiefer stehende Sonne leuchtet ins Schwarz der anderen Seite.

Na also – da ist er, der Regenbogen.

Wenn dort das eine Ende ist … (mal aus dem Nordfenster, Straßenseite, gucken) …

Tatsächlich, das andere Ende!

Im Weiteren wird uns schicke Farbentwicklung geboten.

Das Rötliche bekommt nach Sonnenuntergang einen Übergang ins Bläuliche.

Und so endet ein interessanter Tag.

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Ja, das heisst im Plural tatsächlich so, hab`s extra nachgeschlagen.

Ob mit oder ohne Spitze des Fernsehturms – ein Segler ist immer im Blick, und auch im Bild.

Gleich bei unserer Ankunft über den Dächern von Berlin fiel das typische „Schriii, Schriii“ auf – das sind doch Mauersegler!

Wir haben erstmal gerätselt, ob dieses Auffallen mit fehlender Erinnerung, anderen Reisezeiten oder was immer zu tun haben könnte. Es bleibt ein Rätsel. Check des Blocks zeigt aber ebenfalls, dass da noch keine Rede von den rasenden kleinen Himmelsbewohnern war …

Angesichts unseres Wartens in Wedel, dass die 10 am Haus angebrachten Seglerkästen für die Brut auserwählt werden (bis dahin werden sie zum Erweitern unserer Spatzenkolonie genutzt, auch der Sperber freut sich selbstverständlich über diese Situation), stellte bei diesem Besuch Seglerbeobachtung in Berlin ein besonderes Highlight dar.

Ein Segler …

… kommt selten …

… allein.

Hier sind sie …

… mal zu Zweien, …

… hier schon zu Dreien.

Vier auf einem Foto …

und fünf ...

… und fünf …

… ebenfalls.

Das war nun eher Spielerei beim Einfügen „beliebiger“ Fotos, insbesondere weil sie zum Sichtbarmachen der kleinen Flitzer starke Ausschnittvergrößerungen darstellen.

Der schnelle Seglerflug (man spricht von locker haltbaren 200 km / Stunde) bedeutet für Beobachtende, konkret für uns, dass im Sichtfeld von „kein Segler“ angesichts des rasenden Geschehens in der dritten Dimension blitzeschnell Gruppen von 5 – und nochmal 5 dazu … – nein, da sind ja noch 10-12 (!) … sich wohl bis zu 25-30 dieser Vögel im Gesichtsfeld befanden.

Wahnsinn!

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Gruß aus der Bärenstadt!

Haus-Rose, gigantisch – was fürs Klima geht immer, mental wie real.

Weit hergeholt? – Ganz unten rechts auf dem Foto ist ein Zipfel eines Wahlplakats zu sehen.

Tun wir was für Europa! … und fürs Klima. Der 9. Juni naht. (Wir haben schon, per Brief.)

Übers Wetter reden geht immer, hier: Abend-Aspekt – über den Dächern der Stadt.

Und Sonnenuntergänge gab`s auch.

Berlin hat uns allerhand geboten – mehr darüber folgt demnächst.

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Dauerthemen Gewässerschutz, Anpassung an den Klimawandel – Gesetze haben wir auf Grundlage besten Wissens aus Naturwissenschaft und Technik, erfüllen nur leider nicht unsere Aufgaben … . – Es soll ja auch Mitlebewesen geben, die aufgrund der „Nicht-Existenz“ des (menschengemachten) Klimawandels so Sachen wie Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel für völlig unnötig halten. – Na, viel Spaß denn!

Das Projekt Lebendige Alster hat zu seiner Fachtagung 2024 ein interessantes Programm aufgestellt.

Querab zum Alstersystem, an der städtischen Pinnau in Pinneberg sah ich gegen Ende 2019 ein passendes Werbeplakat.

Direkt über einem unserer Kieskegel überraschte mich die passende Botschaft.

Besten Dank, international Aktive, dass ich das nutzen und so wiedergeben darf.

Mein Bezug zum Alster-Einzugsgebiet ist vom Salmonidenfreund sowie Beiträgen über die quellnahen Alster-Nebenbäche Rönne und Bredenbek hier im Blog hinreichend bekannt.

Es gilt, wie allüberall, unsere übernutzte Landschaft mit allem Drum und Dran wieder in einen robusteren, ausgeglicheneren Zustand zu versetzen. Wasser – insbesondere unser Umgang damit – spielt dabei eine herausragende Rolle.

Die Beispiele Bredenbek „vorher“ und „nachher“ werden präsentiert.

Nach der Veranstaltung finden sich veröffentlichungsfähige Versionen der Vorträge auf der Homepage des Alster-Projekts.

 

 

 

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Im Beitrag vom 28. April 2024 hatte ich unter anderem Funde im Spülsaum des Wedeler Sandstrands präsentiert und mich über die Zusammensetzung gewundert. Ein größeres, braun-rötliches Bruchstück erinnerte mich entfernt an eine Seepocke.

Das mysteriöse Fundstück.

Inzwischen ist dieser Fund, zusammen mit den anderen, in der Tote-Tiere-Sammlung unseres Hamburger Familienzweigs untergekommen.

Von innen zeigt das Teil diese interessante Struktur. – Wer baut sowas ?!?

Und, wie sich das in heutiger Zeit so gehört, wurden diverse Apps bemüht. Das Rätsel musste geknackt werden!

Sieh da, mindestens aus belgischen und niederländischen Meeres- bzw. Brackwassergebieten ist das Tier so um die Jahrtausendwende bekannt. Wenn ich das alles richtig gelesen habe, stammt es aus pazifischen Küstengewässern Süd- und Zentralamerikas und wurde vom „alten Darwin“ 1854 als Megabalanus coccopoma beschrieben. Ob „mein“ Bruchstück nun von einer nördlicheren Art stammt, sei dahingestellt.

Nun also auch in deutschen Gewässern … – Gleich westlich neben dem Sandstrand Wedel liegt der Bauhof Wedel des Wasser- und Schiffahrtsamt Hamburg. Von dort werden nicht nur Schifffahrtszeichen wie Fahrwassertonnen in Teilen der Elbe ausgelegt. Sie werden auch vom Bewuchs gereinigt, sobald das erforderlich ist.

So ist das Seepockenbruchstück vielleicht auf recht kurzem Weg im Spülsaum des Sandstrands Wedel gelandet.

 

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Vor einer Woche …

Noch nicht der ssssteife Ostwind wie in den vergangenen Tagen – Nordwest lässt mich die Hetlingen-ElbdeichRoute gegen den Uhrzeigersinn fahren. Doldenblüher haben ihnen passende Stellen bis Flächen übernommen.

Blick vom Elbdeich Richtung Wedel – vereinzelt sind Nonnengansschwärme noch auf der Durchreise, …

… veranstalten das übliche Spektakel.

ALLE hoch! – Radau, Radau!

Sie ziehen …

… über den Elbdeich.

Und kehren nicht zurück.

Unser kurzer Bremen-Stadturlaub, vgl. Berichte, brachte andere Erlebnisse als Radeln in der hiesigen Marsch.

Das waren dann wohl die letzten Nonnengänse, die ich in diesem Frühjahr zu sehen bekam.

Seeadlersichtung gestern scheint das zu bestätigen – von Haseldorf her quert er bereits beim alten Hetlinger Heuhafen die Tideelbe.

Als ob er keine großen Funde auf diesseitigen Marschflächen (mehr) erwarte …

Hier bleibt die Vielzahl örtlich beschäftigter Vogelarten, darunter eine große Schar Graugänse, die uns Jahr für Jahr zuzunehmen scheint.

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Die Regenphase ist vorbei, es wird trockener – Beispiel Marschgraben mit Schachtring.

Der Pferdetümpel auf Wedels Geest schwindet zusehends.

Rindvieh – hier die Highlands im Wedeler Autal – zeigen Verstand: frühmorgens in die Fläche, ordentlich fressen.

Und, spätestens ab Mittag, …

… liegen alle 16 im Schatten.

Seit einigen Tagen sind auch die Angus ins Autal zurückgekehrt. – Auch die wissen, wie`s geht.

Pech hat in diesen Zeiten, wer keine Hütte, keinen Knick oder wenigstens Baum auf dem Gelände oder in unmittelbarer Nachbarschaft hat.

Das geht z.B. den Deichschafen so.

Denen bleibt dann im Tagesgang nichts weiter, als jappend in der Hitze herumzuliegen – und auf den Abend zu hoffen.

Wir auf der Geest geniessen Büsche, Bäume, sogar Baumrosen.

Dreidimensionales Grün, blühend – Spiräe, Rotdorn, Flieder, Mehlbeere, im Tagesgang Schatten spendend. Mal ganz abgesehen von unserer Dornröschenschloss-Rose vorndran – die schiebt gerade unzählige Blütenknospen.

Während der Rotdorn auf die Hochblüte zugeht, ist der Flieder inzwischen weiter.

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Am Abreisetag – bestes Wetter, eiskalt in der Höhe.

Bevor wir uns von den – auch im Hotelzimmer existenten – Bremer Stadtmusikanten verabschieden, …

… nutzen wir die verbliebene Zeit für eine kleine Wanderung entlang des Bürgerparks. – Aaaahh, angenehm!

Zurück – empfängt uns die bebaute Stadt, die in Zeiten des Klimawandels noch viel tun kann.

Wie allüberall!

Stadt muss generell Natur viel stärker in Planen und Handeln einbeziehen.

Texte, auch positive Beispiele dazu, gibt es genügend.

Abreisezeit – das aus frühem beruflichem Vorleben „Ut mine Stromtid“ bei häufigerer Nutzung bestens bekannte Gleis 10.

Blick NordWest – gen HH.

Na denn, HB, Tschüß bis zum nächsten Mal!

Fix geht es durch Niedersachsen.

In sausender Fahrt durch die frühere Heimat.

Erinnerungen an meinen letzten (?) Besuch dort – mit bunter Begleitung.

Wir queren Hamburg-Wilhelmsburg, bunte Umweltbehörde …

Vorbei an der neu gestalteten S-Bahnstation Veddel, Norderelbe.

Brooktorhafen, ganz hinten lugt die Elphi.

Deichtorhallen, St. Katharinen.

Gut ging`s weiter nach HH-Altona. Die S-Bahn bringt uns über die Landesgrenze.

Schleswig-Holstein hat uns wieder – demnächst mehr von hier, von der Geest und aus der Marsch.

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Zwar stammen die folgenden Fotos von vorgestriger und gestriger Radeltour, es geht aber wettertechnisch so weiter …

Sogar ein quicklebendiger Maikäfer begegnete mir gleich zu Beginn der Tour.

Von Fledermäusen und anderem Getier „Geleerte“ sowie Verkehrsopfer in unterschiedlicher Qualität säumten in einer Summe von immerhin 6 weiteren meinen Weg – vor allem an der Geestkante, wo viele Altbäume wachsen = großflächig wenig berührter Boden ansteht.

In der Marsch – Nonnengänse hinter Löwenzahn, vor Gänseblümchenweiss.

Am Himmel eine Kreiswolke – Flugkunst bzw. Drehen am Ende einer Übungsstrecke dürfte die Ursache sein.

Wie lange noch? – Die Brutregion ruft.

Sumpfdotterblumen bieten weiter ihren fett-gelben Eindruck im Deichvorland.

Die Kreiswolke hängt in dieser Ansicht fast wie ein Heiligenschein über der Vogelstation Wedeler Marsch – wie eine späte, vergehende Würdigung der 40jährigen Historie.

Sumpfdotterblumen, Alt-Reet vor kleinem Auwald vor dem Elbdeich Hetlingen. Reet, Binsen und andere Feuchtgebietspflanzen legen inzwischen ebenfalls ordentlich los.

Windflüchter- / Waldrandstudie – die der Hauptwindrichtung zugewandten Bäume um Idenburg zeigen interessantes Waldrandwachstum, schirmen die Altbäume um den Hof windschützend ab.

Rechts davon geht es gerade wieder los – flach über die Marsch saust ein großer Nonnengansschwarm in Richtung eines ungestörteren Aufenthalts.

Eine Pracht – ausschlagende AltEichenAllee Idenburg.

Der Wind bleibt, diesmal SüdSüdOst 4 …

Huuiiihhh … ! ! !

So geht es weiter.

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